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Wien: Beschlagnahmte Affen ziehen in tschechischem Zoo ein

Nachdem 7 der 13 Affen schon im März in einen Zoo gezogen sind, reist nun auch die Familie mit Affenbabys weiter. Erst im Jänner bezogen 13 Affen – darunter 2 Schnurrbarttamarine, 1 Rotbauchtamarin und 10 Zwergseidenäffchen – das Tierschutzhaus Vösendorf, nachdem sie vom Zoll am Flughafen Wien-Schwechat auf der Reise nach Malaysia aufgehalten wurden. Ursprünglich sollten die Tiere für Zuchtzwecke in den Osten fliegen, jedoch konnte der Besitzer keine Papiere vorweisen. 7 der 13 Äffchen übersiedelten schon vor zwei Monaten in einen Zoo in Tschechien. Um den Elterntieren, sowie den Jungtieren – die von einem Pfleger durch Zufall entdeckt wurden und für eine tierische Überraschung bei Tierschutz Austria sorgten – so wenig Stress wie möglich zu bereit, blieben sie noch eine Zeit lang in Vösendorf, bis die Kleinen groß genug für die Weiterreise waren. Nun ist es so weit und auch die Affen-Familie mit ihren zwei Jungtieren Mona & Lisa ziehen in einen Zoo in Tschechien weiter. Da die Tragezeit bei diesen Tieren etwa 140 Tage beträgt, war die Äffchen-Dame schon trächtig, als sie im Tierschutzhaus ankam. Bei Zwergseiden hilft der Vater fleißig bei der Aufzucht mit, trägt die Jungen, beschäftigt sie und übergibt sie der Mutter eigentlich nur zum Säugen. „Wir sind froh, dass wir den Tieren Anfang dieses Jahres so kurzfristig eine vorübergehende Unterkunft bieten konnten und sie bei uns pflegen und versorgen durften. Einen Platz für 13 Affen in kurzer Zeit zu arrangieren, ist selbst für uns im größten Tierschutzhaus Österreichs, keine einfache Angelegenheit. Dennoch sind wir

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München: Airbus A320 von Austrian Airlines wegen Brandgeruch evakuiert

Am Montag, den 22. Mai 2023 musste Austrian-Airlines-Flug OS112 auf dem Flughafen München evakuiert werden. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich etwa eine halbe Stunde nach der geplanten Abflugzeit auf dem Weg zur Runway. Die Flugzeugführer haben einen Brandgeruch wahrgenommen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Diese traf rasch ein und anschließend wurde die Evakuierung des Mittelstreckenjets eingeleitet. Techniker haben die Maschine dann untersucht und rasch die Ursache gefunden. Laut Austrian Airlines soll eine Heizung im vorderen Bereich defekt gewesen sein. Die Instandsetzung der OE-LBW konnte auf dem Flughafen München durch Lufthansa Technik durchgeführt werden, so dass dieser Airbus A320 kurz vor 13 Uhr 00 Richtung Wien-Schwechat abheben konnte.

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Pfingstferien 2023: Nürnberg rechnet mit 240.000 Fluggästen

Der Nürnberger Flughafen erwartet während der bayerischen Pfingstferien, die traditionell als reisestark gelten, rund 240.000 Passagiere. Zwischen 26. Mai und 11. Juni 2023 sind 1.800 Starts bzw. Landungen angemeldet. Durchschnittlich werden während der Ferienzeit rund 14.100 Passagiere pro Tag bei rund 106 Starts und Landungen erwartet. Verkehrsstärkster Tag wird planmäßig der 28. Mai mit 15.600 Fluggästen bei voraussichtlich 113 Starts und Landungen. Generell zeichnet sich ein Trend zu größeren Flugzeugen bei gleichzeitig weniger Flugbewegungen ab. Auch ist die Auslastung der Flugzeuge tendenziell höher als in früheren Jahren. Die Top 10 der beliebtesten Ziele ab Nürnberg wird unangefochten von Antalya und Mallorca angeführt. Im Länder-Ranking rangieren die Türkei, Spanien, Griechenland und Italien ganz vorn. Zu den beliebtesten Städtezielen gehört neben Istanbul, Amsterdam oder Dublin auch London, wo mit Heathrow und Stansted gleich zwei Airports angeflogen werden. Im Flugplan stark vertreten sind zudem Ziele in Osteuropa.

