Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Neue Flugverbindungen ab Memmingen nach Budapest und Chişinău

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat ab dem Flughafen Memmingen zwei neue Verbindungen aufgenommen: Nach Budapest geht es seit Dienstag vier Mal wöchentlich, während die Route nach Chişinău in der Republik Moldau wieder im Flugplan steht. Beide Verbindungen bedienen unterschiedliche Zielgruppen und eröffnen neue Reisemöglichkeiten. Budapest, bekannt für seine Thermalbäder, die St.-Stephans-Basilika und das markante Parlamentsgebäude, ist ein beliebtes Ziel für Städtereisende. Die ungarische Hauptstadt bietet eine Fülle kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten und ist nun dienstags, donnerstags, samstags und sonntags per Direktflug in 90 Minuten von Memmingen aus erreichbar. Für Reisende aus Ungarn bietet sich umgekehrt eine komfortable Anbindung an die Alpenregion. Die wieder aufgenommene Verbindung nach Chişinău, die montags, mittwochs und freitags bedient wird, richtet sich unter anderem an Menschen mit Verbindungen zur östlichen Ukraine sowie an Weinliebhaber, die von den berühmten Weinkellern der Region angezogen werden. Die Hauptstadt Moldaus ist zudem ein Geheimtipp für kulturelle und grüne Stadterlebnisse. Laut Flughafen-Vertriebsleiter Marcel Schütz stärkt Memmingen mit diesen Angeboten seine Position als bedeutender Standort für Flüge nach Osteuropa.

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Flughafen Hamburg: Pfefferspray führt zu Verstoß gegen Waffengesetz

Am Samstag, den 14. Dezember 2024, wurde ein 24-jähriger Südafrikaner bei der Sicherheitskontrolle des Flughafens Hamburg erwischt, als er versuchte, ein nicht zugelassenes Pfefferspray in seinem Rucksack mitzuführen. Der Gegenstand, der keine Prüfzeichen oder Kennzeichnungen zur Tierabwehr aufwies, wurde von den Sicherheitskräften als illegal eingestuft, da er gemäß Waffengesetz als verboten gilt. Die Bundespolizei beschlagnahmte das Pfefferspray und leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro zahlen, verpasste jedoch seinen Flug nach München. Auf eine Stellungnahme zum Vorfall verzichtete er. Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg bestätigte den Vorfall.

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Fly Dubai eröffnet neue Business Class Lounge am Dubai International Airport

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Fly Dubai hat ihre neue Business Class Lounge im Terminal 2 des Dubai International Airport (DXB) eröffnet. Die Lounge, die am 15. Dezember 2024 ihren Betrieb aufgenommen hat, bietet über 200 Passagieren Platz und ist direkt nach der Pass- und Sicherheitskontrolle im Abflugbereich des Terminals zugänglich. Sie umfasst 900 Quadratmeter und zeichnet sich durch ein modernes, elegantes Design aus, das von der Schönheit der Wüstendünen inspiriert wurde. Die Lounge bietet eine Vielzahl von Annehmlichkeiten, darunter Duschen, Arbeitsplätze, kostenloses WLAN sowie ein internationales Buffet und à-la-carte-Menüs. Die Eröffnung fand im Beisein wichtiger Persönlichkeiten statt, darunter Hamad Obaidalla, Chief Commercial Officer von Fly Dubai, sowie Vertreter der Flughafenbehörden und anderer Gäste. Der neue Bereich unterstreicht das Engagement von Fly Dubai, den Service für Business Class-Passagiere weiter zu verbessern und ihnen ein komfortableres und effizienteres Reiseerlebnis zu bieten. Neben der Lounge wurde Anfang Oktober bereits ein spezieller Business Class Check-in-Bereich eröffnet, der den Passagieren ein reibungsloses und persönliches Check-in-Erlebnis bietet.

