Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Zürichs Flughafen baut riesige Energiezentrale: Fundament für effiziente Versorgung

Der Flughafen Zürich, in seiner Komplexität oft mit einer eigenen Stadt verglichen, unternimmt einen bedeutenden Schritt zur Optimierung seiner Energieversorgung. Zwischen dem Parkhaus 6, dem Hotel Radisson Blu und dem Operation Center 1 entsteht derzeit eine neue Energiezentrale von der Größe einer Dreifachturnhalle. Dieses monumentale Bauvorhaben ist ein zentrales Element eines umfassenden Energiekonzeptes, das darauf abzielt, den hohen Wärme- und Kältebedarf der Flughafenliegenschaften zukünftig effizienter zu decken. Die unterirdische Bauweise sichert dabei die weitere Nutzung des oberirdischen Platzes, während im Inneren hochmoderne Wärmepumpen und Kältemaschinen mit einer Gesamtleistung von 12 bis 15 Megawatt installiert werden. Diese Kapazität soll mittelfristig rund zwei Drittel des gesamten Wärme- und Kältebedarfs der Terminals und der benachbarten Gebäude am Flughafenkopf abdecken. Die Bauarbeiten werden mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen, mit einer geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2027. Ein gigantisches Vorhaben unter der Erde: Dimensionen und Technik Der Energiebedarf eines Flughafens wie Zürich ist immens. Unzählige Gebäude, Terminals, Büros und technische Anlagen müssen das ganze Jahr über beheizt und gekühlt werden, um einen reibungslosen Betrieb und Komfort für Millionen von Passagieren und Tausenden von Mitarbeitern zu gewährleisten. Diese permanente Anforderung erfordert eine leistungsstarke und zuverlässige Energieinfrastruktur. Die neue Energiezentrale des Flughafens Zürich stellt hierfür eine grundlegende Neuausrichtung dar. Die Entscheidung für eine unterirdische Bauweise der Energiezentrale ist strategisch. Sie ermöglicht es, den knappen und wertvollen Raum oberirdisch weiterhin für andere Zwecke zu nutzen, sei es für die Entwicklung weiterer Infrastruktur oder für Grünflächen. Diese Integration in die bestehende Flughafenstruktur erfordert präzise Planung und Ausführung, insbesondere in

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Ryanair fordert EU-Maßnahmen gegen französische Fluglotsenstreiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, dringend aufgefordert, Maßnahmen zur Reform der Flugsicherungsdienste in der Europäischen Union zu ergreifen. Anlass ist ein weiterer Streik der französischen Flugsicherung, der am Donnerstag und Freitag (3. & 4. Juli) zu 170 Flugstreichungen bei Ryanair führte und über 30.000 Passagiere beeinträchtigte. Diese Streichungen fallen erneut mit dem Beginn der europäischen Sommerferien zusammen, einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Die Auswirkungen des Streiks beschränken sich nicht nur auf Flüge von und nach Frankreich, sondern betreffen auch alle Überflüge über französischem Luftraum.2 Ryanair kritisiert das anhaltende Versäumnis Frankreichs, Überflüge während nationaler Flugsicherungsstreiks zu schützen. Dies führt dazu, daß die Mehrheit der betroffenen Passagiere nicht direkt Frankreich ansteuert, sondern lediglich französisches Gebiet überfliegt, beispielsweise auf dem Weg von Grossbritannien nach Griechenland oder von Spanien nach Irland. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß der europäische Luftraum nicht wiederholt lahmgelegt werden dürfe, nur weil französische Fluglotsen „Freizeitstreiks“ abhalten. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, äusserte sich kritisch zur Situation. Er bezeichnete es als inakzeptabel, daß europäische Familien durch streikende französische Fluglotsen in Geiselhaft genommen werden und Flüge auf dem Weg zu ihrem Reiseziel gestrichen oder verspätet sind. Er forderte Ursula von der Leyen auf, dringend Reformen der EU-Flugsicherung anzustossen. Konkret schlägt Ryanair zwei Maßnahmen vor: erstens, die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste für die erste Welle täglicher Abflüge und zweitens, den Schutz von Überflügen während nationaler Flugsicherungsstreiks. Laut Ryanair könnten diese beiden einfachen, aber wirkungsvollen Reformen 90 Prozent aller Flugsicherungs-bedingten Verspätungen und Flugstreichungen beseitigen. Dies würde

