Stefan Steiner

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Stefan Steiner

American Airlines übernimmt ersten A321XLR und definiert Transatlantikflüge neu

Mit der Übernahme ihres ersten Airbus A321XLR läutet American Airlines eine strategische Neuausrichtung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes ein. Das neue Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug, registriert als n303ny, wurde in Hamburg offiziell an die us-amerikanische Fluggesellschaft übergeben und absolvierte einen elfstündigen Nonstop-Überführungsflug nach Dallas. Der A321XLR, die für „extra lange reichweite“ steht, ist der neueste und reichweitenstärkste Vertreter der a320-familie und ermöglicht es Airlines, bisher dem Großraumflugzeug vorbehaltene Langstreckenverbindungen mit einem einzigen Gang zu bedienen. American Airlines hat insgesamt 50 dieser Flugzeuge bestellt und plant, diese zunächst auf lukrativen transkontinentalen Routen innerhalb der usa einzusetzen, bevor ab März 2026 die Atlantiküberquerung beginnt. Die strategische Konfiguration der Kabine mit einem hohen Anteil an Premium-Sitzplätzen unterstreicht die Absicht des Unternehmens, das Flugzeug primär auf anspruchsvollen Geschäfts- und Premium-Freizeitrouten einzusetzen und dadurch neue Märkte in Europa zu erschließen. Der A321XLR als Langstreckenbrücke Der Airbus A321XLR ist ein Schlüsselwerkzeug für Fluggesellschaften, die ihren Transatlantikbetrieb optimieren oder in sekundäre Märkte expandieren möchten. Mit einer Reichweite von bis zu 8700 Kilometern bietet das Flugzeug die Möglichkeit, von der us-ostküste oder dem mittleren Westen aus zahlreiche europäische Ziele nonstop zu erreichen, die für den Einsatz von Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 nicht genügend Passagieraufkommen generieren würden. Experten sehen in der A321XLR das Potenzial, die etablierte Dynamik zwischen den kontinentalen Drehkreuzen zu verändern, indem kleinere, aber hochfrequente Verbindungen zwischen Metropolen ermöglicht werden. American Airlines plant den Start des Transatlantikbetriebs ab März 2026 von New York (vermutlich jfk). Als mögliche europäische Zieldestinationen werden in der Fachwelt unter anderem sekundäre Städte

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Wien:  Winterflugplan 2025/2026 im Zeichen von Expansion und Diversifikation

Der Flughafen Wien präsentiert mit dem bevorstehenden Winterflugplan 2025/2026, gültig vom 26. Oktober 2025 bis zum 29. März 2026, ein stark erweitertes und neu ausgerichtetes Streckennetz. Charakterisiert durch eine signifikante Zunahme der Langstreckenverbindungen, die Rückkehr etablierter Fluggesellschaften und eine strategische Kapazitätserweiterung auf Kurz- und Mittelstrecken, festigt der Wiener Airport seine Position als zentrales Drehkreuz in Zentraleuropa. Die Reisenden profitieren von einer noch nie dagewesenen Vielfalt: insgesamt stehen 21 Fernreiseziele zur Auswahl, ergänzt durch ein dichtes Netz an Verbindungen in den Süden Europas, den Nahen Osten und den asiatischen Raum. Die positive Entwicklung der Verkehrszahlen am Standort Wien, der im August 2025 den passagierstärksten Monat seiner Geschichte verzeichnete, unterstreicht die Notwendigkeit dieser Expansion. Die strategische Stärkung der internationalen Erreichbarkeit Österreichs durch zuverlässige Airline-Partner ist ein zentrales Element des aktuellen Flugplans. Starke Präsenz von Austrian Airlines und neue Akzente Austrian Airlines (aua), die nationale Fluggesellschaft Österreichs, bildet mit bis zu 101 Destinationen das Rückgrat des Winterflugplans. Die Airline setzt in der kommenden Saison auf eine Kombination aus traditionell starker Fernstrecke und einer gezielten Kapazitätserweiterung im Kurzstreckensegment, insbesondere in den beliebten Sonnenzielen. Zum Start des Flugplans, der mit der Herbstferienwoche zusammenfällt, bietet Austrian Airlines 100 zusätzliche Flüge zu stark nachgefragten Zielen wie Palma de Mallorca, Malaga, Valencia, Ibiza, Porto, Palermo, Lamezia Terme, Larnaca, Split und Dubrovnik an. Diese Fokussierung auf den südeuropäischen Markt dient der Abdeckung der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen außerhalb der Hauptsaison. Ein bemerkenswertes Comeback feiert Dubai, das Austrian Airlines ab dem 1. Dezember 2025 erstmals seit zehn Jahren wieder

