Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Norwegische Luftfahrtgruppe verzeichnet Passagierwachstum und beginnt Flottenerneuerung

Die norwegische Luftfahrtgruppe, bestehend aus den Fluggesellschaften Norwegian und Widerøe, hat im Oktober 2025 insgesamt 2,64 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allein Norwegian beförderte 2,25 Millionen Passagiere, während die regionale Fluglinie Widerøe 389.000 Fluggäste zählte. Dieses Wachstum geht einher mit einer soliden operativen Leistung beider Fluggesellschaften, die eine hohe Pünktlichkeit und Auslastung der Flüge meldeten. Ein bedeutender Meilenstein im Berichtsmonat war die Ankunft des ersten fabrikneuen Flugzeugs vom Typ Boeing 737 Max 8 (SE-NAD) aus Norwegians Großbestellung von 80 Maschinen. Die Auslieferung markiert den offiziellen Beginn des Programms zur Flottenerneuerung und Modernisierung, welches für Norwegian ein zentraler Pfeiler der Effizienz- und Wachstumsstrategie, bekannt als „Program X“, darstellt. Trotz der laufenden Modernisierungsbemühungen zeigte sich die Pünktlichkeit beider Fluggesellschaften im Oktober stark: Norwegian erreichte eine Pünktlichkeitsrate von 84,7 Prozent, Widerøe sogar 88,7 Prozent. Die Gruppe blickt nach Aussage von CEO Geir Karlsen zuversichtlich auf die kommende Wintersaison. Das Winterprogramm 2025, das Ende Oktober startete, beinhaltet sechs neue Routen zu beliebten Warmwasserzielen. Die Nachfrage, insbesondere für Weihnachtsreisen, sei weiterhin robust. Die Kapazitätsauslastung (Load Factor) von Norwegian lag bei 87,3 Prozent, während Widerøe eine Auslastung von 73,4 Prozent verzeichnete. Geir Karlsen bekräftigte die Erwartung einer vielversprechenden Wintersaison, gestützt durch die Effizienzinitiativen und die positive Buchungsdynamik, die sich bereits im Quartalsbericht des dritten Quartals 2025 gezeigt hatte.

weiterlesen »

Schwedischer Luftverkehr im Aufwind: Arlanda übertrifft Passagierzahlen von 2019 deutlich

Die zehn Flughäfen des schwedischen Flughafenbetreibers Swedavia verzeichneten im Oktober 2025 insgesamt über drei Millionen Passagiere, was einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Getragen wird dieses Wachstum von einer anhaltend starken Nachfrage im internationalen Reiseverkehr sowie einer deutlichen Erholung des Inlandsverkehrs. Der internationale Verkehr legte um fünf Prozent zu, der Inlandsverkehr um drei Prozent. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung am größten Flughafen des Landes, dem Stockholm Arlanda Airport, der über zwei Millionen Passagiere abfertigte und damit ein Wachstum von über neun Prozent verzeichnete. Dieses Wachstum wurde vor allem vom internationalen Verkehr getragen, dessen Volumen in Arlanda mit 1,8 Millionen Passagieren sogar zwei Prozent höher lag als im Vorkrisenjahr 2019. Diese Kennzahl gilt als deutliches Zeichen für die Stärke und die wiederhergestellte Konnektivität des schwedischen Luftfahrtsektors. Auch der Inlandsverkehr in Arlanda zeigte mit einem Plus von 31 Prozent eine bemerkenswerte Entwicklung, auch wenn die absoluten Zahlen mit 400.000 Passagieren geringer sind. Am zweitgrößten Flughafen, dem Göteborg Landvetter Airport, wurden rund 500.000 Passagiere gezählt, was einem Wachstum von sechs Prozent entspricht. Hier dominierte das internationale Geschäft mit einem Zuwachs von sieben Prozent, während der Inlandsverkehr leicht zurückging. Bei den regionalen Flughäfen zeigten die Airports in Nordschweden – insbesondere Luleå Airport, gefolgt von Åre Östersund Airport und Umeå Airport – das stärkste Wachstum. Demgegenüber verzeichnete der Bromma Stockholm Airport weiterhin die schwächste Entwicklung, ein direkter Effekt der Einstellung des Linienflugbetriebs durch die Fluggesellschaft BRA. Die positiven Verkehrszahlen unterstreichen die robuste Erholung der schwedischen Luftfahrt. Die Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere

weiterlesen »

Flughafen Lübeck wird zum Reisezentrum: LN-NordZeit Messe und neue Flugziele im Fokus

