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Wizz Air nimmt neue Route zwischen Breslau und Dortmund in den Winterflugplan auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz zwischen Polen und Deutschland. Zum Start des Winterflugplans 2026/2027, genauer ab dem 25. Oktober 2026, nimmt der Carrier die Verbindung zwischen dem Nikolaus-Kopernikus-Flughafen in Breslau (Wroclaw) und dem Dortmund Airport neu in das Programm auf. Breslau ist damit eine weitere wichtige polnische Destination, die von Dortmund aus bedient wird. Die Strecke soll viermal wöchentlich bedient werden, was die Attraktivität der Verbindung für Geschäfts- und Privatreisende steigert. Reisende können die rund 90-minütige Flugzeit an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nutzen. Auf dieser Route setzt Wizz Air den Airbus A321neo ein. Dieser Flugzeugtyp, von dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist, wird in der Regel in einer hochdichten Einklassenkonfiguration mit bis zu 239 Sitzplätzen betrieben. Der Einsatz des A321neo unterstreicht die Strategie des Low-Cost-Carriers, auf stark nachgefragten Routen Flugzeuge mit hoher Kapazität und niedrigen Betriebskosten einzusetzen. Der Dortmund Airport legt traditionell einen Fokus auf Verbindungen nach Osteuropa und Polen. Breslau, die viertgrößte Stadt Polens und ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandort, ergänzt die bereits etablierten Flugziele Kattowitz und Danzig, die sich seit Jahren unter den beliebtesten Zielen ab Dortmund befinden. Die Wiederaufnahme der Breslau-Route, die in der Vergangenheit bereits von anderen Carriern bedient wurde, unterstreicht die wachsende Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen. Dortmund hatte zuletzt bereits die Verbindungen nach Warschau und Olsztyn-Mazury wieder in das Streckennetz aufgenommen. Die neue Route soll somit zur weiteren Stärkung der Luftverkehrsanbindung ins Nachbarland beitragen.

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Eurowings bringt eigenen Adventskalender in limitierter Auflage auf den Markt

Die Fluggesellschaft Eurowings hat in diesem Jahr erstmals einen eigenen Adventskalender für ihre Kunden vorgestellt. Der Kalender, der rund einen Meter hoch ist, enthält 24 Überraschungen und soll die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Die Aktion ist Teil der Marketingstrategie der Airline, die neben dem Kerngeschäft verstärkt auf Merchandise-Artikel und Kundenbindung setzt. Der Adventskalender von Eurowings ist gefüllt mit einer Mischung aus verschiedenen Produkten, darunter Merchandise-Artikel der Fluggesellschaft sowie Gutscheine und Geschenke. Die Fluggesellschaft, die zur Lufthansa Group gehört, stellt das Angebot als ein besonderes Sammlerstück vor. Allerdings handelt es sich um eine stark limitierte Edition. Es wurden lediglich 1.000 Stück des Kalenders produziert. Interessenten können den Adventskalender ab sofort über den offiziellen Fanshop von Eurowings bestellen. Der Verkaufspreis wurde auf 99 Euro festgelegt. Mit diesem Angebot folgt Eurowings einem Trend im Luftfahrtsektor, bei dem Fluggesellschaften zunehmend eigene Lifestyle- und Markenartikel anbieten, um die Kundenbeziehung zu vertiefen. Auch andere große Airlines, wie beispielsweise British Airways, bieten in ihren Shops neben klassischen Artikeln vermehrt limitierte Editionen oder spezielle Produkte wie Accessoires und Geschenke an. Solche Aktionen dienen der Stärkung der Markenidentität und der Generierung zusätzlicher Einnahmen abseits des Flugbetriebs. Der Kalender soll vor allem Fans der Marke ansprechen und stellt ein ungewöhnliches Produkt im Portfolio des Unternehmens dar. Die Fluggesellschaft wird im deutschsprachigen Raum weiterhin als einer der größten Anbieter im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen agieren, während sie mit solchen Marketingmaßnahmen versucht, eine emotionale Bindung zur Kundschaft aufzubauen.

