Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Cyberangriff auf Aerticket – Mehrere Angebote betroffen

Am vergangenen Wochenende wurde das Unternehmen Aerticket Ziel eines Cyberangriffs. In einer Mitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass mehrere seiner Angebote von diesem Angriff betroffen seien. Aerticket, ein Anbieter von Online-Reisebuchungen, arbeitet derzeit intensiv daran, die betroffenen Applikationen sukzessiv wieder in Betrieb zu nehmen. Details zum Umfang und den Auswirkungen des Angriffs wurden bislang nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen versichert jedoch, alle nötigen Schritte zu unternehmen, um die Systeme schnellstmöglich wiederherzustellen und den Betrieb fortzusetzen. Eine Untersuchung des Vorfalls sei bereits eingeleitet worden, um die Ursachen und möglichen Folgen des Angriffs zu klären. Cyberangriffe auf Unternehmen sind in der heutigen Zeit ein zunehmend häufiges Phänomen und stellen ein ernstzunehmendes Risiko für die Sicherheit und den Geschäftsbetrieb dar. Aerticket befindet sich weiterhin im Krisenmodus, um die Auswirkungen für die betroffenen Kunden und Partner so gering wie möglich zu halten.

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Raumfahrt-Cluster am Flughafen Wien wächst: Neue Start-ups und Expansion von Enpulsion

Die AirportCity am Flughafen Wien etabliert sich zunehmend als Zentrum der heimischen Raumfahrtindustrie. Mit der Ansiedlung der Start-ups GATE Space und R-Space sowie der Expansion des weltweit erfolgreichen Unternehmens Enpulsion setzt die Region ein starkes Zeichen in der Raumfahrtbranche. Der neue „VIE Space Hub“, der als Innovations- und Wachstumsmotor für Space-Tech-Unternehmen dient, wurde kürzlich von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet. Die neuen Unternehmen GATE Space und R-Space ergänzen das wachsende Raumfahrt-Cluster am Flughafen Wien. GATE Space konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer chemischer Antriebssysteme für Satelliten, während R-Space hochmoderne Satellitenplattformen für wissenschaftliche und kommerzielle Anwendungen im erdnahen Orbit entwickelt. Beide Unternehmen profitieren von der ausgezeichneten Anbindung und den infrastrukturellen Vorteilen des Flughafens, der für seine internationale Vernetzung und logistische Effizienz bekannt ist. Enpulsion, ein führender Anbieter von Satellitenantrieben, hat seine Produktionskapazitäten seit seiner Ansiedlung in der AirportCity vor einem Jahr erheblich ausgebaut und seine Umsätze im Jahr 2024 um mehr als 25 Prozent gesteigert. Die Nähe zum ESA Phi Lab und die strategische Lage des Flughafens Wien ermöglichen den Unternehmen einen direkten Zugang zu internationalen Märkten und Projekten, was das Wachstum und die Innovationskraft des Sektors weiter antreibt. Mit gezielten Investitionen in die Raumfahrttechnologie setzt Niederösterreich auf einen der weltweit dynamischsten Wachstumssektoren und schafft ideale Rahmenbedingungen, um die Region als Heimathafen für die Raumfahrtindustrie zu etablieren.

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AirAsia verlagert Flüge von Subang nach Kuala Lumpur International

Die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia hat bekanntgegeben, dass sie ab dem 7. April 2025 alle ihre Flüge vom kürzlich renovierten Flughafen Kuala Lumpur Subang zum Kuala Lumpur International Airport (KLIA) verlagern wird. Diese Entscheidung soll helfen, die Betriebseffizienz zu steigern und den Service zu verbessern. Laut einer Erklärung von AirAsia, die am 6. März 2025 veröffentlicht wurde, hat die Fluggesellschaft die Passagierströme und betrieblichen Anforderungen sorgfältig bewertet. Das Terminal T2 des KLIA biete die besten Voraussetzungen, um den wachsenden Verkehr besser zu bewältigen. AirAsia betreibt derzeit zweimal täglich Flüge von Subang nach Kota Kinabalu und Kuching. Beide Strecken verzeichnen ein passagierseitiges Wachstum von 16 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Verlagerung der Flüge zum KLIA soll der Airline ermöglichen, den steigenden Passagieraufkommen gerecht zu werden. Subang, der ursprüngliche zivile Flughafen von Kuala Lumpur, wird derzeit mit einer Investition von 2,7 Milliarden MYR (rund 612 Millionen US-Dollar) ausgebaut. Bis 2030 soll das renovierte Terminal in Subang jährlich acht Millionen Passagiere abfertigen können. Mit dem Auszug von AirAsia werden nur noch wenige Fluggesellschaften Subang anfliegen. Zu den verbleibenden Betreibern gehören Batik Air Malaysia, Berjaya Air und Firefly, die vor allem regionale Ziele in Malaysia sowie internationale Verbindungen nach Singapur anbieten.