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Ryanair kehrt mit zwei Spanien-Routen an den Bodensee-Airport zurück

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH) nimmt die irische Fluggesellschaft Ryanair wieder in seinen Flugplan auf. Pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 startet Europas größte Fluglinie zwei beliebte spanische Urlaubsziele ab Friedrichshafen. Die Flüge werden zum Beginn des Sommerflugplans am 30. März 2026 aufgenommen. Die Airline bietet zunächst Verbindungen nach Palma de Mallorca (PMI), die dreimal wöchentlich bedient werden, sowie nach Alicante (ALC) an der Costa Blanca, welches zweimal pro Woche angeflogen wird. Für den Flughafen Friedrichshafen, der sich im Vierländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein befindet, stellt die Rückkehr von Ryanair eine wichtige Stärkung der internationalen Anbindung und des Passagieraufkommens dar. Flughafengeschäftsführer Detlef Schäfer äußerte sich erfreut über die Wiederaufnahme der Strecken. Er betonte das Ziel, mit Ryanair eine langfristige Wachstumsperspektive für den Standort zu entwickeln. Die Entscheidung der Fluggesellschaft für Friedrichshafen steht im Kontext der von Ryanair verfolgten Strategie, an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten und schlanken Prozessen zu wachsen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die hohen Kosten an großen deutschen Drehkreuzen zu umgehen und damit niedrige Ticketpreise anzubieten. Ryanair bekräftigt mit der Expansion an regionalen Standorten wie Friedrichshafen sein Engagement in Deutschland, auch wenn das Unternehmen sein Gesamtangebot im Winterflugplan 2025 aufgrund der hohen Gebühren, insbesondere der Luftverkehrssteuer, an anderen großen Standorten reduziert hatte. Die neuen Verbindungen nach Alicante und Palma de Mallorca sind auf die Bedürfnisse von Reisenden aus der Bodensee-Region ausgerichtet und erweitern die Auswahl an günstigen Ferienflugangeboten ab dem FDH.

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Drei neue Wizz Air-Ziele im Dortmunder Winterflugplan

Der Flughafen Dortmund leitet am Sonntag, dem 26. Oktober, den Wechsel zum Winterflugplan 2025/2026 ein. Reisende können in den kommenden Monaten aus einem Angebot von 34 Zielen in 17 Ländern wählen. Besonders die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz ab Dortmund und nimmt gleich drei zusätzliche Destinationen in den Plan auf, darunter die slowakische Hauptstadt Bratislava. Die erste Ergänzung startet bereits am 28. Oktober mit der Wiederaufnahme der Verbindung ins polnische Olsztyn-Mazury, welches zweimal wöchentlich angeflogen wird und den Zugang zur Masurischen Seenplatte ermöglicht. Im neuen Jahr folgt ab dem 5. Januar die Rückkehr von Niš in Serbien, ebenfalls mit zwei wöchentlichen Flügen. Niš dient als Ausgangspunkt für Reisen in das Wintersportgebiet des Kopaonik-Gebirges in Südosteuropa. Ein weiteres Highlight bildet die Aufnahme der slowakischen Hauptstadt Bratislava ins Programm, die ab dem 17. März 2026 dreimal pro Woche bedient wird und die Slowakei als neues Zielland an den Ruhrgebietsflughafen anbindet. Zusätzlich zu den neuen Zielen bietet der Winterflugplan weiterhin Verbindungen zu beliebten Reisezielen, die sich für Städtereisen zur Weihnachtszeit eignen. Dazu gehört Vilnius, das zur „European Christmas Capital 2025“ gekürt wurde und mit seinen festlich geschmückten Weihnachtsmärkten lockt. Auch die rumänischen Städte Sibiu und Craiova bieten Reisenden traditionelle vorweihnachtliche Stimmung. Als wichtiges Drehkreuz im ganzjährigen Angebot bleibt Istanbul bestehen, das täglich von Pegasus Airlines angeflogen wird und über den Flughafen Sabiha Gökçen Umsteigeverbindungen in den Nahen Osten, nach Asien und Afrika eröffnet.

