Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Ryanair investiert 600 Millionen USD in eigene Triebwerkswartung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair plant, ihre Triebwerkswartung in den kommenden fünf bis zehn Jahren vollständig in Eigenregie durchzuführen. Michael O’Leary, CEO von Ryanair Holdings, bestätigte gegenüber Aviation Week, dass das Unternehmen bis zu 600 Millionen US-Dollar investieren werde, um diese Operationsbereiche intern aufzubauen. Der Schritt sei aus finanziellen Gründen sinnvoll, da Ryanair derzeit rund 200 Triebwerke zur Wartung habe – eine Zahl, die mit der Erweiterung der Flotte künftig weiter steigen werde. O’Leary erklärte, dass Ryanair bereits fast alle Wartungsarbeiten an den Flugzeugzellen selbst durchführe und nun auch die Reparatur der Triebwerke übernehmen wolle. Der Grund für diesen Schritt seien vor allem die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette sowie die geringe Zahl an Anbietern wie Pratt & Whitney und General Electric. Ryanair plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate mit dem Bau von neuen Triebwerkswerkstätten zu beginnen, wobei voraussichtlich eine der Anlagen in Westeuropa und die andere in Osteuropa entstehen wird. Das Unternehmen betreibt eine große Flotte, zu der unter anderem 116 Boeing 737-8-200 sowie 205 Boeing 737-800 gehören, die von CFM International Triebwerken betrieben werden. Außerdem wird Ryanair in den nächsten Jahren weiterhin die Wartungsinfrastruktur ausbauen. Im Januar 2025 wurde mit der Erweiterung von MRO-Hangars (Maintenance, Repair, Overhaul) in Dublin, Sevilla und anderen europäischen Standorten begonnen. Zusätzlich zur Investition in die Triebwerkswartung hat Ryanair bereits eine Ingenieursakademie in Glasgow eröffnet, die das Unternehmen bei der Wartung seiner Flotte von 800 Flugzeugen bis 2034 unterstützen soll.

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Korean Air erzielt Rekordumsatz und erhöht Betriebsgewinne im Jahr 2024

Korean Air hat im Jahr 2024 einen Rekordumsatz von 16,1166 Billionen KRW (10,96 Milliarden USD) erzielt und einen Betriebsgewinn von 1,9946 Billionen KRW (1,32 Milliarden USD) erwirtschaftet. Besonders positiv hervorzuheben ist der Anstieg des Betriebsgewinns im vierten Quartal um 159 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Nettogewinn kehrte in die Gewinnzone zurück, was die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Unternehmens unterstreicht. Trotz eines Rückgangs von drei Prozent im Passagierumsatz im vierten Quartal 2024, bedingt durch die anhaltende Erholung der globalen Lieferketten, konnte Korean Air seine Rentabilität sichern. Die Airline passte ihre Kapazitäten strategisch an die starke Nachfrage im Wintertourismus an und erweiterte ihren Premium-Service, was zu einer verbesserten Auslastung führte. Im Frachtgeschäft erzielte Korean Air einen Umsatz von 1,1980 Billionen KRW, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies wurde durch die fortlaufend starke Nachfrage aus China im E-Commerce und den saisonalen Anstieg im Einzelhandel zum Jahresende begünstigt. Für das Jahr 2025 erwartet Korean Air Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Veränderungen, bleibt jedoch optimistisch. Das Unternehmen bereitet sich auf die Integration mit Asiana Airlines vor, um seine Wettbewerbsfähigkeit als führende globale Fluggesellschaft weiter zu stärken.

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Icelandair verzeichnet im Januar 2025 starken Passagierzuwachs und Rekordauslastung

Icelandair hat im Januar 2025 eine deutliche Steigerung bei der Passagierzahl erzielt. Mit insgesamt 264.000 beförderten Passagieren verzeichnete die Fluggesellschaft einen Anstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Kapazität wurde um 8 % erhöht. Besonders hervorzuheben ist die Rekordauslastung von 77 %, die im Vergleich zum Januar 2024 um 8 Prozentpunkte stieg. 29 % der Passagiere reisten nach Island, 19 % kamen aus Island, und 45 % nutzten die Flüge für Umsteigeverbindungen. Trotz eines Rückgangs der Erträge pro Passagier um 3 % im Vergleich zum Vorjahr – hauptsächlich aufgrund des höheren Anteils an Umsteigepassagieren – konnte Icelandair den Rückgang durch die verbesserte Auslastung kompensieren, was zu höheren Einnahmen pro Passagier führte. Ein weiterer positiver Aspekt ist der Anstieg der verkauften Blockstunden bei Charterflügen, die um 96 % zunahmen, sowie eine leichte Steigerung der Frachtmenge. Die CO2-Emissionen konnten durch eine effizientere Flugzeugflotte um 11 % pro operativem Tonnenkilometer gesenkt werden. Icelandair setzt seine Expansion fort und kündigte kürzlich Miami als neues Ziel in Nordamerika an. CEO Bogi Nils Bogason zeigt sich zuversichtlich, dass das Unternehmen im Jahr 2025 weiter wachsen wird und seinen Kunden noch mehr Reisemöglichkeiten bieten kann. Die hohe Kundenzufriedenheit, die Icelandair im isländischen Kundenzufriedenheitsindex erlangte, wird als Ansporn genommen, den Service weiterhin zu verbessern.

