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Erfurt rechnet mit 140.000 Passagieren

Der Flughafen Erfurt hatte zwischen März und Ende Oktober 2022 rund 119.900 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 93 Prozent zulegen. Die meisten Fluggäste hatte man mit 25.400 Reisenden im Oktober 2022. Das aufkommensstärkste Reiseziel der Thüringer war Antalya an der türkischen Riviera, gefolgt von Palma de Mallorca auf den Balearen und Heraklion auf Kreta. Neun Fluggesellschaften (Corendon Airlines, Corendon Europe, AlbaStar, Tailwind, Freebird, smartlynx, Sundair, European Air Charter und Croatia Airlines) bedienten im Sommerflugplan acht Ziele. Diese waren Antalya, Gran Canaria, Burgas, Rhodos, Heraklion, Palma de Mallorca, Fuerteventura und Hurghada. Darüber hinaus gab es Sonderflüge nach Sizilien, Bologna, Sardinien, Montenegro, Ungarn, Kroatien und in Großbritannien Cornwell sowie die Kanalinseln. Für das gesamte Jahr 2022 prognostiziert der Flughafenbetreiber nun eine Fluggastzahl von etwa 140.000 Passagieren. Dies entspricht erneut einem kräftigen Wachstum von ca. 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2021. Bereits im Vorjahr waren die Fluggastzahlen um über 160 Prozent gewachsen.

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Schönefeld: BER-Terminal 5 vor endgültigem Aus

Das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg könnte für immer vom Netz genommen werden. Der Aufsichtsrat will darüber am 18. November 2022 entscheiden. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie – zunächst temporär – stillgelegt und beispielsweise als Impfzentrum genutzt. Die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäude sollen der Flughafengesellschaft nicht nur hohe Betriebskosten verursachen, sondern für eine Wiederinbetriebnahme sollen auch millionenschwere Investitionen notwendig sein. Angesichts der weiterhin geringen Fluggastanzahl und dem Umstand, dass mehrere Carrier ihr Angebot ab dem BER reduziert haben, soll sich dies nicht rechnen. Ursprünglich war angedacht, dass das ehemalige Schönefeld-Terminal bis zur Errichtung der Terminals 3 und 4 weiterbetrieben werden soll. Anschließend sollte die Schließung erfolgen. Die Corona-Pandemie würfelte den Plan massiv durcheinander. Derzeit wäre nicht absehbar, dass die Kapazitäten von Terminal 5 benötigt werden. Für eine mögliche Nachnutzung gibt es keinen öffentlich bekannten Plan.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Flugzeuge in Russland: Auch Avolon klagt Versicherer

Mit Avolon hat ein weiterer großer Leasinggeber eine Klage gegen Flugzeugversicherer eingebracht. Der Konzern fordert von Llyod’s Schadenersatz für zehn Maschinen, die trotz mehrfacher Aufforderung von russischen Airlines nicht zurückgegeben wurden. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Mitbewerber Carlyle Aviation Partners in Florida eine Klage gegen rund 30 Assekuranzen eingebracht hat. Es geht um insgesamt 23 Flugzeuge, die von russischen Carriern nicht zurückgegeben wurden. Laut Reuters hat Avolon im ersten Quartal 2022 rund 304 Millionen U.S.-Dollar auf die betroffenen zehn Flugzeuge abgeschrieben. Für die Flugzeugversicherer ist die Angelegenheit durchaus pikant, da es Schätzungen nach um mögliche Entschädigungen von rund elf Milliarden U.S.-Dollar gehen kann. Leistungen werden unter anderem unter Verweis auf den Krieg oder aber, dass man genau weiß wo die Flugzeuge sind, abgelehnt. Das wollen die Leasinggeber aber nicht hinnehmen und klagen daher ihre Versicherungen auf Auszahlung der Versicherungsleistungen. Es ist mit langen Verfahrensdauern zu rechnen. Eine Expertin meinte auch, dass das Ausmaß die eine oder andere Assekuranz und deren Rückversicherer schwer belasten könnte.

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Oktober 2022: Flyr hatte 186.600 Passagiere

Der norwegische Billigflieger Flyr beförderte im Oktober 2022 rund 186.600 Passagiere. Die Auslastung wird seitens des Unternehmens mit 87 Prozent angegeben. Pünktlich waren 85 Prozent der Flüge. Während der Wintermonate 2022/23 schränkt man den Flugbetrieb stark ein. Zahlreiche Strecken werden temporär eingestellt. Der Carrier will mit dieser radikalen Maßnahme den Cashburn deutlich verringern. Man will maximal fünf bis sechs Flugzeuge einsetzen. Bedient werden die Ziele unter anderem die Ziele Alicante, Malaga, Las Palmas, Barcelona, Rom, Paris, Nizza, Berlin und Brüssel. Im Oktober 2022 hatte Flyr elf Maschinen im Einsatz.

