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Ryanair kritisiert massive Verspätungen durch europäische Flugsicherungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag, den 8. Januar 2026, eine scharfe Bilanz über die betrieblichen Störungen während der vergangenen Weihnachtsfeiertage gezogen. Nach Angaben des Unternehmens waren zwischen dem 22. und 31. Dezember 2025 insgesamt über 3.200 Flüge von Verspätungen betroffen, was die Reisepläne von rund 600.000 Passagieren beeinträchtigte. Als Hauptursache nennt der Marktführer einen akuten Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten (Air Traffic Control, ATC). Besonders negativ fielen dabei Spanien und Frankreich auf, die zusammen für etwa zwei Drittel aller Verspätungen verantwortlich zeichneten. In Spanien waren knapp 1.100 Flüge betroffen, in Frankreich rund 1.000. Auch Portugal und Deutschland rangieren auf der Liste der defizitären Dienstleister weit oben. Ryanair-Chef Eddie Wilson bezeichnete die Situation als inakzeptabel und warf der EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen Untätigkeit vor. Das Unternehmen nutzt in seiner Kommunikation den spöttischen Beinamen „Ursula von Derlayed-Again“, um den Frust über ausbleibende Reformen im europäischen Luftraum auszudrücken. Laut Ryanair schränken die personellen Engpässe bei den Flugsicherungen die Reisefreiheit der EU-Bürger massiv ein, da systematische Fehlplanungen bei der Personalbesetzung zu vermeidbaren Wartezeiten führen. Die Fluggesellschaft fordert nun alle betroffenen Passagiere auf, über eine eigens eingerichtete Internetplattform Protestmails an die zuständigen Verkehrsminister zu senden, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Branchenexperten und zusätzliche Daten des europäischen Flugsicherungsdienstes Eurocontrol bestätigen, dass die Kapazitätsengpässe im europäischen Luftraum ein strukturelles Problem darstellen. Während das Verkehrsaufkommen zum Jahreswechsel 2025/2026 nahezu wieder Rekordwerte erreichte, kämpfen viele Kontrollzentren mit einer Überalterung der Belegschaft und langwierigen Ausbildungsprozessen für neue Fluglotsen. In Frankreich führten zudem punktuelle

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Frachtboom in Lüttich: Liege Airport verzeichnet zweitbestes Ergebnis der Geschichte

Der Flughafen Lüttich hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem massiven Zuwachs im Logistiksektor abgeschlossen und seine Position als führender Frachtknotenpunkt in Europa gefestigt. Mit einem Gesamtvolumen von 1.324.579 Tonnen verzeichnete der größte Frachtflughafen Belgiens ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erzielte der Standort das zweitbeste Ergebnis seiner gesamten Geschichte und das stärkste Wachstum unter den zehn größten europäischen Frachtflughäfen. Besonders dynamisch entwickelte sich der Dezember 2025, in dem die Tonnage im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf fast 120.000 Tonnen anstieg. Auch die Zahl der reinen Frachtflugbewegungen im Kerngeschäft legte um sechs Prozent auf 28.822 Starts und Landungen zu. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist die konsequente „Freighters First“-Strategie des Managements, die Frachtmaschinen gegenüber dem Passagierverkehr priorisiert. Die Kundenstruktur hat sich dabei deutlich verbreitert: Ende 2025 bedienten 56 Fluggesellschaften den Flughafen, im Vergleich zu 40 Airlines vor zwei Jahren. Auch die Ansiedlung von Logistikunternehmen nahm zu, wobei die Zahl der Operatoren von 37 auf 62 stieg. Durch diese Diversifizierung ist der Flughafen widerstandsfähiger gegen Schwankungen einzelner Marktteilnehmer geworden; der größte Kunde trägt lediglich 13 Prozent zum Gesamtvolumen bei. Das globale Netzwerk wurde zudem um strategisch wichtige Ziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh erweitert. Trotz des Wachstums steht der Standort vor strukturellen Veränderungen. Ein deutlicher Wandel zeigt sich bei der Verteilung der Flugzeiten: Während im Jahr 2020 noch 59 Prozent der Flüge in der Nacht stattfanden, sank dieser Anteil bis 2025 auf 34,5 Prozent. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf den Tagbetrieb, der nun zwei

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Spendenaktion am Flughafen Graz unterstützt Familien mit behinderten Kindern

