Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Laura Nolte als Markenbotschafterin für German Airways

Die Bob-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Laura Nolte hat einen langfristigen Sponsoring-Vertrag mit German Airways geschlossen. Die Zusammenarbeit umfasst mehrere Saisons, in denen Nolte das Logo der Fluggesellschaft auf ihrer Kleidung und ihren Bobs trägt. Diese sind im Design von German Airways gestaltet und enthalten die Farben Schwarz, Rot und Gold, was bei internationalen Wettkämpfen Noltes deutsche Herkunft betont. Auch ihre Anschieberin Deborah Levi wird Teil des Sponsorings und unterstützt als weitere Markenbotschafterin die Fluggesellschaft. German Airways erhofft sich durch die Präsenz der Sportlerinnen, besonders bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien, zusätzliche internationale Sichtbarkeit. Laura Nolte, die aktuell Wirtschaftspsychologie studiert und als Sportsoldatin tätig ist, sieht in der Kooperation eine große Unterstützung für ihre sportliche Laufbahn. Mit 25 Jahren hat Nolte eine beeindruckende Karriere vorzuweisen: Neben dem Olympiasieg 2022 im Zweierbob ist sie Weltmeisterin und Europameisterin in mehreren Disziplinen, zuletzt konnte sie ihren Weltmeistertitel im Monobob erfolgreich verteidigen. Die Partnerschaft mit German Airways soll ihr ermöglichen, sich weiter auf sportliche Erfolge zu konzentrieren. German Airways-Geschäftsführerin Maren Wolters betonte die Parallelen zwischen Präzision und Teamarbeit im Bob- und Flugsport als Grundlage für die Partnerschaft.

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Wizz Air verzeichnet Passagierzuwachs im Oktober 2024

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im Oktober 2024 nach eigenen Angaben rund 5,6 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der „Load Factor“, also die Auslastung ihrer Flüge, stieg im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 92,5 auf 92,9 Prozent. Der Konzern verzeichnet in den letzten Monaten ein erhöhtes Passagieraufkommen, das zum Teil auf den Ausbau neuer Routen sowie die Wiederaufnahme von Flügen in krisengeschüttelte Regionen wie Israel und Moldawien zurückzuführen ist. Im Rahmen von geopolitischen Spannungen hatte Wizz Air im Oktober kurzfristig sechs Prozent ihrer Flüge gestrichen, diese Kapazitäten jedoch rasch neu verteilt. Zusätzlich plant die Airline, ihre moderne Flotte mit zusätzlichen Maschinen des Typs Airbus A321neo zu erweitern, um künftige Passagierströme effizienter zu bewältigen. Trotz hoher Ausgaben für Ersatzteile und laufender Wartungsarbeiten, etwa bei den Pratt & Whitney GTF-Triebwerken, bleibt die Airline zuversichtlich hinsichtlich ihres Wachstums und ihrer Position als führende Billigfluggesellschaft in Osteuropa.

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Namensänderung und neue Passagierpolitik: Viva Aerobus wird zu „Viva“

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Viva Aerobus hat sich kurz vor ihrem 18. Jubiläum in „Viva“ umbenannt und gleichzeitig eine flexiblere Passagierpolitik eingeführt. Diese ermöglicht Reisenden, je nach gewähltem Tarif, verschiedene Änderungen wie die Anpassung von Ticketnamen, Strecken oder Reisedaten vorzunehmen. Zudem bietet Viva eine Option zur Ticketübertragung sowie Stornierung an und erlaubt Rückerstattungen bis zu 24 Stunden nach dem Kauf. Zusätzlich plant Viva die Einführung eines Ticketmarktplatzes, auf dem Passagiere ihre Tickets selbst zum Verkauf anbieten können. Dieser digitale Marktplatz soll es Fluggästen erlauben, bei geänderten Reiseplänen die Tickets entweder direkt an die Fluggesellschaft zurückzuverkaufen oder sie zum selbst gewählten Preis anderen Kunden anzubieten. Die Erlöse werden in „Viva Cash“ gutgeschrieben, das für zukünftige Buchungen genutzt werden kann.