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Erster Airbus A320neo für Centrum Air ausgeliefert

Die Leasinggesellschaft BOC Aviation hat das erste von zwei Airbus A320neo an die usbekische Fluggesellschaft Centrum Air übergeben. Beide Flugzeuge sind mit den modernen CFM Leap-1A-Triebwerken ausgestattet. Die zweite Maschine soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2024 folgen. Centrum Air plant, den A320neo in ihr bestehendes Streckennetz zu integrieren, um die Kapazitäten für Mittelstreckenflüge zu erweitern. Die Einführung des A320neo stellt einen wichtigen Schritt in der strategischen Ausrichtung der Airline dar, die Usbekistan als zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen Ost und West etablieren möchte. Der A320neo gilt als besonders effizientes Flugzeug, das durch verbesserte Triebwerke und optimierte Aerodynamik zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und einer Verringerung der CO2-Emissionen beiträgt. Mit der Aufnahme dieses Flugzeugtyps in ihre Flotte will Centrum Air die Reichweite und Effizienz ihres Flugverkehrs weiter ausbauen und auf internationalen Routen wettbewerbsfähiger werden. Die Übergabe des ersten A320neo ist ein bedeutender Meilenstein für die junge Fluggesellschaft, die sich auf dem internationalen Markt zunehmend positionieren möchte. Durch den Einsatz moderner und umweltfreundlicher Flugzeuge strebt die Airline an, ihre Dienstleistungen auf Mittelstreckenflügen zu optimieren und ihre Marktposition zu stärken.

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Neuer Scanner für die Bekämpfung des Drogenschmuggels: Belgien setzt auf innovative Technologie

Der Kampf gegen den Drogenschmuggel geht in eine neue Runde: Ab heute steht den belgischen Zollbehörden ein hochmoderner Körperscanner zur Verfügung, der eine revolutionäre Methode zur Aufdeckung von Drogenschmugglern am Flughafen Brüssel ermöglicht. Der neue Scanner, der auf die schnelle Entdeckung von Drogen hinweist, die von sogenannten „Schluckern“ oder „Pushers“ intern transportiert werden, wurde am Vormittag von Finanzminister Jan Jambon feierlich vorgestellt. Der Schritt stellt eine Weiterentwicklung der bisherigen Verfahren dar und zeigt die Bemühungen des Landes, den internationalen Drogenhandel gezielt und effizient zu bekämpfen. Im Jahr 2024 wurden am Brüsseler Flughafen insgesamt 21 Drogenschmuggler aufgespürt, die Drogen in Form von Kapseln oder anderen Verpackungen in ihren Körpern transportierten. Diese „Schweller“ oder „Pusher“ sind eine häufige Erscheinung im internationalen Drogenhandel, da sie versuchen, Drogen wie Kokain, Heroin oder andere Substanzen, oft in reiner Form, durch internationale Grenzen zu schleusen, ohne dass Zollbeamte es bemerken. Doch mit der Einführung des Körperscanners könnte sich dies ändern – der Scanner ermöglicht es den Behörden, schneller und präziser zu prüfen, ob eine Person Drogen im Körper trägt. Der neue Scanner: Schnelligkeit und Sicherheit im Fokus Bisher mussten verdächtige Reisende, die möglicherweise Drogen geschluckt oder in ihren Körper eingeführt hatten, zunächst einen Urintest ablegen. War dieser Test positiv, folgte der Transport der Person in ein Krankenhaus, wo eine körperliche Untersuchung und ein Röntgenbild durchgeführt wurden. Der gesamte Prozess konnte mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Mit der neuen Technologie wird dieser Ablauf deutlich verkürzt. „Dank des Körperscanners können wir nun direkt am Flughafen nach einem positiven

