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Zweifacher Anstieg der Flugpassagiere in Deutschland

Laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts hat sich die Zahl der Flugreisenden in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Mit 155,2 Millionen Passagieren gab es im Vergleich zum Vorjahr, welches von der Corona-Pandemie geprägt war, einen Anstieg von 111 Prozent. Das Niveau von 2019 konnte jedoch nur zu 31,5 Prozent erreicht werden. Auch der innerdeutsche Flugverkehr performte unter dem Durchschnitt und verzeichnete ein Passagierplus von nur 98 Prozent. Es scheint, dass im Inland immer mehr Menschen Fernzüge oder andere Transportmöglichkeiten bevorzugen. Der Flugverkehr mit dem Ausland erfuhr einen Anstieg von knapp 112 Prozent bei der Anzahl der Passagiere. Die Luftfracht sank im Vergleich zum Rekordjahr 2021 um 6,7 Prozent auf 4,9 Millionen Tonnen.

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CGN investiert 2,5 Millionen Euro in PV-Anlagen

Der Ausbau der Photovoltaik-Anlagen am Flughafen Köln/Bonn schreitet weiter voran. Auf insgesamt vier Frachthallen und Verwaltungsgebäuden am Campus lässt der Airport in den nächsten Monaten sukzessive sogenannte Aufdach-PV-Anlagen anbringen, die insgesamt eine installierte Höchstleistung von etwa 2,6 Megawatt-Peak (MWp) haben. Damit könnten fast 600 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Strom versorgt werden, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Dafür werden 2,5 Millionen Euro in die Hand genommen. „Der Ausbau regenerativer Energie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wir kommen damit unserem Ziel, spätestens 2045 klimaneutral zu sein, wieder ein Stück näher.“

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Air Europa reaktiviert Salvador da Bahia

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird wieder zwischen Madrid und Salvador da Bahia fliegen. Vorerst soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag geflogen werden. Ab Juni 2023 wird man dreimal wöchentlich fliegen. Die Hinflüge heben jeweils um 15 Uhr 25 in der spanischen Hauptstadt ab und erreichen Salvador da Bahia gegen 20 Uhr 30 Lokalzeit. Zurück geht es um 22 Uhr 55 und die Rückkunft in Madrid ist um 11 Uhr 25 am Folgetrag. Ein weiteres Ziel, das Air Europa in Brasilien im Portfolio hat, ist Sao Paulo. Auf beiden Routen kommen im Regelfall Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz.

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Personalmangel: Frankfurt limitiert Starts und Landungen weiterhin

Der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister konnten ihre Personalprobleme noch immer nicht lösen. Im Herbst des Vorjahres hat man die tägliche Kapazität einschränken müssen. Diese Maßnahme wird bis mindestens Ende März 2023 fortgesetzt. Normalerweise können bis zu 106 Maschinen pro Stunde starten oder landen. Seit einigen Monaten ist diese Anzahl auf 92 Stück pro Stunde limitiert. Dieser Deckel, der insbesondere aufgrund von akutem Personalmangel eingeführt wurde, soll zumindest im Feber und März 2023 fortgeführt werden. Bis dahin will man neuerlich evaluieren.

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Lukas Brosi wird neuer Flughafen-Zürich-Chef

Der Flughafen Zürich-Kloten bekommt mit Lukas Brosi einen neuen CEO. Der Verwaltungsrat wählte den Manager nach einem umfassenden Evaluations- und Rekrutierungsprozess aus. Brosi gehört bereits als Chief Financial Officer der Geschäftsführung an. Der bisherige CEO Stephan Widrig wird gemäß früherer Mitteilung das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue, externe Herausforderung anzunehmen. Die Stabsübergabe an Lukas Brosi wird Ende April erfolgen. Die Flughafen Zürich AG wird nun den Prozess der Nachbesetzung der CFO-Position starten.

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Brüssel: Vollautomatischer Shop eröffnet

Im Bereich des Flugsteigs A entsteht am Flughafen Brüssel eine vollautomatische Verkaufsstelle. Diese wird von Lagardère Travel Retail Belgium und Atos gemeinsam betrieben. Dieses neue technologische Konzept, das auf dem Einsatz von interaktiven Möbeln und 3D-Kameras (Lidar) basiert, ermöglicht die automatische Erkennung der von den Passagieren ausgewählten Produkte. Nach dem Betreten der Verkaufsstelle durch Scannen der Bordkarte können die Passagiere ihre Lieblingsartikel frei auswählen. Diese werden in dem Moment, in dem sie das Zahlungsterminal passieren, in einem virtuellen Korb zusammengestellt. Die Passagiere können dann die Details ihres Warenkorbs überprüfen, die Transaktion mit ihrer Kreditkarte abschließen und die Verkaufsstelle mit den gekauften Artikeln verlassen. Nach einigen Wochen der Erprobung bietet diese Verkaufsstelle mit dem Namen „Quick N‘ Easy“ den Fluggästen des Flughafens Brüssel ab sofort eine Reihe von Bestsellern belgischer Biere und Schokoladen an. „Für Lagardère Travel Retail war es schon immer sehr wichtig, bei der Nutzung von Technologien, die mit seinem Kerngeschäft zusammenhängen, innovativ zu sein. Dank der Unterstützung des Flughafens Brüssel, der technologischen Kompetenz von Atos und unserer Erfahrung als Einzelhändler konnten wir dieses neue Konzept in kürzester Zeit entwickeln. Die Passagiere des Terminals A werden von der einfachen Arbeitsweise und dem völlig neuen Einkaufserlebnis überrascht sein. Mit dem Angebot dieser neuen automatisierten Verkaufsstelle am Flughafen unterstreicht Lagardère Travel Retail seine Rolle als Trendsette“, sagt Nicolas Van Brandt – CEO Lagardère Travel Retail Belgien.

