Stefan Steiner

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Stefan Steiner

MS-21: Serienproduktion verzögert sich bis 2026

Die Produktion des russischen Mittelstreckenflugzeugs MS-21 wird nun erst im Jahr 2026 beginnen. Dies bestätigte Sergey Chemezov, der Chef des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, zu dem auch der Flugzeugbauer UAC gehört. Zuvor war ein Beginn der Serienfertigung für 2025 angekündigt worden. Chemezov erklärte, dass noch eine Reihe von Zertifizierungsflügen mit dem Muster Yakovlev MS-21 durchgeführt werden müssten, bevor die Produktion aufgenommen werden könne. Die Verzögerung ist ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte russische Flugzeugprojekt, das als Antwort auf westliche Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus gedacht ist. Bereits im Oktober 2023 hatte Chemezov den Produktionsbeginn für 2025 angekündigt, während im November auch Premierminister Mikhail Mishustin das Jahr 2025 als Ziel für die ersten Auslieferungen genannt hatte. Doch die nach wie vor ausstehenden Testflüge und die damit verbundene Verzögerung werfen nun einen Schatten auf den Zeitplan. Die Entwicklung des MS-21 ist seit Jahren von Schwierigkeiten begleitet. Kritiker hatten bereits Ende letzten Jahres eine mögliche Verzögerung angedeutet, als ein hochrangiger Aeroflot-Manager aufgrund von Spekulationen über den Produktionszeitpunkt seinen Posten verlor. Für die russische Luftfahrtindustrie bleibt die MS-21 ein zentrales Projekt, um unabhängiger von westlichen Flugzeuglieferanten zu werden.

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Norse Atlantic Airways startet Direktverbindung zwischen Athen und Los Angeles

Ab dem 3. Juni 2025 bietet die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine neue transatlantische Verbindung zwischen Athen und Los Angeles an. Auf der Strecke sind bis zu vier wöchentliche Flüge geplant. Die Airline setzt hierfür ihre Boeing 787-9-Flotte ein, die für Langstreckenflüge optimiert ist. Mit der neuen Verbindung stärkt Norse Atlantic seine Präsenz auf dem transatlantischen Markt. Die Route verbindet die griechische Hauptstadt, ein beliebtes europäisches Touristenziel, mit Los Angeles, einem der wichtigsten Reise- und Wirtschaftszentren der USA. Die Airline, die sich auf kostengünstige Langstreckenflüge spezialisiert hat, setzt weiterhin auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Die Flüge von Athen nach Los Angeles ergänzen das bestehende Angebot von Norse Atlantic auf der Nordatlantikroute und sollen auch die Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen Südeuropa und der Westküste der USA bedienen.

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Lübeck: Ryanair prüft ganzjährige Präsenz

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird ab Ende März 2025 den Flughafen Lübeck erneut in ihr Streckennetz aufnehmen. Geplant sind zunächst drei Verbindungen: nach London, Málaga und Palma de Mallorca. Dies teilte der Flughafen Lübeck kürzlich mit. Die Flüge sollen vorerst im saisonalen Betrieb angeboten werden. Bei guter Auslastung plant die Airline jedoch, die Verbindungen ganzjährig fortzuführen. Mit der Rückkehr von Ryanair stärkt der Flughafen Lübeck seine Rolle im regionalen Luftverkehr. Der Flughafen Lübeck hofft durch die Wiederaufnahme der Flüge auf eine Steigerung des Passagieraufkommens. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit Lübeck im Programm, stellte jedoch ihre Verbindungen 2014 ein.

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Bundeswehr setzt Patriot-Systeme zum Schutz eines polnischen Flughafens ein

Im Südosten Polens werden zwei Patriot-Systeme der Bundeswehr für die kommenden sechs Monate den Flughafen bei Rzeszow schützen. Dieser Flughafen ist von strategischer Bedeutung, da er als zentrale logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens an die Ukraine fungiert. Rund 200 Soldaten werden die hochmodernen Flugabwehrsysteme bedienen, die vor allem den Luftraum über dem NATO-Gebiet sichern und gleichzeitig die logistische Versorgung der Ukraine sicherstellen, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte. Der Flughafen bei Rzeszow liegt nur etwa 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und war bisher von US-Soldaten und deren Patriot-Systemen geschützt worden. Diese Übergabe der Schutzverantwortung an die Bundeswehr unterstreicht die enge militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen im Rahmen der NATO- und EU-Bündnistreue. Verteidigungsminister Pistorius lobte die Rolle Polens als „unglaublichen politischen und militärischen Verbündeten“ der Ukraine, die sich während des Konflikts mit Russland bewährt habe. Zuvor waren deutsche Patriot-Staffeln bereits von Januar bis November 2023 im Osten Polens im Einsatz, um den Luftraum zu überwachen. Ab Sommer 2025 plant Deutschland, zusätzlich eine Alarmrotte von Eurofighter-Kampfflugzeugen nach Polen zu verlegen, um den Luftraum über Rumänien zu sichern. Diese Einsätze verdeutlichen das Engagement der Bundeswehr in der gemeinsamen Verteidigung des NATO-Gebiets.

