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Swiss-Flugbegleiter haben neuen Gesamtarbeitsvertrag abgelehnt

Vor einigen Wochen haben sich die Fluggesellschaft Swiss und die Flugbegleitergewerkschaft Kapers auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Dieser wurde von einigen Beschäftigten öffentlich kritisiert. Nun wurde die Vereinbarung von 65 Prozent der Mitglieder abgelehnt. Dies hat zur Folge, dass der ausverhandelte GAV nicht wie geplant in Kraft treten kann und das alte Vertragswerk aus dem Jahr 2015 weiterläuft. Stimmberechtigt waren 2.299 Kapers-Mitglieder, die ab Genf und Zürich für Swiss fliegen. Derzeit ist noch nicht absehbar wie Gewerkschaft und Swiss auf die Schlappe reagieren werden.

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Madrid: Iberojet nimmt Boavista auf

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet wir im Sommerflugplan 2023 im Auftrag des Reiseveranstalters Travelplan Nonstopflüge zwischen Madrid und Boavista anbieten. Diese sollen jeweils an Donnerstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung dieser Iberojet-Flüge für den Zeitraum zwischen 22. Juni und 7. September 2023 befirstet. Über eine mögliche Fortführung wurde bislang noch nicht entschieden. Pauschalreisen werden unter anderem in Kooperation mit Rui Hotels & Resorts angeboten.

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Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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Singapur: Scoot flottet neun Embraer 190-E2 ein

Die Billigfluggesellschaft Scoot wird vorerst neun Regionaljets des Typs Embraer E190-E2 in die Flotte aufnehmen. Diese werden über den Leasinggeber Azorra bezogen. Die Maschinen werden mit 112 Sitzplätzen bestuhlt sein. Die Singapore-Airlines-Tochter wird die Embraer-Jets ab 2024 bis Ende 2025 übernehmen. Für den Hersteller ist der Deal von besonderer Bedeutung, denn erstmals wird es in Singapur einen Operator dieses Musters geben. Scoot: „Es wird die größeren Flugzeuge der Airbus A320-Familie und der Boeing 787 in der Flotte von Scoot wirksam ergänzen und dünnere Strecken zu Zielen außerhalb des Stadtgebiets von Singapur bedienen“.

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Belgien: Ryanair und Gewerkschaften erzielen Einigung

Ende der vergangenen Woche konnten die Gewerkschaften CNE und ACV Puls eine vorläufige Einigung für das belgische Ryanair-Personal vereinbaren. Diese beinhaltet unter anderem, dass der lokale Mindestlohn für den Luftfahrtsektor eingehalten wird. Zuvor hatten die beiden Arbeitnehmervertretungen wiederholt zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, denn der Tarifstreit zog sich schon länger hin. Mit dem Management des Billigfliegers wurde eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Diese liegt nun den Mitgliedern zur Abstimmung vor. Bis die Entscheidung da ist, soll es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen geben. Nicht von der Einigung umfasst ist das Thema rund um die Schließung der Basis Brüssel-Zaventem. Diese wurde von Ryanair aufgelöst. Konkret wird noch über etwaige Ansprüche bzw. Versetzungsmöglichkeiten für 15 Piloten und 44 Flugbegleiter verhandelt.

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Ukraine International pausiert Linienflüge bis mindestens 10. April 2023

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat mitgeteilt, dass man sämtliche Linienverbindungen, bis mindestens 10. April 2023 eingestellt lassen muss. Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Carrier ab 11. April 2023 wieder fliegen wird. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Ukraine aufgrund des von Russland angezettelten Krieges seit fast über einem Jahr für zivile Flugzeuge gesperrt ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen Ukraine International, SkyUp und alle anderen Anbieter ihre Linienflüge ab bzw. in dieses Land nicht bedienen. Beide Carrier setzen Teile ihrer Flotte außerhalb der Ukraine im Auftrag anderer Carrier ein. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der seit fast einem Jahr tobende Krieg rasch beendet werden könnte. Daher gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Ukraine International ab 11. April 2023 wieder ab ukrainischen Airports fliegen kann. Die Aussetzung der Linienflüge musste bereits mehrfach verlängert werden.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter holt neuerlich Angebote ein

