Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Columbus Reisen setzt auf nachhaltigen Umbau in Wien

Das Wiener Traditionsunternehmen Columbus Reisen hat seine Unternehmenszentrale am Universitätsring nachhaltig umgestaltet und eröffnet. Innerhalb von acht Monaten wurde das Gebäude umfassend modernisiert und mit umweltfreundlicher Technologie wie Luftwärmepumpen und LED-Beleuchtung ausgestattet. Der Betrieb läuft nun CO2-neutral und strebt papierlose Arbeitsprozesse sowie eine rein elektrische Fahrzeugflotte an. Bereits mit dem österreichischen Umweltzeichen für „Green Meetings und Green Events“ ausgezeichnet, möchte Columbus als erstes CO2-neutrales Reisebüro Wiens Maßstäbe setzen.

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Vietnam Airlines plant Kauf von 50 Kurz- und Mittelstreckenjets

Vietnam Airlines kündigte an, im ersten Halbjahr 2025 Ausschreibungen für den Kauf von 50 Kurz- und Mittelstreckenjets zu starten. Geschäftsführer Le Hong Ha erklärte, dass die Fluggesellschaft das Ausschreibungsverfahren einhalten müsse, um Transparenz zu gewährleisten und allen Herstellern die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten. Boeing wird als eine der Optionen genannt, da das Unternehmen ein attraktives Angebot unterbreitet hat. Aktuell besteht die Kurzstreckenflotte der Airline vorwiegend aus Flugzeugen des Herstellers Airbus.

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Ethiopian Airlines nimmt ersten Airbus A350-1000 in Betrieb

Ethiopian Airlines, Mitglied der Star Alliance, hat am 5. November 2024 ihren ersten Airbus A350-1000 erhalten und plant, das Modell langfristig auf Strecken nach Europa und Nordamerika einzusetzen. Zu den Zielen zählen Metropolen wie Washington D.C., London, Paris und Frankfurt. Der Vorstandsvorsitzende Mesfin Tasew hob hervor, dass der neue Airbus durch moderne Technik eine höhere Treibstoffeffizienz sowie geringere Umweltauswirkungen verspricht und damit die Rolle der Fluggesellschaft als Technologieführer in Afrika stärkt. Der A350-1000 bietet Platz für 395 Passagiere und soll zunächst auf kürzeren Strecken, unter anderem nach Lagos, Accra und Dubai, zur Crew-Schulung eingesetzt werden. Ethiopian Airlines plant, drei weitere A350-1000 in ihre Flotte aufzunehmen.

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Marabu feiert neue Basis in Stuttgart

Marabu Airlines hat pünktlich zum Winterflugplan 2024/2025 eine neue Basis am Flughafen Stuttgart eröffnet. Mit einem feierlichen Gate-Event für die abfliegenden Passagiere wurde die Erweiterung der Fluggesellschaft offiziell gestartet. Ab sofort bietet Marabu Airlines Flüge zu beliebten Sonnenzielen wie den Kanarischen Inseln und Hurghada am Roten Meer an. Die Airline setzt auf einen Airbus A320neo, um den Passagieren eine komfortable und moderne Reiseerfahrung zu bieten. Die neue Basis am Stuttgart Airport stärkt die Präsenz der Fluggesellschaft in der Region und erweitert das Angebot für Reisende auf der Suche nach sonnigen Urlaubszielen.

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Frankfurt modernisiert Passagierkontrollen mit neuen Scannern

Der Flughafen Frankfurt setzt auf modernisierte Sicherheitskontrollen: In Zusammenarbeit mit Rohde & Schwarz wird der Flughafenbetreiber Fraport über 100 neue Körperscanner des Modells R&S QPS201 installieren, um Passagierkontrollen schneller und effizienter zu gestalten. Diese Scanner arbeiten mit Millimeterwellen-Technologie und Künstlicher Intelligenz und sollen laut Fraport eine präzisere Erkennung sicherstellen, während Fehlalarme minimiert werden. Der Einsatz dieser Technologie bedeutet, dass Passagiere zukünftig weniger oft zusätzliche Sicherheitskontrollen durchlaufen müssen, da potenzielle Gefahrenbereiche präzise auf einem Avatar angezeigt werden können. In einem ergänzenden Pilotprojekt wird derzeit der R&S QPS Walk2000 getestet, ein Walk-Through-Scanner, bei dem Passagiere ohne Anhalten durch die Kontrolle gehen können. Dieser weltweit erste Scanner dieser Art könnte zukünftig das Ausziehen von Jacken und das Herausnehmen von Gegenständen aus Taschen überflüssig machen und so den Prozess weiter beschleunigen. Der Test läuft im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens und ist auf sechs Monate ausgelegt. Fraport hatte 2023 die Zuständigkeit für die Sicherheitskontrollen vom Bundesministerium des Innern übernommen und investiert im Rahmen dessen umfassend in die Optimierung der Passagierabfertigung. Die neuen Scanner, die bereits bei der Europäischen Zivilluftfahrtkonferenz zugelassen sind, sollen den Kontrollprozess für die jährlich über 50 Millionen Passagiere am größten deutschen Flughafen verbessern.

