Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Nigeria erwägt Neuanlauf für nationale Fluggesellschaft unter neuem Namen

Die nigerianische Regierung erwägt laut der Zeitung „Punch“ eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Ethiopian Airlines zur Gründung einer nationalen Fluggesellschaft. Das gescheiterte „Nigeria Air“-Projekt soll dabei unter neuem Namen neu aufgelegt werden. Dies folgt auf Spannungen zwischen den beiden Ländern über das im Jahr 2024 gescheiterte Projekt, bei dem ein von Ethiopian Airlines geführtes Konsortium 49 Prozent an einem Joint Venture mit der nigerianischen Regierung übernehmen sollte. Das „Nigeria Air“-Projekt, initiiert vom ehemaligen Präsidenten Muhammadu Buhari und dem ehemaligen Luftfahrtminister Hadi Sirika, scheiterte nach einem Regierungswechsel. Unter dem aktuellen Präsidenten Bola Ahmed Tinubu und Luftfahrtminister Festus Keyamo wurde es als Ausverkauf an äthiopische Interessen abgetan. Keyamo bezeichnete es als nicht genuin nigerianische Initiative. Das Projekt wurde am 5. August 2024 vom High Court in Lagos für ungültig erklärt, nachdem die Airline Operators of Nigeria (AON) geklagt hatten, dass es lokale Fluggesellschaften schädigen würde. Ermittlungen wegen angeblicher Korruption ehemaliger Beamter sind noch im Gange. Laut „Punch“ eskalierte Keyamos Opposition die Spannungen und führte zu diplomatischen Interventionen zwischen Nigeria und Äthiopien. Ethiopian Airlines soll sich über Keyamos Haltung unzufrieden gezeigt haben. Beide Länder führten Gespräche. Keyamo besuchte kürzlich Ethiopian Airlines, bestritt jedoch neue Gespräche über die Wiederbelebung des Projekts. Ibrahim Abubakar Kana, Staatssekretär im nigerianischen Luftfahrtministerium, stellte klar, dass er bei der Erwähnung der Vision der Regierung zur Überdenken einer nationalen Fluggesellschaft keine Wiederbelebung des „Nigeria Air“-Deals mit Ethiopian Airlines vorgeschlagen habe.

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Wizz Air erweitert Angebot in Belgrad: Neue Ziele und mehr Flüge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt ihre Basis in Belgrad weiter auf. Ab Sommer 2025 wird ein vierter Airbus A321neo am Flughafen der serbischen Hauptstadt stationiert. Mit dieser Erweiterung führt die Airline zwei neue Strecken nach Friedrichshafen und Alicante ein und erhöht die Flugfrequenz auf sieben bestehenden Routen. Insgesamt stehen damit 119.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung, was einem Kapazitätsanstieg von 24 Prozent im Vergleich zum Sommer 2024 entspricht. Wizz Air ist seit 2010 in Serbien aktiv und hat seither sein Streckennetz kontinuierlich ausgebaut. Derzeit bietet die Fluggesellschaft 22 Verbindungen zu 25 Zielen an und hält einen Marktanteil von 70 Prozent im Bereich der Billigflüge. Neben den neuen Zielen Friedrichshafen und Alicante profitieren auch andere bestehende Strecken von einer höheren Frequenz, womit das Angebot für Reisende in der Region weiter ausgebaut wird.

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Sommer 2025: Mehr Mallorca-Flüge ab Bremen

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot nach Mallorca im Sommerflugplan 2025 erheblich. Ab Ende März 2025 starten mehrmals täglich Flüge von der Weser zur größten Insel der Balearen. Die Frequenzen werden Ende April sogar nochmals erhöht. Gleich drei Fluggesellschaften bedienen die Strecke Bremen-Mallorca: Ryanair, Eurowings und Sundair. Ryanair startet ab dem 30. März einmal täglich nach Palma de Mallorca. Eurowings bietet ebenfalls tägliche Flüge an, außer samstags. Sundair beginnt mit Flügen am Montag, Samstag und Sonntag, erhöht aber ab dem 23. April auf tägliche Verbindungen. „Somit gibt es bereits kurz nach Ostern nahezu dreimal am Tag die Möglichkeit, direkt und nonstop von Bremen nach Mallorca zu fliegen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir damit dem gesamten Nordwesten die Chance geben, regelmäßig und flexibel diese wunderschöne Insel zu besuchen“, freut sich Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafen Bremen, über die Ausweitung des Angebots. Die erhöhte Anzahl an Flügen bietet Reisenden aus Bremen und Umgebung mehr Flexibilität bei der Urlaubsplanung. Mallorca ist ein beliebtes Reiseziel, und die neuen Verbindungen ermöglichen es, die Insel noch einfacher und bequemer zu erreichen. Der Flughafen Bremen stärkt damit seine Position als wichtiger региональный Hub für Urlaubsflüge.

