Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Wiener Tourismusinitiative „Erlebe Deine Hauptstadt. Wien“ mit hoher Nachfrage

Die Wiener Tourismusinitiative „Erlebe Deine Hauptstadt. Wien“ lädt auch in diesem Sommer ein, die Bundeshauptstadt neu zu entdecken. Die Aktion, die noch bis zum 7. September 2025 läuft, verzeichnet bereits eine ausserordentlich hohe Nachfrage. Initiator Christian P. Lerner betont, die Sommer-Edition 2025 mache den Wien-Aufenthalt zu einem erschwinglichen Luxus mit bleibenden Erinnerungen, indem sie die kulturellen, kulinarischen und atmosphärischen Vorzüge der Stadt in den Vordergrund rückt, während sich Wien im Sommer entschleunige. Teil des Angebots sind ausgewählte Wiener Spitzenhotels, darunter renommierte Adressen wie das Hotel Sacher, das SO/ Vienna, das neue Anantara Palais Hansen Vienna Hotel sowie das Almanac Palais Vienna. Die Übernachtungspakete umfassen jeweils zwei Nächte für zwei Personen in verschiedenen Hotelkategorien, von „weltberühmten Luxushäusern“ bis zu „Design & First Class“, und starten bereits ab 190 Euro. Angesichts der begrenzten Zimmeranzahl wird eine baldige Buchung empfohlen. Ein besonderes Highlight der Sommer-Edition 2025 sind die streng limitierten „Once in a Lifetime“-Erlebnisse, die exklusiv und kostenfrei über die Plattform buchbar sind. Dazu zählt eine Spezialführung durch den Stephansdom, persönlich zusammengestellt von Dompfarrer Toni Faber, die einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen des Wiener Wahrzeichens inklusive Dachboden und Katakomben ermöglicht. Exklusive Termine hierfür sind der 26. Juli und der 12. September 2025. Ein weiteres besonderes Erlebnis ist die süss-saure Spezialverkostung bei Staud’s, bei der Firmengründer Hans Staud persönlich durch das Sortiment führt. Dieses Erlebnis ist am 9. Juli und 27. August 2025 verfügbar. Laufend ergänzt werden weitere einzigartige Programmpunkte wie Vespa-Ausfahrten, Privatführungen in der Schuhmanufaktur Scheer oder Weinverkostungen im Keller des „Zum

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Europäischer Luftverkehr im Mai 2025: Starkes Passagierwachstum mit regionalen Unterschieden

Der europäische Luftverkehr zeigt im Mai 2025 ein zweigeteiltes Bild: Während das Passagieraufkommen weiter kräftig zulegt und das Vor-Pandemie-Niveau deutlich übertrifft, verzeichnet der Frachtverkehr einen spürbaren Rückgang. Dies geht aus dem jüngsten Luftverkehrsbericht des europäischen Flughafenverbandes ACI Europe hervor, der am heutigen Tage veröffentlicht wurde. Das Passagierwachstum ist primär dem internationalen Reiseverkehr zuzuschreiben, wobei Flughäfen außerhalb der EU+ Länder eine besonders dynamische Entwicklung zeigen. Innerhalb der Europäischen Union sind es vor allem die osteuropäischen Standorte, die durch hohe Zuwachsraten glänzen, während etablierte Märkte wie Deutschland und Frankreich aufgrund nationaler Luftverkehrssteuern unterdurchschnittlich abschneiden. Die Branche steht weiterhin vor Herausforderungen durch Kapazitätsengpässe bei Fluggesellschaften und im Flugverkehrsmanagement. Passagieraufkommen: Reisefreude beflügelt internationalen Verkehr Im Mai 2025 stieg das Passagieraufkommen im gesamten europäischen Flughafennetzwerk um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegt das Volumen nun beeindruckende 8 Prozent über dem Niveau des Mai 2019, also vor Ausbruch der Pandemie. Dies unterstreicht die anhaltende Erholung und das Wiedererstarken der Reisefreude der Verbraucher, welche laut ACI Europe den Erlebniskonsum priorisieren. Das Wachstum war dabei ausschließlich auf den internationalen Passagierverkehr zurückzuführen, der um 4,3 Prozent gegenüber Mai 2024 zulegte. Im Gegensatz dazu verzeichnete der inländische Passagierverkehr einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent. Dieser Trend deutet darauf hin, daß die europäischen Bürger vermehrt über die Landesgrenzen hinaus reisen, während Inlandsflüge möglicherweise durch andere Verkehrsmittel, wie die Bahn, stärker konkurrenziert werden oder die Sättigungsgrenze erreicht ist. Regionale Unterschiede: Osteuropa und Nicht-EU+-Länder als Wachstumsmotoren Die detaillierte Analyse des ACI Europe Berichts offenbart erhebliche regionale Unterschiede im Passagierwachstum. Flughäfen außerhalb

