Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Skyexpress startet Dienst zwischen Berlin und Athen

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Nonstop-Verbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und Athen aufgenommen. Die Route wird ab sofort viermal wöchentlich bedient und soll sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden zusätzliche Reisemöglichkeiten in die griechische Hauptstadt und darüber hinaus bieten. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Die Flüge werden montags, donnerstags, freitags und sonntags durchgeführt, wobei der Abflug in Berlin jeweils um 14.40 Uhr erfolgt und die Ankunft in Athen (Ortszeit) für 18.25 Uhr geplant ist. Die Flugzeit beträgt dabei rund 2 Stunden und 45 Minuten. Die Flugzeiten sind laut Angaben der Airline auf die Bedürfnisse der verschiedenen Passagiergruppen zugeschnitten. Für Reisende aus Deutschland eröffnet die neue Verbindung in Athen den Zugang zum umfangreichen Inlandsnetz von Skyexpress, das nach eigenen Angaben das größte in Griechenland ist. Die Airline bedient von Athen aus 33 griechische Ziele, was nahtlose Weiterflugmöglichkeiten sowohl zum Festland als auch zu einer Vielzahl der beliebten griechischen Inseln ermöglicht. Dies macht die Route auch in der Herbst- und Wintersaison attraktiv für Reisende, die kürzere Städtetrips oder längere Aufenthalte im Mittelmeerraum planen. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg, begrüßte die neue Airline und die Erweiterung des Angebots nach Griechenland. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, betonte seinerseits, dass die Aufnahme Berlins in das Streckennetz ein wichtiger Schritt für das Wachstum der Fluggesellschaft in Europa sei und das Engagement unterstreiche, die Anbindung Griechenlands an den deutschen Markt zu stärken. Die griechische Airline setzt auf eine Flotte, die

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Lilium-Patente an US-Konkurrent Archer Aviation verkauft

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens des deutschen Flugtaxi-Pioniers Lilium hat der Insolvenzverwalter das umfangreiche Portfolio an Patenten und Schutzrechten des Unternehmens veräußert. Neuer Eigentümer des geistigen Eigentums ist der börsennotierte US-amerikanische Entwickler von elektrischen Senkrechtstart- und Landeflugzeugen (eVTOL), Archer Aviation Inc. Der Verkauf der Innovationen an einen direkten Wettbewerber markiert einen entscheidenden Schritt in der Abwicklung des insolventen Start-ups. Der Insolvenzverwalter der Lilium GmbH und der Lilium Aerospace GmbH, Ivo-Meinert Willrodt von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, setzte sich mit dem Verkauf gegen andere Bieter durch. Die Gläubigerausschüsse der in Oktober 2024 und März 2025 in Insolvenz gegangenen Gesellschaften stimmten dem Angebot des US-Unternehmens einstimmig zu. Der Kaufpreis für das über 300 Patente umfassende Portfolio liegt nach Angaben des Insolvenzverwalters im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Archer Aviation selbst bezifferte den Kaufpreis in einer Mitteilung auf 18 Millionen Euro. Das 2015 gegründete deutsche Start-up hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in die Entwicklung seiner eVTOL-Technologie investiert, wobei laut Branchenberichten insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an Investorengeldern geflossen sein sollen. Das nun an Archer übertragene Patentportfolio beinhaltet Schlüsseltechnologien in zentralen Bereichen der Luftmobilität, darunter Hochvolt-Systeme, Batteriemanagementsysteme, Flugzeugkonstruktion sowie Propeller- und Mantelpropeller-Technologie. Die US-Firma Archer, die in der Entwicklung eigener Fluggeräte wie dem „Midnight“ weiter fortgeschritten ist, beabsichtigt, die erworbenen Technologien zur Beschleunigung ihrer eigenen Zertifizierungs- und Kommerzialisierungsprozesse einzusetzen. Der Insolvenzverwalter begründete die Wahl von Archer Aviation mit der gebotenen hohen Transaktions- und Umsetzungssicherheit. Mit dem rechtswirksamen Kaufvertrag werden in den kommenden Monaten weitere Vermögenswerte von Lilium veräußert, womit die Abwicklung der einstigen

