Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Gericht verbietet Streik bei KLM-Bodenpersonal

Ein Gericht in Amsterdam hat einen für kommenden Mittwoch geplanten achtstündigen Streik des Bodenpersonals der Fluggesellschaft KLM untersagt. Das Urteil erging auf Antrag der Fluggesellschaft, die argumentiert hatte, die Arbeitsniederlegung würde erhebliche Störungen während der Hauptreisezeit im Sommer verursachen und Sicherheitsrisiken am Amsterdamer Flughafen Schiphol mit sich bringen. Bereits in der Vorwoche hatte ein Gericht in Haarlem aus Sicherheitsgründen einen 24stündigen Ausstand des KLM-Bodenpersonals untersagt. Die Gewerkschaften FNV und CNV fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent sowie ein dauerhaftes Frührentenprogramm für Mitarbeiter mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten. KLM hatte am Mittwoch eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro für dieses Jahr angeboten, gefolgt von einer strukturellen Lohnanpassung von bis zu 2,5 Prozent bis Mitte 2026, abhängig von den Betriebsergebnissen des Unternehmens. Die Gewerkschaftsvertreter lehnten dieses Angebot jedoch ab und begründeten dies damit, daß es die Reallöhne nicht ausreichend schütze. KLM begrüßte die Gerichtsentscheidung vom Freitag und bezeichnete sie als „positiv für Passagiere“. Das Urteil sichere die Fortsetzung des Betriebs und die Sicherheit der Dienste. Die Fluggesellschaft betonte in einer Stellungnahme, daß die Lösung für den Konflikt am Verhandlungstisch liege und nicht in Streiks. Es sei wichtig, so bald wie möglich mit allen Gewerkschaften in den Dialog zu treten und gemeinsame Vereinbarungen zu erzielen, um weitere Eskalationen zu vermeiden. Der Konflikt zwischen KLM und seinen Bodenmitarbeitern zieht sich bereits seit Längerem hin. Die wiederholten Versuche der Gewerkschaften, durch Streiks Druck auf die Geschäftsleitung auszuüben, wurden bisher gerichtlich unterbunden. Dies zeigt die Dringlichkeit für beide Seiten, eine dauerhafte Lösung zu finden, die sowohl den

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Ein sächsisches Luftfahrtdilemma: Die Zukunft des Flughafens Dresden im Schatten Leipzigs

Die Diskussion um die Zukunft des Flughafens Dresden spitzt sich zu. Während der Flughafen Leipzig/Halle ein stetiges Wachstum verzeichnet und sich als wichtiges Logistikdrehkreuz etabliert hat, kämpft der Dresdner Flughafen mit schrumpfenden Passagierzahlen und einer angespannten wirtschaftlichen Lage. Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiber beider Standorte, befindet sich in konstruktiven Gesprächen mit den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt über eine mögliche Anschlußfinanzierung ab dem Jahre 2027. Insbesondere die Entscheidung Sachsen-Anhalts, ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Zuschüsse für den Flughafen Dresden mehr leisten zu wollen, erhöht den Druck auf die Verantwortlichen, ein tragfähiges Konzept für den Fortbestand des Flughafens zu entwickeln. Wachsende Kluft zwischen den Standorten Die wirtschaftliche Diskrepanz zwischen den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wird immer deutlicher, insbesondere in der Hauptreisezeit für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am Flughafen Leipzig/Halle herrscht reger Betrieb, während es in Dresden vergleichsweise ruhig bleibt. Dieser Trend spiegelt sich in den Passagierzahlen wider: Leipzig/Halle verzeichnete im Jahre 2024 ein Passagierplus von 4,7 Prozent und erreichte 2.200.981 Fluggäste, während Dresden einen Rückgang um 5,1 Prozent auf 882.424 Passagiere hinnehmen mußte. Diese Zahlen wurden unter anderem von aeroTELEGRAPH im Januar 2025 bestätigt. Die Präferenz vieler Urlauber aus Ostdeutschland für größere Flughäfen wie Leipzig, Frankfurt oder München wirkt sich nachteilig auf die kleineren Regionalflughäfen aus. Tammo Gause, Leiter für Transportwesen beim Reiseveranstalter Dertour, bestätigt diese Entwicklung: „Dresden und Erfurt haben für uns aus touristischer Sicht bei weitem nicht die Bedeutung, die Leipzig hat.“ Dies deutet auf einen allgemeinen Trend hin, bei dem Reisende verstärkt die Vorteile größerer Drehkreuze nutzen, welche