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Flughafen Bremen erweitert Sommerflugplan um Monastir und Pristina

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot für die Sommermonate um zwei neue Direktverbindungen. Ab Freitag, dem 4. Juli 2025, können Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands auch direkt die tunesische Küstenstadt Monastir und die kosovarische Hauptstadt Pristina anfliegen. Diese neuen Destinationen sollen das touristische und ethnische Reiseangebot des Bremer Flughafens stärken und zusätzliche Reisemöglichkeiten für die Region schaffen. Die Verbindung nach Pristina wird von der Fluggesellschaft GP Aviation bedient. Die Flüge starten zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, und sollen Reisende aus Bremen und Umgebung direkt in die Hauptstadt der Republik Kosovo bringen. Diese Route wird bis einschliesslich September aufrechterhalten. Pristina ist ein wichtiges Ziel für Besucher mit Familienbezug in der Region sowie für Geschäftsreisende, da die kosovarische Diaspora in Deutschland sehr groß ist und Direktverbindungen eine hohe Nachfrage erfahren. Für Reisende, die eine Mittelmeerdestination suchen, bietet Sundair einmal wöchentlich Flüge nach Monastir an. Jeden Freitag geht es per Direktflug an den Golf von Hammamet, eine beliebte Küstenregion Tunesiens. Diese Route ist ebenfalls für die Dauer der Sommersaison vorgesehen. Monastir ist bekannt für seine historischen Stätten, wie das Ribat, und seine Strände, die Besucher aus ganz Europa anziehen. Die tunesische Tourismusbranche bemüht sich, nach den Einschränkungen der letzten Jahre wieder stärker auf dem deutschen Markt Fuss zu fassen. Die Aufnahme dieser beiden Destinationen ist Teil der Strategie des Flughafens Bremen, sein Streckennetz kontinuierlich an die Nachfrage anzupassen und somit die Konnektivität des nordwestdeutschen Raumes zu verbessern. Der Flughafen Bremen hat sich in den letzten Jahren als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt etabliert, der

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Fallen im Auslandsurlaub: Versteckte Kostenfalle bei Kartenzahlung und Bargeldabhebung

Wer sich auf die Bequemlichkeit von Plastikkarten im Auslandsurlaub verläßt, riskiert, tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein aktueller Test der Arbeiterkammer (AK) in Österreich hat die oft versteckten Gebühren und ungünstigen Wechselkurse bei der Nutzung von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten in Nicht-Euro-Ländern sowie am Bankomaten im Euro-Raum aufgedeckt. Allein beim Abheben von 400 Euro in der Türkei können bis zu 20 Euro an Spesen anfallen, noch bevor Kursdifferenzen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Tests zeigen: Vorsicht ist geboten, denn die Kosten können je nach Kartenart, Bank und Land erheblich variieren, und selbst im heimischen Euro-Raum lauern unerwartete Gebührenfallen. Die Kostenfalle im Nicht-Euro-Land: Türkei und Großbritannien als Beispiele Gerade in Ländern außerhalb der Eurozone, wie der Türkei oder Großbritannien, wird die Nutzung von Plastikkarten zu einem teuren Vergnügen. „In Nicht-Euro-Ländern zahlen Konsumenten beim Bezahlen oder Abheben immer Spesen“, warnt Michaela Kollmann, Konsumentenexpertin der AK. Diese Gebühren setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und können sich schnell summieren. Beim Bezahlen mit Debitkarte fallen im Schnitt 0,75 Prozent des Betrages plus 1,09 Euro an. Wird hingegen mit der Debitkarte Bargeld abgehoben, belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 0,75 Prozent des abgehobenen Betrages plus 1,82 Euro. Für eine Abhebung von 400 Euro in der Türkei bedeutet dies zum Beispiel, je nach Bank, Spesen zwischen 4,82 Euro (BAWAG PSK, easybank, Hypo NÖ, Oberbank, Volksbank Wien) und 6,16 Euro (Erste Bank). Noch teurer wird es oft mit der Kreditkarte. Beim Einkauf fallen hier Gebühren zwischen 1,65 Prozent und zwei Prozent des Einkaufswertes an. Besonders

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Reisebranche im Tarifstreit: Verdi droht mit Arbeitskampf