Am 24. Dezember 2025 fand am Flughafen Graz erneut die traditionelle Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ statt, die zahlreiche Besucher in die Abflughalle lockte. Neben dem Unterhaltungsprogramm für Familien stand der karitative Zweck im Vordergrund. Der Flughafen kooperierte hierbei mit der Hilfsorganisation Help4Kids, die im Terminal Spendenboxen positionierte. Die Geschäftsführung des Flughafens, vertreten durch Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, gab nun bekannt, dass das Unternehmen die von den Besuchern gesammelten Beträge um eine Eigenleistung in Höhe von 2.000 Euro aufgestockt hat. Die Gesamtsumme wird zweckgebunden eingesetzt, um Familien mit Kindern mit Behinderungen eine Entlastung im Alltag zu ermöglichen. Susanne Jagsch, Präsidentin von Help4Kids, betonte die Bedeutung dieser jährlichen Aktion für die Vereinsarbeit. Die Spendengelder finanzieren spezielle Erholungs- und Abwechslungstage für betroffene Familien in der Steiermark, die im regulären Alltag oft unter hohen finanziellen und zeitlichen Belastungen stehen. Der Verein konzentriert sich bei seiner Arbeit auf die unmittelbare Hilfe vor Ort und die Förderung sozialer Teilhabe. Durch die Zusammenarbeit mit dem Flughafen als öffentlichem Verkehrsknotenpunkt gelingt es der Organisation regelmäßig, eine breite Öffentlichkeit für die Belange von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu sensibilisieren und notwendige finanzielle Mittel für Therapie- und Entlastungsprojekte zu generieren. Zusätzliche Recherchen zur Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ zeigen, dass der Flughafen Graz dieses Format bereits seit vielen Jahren als festen Bestandteil seines regionalen Engagements nutzt. Während die Kinder das Geschehen auf dem Vorfeld beobachten oder an Bastelstationen teilnehmen, dient die Plattform dem Austausch zwischen Wirtschaft und sozialen Institutionen. Der Flughafen versteht sich in diesem Kontext als Begegnungsort, der über

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Neuausrichtung der Crew-Verpflegung: GIC übernimmt Catering für Lufthansa Cargo

Seit dem 1. Januar 2026 ist das in Kelsterbach ansässige Unternehmen GIC International Catering für die Verpflegung der Piloten von Lufthansa Cargo verantwortlich. Der Auftrag umfasst zunächst die tägliche Belieferung von acht interkontinentalen Abflügen am Drehkreuz Frankfurt. Zu den Zielorten gehören wirtschaftlich bedeutende Metropolen wie Chicago, Tokio, Shanghai, Peking, Sao Paulo sowie die indischen Standorte Mumbai und Chennai. Mit dieser Partnerschaft erweitert der familiengeführte Catering-Spezialist, der bereits seit 25 Jahren am Markt aktiv ist, seine Präsenz im Bereich der Luftfrachtlogistik erheblich. Die Anforderungen im Frachtbereich unterscheiden sich deutlich vom klassischen Passagiergeschäft. Aufgrund der eng getakteten Flugpläne und der hohen operativen Komplexität im Cargo-Sektor sind Prozesssicherheit und Präzision bei der Anlieferung entscheidend. Die Piloten erhalten eine Verpflegung auf Business-Class-Niveau, die durch ein spezielles À-la-carte-Angebot ergänzt wird. Dieses beinhaltet neben warmen Menüs auch Optionen wie Club-Sandwiches und verschiedene Salate. Göksel Yildirim, Geschäftsführer von GIC, unterstreicht die besondere Verantwortung bei der Versorgung von Cockpit-Besatzungen, deren Ansprüche an Verlässlichkeit und Qualität über den Standards herkömmlicher Serviceklassen liegen. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Lufthansa Cargo ihre Bodenprozesse am Standort Frankfurt im Rahmen eines Modernisierungsprogramms optimiert. Die Vergabe des Catering-Auftrags an einen spezialisierten Dienstleister aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens soll die Flexibilität bei kurzfristigen Flugplanänderungen erhöhen. GIC nutzt für die Produktion modernste Logistik- und Hygieneprozesse, um den strengen internationalen Sicherheitsstandards der Luftfahrt gerecht zu werden. Neben dem Airline-Catering ist das Unternehmen zudem in der Gemeinschaftsverpflegung und im Event-Bereich tätig, was eine breite logistische Basis für den Ausbau des Geschäftsfeldes bietet. Die Kooperation stärkt den Luftfahrtstandort Frankfurt-Kelsterbach