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Debatte über Nachtflugverbot in Berlin: Ryanair fordert mehr Flexibilität

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den Vorschlag des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner begrüßt, das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) flexibler zu handhaben. Die Airline fordert, dass insbesondere wetterbedingte Verspätungen nicht zu unnötigen Umleitungen führen sollten. Wegner hatte auf der Tourismusmesse ITB Berlin 2025 erklärt, dass es weder im Interesse der Passagiere noch des Flugbetriebs sei, wenn Flugzeuge aufgrund weniger Minuten Verspätung lange Umwege fliegen oder zu anderen Flughäfen ausweichen müssten. Ryanair argumentiert, dass die aktuell strengen Regelungen des Berliner Flughafens zu unnötigen Störungen führen, etwa wenn Flüge kurz vor der Sperrstunde nach Hannover umgeleitet werden. Das Nachtflugverbot am BER gilt grundsätzlich von 23:30 Uhr bis 05:30 Uhr, mit wenigen Ausnahmen für bestimmte Flüge. Ryanair fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf, die Berliner Luftfahrtbehörde anzuweisen, eine pragmatischere Handhabung zu ermöglichen. Kritiker hingegen warnen davor, die Lärmbelastung für Anwohner zu erhöhen und bestehende Regelungen zu verwässern.

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Volocopter vor Rettung? Chinesisch-österreichischer Flugzeugbauer zeigt Interesse

Die Insolvenz des deutschen eVTOL-Entwicklers Volocopter könnte eine überraschende Wendung nehmen. Nur wenige Tage nach dem Beginn des Insolvenzverfahrens und der Entlassung sämtlicher Mitarbeiter gibt es Berichte über einen möglichen neuen Investor. Nach Informationen aus Wirtschaftskreisen zeigt das österreichische Unternehmen Diamond Aircraft, das sich in chinesischem Besitz befindet, Interesse an einer Übernahme von Volocopter. Volocopter galt lange als eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich der elektrisch betriebenen senkrechtstartenden Luftfahrzeuge, auch eVTOLs genannt. Das Unternehmen aus Bruchsal hatte ehrgeizige Pläne für den urbanen Luftverkehr und wurde von Investoren mit mehreren Hundert Millionen Euro unterstützt. Zahlreiche Testflüge, darunter auch Demonstrationen in Singapur und Paris, hatten Volocopter große Aufmerksamkeit beschert. Dennoch konnte das Unternehmen keine marktreifen Produkte auf den Markt bringen. Im März 2025 wurde schließlich bekannt, daß Volocopter Insolvenz angemeldet hat. Die finanzielle Schieflage führte dazu, daß die gesamte Belegschaft entlassen wurde. Damit schien das ambitionierte Projekt zunächst gescheitert. Diamond Aircraft als potenzieller Investor Neuen Berichten zufolge könnte jedoch eine Übernahme durch Diamond Aircraft eine Rettung für Volocopter darstellen. Diamond Aircraft ist ein renommierter Hersteller von Leichtflugzeugen mit Sitz in Wiener Neustadt, Österreich. Das Unternehmen gehört zur chinesischen Wanfeng Aviation Industry, einer Tochtergesellschaft der Wanfeng Auto Holding Group. Diese Unternehmensgruppe ist in verschiedenen Industriebereichen tätig, darunter Luftfahrt und Automobilproduktion. Diamond Aircraft hat sich in der Luftfahrtbranche insbesondere mit Schulungs- und Leichtflugzeugen einen Namen gemacht. Besonders populär ist das Modell DA40, das weltweit in zahlreichen Flugschulen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus entwickelt Diamond Aircraft mit der eDA40 ein elektrisch betriebenes Schulungsflugzeug, das im

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United Airlines rüstet Regionalflotte mit Starlink-Internet aus

