Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Dortmund verzeichnet deutliches Passagierplus in den Osterferien – Tirana beliebtestes Ziel

Der Dortmund Airport blickt auf erfolgreiche Osterferien zurück und übertraf mit insgesamt 135.678 Reisenden und 1.411 Starts und Landungen die Erwartungen deutlich. Wie der Flughafen mitteilte, lag das Passagieraufkommen nicht nur über dem prognostizierten Ziel von 115.000 Fluggästen, sondern auch 3,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres (130.954 Reisende). Ein wesentlicher Faktor für diese positive Entwicklung war die Tatsache, dass die Osterferien 2025 vollständig in den April fielen und somit bereits der Sommerflugplan mit einem erweiterten Angebot wirksam war. Im Vorjahr hatten sich die Osterferien auf März und April verteilt. Das mit Abstand gefragteste Reiseziel ab Dortmund während der Osterferien war die albanische Hauptstadt Tirana. Insgesamt reisten 13.588 Passagiere zwischen Dortmund und Tirana, was im Vergleich zur Osterferienperiode 2024, in der knapp 6.700 Fluggäste dieses Ziel wählten, eine mehr als doppelte Nachfrage bedeutet. Dies ist auf zusätzliche Flugverbindungen zurückzuführen. Ebenfalls sehr beliebt bei den Reisenden waren die Destinationen Kattowitz (11.254 Passagiere), Bukarest (11.243 Passagiere) und Palma de Mallorca (10.061 Passagiere). Die höchste durchschnittliche Auslastung aller Strecken erreichte die erst im Dezember von Wizz Air wiederaufgenommene Verbindung nach Chişinău mit nahezu 98 Prozent. Die verkehrsreichsten Tage mit jeweils über 9.000 Passagieren waren der 12. April zum Beginn der Ferien sowie der 26. April am Ferienende. Auch für die bevorstehende Sommerreisezeit zeichnet sich eine positive Entwicklung am Dortmund Airport ab. Bereits Anfang Mai nahm Condor seine Flüge nach Palma de Mallorca wieder auf. Zudem wird Wizz Air ab Juni die Flugfrequenz nach Kattowitz erhöhen und die neuen Ziele Warschau und Craiova in

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Frankfurter Flughafen: Zoll stoppt drei Drogenkuriere mit über 155 Kilogramm Khat

Einem aufmerksamen Eingreifen der Zollbeamten am Frankfurter Flughafen ist es zu verdanken, dass am Abend des Dienstag, 29. April 2025, der Schmuggel einer beträchtlichen Menge der illegalen Droge Khat verhindert werden konnte. Insgesamt drei Reisende wurden bei dem Versuch gestoppt, 155,7 Kilogramm der Substanz nach Deutschland einzuführen. Khat, auch bekannt unter den Bezeichnungen „Norpseudoephedrin“ oder „Buschmannstee“, ist ein natürliches Amphetamin. Besitz, Handel und Erwerb der frischen Blätter sind in Deutschland gemäß dem Betäubungsmittelgesetz strengstens untersagt. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main erstattete gegen einen der Beschuldigten Strafanzeige, während den beiden anderen Reisenden die Einreise in die Bundesrepublik verweigert wurde. Zwei junge Männer aus Tel Aviv im Visier der Zollfahnder Zwei 19 Jahre alte Männer, die gemeinsam auf einem Flug aus Tel Aviv kommend in Frankfurt landeten, gerieten bei den routinemäßigen Einreisekontrollen in das Visier der Zollbeamten. Bei der anschließenden detaillierten Überprüfung ihres mitgeführten Reisegepäcks stiessen die Fahnder auf eine erhebliche Menge der verbotenen Substanz. Infolge des Fundes leiteten das Hauptzollamt Frankfurt am Main und die Bundespolizei unverzüglich ein gemeinsames Ermittlungsverfahren gegen die beiden jungen Männer wegen des Verdachts des Verstosses gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz ein. Die Nationalitäten der Beschuldigten wurden im Zuge der Ermittlungen festgestellt: Einer der beiden ist französischer Staatsbürger, der andere besitzt die israelische Staatsangehörigkeit. Bei der genauen Inaugenscheinnahme der Koffer des israelischen Reisenden entdeckten die Zollbeamten insgesamt 33,7 Kilogramm Khat. Noch grössere Mengen der Droge wurden im Gepäck des französischen Staatsbürgers sichergestellt: Hier belief sich das Gewicht auf beachtliche 82 Kilogramm. Nach der erfolgten Anzeigenaufnahme gegen den Franzosen

