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Starke Last-Minute-Welle treibt Sunny Cars Buchungen im September an

Der Mietwagen-Broker Sunny Cars verzeichnete im September 2025 einen der stärksten Buchungsmonate des laufenden Jahres. Nach Angaben des Unternehmens aus München war der September, nach dem Januar, der zweitstärkste Monat in der bisherigen Bilanz. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war ein massives Last-Minute-Geschäft. Fast drei Viertel aller im September getätigten Buchungen bezogen sich auf Mietwagen für den September oder Oktober 2025. Gleichzeitig zeigen die Buchungen auch ein wachsendes Vorausbuchungsverhalten, da jeder zehnte Kunde sein Ferienauto bereits für das Jahr 2026 reservierte. Parallel zum hohen Buchungsaufkommen verzeichnete Sunny Cars eine Senkung der Durchschnittspreise. Der durchschnittliche Buchungswert fiel im September auf 370 Euro, was den tiefsten Wert des Jahres darstellt und exakt dem Preisniveau des Vorjahresmonats September 2024 entspricht. Im Vormonat August 2025 hatte der Durchschnittspreis noch bei knapp 400 Euro gelegen. Dieser Abwärtstrend der Preise, der sich bereits in den Vormonaten abgezeichnet hatte, setzt sich somit in den Herbst hinein fort. Analysten führen diese Preisstabilisierung auf ein ausgeglicheneres Verhältnis von Mietwagen-Angebot und -Nachfrage im Vergleich zu den Extremjahren 2022 und 2023 zurück. Regional zeigten sich die Mietwagenpreise in Südeuropa besonders günstig. In den Top-Zielgebieten Griechenland, Portugal und Spanien lag der durchschnittliche Buchungswert im September sogar unter der 300-Euro-Marke. Lediglich Italien bildete mit einem Durchschnittspreis von 332 Euro in der Mittelmeerregion eine Ausnahme. Die Beliebtheit der südeuropäischen Länder als Reiseziel hält damit ungebrochen an. Die Top-5 der gebuchten Destinationen im September waren Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und überraschend die USA. Die starke Nachfrage nach Mietwagen in den Vereinigten Staaten ist insofern bemerkenswert, da

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FAA-Personalmangel wegen Shutdown: Über 4000 Flüge verspätet

Die anhaltende Haushaltskrise in den USA und der damit verbundene Regierungsstillstand („Shutdown“) wirken sich drastisch auf den Flugverkehr aus. Aufgrund von Personalengpässen bei der US-Luftfahrtbehörde FAA verzeichneten Flugverfolgungsdienste am jüngsten Montag mehr als 4000 verspätete Flüge. Betroffen waren dabei wichtige Drehkreuze wie die Flughäfen in Newark, Phoenix, Denver und Las Vegas. Die FAA selbst bestätigte die massiven Verzögerungen, wies jedoch darauf hin, dass auch ungünstige Witterungsverhältnisse die Situation zusätzlich verschärft hätten. Der Kern des Problems liegt im Umstand, dass Tausende von Bundesbediensteten, deren Tätigkeiten als systemrelevant eingestuft sind, weiterhin ohne sofortige Bezahlung arbeiten müssen. Dies betrifft insbesondere die rund 13.000 Fluglotsen der FAA sowie etwa 50.000 Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde (TSA), die für die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen zuständig sind. Während diese Mitarbeiter ihren Dienst notgedrungen fortsetzen, um die Flugsicherheit und grundlegende Abläufe zu gewährleisten, entfällt ihr Gehalt, wobei die erste ausbleibende Lohnzahlung für Fluglotsen am 14. Oktober erwartet wird. Die ungewisse finanzielle Situation der Mitarbeiter führt laut Experten zu steigendem Stress und einer erhöhten Krankenstandsrate – ein Phänomen, das bereits bei früheren, längeren Shutdowns beobachtet wurde, etwa während der 34-tägigen Haushaltssperre von 2018/2019. Schon damals sank die Kapazität der Fluglotsen, was unweigerlich zu Flugverspätungen und längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen führte. Der Branchenverband Airlines for America, der große US-Fluggesellschaften wie United, Delta und American Airlines vertritt, warnte bereits im Vorfeld des Shutdowns vor einer Verlangsamung und Ineffizienz des gesamten Flugsystems. Darüber hinaus droht der Personalmangel längerfristige Folgen: Nicht wesentliche, aber wichtige Tätigkeiten der FAA, darunter Inspektionen, Audits und die Ausbildung

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Russlands Sberbank muss sich US-Klage nach MH17-Abschuss stellen

Der Oberste Gerichtshof der USA hat eine Berufung der russischen Sberbank zurückgewiesen. Die staatlich kontrollierte Bank wollte damit eine Zivilklage im Zusammenhang mit dem Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 über der Ostukraine im Jahr 2014 abwenden. Die Entscheidung ebnet den Weg für die Fortsetzung des Verfahrens, das von der Familie eines US-amerikanischen Opfers angestrengt wurde. Die Klage stützt sich auf das US-Antiterrorgesetz. Die Familie von Quinn Schansman, einem 18-jährigen US-Bürger, der bei der Tragödie ums Leben kam, wirft der Sberbank vor, durch die Bereitstellung finanzieller Dienstleistungen prorussische Separatisten der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DNR) unterstützt zu haben. Diese Separatistengruppe kontrollierte das Gebiet, von dem aus nach den Erkenntnissen internationaler Ermittler die Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgefeuert wurde, die das Passagierflugzeug am 17. Juli 2014 traf. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das Berufungsgericht des zweiten Bezirks in New York hatte bereits im Februar entschieden, dass die Sberbank in diesem Fall keinen Anspruch auf Staatenimmunität nach dem Foreign Sovereign Immunities Act (FSIA) habe. Die Richter argumentierten, dass die Klage auf der kommerziellen Aktivität der Bank basiert, nämlich der Nutzung des US-Bankensystems zur Erleichterung von Überweisungen an die DNR. Diese finanzielle Unterstützung – auch wenn es sich um vergleichsweise kleine Spendenbeträge handelte – habe die DNR wissentlich oder mit bewusster Gleichgültigkeit in die Lage versetzt, terroristische Handlungen zu begehen. Die Abweisung der Berufung durch den Obersten Gerichtshof ist ein signifikanter Schritt für die Kläger, da sie nun die Möglichkeit haben, im Rahmen des Anti-Terrorism Act (ATA) auf Schadensersatz zu klagen. Dieses Gesetz

