Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air India plant weitere Großbestellung bei Airbus und Boeing

Die indische Fluggesellschaft Air India führt Gespräche mit den Flugzeugbauern Airbus und Boeing über eine mögliche weitere Großbestellung. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen darunter rund 200 zusätzliche Schmalrumpfflugzeuge sein. Diese Verhandlungen ergänzen eine bereits im Jahr 2023 getätigte Rekordorder über 470 Flugzeuge und dienen der fortlaufenden Modernisierung der Flotte. Neben weiteren Flugzeugen der Airbus A320neo-Familie gilt Boeing derzeit als Favorit für zusätzliche Langstreckenjets, wobei es sich laut Reuters um die Boeing 777X handeln soll. Ein konkreter Zeitplan für einen möglichen Vertragsabschluß oder Details zu den Stückzahlen wurden noch nicht genannt. Auch Preisverhandlungen könnten noch eine Rolle spielen. Air India befindet sich in einer Phase umfassender Flottenerneuerung, um ihr Angebot sowohl im Inland als auch international auszubauen und zu modernisieren. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf eine Mischung aus Flugzeugen von Airbus und Boeing. Die nun bekannt gewordenen Verhandlungen deuten darauf hin, daß dieses Vorhaben in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden soll.

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Fronten verhärtet am Himmel über Leipzig: Verdi ruft zur mehrtägigen Streikwelle bei DHL auf

Ein rauer Wind weht über dem bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz der DHL Hub Leipzig GmbH. Die festgefahrenen Tarifverhandlungen zwischen der mächtigen Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Unternehmensleitung haben nun eine neue, brisante Eskalationsstufe erreicht. Nachdem ein erster, eintägiger Warnstreik am 23. Mai 2025 die Dringlichkeit der gewerkschaftlichen Forderungen unterstrich, jedoch ohne die erhoffte Bewegung auf Seiten der Arbeitgeber zu bewirken, und auch eine nachfolgende Verhandlungsrunde keinerlei Annäherung der Positionen erbrachte, hat Verdi nun vor dem nächsten geplanten Zusammentreffen mit der Geschäftsführung eine mehrtägige, sogenannte „Streikwelle“ angekündigt. Diese massive Arbeitsniederlegung birgt die reale Gefahr, den sensiblen internationalen Expressfrachtverkehr, der über den strategisch wichtigen Flughafen Leipzig/Halle abgewickelt wird, empfindlich und über einen längeren Zeitraum zu beeinträchtigen. Die von der Gewerkschaft Verdi proklamierte Streikwelle soll pünktlich mit dem Beginn der Nachtschicht am Mittwoch, dem 4. Juni 2025, um 18:00 Uhr ihren Anfang nehmen und sich nach den derzeitigen Verlautbarungen der Gewerkschaft mindestens bis in die späten Nachtstunden zum darauffolgenden Freitag hinein erstrecken. Diese mehrtägige Arbeitsniederlegung stellt eine signifikante Eskalation des bereits schwelenden Tarifkonflikts dar und könnte weitreichende und spürbare Konsequenzen für den globalen Warenverkehr nach sich ziehen, da das Leipziger Drehkreuz eine zentrale Rolle in den internationalen Logistikketten von DHL spielt. Ein Funken Hoffnung inmitten der Eskalation: Verhandlungen über Notdienste zur Sicherung lebenswichtiger Güter Inmitten der sich zuspitzenden Situation gibt es jedoch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Im unmittelbaren Vorfeld des angekündigten Streikbeginns, nämlich am Dienstag, sollen nochmals Gespräche zwischen Verdi und der DHL-Geschäftsleitung stattfinden. Im Fokus dieser Sondierungsgespräche stehen die sogenannten „Notdienste“. Wie Verdi in einer offiziellen

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Leichtes Passagierwachstum, aber rote Zahlen bei Aeroflot: Die russische Luftfahrt im Spannungsfeld