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Nouvelair expandiert in Deutschland und plant weitere Strecken

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair hat im vergangenen Jahr ihr Angebot von Tunesien nach Deutschland deutlich ausgebaut. Die Zahl der Passagiere stieg um 45 Prozent auf fast 437.000. Insgesamt beförderte die Airline 2024 mehr als 2,4 Millionen Passagiere. Nouvelair-CEO Chokri Zarrad betonte die Bedeutung des deutschen Marktes, der nach Frankreich der zweitgrößte für das Unternehmen ist. Ein wichtiger Wachstumstreiber in Deutschland ist das im Mai 2023 eingeführte Angebot von 14 wöchentlichen Linienflügen in die tunesische Hauptstadt Tunis. Diese Flüge werden ganzjährig von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München angeboten und ergänzen das bestehende Ferienfluggeschäft. Besonders Düsseldorf spielt für Nouvelair eine wichtige Rolle, da von dort aus auch Städte in Deutschland und den Niederlanden erreicht werden können, die keine direkten Verbindungen nach Tunesien haben. Zudem gibt es in Düsseldorf eine große tunesische Community. Für die Zukunft plant Nouvelair weiteres Wachstum in Deutschland und Österreich. Während saisonale Flüge nach Hannover, Leipzig/Halle und Stuttgart angeboten werden, könnten Hamburg und Nürnberg in Zukunft wieder ins Streckennetz aufgenommen werden. Auch eine ganzjährige Verbindung zwischen Wien und Tunis wird geprüft. Die Flotte von Nouvelair soll in den kommenden Jahren modernisiert und erweitert werden. Bis 2030 will die Airline rund 25 Flugzeuge der A320-Familie betreiben, darunter auch den Airbus A320neo.

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Boeing übernimmt Spirit Aerosystems – Airbus sichert sich Teile des Zulieferers

Der Flugzeugbauer Boeing übernimmt den angeschlagenen Zulieferer Spirit Aerosystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Im Zuge dieser Übernahme werden einige Spirit-Werke, die auch für Airbus produzieren, an den europäischen Konkurrenten übergehen. Airbus-Finanzvorstand Thomas Toepfer bestätigte, dass der Deal „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen werden soll. Spirit Aerosystems, ein wichtiger Zulieferer für sowohl Boeing als auch Airbus, ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Übernahme durch Boeing soll die Stabilität des Zulieferers gewährleisten. Im Zuge der Übernahme werden jedoch einige Werke, die Großkomponenten für Airbus-Programme fertigen, an Airbus abgegeben. Konkret handelt es sich um die Standorte Kinston (North Carolina) und St. Nazaire, wo Rumpfsektionen für das A350-Programm produziert werden, sowie um das Spirit-Werk im irischen Belfast, in dem A220-Tragflächen entstehen. Diese Übernahme ermöglicht es Airbus, die Produktion wichtiger Komponenten in eigener Regie zu übernehmen und die Abhängigkeit von einem externen Zulieferer zu verringern. Die Übernahme von Spirit Aerosystems durch Boeing und die damit verbundene Aufteilung von Werken zwischen Boeing und Airbus ist ein komplexer Vorgang, der die Flugzeugindustrie nachhaltig beeinflussen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Produktionsabläufe und die Wettbewerbslandschaft auswirken werden.