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Kapazitätsausweitung: Austrian Airlines im Spannungsfeld von Nachfrage und Planungsrisiko

Die Reaktion von Austrian Airlines (AUA) auf die prognostizierte Reiselust während der diesjährigen, verkürzten österreichischen Herbstferien ist primär von ökonomischen Überlegungen geleitet. Die deutliche Kapazitätsausweitung, die zusätzliche Flüge zu touristischen Hotspots in Spanien, Italien und im östlichen Mittelmeer umfasst, ist ein Versuch, die Flugzeuge in einer Übergangsperiode maximal auszulasten und gleichzeitig auf die traditionelle Sehnsucht der österreichischen Bevölkerung nach einer „Sommerverlängerung“ zu reagieren. Die Entscheidung des Managements, die Flotte, teils mit Großraumflugzeugen wie der Boeing 777, in Märkte wie Mallorca, Zypern und Rom zu entsenden, zeugt von einem aggressiven Kapazitätsmanagement in der sogenannten „Shoulder Season“. Die Fluggesellschaft setzt damit auf die Verlockung des stabilen Klimas in Südeuropa und die relative Ruhe der touristischen Nebensaison. Gleichzeitig steht dieses Vorgehen im Zusammenhang mit den Herausforderungen, denen sich die Branche gegenübersieht: der Notwendigkeit, Flugzeuge und Personal effizient einzusetzen, und dem inhärenten Risiko, das mit einer kurzfristigen Frequenzerhöhung in einer volatilen Reisezeit verbunden ist. Die Fokussierung auf die Gewährleistung einer hohen Auslastung in einer außerhalb der Hauptreisezeit liegenden Periode stellt den zentralen wirtschaftlichen Treiber für die Maßnahme dar. Gezielter Ausbau: Ökonomische Logik hinter den Destinationen Die Auswahl der Destinationen für die zusätzlichen Flüge folgt einer klaren ökonomischen Logik und spiegelt die erwarteten kurzfristigen Reisemuster wider. Der Spanien-Fokus und die Marktsättigung Die massivste Aufstockung betrifft Spanien, allen voran Mallorca mit zwölf zusätzlichen Flügen. Mallorca ist zwar ein traditionell stark nachgefragtes Ziel, die hohe Zahl an Zusatzflügen könnte jedoch auf eine potenzielle Marktsättigung hindeuten. Die Fluggesellschaft kalkuliert offensichtlich, dass die Attraktivität der Insel im Spätherbst –

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Wizz Air startet neue Verbindung von Köln/Bonn nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz am Köln Bonn Airport weiter aus und nimmt im kommenden Sommerflugplan eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica auf. Ab dem 16. Juni 2026 wird die Strecke viermal wöchentlich bedient, jeweils an Dienstagen, Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Die neue Route ist die erste Direktverbindung zwischen Köln/Bonn und dem südosteuropäischen Staat Montenegro. Sie festigt die Partnerschaft zwischen der Airline und dem Flughafen und erweitert das Angebot nach Osteuropa. Die Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH bewerten die frühzeitige Ankündigung als starkes Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit. Montenegro und seine Hauptstadt Podgorica bieten eine Mischung aus historischem Flair, insbesondere in der Altstadt Stara Varoš, und modernen städtischen Elementen. Zudem sind die Strände der Adriaküste, der Skutarisee und der Fjord von Kotor in kurzer Distanz erreichbar. Die neue Verbindung nach Podgorica ist bereits die fünfte neue Route, die Wizz Air in Köln/Bonn innerhalb kurzer Zeit aufnimmt. Zuvor wurden bereits Flüge nach Bukarest, Tuzla (Bosnien und Herzegowina), Skopje (Nordmazedonien) und Tirana (Albanien) für den kurz bevorstehenden Winterflugplan angekündigt. Für die Flüge nach Podgorica kommen Flugzeuge des Typs Airbus A321 zum Einsatz.