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Flughafen München verzeichnet starken Passagier- und Frachtzuwachs im ersten Halbjahr 2025

Der Flughafen München hat im ersten Halbjahr des Jahres 2025 eine weiterhin hohe Nachfrage nach Flugreisen verzeichnet. Zwischen Januar und Juni nutzten nahezu 20 Millionen Reisende das bayerische Drehkreuz, was einem Anstieg von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Mit einem absoluten Wachstum von 700.000 Passagieren zählt der Flughafen München zu den am stärksten wachsenden Flughäfen in Deutschland. Auch im Bereich der Luftfracht gab es Zuwächse; das Gesamtvolumen stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 7,6 Prozent auf rund 161.000 Tonnen. Die Zahl der Flugreisenden am Flughafen München stieg im ersten Halbjahr kontinuierlich an, beginnend mit rund 2,6 Millionen im Januar bis zu über 4,1 Millionen im Juni. Besonders dynamisch entwickelte sich der Interkontinentalverkehr mit einem Wachstum von annähernd neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Reisen in und aus den Vereinigten Staaten von Amerika waren mit gut 1,5 Millionen Passagieren weiterhin stark gefragt. Der Verkehr von und nach Asien verzeichnete ebenfalls ein deutliches Plus und erreichte neue Höchstwerte, mit über einer Million Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025, die Ziele in Fernost ansteuerten oder von dort kamen. Zu den beliebtesten Destinationen in Asien zählten Bangkok, Singapur, Tokio und Peking. Insgesamt bietet der Flughafen München derzeit rund 230 Verbindungen weltweit an, darunter 55 Ziele auf der Langstrecke, was seine Rolle als wichtiges internationales Luftverkehrsdrehkreuz unterstreicht. Auch bei den Starts und Landungen setzte sich der Aufwärtstrend fort. Über 161.000 Flugbewegungen im ersten Halbjahr 2025 unterstreichen die positive Entwicklung des Flugverkehrs. Die vergangenen Pfingstferien trugen dabei spürbar zum starken

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Handelspolitische Turbulenzen im Luftfrachtverkehr: US-Zolländerungen bremsen Asien-Nordamerika-Frachtvolumen erheblich

Das Luftfrachtvolumen aus Asien nach Nordamerika ist im Mai drastisch gesunken, ein direkter Ausfluß der sich wandelnden US-Handelspolitik. Ein Rückgang von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie Daten der International Air Transport Association (IATA) belegen, wird hauptsächlich auf die Streichung einer Steuerbefreiung für niedrigwertige Pakete aus China durch die Vereinigten Staaten zurückgeführt. Seit Anfang Mai 2025 werden Sendungen unter 800 Dollar aus China und Hongkong besteuert, was insbesondere den boomenden E-Commerce von Plattformen wie Shein und Temu trifft. Dieser plötzliche Einbruch zwingt Fluggesellschaften zur Anpassung ihrer Kapazitäten und wirft Fragen über die zukünftige Entwicklung des Transpazifik-Handels auf. Die De-minimis-Regelung fällt: Ein Paradigmenwechsel im Handel Der Hauptgrund für den signifikanten Rückgang des Luftfrachtvolumens liegt in der Abschaffung der sogenannten De-minimis-Regelung durch die Vereinigten Staaten. Diese Regelung hatte es bisher ermöglicht, geringwertige Warensendungen bis zu einem Wert von 800 US-Dollar zollfrei in die USA einzuführen. Seit dem 2. Mai dieses Jahres fallen Sendungen im Wert von unter 800 Dollar aus China und Hongkong unter die Besteuerung. Die Einführung dieser Zölle erfolgte mit anfänglichen Sätzen von bis zu 145 Prozent, die nach einer Phase der Handelsentspannung zwischen den USA und China Mitte Mai auf mindestens 30 Prozent gesenkt wurden. Diese Änderung hat weitreichende Konsequenzen, insbesondere für den schnell wachsenden Sektor der niedrigwertigen E-Commerce-Sendungen. Plattformen wie der chinesische Modehändler Shein und der Online-Marktplatz Temu, die für ihre extrem günstigen Produkte bekannt sind, nutzten die De-minimis-Regelung intensiv, um ihre Waren direkt an US-Kunden zu verschicken. Ein Großteil dieser Sendungen wurde per Luftfracht transportiert, um schnelle