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Lufthansa erwägt Einführung einer vollwertigen Business Class im A320neo

Die Lufthansa Group prüft die Einführung einer vollwertigen Business Class in ihren Flugzeugen des Typs Airbus A320neo für ausgewählte Strecken mit längeren Flugzeiten und entsprechendem Nachfragepotential. Konzernchef Carsten Spohr gab bekannt, dass man die Erfahrungen der neuen Beteiligung ITA Airways mit einem solchen Produkt in deren A320neo-Flotte genau beobachten werde. Parallel dazu plant die konzerneigene Fluggesellschaft Eurowings einen eigenen Test mit einer alternativen Sitzkonfiguration, sogenannten „Full Reclinern“, auf der Verbindung zwischen Berlin und Dubai. Die Ergebnisse dieser beiden Projekte sollen die Grundlage für eine mögliche Ausweitung eines verbesserten Business-Class-Angebots auf die Hauptmarke Lufthansa bilden, was erhebliche Investitionen nach sich ziehen würde. Potentielle Strecken und das Vorbild ITA Airways Lufthansa identifiziert im eigenen Streckennetz einige A320neo-Ziele, deren Flugdauer und Passagierstruktur die Einführung einer kleinen, aber hochwertigen Business Class rechtfertigen könnten. Konkret nannte Carsten Spohr Strecken mit einer Flugzeit von etwa vier Stunden, wie beispielsweise Tel Aviv, Kairo oder Amman. Für diese Verbindungen erwägt die Fluggesellschaft eine Produktverbesserung, um den Ansprüchen von Geschäftsreisenden und anderen Passagieren mit höheren Komfortansprüchen gerecht zu werden. Ein wichtiger Bezugspunkt für diese Überlegungen ist die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, an der die Lufthansa Group seit kurzem beteiligt ist. ITA Airways bietet in ihren Flugzeugen des Typs Airbus A320neo bereits eine vollwertige Business Class an, die mit horizontal verstellbaren Sitzen ausgestattet ist. Lufthansa will die Erfahrungen und die Akzeptanz dieses Produkts bei den Passagieren von ITA Airways genau analysieren, bevor eine ähnliche Entscheidung für die eigene Flotte getroffen wird. Die Implementierung vollständig horizontaler Sitze in den schmalrumpfigen Flugzeugen

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Lufthansa feiert A380-Premiere in Denver – Gigant landet erstmals am Flughafen der Rocky Mountains

Die Lufthansa hat vergangene Woche erstmals einen ihrer Airbus A380 auf dem Flughafen von Denver, Colorado, landen lassen. Diese Premiere markiert nicht nur für die Fluggesellschaft einen bedeutenden Schritt, sondern auch für den drittgrößten Flughafen der Vereinigten Staaten, der bislang noch kein Flugzeug dieser Größenordnung abgefertigt hat. Die Aufnahme der A380-Verbindung unterstreicht die langjährige und enge Partnerschaft zwischen dem Flughafen München und Denver International Airport, die auf tief verwurzelten wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Bayern und Colorado basiert. Der Flug LH480 startet täglich um 11:15 Uhr in München und erreicht Denver um 13:45 Uhr Ortszeit. Der Rückflug unter der gleichen Flugnummer hebt in Denver um 16:15 Uhr ab und landet am folgenden Tag um 10:50 Uhr wieder in der bayerischen Landeshauptstadt. Denver ist im laufenden Sommer das sechste Ziel im Streckennetz der Lufthansa, das mit dem Airbus A380 bedient wird. Zu den weiteren Destinationen, die von dem doppelstöckigen Großraumflugzeug angeflogen werden, zählen bedeutende Metropolen wie New York (JFK), Boston, Washington, Los Angeles und Delhi. Am Drehkreuz München sind insgesamt acht Flugzeuge des Typs Airbus A380 stationiert, die jeweils 509 Passagieren Platz bieten, darunter acht in der First Class, 78 in der Business Class, 52 in der Premium Economy und 371 in der Economy Class. Damit verfügt die A380 über mehr Premiumsitze als jedes andere Flugzeug in der Lufthansa-Flotte. Die Entscheidung, Denver nun mit der A380 anzusteuern, unterstreicht die Attraktivität der nordamerikanischen Metropole als Reiseziel. Denver dient als idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der beeindruckenden Rocky Mountains und zieht zahlreiche Sport- und