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Lufthansa kauft vier weitere Airbus A350-900

Lufthansa hat am Dienstag, den 23. Mai 2023, bekanntgegeben, dass man vier weitere Airbus A350-900 erworben hat. Die Maschinen sollen noch in diesem Jahr an Deutschlands größten Luftfahrtkonzern ausgeliefert werden. Die betroffenen Langstreckenflugzeuge hat man nicht direkt bei Airbus gekauft, sondern bei Deucalion Aviation Limited. Derzeit setzt man 21 Airbus A350-900 ein. Im März 2023 wurden fünf A350-900 sowie zehn A350-1000 geordert. Derzeit hält man Fixbestellungen für 38 Langstreckenflugzeuge dieses Typs und ist damit der drittgrößte Kunde für dieses Muster.

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Air Astana feiert 21-jähriges Jubiläum

Am 15. Mai 2023 konnte die kasachische Fluggesellschaft Air Astana ihr 21-jähriges Bestandjubiläum feiern. Gleichzeitig gab der Carrier bekannt, dass man zuletzt Rekordzahlen geschrieben hat. Air Astana hat im Jahr 2002 den Erstflug zwischen Almaty und Astana durchgeführt. Seither ist das Luftfahrtunternehmen stetig gewachsen. Im Geschäftsjahr 2022 verzeichnete die Firmengruppe einen Rekordumsatz in der Höhe von 1,03 Milliarden U.S.-Dollar. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft FlyArystan, die als Billigflieger positioniert ist, beförderte man 7,35 Millionen Reisende. Die Flotte ist auf 43 Maschinen der Hersteller Airbus, Boeing und Embraer angewachsen. Des Streckennetz besteht aus etwa 90 Destinationen.

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Eisenbahn-Fahrgastrechte ab 7. Juni 2023 aufgeweicht

Mit Wirksamkeit zum 7. Juni 2023 werden die Fahrgastrechte für Passagiere von Eisenbahnverkehrsunternehmen aufgeweicht. In zahlreichen Fällen, in denen Passagiere bislang eine Entschädigung bzw. Fahrpreisreduktion einfordern konnten, gibt es künftig nichts mehr zu holen. Am genannten Termin tritt die EU-Verordnung 2021/782 formell in Kraft. Für Fahrgäste hat dies zur Folge, dass Verspätungen und Streichungen, die wegen Unwetter, Fehlverhaltens von Passagieren oder Dritter Personen bzw. Sabotage nicht mehr entschädigungspflichtig sind. Weiters sieht die Verordnung vor, dass die Verspätung trotz aller Bemühungen „unvermeidbar“ gewesen sein muss. Damit sind Streitigkeiten vor Gericht schon regelrecht vorprogrammiert, denn es ist davon auszugehen, dass einige Betreiber beim Finden von Ausreden kreativ werden könnten. Neu ist auch, dass im Falle von Ausfällen die Betreiber große Freiheiten hinsichtlich der Ersatzbeförderung haben. Passagiere haben defacto kein Mitspracherecht mehr und müssen akzeptieren, wenn sie auf andere Züge, Busse oder gar Flüge umgebucht werden. Auch dürfen Fahrscheine anderer Eisenbahnunternehmen ausgehändigt werden. Hinsichtlich der Entschädigungsstaffel gibt es keine nennenswerten Veränderungen.

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Deutsche Umwelthilfe klagt Eurowings wegen Greenwashing-Vorwurf

Die Organisation „Deutsche Umwelthilfe“ wirft zahlreichen Unternehmen, darunter auch die Lufthansa-Tochter Eurowings, so genanntes Greenwashing vor. Man vertritt die Ansicht, dass irreführende Werbeaussagen gemacht werden und hat daher eine Klage gegen die betroffenen Firmen eingereicht. „Eine Fluggesellschaft, die ihren Kundinnen und Kunden CO2-neutrale Flüge verkauft, handelt hochgradig irreführend. Ein in dickwandiges Plastik verpacktes Mineralwasser, das durch halb Europa zu uns in die Lebensmittelmärkte gekarrt wird, kann nicht klimaneutral sein. Anstatt ihre Produkte nachhaltiger zu gestalten, führen Danone, Eurowings, HelloFresh und Netto Verbraucherinnen und Verbraucher schamlos hinters Licht: Indem sie behaupten, die Klimawirkungen ihres Produktes durch fragwürdige Kompensationsprojekte auszugleichen. Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf, die unmittelbaren Umweltauswirkungen zu erfahren, nur so können sie sich für die richtige Alternative entscheiden. Was wir hier erleben, ist ein regelrechter Wettbewerb mit immer dreisteren Behauptungen einer angeblichen Klimaneutralität durch einen unkontrollierten Ablasshandel“, so DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.