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Wachstum am Niederrhein: Airport Weeze meldet deutliches Passagierplus für 2025

Der Flughafen Weeze hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Rekordergebnis abgeschlossen. Insgesamt nutzten 2.245.735 Fluggäste den niederrheinischen Flughafen, was einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber dem bereits starken Vorjahr entspricht. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im langfristigen Vergleich: Das Passagieraufkommen liegt mittlerweile rund 75 Prozent über dem Niveau des letzten Vor-Corona-Jahres 2019. Als aufkommensstärkster Monat erwies sich der August, während im gesamten Sommerzeitraum mehrfach die Marke von 240.000 Passagieren pro Monat überschritten wurde. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich parallel dazu auf deutlich über 27.000 Starts und Landungen. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist die hohe Effizienz der Flugverbindungen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen lag im vergangenen Jahr bei nahezu 90 Prozent. Der Flughafen profitiert dabei von seiner strategischen Ausrichtung als spezialisierter Standort für Ferien- und Städtereisen. Das Streckennetz umfasste über 40 Destinationen, die vorwiegend von der Fluggesellschaft Ryanair bedient wurden. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Weeze seine Position als wichtiger Infrastrukturknotenpunkt für den Niederrhein, das angrenzende Ruhrgebiet und die grenznahen Provinzen der Niederlande weiter festigen konnte, wobei die Nachfrage nach kostengünstigen Direktverbindungen ungebrochen hoch bleibt. Für das Jahr 2026 prognostiziert die Flughafenleitung unter CEO Dr. Sebastian Papst eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Geplant ist eine Erweiterung des Streckennetzes sowie eine Frequenzerhöhung auf bestehenden, stark nachgefragten Routen. Ein zentraler Baustein der Strategie für das laufende Jahr ist der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Ryanair und verschiedenen Reiseveranstaltern. Durch diese Kooperation soll das Angebot an Pauschalreisen ab Weeze deutlich vergrößert werden. Die Geschäftsführung setzt dabei auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Portfolios, um

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Rekordergebnis in München: Flughafen verzeichnet stärksten Zuwachs im deutschsprachigen Raum

Der Flughafen München hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Bilanz abgeschlossen, die ihn als wachstumsstärkstes Luftverkehrsdrehkreuz im deutschsprachigen Raum bestätigt. Insgesamt nutzten 43,4 Millionen Passagiere den bayerischen Airport, was einer Steigerung von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit legte München in absoluten Zahlen um 1,8 Millionen Fluggäste zu. Wesentliche Triebkräfte dieser Entwicklung waren der Europaverkehr sowie der Langstreckensektor, der ein Plus von 8,5 Prozent verbuchte. Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung stieg auf 80,9 Prozent, während das Streckennetz auf 232 Ziele weltweit anwuchs. Neben dem Personenverkehr verzeichnete das Frachtgeschäft eine signifikante Belebung. Das Luftfrachtaufkommen stieg um rund 10 Prozent auf 340.000 Tonnen und übertraf damit erstmals wieder das Niveau von vor der Pandemie um zwei Prozent. Insgesamt bedienten 96 Fluggesellschaften den Standort regelmäßig. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung, betonte die Funktion des Flughafens als Wirtschaftsmotor für Bayern, der nicht nur zehntausende Arbeitsplätze sichert, sondern auch als zentraler Cargo-Hub für die exportorientierte Industrie fungiert. Die Zahl der Flugbewegungen stieg parallel zum Passagieraufkommen um drei Prozent auf rund 337.000 Starts und Landungen. Im Bereich der operativen Effizienz konnte der Flughafen München seine Pünktlichkeitswerte auf über 75 Prozent steigern und gehört damit zu den drei pünktlichsten Großdrehkreuzen in Europa. Ein entscheidender Faktor hierfür ist die technische Aufrüstung der Sicherheitskontrollen. Im Terminal 2 wurde die Umstellung auf moderne CT-Scanner bereits vollständig abgeschlossen. Diese Technologie ermöglicht es 95 Prozent der Reisenden, die Kontrolle in unter zehn Minuten zu passieren. Der Freistaat Bayern unterstützt diese Modernisierung mit Investitionen von über 45 Millionen Euro. Bis zum Sommer 2026 soll

