Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Sicherheitsmaßnahmen führen zu vorübergehender Schließung von sieben russischen Flughäfen

Am Morgen wurden die Flugbetriebe an sieben russischen Flughäfen aufgrund von Sicherheitsbedenken für mehrere Stunden eingestellt. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija gab bekannt, dass in den Flughäfen in Astrachan, Wladikawkas, Wolgograd, Grosny, Kaluga, Saratow und Uljanowsk weder Starts noch Landungen erlaubt waren. Diese Maßnahme wurde nach knapp zwei Stunden wieder aufgehoben. Der Hintergrund für die vorübergehende Schließung war laut dem russischen Verteidigungsministerium ein Drohnenangriff. Dem Ministerium zufolge wurden in der Nacht 40 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört, wobei die Regionen Wolgograd, Kaluga, Rostow und Saratow betroffen waren. Insbesondere im Gebiet Kaluga habe eine abgestürzte Drohne einen Brand in einer Industrieanlage ausgelöst, während in Wolgograd ein Mensch verletzt wurde, und Trümmer ein Wohnhaus sowie ein Auto beschädigten. Solche Vorfälle sind im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt nicht ungewöhnlich. Immer wieder kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs in Russland, wenn Drohnenangriffe stattfinden. Die Ukraine führt seit fast drei Jahren einen Abwehrkrieg gegen die russische Invasion und greift immer wieder auch Ziele auf russischem Gebiet an.

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MoL Group produziert nachhaltigen Dieselkraftstoff und SAF in Bratislava

Die MoL Group hat in ihrer Raffinerie in Bratislava einen Dieselkraftstoff produziert, der aus einer Mischung von hydriertem Pflanzenöl und Sustainable Aviation Fuel (SAF) besteht. Dies stellt einen bedeutenden Schritt im Rahmen der Bemühungen des Unternehmens dar, alternative Kraftstoffe zu entwickeln und die Produktion nachhaltigerer Energieträger zu fördern. Darüber hinaus wurde ein Produktionstest durchgeführt, bei dem SAF aus raffiniertem Speiseöl und fossilem Öl hergestellt wurde. Die Produktion von SAF, das als nachhaltig und emissionsärmer gilt, gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der Luftfahrtindustrie, wo es als vielversprechende Lösung zur Reduzierung von CO2-Emissionen gesehen wird. Der Test in Bratislava ist ein weiterer Baustein in den Bestrebungen der MoL Group, eine breitere Palette an alternativen Kraftstoffen anzubieten, die auf erneuerbaren Quellen basieren. Die Kombination von Pflanzenöl und SAF in der Produktion von Dieselkraftstoff könnte langfristig einen Beitrag zur Diversifizierung der Energieressourcen leisten. Die MoL Group verfolgt mit diesen Entwicklungen das Ziel, ihre Produktionsprozesse weiter zu optimieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck ihrer Kraftstoffproduktion zu verringern. Inwieweit sich diese Technologien im großen Maßstab durchsetzen werden, bleibt jedoch abzuwarten.

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M23-Rebellen erreichen strategischen Flughafen Kavumu im Osten des Kongo

Die von Ruanda unterstützten „M23“-Rebellen haben nach Angaben mehrerer Quellen den strategisch wichtigen Flughafen Kavumu im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen. Der Flughafen dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Region und bedient Bukavu, die Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu. Ein Sprecher der Rebellenallianz bestätigte, dass die Rebellen sowohl den Flughafen als auch die umliegenden Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Die Eroberung des Flughafens ist ein bedeutender Schritt im Verlauf des anhaltenden Konflikts zwischen der „M23“-Rebellenbewegung und den kongolesischen Streitkräften. Der Flughafen Kavumu hat aufgrund seiner geografischen Lage und seiner Funktion als Verbindungspunkt zwischen Süd-Kivu und dem Rest des Landes hohe strategische Bedeutung. Die Rebellen streben seit Monaten eine verstärkte Kontrolle über die Region an, was die Sicherheitslage erheblich verschärft hat. Die „M23“-Rebellen, die von Ruanda unterstützt werden, sind seit Jahren in der Region aktiv und kämpfen gegen die Regierungstruppen der Demokratischen Republik Kongo. Der Konflikt hat zu einer eskalierenden humanitären Krise geführt, die auch die internationale Gemeinschaft zunehmend beschäftigt. Die aktuelle Entwicklung stellt einen weiteren Wendepunkt im komplexen Konflikt dar, dessen Ursachen tief in der Geschichte der Region verwurzelt sind.