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Luftverkehr im Spannungsfeld: USA drängt chinesische Airlines zur Vermeidung des russischen Luftraums

Das amerikanische Verkehrsministerium (DOT) hat in einer vorläufigen Entscheidung vom 9. Oktober weitreichende Beschränkungen für chinesische Fluggesellschaften vorgeschlagen. Diese sehen vor, sieben große chinesische Carrier – Air China, Capital Airlines, China Eastern Airlines, China Southern Airlines, Hainan Airlines, Sichuan Airlines und Xiamen Airlines – von der Nutzung des russischen Luftraums auf ihren geplanten Passagierflügen zwischen China und den Vereinigten Staaten auszuschließen. Die Maßnahme zielt darauf ab, das durch die geopolitische Lage entstandene Wettbewerbsungleichgewicht im wichtigen Luftverkehrsmarkt zwischen den beiden Ländern zu beheben. Die betroffenen chinesischen Fluggesellschaften reagierten mit einem gemeinsamen Antrag auf Fristverlängerung. Sie monierten die „ungewöhnlich kurze“ zweitägige Frist zur Stellungnahme und forderten stattdessen eine siebentägige Frist zur Kommentierung des vorläufigen Beschlusses. Das DOT begründet seine Entscheidung mit Verweis auf das US-China Civil Air Transport Agreement, insbesondere auf Artikel 2(4), der vorschreibt, dass Flüge über Drittländer auf Strecken durchgeführt werden müssen, die „Fluggesellschaften beider Parteien zur Verfügung stehen“. Seit Russland am 17. Mai 2022 seinen Luftraum für amerikanische Fluggesellschaften geschlossen hat, können US-Carrier die effizientesten Routen über russisches Territorium nicht mehr nutzen. Die chinesischen Fluggesellschaften hingegen waren von diesem Verbot ausgenommen und konnten weiterhin kürzere und kostengünstigere Routen fliegen. Wettbewerbsungleichgewicht als zentrale Begründung Das DOT sieht in dieser asymmetrischen Situation einen „erheblichen Wettbewerbsfaktor“, der die schrittweise Wiederaufnahme des post-covid-Flugverkehrs zwischen den USA und China verzerrt. Die amerikanischen Fluggesellschaften sind gezwungen, längere und weniger wirtschaftliche Umwege zu fliegen, was zu einem höheren Treibstoffverbrauch, längeren Flugzeiten (Schätzungen zufolge zwei bis drei Stunden mehr) und damit höheren Betriebskosten führt. Im Gegensatz dazu

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Reiseziele unter dem Vergrößerungsglas: Die Kluft zwischen Hype und realer Erfahrung

Der Traum vieler Reisender, die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt mit eigenen Augen zu sehen, endet häufig in einer tiefen Enttäuschung. Eine aktuelle Analyse von Reisekommentaren, die mithilfe künstlicher Intelligenz durchgeführt wurde, beleuchtet nun die Kluft zwischen den hohen Erwartungen und der oft ernüchternden Realität an einigen der ikonischsten Orte unseres Planeten. Die Untersuchung, basierend auf der Auswertung von Reddit-Beiträgen, Kommentaren und Google-Bewertungen, identifiziert die Attraktionen, bei denen Besucher am häufigsten negative Erfahrungen machten und die den sogenannten „Hype“ nicht erfüllen konnten. Das Ergebnis ist eine Rangliste, die aufzeigt, dass Faktoren wie Überfüllung, ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis und mangelnde Pflege das Erlebnis selbst an Orten von immenser historischer oder kultureller Bedeutung trüben können. Die ermittelten Daten zeigen, dass eine Kombination aus Kommerzialisierung und Massentourismus die Hauptursache für die Verärgerung der Besucher ist. Die Attraktionen, die weltweit am meisten beworben und fotografiert werden, sind demnach jene, die in der Realität am weitesten hinter den idealisierten Vorstellungen zurückbleiben. Diese Erkenntnisse dienen Reisenden als wichtige Orientierungshilfe, um ihre eigenen Erwartungen kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls Prioritäten bei der Planung ihrer Wunschlisten-Reisen neu zu setzen. Der entzauberte Big Apple: Times Square und Hollywood Boulevard An der Spitze der Enttäuschungen steht eine der bekanntesten Kreuzungen der Welt: der Times Square in New York City. Mit einem Enttäuschungswert von 82,39 von 100 Punkten erntet das Zentrum Manhattans die schärfste Kritik. Die Sentimentanalyse der Reisekommentare verzeichnete hier schockierende 934 negative Wörter, wobei die Begriffe „touristisch“ und „teuer“ mit jeweils über 240 Nennungen am häufigsten verwendet wurden. Viele Reisende empfinden