Die russischen Fluggesellschaften verzeichneten im April dieses Jahres ein leichtes Wachstum ihrer Passagierzahlen. Nach Angaben der nationalen Luftfahrtbehörde Rosaviatsia wurden insgesamt 8,4 Millionen Passagiere transportiert, was einem Zuwachs von 2,7 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres entspricht. Diese positive Entwicklung auf der Nachfrageseite steht jedoch im Kontrast zu den finanziellen Ergebnissen des Branchenprimus Aeroflot, der für das erste Quartal einen deutlichen Nettoverlust ausweisen musste. Aeroflot meldete für die ersten drei Monate des Jahres einen bereinigten Nettoverlust von 3,4 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 38 Millionen Euro). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn von mehr als sechs Milliarden Rubel erzielt. Trotz dieses Verlustes konnte Aeroflot seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 190,2 Milliarden Rubel steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) reduzierte sich jedoch um 17,4 Prozent auf 49 Milliarden Rubel. Widersprüchliche Signale aus der russischen Luftfahrt Die von Rosaviatsia vermeldeten steigenden Passagierzahlen deuten auf eine anhaltende Nachfrage nach Flugreisen in Russland hin. Der moderate Zuwachs von 2,7 Prozent könnte verschiedene Ursachen haben, darunter eine Stabilisierung des Inlandsverkehrs oder möglicherweise eine begrenzte Wiederaufnahme internationaler Verbindungen zu befreundeten Staaten. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß sich der russische Luftverkehr seit dem Beginn des Ukraine-Krieges und den darauf folgenden Sanktionen in einem stark veränderten Umfeld bewegt. Westliche Flugzeughersteller liefern keine neuen Maschinen oder Ersatzteile mehr, und der Luftraum vieler westlicher Länder ist für russische Fluggesellschaften gesperrt. Die Finanzzahlen von Aeroflot zeichnen ein differenzierteres Bild. Der gestiegene Umsatz deutet darauf hin, daß das

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Auch ab Ljubljana: Air Baltic erweitert Flugangebot im Winter

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic baut ihr Streckennetz für die kommende Wintersaison 2025/2026 deutlich aus. Neu im Flugplan sind Verbindungen von Riga nach Faro, von Tallinn nach Madeira sowie von Gran Canaria nach Ljubljana. Zudem erhöht die Airline die Frequenzen auf bestehenden Strecken und verlängert die Flugzeiten einiger Sommerdestinationen. Ab Ende Oktober 2025 wird Air Baltic einmal wöchentlich von Riga nach Faro in Portugal fliegen. Ebenfalls wöchentlich startet eine neue Verbindung von Tallinn in Estland nach Madeira, einer weiteren portugiesischen Insel. Eine weitere neue Strecke führt von Gran Canaria in Spanien nach Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, ebenfalls einmal pro Woche. Diese neuen Routen sollen Reisenden aus Nord- und Osteuropa attraktive Ziele während der kälteren Monate bieten. Neben den neuen Strecken verdichtet Air Baltic auch ihr Angebot auf bestehenden Verbindungen. So werden die Flugfrequenzen von allen drei baltischen Hauptstädten nach Amsterdam erhöht. Riga wird 19 wöchentliche Flüge aufweisen, Tallinn und Vilnius jeweils 14. Auch die Präsenz in Dubai wird ausgebaut: Von Riga aus wird täglich geflogen, von Vilnius viermal wöchentlich. Darüber hinaus werden einige Sommerrouten wie Riga nach Pisa und Porto bis November verlängert, und die Flüge nach Catania beginnen im März 2026 früher als üblich. Die Frequenzen nach Sharm El-Sheikh und Hurghada in Ägypten werden auf jeweils drei wöchentliche Flüge erhöht, und die Verbindung zwischen Riga und Dublin wird mit zwei wöchentlichen Flügen wieder aufgenommen. Für Wintersportler bietet Air Baltic weiterhin eine Auswahl an Destinationen in Österreich, der Schweiz, Italien und Finnland an.