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Wizz Air verschiebt Airbus-Auslieferungen und reduziert Langstreckenbestellungen

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine strategische Neuausrichtung ihrer Flottenplanung bekannt gegeben. Um Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern, hat das Unternehmen mit Airbus eine Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Flugzeugen vom Geschäftsjahr 2030 auf 2033 vereinbart. Gleichzeitig reduziert Wizz Air sein Engagement im Langstreckensegment durch eine Umwandlung von Bestellungen. Im Zentrum der Anpassungen steht die Reduzierung der Langstreckenflotte. Wizz Air hat die Bestellung von 36 Flugzeugen des Typs Airbus A321XLR in das Standardmodell Airbus A321neo umgewandelt. Die Gesamtzahl der bestellten A321XLR-Maschinen reduziert sich damit von ursprünglich 47 auf nur noch elf Flugzeuge. Die Entscheidung für das kleinere und flexiblere Modell des A321neo soll die Sitzplatzkapazität begrenzen und dabei helfen, die Betriebskosten besser zu kontrollieren. Wizz Air kommentierte die überarbeitete Vereinbarung als Anpassung des Lieferplans an eine „nachhaltigere und profitablere Wachstumsstrategie“. Die Gesamtzahl des gesamten Auftragsvolumens bei Airbus bleibt mit 273 Flugzeugen unverändert, lediglich der Zeitplan und die Zusammensetzung der Modelle wurden angepasst. Der Low-Cost-Carrier steht unter erheblichem Druck, seine Margen zu verbessern, nachdem das vergangene Jahr durch Gewinneinbußen turbulent verlief. Das Unternehmen zog sich bereits aus unrentablen Märkten wie Abu Dhabi und Wien zurück. Die Profitabilität litt zudem massiv unter den weitreichenden Inspektionen der Getriebefan-Triebwerke (GTF) von Pratt & Whitney, einer Tochtergesellschaft von RTX. Zum Stichtag 30. Juni waren demnach 41 Flugzeuge von Wizz Air wegen notwendiger Prüfungen oder Defekten an den GTF-Triebwerken weltweit am Boden geblieben. Solche Stilllegungen führen zu erheblichen Kapazitätseinschränkungen und beeinträchtigen die operative Leistung. Mit der Flottenanpassung hält Wizz Air an

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IAG steigert Gewinn, aber Schwäche im US-Geschäft lässt Aktie einbrechen

Die International Consolidated Airlines Group (IAG), Muttergesellschaft von British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine leichte Steigerung des operativen Gewinns erzielt. Der operative Gewinn stieg von Juli bis September um zwei Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Trotz dieses Zugewinns kämpft der Konzern mit einer spürbaren Abschwächung im wichtigen und lukrativen Nordatlantik-Geschäft, was die Anleger beunruhigte. Die Bekanntgabe der Ergebnisse führte zu einem deutlichen Kursrutsch der IAG-Aktie an der Börse, die zeitweise um bis zu 9,8 Prozent einbrach. Dies markierte den größten Tagesverlust seit Anfang 2022 und vernichtete rund 1,9 Milliarden Pfund (etwa 2,2 Milliarden Euro) an Marktwert. Auslöser war die gemeldete Auslastung der Passagierflugzeuge, die in allen Regionen sank, mit dem stärksten Rückgang von 2,4 Prozentpunkten auf den Nordatlantik-Routen. Auch die Einnahmen pro Passagier fielen im dritten Quartal branchenweit, wobei die Nordatlantik-Routen mit einem Minus von 7,1 Prozent besonders betroffen waren. Die IAG bestätigte die erwartete Marktschwäche im Bereich der sogenannten „Economy-Leisure-Buchungen“ aus den USA. Die Entwicklung der IAG steht im Einklang mit Beobachtungen anderer großer europäischer Fluggesellschaften. Bereits Air France-KLM und die Lufthansa Gruppe hatten zuvor auf eine Flaute im Transatlantik-Markt hingewiesen, insbesondere bei den Buchungen aus den Vereinigten Staaten. Experten führen dies unter anderem auf einen Rückgang der touristischen Reisen von Europa in die USA zurück, der sich seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump verstärkt bemerkbar macht. Trotz der aktuellen Sorgen der Anleger zeigte sich IAG-Konzernchef Luis Gallego zuversichtlich. Er verwies darauf, dass das Unternehmen mit einem sehr starken

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Lufthansa, Ryanair und 19 weitere Airlines stoppen irreführende Klima-Aussagen