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Hifly Malta erneut mit A340-300 in der Antarktis

Die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta hat am 2. November 2022 neuerlich einen Sonderflug zwischen Kapstadt und der sich in der Antarktis befindlichen Wolf’s Fang Runway durchgeführt. Eingesetzt wurde der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-TQZ. Pro Richtung benötigte der Langstreckenjet rund fünf Stunden. In der Vergangenheit führte Hifly Malta bereits weiderholt derartige Flüge durch. Befördert werden Wissenschaftler, die in Forschungsstationen auf dem frostigen Kontinent arbeiten. Weiters werden auch Nahrungsmittel und Ausrüstungsgegenstände im Frachtraum mitgeführt. Hifly führte die jüngsten Antarktis-Flüge unter den Flugnummer 3L801/3L802 durch. Die Typenerstlandung führte der maltesische Carrier vor rund einem Jahr durch. Danach war man mehrfach vor Ort. Auch Smartwings – mit Boeing 737-Max – und Icelandair sind schon in die Antarktis geflogen.

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ICAO-Vollübung am Flughafen Bremen

Rund 250 Beteiligte üben Freitagnacht ab 23 Uhr für den Notfall. Freitagnacht ab 23 Uhr übt der Bremen Airport das im zwei Jahres-Turnus vorgeschriebene ICAO-Emergency-Exercise. ICAO ist die internationale Luftfahrtorganisation, die vorschreibt, dass solche Übungen in regelmäßigen Abständen auf Flughäfen durchgeführt werden müssen. Zweck der Übung ist es, das Zusammenspiel aller Rettungskräfte, die Gewährleistung der Anfahrts- und Eingreifzeiten und den reibungslosen Ablauf für den Notfall zu trainieren. Die Übung beginnt ab 23 Uhr und dauert bis etwa 2 Uhr. Durch die Übung kommt es zu keinen Einschränkungen im Flugbetrieb des Flughafen Bremen, informiert der Airport. Beübt werden Brandbekämpfung, Menschenrettung und das Betreiben von Betreuungsbereichen. 

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Pauschalreisen: Kostenlose Sitzplatzreservierungen bei EW Discover

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover gewährt ab sofort Pauschalreisenden kostenfreie Sitzplatzreservierungen. Diese können nach der Reisebuchung über ein spezielles Portal vorgenommen werden. Bislang konnten Passagiere, die Pauschalreisen gebucht haben, darauf warten, dass das Ticket formell ausgestellt wurde. Neu ist, dass man bereits kurz nach der Buchung im Reisebüro oder bei einem Veranstalter dies online tätigen kann. Vorerst sollen die Sitzplatzreservierungen auf diesem Weg kostenfrei sein. Es ist offen, ob das dauerhaft so bleibt. Das Portal ist unter diesem Link erreichbar.

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Nice Air nimmt Kurs auf Düsseldorf

Das isländische Unternehmen Nice Air plant im Sommerflugplan 2023 zwei neue Strecken ab Akureyri anzubieten. Diese sollen nach Alicante und Düsseldorf führen. Die operative Durchführung soll durch Hifly Malta mit Airbus A319 erfolgen. Nice Air verfügt über kein eigenes AOC, sondern ist ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Daher handelt es sich formell um Charterflüge. Nach Alicante will man ab 14. April 2023 bis vorerst 24. Mai 2023 einmal wöchentlich fliegen lassen. Düsseldorf will man ab 6. Mai 2023 in selber Frequenz anbieten, so das isländische Unternehmen. Der Start von Nice Air ist durchaus holprig verlaufen, da man die geplanten UK-Ziele nicht anbieten konnte. Die notwendige Genehmigung wurde versagt, da maltesische Luftfahrtunternehmen – bedingt durch den Brexit – keine kommerziellen Flüge zwischen Island und dem Vereinigten Königreich durchführen dürfen. Das hat man bei den Planungen vergessen.

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Lufthansa erhöht Preise für Speisen und Getränke

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, hat einen neuen Verkaufskatalog für das Buy-On-Board-Catering der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke herausgebracht. Dabei wurden auch die Preise – zum Teil kräftig – erhöht. Bereits seit etwa 1,5 Jahren bieten Lufthansa und ihre Töchter Speisen und Getränke in der Economy-Class nur noch gegen Bezahlung an. In regelmäßigen Abständen werden neue Verkaufskataloge aufgelegt. Diesmal hat man die Gelegenheit auch genutzt, um die Preise zu erhöhen, wie zunächst das Portal Frankfurt Flyer berichtete. Viele Produkte wurden im Schnitt um 50 Cent verteuert. Beispielsweise muss man für den Kaffee 50 Cent mehr bezahlen. Sandwiches kosten nun sechs Euro und in Kombination mit einem Getränk muss man sieben Euro auf den Tisch legen. Akzeptiert werden weiterhin nur Kartenzahlungen. Die Winter-Speisekarte von Lufthansa ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt.

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