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Air Baltic: Air Serbia integriert Airbus A220 mittels Wet-Lease

Die nationalen Fluggesellschaften Serbiens und Lettlands, Air Serbia und Air Baltic, haben ihre Zusammenarbeit mit einem umfassenden Wet-Lease-Abkommen über zwei Jahre deutlich intensiviert. Ab dem 1. November 2025 wird Air Baltic, bekannt für ihre reine Airbus A220-300-Flotte, Maschinen dieses Typs für Air Serbia auf Kurz- und Mittelstrecken betreiben. Diese Vereinbarung markiert nicht nur einen operativen Meilenstein für die seit 2013 bestehende Codeshare-Partnerschaft, sondern führt auch den modernen Airbus A220 in das Netzwerk des serbischen Flag-Carriers ein. Der Schritt ermöglicht Air Serbia eine schnelle Kapazitätserweiterung und Flottenflexibilität, während Air Baltic ihre Position als wichtiger Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) in Europa festigt. Zunächst werden zwei A220-300 während der Wintersaison 2025/2026 für Air Serbia zum Einsatz kommen. Die Kooperation sieht eine Aufstockung auf bis zu vier Flugzeuge für den Sommerflugplan 2026 vor. Jede Maschine ist mit 148 Sitzen konfiguriert und wird komplett von Air Baltic mit Besatzung, Wartung und Versicherung gestellt. Der Wet-Lease ist bis Ende 2027 befristet und soll Air Serbia helfen, die Passagiererfahrung zu verbessern und das Streckennetz effizient auszubauen. Die strategische Bedeutung des Wet-Lease-Modells Das gewählte Wet-Lease-Modell ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Instrument zur schnellen und flexiblen Reaktion auf Marktanforderungen. Es erlaubt Fluggesellschaften wie Air Serbia, Kapazitäten gezielt während Spitzenzeiten oder für neue Strecken hinzuzufügen, ohne die eigene Flotte permanent aufzustocken oder zusätzliche Pilotenschulungen für einen neuen Flugzeugtyp durchführen zu müssen. Dies ist besonders relevant für Air Serbia, die in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnete. Air Serbia, die von ihrem Hauptdrehkreuz in Belgrad

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Neue süße Visitenkarte: Austrian Airlines serviert Manner-Mozartkugel

Austrian Airlines setzt in den Borddiensten auf eine neue, traditionelle Süßigkeit als Abschiedsgruß für die Passagiere kurz vor der Landung. Die Fluggesellschaft hat die „Austria Mozartkugel“ von Manner in ihr kulinarisches Angebot aufgenommen, welche die frühere Leckerei ersetzt. Die Kooperation zwischen der Fluglinie und der Schokoladenmanufaktur Manner, zu der die Marke Victor Schmidt gehört, gilt als Zusammenschluss zweier prägender österreichischer Marken. Laut Mitteilung von Austrian Airlines ist die Mozartkugel bereits kurz nach ihrer Einführung bei den Gästen, sowohl aus dem In- als auch dem Ausland, sehr beliebt. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf ein Jahr angelegt und beinhaltet die Lieferung von 12 Millionen der süßen Pralinen. Die Fluglinie, deren CEO Annette Mann ist, betont die sorgfältige Auswahl der kulinarischen Produkte, welche die österreichische Gastfreundschaft an Bord unterstreichen soll. Manner-CEO Dieter Messner hebt hervor, dass die „Austria Mozartkugel“ zu 100 Prozent in Österreich im Produktionsstandort in Wolkersdorf bei Wien hergestellt wird. Die Mozartkugel von Victor Schmidt, die seit dem Jahr 2000 zur Manner-Gruppe gehört, zeichnet sich durch ihren hohen Marzipananteil und ihre spezifische Form mit einem kleinen, flachen Boden aus. Diese Form ist laut Austrian Airlines besonders praktisch, da sie verhindert, dass die Praline auf dem Tablett wegrollt. Die klassische Mannerschnitte war bereits zuvor ein Topseller im Bordverkauf, der sogenannten „Austrian Melangerie“. Mit der Mozartkugel, einem der ältesten Sorten des Landes, erweitert Austrian Airlines nun das Angebot an traditionellen österreichischen Spezialitäten, das den Fluggästen weltweit einen authentischen Genussmoment bieten soll.

