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Sommer 2023: Swiss nimmt Genf-Hamburg auf

Ab Ende März 2023 wird Swiss eine Nonstopverbindung zwischen Genf und Hamburg anbieten. Diese soll vorerst viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende März 2023 fliegt Swiss jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nonstop von Hamburg nach Genf. Abflugzeit ab Hamburg ist jeweils um 17:20 Uhr mit Ankunft rund 1:45 Stunden später in Genf. Die Strecke wird mit einem Airbus des Typs A220-300 bedient. „Dass Swiss schon jetzt eine neue Strecke für den kommenden Sommer ankündigt, freut uns sehr. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Hamburg und Genf steigt unser Angebot an Direktzielen weiter. Neben Urlaubenden zieht das Genfer Bankenviertel auch viele Geschäftsleute in die Stadt. Dank der geplanten Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen ist Genf schnell und zuverlässig ab Hamburg erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Island: Play erstmals in den schwarzen Zahlen

Der Billigflieger Play konnte erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn verkünden. Im dritten Quartal des Jahres 2022 hat man ein Ebit in der Höhe von 1,3 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei rund 59,9 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie in Q2/2022. Man beförderte zuletzt etwa 310.000 Passagiere. Der jüngste Quartalsgewinn ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch ist Play eine noch recht junge Fluggesellschaft. Eigenen Angaben nach hat man von der hohen Nachfrage im Transatlantikverkehr profitiert. Diese soll sprunghaft um 84 Prozent angestiegen sein. Zuletzt bestand die Flotte aus sechs Maschinen. „Dies war das erste Quartal, in dem wir unseren transatlantischen Betrieb vollständig aufgenommen haben. Da die meisten unserer Zielorte ganz neu in unser Netz aufgenommen wurden, war die Marke Play  auf diesen Märkten weitgehend unbekannt. Ich bin der Meinung, dass es für ein so junges Unternehmen eine beachtliche Leistung ist, unter diesen Umständen einen operativen Gewinn (EBIT) zu erwirtschaften, und dass dies nicht als selbstverständlich angesehen werden kann“, so Firmenchef Birgir Jónsson.

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Passagiere zu dick: United Airlines muss Sitze blockieren

Der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines bereitet der Umstand, dass die Passagiere immer dicker werden, mittlerweile Probleme. Da diese mehr wiegen als das von der FAA festgelegte Durchschnittsgewicht immer mehr Sitze nicht verkaufen. Das führt dazu, dass man beispielsweise im Maschinentyp Boeing 757 drei bis sechs Sitze blockieren muss. Der Carrier teilt dazu unter anderem mit: „Die vorübergehende Änderung ist eine Folge des gestiegenen durchschnittlichen Wintergewichts der Kunden, wie von der FAA vorgeschrieben. Um die aktuellen Anforderungen an Gewicht und Balance der B757 zu erfüllen, wird United zwischen dem 1. November und dem 30. April 2023 bestimmte Sitze sperren“.

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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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Heathrow: Dreitägiger Streik angekündigt

Ab 18. November 2022 sind die Beschäftigten der am Flughafen London-Heathrow tätigen Bodendienstleister Menzies und Dnata zu einem dreitägigen Streik aufgerufen. Es wird damit gerechnet, dass es in den Terminals 2, 3 und 4 zu erheblichen Beeinträchtigungen, Ausfällen und Verspätungen kommen wird. Die Gewerkschaft Unite fordert für die Mitarbeiter der beiden Firmen deutlich höhere Löhne. Derzeit ist noch nicht klar wie viele der rund 700 Beschäftigten sich tatsächlich am dreitägigen Streik beteiligen werden. Es wird aber damit gerechnet, dass der Kunde Qatar Airways besonders stark betroffen sein wird, da dieser Zusatzflüge nach Doha aufgelegt hat.

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Italien: Sieben Tote bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Hubschrauberabsturz in Süditalien sind am Samstag sieben Personen ums Leben gekommen. Raffaele Piemontese, Vizepräsident der Region Apulien, bestätigte, dass es leider keine Überlebenden gibt. Der Helikopter eines privaten Betreibers war am Samstagvormittag mit einem Arzt, einer slowenischen Familie und zwei Piloten an Bord vom Radar verschwunden. Im Bereich der möglichen Absturzstelle wurde sofort mit der Suche begonnen. Letztlich sind alle Insassen des A109 ums Leben gekommen.

