Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Ermittlungen nach Vorfällen mit Virgin-Australia-Besatzung in Fidschi

Die Behörden in Fidschi untersuchen zwei Vorfälle, die sich am Neujahrstag in Nadi ereignet haben und an denen Besatzungsmitglieder von Virgin Australia beteiligt waren. Ein Mitglied der Crew wurde Berichten zufolge Opfer eines sexuellen Übergriffs, während ein anderes Opfer eines Diebstahls wurde. Beide Vorfälle sollen unabhängig voneinander passiert sein. Fidschis stellvertretender Premierminister Viliame Gavoka äußerte sein Bedauern über die Geschehnisse und bestätigte die laufenden Ermittlungen. Im Fall des mutmaßlichen sexuellen Übergriffs werde gegen einen Verdächtigen ermittelt. Virgin Australia hat Mitarbeiter nach Fidschi entsandt, um die betroffenen Crewmitglieder zu unterstützen. Zu den Details der Vorfälle gab die Fluggesellschaft keine weiteren Informationen bekannt. Die Vorfälle ereigneten sich während eines Zwischenstopps in dem beliebten Urlaubsziel, das zuletzt einen deutlichen Anstieg internationaler Besucher, insbesondere aus Australien, Neuseeland und Nordamerika, verzeichnete.

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Island wird 42. Mitglied von Eurocontrol

Zum 1. Januar 2025 ist Island offiziell Eurocontrol beigetreten und damit das 42. Mitglied der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt. Dies markiert den ersten Beitritt eines neuen Mitgliedslandes zu Eurocontrol seit über einem Jahrzehnt. Der Schritt vertieft die bereits langjährige Zusammenarbeit zwischen Island und der Organisation und hebt die strategische Bedeutung des Landes für die Luftfahrt hervor. Island ist seit 1998 operativer Partner von Eurocontrol und hat insbesondere in den Bereichen Datenaustausch, Verkehrsmanagement und Luftraumforschung eng kooperiert. Ein herausragendes Beispiel dieser Zusammenarbeit war die Bewältigung der Auswirkungen des Vulkanausbruchs des Eyjafjallajökull im Jahr 2010, der den europäischen Flugverkehr erheblich beeinträchtigte. Islands geografische Lage als Schnittpunkt zwischen Europa und Nordamerika unterstreicht seine zentrale Rolle in der internationalen Luftfahrt. Durch den Beitritt wird Island tiefer in das europäische Luftfahrtnetzwerk integriert. Die Zusammenarbeit mit Eurocontrol soll künftig die Belastbarkeit und Effizienz der Luftfahrtinfrastruktur weiter stärken. Dies umfasst insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherung und des Luftverkehrsmanagements.

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Lufthansa erhöht Flugfrequenzen in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens

Die Lufthansa wird ihre Präsenz in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens für die Sommersaison 2025 verstärken, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Ab Ende März bis Ende Oktober plant die Fluggesellschaft eine signifikante Erhöhung der Flugfrequenzen auf verschiedenen Strecken. Insbesondere nach Kroatien werden im Vergleich zum Vorjahr bis zu 13 zusätzliche wöchentliche Flüge angeboten, wodurch die Gesamtzahl auf 62 bis 65 wöchentliche Umläufe ansteigt. Neben den verstärkten Verbindungen nach Kroatien, wird Lufthansa auch die Frequenzen zwischen Frankfurt und Belgrad sowie München und Belgrad erhöhen. Im August wird Belgrad mit insgesamt 42 wöchentlichen Flügen erreicht, was eine Steigerung von rund acht Flügen pro Woche bedeutet. Zudem wird die Fluggesellschaft die Frequenzen nach Tivat verdoppeln und auch von München aus erweitern. Lufthansa setzt auf diesen Strecken eine Mischung aus verschiedenen Flugzeugtypen ein, darunter Modelle der Bombardier-, Embraer- und Airbus A320-Familie sowie Wet-Lease-Flugzeuge des Partners Air Dolomiti. Abgesehen von den Frequenzanpassungen hat Lufthansa auch einen Versuch gestartet, den Service von Tee und Kaffee auf Kurzstreckenflügen wieder einzuführen, der jedoch angesichts der wirtschaftlichen Überlegungen des Unternehmens in naher Zukunft nicht fortgeführt werden soll. CEO Carsten Spohr äußerte, dass der Airline-Mittelwert von sieben Euro pro Passagier es schwer mache, solche kostenfreien Dienstleistungen wieder einzuführen. Über die bevorstehenden Aufstockungen berichtete zunächst das Portal ExYuAviation.com

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Privatisierung von Qazaq Air: Kasachischer Staatsfonds verkauft Airline an Konsortium