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Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf Flores spuckt gigantische Aschewolke

Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf der indonesischen Insel Flores ist erneut mit immenser Gewalt ausgebrochen und hat eine gigantische Aschesäule rund 18.000 Meter hoch in die Atmosphäre geschleudert. Dieser jüngste Ausbruch, begleitet von lauten Explosionen und gefährlichen pyroklastischen Strömen, die sich am Vulkanhang herabwälzten, verstärkt die Sorge um die Sicherheit der lokalen Bevölkerung und die Stabilität des Luftverkehrs in der Region. Bereits bei früheren Eruptionen des seit 2023 wieder aktiven Feuerbergs kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, insbesondere nach Bali, einer der beliebtesten Urlaubsinseln Indonesiens. Die anhaltende Aktivität des Vulkans, der auf dem geologisch hochaktiven Pazifischen Feuerring liegt, birgt das Risiko weiterer Explosionen und gefährlicher Schlammlawinen. Ein Feuerberg kommt nicht zur Ruhe: Die jüngste Eruption im Detail Der Lewotobi Laki-Laki, ein 1.584 Meter hoher Vulkan auf der indonesischen Insel Flores, demonstrierte am 7. Juli 2025 erneut seine ungebrochene Aktivität. Um 11:00 Uhr Ortszeit schleuderte der Feuerberg eine gewaltige Aschesäule bis in eine Höhe von etwa 18.000 Metern in den Himmel. Die Wucht des Ausbruchs war nach Angaben der Behörde für Vulkanologie und geologische Gefahren (PVMBG) von einer lauten Explosion begleitet. Besonders besorgniserregend sind die beobachteten pyroklastischen Ströme, die sich etwa fünf Kilometer nördlich und nordöstlich des Kraters bewegten. Pyroklastische Ströme sind eine extrem gefährliche Mischung aus heißem Gas, Asche, Gestein und Lava, die mit hoher Geschwindigkeit den Vulkanhang hinabstürzt. Diese Ströme können Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius erreichen und sind für Lebewesen und Infrastruktur verheerend, da sie alles auf ihrem Weg verbrennen oder unter sich begraben. Glücklicherweise gab

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Etihad Airways stockt Flugfrequenzen nach Zürich auf 16 wöchentliche Flüge auf

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, erweitert ihr Angebot in der Schweiz erneut und wird ab November dieses Jahres zusätzliche Flugfrequenzen auf der Strecke zwischen Zürich und Abu Dhabi einführen. Die Fluggesellschaft steigert die Anzahl ihrer wöchentlichen Verbindungen von aktuell 13 auf insgesamt 16. Dieser Ausbau des Streckennetzes unterstreicht die wachsende Bedeutung des Schweizer Marktes für Etihad und die fortgesetzte Strategie, das Drehkreuz Abu Dhabi stärker an wichtige europäische Städte anzubinden. Bereits in der Vergangenheit hatte Etihad Airways ihr Flugangebot in Zürich sukzessive ausgebaut. Von ursprünglich sieben wöchentlichen Flügen wurde die Frequenz zunächst auf zehn und später auf 13 Verbindungen erhöht. Mit den nun angekündigten zusätzlichen Frequenzen wird die Kapazität auf dieser wichtigen Route weiter gesteigert. Konkret wird Etihad Airways ab November montags, mittwochs und samstags jeweils einen dritten täglichen Flug anbieten. Dieser zusätzliche Flug trägt die Flugnummer EY139/140 und startet in Zürich um 15:15 Uhr, mit Ankunft in Abu Dhabi um 0:20 Uhr Ortszeit des Folgetages. Durch diese Aufstockung erhöht sich das wöchentliche Sitzplatzangebot von Etihad Airways auf der Strecke Zürich-Abu Dhabi auf insgesamt 3561 Plätze. Für die Flüge zwischen den beiden Städten kommen Flugzeuge der Typen Boeing 787 und Airbus A321LR zum Einsatz. Die Boeing 787, bekannt für ihre Effizienz und Langstreckenfähigkeit, bildet das Rückgrat der Flotte auf vielen internationalen Routen von Etihad. Der Airbus A321LR, eine Langstreckenversion des beliebten A321, ermöglicht es der Fluggesellschaft, auch auf Routen mit geringerer Nachfrage oder zur Ergänzung bestehender Dienste flexibel zu operieren. Der Ausbau der Verbindungen zwischen Zürich