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Düsseldorf: Pegasus kündigt Dalaman an

Ab dem 7. Juli 2025 wird die türkische Low-Cost-Airline Pegasus Airlines eine neue Strecke von Dalaman in Südtürkei nach Düsseldorf aufnehmen. Wie „Aeroroutes“ berichtet, wird die Verbindung dreimal wöchentlich bedient. Die Flüge werden mit einem Airbus A320 durchgeführt. Die neue Route erweitert das bestehende Streckennetz der Fluggesellschaft, die bereits zahlreiche Ziele in Europa und Asien anfliegt. Mit der Verbindung nach Düsseldorf reagiert Pegasus auf die steigende Nachfrage nach Direktflügen zwischen der Türkei und Deutschland, einem wichtigen Markt für die Airline. Die neue Verbindung ist besonders für Reisende aus dem türkischen Süden von Interesse, die nun eine direkte Flugoption nach Deutschland erhalten. Pegasus Airlines baut damit weiter ihre Präsenz in Europa aus und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit im Low-Cost-Segment.

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Air Europa kooperiert mit EasyJet-Interline-Plattform

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa tritt der Interline-Plattform „Worldwide by EasyJet“ bei. Diese von Dohop betriebene Lösung ermöglicht es Reisenden, Flugverbindungen verschiedener Airlines in einer einzigen Buchung zu kombinieren. Durch die Zusammenarbeit erhalten Passagiere Zugang zu neuen Langstreckenzielen in Amerika sowie zu erweiterten Verbindungen innerhalb Europas. Für Air Europa eröffnet sich durch die Partnerschaft die Möglichkeit, das Kurzstreckennetz von EasyJet besser zu nutzen. Besonders profitieren sollen Drehkreuze wie London-Gatwick, Mailand-Malpensa, Madrid und Palma de Mallorca. EasyJet wiederum stärkt durch die Kooperation seine Reichweite im Langstreckenbereich, da Air Europa unter anderem Verbindungen nach Südamerika und in die Karibik anbietet. Interline-Vereinbarungen wie diese gewinnen in der Luftfahrt zunehmend an Bedeutung, insbesondere für Fluggesellschaften ohne eigene Langstreckenflüge. EasyJet hat bereits ähnliche Kooperationen mit anderen Airlines geschlossen, darunter Emirates und Norwegian. Air Europa, die zur International Airlines Group (IAG) gehört, erhält durch die Zusammenarbeit eine zusätzliche Möglichkeit, Umsteiger aus dem EasyJet-Netz zu gewinnen.

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Luxair konkretisiert Einsatz der Embraer E195-E2 für neue Strecken

Luxair hat den Flugplan für ihren neuen Embraer E195-E2 weiter konkretisiert. Ab dem 20. Januar 2026 wird die luxemburgische Airline das Flugzeug erstmals auf der Strecke von Luxemburg nach München einsetzen, gefolgt von der Verbindung nach Wien, die ab dem 21. Januar 2026 bedient wird. Zudem ist ab dem 13. Februar 2026 auch eine Verbindung nach Berlin geplant. Die Einführung der Embraer E195-E2 ist Teil der Modernisierung des Flugzeugparks der Airline und soll eine effizientere und umweltfreundlichere Möglichkeit bieten, die Strecken zu bedienen. Die neue Maschine bietet Platz für bis zu 132 Passagiere und wird in erster Linie auf kürzeren Strecken zwischen Luxemburg und großen europäischen Städten eingesetzt. Mit dieser Erweiterung des Flugplans stärkt Luxair ihre Präsenz auf den wichtigen deutschen und österreichischen Märkten und bietet ihren Passagieren künftig noch mehr Flexibilität und Komfort auf diesen Verbindungen. Über die Flugplandaten berichtete zunächst das Portal Aeroroutes.com.

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Ryanair verzeichnet Passagierzuwachs im Jänner 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Jänner 2025 rund 12,4 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, als 12,2 Millionen Fluggäste gezählt wurden. Die Auslastung der Flüge („Load Factor“) stieg um zwei Prozentpunkte auf 91 Prozent. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Wachstum: In den vergangenen zwölf Monaten beförderte Ryanair insgesamt 197,4 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die durchschnittliche Auslastung blieb mit 94 Prozent stabil. Die Fluggesellschaft führt das vergleichsweise geringe Wachstum im Januar auf Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Boeing-Flugzeuge zurück. Insgesamt waren 38 Maschinen nicht rechtzeitig einsatzbereit, was das geplante Wachstum bremste. Ryanair hat dennoch angekündigt, ihr Streckennetz weiter auszubauen und im Sommer 2025 zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen.