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Emirates SkyCargo stärkt Handelswege in Afrika

Emirates SkyCargo hat seine Bedeutung für den afrikanischen Luftfrachtmarkt weiter ausgebaut. Im Jahr 2024 transportierte die Frachtfluggesellschaft durchschnittlich 3.820 Tonnen pro Woche von und zu 20 Flughäfen in Afrika und stärkt damit die Handelswege für Hersteller, Händler und Exporteure auf dem Kontinent. Anlässlich der Logistikmesse Air Cargo Africa bekräftigte Emirates sein fast 40-jähriges Engagement in Afrika. Seit dem ersten Flug nach Afrika im Jahr 1986 hat Emirates SkyCargo sein Netzwerk und seine Kapazitäten auf dem Kontinent kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile werden 20 Ziele in Afrika mit acht Frachtflugzeugen und 172 Passagierflugzeugen pro Woche angeflogen. Das globale Netzwerk von Emirates mit über 145 Destinationen ermöglicht den schnellen und effizienten Transport von Waren und unterstützt afrikanische Unternehmen beim Import und Export. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transport von Frischwaren und verderblichen Gütern. Im Jahr 2024 exportierte Emirates SkyCargo über 91.930 Tonnen dieser Güter aus Afrika und war damit der größte Warentransporteur aus der Region. Dazu gehören beispielsweise Erdbeeren aus Ägypten, Meeresfrüchte aus Südafrika, gekühltes Fleisch aus Tansania, frische Früchte aus Ghana und Bananen aus Uganda. Auch der Transport von Schnittblumen, insbesondere aus Kenia, spielt eine wichtige Rolle. Emirates SkyCargo sieht großes Potenzial in der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents. Das Unternehmen ist bereit, afrikanische Unternehmen mit maßgeschneiderten Logistiklösungen zu unterstützen und so den Handel innerhalb Afrikas und mit der Welt weiter zu fördern.

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Flugausfälle und Verspätungen durch Schnee: Was Passagiere wissen müssen

Der plötzliche Schneefall am vergangenen Wochenende hat den Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erheblich beeinträchtigt. Zahlreiche Flüge waren verspätet, einige mussten gestrichen werden, und Tausende Passagiere waren betroffen. Auch in den kommenden Tagen wird vor Glätte in verschiedenen Regionen Deutschlands gewarnt, was erneut zu Verzögerungen und Ausfällen führen könnte. Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp erklärt, welche Rechte Passagiere in solchen Fällen haben. Bei Flugausfällen aufgrund von Glatteis oder Schnee haben Passagiere Anspruch auf alternative Beförderung oder eine vollständige Erstattung des Flugpreises. In der Regel bieten die Fluggesellschaften eine Umbuchung auf einen anderen Flug an, wobei Inlandsflüge optional auf ein Bahnticket umgebucht werden können. Wenn die Fluggesellschaft keine geeignete Alternative anbietet, können Passagiere selbst eine Alternative suchen und die Kosten im Nachhinein von der Fluggesellschaft erstatten lassen. Allerdings sollten Umbuchungen auf Bus, Bahn oder andere Flüge nicht ohne Absprache mit der Airline erfolgen. Bei Verspätungen von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden müssen die Passagiere am Flughafen mit Mahlzeiten und Getränken versorgt werden. Zudem müssen zwei Telefonate oder E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf muss die Airline auch eine Unterkunft stellen und den Transport dorthin organisieren. Es wird empfohlen, alle Quittungen aufzubewahren, um die Kosten für Essen, Erfrischungen, Ersatzreisen und Unterkunft von der Fluggesellschaft erstattet zu bekommen. Fluggäste haben bei Flugausfällen und Verspätungen unter Umständen Anspruch auf Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro. Allerdings gilt dies nicht für außergewöhnliche Umstände wie

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Deutsche Aircraft auf dem Weg zur Serienproduktion der D328 Eco: Hauptzulieferer stehen fest