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Lufthansa Technik eröffnet Trainingszentrum in Portugal

Lufthansa Technik hat im portugiesischen Santa Maria da Feira ein neues Trainingszentrum für zukünftige Mitarbeitende eröffnet. Die Eröffnungsfeier fand am Montag in Anwesenheit der ersten 18 Angestellten von Lufthansa Technik Portugal sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft statt. Das Zentrum dient der Vorbereitung auf den neuen Produktionsstandort des Unternehmens, dessen Inbetriebnahme für Ende 2027 geplant ist. Das Trainingszentrum im Industriepark ‚Perm‘, rund neun Kilometer vom zukünftigen Werk entfernt, umfasst zwei Gebäude. In einem Gebäude finden Einführungsveranstaltungen, Schulungen und theoretische Trainings statt, während im anderen in den kommenden Wochen erste praktische Schulungen beginnen sollen, unterstützt durch erfahrene Lufthansa Technik Mitarbeiter aus Hamburg. Das für drei Jahre angemietete Zentrum verfügt über Seminarräume und Büros. Lufthansa Technik investiert eine dreistellige Millionensumme in ein neues, 54.000 Quadratmeter grosses Werk im Gewerbegebiet ‚Lusopark‘ in Santa Maria da Feira, wo ab dem kommenden Jahr Triebwerksteile und Flugzeugkomponenten repariert werden sollen. Dadurch sollen etwa 700 Arbeitsplätze entstehen. Bisher wurden bereits 25 Mitarbeitende für Lufthansa Technik Portugal eingestellt, und weitere Einstellungen sind geplant. Das Interesse an den ausgeschriebenen Stellen ist gross. Lufthansa Technik Portugal strebt Kooperationen mit portugiesischen Bildungseinrichtungen an und arbeitet bereits mit dem Berufsbildungszentrum Cenfim zusammen. Volker Magunna, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik Portugal, begrüsste die neuen Mitarbeitenden und betonte die zügige Entwicklung des Projekts.

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Croatia Airlines erhält ersten Airbus A220-100 im Oktober 2025

Croatia Airlines wird im Oktober 2025  ihren ersten Airbus A220-100 mit 127 Sitzplätzen in Empfang nehmen. Dieses Flugzeug wird das kleinste in der Flotte der Fluggesellschaft sein, die zukünftig auf eine reine A220-Flotte umstellt, wobei die etwas größere Variante A220-300 dominieren wird. Ab dem 26. Oktober plant die Airline, den neuen Flugzeugtyp zunächst exklusiv auf der Strecke zwischen Zagreb und Brüssel einzusetzen. Dort wird er die 76-sitzige Dash 8 ersetzen, die im vorherigen Winter hauptsächlich auf dieser Verbindung verkehrte. Zwischen Ende Oktober 2025 und Ende März 2026 soll der A220-100 vorerst auf keiner anderen Route eingesetzt werden, dies könne sich aber noch ändern. Mit Beginn des Sommerflugplans 2026 ab Ende März nächsten Jahres will die Fluggesellschaft den A220-100 schrittweise auf ausgewählten weiteren Strecken einführen. Ab April soll das Flugzeug die meisten Umläufe auf der Verbindung Zagreb – Split – Rom absolvieren, gefolgt von Zagreb – Brüssel. Weitere Strecken, auf denen der Typ im April eingesetzt werden soll, sind Verbindungen von Zagreb nach Dubrovnik, Skopje, München und Frankfurt sowie zwischen Dubrovnik und Athen. Im Juni soll Zürich als weiteres Ziel hinzukommen, das von Split aus mit dem A220-100 bedient wird. Bis 2027 plant Croatia Airlines, insgesamt zwei A220-100 in ihrer Flotte zu haben. Die Fluggesellschaft gab bekannt, daß die nächsten zwei A220-300 voraussichtlich bis Ende Juni geliefert werden sollen, die beiden verbleibenden Maschinen bis Ende dieses Jahres. Im Rahmen der Flottenverjüngung hat Croatia Airlines in diesem Jahr bereits zwei Dash 8 ausgemustert und wird bis Ende 2025 einen Airbus A320 außer