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Treibstoffpreise im Aufwärtstrend: Tanken zum Jahresbeginn spürbar teurer

Die Spritpreise in Deutschland und Österreich sind mit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Laut aktuellen Erhebungen lag der durchschnittliche Preis für Superbenzin im Januar 2025 bei 1,571 Euro pro Liter, was einem Anstieg von 6,3 Cent im Vergleich zum Dezember 2024 entspricht. Diesel verteuerte sich im selben Zeitraum um 6,2 Cent auf 1,609 Euro pro Liter. Damit übersteigt die Preissteigerung die durch die CO₂-Bepreisung bedingten drei Cent deutlich. Hauptgrund für den Preisanstieg ist die Entwicklung am Ölmarkt. Besonders Mitte Januar 2025 führten gestiegene Rohölpreise zu einem vorübergehenden Höchststand von 1,619 Euro für Super und 1,659 Euro für Diesel. Zum Monatsende hin gaben die Preise leicht nach, sodass Autofahrer seit Anfang Februar wieder etwas günstiger tanken können. Aktuell liegen die mittleren Preise bei 1,586 Euro für Super und 1,612 Euro für Diesel. Ein Preisvergleich lohnt sich weiterhin: In Österreich ist Kraftstoff günstiger als in Deutschland und Italien, während Nachbarländer wie Tschechien, Ungarn und Slowenien teilweise noch niedrigere Preise aufweisen. Innerhalb Österreichs gibt es regionale Unterschiede, mit teureren Preisen in Tirol, Vorarlberg und Salzburg. Besonders auf Autobahnen ist das Tanken weiterhin erheblich teurer. Dort stiegen die Höchstpreise Mitte Januar auf bis zu 2,129 Euro pro Liter und verharren auf diesem Niveau.

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Flughafen Dortmund verlängert Vertrag mit Geschäftsführer Ludger van Bebber

Die Gesellschafterversammlung des Dortmunder Flughafens hat den Vertrag mit Geschäftsführer Ludger van Bebber vorzeitig bis September 2030 verlängert. Van Bebber, der das Amt seit 2020 innehat, wird damit für weitere fünf Jahre die Geschicke des Airports leiten. Der studierte Wirtschaftsingenieur war zuvor lange Zeit Geschäftsführer des Flughafens Weeze und engagiert sich als Vize-Präsident des Flughafenverbandes ADV insbesondere für kleinere Flughäfen. Unter seiner Leitung hat sich der Dortmunder Flughafen nach der Corona-Pandemie schneller als viele andere deutsche Airports erholt. Die Passagierzahlen erreichten nicht nur das Vorkrisenniveau, sondern übertrafen es zuletzt mit neuen Rekordwerten. Im Jahr 2024 überschritt der Flughafen erstmals die Marke von drei Millionen Fluggästen. Neben dem Passagierwachstum konnte auch die wirtschaftliche Lage verbessert werden. Zudem gelang die Lösung eines seit 2010 bestehenden Genehmigungsverfahrens zur Ausweitung der Betriebszeiten. Ulrich Jaeger, DSW21-Verkehrsvorstand und Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens, lobte die Arbeit von van Bebber und betonte die Bedeutung seiner Führungsstärke während der Krise. Die schnelle Erholung des Airports nach der Pandemie und die kontinuierliche positive Entwicklung seien ein klares Zeichen für die erfolgreiche Arbeit des Geschäftsführers. Die vorzeitige Vertragsverlängerung solle die Kontinuität der positiven Entwicklung am Flughafen Dortmund sichern.

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LOT Polish Airlines startet Direktverbindung zwischen Warschau und Lissabon

LOT Polish Airlines hat eine neue Direktverbindung zwischen Warschau und Lissabon aufgenommen, die dritte Strecke der Fluggesellschaft auf der Iberischen Halbinsel. Zunächst werden die Flüge fünfmal pro Woche angeboten, bevor die Frequenz ab dem 24. Februar 2025 auf täglich erhöhte Flüge ausgeweitet wird. Die Strecke wird mit Boeing 737 MAX 8-Flugzeugen bedient, die den Passagieren komfortable Verbindungen zu einer der malerischsten Hauptstädte Europas bieten. Lissabon ist nicht nur für seine historische Straßenbahn, die traditionelle Fado-Musik und die berühmten Pastéis de Nata bekannt, sondern auch als Tor zu Südeuropa für polnische Reisende. Gleichzeitig profitieren Passagiere aus Portugal von einfachen Verbindungen nach Osteuropa über den zentral gelegenen Drehkreuz-Flughafen in Warschau. Die neue Verbindung stärkt damit die Verbindungen zwischen Osteuropa und der Iberischen Halbinsel und eröffnet sowohl touristische als auch geschäftliche Reiseoptionen. Durch die Erweiterung ihres Streckennetzes reagiert LOT Polish Airlines auf die steigende Nachfrage nach Reisen zwischen Polen und Portugal und bietet den Passagieren eine noch komfortablere Anreise in die portugiesische Hauptstadt.

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