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Ausbau des Flugplans: Neue Direktverbindung von Klagenfurt nach Skiathos

Der Flughafen Klagenfurt erweitert in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen sein Portfolio für die Sommersaison 2026. Ab dem 21. August 2026 wird die griechische Insel Skiathos erstmals direkt von der Kärntner Landeshauptstadt aus angeflogen. Die wöchentlichen Rotationen finden immer freitags statt und werden bis zum 25. September 2026 angeboten. Als operativer Partner für diese Strecke fungiert die Fluggesellschaft Avantiair, die auf der Route moderne Regionalflugzeuge einsetzt. Diese zeitliche Planung zielt insbesondere auf Urlauber ab, die die letzten Wochen der Sommerferien für eine Reise in die Ägäis nutzen möchten. Zusätzlich zur neuen Destination Skiathos wird die im Vorjahr erfolgreich etablierte Verbindung nach Paros fortgeführt. Diese Flüge starten bereits am 16. Mai 2026 und werden bis Anfang Juli jeweils samstags durchgeführt. Durch einen organisierten privaten Schiffstransfer wird zudem die Nachbarinsel Naxos in das Programm integriert, was die Flexibilität für Inselhopping-Urlauber erhöht. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, wertet die Erweiterung als Vertrauensbeweis in den Standort und als wichtiges Signal für die Stärkung des regionalen Flugverkehrs in Kärnten, der zuletzt durch die Konsolidierung des Liniennetzes unter Druck geraten war. Recherchen im touristischen Umfeld zeigen, dass Skiathos als Teil der nördlichen Sporaden über eine spezielle Infrastruktur verfügt. Der dortige Flughafen „Alexandros Papadiamantis“ ist für seine kurze Landebahn bekannt, was den Einsatz von spezialisiertem Fluggerät und erfahrenen Besatzungen wie jenen von Avantiair erforderlich macht. Springer Reisen setzt mit diesem Nischenangebot bewusst auf Ziele abseits des Massentourismus, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den benachbarten Flughäfen Graz und Ljubljana zu sichern. Die Strategie, kleinere griechische Inseln

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Rauchentwicklung am Flughafen Bremen führt zu massiven Verzögerungen im Abflugverkehr

Am Donnerstagmorgen ist es am Flughafen Bremen gegen 8:30 Uhr zu einem Zwischenfall in einem abgeschlossenen Generatorenraum gekommen. Eine starke Rauchentwicklung löste umgehend die installierten Sicherheitsvorkehrungen aus. Infolgedessen wurde eine separate Notstromversorgung aktiviert, um die essenziellen Funktionen des Flugbetriebs aufrechtzuerhalten. Während ankommende Flüge weiterhin planmäßig landen konnten, kam es im Abflugbereich zu erheblichen Störungen. Da die Stromversorgung für die Sicherheitskontrollen der Passagiere zeitweise ausfiel, konnten abfliegende Maschinen nur mit deutlicher Verzögerung oder vorerst gar nicht starten. Bei dem Vorfall wurde ein Elektriker des Flughafens verletzt. Der Mitarbeiter war zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung im technischen Bereich tätig und musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr der Stadt Bremen rückte mit einem Großaufgebot an, um den Brandherd im technischen Bereich zu lokalisieren und eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und der Flughafenfeuerwehr kann eine Fremdeinwirkung zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden; man geht von einem technischen Defekt in der elektrischen Anlage aus. Zusätzliche Recherchen ergaben, dass die betroffenen Terminals teilweise geräumt werden mussten, um eine Gefährdung der Fluggäste durch die Rauchausbreitung auszuschließen. Der Betreiber des Flughafens arbeitete unter Hochdruck an der Wiederherstellung der regulären Stromversorgung für die Kontrollstellen. Da Bremen ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr und Zubringerflüge zu großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München ist, wirkten sich die Verzögerungen auch auf das europäische Flugnetz aus. Passagiere wurden gebeten, ihren Flugstatus vor der Anreise online zu prüfen, da die Abfertigungsprozesse im Laufe des Tages nur schrittweise wieder hochgefahren werden konnten. Die genaue Schadenshöhe an den technischen

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Asky Airlines plant Langstreckenverbindung zwischen Togo und Europa