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Spanische Marine erhält erste NH90-Hubschrauber für Transportaufgaben

Airbus Helicopters hat die ersten zwei NH90 Taktischen Transporthubschrauber in der Marine-Spezifikation (MSPT-Variante) an die spanische Marine ausgeliefert. Dies markiert den Einstieg der Marine in das gemeinsame NH90-Programm Spaniens, an dem bereits das Heer und die Luft- und Raumfahrtstreitkräfte beteiligt sind. Die ausgelieferten Helikopter sind die ersten von sieben Marine-Versionen einer zweiten Tranche im Rahmen des spanischen NH90-Programms, das insgesamt 23 Luftfahrzeuge umfasst. Die MSPT-Variante des NH90 ist speziell für amphibische taktische Transporteinsätze konzipiert. Sie verfügt über ein verstärktes Fahrwerk, Marine-Kommunikations- und Navigationssysteme sowie eine automatische Rotorblatt- und Rumpffaltung für den Einsatz auf Schiffen. Der Hubschrauber kann bis zu 20 voll ausgerüstete Soldaten oder ein leichtes Fahrzeug transportieren und ist für Ein-Piloten-Instrumentenflugbetrieb auch bei Nacht oder schlechtem Wetter ausgelegt. Die neuen Hubschrauber sollen im Sommer dieses Jahres auf dem Marinestützpunkt Rota in Dienst gestellt werden. Die Auslieferung steht im Einklang mit dem am 13. Mai unterzeichneten spanischen Nationalen Hubschrauberplan, der eine weitere Ausweitung des NH90-Einsatzes in allen Teilstreitkräften vorsieht. Die NH90 gilt als einer der modernsten militärischen Mehrzweckhubschrauber und wird von zahlreichen Nationen eingesetzt.

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Alarmierende Wasserverschmutzung im Elsass: PFAS aus Flughafen-Löschschaum bedrohen Trinkwasser

Eine besorgniserregende Kontamination des Grundwassers mit Chemikalien aus Feuerlöschschäumen zwingt Behörden im Elsass zu drastischen Maßnahmen. In elf Gemeinden des Départements Haut-Rhin, die an den Euro-Airport Basel-Mülhausen grenzen, gilt seit dem 5. Mai ein Trinkwasserverbot für besonders gefährdete Personengruppen wie Kleinkinder, Schwangere und Schwerkranke. Die Verunreinigung betrifft sogenannte PFAS, langlebige Chemikalien, die als potenziell krebserregend gelten und nun kostspielige Sanierungsmaßnahmen erforderlich machen. Die Kontamination ist auf den Einsatz von PFAS-haltigen Löschmitteln bei Übungen der Feuerwehr am Euro-Airport Basel-Mülhausen zurückzuführen. Diese Praxis war bisher legal, da nur wenige dieser Stoffe reglementiert sind. PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind extrem stabile und schwer abbaubare Chemikalien, die in zahlreichen industriellen Prozessen und Konsumgütern wie Teflonpfannen, Lebensmittelverpackungen und Textilien Verwendung finden. Ihre Persistenz in der Umwelt und die potenziellen Gesundheitsrisiken, darunter Krebs und Störungen des Hormon- und Immunsystems, sind seit längerem bekannt. Grundwasserbelastung übersteigt Grenzwerte um ein Vielfaches Messungen ergaben laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), daß die PFAS-Konzentration im Grundwasser die zulässigen Grenzwerte für Trinkwasser um das bis zu Vierfache übersteigt. Während im direkt angrenzenden Basel kein Trinkwasserverbot verhängt wurde, da die Stadt ihr Trinkwasser hauptsächlich aus dem weniger belasteten Rhein bezieht, sind die Auswirkungen im Elsass gravierend. Die Behörden des Départements Haut-Rhin reagieren mit der schnellstmöglichen Anschaffung von Wasserfiltern und Wasseraufbereitungsanlagen für die betroffenen Region. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Da externe Finanzierungsmöglichkeiten fehlen, ist ab dem Jahr 2026 eine Erhöhung des Wasserpreises in den betroffenen Gemeinden unausweichlich. Kosten der Sanierung und die Frage nach