Der Flughafen Lübeck rückt erneut in den Fokus von Reiselustigen und Urlaubplanern: Am Wochenende des 15. und 16. November findet zum dritten Mal die LN-NordZeit, eine beliebte Reise- und Freizeitmesse, auf dem Flughafengelände statt. Die Veranstaltung, die sich als einzige Reisemesse in Schleswig-Holstein etabliert hat, zieht jährlich Tausende Besucher an. Für das Jahr 2024 meldeten die Veranstalter über 6.100 Besucher, für die Auflage im Jahr 2025 sind über 7.600 Besucher angepeilt. Über 20 Aussteller präsentieren dort ein breites Spektrum an Urlaubsangeboten – von Bus- und Flugreisen über Kreuzfahrten bis hin zu Kurzurlauben, darunter renommierte Unternehmen wie TUI Deutschland GmbH, Finnlines Deutschland GmbH und TT-Line GmbH & Co. KG. Der Eintritt zur Messe ist frei. Die LN-NordZeit dient auch als Präsentationsplattform für die weiteren Entwicklungen am Flughafen Lübeck. Wie aus den Informationen zur Messe und den Flugplänen hervorgeht, bietet der Airport mit dem Winterflugplan 2025/2026 und dem bereits buchbaren Sommerflugplan 2026 von Ryanair die Destinationen London-Stansted, Málaga und Palma de Mallorca mehrmals wöchentlich an. London-Stansted wird im Winter dreimal wöchentlich angeflogen, Mallorca ebenfalls dreimal und Málaga zweimal pro Woche. Diese Linienflugverbindungen sichern dem Regionalflughafen auch in der kalten Jahreszeit einen regelmäßigen Verkehr. Zusätzlich zu den Linienflügen erweitert der Flughafen Lübeck sein Angebot durch Sonder- und Erlebnisreisen. Im Jahr 2026 stehen hier unter anderem Reisen zur Mandelblüte nach Mallorca, an die Costa Brava, nach Menorca, Montenegro, auf die Kanalinseln und nach Apulien auf dem Programm. Ein besonderes Familienangebot, das während der Messe beworben wird, ist eine Sonderreise nach Finnisch-Lappland über den Jahreswechsel

weiterlesen »

Österreich: Grünes Licht für EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz

Der Innenausschuss des österreichischen Parlaments hat mehrheitlich das Zweite EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz befürwortet, welches die unionsrechtlichen Vorgaben zur Interoperabilität europäischer Informationssysteme sowie zur Einrichtung des Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystems (ETIAS) in nationales Recht überführt. Die Regierungsparteien, gemeinsam mit den Grünen, stimmten für das Gesetzespaket. Ziel des Vorhabens ist laut Regierung die Stärkung der inneren Sicherheit, die Verhinderung illegaler Einwanderung, die Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Kernstück der Gesetzesänderung ist die Etablierung von ETIAS, welches Informationslücken bei visumsfreien Einreisen von Drittstaatsangehörigen schließen soll. Zukünftig sollen die Daten dieser Reisenden bereits vor der Einreise automatisiert mit bestehenden Sicherheitsdatenbanken abgeglichen werden. Hierzu ist die Einrichtung einer nationalen ETIAS-Stelle im Innenministerium vorgesehen. Ergänzend dazu soll die Interoperabilität europäischer Informationssysteme umgesetzt werden. Dies beinhaltet die technische Vernetzung des Schengener Informationssystems (SIS), des Visa-Informationssystems (VIS), der Eurodac-Datenbank, des Einreise-/Ausreisesystems (EES), ETIAS und des Strafregisterinformationssystems für Drittstaatsangehörige (ECRIS-TCN) über gemeinsame Komponenten wie das Europäische Suchportal (ESP) und den gemeinsamen biometrischen Abgleichdienst (sBMS). Diese Maßnahmen werden von Innenminister Gerhard Karner sowie den Koalitionsfraktionen und der SPÖ als notwendig und sinnvoll erachtet, um die Sicherheit im Schengenraum zu erhöhen, irreguläre Migration zu unterbinden und Kriminalität sowie Terrorismus zu bekämpfen. Der Datenaustausch soll eine schnellere und verlässlichere Personenidentifizierung gewährleisten und Identitätsbetrug verhindern. Zudem ist in diesem Zusammenhang eine Änderung bei Saisonarbeitskräften aus visumbefreiten Drittstaaten vorgesehen, für die unter bestimmten Voraussetzungen die Visumpflicht entfällt. Kritik am Gesetzespaket kam von der FPÖ, die eine Abgabe innenpolitischer Kompetenzen an die EU befürchtet. Die Freiheitlichen bemängelten insbesondere den Wegfall

weiterlesen »