United Airlines beginnt mit der Ausstattung seiner Regionalflugzeuge mit dem Satelliteninternetdienst Starlink. Das erste Flugzeug wurde bereits umgerüstet, und ab Mai 2025 sollen monatlich über 40 weitere Maschinen folgen. Bis Ende 2025 plant die Fluggesellschaft, alle zweiklassigen Regionalflugzeuge mit dem System auszustatten. Das Starlink-Internet, entwickelt von SpaceX, ermöglicht Passagieren eine deutlich schnellere Internetverbindung als bisherige Bordnetze. Die neue Technik verspricht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde und soll für MileagePlus-Kunden kostenlos verfügbar sein. Die Installation des Systems ist nach Angaben der Airline einfacher und schneller als herkömmliche Bordinternetlösungen. Zudem reduziert das geringere Gewicht des Equipments den Treibstoffverbrauch. United Airlines hebt hervor, dass die Einführung von Starlink nicht nur die Passagiererfahrung verbessert, sondern auch betriebliche Vorteile mit sich bringt. Durch die vereinfachte Wartung und schnellere Installation könne die Airline ihre Maschinen effizienter einsetzen. Bis Ende 2024 sollen bereits über 300 Flugzeuge mit dem neuen System ausgestattet sein.

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Notlandung in Manchester: Virgin Atlantic-Flug von London nach New York muß umkehren

Ein geplanter Linienflug der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic auf der vielbeflogenen Strecke zwischen London Heathrow und New York John F. Kennedy mußte am 6. März 2025 aufgrund technischer Probleme umkehren. Der Airbus A350-1000, der bereits mehrere Stunden in der Luft war, drehte über dem Atlantik um und landete schließlich sicher in Manchester. Die genaue Ursache des Vorfalls ist bislang nicht offiziell bestätigt, doch erste Vermutungen deuten auf ein Problem mit dem Hydrauliksystem hin. Der betroffene Flug VS3 war am Morgen des 6. März planmäßig um 08:55 Uhr in London Heathrow gestartet. Nach einer Flugzeit von mehreren Stunden und einer bereits fortgeschrittenen Route in Richtung Nordamerika kehrte das Flugzeug plötzlich um. Laut Daten von Flightradar24 vollzog die Maschine eine markante Kehrtwende und nahm Kurs zurück auf das Vereinigte Königreich. Gegen 17:00 Uhr Ortszeit setzte das Flugzeug schließlich in Manchester zur Landung an. Beim Aufsetzen waren die Fahrwerksklappen offen, was auf einen möglichen Defekt im Hydrauliksystem hinweisen könnte. Da die Piloten während des Fluges den Notfallcode 7700 sendeten, bereitete sich der Flughafen Manchester auf eine mögliche Notsituation vor. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge standen bereit, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Technische Hintergründe und erste Stellungnahmen Virgin Atlantic bestätigte den Vorfall kurz nach der sicheren Landung in einer offiziellen Stellungnahme. Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte, daß die Sicherheit der Passagiere und Besatzung oberste Priorität habe. Aus diesem Grund sei die Entscheidung getroffen worden, den Flug nach Großbritannien zurückzuführen. Den gestrandeten Passagieren wurde eine Hotelunterbringung in Manchester bereitgestellt, und Virgin Atlantic organisierte alternative Verbindungen

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Österreich bleibt bei deutschen Urlaubern gefragt

Die aktuelle Deutsche Reiseanalyse 2024 zeigt eine steigende Nachfrage deutscher Urlauber nach Reisen nach Österreich. Insbesondere die Zahl der Haupturlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen stieg um 16 Prozent auf 2,93 Millionen. Auch die Ausgaben für Reisen nach Österreich nahmen deutlich zu und erreichten 3,76 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 25 Prozent entspricht. Neben längeren Aufenthalten bleibt Österreich auch das beliebteste Kurzreiseziel im Ausland. Die Zahl der Kurzreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen erhöhte sich um drei Prozent auf 3,5 Millionen. Dennoch sank der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die durchschnittlichen Kosten für eine Kurzreise nach Österreich beliefen sich auf 422 Euro pro Person. Besonders gefragt sind Urlaubsregionen in den Alpen sowie Aktivitäten wie Wandern, Skifahren und Radfahren. Die Beliebtheit Österreichs zeigt sich auch in den Übernachtungszahlen, die insbesondere in den Sommer- und Wintermonaten hoch ausfallen. Besonders viele deutsche Gäste kommen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mit gezielten Marketingstrategien soll das Interesse an Reisen nach Österreich weiter ausgebaut werden. Laut der Studie haben in den letzten drei Jahren rund acht Millionen Deutsche mindestens einmal Urlaub in Österreich gemacht, und 5,4 Millionen planen bereits eine weitere Reise in den kommenden drei Jahren.

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