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Easyjet verliert Berufung gegen Geldstrafe in Italien

Die Fluggesellschaft Easyjet hat vor dem Regionalverwaltungsgericht von Lazio in Rom ihre Berufung gegen eine Geldstrafe von 2,8 Millionen Euro verloren. Die Strafe wurde 2021 von der italienischen Wettbewerbsbehörde L’Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) verhängt, nachdem festgestellt wurde, dass Easyjet während der COVID-19-Pandemie gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen hatte. Das Gericht bestätigte die Entscheidung der AGCM und stellte fest, dass die Airline die Rechte der Passagiere nach Flugstreichungen im Jahr 2020 nicht ordnungsgemäß gewahrt hatte. Insbesondere ging es um die fehlende Option für betroffene Fluggäste, sich für eine Rückerstattung in bar oder eine Umbuchung zu entscheiden. Stattdessen hatte Easyjet hauptsächlich Gutscheine ausgestellt und die Rückerstattungsanfragen der Kunden durch erschwerte Kontaktmöglichkeiten und Verzögerungen behindert. Die Wettbewerbsbehörde hatte Easyjet, Ryanair und Volotea vorgeworfen, während des Lockdowns im Jahr 2020 ohne ausreichende Entschuldigung zahlreiche Flüge zu stornieren und die Rückerstattungspflicht zu umgehen. Das Gericht entschied, dass eine Airline nur dann von einer Entschädigungspflicht befreit werden kann, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Stornierung oder Verzögerung unvermeidbar machen. Die Airline muss in solchen Fällen darlegen, dass keine zumutbaren Maßnahmen ergriffen werden konnten, um eine Stornierung zu verhindern. Easyjet reagierte auf die Entscheidung mit der Stellungnahme, dass das Unternehmen immer in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen gehandelt habe und die Entscheidung nun geprüft werde.

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British Airways reduziert Flugplan aufgrund von Triebwerksproblemen

British Airways (BA) hat seine Flugpläne erneut angepasst, da anhaltende Lieferengpässe bei den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken, die die B787-Flotte der Airline antreiben, weiterhin dazu führen, dass Flugzeuge am Boden bleiben. Laut Neil Chernoff, dem Chief Planning and Strategy Officer von BA, erfordert die unsichere Verfügbarkeit der Triebwerke eine vorsichtige Planung, was zu den jüngsten Änderungen im Flugplan führt. Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 41 Boeing 787, darunter 12 B787-8, 18 B787-9 und 11 B787-10. Aktuell sind sieben dieser Flugzeuge außer Betrieb, davon vier B787-8, zwei B787-9 und ein B787-10. Der Grund für die Ausfälle ist ein Mangel an verfügbaren Triebwerken, und es gibt noch keine feste Zusage für Ersatzlieferungen. BA plant nun sowohl mit als auch ohne diese Maschinen für die Wintersaison 2025/26 und versucht, den Kunden trotzdem verlässliche Reiseoptionen anzubieten. Im vergangenen Jahr musste BA bereits mehrere Flüge streichen oder Frequenzen reduzieren. Dies betraf insbesondere Langstreckenverbindungen wie die nach Kuala Lumpur, die aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce verschoben wurden. Weitere betroffene Strecken sind unter anderem San Diego, Houston und New Orleans, die teilweise oder vollständig von den betroffenen B787-Flugzeugen bedient werden. Zusätzlich wurde der Flugverkehr zwischen London und Dallas/Fort Worth für den Sommer 2025 eingestellt. Chernoff erklärte, dass BA weiterhin vorsichtig plane und auf mögliche Rückkehr von Flugzeugen aus der Wartung reagiere. Sollte dies der Fall sein, werde die Airline diese Maschinen nutzen, um entweder unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen oder neue Wachstumschancen zu ergreifen. Die Fluggesellschaft betont dabei, dass die Sicherstellung einer zuverlässigen