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Korean Air baut Forschungszentrum für Luftfahrt in Bucheon

Korean Air plant eine bedeutende Investition in die Zukunft der Luftfahrt. Das Unternehmen gab den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Bucheon, Provinz Gyeonggi, Südkorea, bekannt. Mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Billionen Koreanischen Won (KRW) soll in den kommenden Jahren ein Zentrum für urbane Mobilität und Flugsicherheit entstehen, das als wichtiger Knotenpunkt für Innovationen in der koreanischen Luft- und Raumfahrtindustrie dienen soll. Die neue Einrichtung, deren erster Spatenstich für 2027 und die Inbetriebnahme für Mai 2030 vorgesehen ist, wird sich über eine Fläche von rund 65.800 Quadratmetern erstrecken. Dies entspricht in etwa der Grösse von zehn Fussballfeldern. Das Zentrum wird voraussichtlich über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen, darunter Forscher und Ausbilder. Es soll die Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungskapazitäten von Korean Air erheblich erweitern, insbesondere im Hinblick auf die geplante Integration mit Asiana Airlines. Das Projekt umfasst drei Hauptbereiche: ein Forschungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV), das sich auf fortschrittliche Software und künstliche Intelligenz konzentrieren wird; ein Flugtrainingszentrum, das mit 30 Flugsimulatoren zur grössten Pilotenausbildungsstätte Asiens ausgebaut werden soll und Kapazitäten für die Schulung von bis zu 21.600 Piloten jährlich bieten wird; sowie ein Zentrum für Sicherheitserfahrung, das sowohl die Arbeitssicherheit des Airline-Personals verbessern als auch Schulungsprogramme für die lokale Gemeinschaft anbieten soll. Die Vertragsunterzeichnung zwischen Korean Air und der Stadt Bucheon fand am 30. April im Bucheon Arts Center statt. An der Zeremonie nahmen hochrangige Vertreter beider Seiten sowie der Korea Land and Housing Corporation und der Bucheon Urban Development Corporation teil. Korean Air betont, dass dieses Projekt mehr als nur

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US-Zölle: Ryanair droht mit Stornierung von Boeing-Bestellungen in Milliardenhöhe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat mit der Stornierung ihrer Bestellungen für 330 Boeing 737 Max Flugzeuge im Wert von über 30 Milliarden US-Dollar gedroht, falls von den Vereinigten Staaten angeführte Zölle zu einer signifikanten Preiserhöhung führen sollten. Wie zuerst die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag berichtete, warnte Ryanair-Chef Michael O’Leary, dass die Fluggesellschaft ihre aktuellen Aufträge überdenken und nach Alternativen suchen würde, sollte die US-Regierung tatsächlich Strafzölle auf Flugzeugimporte aus Europa erheben. Eskalation im Handelsstreit bedroht Flugzeugbestellungen Die Drohung von Ryanair erfolgt inmitten sich verschärfender Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Die potenziellen Auswirkungen von Zöllen auf die Luftfahrtindustrie hatten bereits zuvor Besorgnis ausgelöst. Nun, da Boeings größter europäischer Kunde seine zukünftigen Verpflichtungen in Frage stellt, zeigt sich deutlich, wie globale Handelskonflikte die Luftfahrtbranche grundlegend verändern könnten. Die Warnung O’Learys ist die jüngste in einer Reihe deutlicher Stellungnahmen zu den möglichen Konsequenzen von Zöllen auf die umfangreichen Flugzeugbestellungen der Airline. Bereits im vergangenen Monat hatte er eine Verzögerung der Auslieferungen ins Spiel gebracht. Ryanairs aktuelle Bestellung umfasst 29 Boeing 737 Max Flugzeuge, deren Auslieferung bis März 2026 geplant ist, sowie 150 feste Bestellungen und 150 Optionen für die größere Variante 737 Max 10, die ab 2027 geliefert werden sollen. Boeing zeigte sich intern zuversichtlich bezüglich Zollfreiheit Im März hatte O’Leary angedeutet, dass Führungskräfte von Boeing intern zuversichtlich seien, dass die Flugzeuge von den Zöllen ausgenommen würden. Branchenkenner zitierten gegenüber Reuters, dass Verträge für Flugzeuge von Boeing und Airbus üblicherweise keine Zölle berücksichtigen, da die Luftfahrtindustrie lange Zeit ohne solche operiert