Ganz kurz vor dem Ende des Jahres 2024 unterzeichneten der kasachische Staatsfonds Samruk-Kazyna und ein Konsortium, das die vietnamesische Sovico Group sowie die Kazasia Holdings umfasst, einen Kaufvertrag über die Fluggesellschaft Qazaq Air. Diese Transaktion erfolgt im Rahmen des von der kasachischen Regierung genehmigten Privatisierungsprogramms 2021-2025. Der Abschluss des Kaufvertrags steht noch unter dem Vorbehalt der Erfüllung aller vereinbarten Bedingungen. Mit der Privatisierung von Qazaq Air verfolgt die kasachische Regierung das Ziel, die zivile Luftfahrt des Landes zu stärken. Dies soll durch die Förderung des Wettbewerbs sowie eine Erweiterung des internationalen Flugangebots erreicht werden. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze geschaffen und angrenzende Sektoren wie Logistik, Handel und Tourismus gefördert. Die Airline ist vor allem auf Inlandsflüge spezialisiert und bedient auch entlegene Gebiete des Landes. Die Flotte von Qazaq Air besteht derzeit aus fünf De Havilland Canada Dash 8-400 Flugzeugen. Die Privatisierung von Qazaq Air ist ein weiterer Schritt im umfassenden Programm zur Marktliberalisierung in Kasachstan, das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz in verschiedenen Wirtschaftsbereichen zu erhöhen. Details zum Kaufpreis und weiteren finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden noch nicht veröffentlicht.

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Aeroitalia startet neue Inlandsstrecke zwischen Rom und Mailand

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia nimmt zum 26. Januar 2025 eine neue Inlandsstrecke auf. Ab diesem Datum wird die Airline regelmäßige Flüge zwischen dem Flughafen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa anbieten. Laut dem Portal Italia Vola plant Aeroitalia bis zu drei tägliche Flüge, was insgesamt 18 Verbindungen pro Woche ergibt. Diese Maßnahme erweitert das Streckenangebot der Airline und zielt darauf ab, die Nachfrage auf der wichtigen Verbindung zwischen den beiden größten Städten Italiens zu bedienen. Aeroitalia setzt auf eine Flotte von insgesamt 15 Flugzeugen, bestehend aus neun Boeing 737-800, zwei Boeing 737-400, zwei Airbus A319 und zwei ATR 72. Die Airline hat sich mit dieser Expansion das Ziel gesetzt, ihre Marktposition im italienischen Flugverkehr weiter auszubauen und den Wettbewerb mit anderen inländischen Fluggesellschaften zu stärken. Die neuen Flüge bieten den Passagieren eine zusätzliche Möglichkeit, zwischen Rom und Mailand zu reisen, was für Geschäftsreisende sowie Touristen von Interesse sein dürfte.

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Technische Probleme zwingen KLM-Flüge zur Rückkehr nach Schiphol

Am Sonntag, dem 29. Dezember 2024, kehrten zwei KLM-Flüge aufgrund technischer Probleme zum Flughafen Schiphol zurück. Flug KL835, ein Boeing 777-300ER auf dem Weg nach Singapur und Denpasar, Bali, musste nach einem Zwischenfall über Deutschland umkehren. Gleichzeitig hatte Flug KL895, ein Boeing 777-200ER, auf dem Weg nach Shanghai Pudong, einen Ausfall des Trinkwassersystems über Aserbaidschan. Beide Flugzeuge landeten sicher, und es gab keine Verletzten. Die genauen Auswirkungen auf die Flugrouten der Passagiere sind jedoch noch unklar. Dieser Vorfall folgte auf einen weiteren Zwischenfall am Samstag, als ein KLM-Flug aus Oslo nach einem lauten Geräusch während des Starts umgeleitet wurde und auf der Startbahn mit einem kleinen Malheur endete. Auch hier gab es keine Verletzten, aber es kam zu Verspätungen für die Passagiere. KLM hat die Zwischenfälle bestätigt und sich bei den betroffenen Passagieren entschuldigt. Details zu den Ursachen wurden bislang nicht veröffentlicht.

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Embraer erhält Festauftrag für sechs A-29 Super Tucano

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat einen Festauftrag über sechs A-29 Super Tucano erhalten, ein leichtes Angriffs- und Schulflugzeug. Die Lieferung dieser vielseitigen Flugzeuge, die für Aufgaben wie Luftnahunterstützung, Seepatrouille und Territorialverteidigung eingesetzt werden können, ist für 2026 vorgesehen. Der Kunde wurde von Embraer nicht namentlich bekanntgegeben. Die A-29 Super Tucano gilt als führend in ihrer Kategorie, mit mehr als 290 Aufträgen und insgesamt über 570.000 Flugstunden. Davon entfallen 60.000 Stunden auf den Kampfeinsatz, was die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Flugzeugs in anspruchsvollen Umgebungen unterstreicht. Im Jahr 2024 wurden die A-29 unter anderem an Portugal, Uruguay und Paraguay verkauft, was die internationale Nachfrage und das Vertrauen in das Modell weiter steigert. Die A-29 Super Tucano hat sich als wertvolles Flugzeug für Luftstreitkräfte weltweit etabliert. Ihre Kombination aus Vielseitigkeit, Robustheit und Effizienz hat sie zu einer bevorzugten Wahl für verschiedene militärische Aufgaben gemacht.