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Katja Garcia Vila wird neue Finanzchefin bei MTU

Katja Garcia Vila, bisher Finanzchefin beim Autozulieferer Continental, wechselt zum 1. Juli 2025 in gleicher Position zum Triebwerkhersteller MTU. Sie übernimmt das Vorstandsressort für Finanzen und IT, wie das Unternehmen am Donnerstagabend bekannt gab. Damit folgt sie auf Peter Kameritsch, der sein Amt nach Ablauf seines bis Jahresende laufenden Vertrages nicht verlängern wird. Garcia Vila bringt umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensführung mit, insbesondere aus ihrer Zeit bei Continental, wo sie unter anderem für die Finanzstrategien und die IT-Infrastruktur verantwortlich war. MTU hofft, mit ihrer Expertise die eigenen finanziellen und technologischen Ziele weiter voranzutreiben. MTU, ein führender Hersteller von Triebwerken und Turbinen für die Luftfahrtindustrie, steht vor Herausforderungen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt. Mit Garcia Vila an der Spitze des Finanzressorts will das Unternehmen seine Position weiter stärken.

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Condor startet neue Kurzstreckenverbindung nach Paris

Condor erweitert im Mai 2025 sein Kurzstreckennetz und nimmt eine neue Linie zwischen Frankfurt und Paris Charles de Gaulle (CDG) auf. Ab dem 1. Mai wird die Ferienfluggesellschaft zweimal täglich diese Strecke bedienen, was die erste Verbindung nach Paris für Condor darstellt. Mit dieser Erweiterung reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage im Kurzstreckenverkehr und optimiert gleichzeitig die Flottenauslastung durch die Integration der neuen Linien in den Sommerflugplan. Neben Paris hat Condor bereits weitere europäische Städteverbindungen angekündigt, darunter Rom, Mailand, Prag, Wien, Zürich, Berlin, Hamburg und München. Condor-Chef Peter Gerber erklärte, dass die neuen Routen „in ganz kleinem Umfang“ dem Interkontinentalverkehr dienen, da sie insbesondere als Zubringerflüge für Langstreckenverbindungen fungieren. Gleichzeitig ergänzen die Kurzstreckenflüge die längeren Mittelstreckenverbindungen, was die Kapazität der Flotte optimal nutzt. Die Nachfrage nach diesen Städtestrecken hat laut Gerber bereits positive Rückmeldungen erfahren, sowohl von privaten Reisenden als auch von Geschäftsreisenden. Dies deutet darauf hin, dass Condor seine Position im europäischen Markt weiter stärken möchte.

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Embraer setzt auf Solarenergie: Erste große Solaranlage in den USA geplant

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer setzt einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Gemeinsam mit der Florida Power & Light Company (FPL) plant das Unternehmen die Errichtung einer Solaranlage auf dem Gelände seines Hauptsitzes in Melbourne, Florida. Diese Installation wird die erste und größte Solaranlage von Embraer auf einem US-amerikanischen Standort sein und markiert einen bedeutenden Meilenstein in den Bestrebungen des Unternehmens, die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern. Mit mehr als 1.900 Solarpaneelen soll die Anlage jährlich bis zu 1.800 MWh Energie produzieren, was einen Großteil des Energiebedarfs für das Embraer Customer Center decken wird. Die Solaranlage wird voraussichtlich Ende 2025 in Betrieb gehen und trägt dazu bei, Embraers Ziel zu erreichen, bis 2030 weltweit 100 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Schritt ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die bereits seit 2021 die verstärkte Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) umfasst. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte die Bedeutung des Projekts und die Verantwortung des Unternehmens, einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Auch Michael Amalfitano, Präsident und CEO von Embraer Executive Jets, hob hervor, dass die Umstellung auf eine nachhaltigere Energieversorgung den Betrieb effizienter mache und gleichzeitig zu einer modernen und fortschrittlichen Infrastruktur für die Unternehmensjets beitrage. Das Projekt wird im Rahmen des FPL SolarVantage-Programms realisiert, das es Unternehmen ermöglicht, Solarenergie ohne anfängliche Investitionen zu nutzen. FPL übernimmt dabei die Planung, Installation und Wartung der Solaranlage.

