Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Etihad Airways meldet deutliches Wachstum der Passagierzahlen im September 2025

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat ihre aktuellen Verkehrszahlen veröffentlicht und ein signifikantes Wachstum im Passagiergeschäft erreicht. Im September beförderte die Airline 1,9 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres und verdeutlicht die fortgesetzte Erholung und Expansion des Unternehmens. Die Auslastung der Flüge erreichte im September einen Wert von 89 Prozent und liegt damit auf einem hohen Niveau. Dieser Wert bestätigt die Effizienz der Kapazitätsplanung und die starke Nachfrage auf den angebotenen Strecken. Das Wachstum im Passagieraufkommen spiegelt die strategische Expansion der Fluggesellschaft wider. Im laufenden Jahr hat Etihad sein Streckennetz erheblich erweitert und neue Flugzeuge in die Flotte integriert, darunter die Airbus A321LR und die Reaktivierung des Airbus A380 auf weiteren wichtigen Routen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 hat Etihad Airways insgesamt 16,1 Millionen Passagiere transportiert. Diese kumulierte Zahl unterstreicht die solide Leistung des Carriers, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2025 Rekordergebnisse, einschliesslich eines deutlichen Gewinns nach Steuern, erzielt hatte. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi festigt damit ihre Position als wichtiger Akteur im globalen Luftverkehr, gestützt durch eine wachsende Flotte und eine erhöhte Frequenz auf zahlreichen internationalen Verbindungen.

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Deutsche Bahn macht stornierbaren „Sparpreis Business“ zum Dauerangebot

Die Deutsche Bahn (DB) hat entschieden, ihren für Firmenkunden konzipierten „Sparpreis Business“ nach einer erfolgreichen Testphase ab 2026 als permanenten Tarif in das Angebot aufzunehmen. Der Hauptvorteil für Geschäftsreisende liegt in der flexiblen Stornierbarkeit der Tickets. Demnach können die Fahrkarten bis einen Tag vor dem ersten Geltungstag gegen eine Gebühr von zehn Euro storniert werden, wobei der gezahlte Betrag nicht als Gutschein, sondern direkt auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel zurückerstattet wird. Weitere Konditionen umfassen die Anwendung der Bahncard Business, die einen Rabatt von 25 Prozent auf den Ticketpreis gewährt. Die Etablierung des Tarifs wird vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) explizit begrüßt. Der Verband sieht diesen Schritt als die Schaffung eines „vollständigeren und faireren Angebots“ im Geschäftsreiseverkehr. Der VDR hatte seit der Einführung des nicht stornierbaren „Super Sparpreises“ im Jahr 2018 und der damit verbundenen Entfernung des regulären Sparpreises aus den Firmenkundenportalen immer wieder betont, dass stornierbare Tickets für Geschäftsreisende von essenzieller Bedeutung seien. Eine eigene Mitgliederbefragung aus dem Jahr 2022 bestätigte diese Forderung, da über 90 Prozent der befragten Unternehmen die Wiedereinführung eines solchen Tarifs als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ eingestuft hatten. Der VDR wertet die Umsetzung als „klares Signal für eine konstruktive Zusammenarbeit“. Zeitgleich mit der Ankündigung zur Verfestigung des neuen Geschäftskundentarifs teilte der DB-Konzern eine weitere positive Nachricht mit: Im Rahmen des Fahrplanwechsels Mitte Dezember wird es keine Preiserhöhung in den regulären Fernverkehrstarifen geben. Dies ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass die Bahn auf eine Anhebung der Preise für Spar- und Flexpreise sowie die Bahncards verzichtet.

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Dringender Ruf nach nationalem Masterplan: Philippinische Luftfahrt droht den Anschluss zu verlieren