Das Rennen um den deutschen Regionalflughafen Frankfurt-Hahn ist wieder offen, denn Masseverwalter Jan Markus Plathner hat Bieter und sonstige Interessenten dazu eingeladen bis 9. März 2023 Angebote abzugeben. Eine Entscheidung soll bis zum 26. März 2023 fallen. „Im Hinblick auf die versagte Genehmigung in den besonderen Gläubigerversammlungen und die neuen Interessenbekundungen möchten wir potenziellen Interessenten die Chance geben, am Investorenprozess teilzunehmen. Im Vordergrund steht aber weiterhin, zeitnah eine Lösung zu erreichen“, so der Jurist. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiterhin vollständig fortgeführt. Der Sommerflugplan 2023 wird weitere neue europäische Ziele enthalten, die nonstop ab Frankfurt-Hahn angeflogen werden.

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Eurowings: Ein Fürther erfand den Airline-Namen

Aus dem Zusammenschluss des Nürnberger Flugdienstes (NFD) und der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) entstand am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings. Was viele nicht wissen: Den europaweit bekannten Namen erfand der gebürtige Fürther Günter Mayer, der als Fluggerätmechaniker bei der jungen Airline beschäftigt war. „Es gab damals einen Aufruf an die Belegschaft, sich einen passenden Namen auszudenken“, erinnert sich Mayer. „Ich habe das englische Wort für Flügel, Wings, mit dem europaweiten Streckennetz kombiniert. So entstand Eurowings.“ Ein Flugkapitän hatte den gleiche Einfall. Beide bekamen für ihre Idee eine Prämie in Höhe von 500 Mark – umgerechnet rund 256 Euro. Günter Mayer ist durch und durch luftfahrtbegeistert. Obwohl er heute bei der Lufthansa in München in der Flugzeugeinsatzsteuerung arbeitet, besucht er regelmäßig „seinen“ Airport Nürnberg, um als „Spotter“ das Geschehen auf dem Vorfeld festzuhalten und Flugzeuge zu fotografieren. Auch als Gästeführer ist er seit vielen Jahren am Flughafen aktiv und begleitet Bustouren mit fachkundigen Erläuterungen, unter anderem bei den jährlichen Stadtführungen. Ob Günter Mayer stolz ist auf seinen Einfall, dem Eurowings ihren Namen zu verdanken hat? „Ja, ich bin stolz, den Namen Eurowings erfunden zu haben – aber auch etwas traurig darüber, dass es keine Eurowings-Basis mehr in Nürnberg gibt, dort, wo alles begonnen hat. Da schwingt gerade jetzt zum Jubiläum etwas Wehmut mit.“

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Ab heute: Nachtzug mit Schlafwagen zwischen Hamburg und Stockholm

Nach 28 Jahren gibt es wieder einen Nachtzug mit Schlafwagen, der täglich zwischen Hamburg und Stockholm verkehrt. Nach einer Unterbrechung von 28 Jahren wird es wieder eine direkte nächtliche Bahnverbindung zwischen Hamburg und Stockholm geben, die mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen ausgestattet ist. Das schwedische Bahnunternehmen SJ gab bekannt, dass der erste Zug heute Abend von Hamburg-Altona nach Stockholm-Central fahren wird. Von da an wird die Verbindung sieben Mal pro Woche in beide Richtungen angeboten, wobei die Fahrtzeit zwölf Stunden beträgt. Obwohl es bereits seit letztem Jahr eine ähnliche Verbindung gab, wurden nicht alle Wagentypen angeboten, wie zeit.de berichtet. Ab dem 31.03. 2023 wird die Strecke auch nach Berlin erweitert und der Zug wird am Hamburger Hauptbahnhof statt in Altona halten. Die Preise für die Verbindung variieren je nach Klasse und dem gewünschten Sitz-, Liege- oder Schlafwagen zwischen 30 und 205 Euro. Es gibt auch vergünstigte Preise für Kinder, Studenten und Senioren. Die vom schwedischen Zentralamt für Verkehrsinfrastruktur in Auftrag gegebene Strecke nach Berlin ist den Angaben zufolge zunächst bis Ende September geplant. Über weitere Angebote der schwedischen Bahn auf deutschen Bahnstrecken werde derzeit verhandelt.

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