Militär

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USA: Lockheed Martin und Airbus wollen Tanker-Auftrag an Land ziehen

Die Flugzeugbauer Lockheed Martin und Airbus buhlen gemeinsam um einen Großauftrag seitens der U.S.-amerikanischen Streitkräfte. Man will mit dem A330MRTT-Tankflugzeug den Konkurrenten Boeing übertrumpfen. Die U.S. Air Force wird bis 2029 einige in die Jahre gekommene Tanker außer Dienst stellen. Für diese benötigt man Ersatz. Boeing ist mit der KC-46A in Stellung. Lockheed Martin und Airbus haben das Konsortium LMXT ins Leben gerufen und wollen mit einem Konkurrenzmodell, das eine besondere Ausführung des A330MRTT ist, punkten. Dieses soll in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaut werden. Dadurch erwartet man sich bessere Chancen, um den Auftrag an Land ziehen zu können. Bei der letzten Ausschreibung, die rund zehn Jahre zurückliegt, ging Boeing mit der KC-46A als Sieger hervor. Airbus hatte damals mit Northrop Grumman einen anderen Partner. Die Kooperation mit Lockheed Martin, einem der größten Lieferanten der U.S.-amerikanischen Streitkräfte, mischt aber die Karten gänzlich neu. Laut U.S.-amerikanischen Medienberichten geht es um bis zu 160 Tanker, die geliefert werden könnten. Sowohl für Airbus/Lockheed Martin als auch für Boeing würde der Zuschlag Einnahmen von mehreren Milliarden U.S.-Dollar bedeuten. Laut Lockheed Martin ist vorgesehen, dass die „Grundlage“ in Form des A330 im Airbus-Werk Mobile gefertigt werden sollen. Anschließend geht es zu Lockheed Martin in Marietta, wo dann der Umbau in das Militärflugzeug LMXT (A330 MRTT) erfolgen soll. Diese Vorgehensweise soll, so Lockheed Martin-Geschäftsführer James Taiclet, sicherstellen, dass es sich um ein U.S.-amerikanisches Produkt handelt. In der Vergangenheit spielte der Produktionsort bei der Vergabe des Zuschlags eine durchaus große Rolle. Dem Vernehmen nach zog Airbus

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Bundesheer mit Hubschraubern im Lawinen-Einsatz

Das österreichische Bundesheer ist seit Donnerstag in den Alpen im Lawinen-Assistenzeinsatz. Dabei kommen auch Hubschrauber der Typen Agusta Bell 212 und Alouette III zum Einsatz. Weiters werden auch Erkundungs- und Transportflüge durchgeführt. Die Lawinensprengung in der Steiermark erfolgte durch die dreiköpfige Besatzung (Pilot, Bordtechniker und Lawinensprengbefugter), welche nach einer Prüfung der sogenannten Lawinenstriche einen Sprengpunkt angeflogen haben. Die Sprengung erfolgte mit Industriesprengstoff, der in Paketen zu je ca. fünf Kilogramm vom Hubschrauber aus abgeworfen wird. Der Explosionsdruck löst dann gezielt potenzielle Lawinen aus. Während der Sprengungen ist der Liftbetrieb aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. Seit gestern sind am Hubschrauberstützpunkt in Vomp und in der Walgau-Kaserne jeweils ein Transporthubschrauber des Typs Agusta Bell 212 bis heute stationiert. Über das Wochenende stehen auf Alamierungsbasis nach Assistenzanforderung der Länder Tirol und Vorarlberg Luftfahrzeuge bereit. Während des Winters stehen drei Hubschrauber inklusive Besatzung, eine „Alouette“ III, ein S-70 „Black Hawk“ und ein Agusta Bell 212 auf Anforderung zur Verfügung. Diese unterstützen beim Transport der eingesetzten Kräfte in unwegsames Gelände, bei der Bergung von Personen oder Transport von notwendigen Gütern sowie bei der Erkundung von lawinengefährdeten Hängen. Bis Anfang April 2022 steht das Bundesheer für den Kampf gegen die Schneemassen bereit.  „Wie wichtig die militärische Unterstützung nicht nur zu Lande, sondern auch in der Luft ist, zeigt die momentane angespannte Lawinensituation in Österreich. Für Naturkatastrophen braucht es unter anderem die Hilfe unseres Bundesheeres. Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen dann zum Einsatz, wenn zivile Hilfskräfte alleine nicht mehr ausreichen. Das Militär unterstützt dabei einen Ernstfall durch beispielsweise einen

