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Sommer 2023: Flyr mit drei neuen Zielen ab Oslo

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr plant schrittweise ab Mai 2023 saisonale Routen, die man bereits in diesem Jahr ab Oslo im Programm hatte, wieder aufzunehmen. Es handelt sich um die Ziele Zadar, Dubrovnik, Palermo und Motpellier. Je nach Ziel sind pro Woche bis zwischen einem und drei Umläufe geplant. Die saisonalen Strecken sind vorerst bis 19. Augst 2023 befristet. Davon ausgenommen ist Zadar, das nur bis zum 9. August 2023 angesteuert werden soll. Neu im Flyr-Sommerflugplan 2023 ab Oslo sind die Destinationen Korfu, Pisa und London-Gatwick. Die zuerst genannten Ziele sollen zweimal wöchentlich angeflogen werden und nach Gatwick soll es sechsmal pro Woche gehen. Pisa will man per 31. Juni 2023 auf drei Umläufe aufstocken.

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Bundesrat: Niedersachsen-Antrag gegen Flugticket-Vorkasse abgelehnt

Die Landesregierung von Niedersachsen wollte über den Bundesrat einen Entschließungsantrag an die Bundesregierung richten, der die momentane Vorauskasse-Praxis bei Flugtickets beenden sollte. Der Vorstoß war aber nicht erfolgreich, denn in der Länderkammer fand das Anliegen keine Mehrheit. Immer wieder kritisieren Konsumentenschützer und einzelne Politiker den Umstand, dass Flugscheine mitunter lange im Voraus vollständig bezahlt werden müssen, aber sich Rückerstattungen bzw. Kundenbetreuung im Falle von Stornierungen mitunter kompliziert gestalten. Niedersachsen wollte erreichen, dass künftig erst am Abflugtag, beispielsweise am Check-in-Schalter, bezahlt werden muss. Das sahen die Vertreter der anderen Bundesländer mehrheitlich anders, denn der Antrag wurde nicht angenommen.

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Eurowings sieht Markterfolg in Prag

Seit rund einem Jahr ist Eurowings am Flughafen Prag mit einer Basis präsent. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass man mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist. Auf den Umstand, dass einige angekündigte Routen gar nicht aufgenommen wurden, ging man nicht ein. „Prag und Eurowings passen zusammen. Wir haben den Schritt nach Tschechien in einer noch sehr unsicheren Situation gewagt, aber es wird immer deutlicher, dass die Menschen in ganz Europa nach den Corona-Beschränkungen wieder reisen wollen“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. „Auch unser Konzept als Billigfluggesellschaft geht auf: Die Tschechen fliegen gerne günstig, aber sie schätzen auch unsere Zusatzleistungen wie die flexible Umbuchung bis 40 Minuten vor Abflug oder unseren Priority Service“. Im Sommer 2023 will man mehr Flüge ab der tschechischen Hauptstadt anbieten. Neu im Programm sind Verbindungen nach Genf, Rhodos und Korfu. Häufigere Verbindungen werden nach Kopenhagen (elfmal pro Woche), Stockholm (sechsmal pro Woche), Malaga (viermal pro Woche), Athen und Alicante (dreimal pro Woche) angeboten. Das Programm umfasst nun insgesamt 18 Strecken, die mit drei stationierten Flugzeugen von Eurowings Europe bedient werden.

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Manila: Island Aviation flottet zwei Twin Otter ein

Das Luftfahrtunternehmen Island Aviation hat bei de Havilland Aircraft of Canada zwei Twin Otter Series 400 bestellt. Damit wird diese Flugzeugfamilie nach längerer Abwesenheit wieder planmäßig ab Manila im Einsatz sein. „Wir haben uns für die Twin Otter entschieden, weil sie sich seit langem durch Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten auszeichnet“, sagte Emmanuel Generoso, Chief Operating Officer von Island Aviation, Inc. „Wir freuen uns auf die Wiederaufnahme der Twin Otter in unsere Flotte, wo sie das exklusive Resort Amanpulo mit Flügen von Manila aus bedienen werden.“

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Italien: Volotea bläst geplante Algerien-Flüge ab

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea konnte erst kürzlich Streckenrechte für neue Flüge zwischen Italien und Algerien erlangen. Man machte große Ankündigen, jedoch wurden die geplanten Routen sang- und klanglos wieder abgesagt. Im November 2022 kündigte der Carrier an, dass noch in diesem Jahr ab Neapel und Venedig (Marco Polo) nach Algier geflogen werden soll. Man wollte bis zu vier wöchentliche Flüge zwischen den beiden Staaten bedienen, da man in diesem Ausmaß die Streckenrechte bis inklusive Sommerflugplan 2023 erhalten hatte. Nun kommt es anders, denn Volotea hat keinen einzigen Flug zwischen Italien und Algerien durchgeführt, denn die beiden angekündigten Neuaufnahmen wurden abgesagt. Ob der spanische Lowcoster diese Projekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut avisieren wird, ist völlig offen.