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Amsterdam Schiphol sperrt Aalsmeerbaan für Wartungsarbeiten

Der Flughafen Amsterdam Schiphol wird seine Start- und Landebahn Aalsmeerbaan vom 5. bis zum 10. Mai für die jährliche planmäßige Wartung sperren. Während dieser Zeit wird die betroffene Piste für den gesamten Flugverkehr nicht zur Verfügung stehen. Der Flughafenbetrieb wird in dieser Phase über die beiden verbleibenden Hauptstart- und Landebahnen Buitenveldertbaan (09-27) und Zwanenburgbaan (18C-36C) abgewickelt. Die notwendigen Wartungsarbeiten umfassen eine Reihe von Maßnahmen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Piste zu gewährleisten. Dazu gehören die Instandsetzung von Asphaltbelägen und Markierungen, die Überprüfung elektrischer Anlagen und Verkabelungen, die Reinigung des Regenwasserableitungssystems, das Mähen von Grasflächen sowie Reparaturen an der Befeuerung. Diese jährliche Wartung ist ein Routineeingriff, um den hohen Betriebsstandards des Flughafens gerecht zu werden. Die kurzzeitige Sperrung der Aalsmeerbaan steht auch im Zusammenhang mit umfangreicheren Wartungsarbeiten an der Buitenveldertbaan, die unmittelbar im Anschluss vom 10. Mai bis zum 28. September stattfinden sollen. Im Zuge dieser länger andauernden Arbeiten an der Buitenveldertbaan wird auch die Aalsmeerbaan zeitweise verkürzt und vom 29. September bis zum 5. Oktober erneut vollständig gesperrt. Reisende sollten sich auf mögliche Änderungen im Flugbetrieb einstellen und die aktuellen Informationen ihres Reiseveranstalters oder der Fluggesellschaft beachten.

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Air France-KLM verringert Verluste dank niedriger Kerosinpreise

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal 2025 ihre Verluste deutlich reduziert und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Das operative Minus sank um 161 Millionen auf 328 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilte. Zu diesem Ergebnis trugen insbesondere die gesunkenen Kerosinpreise und eine anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen bei. Analysten hatten im Vorfeld mit einem höheren Fehlbetrag von 370 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Die Kapazität wurde um vier bis fünf Prozent erhöht, und die Flugzeuge waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 86 Prozent gut gefüllt. Damit gelang Air France-KLM eine positive Entwicklung, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr mit steigenden Kosten und Problemen bei der Tochtergesellschaft KLM zu kämpfen hatte. Trotz der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf mögliche US-Zölle, bekräftigte Air France-KLM seine Jahresprognose. Konzernchef Ben Smith warnte zwar vor möglichem zukünftigen Gegenwind, zeigte sich aber zuversichtlich, dass das diversifizierte Streckennetz des Unternehmens eine gute Grundlage für Anpassungsfähigkeit und Erfolg bietet. Air France-KLM profitiert nach eigenen Angaben von der anhaltenden Nachfrage nach Flügen zum Drehkreuz Paris und plant, Risiken aus Tarifstreitigkeiten durch Streckendiversifizierung und Kapazitätsverlagerungen zu minimieren.