Anpassung der Flughafenentgelte 2025: Wien erhöht um 4,6 Prozent, andere Flughäfen teilweise mit freiwilligen Senkungen

Das Verkehrsministerium hat im Rahmen des Berichts über die Vollziehung des Flughafenentgeltegesetzes eine Erhöhung der Entgelte für das Jahr 2025 genehmigt. Für den Flughafen Wien beträgt die erlaubte Anhebung 4,6 Prozent, während die übrigen Verkehrsflughäfen Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt eine Steigerung von 5,1 Prozent vornehmen dürfen. Als wesentlichen Grund für die Anpassung nannte das Ministerium die Inflation der vorangegangenen Periode. Allerdings schöpfen nicht alle Flughäfen die genehmigte Steigerung voll aus: Die Regionalflughäfen Graz, Linz und Klagenfurt verrechnen freiwillig geringere Entgelte als erlaubt, um ihren Flugverkehr zu sichern. Dies deutet auf einen Wettbewerbsdruck hin, insbesondere an kleineren Standorten. Der Flughafen Wien hingegen wird voraussichtlich im Folgejahr, 2026, zu seiner alten Berechnungsformel für Flughafenentgelte aus der Zeit vor der Coronapandemie zurückkehren. Diese Rückkehr zur regulären Formel, die durch das starke Verkehrswachstum des Flughafens ermöglicht wird, könnte laut Ministeriumsangaben zu einer Senkung der Flughafengebühren um bis zu 4,66 Prozent führen. Die Diskussion im zuständigen Ausschuss beleuchtete zudem die jüngsten Entwicklungen im Flugverkehr, insbesondere den Rückzug der Fluglinie Wizz Air und den Abzug einzelner Flugzeuge der Ryanair vom Flughafen Wien. Das Verkehrsministerium beobachte diese Entwicklungen und stehe in ständigem Austausch mit der Flughafen Wien AG, hieß es. Die Vertreter des Ministeriums betonten die Bedeutung des Wettbewerbs, während Österreich gleichzeitig ein „Qualitätsstandort“ sei. Ein weiterer Schwerpunkt war die Evaluierung der seit einigen Monaten geltenden gestaffelten Lärmgebühren. Das Ministerium kündigte an, die Lenkungswirkung dieser Maßnahme – die leisere Flugzeuge finanziell begünstigt – Ende des kommenden Jahres überprüfen zu wollen. Erste Anzeichen deuteten bereits auf

weiterlesen »

Chinesische Züge der Westbahn fordern Nachschärfung europäischer Vergaberichtlinien

Der Einsatz von Triebzügen des chinesischen Herstellers China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) durch den privaten Bahnbetreiber Westbahn sorgt in Österreich weiterhin für Diskussionen auf politischer Ebene. Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) äußerte sich im Verkehrsausschuss des Nationalrats erneut kritisch und forderte eine umfassende Risikobewertung sowie die Nachschärfung europäischer und nationaler Vergaberichtlinien. Der erstmalige Einsatz chinesischer Züge in der Europäischen Union (EU) markiere Neuland und berühre die kritische Infrastruktur. Hanke betonte, dass die Anschaffung chinesischer Züge, die dem Vernehmen nach vier sogenannte „Panda“-Doppelstockzüge des Herstellers CRRC für die Strecke Wien-Salzburg umfasst, auch eine volkswirtschaftliche Dimension habe. Er warnte davor, dass massive Subventionen und Billiglöhne den Markt verzerren und damit den heimischen Industriestandort sowie europäische Arbeitsplätze gefährden könnten. Diese Bedenken werden von SPÖ und Grünen geteilt, die einen fairen Wettbewerb zur Sicherung der europäischen Wertschöpfung fordern. Die EU-Kommission hat bereits Prüfverfahren gegen CRRC eingeleitet, um den Verdacht unfairen Wettbewerbs zu untersuchen. Die NEOS zeigten sich weniger alarmiert: Obwohl der „Rumpf“ der Züge aus China stamme, sei die Innenausstattung stark europäisch geprägt – mit High-Tech-Komponenten aus Ländern wie Österreich, Deutschland (Bremsen) und Spanien. Darüber hinaus wurde argumentiert, dass die europäischen Zughersteller derzeit ausgelastet seien, was der Westbahn kaum Alternativen für eine schnelle Flottenerweiterung gelassen habe, um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden und ihr Angebot auszubauen. Die Debatte fand vor dem Hintergrund des Jahresberichts 2024 der Schienen-Control statt, der einen anhaltenden Boom im Personenverkehr der Bahn in Österreich aufzeigte. Die Fahrgastzahlen stiegen demnach um sechs Prozent auf 348,7 Millionen und die zurückgelegten Personenkilometer

weiterlesen »