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Lufthansa stellt Reisebuchungen unter „Lufthansa Holidays“ ein

Zum Jahresende wird Lufthansa die Möglichkeit, Reisen unter der Marke „Lufthansa Holidays“ zu buchen, einstellen. Ab dem 1. Januar 2025 wird die Website abgeschaltet, und keine neuen Buchungen werden mehr möglich sein. Bereits getätigte Pauschalreisen sind von der Maßnahme nicht betroffen und sollen wie geplant stattfinden. Kunden werden nun auf „Eurowings Holidays“ verwiesen, das ebenfalls auf Angeboten der HLX Touristik GmbH basiert. Diese Entscheidung folgt einem Trend, den auch Billigflieger wie Easyjet und Ryanair in jüngerer Zeit verfolgt haben, indem sie Reisepakete erfolgreich vertreiben.

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Korean Air schließt Übernahme von Asiana Airlines ab

Korean Air hat am 12. Dezember 2024 die Übernahme von Asiana Airlines abgeschlossen und damit 63,88 Prozent der Aktien des Wettbewerbers erworben. Diese Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein für die koreanische Luftfahrtindustrie dar, nachdem die Übernahme bereits im November 2020 angekündigt worden war. Der Kauf wurde durch eine Zahlung von 800 Milliarden KRW von Korean Air an Asiana Airlines am 11. Dezember 2024 abgeschlossen, womit die Kapitalerhöhung im Gesamtvolumen von 1,5 Billionen KRW zur vollständigen Übernahme führte. Im nächsten Schritt plant Korean Air die Integration von Asiana Airlines innerhalb der kommenden zwei Jahre. Diese soll unter anderem die Optimierung des Streckennetzes sowie die Erweiterung der globalen Reichweite umfassen. Ein bedeutender Bestandteil der Strategie ist auch die Erweiterung der Vielfliegerprogramme und eine verstärkte Investition in die Sicherheitsinfrastruktur. Für den 16. Januar 2025 ist eine außerordentliche Aktionärsversammlung von Asiana Airlines angesetzt, um neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Die Übernahme soll ohne Personalumstrukturierungen erfolgen, wobei es innerhalb der fusionierten Gesellschaft zu einer natürlichen Personalzuwachs durch Geschäftsexpansion kommen wird.

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Finnair-Piloten lehnen Schlichtervorschlag ab

Die finnische Pilotenvereinigung SLL hat am 9. Dezember 2024 einen Einigungsvorschlag des nationalen Schlichters abgelehnt, was zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen führt. Ab dem 12. Dezember wird ein Standby-Verbot für Piloten eingeführt, das zusammen mit dem bereits bestehenden Überstundenverbot den Flugverkehr bei Finnair beeinträchtigen wird. Dies könnte zu Annullierungen und Verzögerungen führen. Bereits geplante Flüge an den Tagen 9. und 13. Dezember sind betroffen, und etwa 300 Verbindungen werden storniert, was etwa 33.000 Passagiere betrifft. Finnair äußerte Bedauern über die Störung der Reisepläne und erklärte, dass umgeleitete Flüge angeboten und betroffene Passagiere über alternative Reisepläne informiert werden. Die Arbeitgeberseite und die Pilotenvereinigung befinden sich seit mehreren Monaten in Tarifverhandlungen, die von einem nationalen Mediator begleitet werden. Die Konfliktparteien konnten sich bisher nicht auf eine Einigung einigen, wobei die Piloten unter anderem eine Gehaltserhöhung und verbesserte Altersvorsorge fordern.