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Qatar Airways Cargo transportiert 42 Millionen Rosen zum Valentinstag

Die Frachtfluggesellschaft Qatar Airways Cargo hat pünktlich zum Valentinstag rund 2.800 Tonnen Schnittrosen aus Kenia und Südamerika in die wichtigsten Absatzmärkte transportiert. Allein aus Nairobi wurden fast 1.600 Tonnen exportiert, während aus Bogotá und Quito etwa 1.200 Tonnen in Regionen wie Amsterdam, den Nahen Osten, Asien und Australien geliefert wurden. Die gestiegene Nachfrage in der florierenden Blumenindustrie dieser Länder führte zu einem erheblichen Anstieg der Transportkapazitäten. Neben den regulären Fracht- und Passagierflügen setzte Qatar Airways Cargo in den zwei Wochen vor dem Valentinstag zusätzliche Chartermaschinen ein. Neun Boeing 777-Frachtflugzeuge starteten aus Nairobi, während zehn weitere Charterflüge aus Quito operierten. Diese Maßnahmen sollten die termingerechte Lieferung der empfindlichen Ware gewährleisten. Laut Mark Drusch, Chief Officer Cargo bei Qatar Airways Cargo, sei die florale Exportindustrie in Kenia und Südamerika von großer wirtschaftlicher Bedeutung und ein Sektor, der gezielt unterstützt werden müsse. Qatar Airways Cargo betreibt ein globales Netzwerk mit über 170 Passagier- und 60 reinen Frachtzielen. Das Unternehmen setzt moderne Kühlkettenlogistik ein, um die Qualität und Frische der transportierten Rosen sicherzustellen. Die zusätzlichen Charterflüge seien ein wichtiger Beitrag zur floristischen Wirtschaft, von der zahlreiche Landwirte und Arbeiter profitieren, betonte Drusch. Die Boeing 777-Frachter spielten eine entscheidende Rolle bei der termingerechten Lieferung der empfindlichen Ware, um den florierenden Markt zum Valentinstag zu bedienen.

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Air Baltic feiert 50. Airbus A220-300 mit spezieller Lackierung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihren 50. Airbus A220-300 in Empfang genommen und dieses Ereignis mit einer besonderen Lackierung gewürdigt. Das Flugzeug, das im Februar 2025 zur Flotte stoßen soll, trägt ein Design, das die drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen repräsentiert. Die Lackierung zeigt eine junge Frau mit wehendem Haar und traditionellem Blumenkranz, die die lettische Flagge trägt. Zusätzlich sind Symbole wie ein Marienkäfer, eine Schwalbe und ein Storch dargestellt, die die Natur der baltischen Region symbolisieren. Dieses Design wurde im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs ausgewählt, den Air Baltic 2023 ins Leben rief. Von 840 eingereichten Entwürfen wurden 21 von über 28.000 Mitgliedern des Vielfliegerprogramms ausgewählt. Der Gewinnerentwurf erhielt mehr als 30 Prozent der Stimmen. Die Umsetzung der Lackierung dauerte 18 Tage und erforderte 21 verschiedene Farben. Erstmals kam dabei eine Schablonentechnik zum Einsatz. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic betonte die Bedeutung dieses Meilensteins: „Vor mehr als acht Jahren haben wir die A220-300 als Erstbetreiberin weltweit eingeführt, und im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt.“ Er fügte hinzu, dass dieses Flugzeug den Abschluss der ersten Bestellung markiere und das Unternehmen auf halbem Weg zu seinem Ziel sei, bis 2030 eine Flotte von 100 A220-300 zu betreiben. Air Baltic ist derzeit die größte A220-Kundin in Europa und die größte A220-300-Betreiberin weltweit. Die Airline plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren weiter auszubauen und setzt dabei auf die Standardisierung mit diesem Flugzeugtyp. Die 50. Maschine wird voraussichtlich Ende Februar 2025