Anstieg ziviler Luftfahrtvorfälle im Sicherheitsbericht 2024 – Rückgang tödlicher Bahnunfälle

Der jährliche Sicherheitsbericht des österreichischen Verkehrsministeriums für 2024, der Unfälle in den Bereichen Schiene, Schifffahrt, Seilbahnen und Zivilluftfahrt beleuchtet, weist eine deutliche Zunahme der Vorfälle in der zivilen Luftfahrt auf. Mit 10.710 gemeldeten Vorfällen und Ereignissen wurde ein neuer Höchstwert seit Inkrafttreten der entsprechenden Meldepflichten erreicht. Davon wurden 112 als Unfälle und 162 als schwere Störungen klassifiziert. Die Leiterin der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) führte diesen Anstieg auf eine verbesserte „Meldekultur“ zurück, wobei Vorfälle oftmals mehrfach gemeldet werden. Die SUB betonte, dass der ausschließliche Zweck der Untersuchungen die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen sei und keine Schuld- oder Haftungsfragen geklärt würden. Im Gegensatz zur Luftfahrt verzeichnet der Schienenverkehr eine positive Entwicklung bei den Unfallfolgen. Obwohl insgesamt 3.919 Vorfälle gemeldet wurden (ein leichter Rückgang gegenüber 3.998 im Vorjahr), sank die Zahl der getöteten Personen (Suizide nicht eingerechnet) von 25 im Jahr 2023 auf 11 im Jahr 2024. Diese Verbesserung wird seitens der Politik auf die Wirksamkeit von sicherheitstechnischen Verbesserungen an Eisenbahnkreuzungen zurückgeführt. Im Bereich Schifffahrt wurden 2024 insgesamt 35 Vorfälle gemeldet, wovon 19 als Unfälle und einer als schwerer Unfall eingestuft wurden. Auch bei den Seilbahnen gab es 14 Vorfälle. Das allgemeine Sicherheitsniveau in allen untersuchten Verkehrsbereichen wird von der SUB als grundsätzlich hoch eingestuft. Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes stand im Ausschuss aufgrund verschiedener Punkte in der Kritik. Abgeordnete der Grünen thematisierten Ermittlungen gegen mehrere Personen in der SUB wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs, was die bereits seit längerem geforderte Neustrukturierung der Stelle unterstreicht. Verkehrsminister Peter Hanke hob zwar die Unabhängigkeit

weiterlesen »

IAG setzt auf Starlink: Highspeed-WLAN wird ab 2026 in der gesamten Flotte kostenlos

Die International Airlines Group (IAG), zu der unter anderem Iberia und British Airways gehören, hat eine weitreichende strategische Allianz mit Starlink von SpaceX geschlossen, um ihre Flugzeugflotte mit kostenlosem Hochgeschwindigkeits-WLAN auszustatten. Die Implementierung des satellitengestützten Systems soll Anfang 2026 beginnen und sukzessive in über 500 Flugzeugen der Konzerngesellschaften ausgerollt werden. Neben Iberia werden auch Aer Lingus, British Airways, Level und Vueling von der neuen Konnektivität profitieren. IAG positioniert sich damit als die europäische Airline-Gruppe mit der größten Flotte, die über Highspeed-WLAN verfügt. Das neue System verspricht Passagieren aller Reiseklassen – Economy, Premium Economy und Business – einen Internetzugang mit einer Leistung, die der Heimverbindung ähneln soll. Dank der Tausenden von Starlink-Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn soll die Verbindung weltweit unterbrechungsfrei verfügbar sein, auch über entlegenen Gebieten wie den Polregionen. Erwartet werden Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s und Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 70 Mbit/s. Diese hohen Geschwindigkeiten ermöglichen an Bord Streaming-Dienste, Online-Spiele und Cloud-basiertes Arbeiten. Die strategische Allianz unterstreicht das Engagement der IAG für Innovation und Technologie, das zentrale Säule im Rahmen des „Flugplan 2030“ von Iberia ist. Im Zuge dieses Plans plant Iberia Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil dieser Mittel ist für Digitalisierungsinitiativen, die Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) und die Schaffung der „Ciudad Iberia“ – eines hochmodernen Innovationszentrums für die Luftfahrt – vorgesehen. Mit dem Ausbau der Konnektivität will die Airline-Gruppe das Kundenerlebnis vom Einsteigen bis zur Landung verbessern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in der europäischen Luftfahrt stärken. Der Rollout des Starlink-Systems in der gesamten

weiterlesen »

