Militär

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Erster Airbus A321neoLR der Luftwaffe trifft bei Lufthansa Technik ein

Gestern Abend ist das erste von zwei Flugzeugen des Typs Airbus A321neoLR (Long Range) für die Luftwaffe bei Lufthansa Technik in Hamburg eingetroffen. Die Maschine hat die taktische Kennung 15+10. Das Schwesterflugzeug 15+11 wird in den kommenden Wochen folgen. Damit beginnt nun der vom Geschäftsbereich Original Equipment & Special Aircraft Services ausgeführte Umbau der beiden Flugzeuge für verschiedene Einsatzarten wie Truppentransporte, den parlamentarischen Flugbetrieb und die MedEvac-Rolle (Medizinische Evakuierung). Die Auslieferung der umgerüsteten Flugzeuge ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.

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Österreich beschafft 18 Leonardo AW169M

Das österreichische Verteidigungsministerium beabsichtigt den Ankauf von insgesamt 18 Mehrzweckhubschraubern des Typs Leonardo AW169M. Ein entsprechendes Abkommen haben die Verteidigungsminister von Österreich und Italien am Donnerstag unterfertigt. Eine gegenseitige Absichtserklärung, ein „Letter of Intent“, zu diesem „Government-to Government“- Geschäft wurde zwar bereits im November unterschrieben, doch jetzt erfolgte mit dem Verwaltungsübereinkommen auf Regierungsebene auch die Konkretisierung des Vorhabens. Nun können die jeweiligen Fachleute den Beschaffungsvorgang auch umsetzen. „Das Bedeutende an diesem Verwaltungsübereinkommen mit Italien ist die Kooperation über den Bereich der Beschaffung hinaus. Damit meine ich zum Beispiel die Ausbildung, die Logistik, die Materialerhaltung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von Simulatoren“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die Zusammenarbeit mit den italienischen Streitkräften ermögliche bereits mit dem Frühjahr 2022 beginnend eine gezielte Ausbildung auf diesem Mehrzweckhubschrauber. Die ersten beiden Hubschrauber „Leonardo AW169M“ sollen bereits bis Ende nächsten Jahres 2022 eintreffen – da könne bereits mit Schulungen direkt in Österreich begonnen werden, freut sich die Verteidigungsministerin. Bei ihrem Besuch in Rom besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch das Hauptquartier der Operation EUNAVFOR Med IRINI. Dies ist eine militärische Operation von 24 Ländern der Europäischen Union, die das Waffenembargo der Vereinten Nationen gegen das im Bürgerkrieg befindliche Libyen durchsetzen soll, dabei die libysche Küstenwache ausbildet und dem Waffen- und Menschenschmuggel entgegenwirkt. Bei dieser Mission sind sechs Österreicher als Stabsoffiziere eingesetzt. Italien ist für Österreich auch im Rahmen von weiteren gemeinsamen Einsätzen zum Zwecke der Friedensstabilisierung und Friedenssicherung ein wichtiger Partner „Wir arbeiten in verschiedenen internationalen Missionen bzw. Operationen eng zusammen, darunter am Westbalkan (KFOR

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Französische Luftwaffe mit C160G in Luqa zu Gast

Militärisches Fluggerät des Typs C160 Transall ist mittlerweile ein seltener Gast an europäischen Airports geworden. Die Deutsche Luftwaffe wird die Transportmaschinen bis Jahresende außer Dienst stellen. Nachfolger ist der Airbus A400M. Frankreich wollte diesen Schritt eigentlich schon im Jahr 2018 setzen, jedoch entschied man sich aufgrund von Lieferverzögerungen beim Muster A400M für eine Verlängerung der Einsatzzeit. Wie lange die französischen Streitkräfte noch auf die C160 Transall setzen werden, ist noch offen. Sonderlich lange wird es aber nicht mehr sein. Auf dem Flughafen Luqa (Malta) war überraschend die 64-GZ der französischen Luftstreitkräfte zu Gast. Es handelt sich um eine C160G Gabriel, die am Freitag auf Apron 9 gesichtet wurde. Die 64-GZ wird in erster Linie für elektronische Aufklärung eingesetzt.

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Bundesheer: Neun neue Traktoren für Allentsteig

Der österreichische Truppenübungsplatz Allentsteig erhielt von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) neun splittergeschützte Traktoren des Typs Steyr 6300 Terrus CVT übergeben.  Auf knapp der Hälfte des Truppenübungsplatzes besteht akute Gefährdung durch Blindgänger. Zur Erfüllung behördlicher Auflagen sind in dieser Zone trotzdem land- und forstwirtschaftliche Arbeiten durchzuführen. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist mit 157 Quadratkilometern der größte Truppenübungsplatz Österreichs. 110,65 Quadratkilometer davon sind Naturschutz- Natura 2000-Gebiet. Ein hinsichtlich der vorherrschenden Flora und Fauna in Österreich einzigartiges Naturjuwel. Mit mehr als 200 Schießtagen und etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr verfügt der Truppenübungsplatz über eine hohe Auslastung. Das Bundesheer ist mit der Garnison Allentsteig durch seine insgesamt rund 500 Dauerarbeitsplätze zudem einer der größten Arbeitgeber in der Region Waldviertel. „Sie sehen, wie breitgefächert der Aufgabenbereich des Bundesheeres ist. Von der Luftraumüberwachung bis zur Landschaftspflege des Natura 2000-Gebiets. Diese gesamten Herausforderungen sind nur mit einem seriösen Budget erfüllbar. Daher bin ich sehr stolz, dass es uns zum dritten Mal in Folge gelungen ist, das höchste Verteidigungsbudget der Geschichte für das Bundesheer zu erzielen. Damit können wir auch Ihnen ein zur Erfüllung Ihres Auftrages adäquates und sicheres Arbeitsgerät zur Verfügung stellen”, so Tanner.