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Großprojekt soll Frachtkapazitäten am Flughafen Lüttich massiv ausbauen

Der Flughafen Lüttich (LGG) plant eine umfassende Erweiterung seiner Frachtinfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro. Das Projekt namens „CargoLand“ soll den Frachtumschlag in allen Bereichen modernisieren und den LGG bis zum Jahr 2040 zu einem der drei größten Frachtflughäfen Europas machen. Derzeit rangiert Lüttich auf Platz fünf in Europa. Das Vorhaben umfasst die Errichtung neuer Logistikflächen auf 90 Hektar, Büroflächen auf 24 Hektar sowie diverse Lagerhallen, darunter ein großes Umschlaglager, ein E-Commerce-Lager und ein Landside-Lager. Zudem sind neue Parkpositionen für Bodenabfertigungsgeräte und ein eigener Wartungshangar für Flugzeuge geplant. Ziel ist es, eine schnelle und reibungslose Frachtabfertigung durch optimierte Infrastruktur und digitale Lösungen zu gewährleisten. Die Betreiber betonen die multimodale Anbindung des Standorts, da viele europäische Wirtschaftszentren innerhalb eines Tages per LKW erreichbar seien. Zukünftig soll die Verknüpfung mit Schiene und Wasserstraße weiter gestärkt werden. Mit dem Projekt „CargoLand“ will der Flughafen Lüttich globale Logistikunternehmen anziehen und seine Position als bedeutendes internationales Frachtdrehkreuz festigen. Interessierte können sich auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München näher informieren.

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Beinahe-Kollision über San Francisco: United Airlines Flugzeug verfehlt Kurs

Nur dem schnellen Handeln der Piloten und der Flugsicherung ist es zu verdanken, daß es Mitte Mai 2025 über dem Himmel von San Francisco nicht zu einer folgenschweren Kollision zweier Flugzeuge von United Airlines kam. Ein Airbus A320 der Gesellschaft, der am Dienstag, dem 13. Mai, auf dem Weg nach Dallas, Texas, war, nahm beim Steigflug eine falsche Abzweigung und geriet so in die exakte Flugbahn einer Canadair CRJ-200 von Skywest, die unter der Marke United Express nach Fresno startete. Daten des automatischen Peilsystems ADS-B zeigten, daß sich die beiden Flugzeuge gefährlich nahe kamen, mit einem vertikalen Abstand von nur etwa 300 Fuß (rund 90 Metern). Glücklicherweise reagierten die Besatzungen beider Maschinen umgehend auf die kritische Situation und leiteten Kursänderungen ein, wodurch sie ihre jeweiligen Zielorte ohne weitere Zwischenfälle erreichen konnten. Skywest-Flug nach Fresno in kritischer Nähe Die Maschine von Skywest, eine Canadair CRJ-200, operierte als Flug UA-5273 im Auftrag von United Express und war auf dem Direktflug vom San Francisco International Airport (SFO) zum Fresno Yosemite International Airport (FAT). Dieser Flug dauert üblicherweise etwa 70 Minuten von Gate zu Gate. Der Flug hatte die Freigabe zum Start von der Startbahn 01L (2332 Meter Länge) erhalten – etwa zur gleichen Zeit wie der Airbus A320 von United. Die Skywest-Maschine befand sich im initialen Steigflug, als die Piloten die Flugsicherung informierten, daß sie aufgrund von anderem Flugverkehr ein Ausweichmanöver fliegen müßten. Skywest ist eine regionale Fluggesellschaft, die im Netzwerk von United Express operiert und weltweit der größte Betreiber der CRJ-200 ist,

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