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Deutsche Luftwaffe mit zwei A400M in Salzburg

Mit gleich zwei Airbus A400M war die deutsche Bundeswehr am Mittwoch auf dem österreichischen Flughafen Salzburg zu Gast. Sonderlich oft kommt es nicht vor, dass die Luftwaffe mit gleich zwei dieser Transportflugzeuge in die Alpenrepublik kommt. Die beiden A400M gehören dem Fliegerhorst Wunstorf an und wurden von diesem aus nach Salzburg eingeflogen. Dort stiegen zahlreiche Soldaten, die im Gebiet Berchtesgaden tätig waren, zu. Anschließend wurden flogen die beiden Turbopropflugzeuge in Richtung Skandinavien. Der Flughafen Salzburg bestätigte, dass die deutsche Bundeswehr einen Truppentransport durchgeführt hat. Aufgrund der Nähe habe man den österreichischen Airport genutzt. Auch die Bundeswehr bestätigte auf Anfrage, dass es sich Soldaten, die zuvor in Bayern waren, befördert wurden.

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Deutschland: Flugbereitschaft flog innerdeutsch zu 80 Prozent leer

Die Flugzeuge der deutschen Bundesregierung haben seit November 2020 allein auf der Strecke zwischen Köln/Bonn und Berlin 431 Flüge absolviert. Davon handelte es sich in 80 Prozent der Fälle um Positionierungsflüge, also ohne Passagiere an Bord. Aus einer parlamentarischen Anfrage der Linkspartei an das Verteidigungsministerium geht hervor, dass von den 431 Flugbewegungen stolze 336 Stück reine Ferryflüge waren. Weiters ist zu lesen, dass man diese nach Möglichkeit zu Ausbildungszwecken genutzt habe, jedoch vertieft man diese Aussage nicht weiter. In Deutschland stehen Kurzstreckenflüge immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Mitten in der Coronakrise wurde die Luftverkehrssteuer geändert, so dass innerdeutsche und europäische Kurzstreckenflüge stärker besteuert werden. Nicht zuletzt aufgrund politischem Druck stellte Lufthansa die Strecke Nürnberg-München auf eine Busverbindung um. Hintergrund der vielen Bewegungen der Flugbereitschaft der Bundeswehr auf der Strecke Köln/Bonn-Berlin ist, dass Deutschland sowohl in Berlin als auch in Bonn Ministerien unterhält. Für normale Mitarbeiter gibt es den so genannten „Beamtenshuttle“. Früher wurde dieser offiziell ausgeschrieben, jedoch greift man mittlerweile auf das normale Linienangebot zurück. Für die Airlines sind die vielen Reisen von Beamten zwischen den beiden Regierungssitzen eine beachtliche Einnahmequelle.

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Bundesheer mit kleiner Leistungsschau beim Nachtslalom

Das österreichische Bundesheer setzte am Dienstag anlässlich des in Schladming durchgeführten Nachtslaloms zwei Eurofighter-Kampfjets ein. Diese sollten einen Vorgeschmack auf die für Herbst 2022 geplante Airpower geben. Eröffnet wurde diese Darbietung mit einem Fahnenflug einer Alouette-III mit der steirischen Landesfahne. „Die Airpower22 ist bewusst als eine Veranstaltung für die ganze Familie konzipiert. Mit dem Einsatz von Experten im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird zudem bereits heute bei der Planung besonders auf alle Aspekte der Nachhaltigkeit geachtet und Maßnahmen werden umgesetzt. Die Airpower22 wird einmal mehr an den beiden Veranstaltungstagen zehntausende Menschen begeistern und eine enorme Wertschöpfung für die Region Murtal und die Steiermark leisten!“, erklärt dazu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die Flugschau wird aus einer militärischen Leistungsschau am Boden, sowie Vorführungen der österreichischen Luftstreitkräfte, der Flying Bulls und internationaler militärischer Kunstflugstaffeln und Teilnehmern aus dem Bereich der Zivilluftfahrt, einer Ausstellung aus den Bereichen der Luftfahrtindustrie, Forschung und Lehre sowie einer umfangreichen Rahmenveranstaltung am Flugplatzgelände inklusive dem Militärluftfahrtmuseum bestehen. Die Flugschau ist gleichzeitig eine Leistungsschau von rund 200 Zivil- und Militärluftfahrzeugen aus rund 20 Nationen und soll vor allem dem jungen Publikum die Karrieremöglichkeiten bei den Österreichischen Luftstreitkräften näherbringen. Die Teilnahme an der Airpower22 ist für die Besucherinnen und Besucher kostenlos.