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„Mensch Berlin“ gastiert in Wien: Kunst aus Ost und West

Die Jubiläumsausstellung „Mensch Berlin“ der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und der Kunstsammlung der Berliner Volksbank ist vom 9. Juli bis zum 21. August 2025 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen. Anläßlich des 40jährigen Bestehens der Kunstsammlung präsentiert die Schau über 120 Gemälde, Skulpturen und Papierarbeiten aus den Jahren 1950 bis 2011, die den künstlerischen Wandel des geteilten Berlins und seiner angrenzenden Regionen nachzeichnen. Die Ausstellung war bereits in Berlin ein großer Publikumserfolg. In sieben thematisch gegliederten Räumen werden zentrale Positionen der Berliner Schule, der Leipziger Schule, der Neuen Wilden sowie der alternativen Ost-Berliner Kunstszene vorgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Sammlungsleitmotiv „Bilder vom Menschen – Bilder für Menschen“, ergänzt durch Berliner Stadtbilder und künstlerische Auseinandersetzungen mit der Mauer und der Zeit der Wiedervereinigung. Anja Mosbeck, die künstlerische Direktorin und Kuratorin der Ausstellung, betont, daß die Zeit des Umbruchs eine Phase des Umdenkens und der Annäherung war, in der Künstler in Ost und West ähnlichen visuellen Herausforderungen gegenüberstanden. Als Beispiel für diese Analogie werden die Gemälde „Frau mit weißer Schlange“ (1988) von Angela Hampel und „Zyklus fremde Frauen (2)“ (1986) von FRANEK genannt, die jeweils ein Selbstverständnis freier Weiblichkeit inszenieren. Die Kunstsammlung, 1985 von der GrundkreditBank gegründet und 1999 durch die Fusion mit der Berliner Volksbank erweitert, überraschte mit ihrem anfänglich ungewöhnlichen Fokus auf Kunst aus der DDR. Heute umfaßt die Sammlung über 1.500 Werke von rund 200 Künstlern und ist Eigentum der gemeinnützigen Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank. Sebastian Pflum, Geschäftsführer und Direktor der Stiftung, erklärt, daß die erstmalige

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Crystal Cruises erneut als Top-Reiseunternehmen ausgezeichnet

Die Leserschaft des renommierten US-amerikanischen Reisemagazins Travel + Leisure hat die Luxuskreuzfahrtreederei Crystal zum wiederholten Male zu einer der besten der Welt gekürt. Bei den diesjährigen Auszeichnungen für das Jahr 2025 erhielt Crystal die Anerkennung als „Top Midsize-Ship Ocean Cruise Line“. Damit setzt das Unternehmen seine beinahe 30jährige Tradition fort, in der Gunst der Leser von Travel + Leisure als führende Reederei für Hochseekreuzfahrten mit mittelgroßen Schiffen ganz oben zu stehen. Crystal bietet seinen Gästen auf den Schiffen Crystal Serenity und Crystal Symphony exklusive Kreuzfahrterlebnisse. Seit dem Neuanfang des Unternehmens im Jahre 2023 wurden beide Schiffe umfassend renoviert und neu gestaltet, um weiterhin Maßstäbe im Bereich der Luxuskreuzfahrt zu setzen. Zu den Annehmlichkeiten an Bord zählen das Aurora Spa, Unterhaltungsshows auf Broadway-Niveau und ein hochklassiges gastronomisches Angebot. Dazu gehört auch das weltweit einzige Nobu Restaurant auf See, welches für seine japanisch-peruanische Fusionsküche bekannt ist. Darüber hinaus hat Crystal seit 2023 vier strategische Partnerschaften geschlossen, darunter mit der Beefbar für Fleisch- und vegetarische Speisen im Streetfood-Stil, dem Le Casino de Monte Carlo, der florentinischen Eismanufaktur Badiani und den Brüdern Alajmo, die neue Menüs in der Osteria d’Ovidio kreiert haben. Ein weiteres Zeichen für die Expansion und das langfristige Engagement von Crystal ist die Ankündigung aus dem Jahre 2024, drei neue Schiffe bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegeben zu haben. Die Indienststellung des ersten dieser Neubauten wird für das Jahr 2028 erwartet. Diese Investition unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, seine Flotte zu modernisieren und die Kapazitäten im Luxussegment weiter auszubauen.