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Swiss erhält ersten Airbus A350-900 im September 2025

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) wird ihren ersten Airbus A350-900 voraussichtlich im September dieses Jahres erhalten. Diese präzisere Zeitangabe machte Carsten Spohr, Chef des Mutterkonzerns Lufthansa Group, am Dienstag bekannt. Bisher war lediglich ein Liefertermin im Spätsommer oder Frühherbst im Gespräch gewesen. Das neue Flugzeug wird mit der sogenannten „Swiss Senses“-Kabine ausgestattet sein, deren Details bisher noch nicht vollständig öffentlich bekannt sind. Die Einführung des Airbus A350-900 stellt für Swiss einen wichtigen Schritt in der Modernisierung ihrer Langstreckenflotte dar. Das Flugzeug gilt als effizient und komfortabel und wird es der Swiss ermöglichen, ihr Angebot auf Langstreckenverbindungen weiter zu verbessern. Die genaue Konfiguration der „Swiss Senses“-Kabine und die Strecken, auf denen der neue Flugzeugtyp zunächst eingesetzt werden soll, wurden von der Fluggesellschaft noch nicht detailliert kommuniziert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die A350-900 ältere Flugzeugtypen in der Langstreckenflotte der Swiss nach und nach ersetzen wird. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor die Einführung des Airbus A350 bei ihren verschiedenen Tochtergesellschaften angekündigt. Neben Swiss sollen auch andere Airlines des Konzerns von den Vorteilen dieses modernen Flugzeugtyps profitieren. Die präzise Angabe des Liefertermins für die erste A350 an Swiss durch Carsten Spohr unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes für die Schweizer Fluggesellschaft und den gesamten Lufthansa-Konzern. Beobachter erwarten, dass die neue Kabinenausstattung „Swiss Senses“ ein besonderes Augenmerk auf das Reiseerlebnis der Passagiere legen wird.

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Technische Störung und Personalmangel führen zu massiven Flugausfällen am Flughafen Newark

Ein Vorfall am 28. April 2025 offenbart die angespannte Lage im US-amerikanischen Luftverkehrssystem. Am 28. April 2025 kam es am Newark Liberty International Airport (EWR) zu erheblichen Flugverspätungen und -ausfällen. Ursache war eine technische Störung in der Flugverkehrskontrolleinrichtung Philadelphia Terminal Radar Approach Control (TRACON), die für den Luftraum über Newark zuständig ist. Die Störung betraf sowohl Telekommunikations- als auch Radarsysteme und wurde durch bestehende Personalknappheit verschärft. Laut dem Echtzeit-Flugverfolgungsdienst FlightAware wurden am ersten Tag der Störung 77 Flüge gestrichen und 168 verspätet. Auch am Folgetag waren noch 14 Stornierungen und 122 Verspätungen zu verzeichnen. United Airlines, Hauptnutzer des Flughafens Newark, musste mindestens 35 Flüge zu anderen Flughäfen umleiten und bot betroffenen Passagieren Umbuchungen an. Personalmangel bei der FAA Die Federal Aviation Administration (FAA) kämpft seit Jahren mit einem Mangel an Fluglotsen. Trotz der Einstellung von 1.811 neuen Lotsen im Jahr 2024 besteht weiterhin ein Defizit von etwa 3.000 Fachkräften. Viele Lotsen arbeiten regelmäßig zehn Stunden täglich an sechs Tagen pro Woche, was zu Erschöpfung und erhöhtem Fehlerrisiko führt. Um dem Personalmangel entgegenzuwirken, hat die FAA ein beschleunigtes Einstellungsverfahren eingeführt und plant Investitionen in Höhe von 12,5 Milliarden US-Dollar zur Modernisierung der Infrastruktur. Zudem wurde ein Notfall-Ausbildungsprogramm am Flughafen Chicago O’Hare gestartet, um den Ausbildungsprozess zu beschleunigen.

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