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Deutschland: Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals mit der Luftfahrt

Der deutsche Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals auch mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Dazu wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet, in dem Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem Strafverfolgungsinteresse des Staates und gaben Empfehlungen zu Anpassungen des deutschen Rechts. Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand das Konzept der „Just Culture“ (Redlichkeitskultur) welches den Umgang mit der Meldung von Fehlern zur Steigerung der Flugsicherheit bezeichnet. In seiner Empfehlung stellte der Arbeitskreis VIII übereinstimmend fest, dass „Just Culture“ und der Schutz sicherheitsrelevanter Daten im Sinne der Verordnungen (EU) Nr. 996/2010 und Nr. 376/2014 wesentlich zur Förderung und Verbesserung der Flugsicherheit beitragen. „Nur wenn das Vertrauen aller beteiligten Personen in ein Meldesystem besteht, kann es dauerhaft funktionieren. Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen“, so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

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Flugausfälle: Airhelp sieht keine Besserung in Aussicht

Im letzten Jahr gab es europaweit mehr als 244 Millionen verspätete Fluggäste. Verloren gegangenes Gepäck, lange Wartezeiten und Flugausfälle stellten viele Reisende auf die Probe. Tomasz Pawliszyn, Chef der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, rechnet weiterhin mit chaotischen Zuständen an europäischen Flughäfen. „Obwohl zahlreiche Fachkräfte fehlen, versuchen Airlines ihren Flugverkehr zu normalisieren. Während der Pandemie haben viele Menschen aus der Flugbranche ihre Jobs verloren und sich umorientiert – diese Arbeitskräfte fehlen jetzt. Zwar ist das Passagieraufkommen noch nicht ganz so hoch wie im Vorkrisenjahr 2019, doch der Fachkräftemängel ist und bleibt ein großes Problem im Luftverkehr. In den kommenden Monaten können wir nicht davon ausgehen, dass sich die Situation entschärfen wird. Viele Fluggäste wissen nicht, welche Ansprüche sie bei Verspätungen und Ausfällen geltend machen können. Wir sind uns bewusst, dass die Flughäfen und Fluggesellschaften unter Druck stehen. Dennoch müssen sie die Störungen selbst verantworten. Unsere Aufgabe als Fluggastrechteorganisation ist es, betroffenen Passagiere über ihre Fluggastrechte zu informieren und ihnen zu helfen, diese durchzusetzen.“ Auch weitere Streiks und Proteste werden erwartet „Nicht nur der Personalmangel, auch Streiks und Proteste beeinflussen Abläufe im Flugverkehr immer häufiger. Im vergangenen Jahr zählte Deutschland europaweit zu den Top 3 Ländern mit den meisten Flugstörungen. Es gab insgesamt fünf Streiks und das neue Jahr startete bereits mit einem weiteren am Berliner Flughafen. Hinzu kamen 2022 die Proteste der Klimabewegung “Letzte Generation“, die ebenfalls Einschränkungen zur Folge hatten. Auch hier erwarten wir keinen Rückgang der Protestaktionen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Ausfälle und Verspätungen

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Air Arabia Abu Dhabi fliegt nach Jordanien und in den Iran

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt zwei zusätzliche Routen ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufzunehmen. Diese führen nach Jordanien und in den Iran. Mit Wirksamkeit zum 12. März 2023 will man dreimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Amman fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Ab 19. Juli 2023 soll in selbiger Frequenz nach Teheran geflogen werden. Dieser Kurs soll jeweils an Dienstagen, Mittwochs und Freitags bedient werden.

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Air Nostrum und Cityjet lassen Fusionsprojekt wieder aufleben

Vor einigen Jahren haben die Fluggesellschaften Air Nostrum und Cityjet während der Farnborough Air Show mitgeteilt, dass man fusionieren wird. Seit dem Jahr 2018 ist das Projekt – zumindest in der Öffentlichkeit – nicht wirklich vorangekommen. Nun hat man neuerlich einen Antrag auf Bewilligung des Zusammenschlusses bei der EU-Kommission eingereicht. Während der Farnborogh Air Show 2018 haben die beiden Fluggesellschaften überraschend mitgeteilt, dass man in eine gemeinsame Holding fusionieren wird. Auch die Flugbetriebe sollten zusammengeführt werden. Geschehen ist seither nicht viel, jedoch wurde während der Corona-Pandemie der formelle Antrag zurückgezogen. Nun scheint das Interesse der Eigentümer von Air Nostrium und Cityjet wieder neu aufgeflammt zu sein, denn kürzlich wurde bei der EU-Kommission sowie bei den nationalen Wettbewerbsbehörden ein neuerlicher Antrag auf Bewilligung der Fusion eingebracht.

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