Die in Lomé ansässige Fluggesellschaft Asky Airlines bereitet eine strategische Neuausrichtung vor und plant den Einstieg in das Langstreckengeschäft. Nach Angaben der African Airlines Association (AFRAA) beabsichtigt der Carrier aus Togo, noch im Laufe des Jahres 2026 erstmals Verbindungen nach Europa anzubieten. Als erste europäische Destination wurde die französische Hauptstadt Paris ausgewählt. Um dieses Vorhaben operativ umsetzen zu können, wird die bisher ausschließlich aus Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737 bestehende Flotte um zwei Großraumflugzeuge erweitert. Das Unternehmen favorisiert dabei die Boeing 787-8, bekannt als Dreamliner, um eine effiziente Bedienung der neuen Route zu gewährleisten. Bei der Beschaffung der neuen Flugzeuge greift Asky Airlines auf die Unterstützung ihres strategischen Partners Ethiopian Airlines zurück. Die größte Fluggesellschaft Afrikas hält einen Anteil von 24,9 Prozent an der togoischen Airline und fungiert als technischer sowie betrieblicher Berater. Die Verhandlungen über das Leasing oder den Kauf der Dreamliner werden gemeinsam geführt, um Synergieeffekte bei Wartung und Pilotenausbildung zu nutzen. Parallel zum Ausbau der Langstrecke treibt Asky Airlines auch das Wachstum ihres regionalen Netzwerks voran. Die bestehende Flotte von Boeing 737 soll bis Ende des laufenden Jahres auf insgesamt 15 Maschinen aufgestockt werden, um die Zubringerfunktion zum Drehkreuz in Lomé zu stärken. Zusätzliche Recherchen in Branchendiensten zeigen, dass dieser Expansionsschritt Teil einer größeren Strategie ist, Lomé als zentralen Luftverkehrsknotenpunkt in Westafrika zu etablieren. Bisher wird die Strecke zwischen Togo und Paris hauptsächlich von Air France bedient. Mit dem Markteintritt von Asky Airlines entsteht neuer Wettbewerb auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen zwischen Westafrika und Europa.

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Ehemaliger Kabinenchef von Scoot wegen systematischer Unterschlagung vor Gericht

Ein ehemaliger leitender Flugbegleiter der singapurischen Billigfluggesellschaft Scoot muss sich wegen langjähriger Veruntreuung von Firmengeldern verantworten. Der 31-jährige Mann hat nach aktuellen Ermittlungsstand zwischen Juli 2023 und März 2025 bei insgesamt 366 Vorfällen Bargeld aus dem Bordverkauf unterschlagen. Die Gesamtsumme der entwendeten Gelder beläuft sich auf nahezu 40.000 Singapur-Dollar, was etwa 26.600 Euro entspricht. Die Unterschlagungen betrafen die täglichen Einnahmen aus dem Verkauf von Verpflegung und Getränken an Bord der Maschinen. Vor Gericht bekannte sich der ehemalige Kabinenchef bereits in einem zentralen Anklagepunkt schuldig, während weitere Vorwürfe im Rahmen der Strafzumessung berücksichtigt werden sollen. Die Untersuchung der Tatserie ergab, dass der Mann ursprünglich zwei Taschen mit Bargeldeinnahmen verloren hatte. Aus Furcht vor disziplinarischen Konsequenzen und nachdem der initiale Verlust unbemerkt geblieben war, begann er systematisch, weitere Einnahmen einzubehalten, um sein Handeln zu verschleiern oder persönliche Engpässe zu überbrücken. Dieser Fall verdeutlicht Schwachstellen in den internen Kontrollsystemen für Bargeldtransfers bei Bordverkäufen, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren nicht griffen. Die Fluggesellschaft Scoot, eine Tochtergesellschaft von Singapore Airlines, bestätigte inzwischen offiziell, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Beschuldigten bereits beendet wurde, gab jedoch unter Verweis auf das laufende Verfahren keine Details zu künftigen Sicherheitsanpassungen bekannt. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der singapurischen Justiz zeigen, dass das Strafmaß für Untreue in einem Vertrauensverhältnis im Stadtstaat Singapur empfindliche Gefängnisstrafen und hohe Geldstrafen vorsehen kann. Der Vorfall wirft zudem ein Licht auf die operative Abwicklung von Low-Cost-Carriern, die zur Gewinnmaximierung stark auf Nebeneinnahmen durch den Verkauf von Speisen und Produkten an Bord angewiesen sind. Branchenkenner

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