Nachdem die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Tarifkommission des Deutschen Reiseverbandes (DRV-T) vergangene Woche ergebnislos endete, steht die deutsche Reisebranche am Scheidewege. Verdi hat eine Umfrage unter ihren Mitgliedern gestartet, die bis zum 7. Juli andauert und die Bereitschaft zu Aktionen und Streiks ausloten soll. Dies deutet auf eine bevorstehende Eskalation des Konfliktes hin, da die Gewerkschaft das jüngste Angebot der Arbeitgeberseite als völlig unzureichend kritisiert. Insbesondere die Tatsache, daß weite Teile der Belegschaft in den Reisebüros selbst nach den vorgeschlagenen Erhöhungen weiterhin unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes verbleiben würden, stößt auf harsche Kritik und unterstreicht die tiefe Kluft zwischen den Verhandlungsparteien. Verhandlungsmarathon ohne Ergebnis: Die unzureichenden Angebote der DRV-T Der Tarifkonflikt, der die Arbeitsbedingungen für Tausende von Beschäftigten in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern in Deutschland regelt, zieht sich bereits seit geraumer Zeit hin. Die Hoffnungen auf einen Durchbruch in der fünften Verhandlungsrunde wurden enttäuscht, als die Gespräche ohne eine Einigung endeten. Verdi wirft der Tarifkommission des DRV-T vor, ein Angebot vorgelegt zu haben, welches die Erwartungen der Arbeitnehmer bei weitem nicht erfüllt. Laut einem detaillierten Schreiben von Verdi an ihre Mitglieder umfaßte das Angebot der Arbeitgeberseite folgende Punkte: Verdi sieht in diesen Zugeständnissen kaum eine Verbesserung gegenüber früheren Angeboten. Die Bundestarifkommission von Verdi äußerte in ihrem Schreiben große Skepsis, wie auf dieser Basis überhaupt noch ein „fairer Tarifabschluß“ erzielt werden könne. Dies verdeutlicht, daß die Gewerkschaft das Angebot nicht als Grundlage für weitere konstruktive Gespräche betrachtet. Kritik am Kern: Unter dem gesetzlichen Mindestlohn Der gravierendste Kritikpunkt seitens

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Qatars Emirs Boeing 747-8 stellt Fluglotsen auf Mallorca vor Herausforderungen

Das ultra-luxuriöse Boeing 747-8 Flugzeug des Emirs von Katar sorgt bei den Fluglotsen am Flughafen Palma de Mallorca für erhebliche betriebliche Herausforderungen. Die immense Grösse und die damit verbundenen speziellen Abfertigungsanforderungen des Jets, der auch als „fliegender Palast“ bezeichnet wird, wurden als grosses Problem für den regulären Flugbetrieb genannt. Das Flugzeug, dessen Wert auf nahezu 360 Millionen Euro geschätzt wird, landete am vergangenen Sonntag auf Mallorca und ist aufgrund seiner Abmessungen nur zur Nutzung der Start- und Landebahn 06L/24R zugelassen. Dies schränkt die Flexibilität des Flughafens erheblich ein und erfordert zudem nach jeder Landung eine Inspektion der Piste auf eventuelle Fremdkörper. Als sogenanntes „Code F“-Flugzeug, eine Klassifizierung für Flugzeuge mit einer Flügelspannweite von über 65 Metern, schränkt seine Anwesenheit auch die Rollbewegungen anderer Maschinen auf dem Flughafengelände ein. Der Boeing 747-8 Jet, der laut Berichten über opulente Ausstattungsmerkmale wie vergoldete Innenräume und gar einen Operationssaal an Bord verfügen soll, war zwei Tage lang in Palma geparkt. Trotz seiner enormen Grösse bietet das Flugzeug lediglich Platz für 89 Passagiere, was die exklusive Ausstattung unterstreicht. Die Präsenz solch grosser und besonders ausgestatteter Maschinen auf Verkehrsflughäfen erfordert erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und präzise Koordination, um den reibungslosen Ablauf für den restlichen Flugverkehr zu gewährleisten. Interessanterweise wird berichtet, daß der Emir von Katar ein Replikat dieses Flugzeugtyps dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Donald Trump geschenkt hat. Diese Maschine wird derzeit in Texas für ihren künftigen Einsatz als „Air Force One“ umgebaut, wobei die Arbeiten aufgrund eines Mangels an spezialisierten Technikern verzögert sein sollen. Solche Großraumflugzeuge sind in

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Dan Air nimmt neue Verbindung vom BER nach Bukarest auf