Die philippinische Luftfahrtindustrie sieht sich mit ernsten Herausforderungen konfrontiert, die ihre Fähigkeit, mit den wachsenden Luftverkehrsmärkten in Südostasien Schritt zu halten, massiv beeinträchtigen. Auf dem philippinischen Luftfahrtgipfel 2025 forderte der leitende Vizepräsident und Chief Operating Officer von Philippine Airlines (PAL), Carlos Luis Fernandez, die umgehende Ausarbeitung eines einheitlichen, koordinierten nationalen Flughafen-Masterplans. Eine solche Strategie sei unerlässlich, um die Flughafeninfrastruktur des Archipels zu optimieren und die Wirtschaft des Landes durch verbesserte Anbindung zu stärken. Fernandez betonte, dass das Land in Bezug auf Passagier- und Frachtkapazität bereits deutlich hinter regionalen Konkurrenten zurückliegt. Ohne einen solchen umfassenden Plan, so Fernandez, drohe das Wachstum der Flughäfen stückwerkartig zu erfolgen, was die Konnektivität weiterhin fragmentieren und verhindern würde, dass die Philippinen den asiatischen Luftfahrtboom voll ausschöpfen können. Derzeit bewältigten die philippinischen Flughäfen im Vorjahr lediglich 60 Millionen Passagiere, ein Wert, der weit hinter den Zahlen von Indonesien (156 Millionen), Thailand (119 Millionen), Vietnam (109 Millionen) und Malaysia (94 Millionen) liegt. Selbst Singapur, das geografisch kleiner ist, verzeichnete mit 68 Millionen Passagieren ein höheres Aufkommen. Die Kapazitätskrise am Tor zur Welt: Manila Das Ninoy Aquino International Airport (NAIA) in Manila, das wichtigste internationale Drehkreuz des Landes, steht seit Jahren im Zentrum der Kapazitätskrise. Der Flughafen kämpft notorisch mit unzureichender Terminal- und Landebahnkapazität und operiert seit langem über seiner ursprünglichen Auslegungsgrenze von 35 Millionen Passagieren pro Jahr. Jüngste Daten belegen, dass Manila mit über 280.000 ankommenden internationalen Sitzplätzen pro Woche rund 81,6 Prozent des gesamten internationalen Luftverkehrs der Philippinen abwickelt – eine massive Konzentration, die die Überlastung

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Rauch in der Kabine: Ryanair-Maschine in Krakau über Notrutschen evakuiert

Am Sonntag musste eine Boeing 737 MAX 8200 der Fluggesellschaft Ryanair vor dem Start am Flughafen Krakau evakuiert werden. Ursache war nach Angaben des Unternehmens eine Rauchentwicklung in der hinteren Bordküche. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verliessen das Flugzeug über die Notrutschen und Notausgänge an den Tragflächen. Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine besonders junge Maschine mit der Kennung EI-ILN. Ryanair hatte das Flugzeug, eine Variante der 737 MAX 8, die speziell für Billigfluggesellschaften wie Ryanair mit erhöhter Sitzplatzkapazität ausgelegt ist, erst Ende September vom Hersteller Boeing übernommen. Der Vorfall ereignete sich, als die Maschine für den Umlauf zwischen Bristol und Krakau auf der Parkposition stand. Die Evakuierung erfolgte routinemäßig über die Notrutschen, um die Sicherheit an Bord schnellstmöglich zu gewährleisten. Berichten zufolge kam es jedoch bei solchen Evakuierungen in der Vergangenheit, auch bei Ryanair, vereinzelt zu leichten Verletzungen bei Passagieren. Unbestätigte Berichte über diesen Vorfall erwähnten ebenfalls Verletzungen, da einige Passagiere offenbar direkt von der Tragfläche auf den Boden sprangen. Die schnelle Reaktion der Crew und die eingeleitete Evakuierung standen im Vordergrund, um der gemeldeten Rauchentwicklung entgegenzuwirken. Die Untersuchung des genauen technischen Defekts, der zur Rauchentwicklung in der Bordküche führte, wird nun anlaufen. Die Boeing 737 MAX steht seit ihrer Wiederzulassung nach den Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 unter besonderer Beobachtung. Ryanair ist einer der größten Abnehmer dieses Flugzeugtyps und setzt diesen intensiv in ihrem europäischen Streckennetz ein.