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Kampfjet-Auftrag: Für kanadische Regierung ist Boeing kein Thema

Die kanadische Regierung hält den US-Flugzeughersteller Boeing als Bewerber um einen milliardenschweren Kampfjet-Auftrag offenbar für ungeeignet. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person aus dem kanadischen Verteidigungsministerium würde Boeing die Standards für die Bewerbung nicht erfüllen. Der amerikanische Flugzeugbauer hatte sich zuvor mit seinem Modell F-18 Hornet für den Auftrag beworben. Ein Boeing-Sprecher teilt auf Anfrage per E-Mail mit, dass sich das Unternehmen eine Stellungnahme vorbehalte, bis es eine offizielle Mitteilung aus Ottawa gebe, so der ORF. Neben Boeing hatten sich auch Lockheed Martin und die schwedische Saab AB um die Lieferung von 88 Jets im Wert von etwa 15 Milliarden Dollar beworben.

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Indonesisches Verteidigungsministerium bestellt zwei Airbus A400M

Das indonesische Verteidigungsministerium hat zwei Airbus A400M in der Konfiguration als Mehrzweck Tank- und Transportflugzeug bestellt.  Mit dem Vertrag, der 2022 in Kraft tritt, steigt die Zahl der A400M-Betreibernationen auf zehn. Der Vertrag umfasst auch ein vollständiges Supportpaket für Wartung und Training. Außerdem wurde ein Letter of Intent über den künftigen Erwerb von vier weiteren A400M unterzeichnet. „Durch diesen neuen Auftrag wird die Präsenz der A400M im asiatisch-pazifischen Raum weiter gestärkt. Die A400M vergrößert den Handlungsspielraum Indonesiens. Die indonesische Luftwaffe erhält die perfekte Plattform für den Transport großer und schwerer Lasten in entlegene Gebiete, aber auch für die Luftbetankung von Kampfflugzeugen“, erklärte Michael Schoellhorn, CEO Airbus Defence and Space.

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Dubai Air Show: Airbus sammelt Aufträge für 408 Flugzeuge

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte während der Dubai Air Show Aufträge bzw. Absichtserklärungen für insgesamt 408 Flugzeuge einsammeln. Dabei handelt es sich um 269 Fixbestellungen sowie 139 LoIs. Auch konnte man erstmals das Muster A350F absetzen. Die Dubai Air Show ist die erste große Flugzeugmesse, die seit dem Beginn der Coronapandemie als Präsenzveranstaltung durchgeführt wurde. Deshalb galt dieser ein besonderes Augenmerk der Branche. Am Eröffnungstag der Messe haben die Fluggesellschaften des Portfolios von Indigo Partners eine Festbestellung für 255 Flugzeuge der A321neo-Familie, darunter 29 XLR, aufgegeben. Die Auftragsverteilung ist wie folgt: Wizz Air 102-Flugzeuge (75 A321neo + 27 A321XLR); Flugzeuge der Grenze 91 (A321neo); Volaris 39-Flugzeug (A321neo); JetSMART 23-Flugzeuge (21 A321neo + 2 A321XLR). Am zweiten Tag unterzeichnete die Air Lease Corporation eine Zusage für 111 Flugzeuge, die die gesamte Palette der Flugzeugfamilien abdecken, einschließlich des neuen A350-Frachters (25 A220-300, 55 A321neos, 20 A321XLRs, vier A330neos, sieben A350Fs). Zusammen mit den Aufträgen kündigten ALC und Airbus das allererste gemeinsame ESG-Programm in der Flugzeugbeschaffung – einen gemeinsamen Nachhaltigkeitsfonds – an, um Lösungen zur Dekarbonisierung der Industrie zu fördern. Am dritten Tag verpflichtete Jazeera Airways 28 A321neo und Ibom Air aus Nigeria wurde mit einer Festbestellung von 10 A220 ein neuer Airbus-Kunde. Auf der Verteidigungsseite verkaufte Airbus zwei weitere Airbus A330 Multi Role Tanker Transport (MRTT) an die Luftwaffe und die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate und sicherte sich einen neuen Exportauftrag über zwei A400M-Lufttransporter der neuen Generation vom indonesischen Verteidigungsministerium.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Trainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 15. bis 26. November 2021 Überschall-Trainingsflüge mit den Eurofightern durchführen. Pro Tag sind zwischen 8 Uhr 00 und 16 Uhr 00 jeweils zwei Trainings geplant. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärische sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings, so das Bundesheer.

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Tonga: Lockdown und Grounding wegen nur eines Corona-Falls

Wegen nur einem einzigen Corona-Fall, der aus dem neuseeländischen Christchurch „importiert“ wurde, schickt die Regierung von Tonga die Bevölkerung in einen einwöchigen Lockdown. Das hat auch Auswirkungen auf Lulutai Airlines. Der Carrier sagte vorläufig alle Flüge ab und belässt die Flotte temporär am Boden. Hintergrund ist auch, dass die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Polizei und Militär durchgesetzt werden sollen, verhängt hat. Lulutai Airlines ist insofern auch betroffen, weil der Gouverneur der Vava’u-Inseln die See- und Luftgrenze geschlossen hat. Während am Montag alle Flüge abgesagt wurden, konnte am Dienstag wieder in sehr geringem Umfang geflogen werden. Offiziellen Angaben nach soll sich der Flugverkehr auf die notwendige Versorgung der Inseln beschränken.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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