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Easyjet startet „Flugzeugmodus“-Initiative: Familien sollen im Urlaub wieder zueinander finden

Die Fluggesellschaft Easyjet hat eine neue Initiative namens „Flugzeugmodus“ ins Leben gerufen, um Familien in den Sommerferien dabei zu unterstützen, wieder mehr gemeinsame Zeit zu verbringen und sich von digitalen Ablenkungen zu lösen. Eine neue Umfrage, die Easyjet in Auftrag gegeben hat, zeigt, daß über zwei Drittel der Eltern es zunehmend schwieriger finden, qualitativ hochwertige Familienzeit zu gestalten, da persönliche Geräte, soziale Medien und volle Terminkalender die Aufmerksamkeit dominieren. Die Initiative, die von Moderatorin Katie Piper und der Kindesentwicklungsexpertin Tanith Carey unterstützt wird, umfaßt unter anderem ein spezielles Kartenspiel, das Familien auf ihren Reisen helfen soll, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Die digitale Kluft in der Familie: Ein wachsendes Problem Neue Forschungsergebnisse, die Easyjet veröffentlicht hat, zeichnen ein klares Bild der Herausforderungen, mit denen moderne Familien konfrontiert sind. Mehr als zwei Drittel der Eltern (68 Prozent) geben an, daß es aufgrund der Zeit, die mit persönlichen Geräten und sozialen Medien verbracht wird, sowie durch volle Terminkalender immer schwieriger wird, qualitativ hochwertige Familienzeit zu finden. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf die familiären Beziehungen und das Wohlbefinden. Die von Easyjet beauftragte Umfrage unter 2.000 britischen Eltern und Kindern im Alter von 11 bis 17 Jahren lieferte bemerkenswerte Einblicke in die digitale Lebenswelt der Familien. Über zwei Drittel der Eltern (69 Prozent) äußerten sich besorgt über die Auswirkungen von sozialen Medien und der Bildschirmzeit auf ihre Kinder. Doch auch die Eltern selbst sind Teil des Problems: 71 Prozent von ihnen gaben zu, wahrscheinlich zu

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Vorwürfe gegen Air India Express: Missachtung von EASA-Anweisungen und mutmaßliche Dokumentenfälschung enthüllt

Ein vertrauliches Regierungsdokument, das Reuters vorliegt, offenbart gravierende Vorwürfe gegen Air India Express, die Billigflugtochter von Air India. Demnach soll die Fluggesellschaft eine Anweisung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zur Wartung von Triebwerken an ihren Airbus A320-Flugzeugen ignoriert und anschließend Dokumente gefälscht haben, um Konformität vorzutäuschen. Diese Enthüllung kommt nur wenige Monate nach dem tragischen Absturz einer Boeing 787-8 Dreamliner von Air India, der die Sicherheit der indischen Luftfahrt bereits unter verstärkte Beobachtung rückt. Während die indische Luftfahrtbehörde DGCA Air India Express bereits gerügt hat, verstärken die neuen Vorwürfe die Sorgen internationaler Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Transparenz und Gründlichkeit der Sicherheitsstandards im indischen Luftverkehr. EASA-Direktive ignoriert: Ein Fall von mutmaßlicher Dokumentenfälschung Die Vorwürfe gegen Air India Express sind schwerwiegend und könnten weitreichende Konsequenzen für das Ansehen und die Betriebssicherheit der Fluggesellschaft haben. Im Jahre 2023 hatte die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Lufttüchtigkeitsanweisung 2023-0108 für CFM International LEAP-1A-Triebwerke erlassen. Diese Anweisung forderte den Austausch spezifischer Komponenten. Hintergrund war eine Untersuchung des Herstellers, die ergeben hatte, daß einige Teile, darunter Hochdruckturbinenstufen-1-Scheiben (HPT), vordere Außendichtungen und Kompressorrotorstufen 6–10 Spulen, aus Material mit reduzierter Festigkeit aufgrund von Eisenverunreinigungen hergestellt worden sein könnten. Solche Mängel können die Integrität der Triebwerke beeinträchtigen und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ein vertrauliches Memo der indischen Regierung, das im März 2025 an die Billigfluggesellschaft geschickt und von Reuters eingesehen wurde, enthüllte nun, daß eine Überwachung durch die indische Luftfahrtaufsichtsbehörde DGCA ergeben habe, daß die erforderliche Triebwerksmodifikation an einem Airbus A320neo von Air India Express mit der Registrierung