Die Deutsche Aircraft hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Serienproduktion ihres neuen Regionalflugzeugs D328 Eco erreicht. Auf ihrem kürzlich abgehaltenen Supplier Summit konnte das Unternehmen über 100 Vertreter von 60 Zulieferern begrüßen. Wie der Flugzeugbauer mitteilte, sind mittlerweile fast 100 Prozent der Hauptzulieferer für den Bau der D328 Eco ausgewählt. Dieser Erfolg ist ein entscheidender Schritt für die Deutsche Aircraft, da die Auswahl der richtigen Zulieferer eine wesentliche Voraussetzung für die termingerechte und qualitativ hochwertige Produktion eines Flugzeugs ist. Die enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern, die über spezialisiertes Know-how und Produktionskapazitäten verfügen, ermöglicht es dem Unternehmen, die komplexen Anforderungen an den Bau der D328 Eco zu erfüllen. Die D328 Eco ist ein Turboprop-Flugzeug, das speziell für den Regionalverkehr entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch seine Wirtschaftlichkeit und seine Fähigkeit aus, auch auf kürzeren Start- und Landebahnen eingesetzt zu werden. Die Deutsche Aircraft plant, die D328 Eco in verschiedenen Konfigurationen anzubieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Fluggesellschaften gerecht zu werden. Die Auswahl der Hauptzulieferer ist ein wichtiger Meilenstein für die Deutsche Aircraft. Das Unternehmen arbeitet nun intensiv mit seinen Partnern zusammen, um die Produktion der D328 Eco vorzubereiten. Der Beginn der Serienproduktion ist für die kommenden Jahre geplant.

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Southwest Airlines: Chief Transformation Officer tritt zurück, Investor erhöht Beteiligung

Bei Southwest Airlines kommt es zu Veränderungen in der Führungsebene und der Aktionärsstruktur. Der Chief Transformation Officer des Unternehmens, Ryan Green, wird zum 1. April von seiner Position zurücktreten, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Green war verantwortlich für die Leitung der Transformationsinitiativen der Airline, wie beispielsweise die Einführung von Premium-Sitzen und die Umstellung auf zugewiesene Sitzplätze. Sein Rücktritt erfolgt nach Monaten starker Kritik und Beobachtung durch den aktivistischen Investor Elliott Investment Management. Gleichzeitig gab Southwest Airlines bekannt, dass die maximale zulässige Beteiligung des Investors Elliott von 14,9 auf 19,9 Prozent erhöht wurde. Diese Entscheidung deutet darauf hin, dass Elliott seinen Einfluss auf die Fluggesellschaft weiter ausbauen könnte. Es wird spekuliert, dass der Investor möglicherweise Veränderungen in der Strategie oder der Führung von Southwest Airlines anstrebt. Der Rücktritt von Ryan Green und die Erhöhung der Beteiligung von Elliott erfolgen kurz nach der Ankündigung von Southwest Airlines, 15 Prozent der Belegschaft zu entlassen, was etwa 1.750 Stellen entspricht. Diese Maßnahmen könnten Teil einer umfassenden Restrukturierung des Unternehmens sein, um die Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Veränderungen bei Southwest Airlines sind bemerkenswert, da die Fluggesellschaft in den letzten Jahren mit Herausforderungen wie steigenden Kosten und einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt konfrontiert war. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die zukünftige Ausrichtung und den Erfolg des Unternehmens auswirken werden.

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Lumiwings nimmt Flüge von Foggia nach München auf

Die griechische Charterfluggesellschaft Lumiwings wird ab dem Sommerflugplan eine neue Verbindung zwischen dem süditalienischen Foggia und München anbieten. Wie „Aeroroutes“ berichtet, wird die Airline die Strecke ab dem 27. Mai zweimal wöchentlich bedienen, jeweils dienstags und samstags. Zum Einsatz kommt dabei eine Embraer E190. Die neue Flugverbindung soll sowohl Touristen als auch Geschäftsreisenden die Möglichkeit bieten, die Region Apulien in Süditalien leichter zu erreichen. Foggia ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen in die Gargano-Halbinsel und zu anderen touristischen Zielen in Apulien. Für den Flughafen München bedeutet die Aufnahme der neuen Verbindung eine weitere Bereicherung des Streckennetzes. Der Flughafen ist ein wichtiger Knotenpunkt im internationalen Luftverkehr und bietet zahlreiche Verbindungen zu Destinationen in aller Welt. Lumiwings ist eine griechische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Athen. Die Airline betreibt eine Flotte von Flugzeugen des Typs Embraer E190 und Boeing 737. Neben Charterflügen bietet Lumiwings auch Linienflüge zu verschiedenen Destinationen in Europa an. Die neue Verbindung zwischen Foggia und München ist ein positives Signal für den italienischen und deutschen Luftverkehr. Sie zeigt, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin hoch ist und dass neue Verbindungen auch in kleineren Regionen erfolgreich etabliert werden können.

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