Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Flughafen Antalya sichert langfristige Refinanzierung für Ausbau

Das Betreiber-Joint-Venture des Flughafens Antalya (AYT), Fraport TAV Antalya Yatırım Yapım ve İşletme A.Ş., hat erfolgreich eine langfristige Refinanzierung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Konsortium internationaler und türkischer Banken stellt die Mittel mit einer Laufzeit von bis zu 13,5 Jahren bereit. Mit diesem Schritt wird ein kurzfristiges Darlehen abgelöst, das ursprünglich zur Finanzierung von Verpflichtungen aus dem neuen Pachtvertrag diente, darunter eine Konzessionsvorauszahlung und der Bau neuer Infrastruktur, insbesondere die kürzlich eröffnete Erweiterung des Terminal 2. Die Refinanzierung sichert die finanzielle Basis für die strategische Weiterentwicklung des Flughafens Antalya. Ziel des Joint Ventures ist es, die Kapazität des Flughafens auf 80 Millionen Passagiere pro Jahr zu steigern und damit die regionale Wirtschaft zu stärken. An dem Kreditkonsortium beteiligen sich neben internationalen Entwicklungsbanken wie AIIB, DEG, EBRD und IFC auch namhafte internationale Geldhäuser wie Alpha Bank, Bank of China, Deutsche Bank und National Bank of Greece. Auf türkischer Seite sind Akbank, Garanti BBVA, QNB, TEB, Vakifbank und Ziraatbank vertreten. Die Fraport AG ist bereits seit mehr als 20 Jahren am Flughafen Antalya engagiert. Seit 1999 war das Unternehmen über ein anderes Joint Venture an der alten Konzession beteiligt und trug maßgeblich zur Entwicklung des Flughafens zu einem bedeutenden internationalen Tourismus-Drehkreuz im Mittelmeerraum bei. Im Jahr 2021 erhielten Fraport und sein Partner TAV Airports Holding den Zuschlag für die neue Konzession, die am 1. Januar 2027 beginnt und bis Ende 2051 läuft. Diese umfasst den Betrieb der Terminals und der landseitigen Infrastruktur inklusive Einzelhandel, Parkraum und Sicherheitskontrollen.

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US-Kongressabgeordneter warnt Ryanair vor Kauf chinesischer Comac-Jets

In einem ungewöhnlichen Schritt hat sich der einflussreiche US-Kongressabgeordnete Raja Krishnamoorthi direkt an den Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, gewandt und vor dem Erwerb von in China hergestellten Comac-Flugzeugen gewarnt. Der demokratische Politiker äußerte in einem Schreiben an O’Leary Sicherheitsbedenken im Falle einer Entscheidung Ryanairs für die C919 des chinesischen Herstellers, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Intervention des hochrangigen Mitglieds des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas erfolgte im Anschluss an jüngste Äußerungen O’Learys, in denen dieser die Möglichkeit eines Comac-Kaufs bei entsprechend günstigem Preis in den Raum gestellt hatte. Krishnamoorthi argumentierte in seinem Schreiben, das Reuters einsehen konnte, dass US-amerikanische und europäische Fluggesellschaften nicht einmal die zukünftige Anschaffung von Flugzeugen von chinesischen Militärunternehmen in Erwägung ziehen sollten. Diese deutliche Warnung unterstreicht die Besorgnisse in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der engen Verbindungen zwischen dem staatlichen Flugzeugbauer Comac und dem chinesischen Militär. Es wird befürchtet, dass der Einsatz chinesischer Flugzeuge in westlichen Flotten sicherheitspolitische Risiken bergen könnte, beispielsweise im Hinblick auf Spionage oder die Integrität der Systeme. Die Reaktion Krishnamoorthis ist auf ein Interview zurückzuführen, das Michael O’Leary im März 2025 dem Branchenportal Skift gab. Darin hatte der Ryanair-Chef erklärt, dass seine Fluggesellschaft den schmalrumpfigen Jet C919 von Comac in Betracht ziehen würde, falls der Preis attraktiv genug sei. Konkret nannte O’Leary einen Preisnachlass von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber vergleichbaren Modellen von Airbus als Bedingung für eine Bestellung. Diese Aussage deutete eine mögliche Abkehr von der traditionellen Beschaffungsstrategie Ryanairs hin, die bisher stark auf Boeing ausgerichtet