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Bundesheer flottet neue Notarztwägen ein

Das österreichische Bundesheer hat am Donnerstag von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) 20 neue Rettungsfahrzeuge des Typs Volkswagen Crafter 4Motion übergeben bekommen. Es handelt sich um „handelsüblich ausgestattete Notarztwagen“, die im Sanitätswesen eingesetzt werden. Nachdem bereits Mitte des letzten Jahres 20 Krankentransportwägen „VW T6 4 Motion“ eingeführt wurden, wurden nun 20 weitere Fahrzeuge vom Typ „VW Crafter 4 Motion“ an die Truppe übergeben. Das Fahrzeug besitzt einen 4-Takt-Dieselmotor mit Turboaufladung; 130 kW/177 PS; 8-Gang-Wandlerautomatik und Allradantrieb. Somit hat das gesteigerte Budget auch für 2022 die Fortführung des Erneuerungskurses des Bundesheeres ermöglicht. „Vor allem während der Corona-Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig eine rasche und funktionierende Sanitätsversorgung ist und daher freue ich mich, die neuen Notarztwägen an die Truppe übergeben zu können. Mit diesen wichtigen Beschaffungsmaßnahmen werden wir den Investitionsrückstau der letzten Jahre schrittweise abbauen, um auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Republik und der Bevölkerung zu gewährleisten“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Mali-Flugbann macht deutscher Bundeswehr Probleme

Für die deutsche Bundeswehr erweist sich das kürzlich seitens der Militärregierung ausgesprochene Flugverbot für ausländische Streitkräfte als problematisch. Ein Transportflugzeug des Typs A400M musste mangels Genehmigung umkehren und wieder nach Deutschland zurückfliegen. Derzeit hat die Bundesrepublik rund 1.300 Soldaten im Rahmen der UN-Mission in diesem afrikanischen Staat stationiert. Zwischen der Militärregierung und der Minusma herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Die Staatsführung blockiert nun seit knapp über einer Woche Flugbewegungen der ausländischen Streitkräfte. Davon ausgenommen sind lediglich Bewegungen, die aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Der betroffene Militärflug hob am Mittwoch gegen Nachmittag am Fliegerhorst Wunstorf ab und sollte unter anderem 74 Soldaten nach Mali bringen. Zuvor hatten diese eine zweiwöchige Hotelquarantäne zu absolvieren. Offiziellen Angaben nach waren alle Militärangehörige dreifach gegen Covid-19 geimpft und wurden mehrfach negativ getestet. Der Airbus A400M machte sich auf den Weg zu einem Stützpunkt in Niger und sollte anschließend das deutsche Quartier bei Gao anfliegen. Allerdings wurde daraus nichts, denn die Militärregierung von Mali verweigerte den Überflug. Daher wich die Luftwaffe nach Las Palmas aus und dort wurden zunächst die Soldaten sowie die militärische Crew in Hotels untergebracht. In der deutschen Politik wird die Fortführung des Bundeswehreinsatzes in Mali nun kontrovers diskutiert, da diese ohne regelmäßige militärische „Shuttleflüge“ kompliziert aufrechterhalten werden kann. Einige Oppositionspolitiker äußerten sich, dass kein Abzug erfolgen soll, während die Verteidigungsministerin zumindest sagte, dass man so nicht weitermachen kann.

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Mali will ausländische Militärflüge unterbinden

Die Militärdiktatur im afrikanischen Mali hat den Umgang mit Flügen der UN-Mission Minusma deutlich verschärft und seit letztem Donnerstag die Durchführung wiederholt untersagt. Laut deutschem Außenministerium sind derzeit nur Flüge aus medizinischen Gründen ausgenommen. Zivilen Fluggesellschaften wurden kürzlich nur 72 Stunden Zeit für die Entscheidung, ob die Start- und Landerechte genutzt werden, gegeben. Andernfalls wurde mit dem dauerhaften Entzug gedroht. Fast alle Carrier entschieden sich dafür, dass sie das politisch instabile Land auch weiterhin nicht anfliegen werden. Die Minusma-Mission der Vereinten Nationen wird von zahlreichen Streitkräften unterstützt. Diese stammen beispielsweise aus Österreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten. Erst kürzlich führten die USA für das österreichische Bundesheer mehrere Transportflüge ab Linz-Hörsching durch. Deutschland hat etwa 1.300 Soldaten in Mali stationiert. Derzeit können keine Luftaufklärungen vorgenommen werden. Auch sonstige militärische Flüge sind laut Bundeswehr nur sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich. Die Militärjunta Malis erklärte unter anderem, dass man diese Flüge inklusive Drohneneinsätze nicht mehr haben möchte. Weiters befindet man sich mit den Nachbarstaaten in komplizierten Streitigkeiten. Teilweise haben diese auch Sanktionen verhängt.