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Flughafen Varna erweitert Winterangebot mit drei neuen Europazielen

Der bulgarische Flughafen Varna an der Schwarzmeerküste nimmt am 26. Oktober 2025 seinen Winterflugplan 2025/2026 in Kraft, der insgesamt 16 Routen in elf Länder umfasst. Neu im Winterprogramm sind erstmals drei zusätzliche europäische Destinationen: Frankfurt (Deutschland), Bratislava (Slowakei) und Bergamo (Italien). Mit diesem erweiterten Angebot soll die Anbindung Varnas für Einheimische und Besucher der Stadt über die Hauptsaison hinaus verbessert werden. Die neuen Verbindungen werden von Discover Airlines und Wizz Air realisiert. Discover Airlines, Teil der Lufthansa Group, startet erstmals eine Winterlinie von Varna zum Frankfurter Flughafen. Die Flüge werden donnerstags und sonntags angeboten und ermöglichen über das Drehkreuz Frankfurt Anschlüsse zu zahlreichen internationalen Zielen. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt Bratislava in ihren Winterflugplan auf. Die Flüge zur slowakischen Hauptstadt beginnen am 15. November und werden dienstags und samstags, im Dezember zusätzlich donnerstags, durchgeführt. Die Strecke nach Bergamo, die im September erfolgreich gestartet ist, wird von Wizz Air ebenfalls über den Winter beibehalten. Die Fluggesellschaft Wizz Air stärkt damit ihre Präsenz am Flughafen Varna und bedient in der Wintersaison insgesamt zwölf Destinationen. Dazu gehören unter anderem London Luton, Berlin, Dortmund, Memmingen, Nürnberg, Hamburg und Tel Aviv. Auch die traditionellen Verbindungen werden fortgesetzt: Bulgaria Air fliegt weiterhin täglich nach Sofia und sichert somit Anschlüsse im nationalen und internationalen Netz des Carriers. Austrian Airlines und Turkish Airlines bieten ebenfalls tägliche Flüge nach Wien respektive Istanbul an, was für zusätzliche weltweite Umsteigemöglichkeiten sorgt. Für Austrian Airlines ist es die erste Wintersaison mit täglichen Flügen nach Varna seit 2019. Michael Reusch, der Geschäftsführer

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Abra Group erweitert Flotte: Über 230 Flugzeuge für Lateinamerika geordert

Die Abra Group, zu der unter anderem die Fluggesellschaften Avianca aus Kolumbien und GOL aus Brasilien gehören, beschleunigt ihre Flottenstrategie mit einer signifikanten Aufstockung des Auftragsbuchs. Das Unternehmen gab die Festbestellung von 50 zusätzlichen Airbus A320neo Schmalrumpfflugzeugen sowie Vereinbarungen für bis zu sieben Airbus A330neo Großraumflugzeuge bekannt. Dies festigt die Position der Abra Group als Flugkonzern mit dem größten und modernsten Auftragsbestand in Lateinamerika. Mit dem jüngsten Zuwachs erhöht sich der Gesamtauftrag der Abra Group für den A320neo auf 138 Flugzeuge, die bis zum Jahr 2032 ausgeliefert werden sollen. Die erste A320neo mit der modernen Airspace-Kabine wird noch in diesem Jahr bei Avianca in Dienst gestellt. Diese Maschinen werden unter anderem über größere XL-Gepäckfächer, eine spezielle LED-Beleuchtung und eine exklusive Dreireihen-Premium-Sitzkonfiguration des Herstellers Recaro verfügen, was auf eine deutliche Aufwertung des Passagiererlebnisses abzielt. Die Flottenstrategie der Gruppe stützt sich auf eine breite Basis an Neubestellungen. Neben den Airbus-Jets umfasst das Auftragsbuch bereits 96 fest bestellte Boeing 737 MAX Schmalrumpfflugzeuge, die bis 2030 ausgeliefert werden sollen. Daraus ergibt sich für die Abra Group ein Gesamtbestand von 234 bestellten Schmalrumpfflugzeugen. CEO Adrian Neuhauser betonte, dass die Bestellungen die Flottenerneuerung und die Wachstumsstrategie der Gruppe vorantreiben sollen. Die Langstreckenflotte wird durch die A330neo-Vereinbarungen gestärkt, welche die bestehende A330-Flotte ergänzen sollen. Ergänzend dazu hatte die Abra Group bereits im Jahr 2024 fünf Airbus A350-900 bestellt, die in den kommenden Jahren als Flaggschiff für die Langstreckenverbindungen fungieren sollen. Diese Flottenausweitung soll die Konnektivität zwischen den Amerikas und Europa effizient verbessern.