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Air Serbia nimmt nach über 30 Jahren Direktflug nach Toronto auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia erweitert ihr interkontinentales Streckennetz und kündigt die Aufnahme einer Direktverbindung zwischen Belgrad und Toronto an. Der Erstflug zum Toronto Pearson International Airport (YYZ) ist für den 23. Mai 2026 geplant. Damit stellt die Airline nach über drei Jahrzehnten die unterbrochene Luftbrücke wieder her, die zuletzt im Mai 1992 unter dem Vorgängerunternehmen JAT betrieben wurde. Die neue Transatlantik-Route wird zweimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch und Samstag, mit einem Airbus A330-200 bedient. Toronto wird damit zur dritten nordamerikanischen Destination von Air Serbia, zusätzlich zu den bereits bestehenden Verbindungen nach New York und Chicago. Tickets für die Flüge sollen ab dem 16. Oktober 2025 über die üblichen Vertriebskanäle der Fluggesellschaft erhältlich sein. Die Aufnahme der neuen Route ist ein signifikanter Schritt in der Expansionsstrategie der serbischen Airline, die seit der Wiederaufnahme der Langstreckenflüge in den letzten Jahren ihre Flotte und ihr Angebot kontinuierlich ausbaut. Der Vorstandsvorsitzende der Air Serbia, Jiří Marek, bezeichnete die Einführung des Dienstes als „neues Kapitel“ für das Unternehmen und als wichtigen Beitrag zur Positionierung Belgrads als zentraler europäisch-nordamerikanischer Verkehrsknotenpunkt. Die Route hat laut Marek eine hohe Bedeutung für den Tourismus, den Handel und insbesondere für die große serbische Diaspora in Kanada. Durch die neue Verbindung sollen die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestärkt und das Reisen für Familien vereinfacht werden. Reisenden aus Toronto bietet sich mit dem Stopp in Belgrad die Möglichkeit bequemer Weiterflüge zu zahlreichen europäischen und regionalen Zielen, darunter Athen, Istanbul, Wien, Prag, Zürich und Zagreb. Die Entscheidung, nach

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Intralogistik-Premiere für Flugzeugproduktion in Leipzig

Deutsche Aircraft, Hersteller des neuen Regionalflugzeugs D328eco, setzt am Standort Leipzig/Halle auf ein hochautomatisiertes Logistiksystem des Intralogistikanbieters Jungheinrich. Ziel ist die effiziente und reibungslose Materialversorgung für die Endmontagelinie des 40-sitzigen Turboprop-Flugzeugs. Das Projekt zeichnet sich durch die erstmalige Kombination zweier automatisierter Lagersysteme in einem industriellen Umfeld aus. Kernstück des von Jungheinrich gelieferten Konzepts ist die erstmalige Kombination des platzsparenden Behälter-Kompaktlagers Jungheinrich PowerCube mit einem automatisierten Schmalganglager (AutoVNA) über zwei Gassen. Die Experten von Jungheinrich entwickelten diese Lösung in enger Abstimmung mit Deutsche Aircraft, um einen flexiblen und hocheffizienten Materialfluss in der neuen Fertigungsstätte zu gewährleisten. Deutsche Aircraft erhofft sich dadurch eine hohe Sicherheit und Effizienz in den logistischen Abläufen. Sebastian Böhnl, Standortleiter Leipzig bei Deutsche Aircraft, hob die Vorreiterrolle der Firma durch die Nutzung dieser Systemkombination hervor. Die hochmoderne Endmontagelinie, genannt „Fabrik 4.0“, entsteht auf einem 60.500 großen Gelände am Flughafen Leipzig/Halle und soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein. Langfristig ist die Fertigung von bis zu 48 Maschinen des Typs D328eco pro Jahr in einem Zwei-Schicht-Betrieb geplant, mit der Option zur Erweiterung auf einen Dreischichtbetrieb. Die Endmontagelinie wird als vollständig digital und papierlos konzipiert, wobei auch Augmented-Reality-Technologien zum Einsatz kommen sollen. Deutsche Aircraft investiert über 100 Millionen Euro in den Bau der Anlage, deren Fertigungsstart für Anfang 2026 erwartet wird, mit der ersten Auslieferung des Flugzeugs für 2027. Für den Flughafen Leipzig/Halle, der durch seinen 24/7-Betrieb und seine Rolle im Luftfrachtverkehr günstige Rahmenbedingungen bietet, bedeutet das Projekt eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Das neue Werk schafft langfristig 250 bis 350 neue

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Lufthansa bestätigt Umweltmanagement nach EMAS-Standard