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Sepla ruft Air-Europa-Piloten zum Streik auf

Seit 22. Mai 2023 ruft die spanische Pilotengewerkschaft Sepla die Flugzeugführer der Air Europa zur Arbeitsniederlegung auf. Die Maßnahme soll in mehreren Wellen über die Bühne gehen: 22. und 23. Mai, 25. und 26. Mai, 29. und 30. Mai sowie 1. und 2. Juni 2023. Mit Einschränkungen im Flugbetrieb ist zu rechnen. Daher sollten sich Reisende mit Air-Europa-Tickets für die betroffenen Tage regelmäßig über den aktuellen Stand ihrer Buchung informieren. Der letzte Sepla-Streik führte dazu, dass der Carrier rund 600 Flüge absagen musste.

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Bundesheer übernimmt dritten Leonardo AW169

Im Dezember 2022 wurde der erste Hubschrauber „Leonardo AW169“ an die Luftstreitkräfte übergeben. Gestern ist der dritte „Lion“ in Österreich gelandet. Bis Jahresende werden noch weitere drei Hubschrauber erwartet. Im Dezember des Vorjahres hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Option zum Kauf von insgesamt 36 Hubschraubern unterzeichnet und diese werden bis 2028 geliefert. „Die Modernisierung der Luftstreitkräfte hat Fahrt aufgenommen. Mit den neuen Hubschraubern ‚Lion‘ wird die Leistungsfähigkeit unserer Luftstreitkräfte weiter verbessert und damit auch der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung. Es war definitiv die richtige Wahl, in Summe 36 Hubschrauber zu kaufen, denn mit den verschiedenen Konfigurationen kann ein breites Spektrum an Aufgaben abgedeckt werden“ so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Der Mehrzweckhubschrauber „Leonardo“ ist besonders leistungsstark und damit auch für Einsätze im Gebirge bestens geeignet. Er kann auch bei Nacht bzw. bei schlechten Witterungsbedingungen fliegen. Seine Einsatzmöglichkeiten reichen von Truppentransporten, Katastrophenhilfe und Notfallmaßnahmen über Brandbekämpfung, Bergrettung und medizinischen Evakuierungsflügen bis hin zum Schutz aus der Luft in der bewaffneten Version. Neben dem Zulauf der Hubschrauber wird in neue Infrastruktur und die Ausbildung des Personals investiert. Während die Umschulung für Piloten ca. zehn Wochen dauert, bedarf es bei technischem Personal etwa sechs Wochen, wovon drei Wochen Theorie- und drei Wochen Praxisausbildung sind. Der „Leonardo AW169“ ist ein Hubschrauber der 5-Tonnen-Klasse, der von zwei Triebwerken mit je 826 kW Dauerleistung angetrieben wird. Damit erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h und kann über 800 km weit fliegen. Die maximale Flugdauer beträgt bis zu 4:20 Stunden. Die Nutzlast des Hubschraubers beträgt bis zu

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Qantas nimmt zwei Airbus A330 von Finnair ins Wetlease

Mit zwei Airbus A330 wird Finnair für vorerst zwei Jahre im Auftrag von Qantas fliegen. Anschließend sollen die beiden Flugzeuge 2,5 Jahre lang dry an Qantas verleast werden. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Oneworld-Partnern beginnt im Oktober 2023. Dann wird Finnair den ersten Airbus A330 samt Besatzungen nach Australien überstellen. Die zweite Einheit folgt gegen Jahresanfang 2024. Während der Wet-Lease-Periode werden die Flugzeuge im Qantas-Netz auf Strecken von Sydney und Singapur sowie Sydney und Bangkok eingesetzt. Die Finnair-Piloten werden Finnair-Linienflüge von Helsinki nach Singapur und von Helsinki nach Bangkok fliegen; anschließend werden sie auf Qantas-Linienflügen zwischen Singapur, Bangkok und Sydney eingesetzt, bevor sie zu ihrer Heimatbasis in Helsinki zurückkehren. Das Kabinenpersonal wird von Finnair-Partnern in Singapur und Bangkok gestellt, und die Flugzeugwartung wird von Finnair-Partnern an den Qantas-Destinationen durchgeführt. Finnair hat sich ausreichende Pilotenressourcen gesichert, die ihrer Flottengröße entsprechen, einschließlich der an Qantas geleasten Flugzeuge. Die Qantas-Vereinbarung hat keine Auswirkungen auf die Anzahl der Kabinenbesatzungen bei Finnair, da diese vollständig in anderen Bereichen eingesetzt werden. „Wir freuen uns über die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit unserem Oneworld-Partner Qantas. Diese Vereinbarung ermöglicht es uns, unsere A330-Flotte in vollem Umfang im rentablen Betrieb einzusetzen“, sagte Antti Tolvanen, Senior Vice President, Network and Revenue Management bei Finnair.

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