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Flughafen Kapstadt führt weltweites Flughafen-Ranking an – Deutsche Airports im Mittelfeld

Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp hat seinen jährlichen AirHelp Score veröffentlicht, der Flughäfen weltweit anhand von Pünktlichkeit, Serviceangeboten und Kundenzufriedenheit bewertet. In diesem Jahr wurden 250 Flughäfen untersucht, darunter neun deutsche Standorte. Der Flughafen Kapstadt in Südafrika erreichte mit 8,57 von zehn möglichen Punkten die Spitzenposition und übertraf damit den Vorjahressieger, den Hamad International Airport in Katar. Der erste europäische Flughafen im Ranking ist der norwegische Flughafen Bergen auf Platz neun. Deutsche Flughäfen schnitten mit einer Durchschnittsbewertung von 7,36 Punkten im internationalen Vergleich eher schwach ab. Die Top Ten der besten Flughäfen der Welt werden dominiert von Standorten im Mittleren Osten. Neben dem Hamad International Airport auf Platz zwei folgen der Flughafen Riad (Saudi-Arabien) auf Platz drei, der Flughafen Maskat (Oman) auf Platz fünf – alle drei mit einem Gesamtscore von 8,47 Punkten. Die deutliche Verbesserung des Flughafens Riad, der im Vorjahr noch auf Rang 33 lag, ist hierbei besonders bemerkenswert. Auch aus Südamerika, Afrika und Nordamerika sind Flughäfen in den Top 10 vertreten, darunter der Flughafen Brasília (Brasilien) und der Flughafen Panama City Tocumen (Panama). Innerhalb Deutschlands konnte sich der Düsseldorfer Flughafen mit 7,64 Punkten als bester deutscher Airport positionieren, rangiert jedoch im weltweiten Vergleich auf Platz 100. Im Vorjahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Auf den Plätzen zwei und drei der deutschen Flughäfen folgen der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 7,51 Punkten und der Münchner Flughafen mit 7,46 Punkten, welche international die Plätze 136 und 144 belegen. Am Ende des deutschen Rankings liegt der Flughafen Köln/Bonn

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Ryanair stellt Ultimatum an Österreich: Abschaffung der Flugsteuer und niedrigere Gebühren für Milliarden-Investition

Ryanair hat die neue österreichische Regierung am Mittwoch, den 9. Juli 2025, ultimativ aufgefordert, die „schädliche Flugticketabgabe“ von 12 Euro pro Passagier abzuschaffen und die „überhöhten Flughafengebühren“ zu senken, die am Flughafen Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen sind. Sollte Österreich diesen Forderungen nachkommen, verspricht Ryanair einen ambitionierten Investitionsplan in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Dieser Plan sieht vor, das Passagieraufkommen bis 2030 um 70 Prozent auf 12 Millionen Reisende pro Jahr zu steigern, zehn zusätzliche Boeing 737-Max-200-Flugzeuge in Österreich zu stationieren und 300 neue, hochbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Ryanair-CEO Michael O’Leary drohte jedoch mit einer Reduzierung des Flugangebots, falls die Regierung die Forderungen nicht erfüllt. Österreichs hohe Kosten: Ein Hemmnis für das Wachstum Laut Ryanair behindern die derzeitigen „horrend hohen Zugangskosten“ Österreichs Erholung im Luftverkehr und machen den Markt im Vergleich zu konkurrierenden EU-Ländern unattraktiv. Dies sei der Hauptgrund, warum Österreich – ähnlich wie Deutschland – das Passagieraufkommen vor der Covid-Pandemie noch immer nicht wieder erreicht habe. Michael O’Leary, der streitbare CEO von Ryanair, betonte, daß die Flugticketabgabe von 12 Euro pro Passagier sowie die hohen Flughafengebühren, die allein in Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen seien, maßgeblich dazu beitrügen. Im europäischen Vergleich sieht sich Österreich hier im Nachteil. Länder wie Schweden und Ungarn, aber auch Regionalflughäfen in Italien, schaffen demnach derzeit Flugticketabgaben ab oder senken ihre Zugangskosten, um den Luftverkehr und damit das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Als jüngstes Beispiel führte O’Leary Schweden an, das erst in der vergangenen Woche (1. Juli) seine Flugticketabgabe