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Wizz Air erweitert Vorteile für Discount Club Mitglieder

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat ihr Wizz Discount Club (WDC) Mitgliedschaftsprogramm überarbeitet und bietet ihren treuen Kunden ab sofort zusätzliche Vorteile. Diese Erweiterungen umfassen unter anderem prioritären Kundenservice, personalisierte Angebote zu besonderen Anlässen sowie exklusive Rabatte und Promotionen. Die Programmänderungen sind Teil der neuen Initiative „Customer First Compass“, mit der Wizz Air ihr Engagement für die Passagiere weiter stärken will. Neben den bereits bestehenden Ermäßigungen auf Flugtickets profitieren WDC-Mitglieder nun von einer bevorzugten Behandlung im Kundenservice, was Wartezeiten reduzieren soll. Zudem erhalten sie individuelle Angebote an ihrem Geburtstag und dem Jahrestag ihrer Mitgliedschaft. Exklusive Rabattaktionen, die nur WDC-Mitgliedern zugänglich sind, sowie erweiterte Vorteile bei Partnerunternehmen von Wizz Air sollen die Attraktivität des Programms weiter steigern. Diese Neuerungen sind laut Wizz Air eine direkte Reaktion auf das Feedback der Kunden und ein Ergebnis der „Customer First Compass“-Initiative, die auf den Säulen Produkt, Preis, Service und Kommunikation basiert. Bestandskunden des WDC werden über die neuen Vorteile informiert und haben die Möglichkeit, diese anzunehmen oder ihre bestehende Mitgliedschaft gegen eine anteilige Rückerstattung zu beenden. Rückerstattungsanträge können über die Kontaktzentren von Wizz Air per Telefon oder Chat eingereicht werden. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, betonte, dass die Erweiterung des WDC-Programms mehr als nur ein Update darstelle. Durch die Integration personalisierter Angebote und prioritärem Service wolle man eine neue Stufe der Kundenloyalität erreichen, die auf maßgeschneiderten Erlebnissen und verbesserter Betreuung entlang der gesamten Reisekette basiere.

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Neues Brauhaus eröffnet am Flughafen Köln/Bonn

Der Flughafen Köln/Bonn hat sein gastronomisches Angebot erweitert. Im Terminal 1 eröffnete das Brauhaus „Früh bis spät“, das schwerpunktmäßig Bier der bekannten Kölner Traditionsbrauerei Früh Kölsch ausschenkt. Darüber hinaus bietet das Lokal nach Angaben des Flughafens eine vielfältige Auswahl an regionalen Speisen und Getränken für Reisende und Besucher. Die Eröffnung des „Früh bis spät“ soll die Aufenthaltsqualität im Terminal 1 verbessern und den Passagieren eine weitere Möglichkeit bieten, vor oder nach ihrem Flug regionale Spezialitäten zu genießen. Das Konzept, eine lokale Brauerei in einem Flughafen zu etablieren, ist nicht neu und erfreut sich oft großer Beliebtheit bei Reisenden, die einen ersten oder letzten Eindruck der regionalen Kultur und Gastronomie gewinnen möchten. Früh Kölsch ist eine der traditionsreichsten und bekanntesten Kölsch-Marken und tief in der Kölner Bierkultur verwurzelt. Neben dem obergärigen Bier aus Köln können die Gäste im „Früh bis spät“ auch eine Auswahl an Speisen erwarten, die typisch für die Region sind. Dies könnte beispielsweise rheinische Klassiker wie Himmel un Ääd, Halve Hahn oder Sauerbraten umfassen. Auch andere Getränke werden angeboten, um den unterschiedlichen Geschmäckern der internationalen Fluggäste gerecht zu werden. Die Betreiber versprechen eine Kombination aus traditionellem Brauhausflair und modernem Flughafenambiente. Die Eröffnung des neuen Brauhauses ist Teil der Bemühungen des Flughafens Köln/Bonn, sein Serviceangebot kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen der Reisenden entgegenzukommen. Gastronomische Einrichtungen spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Passagiere und tragen maßgeblich zur Gesamterfahrung am Flughafen bei. Das „Früh bis spät“ ergänzt das bestehende Angebot und bietet eine attraktive Anlaufstelle für alle, die