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Air Arabia verbindet Schardsha und München ab Dezember 2025

Air Arabia, eine der großen Billigfluggesellschaften im Mittleren Osten, hat die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Schardsha (Sharjah) und München angekündigt. Ab dem 15. Dezember 2025 soll die Strecke täglich mit einem Flugzeug des Typs Airbus A320neo bedient werden. Für den Flughafen München bedeutet dies eine weitere Stärkung seiner Rolle im Verkehr von und zu den Golfstaaten, während München das erste deutsche Ziel sein wird, das Air Arabia direkt von Schardsha aus anfliegt. Schardsha, die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats, liegt etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Dubai entfernt und ist als Kulturhauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bekannt. Die neue Direktverbindung eröffnet Reisenden aus dem süddeutschen Raum einen direkten Zugang zu dieser Region und ihren Sehenswürdigkeiten. Zudem bietet Air Arabia über Schardsha eine Vielzahl von weiteren Anschlussmöglichkeiten zu Reisezielen im Mittleren Osten und in Asien, was die Attraktivität der neuen Verbindung für Fernreisende erhöht. Oliver Dersch, Senior Vice President Aviation der Flughafen München GmbH, begrüßte die Ankündigung und betonte die Erweiterung der Reisemöglichkeiten für die Passagiere des Münchner Flughafens. Air Arabia, gegründet im Jahre 2003, hat sich als bedeutender Akteur im Segment der Billigfluggesellschaften in der arabischen Welt etabliert und bedient ein umfangreiches Netzwerk von Zielen. Die Entscheidung, München als erstes deutsches Direktziel aufzunehmen, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes als internationales Luftverkehrsdrehkreuz. Die Flüge sind bereits buchbar.

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KLM unterbreitet den Gewerkschaften neues Lohnangebot

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat den Arbeitnehmervertretungen ein neues Lohnangebot unterbreitet. Der Vorschlag beinhaltet eine Einmalzahlung von 1.000 Euro für das Jahr 2025 sowie eine strukturelle Gehaltserhöhung von bis zu 2,5 Prozent ab Juli 2026. Die Höhe der prozentualen Erhöhung ist dabei an die finanzielle Entwicklung des Unternehmens gekoppelt. Dieses Angebot bildet die Grundlage für die weiteren Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und den beteiligten Gewerkschaften, die am 10. Juli 2025 wieder aufgenommen werden sollen. Das vorgelegte Angebot sieht einen neuen Tarifvertrag (Collective Labour Agreement, CLA) mit einer Laufzeit von 22 Monaten vor, der alle Arbeitnehmergruppen bei KLM umfassen soll. Kernpunkte des Vorschlags sind die bereits erwähnte Einmalzahlung von 1.000 Euro, die im Jahre 2025 an alle Mitarbeiter ausgezahlt werden soll. Die strukturelle Gehaltserhöhung ab dem 1. Juli 2026 ist an die operative Gewinnmarge von KLM im Jahre 2025 gebunden. Sollte KLM eine operative Gewinnmarge (COI-Marge) von 5,5 Prozent oder mehr erreichen, so würde die volle Erhöhung von 2,5 Prozent wirksam. Für den Fall, daß die Marge darunter liegt, ist eine Mindesterhöhung von 0,5 Prozent vorgesehen. Dieses Vorgehen, eine Gehaltserhöhung an die wirtschaftliche Leistung des Unternehmens zu koppeln, ist in der Luftfahrtbranche nicht unüblich und soll sowohl die Interessen der Arbeitnehmer als auch die finanzielle Stabilität der Gesellschaft berücksichtigen. Für KLM stellt dieser Vorschlag eine solide Basis für eine Einigung dar, welche die aktuellen Herausforderungen des Marktumfeldes und die langfristige Planung des Unternehmens widerspiegelt. Nach den turbulenten Jahren der Pandemie und der folgenden Erholung streben Fluggesellschaften nach stabilen Arbeitsbeziehungen, die eine

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Kroatische Regierung bereitet neue PSO-Ausschreibung für Inlandsflugrouten vor