Lufthansa, Eurowings, Ryanair und insgesamt 21 europäische Fluggesellschaften haben sich verpflichtet, ihre Werbung und Kommunikation zu ändern, nachdem die EU-Kommission und die nationalen Verbraucherschutzbehörden (CPC-Netzwerk) irreführende Praktiken moniert hatten. Die Airlines verzichten künftig darauf, gegenüber Verbrauchern den Eindruck zu erwecken, dass die CO2-Emissionen eines Fluges durch finanzielle Beiträge zu Klimaschutzprojekten oder durch die Verwendung alternativer Kraftstoffe vollständig neutralisiert, ausgeglichen oder direkt reduziert werden könnten. Die Einigung, die das Ergebnis eines Dialogs mit der EU-Kommission ist, betrifft eine breite Palette von Werbeaussagen, die von Kritikern oft als „Ablasshandel“ oder Greenwashing bezeichnet wurden. Die Fluggesellschaften stellten in der Vergangenheit die Möglichkeit einer Kompensation in den Vordergrund, die durch finanzielle Unterstützung von Projekten wie Aufforstung den Eindruck eines „klimaneutralen Fluges“ erweckte. Tatsächlich aber wird dabei nicht der spezifische CO2-Ausstoß des einzelnen Fluges direkt ausgeglichen. Neben dem Verzicht auf Aussagen zur Neutralisierung von Emissionen haben sich die Airlines auch dazu verpflichtet, die Bezeichnung „nachhaltiger Flugkraftstoff“ (SAF) nur noch mit angemessener Klarstellung zu verwenden und auf vage, allgemein „grüne Sprache“ zu verzichten. Die EU-Kommission hatte die Fluggesellschaften bereits im April 2024 aufgefordert, potenziell irreführende Praktiken einzustellen. Der europäische Verbraucherschutzdachverband BEUC (Bureau Européen des Unions de Consommateurs) begrüßte die Verpflichtung der Airlines ausdrücklich. Generaldirektor Agustín Reyna betonte, es sei höchste Zeit gewesen, dass die Fluggesellschaften aufhören, das Fliegen als eine nachhaltige Option darzustellen. Er stellte klar, dass das Bezahlen von „grünen Tarifen“ zur Finanzierung von Baumpflanzungen keine Garantie dafür biete, dass Flugzeugemissionen tatsächlich aus der Luft entfernt werden. Die betroffenen Airlines, zu denen neben den genannten

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Sun Express erweitert Deutschland-Angebot: Memmingen neu im Programm

Die Fluggesellschaft Sun Express, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Flugangebot ab Deutschland im kommenden Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Airline nimmt insgesamt zehn neue europäische Verbindungen in ihr Streckennetz auf, wovon vier neue Routen Deutschland betreffen. Mit diesem Wachstum wird Sun Express insgesamt 23 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 21 Zielen in der Türkei verbinden. Erstmals fliegt Sun Express ab März 2026 den Flughafen Memmingen (Allgäu Airport) an. Die neue Verbindung wird die Region fünfmal pro Woche mit dem türkischen Urlaubszentrum Antalya verknüpfen. Während der Hauptsaison, konkret vom 11. Mai bis 24. Juni 2026 sowie vom 2. August bis 19. September 2026, wird die Strecke sogar täglich bedient. Darüber hinaus erweitert die Fluggesellschaft ihr Angebot an weiteren deutschen Flughäfen. Neu sind jeweils zwei wöchentliche Flüge von Hannover und München in die westtürkische Stadt Edremit. Ab Düsseldorf nimmt Sun Express eine wöchentliche Verbindung in die anatolische Stadt Hatay in den Flugplan auf. Commercial Director Helmut Wölfel erklärte, dass die neuen Strecken nach Edremit und Hatay insbesondere auf die hohe Nachfrage im sogenannten ethnischen Reiseverkehr zwischen Deutschland und der Türkei reagieren. Diese gezielte Erweiterung des Streckennetzes unterstreicht die Strategie von Sun Express, die Marktpräsenz im europäischen Ferienflugsegment gezielt auszubauen. Die Airline profitiert dabei von der starken Präsenz beider Mutterkonzerne in ihren jeweiligen Kernmärkten. Neben den vier neuen Routen ab Deutschland werden im Sommer 2026 unter anderem drei weitere Verbindungen ab Großbritannien hinzukommen. Mit den neuen Routen positioniert sich Sun Express als eine der wichtigsten Airlines

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KitzSki startet Wintersaison mit Schneegarantie und KI-gestütztem Preissystem