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Ab Aalborg und Göteborg: SAS nimmt New York (Newark) auf

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird im Sommerflugplan 2023 auch ab Aalborg und Göteborg Langstreckenflüge nach New York (Newark) anbieten. Diese sollen mehrmals wöchentlich mit Airbus A321LR bedient werden. Ab 27. April 2023 nimmt SAS ab den beiden schwedischen Städten Kurs auf den Newark Airport. Zunächst werden jeweils drei Kurspaare pro Woche angeboten., Ab Aalborg geht jeweils Montags, Donnerstags und Samstags in die USA. Die Rückflüge werden an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt. Von Göteborg aus fliegt SAS den Newark Airport an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag an. Die umgekehrte Richtung bietet man an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen an. Zuletzt flog SAS ab diese Stadt im Jahr 1983 nach New York. Damals steuerte man aber den Flughafen JFK an.

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Ita Airways nimmt Rom-Washington auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2023 zwischen Rom-Fiumicino und Washington (Dulles) zu fleigen. Der Carrier hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Die Neuaufnahme soll zunächst fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab 1. August 2023 will Ita Airways täglich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Derzeit ist geplant, dass Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz kommen sollen.

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LOT trennt sich von Vorstandschef

LOT Polish Airlines setzt ihren Vorstandschef vor die Tür. Rafal Milczarski muss auch seinen Schreibtisch beim LOT-Mutterkonzern PGL räumen. LOT Polish Airlines sucht einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat hat Rafal Milczarski am Mittwoch von allen Aufgaben entbunden. Der Manager stand seit 2016 an der Spitze der Airline und übernahm zwei Jahre später auch den Vorstandsvorsitz bei der LOT-Muttergesellschaft PGL. Die Hintergründe der plötzlichen Absetzung seien unklar, wie das Onlineportal Aero berichtet. Unter Milczarski hatte es öfter Spannungen zwischen Airline und Belegschaft gegeben. Piloten und Flugbegleiter hatten Milcazarskis Absetzung bereits 2018 gefordert – das LOT-Management hatte nach einem Streik 67 Teilnehmer kurzerhand entlassen. Interimsweise werde LOT Polish Airlines von Aufsichtsratschefin Katarzyna Lewandowska geführt, wie LOT in einer Aussendung mitteilte. Bei PGL springt Elzbieta Bugaj bis zur Nachbesetzung ein.

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Tuifly schaltet Buchungen für kommenden Winter frei

Tuifly hat den Flugplan für den Winter 2023/24 buchbar gemacht. Mehr als 1,2 Millionen Sitzplätze sind im Angebot – mehr als die Hälfte entfällt auf die Kanarischen Inseln. Besonders groß sei das Angebot für Fuerteventura und Gran Canaria mit jeweils mindestens 40 wöchentlichen Hin- und Rückflügen, wie der Ferienflieger mitteilt. Die im aktuellen Winter erstmals angeflogenen Ziele Dakar im Senegal und Luxor in Ägypten werden auch im Winter 2023/2024 von Düsseldorf aus bedient. Aufgestockt wird das Flugprogramm ab Hannover nach Agadir, Mars Alam, Gran Canaria, Teneriffa, Hurghada und auf die Kapverden. Zu 16 Zielen von fünf Abflughäfen in Deutschland starten die TUI-Fly-Flieger im nächsten Winter. Die meisten Flüge wird es ab Hannover geben.

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Lufthansa: Boni-Vereinbarungen des Vorstands werden kritisiert

Die Bundesregierung lehnt Pläne der Lufthansa zur Auszahlung von Boni an ihre Vorstände trotz milliardenschwerer Staatshilfen in der Pandemie ab. „Die Bundesregierung sieht das ausdrücklich anders“, wird Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei FVW zitiert. „Nach ihrem Verständnis würde das Ansammeln von Bonuszahlungen in Verbindung mit einer späteren Auszahlung nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen, die es im WSF gegeben hat, gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen.“ Man werde das mit der Lufthansa besprechen. Dabei seien „interessante rechtliche Fragen“ zu klären. Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Pandemie hatte Lufthansa 2020 und 2021 tief in die roten Zahlen gestürzt. Im Sommer 2020 bewahrte der Staat die Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Aus. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) stützte die Lufthansa mit sechs Milliarden Euro. Er stieg in diesem Zuge mit 20 Prozent direkt beim Konzern ein. Die staatliche Förderbank KfW steuerte zudem einen Kredit über eine Milliarde Euro bei. Inzwischen hat die Lufthansa die Hilfen komplett zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung mit mehr als 700 Millionen Euro Gewinn verkauft. Dem „Handelsblatt“ zufolge hatte der Aufsichtsrat Anfang Dezember beschlossen, dem Top-Management Bonuszahlungen für 2021 und 2022 zu gewähren. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, interne Diskussionen im Aufsichtsrat kommentiere man nicht. „Die aktuell öffentlich in der Diskussion stehende Vergütung für den Vorstand wird abhängig von verschiedenen Faktoren frühestens ab dem Jahr 2025 zur Auszahlung kommen.“ Es gehe um einen Langfristbonus. Der Aufsichtsrat beachte bei allen Entscheidungen zur Management-Vergütung geltendes Recht. Gewerkschaften forderten Prämien auch für die Belegschaft. Diese habe in der Pandemie harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für

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