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Westjet lässt Leap-1B-Triebwerke bei Lufthansa Technik warten

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet und Lufthansa Technik haben einen milliardenschweren Vertrag über die Wartung von Flugzeugtriebwerken unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Lufthansa Technik die LEAP-1B-Triebwerke von WestJets Boeing-737-Flotte warten. Die Wartungsarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen. Bereits im Februar 2022 hatte WestJet Lufthansa Technik mit der Wartung ihrer CFM56-7B-Triebwerke beauftragt. Diese Vereinbarung umfasste eine breite Palette von Dienstleistungen, einschließlich Überholungskapazitäten und Wartungsunterstützung vor Ort. Zusätzlich arbeitete Lufthansa Technik mit FTAI Aviation zusammen, um den Zugang zu CFM56-Modulen und -Materialien zur Unterstützung dieses Instandhaltungsprogramms zu ermöglichen. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die Lebensdauer der Triebwerke zu optimieren und einen stabilen Betrieb für WestJet sicherzustellen.

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Ameropa meldet starkes Wachstum bei Bahnpaketen

Der Reiseveranstalter Ameropa verzeichnet eine stark gestiegene Nachfrage nach Bahnpaketen, die eine Kombination aus Bahnreise und Hotelaufenthalt umfassen. Laut Geschäftsführer Tim Dunker liegt der Umsatz in diesem Segment im laufenden Geschäftsjahr um 140 Prozent über dem Vorjahreswert. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein Plus von 40 Prozent erzielt. Die zunehmende Beliebtheit von Bahnreisen sei unter anderem auf eine verbesserte Planbarkeit und die Ausweitung des Streckennetzes der Deutschen Bahn zurückzuführen. Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum sei die Möglichkeit, Bahntickets seit Oktober 2024 deutlich früher zu buchen. Dies verschaffe den Reisenden mehr Planungssicherheit. Zudem trage die Internationalisierung des Angebots zur positiven Entwicklung bei. Ameropa werde 2025 das Schienennetz von SNCF (Frankreich) und Trenitalia (Italien) sowie die Nachtzüge der ÖBB in das Programm aufnehmen. Bereits 2024 wurden Tageszüge der Schweizer SBB und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) angebunden. Aktuelle Umsatzzahlen nannte Ameropa nicht. Laut Bundesanzeiger lag der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2022 bei 51,3 Millionen Euro, während vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 knapp 97 Millionen Euro erreicht wurden. Seit 2023 gehört Ameropa mehrheitlich zur AER-Gruppe, die das Wachstum weiter vorantreiben will.

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Malaysia Aviation Group verkauft MASwing an den malaysischen Bundesstaat Sarawak

Die Malaysia Aviation Group hat eine Vereinbarung über den Verkauf und die Übertragung ihrer Tochtergesellschaft MASwing an die Regierung des malaysischen Bundesstaates Sarawak unterzeichnet. Die Übergabe soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilte die Unternehmensgruppe am Mittwoch mit. MASwing, die regionalen Fluggesellschaft der Malaysia Aviation Group, wird künftig unter der Leitung von Sarawak weiterbetrieben. Die Übernahme durch den malaysischen Bundesstaat Sarawak erfolgt im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung der Malaysia Aviation Group. Diese Entscheidung soll es dem Unternehmen ermöglichen, sich stärker auf seine Kernaktivitäten und -märkte zu konzentrieren. Details zu den finanziellen Aspekten der Transaktion wurden bislang nicht veröffentlicht. MASwing betreibt vorwiegend Flüge innerhalb Malaysias sowie zu nahegelegenen Zielen in der Region. Es wird erwartet, dass die Fluggesellschaft auch unter der neuen Leitung weiterhin eine wichtige Rolle im Luftverkehr des Bundesstaates Sarawak spielen wird.

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