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Mexiko: Aeromar muss nach 35 Jahren das Handtuch werfen

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar musste nach rund 35 Jahren den Flugbetrieb einstellen. Zuletzt war das Unternehmen von finanziellen Schwierigkeiten geplagt. Seit 2020 ist es der zweite Carrier dieses Landes, der den Betrieb aufgeben musste. Aeromar hatte zuletzt 21 Inlandsziele und bediente drei internationale Destinationen. Offiziellen Angaben nach hat man allein gegenüber Flughäfen, Dienstleistern und der mexikanischen Regierung einen Schuldenberg in der Höhe von rund 600 Millionen U.S.-Dollar angehäuft. Die Flotte von Aeromar bestand zuletzt aus drei ATR42-500, zwei ATR42-600 und sechs ATR72-600. In der Vergangenheit hatte man auch ATR42-300 sowie Regionaljets der Typen CRJ-200ER und CRJ-200LR in Betrieb.

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Noch keine Slots: Jetblue will Amsterdam anfliegen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue beabsichtigt ab Boston und New York-JFK mit dem Maschinentyp Airbus A321LR nach Amsterdam zu fliegen. Allerdings hat man ein Problem: An die notwendigen Slots in Schiphol muss man erst noch kommen. Seitens Jetblue hofft man auf behördliche Hilfe durch das U.S.-amerikanische Department of Transport, denn man hat beantragt, dass dieses zumindest zwei tägliche Kurspaare, die momentan von KLM gehalten werden, aufhebt und an Jetblue vergibt. Über diesen Weg hofft man doch noch an Start- und Landerechte in Schiphol zu kommen. Ob das Vorhaben gelingt, ist derzeit noch offen.

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Auch Latam will Viva Colombia übernehmen

Für die insolvente Fluggesellschaft Viva Colombia gibt es nach Avianca und Jetsmart einen weiteren Interessenten. Die Latam Group bekundete ebenfalls Interesse an einer Übernahme, so dass sich ein Dreikampf entwickeln könnte. Ursprünglich wollte Viva Columbia mit Avianca fusionieren. Die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden lässt auf sich warten. Vor wenigen Tagen gab Jetsmart bekannt, dass man dazu bereit ist den sich mittlerweile unter Gläubigerschutz befindlichen Carrier zu übernehmen. Auch Latam ist nun an Viva Columbia interessiert.

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Air France-KLM kehrt in Gewinnzone zurück

Air France-KLM hat nach den turbulenten Jahren der Corona-Pandemie wieder schwarze Zahlen geschrieben. Trotz steigender Kraftstoffpreise und anderen erhöhten Ausgaben konnte das französisch-niederländische Unternehmen im letzten Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 728 Millionen Euro verzeichnen. Nach milliardenschweren Verlusten in den letzten Jahren ist das ein großer Schritt nach vorne. Air France-KLM hat seine Kapazitäten wieder hochgefahren und konnte im letzten Jahr mehr als 83 Millionen Passagiere befördern, was einem Plus von 87 Prozent entspricht. Die Erlöse stiegen um 84,4 Prozent auf fast 26,4 Milliarden Euro und das operative Ergebnis erreichte 1,2 Millionen Euro. Das vierte Quartal 2022 war für Air France-KLM besonders erfolgreich, da das Unternehmen den höchsten Umsatz in seiner Geschichte erreichte. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 ist der Carrier optimistisch und plant, zu seiner vollen Kapazität zurückzukehren.

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DHL Express launcht Ökofrachttarif

DHL Express gibt die Einführung von Go Green Plus bekannt, einem neuen Service, der es Kunden erlaubt, die mit ihrem Frachtaufkommen verbundenen CO2-Emissionen durch Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff zu reduzieren. Die Einführung erfolgt zunächst in Großbritannien, gefolgt von Italien, Dänemark, Schweden, Kanada, Australien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In den nächsten Monaten wird Go Green Plus allen Kunden von DHL Express weltweit zur Verfügung stehen. „Sie erhalten damit die Möglichkeit, die gewünschten CO2-Reduktionen und SAF-Mengen an den eigenen Bedarf anzupassen“, so der Carrier in einer Aussendung.