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Top 10 Städte für digitale Nomaden mit Wintersonne: Rio de Janeiro führt das Ranking an

Die Suche nach Wintersonne und der Wunsch nach flexiblen Arbeitsbedingungen hat in den letzten Wochen weltweit stark zugenommen. Laut einer Analyse der digitalen PR-Agentur Reboot Online verzeichnete das Interesse an Winterzielorten für digitale Nomaden in den letzten 30 Tagen einen Anstieg von 5000 %, während die Nachfrage nach Ländern mit speziellen digitalen Nomaden-Visa um über 4000 % wuchs. Die Studie untersuchte zahlreiche Faktoren wie die durchschnittlichen Airbnb-Kosten, Internetgeschwindigkeit, Sicherheit, Lebenshaltungskosten und Temperatur, um die besten Städte für digitale Nomaden zu ermitteln, die während des Winters Sonne tanken möchten. Angeführt wird die Liste von Rio de Janeiro in Brasilien, das mit einer Gesamtbewertung von 7,06/10 als ideale Destination für digitale Nomaden gilt. Die Stadt überzeugt mit einer angenehmen Durchschnittstemperatur von 23,8°C, günstigen Lebenshaltungskosten und einer guten Internetinfrastruktur. Bangkok in Thailand folgt auf dem zweiten Platz mit einer Temperatur von 28°C und herausragender WiFi-Performance von 242 Mbit/s. Buenos Aires, Argentinien, belegt mit einem Score von 6,69/10 den dritten Platz und punktet vor allem mit niedrigen Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Weitere Städte, die sich gut für digitale Nomaden eignen, sind Madrid und Barcelona in Spanien, sowie Lisbon in Portugal. Diese Städte bieten nicht nur sonniges Winterwetter, sondern auch eine hohe Lebensqualität und eine gute digitale Infrastruktur. Besonders hervorzuheben ist Buenos Aires mit den niedrigsten Kosten für ein Bier und Mahlzeiten im Vergleich zu den anderen Städten in der Liste. Die Studie zeigt deutlich, dass digitale Nomaden verstärkt auf erschwingliche Lebenshaltungskosten und stabile Internetverbindungen achten, wenn sie ihre Winterdestinationen wählen. Länder, die digitale

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Sicheres Drohnenfliegen im Skiurlaub: Tipps und Regeln vom ÖAMTC

Drohnen sind zunehmend ein beliebter Begleiter im Winterurlaub, besonders für atemberaubende Luftaufnahmen in den Bergen. Doch die Nutzung der Multicopter birgt in Skigebieten Risiken, die durch klare Regeln und Vorsichtsmaßnahmen minimiert werden können. Der ÖAMTC-Drohnenexperte Thomas Fleer gibt praktische Hinweise, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Wichtige Aspekte betreffen den Schutz der Privatsphäre und die Einhaltung der maximalen Flughöhe von 120 Metern, insbesondere in bergigem Gelände. Hindernisse wie Liftanlagen oder Sendemasten stellen in Skigebieten zusätzliche Herausforderungen dar. Besonders kritisch ist die Nähe zu Notarzthubschraubern, die immer Vorrang haben. Auch Wildtiere können durch Drohnen gestört werden, weshalb besondere Rücksichtnahme geboten ist. Flugverbotszonen, etwa in Nationalparks, sind unbedingt zu beachten. Die ÖAMTC-Drohnen-Info App bietet nützliche Unterstützung für Piloten. Zusätzlich erschweren winterliche Witterungsverhältnisse wie Kälte oder Schneefall den sicheren Betrieb von Drohnen. Fleer empfiehlt Maßnahmen wie den Schutz von Akkus, die Verwendung eines Landepads oder das Vermeiden von Flügen bei starkem Wind oder Regen. Handschuhe mit Grip helfen, die Steuerung bei Minusgraden sicher zu halten. Besonders problematisch ist die Gefahr durch Vereisung an den Propellern, die zum Absturz führen kann. Für Einsteiger oder unsichere Piloten bietet der ÖAMTC Drohnen-Trainings in seinen Fahrtechnikzentren an. Diese Kurse vermitteln die Grundlagen des sicheren Fliegens in verschiedenen Bedingungen. Weitere Informationen und Sicherheitshinweise finden Interessierte auf der Website des ÖAMTC.

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Franconia Air Service stellt Verbindungen ein und kündigt Neuausrichtung an

Die Regionalfluggesellschaft Franconia Air Service hat angekündigt, ab dem 16. Februar die Flugverbindungen von Nürnberg nach Bremen, Mönchengladbach und Wien vorübergehend einzustellen. Die Airline plant nach eigenen Angaben, den Betrieb künftig stärker auf Tagesrandzeiten auszurichten, um den Bedürfnissen der Reisenden besser gerecht zu werden. So sollen die betroffenen Strecken zu einem späteren Zeitpunkt mit Hinflügen am Morgen und Rückflügen am Abend wieder aufgenommen werden. Trotz der vorübergehenden Reduzierung des Angebots hat Franconia Air Service auch neue Pläne: Bereits einen Tag nach der Einstellung der bisherigen Verbindungen, am 17. Februar, soll eine neue Strecke ab Nürnberg eingeführt werden. Details zu dieser Verbindung wurden bislang jedoch nicht bekanntgegeben. Die Airline steht damit vor einer Neuausrichtung ihres Flugplans, die nach eigenen Angaben auf die Optimierung von Flugzeiten und die Erhöhung der Attraktivität für Geschäftsreisende abzielt. Ob die angekündigten Änderungen das Passagieraufkommen und die Wirtschaftlichkeit der Verbindungen verbessern, bleibt abzuwarten.

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