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Tragischer Vorfall am Flughafen Mailand-Bergamo: Mann von Flugzeugtriebwerk erfaßt

Am Flughafen Mailand-Bergamo (BGY) ereignete sich am 8. Juli 2025 ein tragischer Unfall: Ein 35-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem er während des sogenannten Pushbacks in das Triebwerk eines Airbus A319 Flugzeuges geraten war. Der Vorfall, der sich gegen 10:20 Uhr Ortszeit ereignete, führte zur sofortigen Einstellung des gesamten Flughafenbetriebs. Sämtliche Flüge wurden daraufhin zum Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) umgeleitet. Während die genauen Umstände des Unglücks noch Gegenstand behördlicher Ermittlungen sind, bleibt unklar, ob es sich bei dem Opfer um einen Passagier oder einen Flughafenmitarbeiter handelt. Der Unfallhergang: Ein Unglück während des Pushbacks Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 8. Juli 2025 auf dem Vorfeld des Flughafens Mailand-Bergamo, einem wichtigen Knotenpunkt für den europäischen Billigflugverkehr. Ein Airbus A319 der spanischen Fluggesellschaft Volotea, der als Flug V73511 nach Asturias (OVD) in Spanien abfliegen sollte, befand sich gerade im sogenannten Pushback-Prozeß. Dies ist das Manöver, bei dem ein Flugzeug von einem speziellen Schleppfahrzeug rückwärts von seiner Parkposition weggeschoben wird, bevor es aus eigener Kraft zur Startbahn rollt. In diesem kritischen Moment soll ein 35-jähriger Mann auf das Rollfeld gelaufen und dabei in den Bereich eines laufenden Triebwerks geraten sein. Die genaue Abfolge der Ereignisse, die zu dieser katastrophalen Situation führten, ist noch unklar und bildet den Kern der laufenden Ermittlungen. Das Opfer wurde unmittelbar vom Triebwerk erfaßt und kam dabei auf tragische Weise ums Leben. Die Gewalt eines Flugzeugtriebwerks im Betrieb ist immens; die Saugwirkung vor dem Triebwerk kann Personen und Gegenstände mit großer Kraft anziehen. Sowohl der Flughafenbetreiber SACBO als auch

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KLM erweitert Flugangebot für den Sommer 2025

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines weitet ihr Streckennetz und die Kapazitäten für den kommenden Sommerflugplan 2025 erheblich aus. Insgesamt werden 161 Ziele weltweit angeflogen, wobei die Sitzplatzkapazität um vier Prozent steigt. Für die Monate Juli und August rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von rund 6,4 Millionen Passagieren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet KLM in Nordamerika mit neun Prozent mehr Flügen und in Südeuropa, wo 25 Prozent mehr Sitzplätze nach Portugal und Kroatien angeboten werden. KLM führt in dieser Saison sechs neue Routen ein. Auf den Interkontinentalstrecken sind dies San Diego in den Vereinigten Staaten, Georgetown in Guyana und Hyderabad in Indien, letzteres ab September. Innerhalb Europas werden Ljubljana in Slowenien, Exeter im Vereinigten Königreich und Biarritz in Frankreich neu in das Streckennetz aufgenommen. Die Buchungsnachfrage für San Diego, Biarritz und Ljubljana wird bereits als stark bezeichnet. Der Beginn der Sommersaison am ersten Juliwochenende zeigte sich bereits geschäftig: Vom 4. bis 6. Juli erwartete KLM etwa 330.000 Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge. Neben den neuen Zielen erhöht KLM auch die Frequenzen zu bereits beliebten Destinationen. Auf Interkontinentalstrecken umfaßt dies tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo/Dar es Salaam (Tansania) und Las Vegas (USA) bis August. Flüge nach Osaka und Tokio-Narita in Japan werden ab Ende September auf fünf respektive sechs wöchentliche Flüge erweitert. Edmonton in Kanada wird fünfmal pro Woche bedient, in der Hochsaison sechsmal. Kapstadt in Südafrika und Curaçao in der Karibik erhalten ab Oktober zusätzliche wöchentliche Flüge. Im europäischen Streckennetz werden die Frequenzen unter anderem für Belfast, Porto und

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