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Skyexpress startet Dienst zwischen Berlin und Athen

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Nonstop-Verbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und Athen aufgenommen. Die Route wird ab sofort viermal wöchentlich bedient und soll sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden zusätzliche Reisemöglichkeiten in die griechische Hauptstadt und darüber hinaus bieten. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Die Flüge werden montags, donnerstags, freitags und sonntags durchgeführt, wobei der Abflug in Berlin jeweils um 14.40 Uhr erfolgt und die Ankunft in Athen (Ortszeit) für 18.25 Uhr geplant ist. Die Flugzeit beträgt dabei rund 2 Stunden und 45 Minuten. Die Flugzeiten sind laut Angaben der Airline auf die Bedürfnisse der verschiedenen Passagiergruppen zugeschnitten. Für Reisende aus Deutschland eröffnet die neue Verbindung in Athen den Zugang zum umfangreichen Inlandsnetz von Skyexpress, das nach eigenen Angaben das größte in Griechenland ist. Die Airline bedient von Athen aus 33 griechische Ziele, was nahtlose Weiterflugmöglichkeiten sowohl zum Festland als auch zu einer Vielzahl der beliebten griechischen Inseln ermöglicht. Dies macht die Route auch in der Herbst- und Wintersaison attraktiv für Reisende, die kürzere Städtetrips oder längere Aufenthalte im Mittelmeerraum planen. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg, begrüßte die neue Airline und die Erweiterung des Angebots nach Griechenland. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, betonte seinerseits, dass die Aufnahme Berlins in das Streckennetz ein wichtiger Schritt für das Wachstum der Fluggesellschaft in Europa sei und das Engagement unterstreiche, die Anbindung Griechenlands an den deutschen Markt zu stärken. Die griechische Airline setzt auf eine Flotte, die

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Lilium-Patente an US-Konkurrent Archer Aviation verkauft

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens des deutschen Flugtaxi-Pioniers Lilium hat der Insolvenzverwalter das umfangreiche Portfolio an Patenten und Schutzrechten des Unternehmens veräußert. Neuer Eigentümer des geistigen Eigentums ist der börsennotierte US-amerikanische Entwickler von elektrischen Senkrechtstart- und Landeflugzeugen (eVTOL), Archer Aviation Inc. Der Verkauf der Innovationen an einen direkten Wettbewerber markiert einen entscheidenden Schritt in der Abwicklung des insolventen Start-ups. Der Insolvenzverwalter der Lilium GmbH und der Lilium Aerospace GmbH, Ivo-Meinert Willrodt von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, setzte sich mit dem Verkauf gegen andere Bieter durch. Die Gläubigerausschüsse der in Oktober 2024 und März 2025 in Insolvenz gegangenen Gesellschaften stimmten dem Angebot des US-Unternehmens einstimmig zu. Der Kaufpreis für das über 300 Patente umfassende Portfolio liegt nach Angaben des Insolvenzverwalters im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Archer Aviation selbst bezifferte den Kaufpreis in einer Mitteilung auf 18 Millionen Euro. Das 2015 gegründete deutsche Start-up hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in die Entwicklung seiner eVTOL-Technologie investiert, wobei laut Branchenberichten insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an Investorengeldern geflossen sein sollen. Das nun an Archer übertragene Patentportfolio beinhaltet Schlüsseltechnologien in zentralen Bereichen der Luftmobilität, darunter Hochvolt-Systeme, Batteriemanagementsysteme, Flugzeugkonstruktion sowie Propeller- und Mantelpropeller-Technologie. Die US-Firma Archer, die in der Entwicklung eigener Fluggeräte wie dem „Midnight“ weiter fortgeschritten ist, beabsichtigt, die erworbenen Technologien zur Beschleunigung ihrer eigenen Zertifizierungs- und Kommerzialisierungsprozesse einzusetzen. Der Insolvenzverwalter begründete die Wahl von Archer Aviation mit der gebotenen hohen Transaktions- und Umsetzungssicherheit. Mit dem rechtswirksamen Kaufvertrag werden in den kommenden Monaten weitere Vermögenswerte von Lilium veräußert, womit die Abwicklung der einstigen

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