25. Jubiläum des Weihnachts- und Wintermarkts am Flughafen München

Der Flughafen München feiert in diesem Jahr das 25. Jubiläum seines traditionellen Weihnachts- und Wintermarkts. Die Veranstaltung im München Airport Center (MAC) öffnet am Freitag, dem 14. November, ihre Tore und lädt Reisende, Besucher und Mitarbeiter bis zum 28. Dezember 2025 in eine festlich geschmückte Winterlandschaft ein. Der Markt, der täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet ist (Heiligabend bis 16 Uhr), bietet einen zentralen Anlaufpunkt im bunten Flughafentreiben und ist eine der größten und am längsten geöffneten Veranstaltungen dieser Art in der Region. Das Herzstück des Marktes ist die über 600 Quadratmeter große Eisfläche, die zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen zur Verfügung steht. Rund 40 Verkaufsstände bieten in ihren Holzhütten eine Mischung aus kulinarischen Spezialitäten, regionalen Leckereien und handgefertigten Geschenkideen an. Das Rahmenprogramm umfasst zudem Kreativ-Workshops wie Adventskränze binden, Christbaumkugeln gestalten und Keramik bemalen sowie diverse Unterhaltungsangebote wie Zaubershows und Live-Musikauftritte regionaler Künstler am Abend, deren Repertoire von Rock und Pop bis hin zu Swing und moderner Volksmusik reicht. Eine besondere Attraktion sind die weihnachtlichen Lichterfahrten, eine ca. 50-minütige Bustour über das Vorfeld des Flughafens in der Dunkelheit, die Einblicke in den sonst unzugänglichen Flugbetrieb bietet. Tickets hierfür müssen online gebucht werden. Zudem engagiert sich der Markt in diesem Jubiläumsjahr verstärkt für soziale Zwecke. Neu ist die Wunschbaum-Aktion am 6. und 7. Dezember, bei der Besucher Wunschzettel von Kindern aus karitativen Einrichtungen und sozialen Organisationen erfüllen können. Weitere Charity-Aktionen sind für fast alle Wochenenden in Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen geplant. Der Weihnachts- und Wintermarkt im MAC-Forum des Flughafens München, der

weiterlesen »

Europäischer Luftverkehr trotzt Wirtschaftsdämpfer: Passagierwachstum hält an, getragen von Nicht-EU-Märkten

Der europäische Flughafenverband ACI Europe meldet in seinem vorläufigen Luftverkehrsbericht für September und das dritte Quartal 2025 ein anhaltendes Passagierwachstum auf dem gesamten Kontinent. Im September 2025 stieg der Passagierverkehr im europäischen Flughafennetz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent. Dieses Ergebnis festigt die positive Entwicklung des Sommers, wie Generaldirektor Olivier Jankovec betonte, und das trotz weiterhin schwachen Wirtschaftswachstums. Die Wachstumsdynamik ist regional stark unterschiedlich ausgeprägt: Der Nicht-EU+-Raum (darunter die Türkei, Israel, Moldawien, Bosnien und Herzegowina) verzeichnete mit 8,3 Prozent mehr als doppelt so hohe Zuwächse wie der reife EU+-Markt (EU, EWR, Schweiz und Vereinigtes Königreich) mit lediglich 2,7 Prozent. Innerhalb der EU+-Zone wiesen osteuropäische Länder wie die Slowakei (+14,7 %) und Polen (+13,2 %) das stärkste Wachstum auf, während etablierte Märkte wie Frankreich (-1 %) und das Vereinigte Königreich (-0,3 %) sogar Rückgänge hinnehmen mussten. Die großen Wirtschaftsmärkte Deutschland (+3,2 %), Spanien (+2,5 %) und Italien (+1,7 %) zeigten zwar Wachstum, blieben aber hinter dem kontinentalen Durchschnitt zurück, was ACI Europe unter anderem mit hohen Steuern und wirtschaftlichen Divergenzen in diesen Ländern erklärt. Der internationale Passagierverkehr (+4,3 %) blieb weiterhin der wichtigste Wachstumsmotor. Im gesamten dritten Quartal erhöhte sich das Passagieraufkommen um 3,9 Prozent, was eine leichte Abschwächung der Dynamik im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen 2025 bedeutet. Auch der Frachtverkehr entwickelte sich positiv und wuchs im September um 4,3 Prozent. Der Frachtsektor liegt damit 17,6 Prozent über dem Niveau vor der Coronapandemie, was die anhaltende Bedeutung des Luftfrachttransports, insbesondere im E-Commerce-Bereich, unterstreicht. Bei den großen Drehkreuzen verzeichnete

weiterlesen »