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Austrian Airlines setzt Boeing 777 auf Strecke Wien-Frankfurt ein

Austrian Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, wird im Zeitraum vom 7. Mai bis zum 8. Juni 2025 auf ihrer Strecke zwischen Wien und Frankfurt Großraumflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER einsetzen. Dies geht aus Informationen des Luftfahrtinformationsdienstes „Aeroroutes“ hervor. Die normalerweise auf Langstreckenflügen eingesetzten Maschinen werden jeweils mittwochs und sonntags auf dieser Kurzstreckenverbindung verkehren. Die temporäre Umstellung des Fluggeräts auf der stark frequentierten Route zwischen den beiden wichtigen europäischen Drehkreuzen könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Eine mögliche Ursache sind Kapazitätsengpässe aufgrund von Wartungsarbeiten an anderen Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte oder eine unerwartet hohe Nachfrage auf dieser Strecke in dem genannten Zeitraum. Der Einsatz der Boeing 777 bietet Austrian Airlines die Möglichkeit, deutlich mehr Passagiere pro Flug zu befördern als mit den üblicherweise auf dieser Strecke eingesetzten Flugzeugtypen der Airbus A320 Familie. Die Boeing 777-200ER ist ein zweistrahliges Langstreckenflugzeug, das typischerweise in einer Drei-Klassen-Konfiguration Platz für mehrere hundert Passagiere bietet. Der Einsatz dieser Maschinen auf der rund einstündigen Flugstrecke zwischen Wien und Frankfurt ist ungewöhnlich und könnte Passagieren ein besonderes Reiseerlebnis mit mehr Komfort und Annehmlichkeiten bieten, als sie auf Kurzstreckenflügen üblich sind. Es bleibt abzuwarten, ob Austrian Airlines weitere Details zu den Gründen für diesen temporären Flugzeugeinsatz bekanntgeben wird. Die Strecke Wien-Frankfurt ist eine wichtige Verbindung im europäischen Luftverkehrsnetz, die sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen stark nutzen. Beide Städte sind bedeutende Wirtschafts- und Kulturzentren mit großen internationalen Flughäfen, die als wichtige Umsteigeknotenpunkte fungieren. Der temporäre Einsatz der Boeing 777 unterstreicht die Bedeutung dieser Verbindung im Streckennetz von Austrian Airlines.

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Studie enthüllt Europas zeitsparendste Reiseziele und Flughäfen für Urlauber

Der Autovermieter Avis hat in einer aktuellen Studie europäische Städte und Flughäfen untersucht, um Urlaubern bei der Planung ihrer Reisen wertvolle Informationen zur Zeiteffizienz zu bieten. Die Analyse beleuchtet, in welchen Städten Reisende am wenigsten Zeit mit Warten am Flughafen oder an Sehenswürdigkeiten verlieren und welche Flughäfen die kürzesten Wartezeiten aufweisen. Die Ergebnisse der Studie bieten somit eine nützliche Orientierung für Reisende, die ihre Urlaubszeit optimal nutzen möchten. Die Studie identifizierte die zeiteffizientesten Flughäfen Europas. Hier führt der Flughafen Rom-Fiumicino die Liste mit einer Bewertung von 4,25 von 5 Punkten an. Dies ist vor allem auf die schnelle Anbindung an das Stadtzentrum durch den Leonardo Express zurückzuführen. Die Flughäfen von Ankara und Budapest folgen dicht dahinter mit jeweils 4 von 5 Punkten. Ein wesentlicher Faktor für die gute Bewertung dieser Flughäfen scheint das im Vergleich zu großen Drehkreuzen geringere Passagieraufkommen von unter 15 Millionen Fluggästen pro Jahr zu sein. Dies ermöglicht reibungslosere Abläufe und kürzere Wartezeiten für die Reisenden. Am anderen Ende der Skala finden sich die Flughäfen von Athen, Nizza und Krakau, die in puncto Zeiteffizienz am schlechtesten abschneiden. Athen belegt mit lediglich 2,25 von 5 Punkten den letzten Platz. Als ein möglicher Grund hierfür wird das deutlich höhere Passagieraufkommen genannt, das zu längeren Wartezeiten bei der Gepäckausgabe, den Sicherheitskontrollen und anderen Abläufen führen kann. Luxemburg, Vilnius und Stuttgart als Top-Städte für Zeitsparer Die Studie untersuchte auch, welche europäischen Städte Reisenden die Möglichkeit bieten, ihre Urlaubszeit am effizientesten zu nutzen. Hierbei schnitten Luxemburg, Vilnius und Stuttgart am besten ab.