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Fidschi: CoV-Einreiseregeln gelten nicht mehr

Am 14. Februar hat die Regierung des Inselstaates Fidschi bekanntgegeben, dass künftig alle Corona-Einreiseregeln aufgehoben werden. Folglich dürfen auch Personen ohne vollständigen Impfschutz in das Land einreisen, auch die Pflicht zum Abschluss einer Reisekrankenversicherung entfällt.  Pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar hat Fidschi seine Einreiseregelungen bezüglich Corona vollständig aufgehoben. Somit dürfen wieder alle Menschen unabhängig von ihrem Impfstatus in das kleine Inselparadies einreisen. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen künftig bei der Ankunft nur ihr Rückflugticket und einen Reisepass vorlegen, der ab dem Rückreisedatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Wer einen längeren Aufenthalt auf einer der 322 Inseln plant, muss ein Visum beantragen. Die Pflicht, eine Reisekrankenversicherung nachzuweisen, entfällt allerdings zusammen mit den übrigen Corona-Einreisebestimmungen. Eine Sonderregelung gilt für Reisende, die über die USA nach Fidschi einreisen. Sie benötigen einen Reisepass mit elektronisch lesbarem Chip.

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Subventionen: Nordmazedonien wiederholt Ausschreibung erneut

Eigentlich wollte die Regierung von Nordmazedonien mit Hilfe von Subventionen den Flugverkehr ab Skopje und Ohrid ausbauen. Nun hat man die Ausschreibung zurückgezogen, um in Kürze eine aktualisierte zu veröffentlichen. Bislang hatten sich Wizz Air, Lufthansa und Aegean Airlines um Zuschüsse beworben. Die Regierung erklärte unter anderem, dass die Anträge der drei genannten Carrier nicht bewilligungsfähig waren, da die Fluggesellschaften unvollständige Unterlagen vorgelegt haben sollen. Nun wird die Ausschreibung, die bereits im Vorfeld zweimal annulliert werden musste, abermals wiederholt.

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Sommer 2023: Air France nimmt Nizza-Marrakesch auf

Im Sommerflugplan 2022 wird die Fluggesellschaft Air France eine saisonale Route zwischen Nizza und Marrakesch bedienen. Diese soll zwischen 7. Juli 2023 und 25. August 2023 zweimal pro Woche angeboten werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt am Verkehrstag Montag mit dem Maschinentyp Airbus A320. An Freitagen sollen Airbus A319 eingesetzt werden. Vorerst ist die Neuaufnahme bis 25. August 2023 befristet, jedoch ist bei entsprechendem Markterfolg eine Verlängerung seitens Air France vorstellbar.

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Keine ICE-Anbindung für Flughafen München

Im Gegensatz zu Frankfurt am Main wird der Flughafen München mit hoher Wahrscheinlichkeit auf absehbare Zeit nicht an das InterCityExpress-Netz der Deutschen Bahn AG angeschlossen werden. Die Bundesregierung sieht hierfür keine Notwendigkeit. In Bayern ist man darüber naturgemäß nicht begeistert, denn man betrachtet die fehlende ICE-Anbindung gegenüber Frankfurt am Main als signifikanten Wettbewerbsnachteil. Der Münchner Merkur berichtet unter anderem, dass die Bunderegierung für die Aufnahme einer möglichen Neubaustrecke keine Rechtsgrundlage sieht. Damit ist das Anliegen aus Bayern für längere Zeit auf die lange Bank geschoben.

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Betriebsrat kritisiert Hängepartie um Hahn-Verkauf

Die Hängepartie rund um den Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn sorgt nun auch seitens des Betriebsrats, der betont, dass bislang alle Löhne und Gehälter pünktlich auf den Konten angekommen sind, für Kritik. Hintergrund ist, dass die Firma Swift Conjoy, an die ursprünglich der Zuschlag ergangen ist, den Kaufpreis bis dato nicht bezahlt hat. Nun wurde mit der NR Holding AG eine Alternative gefunden, jedoch befindet sich diese im Mehrheitseigentum des Russen Viktor Charitonin. Der Betriebsrat kritisiert, dass sich angesichts des Krieges in der Ukraine ein suboptimales Bild ergeben würde. Die NR Holding GmbH erklärte gegenüber der DPA unter anderem, dass die Mehrheit in den Händen von deutschen Investoren liegen wird. Man wäre selbst – bei Zuschlag – mit weniger als 25 Prozent beteiligt und habe demnach auch keine Sperrminorität.

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