Die kroatische Regierung bereitet eine neue Ausschreibung für Dienste von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (Public Service Obligation, PSO) vor, um die Finanzierung heimischer Flugrouten nach dem Auslaufen der aktuellen Verträge am 28. März 2026 zu sichern. Die sogenannten PSO-Regelungen ermöglichen die Bereitstellung europäischer Mittel für unrentable, zumeist inländische Flugstrecken, die jedoch für die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Region als unerlässlich erachtet werden. Der vorangegangene Zuschlag im November 2021 vergab die millionenschweren Aufträge für zwölf inländische Routen an Croatia Airlines und Trade Air, welche historisch die einzigen Empfänger staatlicher Fördermittel für Inlandsflüge waren. Mit einem neuen Ausschreibungsverfahren wird Ende 2025 oder Anfang 2026 gerechnet. Zu den Routen, die derzeit als PSO-Dienste aufrechterhalten und kompensiert werden, gehören Verbindungen wie Dubrovnik-Zagreb, Split-Zagreb, sowie verschiedene Routen, die Städte wie Zadar, Pula, Brač, Osijek und Rijeka anbinden. Es gibt jedoch Bestrebungen, die Liste der PSO-Routen zu überarbeiten. So argumentiert der Flughafen Rijeka, daß seine begrenzte Einbeziehung in das derzeitige System die regionale Konnektivität untergrabe und sein Potential zur Entwicklung ganzjähriger Flugdienste einschränke. Gleichzeitig werden Fragen aufgeworfen, ob Flüge von Zagreb nach Split und Dubrovnik tatsächlich unrentabel sind und somit den PSO-Richtlinien entsprechen. Die Diskussion um die Anpassung des Streckennetzes spiegelt die Bemühungen wider, die Effizienz und den Nutzen der Subventionen zu optimieren. Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die bereits Basen in Zagreb, Dubrovnik und Zadar unterhält, hat ihr Interesse bekundet, an der kroatischen PSO-Ausschreibung teilzunehmen und gegebenenfalls Inlandsflüge im Land aufzunehmen. Ryanair kündigte eine eingehende Analyse der Ausschreibungsbedingungen an und erklärte, die Entscheidung werde primär von den

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Tallink Silja Line verzeichnet Passagierzuwachs im zweiten Quartal 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat im zweiten Quartal des Jahres 2025 insgesamt 1.488.128 Passagiere auf ihren Schiffen befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein im Monat Juni stiegen die Passagierzahlen um 4,9 Prozent auf 598.977. Dieses Wachstum ist primär auf die positive Entwicklung auf der Route zwischen Estland und Finnland zurückzuführen. Paavo Nõgene, der Geschäftsführer der Tallink Grupp, kommentierte, daß der Anstieg der Passagierzahlen das Vertrauen der Kunden und die anhaltende Erholung der Reisenachfrage widerspiegele. Er äusserte sich optimistisch, daß die derzeitige positive Dynamik im noch bevorstehenden Grossteil der Sommersaison anhalten werde. Während sich das Passagiergeschäft erfreulich entwickelte, stellte das Frachtsegment weiterhin eine Herausforderung dar. Nõgene betonte, die Schwierigkeiten im Logistiksektor genau im Blick zu haben und bereit zu sein, das Frachtaufkommen deutlich zu erhöhen, sobald sich die allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten verbessern. Das Passagierwachstum wurde insbesondere von der Strecke Estland-Finnland getragen, welche im zweiten Quartal einen Zuwachs von 4,9 Prozent und im Juni sogar einen Anstieg von 14,8 Prozent verzeichnete. Auch die Route Finnland-Schweden zeigte mit einem stetigen Wachstum von 2,8 Prozent im zweiten Quartal eine positive Entwicklung. Demgegenüber stand ein Rückgang der Passagierzahlen auf der Strecke Estland-Schweden um 10,9 Prozent. Dieser Rückgang ist teilweise auf Änderungen im Flotteneinsatz und des Fahrplans zurückzuführen. Im zweiten Quartal 2025 ging das Volumen der beförderten Frachteinheiten um 22,8 Prozent auf 67.038 Einheiten zurück. Die Zahl der beförderten Passagierfahrzeuge stieg jedoch um 1,4 Prozent auf insgesamt 212.782 Einheiten. Neben dem operativen Geschäft gab es auch Veränderungen in

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