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Friedrichshafen plant weitere Millionenstütze für Bodensee-Airport

Die Stadt Friedrichshafen beabsichtigt, den finanziell angeschlagenen Bodensee-Airport weiterhin mit erheblichen Mitteln zu unterstützen. Der Gemeinderat der Stadt fasste in seiner Sitzung am Montagabend einen entsprechenden Beschluß, wie eine Stadtsprecherin bekanntgab. Die Unterstützung erfolgt jedoch teilweise unter Vorbehalt und bedarf noch der Zustimmung der EU-Kommission. Konkret soll ein bereits genehmigter Investitionszuschuss von bis zu 2,5 Millionen Euro in einen Betriebskostenzuschuß für den Flughafen umgewidmet werden, um dessen aktuelle finanzielle Schieflage abzufedern. Diese Umwidmung ist jedoch noch von der Genehmigung durch die EU-Kommission abhängig. Zusätzlich plant die Stadt Friedrichshafen, dem Bodensee-Airport in den Jahren 2026 bis 2030 einen jährlichen Investitionszusschuß von 1,5 Millionen Euro zu gewähren. Diese Zahlung ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Der Flughafen muß seine jährlichen Fluggastzahlen auf mindestens 290.000 Passagiere steigern. Im vergangenen Jahr nutzten rund 227.000 Passagiere den Flughafen Friedrichshafen. Im Jahr 2023 lag diese Zahl noch bei über 300.000. Die finanzielle Belastung des Bodensee-Airports wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter gestiegene Energiepreise, die Inflation und Kapazitätsengpässe bei Fluggesellschaften, die zur Streichung von Strecken führten. Ein bedeutender Faktor war auch der Rückzug der Lufthansa von Verbindungen ab Friedrichshafen. Der Bodensee-Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und bietet Verbindungen zu Zielen wie Palma de Mallorca und Antalya. Die geplanten finanziellen Hilfen sollen den Fortbestand des regional wichtigen Flughafens sichern.

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Einigungsempfehlung im Tarifstreit der Bodenverkehrsdienste erzielt

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an deutschen Flughäfen haben die Tarifparteien im Schlichtungsverfahren eine Einigungsempfehlung erzielt. Wie die beteiligten Parteien mitteilten, wurde eine „für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden“. Die Schlichterin Yvonne Sachtje erklärte, daß die Tarifparteien der Empfehlung noch zustimmen müssen, was für den Beginn der kommenden Woche geplant sei. Die Einigungsempfehlung sieht vor, das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf die rund 30.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste zu übertragen. Dieses Ergebnis beinhaltet eine Laufzeit bis Ende März 2027. Die Löhne sollen in zwei Stufen steigen: ab April 2025 um drei Prozent, mindestens aber um 110 Euro, und ab Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent. Zudem sollen Zulagen für Schichtarbeit eingeführt werden, und es sind zwei Sonderzahlungen von je 200 Euro für dieses und das kommende Jahr sowie ein zusätzlicher Urlaubstag vorgesehen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor die Übernahme dieses Tarifergebnisses gefordert und im März zu Warnstreiks an 13 deutschen Flughäfen aufgerufen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs führte. Die nun erreichte Einigungsempfehlung könnte weitere Streiks der Bodenverkehrsdienste in den kommenden zwei Jahren verhindern, sofern beide Tarifparteien zustimmen. Schlichterin Sachtje betonte, daß Flugreisende im Falle einer Annahme mit einem reibungslosen Flugbetrieb rechnen könnten. Yvonne Sachtje, die seit 2018 als Landesschlichterin in Nordrhein-Westfalen tätig ist, übernahm in diesem festgefahrenen Tarifstreit die Vermittlerrolle. Ihre Funktion als neutrale Vermittlerin zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften soll zur Beilegung von Tarifkonflikten beitragen. Vor ihrer Tätigkeit als Landesschlichterin war Sachtje viele Jahre bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten beschäftigt. Die Position der Landesschlichterin

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Luftraumsperrung über Pakistan macht Wien zur Air-India-Tankstelle