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat eine neue Linienverbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und der rumänischen Hauptstadt Bukarest aufgenommen. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und freitags, durchgeführt. Auf dieser Strecke setzt die Airline Airbus A320-Flugzeuge ein, die eine Kapazität von 180 Sitzplätzen bieten. Mit dieser neuen Route erhält die Hauptstadtregion eine direkte Anbindung an Bukarest, das sich zunehmend als europäisches Städtereiseziel etabliert. Eine Besonderheit des Angebots von Dan Air ist die Weiterflugmöglichkeit von Bukarest nach Damaskus in Syrien. Damit ist die rumänische Fluggesellschaft nach derzeitigem Stand die einzige in Europa ansässige Airline, die reguläre Flüge in die syrische Hauptstadt anbietet. Diese Verbindung dürfte insbesondere für Reisende von Interesse sein, die eine direkte Anreisemöglichkeit nach Syrien suchen. Dan Air wurde im Jahre 2017 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Bukarest. Ursprünglich begann das Unternehmen als ACMI-Anbieter, was bedeutet, daß es Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung an andere Fluggesellschaften vermietete. Mittlerweile betreibt Dan Air sowohl eigene Linienflüge ab Bukarest und Bacău als auch Charter- und ACMI-Verbindungen. Die Fluggesellschaft bedient insgesamt 16 Ziele, darunter Städte in Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und Zypern. Seit Juni 2025 gehört Damaskus ebenfalls zu den angeflogenen Destinationen. Die Aufnahme der neuen Strecke nach Berlin ist ein weiterer Schritt im Ausbau des Streckennetzes von Dan Air. Seit dem Jahre 2024 ist die Fluggesellschaft Mitglied der International Air Transport Association (IATA) und in der IOSA-Sicherheitsdatenbank gelistet, was die Einhaltung internationaler Betriebs- und Sicherheitsstandards unterstreicht. Die Flotte von Dan Air besteht aus mehreren Flugzeugen der Typen

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Southwest Airlines vor historischem Kurswechsel: Vom Lowcoster zu Premium-Angeboten?

Southwest Airlines bekannt als Amerikas größter und traditionellster Billigflieger, steht möglicherweise vor einer revolutionären Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells. Der Vorstandsvorsitzende Bob Jordan hat angedeutet, daß die Fluggesellschaft offen sei für die Aufnahme von Langstrecken-Internatinalflügen, die Einführung von mehr Premium-Sitzen und die Errichtung eigener Flughafen-Lounges. Diese strategische Öffnung ist Teil einer umfassenden Überarbeitung des Geschäftsmodells, welche auf die jüngsten Herausforderungen, einschließlich eines Investorenaufstandes, folgt. Southwest, bisher ausschließlich auf Punkt-zu-Punkt-Verkehr innerhalb der Vereinigten Staaten fokussiert und bekannt für ihr freies Sitzplatzwahl-System, erwägt nun, ihr über Jahrzehnte bewährtes Konzept grundlegend zu erweitern und damit möglicherweise eine neue Ära in ihrer Geschichte einzuläuten. Vom Punkt-zu-Punkt-Spezialisten zum globalen Aspiranten Southwest Airlines hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1967 einen festen Platz in der amerikanischen Luftfahrt erobert. Mit einem Geschäftsmodell, welches sich durch niedrige Preise, hohe Frequenzen, eine einheitliche Flotte (ausschließlich Boeing 737) und das Konzept der freien Sitzplatzwahl auszeichnete, etablierte sich Southwest als Pionier des Günstigfliegens in den Vereinigten Staaten. Die Fluggesellschaft bediente primär ein dichtes Netz von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb der USA und galt lange als unverwechselbarer Gegenentwurf zu den großen „Legacy Carriern“ wie Amerikan Airlines, Delta Air Lines und United Airlines. Doch die Zeiten ändern sich, und mit ihnen auch die Bedürfnisse der Reisenden und die Erwartungen der Investoren. Vorstandsvorsitzender Bob Jordan signalisiert nun eine bemerkenswerte Offenheit für radikale Veränderungen. „Was immer Kunden 2025, 2030 benötigen, wir werden nichts davon ausschließen. Wir werden es auf die Southwest-Art tun, aber wir werden niemals sagen ‚Das würden wir niemals tun‘“, erklärte er in einem Interview mit

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Lufthansa rüstet sich für Sommerferien: Pünktlichkeit und Service im Fokus