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Deutsche Luftwaffe flog erkrankte Gorch-Fock-Soldaten nach Hause

Im November 2021 stach das deutsche Marine-Segelschulschiff Gorch Fock nach enorm langer Liegezeit und teurer Reparatur wieder in See. Nun musste die Luftwaffe aushelfen, um an Covid-19 erkrankte Soldaten nach Deutschland nach Hause zu fliegen. Die Gorch Fock ist seit 1958 bei der deutschen Marine als Ausbildungsschiff im Einsatz. Ab Dezember 2015 befand sie sich in der Reparatur. Die Kosten sind regelrecht aus dem Ruder gelaufen, jedoch wurden die Arbeiten im September 2021 abgeschlossen, so dass die Gorch Fock wieder in See stechen konnte. Die Marine plant dieses Segelschiff bis mindestens 2023 einzusetzen. Allerdings ging auf der Ausbildungsfahrt etwas schief, denn unter der Stammbesatzung bildete sich ein größerer Corona-Cluster. Das hat zur Folge, dass die Gorch Fock auf unbestimmte Zeit im Hafen von Santa Cruz liegt. Ein Sprecher der deutschen Marine erklärte unter anderem, dass die positiv getesteten Soldaten wohlauf seien und allenfalls milde Symptome zeigen würden. Mitte der vergangenen Woche sollten rund 100 Offiziersanwärter ihrer Ausbildung auf diesem Schiff antreten. Daraus wird nun nichts, denn die Marine entschied sich aufgrund des Corona-Clusters, der auf der Gorch Fock ausgebrochen ist, die Nachwuchs-Offiziere auf der Fregatte Sachsen-Anhalt auszubilden. Diese liegt momentan in Bremerhaven und soll am Montag auslaufen. Unter dem Rufzeichen GAFMED1 flog die Luftwaffe mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 von Köln/Bonn nach Teneriffa, um dort erkrankte Marine-Soldaten der Gorch Fock an Bord zu nehmen. Die Luftwaffe bestätigte, dass der Zweck des Einsatzes der 10+25 die Rückholung der Soldaten war. Airbus A310 als fliegendes Krankenhaus im Einsatz Die

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Transportauftrag: U.S.-Air Force flog ab Linz mit Globemaster III für das Bundesheer

Der Flughafen Linz-Hörsching hatte mit einem Boeing C-17A Globemaster III der U.S. Air Force einen nicht alltäglichen Gast. Das Militärflugzeug wurde von der deutschen Ramstein Air Base aus nach Oberösterreich überstellt. Manchmal bedarf es einfach größerem Fluggerät, um sperrige oder viele Güter von A nach B transportieren zu können. Das österreichische Bundesheer verfügt über kein militärisches Fluggerät, das hinsichtlich Kapazität und Größe mit dem Globemaster vergleichbar wäre. Also beauftragten die heimischen Streitkräfte die U.S. Air Force mit der Durchführung eines Transports. So kam es dazu, dass am Freitag ein Boeing C-17A Globemaster III auf dem Flughafen Linz-Hörsching gelandet ist. Sonderlich oft kommt es nicht vor, dass militärisches Fluggerät der Vereinigten Staaten von Amerika in Österreich landet. Diesmal kam die U.S.-Air Force um einen Transportauftrag für das Bundesheer durchzuführen. Zum Einsatz kam die 08-8196, die ihre Homebase im deutschen Ramstein hat. Das vierstrahlige Transportflugzeug ist 11,8 Jahre alt und wurde im März 2021 fabrikneu an die USAF ausgeliefert. Genutzt wurde für die Flüge die Flugnummer RCH291. Über das Wochenende wurden mehrere Transportflüge mit dieser Maschine ab Linz durchgeführt. Das österreichische Bundesheer erklärte auf Anfrage, dass der Globmaster für den Transport von Versorgungsgütern für die österreichischen UN-Soldaten in Mali angemietet wurde. Was sich genau an Bord des U.S.-amerikanischen Transportflugzeugs befunden hat, wollten die österreichischen Streitkräfte nicht näher kommentieren. Das nachstehende Video zeigt den Boeing C-17A Globemaster III auf dem Flughafen Linz-Hörsching:

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