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Nürnberg verabschiedet türkische Leiharbeiter

Der Flughafen Nürnberg hat am Sonntag jene türkischen Leiharbeiter verabschiedet, die man aufgrund von Personalmangel befristet angefordert hatte. Die Bundesregierung hatte zeitlich befristete Arbeitsvisa ausgestellt. „Wir lassen sie nur ungern ziehen, denn sie haben sich sehr gut bei uns eingearbeitet und sind eine große Unterstützung gewesen“, sagt Geschäftsführer Michael Hupe, von dem sich die Mitarbeitendem mit einem „Servus“ verabschiedeten. Insgesamt 19 vorwiegend junge Männer und Frauen aus der Türkei halfen in der Gepäckabfertigung und der Flugzeuginnenreinigung aus. Ursprünglich ging man davon aus, dass auf Deutschlands Flughäfen bis zu 2.000 Leiharbeiter aus der Türkei temporär eingesetzt werden sollen. Letztlich haben aber nur zwei Airports tatsächlich Aushilfen angefordert. Neben Nürnberg war dies auch der Flughafen München.

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Luanda: Tankwagen crasht A340-Triebwerk

Der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-FOX machte auf dem Flughafen Luanda unliebsame Bekanntschaft mit einem Tankwagen. Hifly Malta setzt dieses Langstreckenflugzeug im Auftrag von TAAG Angola Airlines ein. Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Betankungsfahrzeug im Bereich dem rechten äußeren Triebwerk. Dadurch ist eine leichte Beschädigung entstanden. Die 9H-FOX war zuletzt am 1. November 2022 unter der Flugnummer DT651 im Einsatz. Nachstehend sind einige Fotos, die die Beschädigung zeigen, eingebettet.

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Libyen: Medsky Airways registriert ersten Airbus A320

Das in Libyen ansässige Luftfahrtunternehmen Medsky Airways befindet sich in der finalen Zulassungsphase als Fluggesellschaft. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Malta MedAir, auf deren AOC bislang die Flugzeuge des Typs Airbus A320 registriert waren. Als erste Maschine wechselte die 9H-MSB in das Register von Libyen. Dort trägt dieser A320 nun das Luftfahrtkennzeichen 5A-MSB. Nach Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung will Medsky Airways die Flüge selbst durchführen. Derzeit ist man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft tätig. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch MaltaMedAir, auf deren AOC die Maschinen registriert sind. Vor einigen Monaten hat Medsky Airways bei den lokalen Behörden in Tripolis die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt, um selbst als Airline tätig werden zu können. Laut lokalen Berichten soll man sich in der finalen Phase befinden, weshalb der erste A320 umgemeldet wurde.

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Italien: Fly LeOne will im Dezember 2022 wieder abheben

Das Luftfahrtunternehmen Fly LeOne plant Anfang Dezember 2022 den Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Zunächst will man mit zwei Cessna Citation 550 starten. Später will man zumindest ein Turbopropflugzeug des Typs ATR42 einflotten. Ursprünglich führte Fly LeOne Regionalflüge ab dem italienischen Pescara durch. Im April 2022 wurden Instrumente aus einer abgestellten Beech 1900D gestohlen. Die offizielle Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Gegenüber Mavio News bestätigte Firmenchef Stefano Costantini, dass man in der ersten Dezemberwoche 2022 mit Cessna Citation 550 wieder abheben will. Auch soll in Rom-FCO ein 19-Sitzer stationiert werden. Von dort aus will man nach Sardinien und Korsika fliegen. Der Maschinentyp wurde nicht genannt, jedoch soll es sich um keine Beech 1900D handeln. Zu einem späteren Zeitpunkt will Fly LeOne mit ATR42 fliegen. Diese will man aber nicht auf der Linie einsetzen, sondern für ACMI- und Charterdienstleistungen zur Verfügung stellen. Offenbar hat man bereits einen Tour Operator an der Angel, der von diesem Unternehmen Flüge durchführen lassen will.

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