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Deutschland ordert 20 neue Eurofighter mit modernster Technologie

Deutschland hat 20 zusätzliche Eurofighter-Mehrzweckkampfflugzeuge bestellt, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes und seine Rolle innerhalb der NATO zu stärken. Die Maschinen der sogenannten Tranche 5, deren Beschaffung im Wert von rund 3,75 Milliarden Euro kürzlich vom Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben wurde, sollen die alternde Tornado-Flotte in der Rolle der elektronischen Kampfführung schrittweise ablösen. Der Hersteller Airbus Defence and Space wird die Endmontage der Flugzeuge am Standort Manching bei München durchführen. Die Auslieferung der Kampfflugzeuge an die deutsche Luftwaffe ist für den Zeitraum von 2031 bis 2034 geplant. Die neuen Eurofighter werden mit modernster Technik ausgestattet sein, darunter das elektronische E-Scan-Radar. Parallel zur Neubestellung wird die gesamte deutsche Eurofighter-Flotte die Fähigkeit zum elektronischen Kampf (EK) erhalten. Dazu wird das Arexis-Sensorsystem des schwedischen Unternehmens Saab in die bestehenden und die neu gefertigten Jets integriert. Diese Upgrades erweitern das Einsatzspektrum der Flugzeuge signifikant. Die Bestellung sichert nicht nur operative Fähigkeiten der Luftwaffe bis in die 2060er Jahre, sondern schlägt auch eine technologische Brücke zum zukünftigen europäischen Kampfflugzeugsystem FCAS (Future Combat Air System), das ab 2040 einsatzbereit sein soll. Der Eurofighter ist als grösstes europäisches Verteidigungsprogramm ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Programm, an dem neben Deutschland auch Italien, Spanien und Grossbritannien beteiligt sind, sichert in Europa über 100.000 Arbeitsplätze, davon 25.000 allein in Deutschland, wo rund 120 Zulieferer eingebunden sind. Die Gesamtbestellzahl des Eurofighters durch neun Nationen liegt mit dem neuen deutschen Auftrag nun bei über 740 Flugzeugen.

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DFS reagiert auf Verkehrszuwachs: Deutliche Steigerung der Ausbildungsplätze für Fluglotsen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS), das bundeseigene Unternehmen zur Überwachung des deutschen Luftraums, plant eine deutliche Ausweitung ihrer Ausbildungskapazitäten für Fluglotsen. Im Jahr 2026 sollen insgesamt 144 angehende Fluglotsen ihre Ausbildung aufnehmen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu den 136 Plätzen, die für das laufende Jahr 2025 vorgesehen waren. Die Massnahme ist eine direkte Reaktion auf den anhaltenden Zuwachs des Flugverkehrs. Laut DFS-Personalchefin Andrea Wächter steigen die Flugverkehrszahlen kontinuierlich an. Seit dem Jahr 2022 hat die Flugsicherung demnach bereits mehr als 500 Lotsen in der Ausbildung neu eingestellt. Diese Ausbildungsoffensive ist notwendig, da die DFS in den kommenden Jahren auch zahlreiche altersbedingte Abgänge erfahrener Mitarbeiter erwartet. Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens, welches 2024 bereits wieder deutlich über dem Vorjahresniveau lag, liegt die Zahl der kontrollierten Flüge weiterhin knapp unter dem Rekordwert von 2019. Insgesamt plant die DFS für das kommende Jahr, gemeinsam mit dual Studierenden in Bereichen wie Luftverkehrsmanagement, IT und Technik sowie weiteren Auszubildenden, rund 200 Nachwuchskräfte einzustellen. Damit will das Unternehmen seine Kapazitäten nachhaltig sichern und den deutschen Luftraum auch angesichts veränderter Verkehrsflüsse und geopolitischer Herausforderungen weiterhin effizient steuern. Für die meisten Lotsen-Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2026 sind die Bewerbungsfristen aktuell geöffnet, wobei die Interessenten ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen.