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Laura Nolte als Markenbotschafterin für German Airways

Die Bob-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Laura Nolte hat einen langfristigen Sponsoring-Vertrag mit German Airways geschlossen. Die Zusammenarbeit umfasst mehrere Saisons, in denen Nolte das Logo der Fluggesellschaft auf ihrer Kleidung und ihren Bobs trägt. Diese sind im Design von German Airways gestaltet und enthalten die Farben Schwarz, Rot und Gold, was bei internationalen Wettkämpfen Noltes deutsche Herkunft betont. Auch ihre Anschieberin Deborah Levi wird Teil des Sponsorings und unterstützt als weitere Markenbotschafterin die Fluggesellschaft. German Airways erhofft sich durch die Präsenz der Sportlerinnen, besonders bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien, zusätzliche internationale Sichtbarkeit. Laura Nolte, die aktuell Wirtschaftspsychologie studiert und als Sportsoldatin tätig ist, sieht in der Kooperation eine große Unterstützung für ihre sportliche Laufbahn. Mit 25 Jahren hat Nolte eine beeindruckende Karriere vorzuweisen: Neben dem Olympiasieg 2022 im Zweierbob ist sie Weltmeisterin und Europameisterin in mehreren Disziplinen, zuletzt konnte sie ihren Weltmeistertitel im Monobob erfolgreich verteidigen. Die Partnerschaft mit German Airways soll ihr ermöglichen, sich weiter auf sportliche Erfolge zu konzentrieren. German Airways-Geschäftsführerin Maren Wolters betonte die Parallelen zwischen Präzision und Teamarbeit im Bob- und Flugsport als Grundlage für die Partnerschaft.

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Wizz Air verzeichnet Passagierzuwachs im Oktober 2024

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im Oktober 2024 nach eigenen Angaben rund 5,6 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der „Load Factor“, also die Auslastung ihrer Flüge, stieg im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 92,5 auf 92,9 Prozent. Der Konzern verzeichnet in den letzten Monaten ein erhöhtes Passagieraufkommen, das zum Teil auf den Ausbau neuer Routen sowie die Wiederaufnahme von Flügen in krisengeschüttelte Regionen wie Israel und Moldawien zurückzuführen ist. Im Rahmen von geopolitischen Spannungen hatte Wizz Air im Oktober kurzfristig sechs Prozent ihrer Flüge gestrichen, diese Kapazitäten jedoch rasch neu verteilt. Zusätzlich plant die Airline, ihre moderne Flotte mit zusätzlichen Maschinen des Typs Airbus A321neo zu erweitern, um künftige Passagierströme effizienter zu bewältigen. Trotz hoher Ausgaben für Ersatzteile und laufender Wartungsarbeiten, etwa bei den Pratt & Whitney GTF-Triebwerken, bleibt die Airline zuversichtlich hinsichtlich ihres Wachstums und ihrer Position als führende Billigfluggesellschaft in Osteuropa.

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Namensänderung und neue Passagierpolitik: Viva Aerobus wird zu „Viva“

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Viva Aerobus hat sich kurz vor ihrem 18. Jubiläum in „Viva“ umbenannt und gleichzeitig eine flexiblere Passagierpolitik eingeführt. Diese ermöglicht Reisenden, je nach gewähltem Tarif, verschiedene Änderungen wie die Anpassung von Ticketnamen, Strecken oder Reisedaten vorzunehmen. Zudem bietet Viva eine Option zur Ticketübertragung sowie Stornierung an und erlaubt Rückerstattungen bis zu 24 Stunden nach dem Kauf. Zusätzlich plant Viva die Einführung eines Ticketmarktplatzes, auf dem Passagiere ihre Tickets selbst zum Verkauf anbieten können. Dieser digitale Marktplatz soll es Fluggästen erlauben, bei geänderten Reiseplänen die Tickets entweder direkt an die Fluggesellschaft zurückzuverkaufen oder sie zum selbst gewählten Preis anderen Kunden anzubieten. Die Erlöse werden in „Viva Cash“ gutgeschrieben, das für zukünftige Buchungen genutzt werden kann.

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Gericht bestätigt Entschädigung für KLM-Passagiere nach Flugverzögerung durch Betrunkenen

Ein norwegisches Gericht hat entschieden, daß zwei KLM-Passagiere für eine Flugverzögerung entschädigt werden müssen, die durch einen betrunkenen Passagier verursacht wurde. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2022 auf einem Flug von Stavanger nach Amsterdam. Der betrunkene Passagier, der nach Zeugenaussagen bereits am Flughafen stark alkoholisiert war, durfte zunächst an Bord. Noch vor dem Abflug beschloß die Crew jedoch, ihn aus Sicherheitsgründen aus dem Flugzeug zu entfernen, was zu einer Verzögerung führte. Aufgrund der Verspätung verpassten die betroffenen Passagiere ihre Anschlüsse. Zunächst wies KLM die Forderung nach Entschädigung mit Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“ zurück. Doch das Bezirksgericht Romerike und Glåmdal stellte fest, daß die Fluggesellschaft aufgrund des offensichtlichen Zustands des Passagiers diesen frühzeitig hätte von der Beförderung ausschließen müssen. Die Kläger erhielten nun jeweils 1.200 Euro Entschädigung, was gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) bei derartigem Verschulden der Airline vorgesehen ist.

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Airbus von Bees Airlines vorübergehend an die Kette gelegt

Am Sonntag, den 27. Oktober 2024, wurde ein Airbus A320 der rumänischen Fluggesellschaft Bees Airlines am Flughafen Cluj-Napoca wegen offener Rechnungen kurzzeitig festgesetzt. Die Fluggesellschaft, die quasi aus der ukrainischen Airline Bees Airline hervorging, bestätigte gegenüber dem Portal Boardingpass, daß die Bank die Zahlung aufgrund einer Überprüfung blockiert habe. Die offenen Beträge belaufen sich auf mehrere zehntausend Euro; rechtliche Auseinandersetzungen gibt es laut Unternehmensvertretern nicht. Bees Airline (ohne s) musste 2022 nach Beginn der russischen Invasion den Betrieb in der Ukraine einstellen und ihre Flotte an den Leasinggeber zurückgeben. Mittlerweile operiert sie von Rumänien aus unter einem leicht angepassten Namen und ist dabei, die Geschäftstätigkeit schrittweise wieder aufzunehmen.

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