Die Fluggesellschaften Lufthansa Airlines (an den Drehkreuzen Frankfurt und München) sowie Lufthansa CityLine haben erneut die Validierung gemäß der strengen europäischen EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) erhalten. Das externe Umweltgutachten bestätigt die kontinuierliche Weiterentwicklung und tiefgreifende Implementierung des betrieblichen Umweltmanagementsystems beider Unternehmen. Die Erneuerung der Validierung ist ein wichtiger Schritt in der Unternehmensführung und unterstreicht die Bemühungen, operative und wirtschaftliche Ziele durch optimierte Abläufe und einen effizienteren Ressourceneinsatz voranzubringen. Lufthansa CityLine feiert in diesem Kontext ein Jubiläum: Vor 25 Jahren, im Jahr 2000, erhielt sie als weltweit erste Fluggesellschaft die Validierung nach dem freiwilligen EMAS-Standard der Europäischen Union. Lufthansa Airlines begann am Standort München im Jahr 2018 mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem, welches 2022 mit Lufthansa CityLine zusammengeführt und im Dezember 2023 auf den Standort Frankfurt ausgedehnt wurde. EMAS ist ein von der Europäischen Union entwickeltes und freiwilliges System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es sieht vor, dass das Umweltmanagementsystem von externen, unabhängigen Umweltgutachtern detailliert überprüft und validiert wird. Die Fortschritte der validierten Unternehmen werden in einer gemeinsamen Umwelterklärung veröffentlicht. Zur Umsetzung des Umweltmanagements sind in den Fachabteilungen von Lufthansa Airlines und Lufthansa CityLine rund 40 Umweltkoordinierende tätig. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf digitale Lösungen zur transparenten Erfassung von Betriebswirkungen und zur Steuerung von Abläufen. Als Beispiele für fortgeführte und neue Maßnahmen aus dem Jahr 2024 werden das Abschalten von Triebwerken beim Rollen, ein verbessertes Konzept zur Wiederverwertung und die optimierte Beladung von Getränkereserven genannt, wodurch eine Reduzierung des Bordgewichts erreicht wird. Lufthansa Airlines baut durch die gemeinsame EMAS-Validierung ihre Ausrichtung stetig

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Spekulationen beleben den Markt: Großreederei MSC prüft wohl Übernahmeoptionen für EasyJet

Die britische Billigfluggesellschaft EasyJet ist erneut in den Fokus von potenziellen Übernehmern geraten. Medienberichten zufolge sondiert die Schweizer Großreederei MSC Mediterranean Shipping Company in Zusammenarbeit mit einem Investmentfonds aktuell die Möglichkeit eines Gebots. Die Nachricht, die am Dienstag von der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera unter Berufung auf Insiderquellen verbreitet wurde, ließ den Aktienkurs von EasyJet kurz nach Handelsstart um rund zehn Prozent in die Höhe schnellen. Obwohl MSC umgehend jegliche Beteiligung an laufenden Gesprächen dementierte, zeigt das erneute Interesse an der Fluglinie, die derzeit eine Marktbewertung von etwa 4 Milliarden Euro aufweist, die anhaltende Attraktivität des Unternehmens im europäischen Luftverkehrsmarkt. Die Erwägungen, die sich vom Kauf einer Mehrheitsbeteiligung bis hin zur vollständigen Übernahme erstrecken könnten, befinden sich jedoch angeblich noch in einem Frühstadium. Die strategische Logik hinter dem Interesse von Reedereien Das wiederkehrende Interesse von Akteuren außerhalb der traditionellen Luftfahrt an Fluggesellschaften wie EasyJet ist bemerkenswert. Besonders die MSC Group, eine weltweit führende Reederei im Containertransport und im Kreuzfahrtgeschäft, verfolgt bereits seit geraumer Zeit eine Strategie der vertikalen Integration in den Luftverkehrssektor. Die Bestrebungen, eine Fluggesellschaft zu erwerben, wurden bereits 2022 deutlich, als MSC gemeinsam mit der deutschen Lufthansa die Mehrheit an der damals neu gegründeten italienischen Fluggesellschaft Ita Airways anstrebte. Dieses Vorhaben wurde später nicht umgesetzt, was jedoch das grundsätzliche strategische Kalkül der Reederei nicht minderte. Die industrielle Logik für eine Großreederei, eine Fluggesellschaft zu besitzen, liegt in mehreren Bereichen. Im Passagierverkehr kann eine integrierte Airline als Zubringer für das expansive Kreuzfahrtgeschäft von MSC Cruises dienen. Kreuzfahrtunternehmen benötigen