Die Wintersportsaison in der Region Kitzbühel hat offiziell begonnen. Am 7. November 2025 öffnete KitzSki, Betreiber des Skigebiets Kitzbühel–Kirchberg–Jochberg–Pass Thurn, die ersten Pisten auf dem Resterkogel. Der Saisonauftakt erfolgte auf konserviertem Altschnee. Bei einer Veranstaltung in München gab das Unternehmen zudem einen Ausblick auf die kommenden Monate und präsentierte eine Premiere für Nicht-Gletscherskigebiete in den Alpen: eine Schneegarantie für die Hauptsaison. Die neu eingeführte KitzSki-Schneegarantie sichert Skifahrern im Premium-Zeitraum vom 21. Dezember 2025 bis zum 14. März 2026 zu, dass Skibetrieb möglich ist. Bei unzureichendem Schnee während dieser Zeit, der das Skifahren über die gesamte Skipassdauer verhindert, wird der Kaufpreis anteilig rückerstattet. Dieses Versprechen gilt für Skipässe mit einer Gültigkeit von bis zu 14 Tagen, die bis zum 20. Dezember 2025 online erworben werden. Basis für dieses Versprechen ist das umfangreiche technische System des Gebiets, welches eines der modernsten Beschneiungssysteme der Alpen umfasst. Das Gebiet verfügt über 1.260 Schneeerzeuger, die von zehn Speicherseen versorgt werden. Zudem investiert KitzSki zwischen 2022 und 2026 rund 30 Millionen Euro in den Ausbau und die Effizienzsteigerung der Beschneiungsanlagen, inklusive eines neuen Speichersees mit 85.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Eine weitere Neuerung ist das intelligente Preis- und Buchungssystem, das gemeinsam mit dem Know Center Graz entwickelt wurde und mit dem renommierten Ailevator Award 2025 ausgezeichnet wurde. Dieses KI-basierte System analysiert Buchungsverhalten und Nachfrage, um variable Skipasspreise zu ermöglichen. Online-Käufer können dadurch bis zu 20 Prozent Frühbucher-Rabatt auf Mehrtageskarten erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Bergbahn Kitzbühel, Mag. Anton Bodner, betonte, dass der technologische Einsatz der besseren Kundenorientierung und Effizienz

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Boeing investiert eine Milliarde Dollar in Ausbau der 787-Produktion in South Carolina

Der Flugzeughersteller Boeing hat den ersten Spatenstich für eine umfassende Erweiterung seines Werks in North Charleston, South Carolina, vollzogen. An dem Standort, der das Endmontagewerk für das Langstreckenflugzeug 787 Dreamliner ist, plant das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren eine Investition von über einer Milliarde US-Dollar. Ziel der Maßnahme ist die deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten, um der starken weltweiten Nachfrage nach dem 787-Modell gerecht zu werden. Mit der Expansion will Boeing die Fertigungsrate des 787 Dreamliner bis zum Jahr 2026 auf zehn Flugzeuge pro Monat erhöhen. Die Investition umfasst mehrere Bauprojekte, darunter eine neue Endmontagehalle mit einer Fläche von rund 111.500 Quadratmetern (1,2 Millionen Quadratfuß), zusätzliche Einrichtungen für die Teilevorbereitung, eine Anlage für die Lackierung von Seitenleitwerken sowie Erweiterungen des sogenannten Interiors Responsibility Center, in dem viele Komponenten der Flugzeugkabine hergestellt werden. Die Bauarbeiten, die von einem Joint Venture aus HITT Contracting und BE&K Building Group geleitet werden, sollen mehr als 2.500 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft schaffen und ein Arbeitsvolumen von 6,2 Millionen Arbeitsstunden umfassen. Die Schaffung von mehr als 1.000 neuen, langfristigen Arbeitsplätzen bei Boeing selbst wird ebenfalls erwartet. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer äußerst robusten Auftragslage. Boeing hat bereits mehr als 1.200 Dreamliner ausgeliefert und verzeichnet einen Auftragsbestand von annähernd 1.000 Flugzeugen. Allein im Jahr 2025 kamen mehr als 300 neue Bestellungen für die 787-Familie hinzu. Das Unternehmen prognostiziert, dass in den nächsten 20 Jahren ein Bedarf von etwa 7.800 neuen Großraumflugzeugen (Widebody Aircraft) bestehen wird. Stephanie Pope, CEO von Boeing Commercial Airplanes, betonte, die Investition