Die jüngste Eskalation der Spannungen in Kaschmir, die in einer Massenerschießung gipfelte, hat weitreichende Folgen, die nun auch den internationalen Luftverkehr betreffen. Als Reaktion auf die Ereignisse hat Pakistan indischen Fluggesellschaften mit sofortiger Wirkung und vorläufig bis zum 23. Mai 2025 die Überflugrechte für sein Staatsgebiet entzogen. Diese Maßnahme zwingt die betroffenen Fluglinien zu kostspieligen und zeitaufwendigen Umwegen, was zu längeren Flugzeiten, einem erhöhten Treibstoffverbrauch, steigenden Betriebskosten und zusätzlichen logistischen Herausforderungen führt. Ausländische Fluggesellschaften sind von dieser Sperrung nicht betroffen und genießen somit einen temporären Wettbewerbsvorteil durch schnellere und potenziell günstigere Flugverbindungen. Air India besonders betroffen – Zwischenlandungen in Europa notwendig Die indische Fluggesellschaft Air India, die zahlreiche Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten und nach Kanada unterhält, ist von der pakistanischen Luftraumsperrung besonders stark betroffen. Aufgrund der nun verlängerten Flugstrecken müssen viele dieser Routen außerplanmäßige Zwischenstopps in europäischen Städten wie Kopenhagen oder Wien einlegen, um Treibstoff nachzutanken und gegebenenfalls die Flugbesatzung zu wechseln. Air India nutzt bereits die Drehkreuze dieser beiden Städte, da sie Mitglieder der Star Alliance sind. Das Unternehmen verfügt dort über freie Kapazitäten (Slots), um die zusätzlichen Flüge abzufertigen, muss jedoch wettbewerbsfähige Landegebühren anbieten. Die Sperrung betrifft einige der längsten Nonstop-Passagierflüge der Welt, die üblicherweise direkt zwischen Indien und Nordamerika verkehren. Die Umsetzung der Umleitungen gestaltet sich komplex und führt zu einer unübersichtlichen Situation für Passagiere. Nicht alle Flüge auf denselben Strecken legen Zwischenstopps ein. Dies scheint von Faktoren wie der Flugrichtung und dem aktuellen Gewicht der Maschine abzuhängen. So kommt es vor, dass auf derselben Verbindung

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Lufthansa Technik erzielt Rekordergebnis im ersten Quartal

Lufthansa Technik hat im ersten Quartal 2025 das beste Ergebnis für ein erstes Quartal in der Unternehmensgeschichte verbucht. Der Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen erwirtschaftete ein Adjusted EBIT von 161 Millionen Euro, eine Steigerung von 49,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (108 Millionen Euro). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 18,4 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten Streiks in Deutschland das Ergebnis des ersten Quartals maßgeblich beeinträchtigt. Trotz des erfreulichen Starts ins Jahr weist der Vorstandsvorsitzende Sören Stark auf bestehende Herausforderungen hin. Dazu zählen die anhaltenden Schwierigkeiten in der Materialversorgung sowie überproportionale Kostensteigerungen in der Branche. Zudem beobachtet das Unternehmen mögliche Auswirkungen erhöhter Zölle. Trotz dieser Rahmenbedingungen strebt Lufthansa Technik aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr an. Die Adjusted-EBIT-Marge erreichte im ersten Quartal 8,0 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent), liegt aber noch unter dem langfristig angestrebten Wert von 10 Prozent. Positiv hervorzuheben ist die anhaltend hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen von Lufthansa Technik weltweit. Im ersten Quartal konnten 176 neue Verträge abgeschlossen werden, nachdem im Vorjahr bereits über 900 Verträge mit einem Volumen von fast acht Milliarden Euro akquiriert wurden. Dazu zählt beispielsweise ein bedeutender Vertrag mit der kanadischen Fluggesellschaft WestJet über die Triebwerkswartung und den Aufbau eines neuen Standorts in Calgary. Das Unternehmen setzt weiterhin auf den Ausbau seiner globalen Präsenz und hat mit der Rekrutierung von Mitarbeitern an den neuen Standorten in Kanada und Portugal begonnen. Weltweit beschäftigt Lufthansa Technik derzeit 22.135 Mitarbeiter. Seit dem 1. Mai

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