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Air Serbia plant vierten Airbus A330-200 als Reserveflugzeug ein

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant, im Jahr 2025 einen vierten Airbus A330-200 in ihrer Flotte einzuführen. Das Flugzeug wird vor allem als Reserve für Wartungsarbeiten der anderen drei Großraumflugzeuge dienen, um den kontinuierlichen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Es soll auch für Ad-hoc-Charterflüge genutzt werden, die aufgrund hoher Nachfrage regelmäßig erforderlich sind. Besonders im Blick hat Air Serbia spezielle Charterflüge wie den zwischen Tokio und Belgrad im Oktober 2024, der mit einer japanischen Wirtschaftsdelegation durchgeführt wurde. Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, betonte, dass der Übergang von einem auf vier Airbus A330-200 innerhalb von zwei Jahren eine enorme Herausforderung für die Fluggesellschaft darstellt. Diese Erweiterung bringt nicht nur ein starkes Wachstum mit sich, sondern erfordert auch eine umfassende Ausbildung der Piloten, um die notwendige Erfahrung im Umgang mit den Großraumflugzeugen zu sammeln. Die Airline plant, das vierte Flugzeug nicht vollständig auszulasten, um stets über eine gewisse freie Kapazität zu verfügen. Aktuell werden Piloten für die A330-200-Flotte in Toulouse ausgebildet. Das vierte A330-200, das seit August in Düsseldorf gewartet wird, sollte ursprünglich bis Ende Dezember 2024 ausgeliefert werden, doch eine Verzögerung bis Januar 2025 wird erwartet. Air Serbia besitzt derzeit drei Airbus A330-200, die im Jahr 2021, 2022 und 2024 in Dienst gestellt wurden, wobei das neueste Modell auch für Langstreckenflüge eingesetzt wird. Geplant ist, dass der neue Airbus zunächst im Januar 2025 in den Flugbetrieb aufgenommen wird und hauptsächlich als Ersatzflugzeug für die bestehende Flotte dient.

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TAAG Angola Airlines schließt Vertrag für Boeing 787-9

Die angolanische Nationalairline TAAG hat einen Sale-and-Leaseback-Vertrag mit Aercap abgeschlossen, um eine Boeing 787-9 zu erwerben. Die Lieferung des Dreamliners ist für Februar 2025 geplant. Nelson de Oliveira, der Geschäftsführer von TAAG, betonte, dass die neue Maschine zur Optimierung der Kosten, zur Förderung der Nachhaltigkeit und zur Verbesserung des Passagiererlebnisses beitragen werde. Außerdem sei die Boeing 787-9 ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der internationalen Verbindungen des Landes. Die Entscheidung, die Boeing 787-9 zu erwerben, fällt in eine Phase, in der TAAG bestrebt ist, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Dienstleistungen weiter zu verbessern. Der Dreamliner, bekannt für seine Effizienz und den Komfort für Passagiere, soll der Fluggesellschaft helfen, ihren internationalen Wettbewerbsvorteil auszubauen und den Anforderungen der globalen Luftfahrtmärkte gerecht zu werden. Der Vertrag zwischen TAAG und Aercap stärkt nicht nur die Fluggesellschaft, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung Angolas durch verbesserte Anbindungen und eine effizientere Nutzung der Ressourcen.

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Eurowings stellt Flüge zwischen Stuttgart und Belgrad ein

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat bekannt gegeben, dass sie die saisonale Verbindung zwischen Stuttgart und Belgrad im Jahr 2025 nicht mehr fortführen wird. Die Flüge, die in den Sommermonaten zwischen Mai und Oktober dreimal wöchentlich angeboten wurden, sind damit eingestellt. Die Entscheidung betrifft eine langjährige Verbindung, die seit 2007 von Eurowings und ihrem Vorgänger Germanwings betrieben wurde, mit Ausnahme der Jahre 2019 und 2020. Zukünftig wird Eurowings weiterhin saisonale Flüge von Düsseldorf nach Belgrad anbieten, während Air Serbia ab dem kommenden Sommer weiterhin ganzjährig Flüge zwischen Belgrad und Stuttgart durchführen wird. Ab 2025 plant die serbische Fluggesellschaft, die Verbindung viermal pro Woche anzubieten. Eurowings hatte die Strecke von Stuttgart nach Belgrad während der letzten Jahre im Sommerbetrieb geführt, jedoch scheint die Nachfrage für die Verbindung im kommenden Jahr nicht mehr ausreichend zu sein, um den Flugplan fortzuführen.

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