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Beinahe-Kollision am LAX: Flugzeuge mussten nach Start Ausweichmanöver fliegen

Am 31. Oktober 2025 kam es am Los Angeles International Airport (LAX) kurz nach dem Start zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, bei dem zwei Passagierjets nur durch rasches Eingreifen der Fluglotsen eine Beinahe-Kollision vermeiden konnten. Beteiligt waren Flug AZ621 der ITA Airways (Airbus A330-900) auf dem Weg nach Rom Fiumicino (FCO) und Flug AA4 von American Airlines (Airbus A321) mit Ziel New York JFK. Der Vorfall ereignete sich, als die ITA-Maschine unmittelbar nach dem Abheben eine unerwartete Linkskurve über den Dockweiler Beach flog. Beobachter beschrieben das Manöver als höchst ungewöhnlich, da es offensichtlich ohne die erforderliche Freigabe der Flugverkehrskontrolle (Air Traffic Control, ATC) erfolgte und direkt in den Flugweg des ebenfalls startenden American Airlines Jets führte. Die Fluglotsen am LAX reagierten unverzüglich und entschieden die Situation durch Ausweichbefehle zu entschärfen. Der ITA-Pilot wurde angewiesen, den Kurs sofort zu korrigieren, während die American Airlines Crew ebenfalls Anweisungen erhielt, den eigenen Kurs zu ändern. Nachdem die Gefahr gebannt war, fragten die Controller die ITA-Besatzung nach der Ursache für die Abweichung, woraufhin der Pilot lediglich mit „Entschuldigung“ antwortete. American Airlines bestätigte den Vorfall, bei dem 90 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder an Bord des Fluges AA4 waren. Die Fluggesellschaft dankte der eigenen Besatzung und den Fluglotsen für ihr professionelles Handeln. Auch ITA Airways bestätigte den Vorfall und kündigte an, eine interne Untersuchung gemäß den regulatorischen Verfahren einzuleiten. Die Maschine der ITA landete plangemäß und sogar vor der geplanten Zeit in Rom. Eine detaillierte Stellungnahme der zuständigen US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) steht derzeit noch aus.

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Frühzeitige Ferienplanung für den Sommer 2026 dringend empfohlen

Die Organisation der Kinderbetreuung für die Sommerferien 2026 beginnt für viele berufstätige Eltern bereits im November, um Engpässe zu vermeiden. Mit durchschnittlich neun Wochen schulfreier Zeit stehen Eltern vor der Herausforderung, die Betreuungslücke zu schließen, da der eigene Urlaubsanspruch oft nur fünf Wochen beträgt. Eine Erhebung der Arbeiterkammer aus dem Jahr 2024 zeigte, dass sechs von zehn Eltern die Ferienplanung als große Belastung empfinden. Experten raten Eltern, bei der Auswahl von Feriencamps besonderen Wert auf die pädagogische Qualität und ein nachweislich gelebtes Kinderschutzkonzept zu legen. Der österreichische Bildungsminister hat sich in diesem Zusammenhang für einen Ausbau der Betreuungsangebote im Sommer ausgesprochen, um Familien zu entlasten. Da die beliebtesten Ferienplätze schnell vergeben sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Der Ferienhort am Wolfgangsee, der auf eine über 130-jährige Tradition zurückblickt, gilt in Österreich als Vorreiter für sichere und strukturierte Ferienbetreuung. Er bietet unter anderem ein durchdachtes vierwöchiges „Classic-Camp“ an, das einen Großteil der Betreuungszeit im Juli abdeckt. Um die Qualität im Bereich Kinderschutz zu sichern, hat die österreichische Bundesregierung eine Qualitätssicherungsstelle beim Bundeskanzleramt eingerichtet. Diese bietet Organisationen die Möglichkeit, ihre Kinderschutzkonzepte zertifizieren zu lassen. Diese Zertifizierung prüft nicht nur die Existenz des Konzepts, sondern auch dessen aktive Umsetzung in der Praxis. Der Ferienhort am Wolfgangsee befindet sich aktuell im Prozess dieser Zertifizierung, was die Priorität der Sicherheit unterstreicht. Geschäftsführer Jakob Walter betonte die regelmäßige Schulung der Betreuer und die laufende Überprüfung des Konzepts. Die Anmeldung für die Camps des Jahres 2026 läuft bereits.

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