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Gericht bestätigt Entschädigung für KLM-Passagiere nach Flugverzögerung durch Betrunkenen

Ein norwegisches Gericht hat entschieden, daß zwei KLM-Passagiere für eine Flugverzögerung entschädigt werden müssen, die durch einen betrunkenen Passagier verursacht wurde. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2022 auf einem Flug von Stavanger nach Amsterdam. Der betrunkene Passagier, der nach Zeugenaussagen bereits am Flughafen stark alkoholisiert war, durfte zunächst an Bord. Noch vor dem Abflug beschloß die Crew jedoch, ihn aus Sicherheitsgründen aus dem Flugzeug zu entfernen, was zu einer Verzögerung führte. Aufgrund der Verspätung verpassten die betroffenen Passagiere ihre Anschlüsse. Zunächst wies KLM die Forderung nach Entschädigung mit Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“ zurück. Doch das Bezirksgericht Romerike und Glåmdal stellte fest, daß die Fluggesellschaft aufgrund des offensichtlichen Zustands des Passagiers diesen frühzeitig hätte von der Beförderung ausschließen müssen. Die Kläger erhielten nun jeweils 1.200 Euro Entschädigung, was gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) bei derartigem Verschulden der Airline vorgesehen ist.

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Airbus von Bees Airlines vorübergehend an die Kette gelegt

Am Sonntag, den 27. Oktober 2024, wurde ein Airbus A320 der rumänischen Fluggesellschaft Bees Airlines am Flughafen Cluj-Napoca wegen offener Rechnungen kurzzeitig festgesetzt. Die Fluggesellschaft, die quasi aus der ukrainischen Airline Bees Airline hervorging, bestätigte gegenüber dem Portal Boardingpass, daß die Bank die Zahlung aufgrund einer Überprüfung blockiert habe. Die offenen Beträge belaufen sich auf mehrere zehntausend Euro; rechtliche Auseinandersetzungen gibt es laut Unternehmensvertretern nicht. Bees Airline (ohne s) musste 2022 nach Beginn der russischen Invasion den Betrieb in der Ukraine einstellen und ihre Flotte an den Leasinggeber zurückgeben. Mittlerweile operiert sie von Rumänien aus unter einem leicht angepassten Namen und ist dabei, die Geschäftstätigkeit schrittweise wieder aufzunehmen.

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Tourismuspreis Niederösterreich 2024 setzt auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Am 25. November 2024 verleiht der niederösterreichische Tourismus im Schloss an der Eisenstraße in Waidhofen an der Ybbs den begehrten Tourismuspreis in drei Kategorien: „Nachhaltigkeit & regenerativer Tourismus“, „Digitalisierung“ und „touristisches Gesamterlebnis“. Eine Fachjury nominierte für jede Kategorie drei Betriebe, die sich durch innovative Konzepte und nachhaltige Ansätze auszeichnen. Der Publikumspreis, der zum zweiten Mal vergeben wird, bietet zusätzlich die Möglichkeit, durch ein Online-Voting vom 1. bis 17. November den Favoriten des Publikums zu wählen. Die diesjährigen Nominierungen für den Bereich Nachhaltigkeit setzen auf regenerative Konzepte, um natürliche Ressourcen zu schonen und aktiv zur Erhaltung des Ökosystems beizutragen. In der Kategorie Digitalisierung stehen technologische Lösungen im Vordergrund, die den touristischen Mehrwert erhöhen. Das beste „touristische Gesamterlebnis“ wird an einen Betrieb vergeben, der den Gast von der Ankunft bis zur Abreise in allen Belangen überzeugt. Die feierliche Preisverleihung findet erstmals als „Green Event“ statt und erfüllt die Kriterien des österreichischen Umweltzeichens.

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Plus Ultra startet Direktflüge zwischen Buenos Aires und Madrid

Ab Oktober 2025 wird die spanische Fluggesellschaft Plus Ultra neue Direktflüge zwischen Buenos Aires und Madrid anbieten und sich damit im argentinischen Markt positionieren. Der Präsident der Airline, Julio Martínez, bestätigte die Eröffnung dieser Route, die Teil der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft ist. Dies markiert den ersten Schritt von Plus Ultra in den argentinischen Markt, wo sie gegen etablierte Anbieter wie Aerolíneas Argentinas, Iberia und Air Europa antreten wird. Obwohl die genaue Frequenz der Flüge noch nicht bekannt gegeben wurde, kündigte Martínez an, dass die Flottenerweiterung mit zusätzlichen Airbus A330-Flugzeugen in den kommenden Jahren zu einem verbesserten Service führen wird. Die Entscheidung für den Markteintritt von Plus Ultra fällt in den Rahmen der neuen Open-Skies-Politik, die von der argentinischen Regierung unter dem Dekret der Notwendigkeit und Dringlichkeit (DNU) 70 gefördert wird. Diese Regelung ermöglicht internationalen Fluggesellschaften eine größere operative Freiheit in Argentinien und hat bereits zu einer Expansion weiterer Airlines, darunter auch Billigflieger wie JetSmart, geführt. Federico Sturzenegger, Minister für Deregulierung und Staatsumgestaltung, äußerte sich positiv zu den neuen Entwicklungen und betonte die Vorteile für die Konnektivität und den Wettbewerb im argentinischen Luftverkehrssektor.