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ACI Europe meldet Passagierplus von 4,9 Prozent und neue Höchststände an den größten Drehkreuzen

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat seinen vorläufigen Luftverkehrsbericht für August 2025 veröffentlicht, der ein anhaltend starkes Wachstum im Passagierverkehr belegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das gesamte Passagieraufkommen über das europäische Flughafennetzwerk um 4,9 Prozent. Dieses Plus liegt über dem bisherigen Jahresdurchschnitt und bestätigt die robuste Sommernachfrage. Besonders bemerkenswert ist, dass die Passagierzahlen im August insgesamt 7 Prozent über dem Niveau von August 2019, also der Zeit vor der Pandemie, lagen. Getragen wurde das Wachstum primär durch den internationalen Flugverkehr, der um 5,6 Prozent zulegte, während der nationale Verkehr mit 1,6 Prozent deutlich verhaltener wuchs. Die Flugbewegungen nahmen insgesamt um 3,3 Prozent zu. Ein differenziertes Bild zeichnet sich bei der regionalen Betrachtung: Die Flughäfen der EU+ Region (EU, EWR, Schweiz und UK) verzeichneten mit 4 Prozent ein Wachstum unter dem kontinentalen Durchschnitt. Trotzdem gab es Ausreißer nach oben, wie in Polen (+15,1 Prozent), Slowenien (+11,7 Prozent) und Rumänien (+10,3 Prozent). Die größten Einzelmärkte in der EU+ Gruppe zeigten hingegen nur unterdurchschnittliche Zuwächse. So stieg das Fluggastaufkommen in Deutschland nur um 4,2 Prozent und in Spanien um 3,8 Prozent. Auch in Italien (+2,8 Prozent), Großbritannien (+1,7 Prozent) und Frankreich (+1 Prozent) lagen die Steigerungen im niedrigeren Bereich. Dies steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung, bei der die Erholung des Passagieraufkommens in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 deutlich schwächer ausgefallen war als in vielen anderen europäischen Ländern, wobei etwa der innerdeutsche Verkehr nur etwa die Hälfte des Niveaus von 2019 erreichte. Die Flughäfen im restlichen Europa außerhalb der EU+ Zone

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Swiss nimmt ersten Airbus A350-900 in Empfang

Swiss hat am Donnerstag, den 9. Oktober 2025, ihren ersten von insgesamt zehn bestellten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Das neue Flaggschiff der Langstreckenflotte mit dem Kennzeichen HB-IFA wurde von einer Swiss Cockpit-Crew vom Airbus-Werk in Toulouse überführt und mit einem traditionellen Wassersalut am Flughafen Zürich begrüsst. Die Auslieferung markiert den Beginn des Flottenmodernisierungsprogramms der Lufthansa Group-Tochter und läutet das Ende der Ära der verbleibenden Airbus A340-300 ein, die bis Anfang 2028 ausgeflottet werden sollen. Der A350-900 ist das erste Langstreckenflugzeug von Swiss, das die komplett neu gestaltete „Swiss Senses“ Kabine in allen vier Reiseklassen einführt. Diese Kabinengeneration zielt darauf ab, das Reiseerlebnis durch mehr Komfort und Privatsphäre zu erhöhen. Die Konfiguration sieht vier Reiseklassen vor: Drei Suiten in der First Class, wovon eine als Grand Suite zwei Einzelsuiten verbindet, 45 Sitze in der Business Class, 38 Sitze in der Premium Economy und 156 Plätze in der Economy Class, was eine Gesamtkapazität von 242 bis 243 Sitzen ergibt. Zu den technischen Neuerungen an Bord zählen unter anderem 4K-OLED-Bildschirme, Bluetooth-Konnektivität und kabelloses Laden. In der Business Class gibt es zudem fünf verschiedene Sitztypen, darunter die Business Suite mit Schiebetür in der ersten Reihe. Der Liniendienst mit der neuen Maschine beginnt auf der Langstrecke ab Zürich zum Boston Logan International Airport. Ursprünglich für Anfang Januar 2026 geplant, wurde die Premiere auf Ende November 2025 vorgezogen, wobei der erste buchbare Flug für den 20. November angesetzt ist. Vor dem Einsatz auf der Langstrecke wird das Flugzeug, das in einer speziellen „Wanderlust“

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