Zum Beginn der hessischen Sommerferien bereitet sich die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auf die reisestärksten Wochen des Jahres vor. Allein am ersten Ferienwochenende werden am Flughafen Frankfurt rund 186.000 Passagiere erwartet. Im Sommerflugplan bietet Lufthansa Airlines ab Frankfurt insgesamt 211 Destinationen an, darunter 140 in Deutschland und Europa sowie 71 interkontinentale Ziele. Besonders gefragt sind innerhalb Europas Reiseziele in Portugal, Griechenland, Frankreich, Italien und Skandinavien. Bei den internationalen Zielen erfreuen sich Windhoek, südamerikanische Metropolen wie Rio de Janeiro, São Paulo und Bogotá, sowie Seattle und Los Angeles grosser Beliebtheit. Lufthansa hat in den vergangenen Monaten ihre Pünktlichkeit deutlich verbessert. Während die Airline im vergangenen Sommer europaweit noch auf Platz fünf der Netzwerkfluggesellschaften lag, gehört sie nun zu den Top 3 in Europa. Bei der für die Gäste entscheidenden Ankunftspünktlichkeit erreichte Lufthansa im Frühjahr sogar den ersten Platz. Jens Ritter, der Geschäftsführer von Lufthansa Airlines, betonte, daß ein stabiler und pünktlicher Flugbetrieb die Voraussetzung für ein gutes Kundenerlebnis sei. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage habe man sich bewusst für eine Investition von rund 200 Millionen Euro in die Stabilisierung des Flugbetriebs entschieden. Diese Investition zahle sich nun für Gäste und Mitarbeiter aus, da Lufthansa so pünktlich fliege wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Investitionen in das Reiseerlebnis der Gäste zeigen sich auch in anderen Bereichen. Von der Aufwertung des Speisenangebots und der Lounges bis hin zur neuen Kabinenausstattung der Langstreckenflugzeuge mit dem sogenannten Allegris-Produkt verzeichnet die Fluggesellschaft einen positiven Trend bei der Kundenzufriedenheit. Lufthansa Airlines wurde erst kürzlich bei den World

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Der Circle am Flughafen Zürich expandiert Angebot und zieht neue Mieter an

Der Circle am Flughafen Zürich erweitert sein vielfältiges Angebot und konnte jüngst neue Mieter gewinnen. Mit der Eröffnung der Confiserie Bachmann aus Luzern am Hauptplatz wird das kulinarische Spektrum ab sofort durch traditionelle Handwerkskunst ergänzt. Der neue Standort der über 125 Jahre alten Confiserie verfügt über eine integrierte Backstube und Chocolaterie, welche das bereits breite gastronomische Angebot des Circle – von Schnellrestaurants bis zu gehobener Küche – bereichern soll. Zusätzlich zur gastronomischen Erweiterung hat der Circle seine Stellung als attraktiver Standort für flexible Arbeitsmodelle weiter ausgebaut. In der vergangenen Woche wurde der Novu Campus am südlichen Ende des Areals offiziell eröffnet. Dieses innovative Coworking-Konzept erstreckt sich über drei Etagen und bietet neben flexiblen Arbeitsplätzen und Teambüros auch Gemeinschaftsflächen, Räume für Besprechungen, Workshops und Veranstaltungen sowie Rückzugszonen und eine Coffee Bar. Der Novu Campus trägt, neben bereits etablierten Anbietern wie Spaces und dem Circle Convention Center, maßgeblich zur Stärkung des Circle als Zentrum für Gemeinschaftsarbeitsplätze bei. Auch im Bürobereich verzeichnet der Circle weiteres Wachstum durch namhafte Neuzugänge. Ab Anfang 2026 wird die Atupri Gesundheitsversicherung AG einen ihrer zentralen Unternehmensstandorte in den Circle verlegen. Atupri ist bekannt für ihre digitalen Gesundheitslösungen, welche eine einfache und zugängliche Gesundheitsversorgung zum Ziel haben. Ferner wird Europas größter Anbieter von Geschäftssoftware, SAP, Mitte 2026 sein angekündigtes SAP Experience Center im Circle eröffnen. Dieses Zentrum soll Kunden und Partnern ermöglichen, zentrale Anwendungen des Unternehmens direkt vor Ort zu erleben. Bereits ab August dieses Jahres können Interessierte im Rahmen eines SAP Pop-up Experience Centers erste Einblicke in das

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