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Air Baltic führt neues Konzept für Essensvorbestellungen in der Economy Class ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ein neues Konzept für die Vorbestellung von Mahlzeiten eingeführt, um das Bordessen in der Economy Class zu verbessern. Passagiere können nun bis zu zehn individuelle Speisen- und Getränkewahlen treffen, wobei sie aus einem vielfältigen Angebot auswählen können. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Passagieren eine personalisierte und abwechslungsreiche Essensauswahl zu bieten. Das neue Angebot umfasst verschiedene neuartige Gerichte, darunter heißes Sushi, Enten-Confit und Ravioli mit Steinpilzen. Auch spezielle Diätbedürfnisse, wie vegane oder glutenfreie Optionen, werden berücksichtigt. Natalija Kuzmina, VP Customer Experience & Insights bei Air Baltic, betont, dass diese Verbesserung nicht nur den Komfort der Fluggäste steigert, sondern auch zur Abfallreduzierung und einer nachhaltigeren Fluggastbetreuung beiträgt. Die Vorbestellung kann während des Ticketkaufs erfolgen, während bestehende Buchungen im kommenden Jahr um das neue Konzept erweitert werden sollen. In der Business Class bleibt der gewohnte Gourmetservice bestehen, der mit einer Auswahl an hochwertigen Getränken kombiniert wird.

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95 Millionen Euro Förderung für Aura Aero

Das französische Unternehmen Aura Aero erhält im Rahmen des europäischen Innovationsfonds eine Förderung von 95 Millionen Euro. Diese finanzielle Unterstützung soll den Fortschritt der Entwicklung kohlenstoffarmer Flugzeuge beschleunigen und besonders dem regionalen Hybrid-Elektroflugzeug ERA zugutekommen. Dieses Projekt, das auch vom französischen Staat unterstützt wird, soll bereits 2026 mit ersten Testflügen beginnen und wird unter anderem von Energieversorger EDF begleitet. Insgesamt liegt die Anzahl der Vorbestellungen für das ERA-Modell bereits bei über 570 Maschinen. Diese Investition ist Teil der Bemühungen, den CO₂-Ausstoß in der Luftfahrt signifikant zu verringern. Aura Aero plant, durch den Einsatz hybrider Antriebstechnologien den Energieverbrauch für regionale Flüge erheblich zu senken und sieht die Förderung als wichtigen Schritt zur Umsetzung ihrer nachhaltigen Luftfahrtziele.

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Flugzeugbauer Lilium strebt Insolvenz in Eigenverwaltung an

Der Münchener Elektroflugzeughersteller Lilium plant ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und neue Investoren zu gewinnen. Laut Vorstandschef Klaus Roewe soll die Insolvenz den Weg für einen möglichen Neuanfang ebnen und dem Unternehmen Zeit verschaffen, frisches Kapital aufzutreiben. Trotz rund 700 Vorbestellungen für seinen elektrischen Jet und einer bisherigen Investition von etwa 1,5 Milliarden Euro kämpft Lilium mit finanziellen Engpässen. Der Antrag auf eine Bürgschaft des Bundes für einen 100-Millionen-Euro-Kredit der KfW-Bank wurde abgelehnt, während parallel Gespräche über eine französische Bürgschaft für ein weiteres Darlehen von 219 Millionen Euro laufen. Die etwa 1.000 Beschäftigten des Start-ups, das an der US-Börse Nasdaq gelistet ist, wurden über den Plan informiert. Die Aktie des Unternehmens, die 2021 zeitweise über 14 Dollar notierte, fiel kürzlich auf etwa 20 Cent. Der Sachwalter wird die Geschäftsführung überwachen und unterstützen, während Lilium weiterhin auf neue Finanzierungsmöglichkeiten hofft.

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