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Embraer sichert Grossauftrag für E195-E2-Jets von Leasingfirma Truenoord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen bedeutenden Verkaufsabschluss für seine Regionaljet-Familie E2 vermeldet. Die spezialisierte niederländische Leasing- und Managementfirma Truenoord hat eine Festbestellung über 20 Flugzeuge des Typs E195-E2 platziert. Nach Angaben des Herstellers beläuft sich der Auftragswert auf 1,8 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro entspricht, basierend auf den Listenpreisen. Der Vertrag zwischen Embraer und dem Regionalflugzeug-Leasingexperten Truenoord ist nicht nur eine wichtige Festbestellung, sondern beinhaltet auch Kaufrechte (Optionen) für weitere 30 Maschinen. Quellen deuten darauf hin, dass diese Optionen sowohl für zusätzliche E195-E2 als auch für zehn kleinere E175-E1-Jets gelten. Diese Vereinbarung markiert für Truenoord den ersten Direktauftrag beim brasilianischen Flugzeughersteller und unterstreicht das wachsende Interesse von Leasingfirmen an der neueren Generation von Regionaljets im Segment der 100- bis 150-Sitzer. Der E195-E2 ist das grösste Modell der E2-Familie von Embraer und zielt auf den Markt für Schmalrumpfflugzeuge ab. Mit dieser Bestellung baut Truenoord seine Flotte an Regionaljets weiter aus, welche es an Fluggesellschaften weltweit vermietet, darunter Betreiber in Europa und Nordamerika. Die Investition in die E195-E2 signalisiert Vertrauen in das Marktpotenzial der effizienteren und kapazitätsstärkeren Regionalflugzeuge, die zunehmend ältere Muster in diesem Grössenbereich ersetzen.

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Wizz Air stationiert weitere Flugzeuge in Bratislava und führt zwölf neue Strecken ein

Der Flughafen Bratislava erlebt die eigenen Angaben nach bedeutendste Streckenerweiterung seiner Geschichte. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air baut ihre im August 2025 eröffnete Basis in der slowakischen Hauptstadt massiv aus. Unter anderem geht es neu nach Berlin und Dortmund. Die Fluglinie wird in Bratislava zwei zusätzliche Flugzeuge stationieren und in der Folge zwölf neue Flugverbindungen in den Flugplan aufnehmen. Im Zentrum dieser Expansion steht die Wiederbelebung einer lange erwarteten Inlandsverbindung zwischen Bratislava und der ostslowakischen Metropole Košice, die nach mehrjähriger Unterbrechung ab dem 21. November 2025 bedient wird. Die zusätzlichen internationalen Strecken, deren Betriebsaufnahme zwischen Januar und März 2026 erfolgt, zielen darauf ab, die Fluganbindung der Slowakei an wichtige europäische Städte und Urlaubsregionen deutlich zu verbessern. Strategischer Fokus auf Mittel- und Osteuropa Die Ankündigung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens Bratislava als strategischer Knotenpunkt für den Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz Air. Bereits seit Längerem war bekannt, dass die Fluggesellschaft ihre Basis in der slowakischen Hauptstadt etabliert und dort zwei Airbus A321 neo stationiert hat, um das touristische und geschäftliche Passagieraufkommen in Mittel- und Osteuropa zu bedienen. Die nun bekannt gegebenen zwölf zusätzlichen Strecken stellen einen historischen Ausbau dar, der Wizz Air zur Fluggesellschaft mit der höchsten Anzahl an Linienverbindungen ab Bratislava macht. Die Entscheidung von Wizz Air, die Kapazitäten in Bratislava massiv auszubauen, fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen Kapazitäten an anderen Standorten, insbesondere in Wien, strategisch neu verteilt. Brancheninformationen zufolge schließt Wizz Air ihre Basis am nahe gelegenen Flughafen Wien-Schwechat im März 2026, was zu einer Verschiebung des Fokus in

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