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Flugzeugmarkt 2025: Leasinggeber profitieren von anhaltendem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage

Die Ratingagentur Morningstar DBRS prognostiziert auch für das Jahr 2025 ein weiterhin bestehendes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markt für Verkehrsflugzeuge. Insbesondere die Nachfrage nach neuen Flugzeugen wird voraussichtlich die vorhandenen Kapazitäten übersteigen. Diese Entwicklung dürfte vorteilhaft für Leasinggesellschaften sein, die von der knappen Verfügbarkeit neuer Flugzeuge profitieren könnten. Die geschätzte Angebotslücke könnte auch dazu führen, dass Fluggesellschaften vermehrt auf Leasingoptionen zurückgreifen, anstatt direkt neue Maschinen zu kaufen. Das Ungleichgewicht hat laut Morningstar DBRS die Perspektive für Leasinggesellschaften gestärkt, da sie als flexible und oft kostengünstigere Alternative in einem angespannten Markt agieren können. Diese Situation könnte auch eine Rolle bei den langfristigen Entscheidungen der Airlines hinsichtlich ihrer Flottenstrategie spielen. Die Einschätzung basiert auf aktuellen Marktdaten und den Trends der vergangenen Jahre, in denen eine anhaltend hohe Nachfrage und begrenzte Verfügbarkeit von Flugzeugen zu einem Anstieg der Leasingverträge geführt haben. Weitere Entwicklungen werden auch von Faktoren wie der wirtschaftlichen Erholung und der Nachfrage nach internationalen Flugreisen abhängen.

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Easyjet erweitert Streckenangebot ab Hamburg: Neu nach Rom und Mailand

Ab dem 30. März 2025 erweitert die britische Fluggesellschaft Easyjet ihr Angebot ab Hamburg Airport um zwei neue Strecken. Die Fluggesellschaft wird dann täglich Flüge von Hamburg nach Rom Fiumicino und Mailand Malpensa anbieten. Diese neuen Verbindungen ergänzen das bestehende Streckennetz, das bereits Ziele wie Basel, London-Gatwick und Manchester umfasst. Die neuen Flüge bieten eine praktische Anbindung für Geschäftsreisende und Urlauber gleichermaßen. Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburg Airports, begrüßt die Erweiterung als Bestätigung für die Stärke des Hamburger Marktes. Die neuen Verbindungen nach Rom und Mailand sollen den Passagieren eine größere Auswahl bei der Reiseplanung bieten. Easyjet ist seit 2005 am Hamburger Flughafen aktiv und stärkt mit den neuen Routen ihre Position als eine der führenden Airlines des Standorts. Für die Reisenden bedeutet dies nicht nur mehr Auswahl bei den Zielen, sondern auch eine erhöhte Flexibilität, da die Flüge täglich angeboten werden. Die Flüge sind ab sofort buchbar, und Easyjet bietet auf den neuen Strecken mehr als 500.000 Sitzplätze für die kommende Saison an. Strecken im Überblick:

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Bombardier liefert 200. Global 7500 Business Jet aus

Der Flugzeughersteller Bombardier hat die Auslieferung seines 200. Global 7500 Business Jets bekanntgegeben. Seit der Markteinführung im Dezember 2018 hat der Ultralangstreckenjet über 200.000 Flugstunden absolviert und eine Zuverlässigkeitsquote von über 99,8 % erreicht. Mit einer Reichweite von 7.700 nautischen Meilen und zahlreichen Geschwindigkeitsrekorden gehört die Global 7500 zu den leistungsstärksten Jets ihrer Klasse. Bombardier hebt die Bedeutung seines Entwicklungsteams hervor und unterstreicht den anhaltenden Erfolg des Modells auf dem Markt.

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Münster: Ryanair kündigt neue Sommerziele an

Ab Ende März 2025 wird der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wieder eine Nonstopverbindung nach London bieten. Ryanair plant, die britische Hauptstadt dreimal wöchentlich anzufliegen, mit London Stansted als Ziel. Darüber hinaus wird die irische Airline eine neue Verbindung nach Málaga, Südküste Spaniens, einführen. Diese Strecke wird zweimal pro Woche bedient und ergänzt das bestehende Angebot nach Mallorca, Alicante, Korfu und Zadar. Die Erweiterung der Flugverbindungen am FMO erfolgt in einer Zeit, in der andere Flughäfen Strecken abbauen.

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