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ITA Airways streicht alle Tel Aviv-Flüge bis zum Jahresende 2025

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat die Aussetzung ihrer Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis zum Ende des laufenden Jahres 2025 verlängert. Die Lufthansa-Tochter begründet diesen Schritt mit der andauernden instabilen Sicherheitslage in der Region. Ursprünglich war die Wiederaufnahme des Flugbetriebs auf der Strecke nach Israel für den 2. November geplant. Die aktuelle Entscheidung umfasst auch zwei Flüge, die bereits für den Neujahrstag 2026 im Flugplan standen. Die anhaltende militärische Auseinandersetzung in der Region, die mit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 begann, wirkt sich seit Längerem massiv auf den internationalen Luftverkehr aus. Die Sicherheitsbedenken führen bei einer Vielzahl internationaler Airlines zu Streichungen und Anpassungen des Flugplans. Im Gegensatz zur Kernmarke Lufthansa, die ihre Flüge nach Tel Aviv nach einer temporären Aussetzung im August wieder aufgenommen hat, setzen andere Gesellschaften der Lufthansa Group, zu der auch ITA Airways gehört, sowie weitere europäische Carrier ihre Verbindungen weiterhin aus oder schränken diese stark ein. Beispielsweise hatten andere Airlines wie Swiss und Eurowings die Flugstopps bis zum Ende des Sommerflugplans (25. Oktober) verlängert. ITA Airways hat mitgeteilt, dass betroffene Passagiere die Möglichkeit haben, ihre Tickets kostenlos auf einen späteren Reisetermin umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung des Flugpreises zu erhalten. Die Verlängerung des Flugstopps unterstreicht die Sensibilität der Lage für den zivilen Luftverkehr und die Notwendigkeit ständiger Neubewertung des Sicherheitsrisikos durch die Fluggesellschaften. Mit dieser Maßnahme folgt ITA Airways der generellen Tendenz, bei anhaltenden regionalen Konflikten die Flugsicherheit über die Wiederaufnahme des regulären Betriebs zu stellen. Die Fluggesellschaft beobachtet die

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Avelo Airlines führt Abonnementprogramm „Avelo Plus“ ein

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Avelo Airlines hat ein neues, abonnementbasiertes Kundenprogramm namens Avelo Plus gestartet. Damit reagiert das Unternehmen auf eine offenbar gestiegene Nachfrage nach einem Loyalitätsprogramm und erweitert sein Geschäftsmodell um ein neues Element der Kundenbindung. Die Mitgliedschaft wird für das erste Jahr zu einem Einführungspreis von 49 US-Dollar angeboten, wonach der reguläre Jahresbeitrag 99 US-Dollar beträgt. Avelo Plus gewährt den Mitgliedern eine Reihe von Vorteilen, die darauf abzielen, das Reisen günstiger und bequemer zu gestalten. Zu den zentralen Vergünstigungen zählen der Zugang zu exklusiven Flugtarifen, die nur für Mitglieder gelten, sowie ein kostenloses Priority-Boarding. Darüber hinaus erhalten Mitglieder Sonderaktionen und Rabatte über das gesamte Jahr. Ein besonderer Anreiz ist ein Treuebonus von 50 US-Dollar in Form von Avelo Cash, der nach der ersten Verlängerung des Jahresabonnements dem Kundenkonto gutgeschrieben wird. Das Programm beinhaltet eine bemerkenswerte Flexibilität, da die Vorteile auf der gleichen Buchung auch für bis zu neun weitere mitreisende Personen gelten, sofern das Avelo Plus-Mitglied selbst auf der Reservierung aufgeführt ist. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Einzelreisende, sondern auch an Familien und kleine Gruppen. Nach Aussage von Avelo-Chef Andrew Levy zielt das Unternehmen darauf ab, seinem ohnehin kostengünstigen Angebot zusätzliche Werte hinzuzufügen und Stammkunden zu belohnen. Die Einführung eines solchen Abonnements ist im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der Ultra-Low-Cost-Carrier, ein Schritt zur differenzierten Kundenansprache. Während die Airline von Anfang an auf sehr niedrige Basispreise und Gebühren für Zusatzleistungen setzte, dient Avelo Plus nun als Instrument, um die Kundenbindung zu erhöhen und eine regelmäßige

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Streik französischer Fluglotsen kurzfristig abgesagt – Entspannung im europäischen Flugverkehr

Die größte französische Fluglotsengewerkschaft SNCTA hat ihren für den 7. bis 9. Oktober angesetzten dreitägigen Streik kurzfristig ausgesetzt. Die SNCTA bestätigte, dass die geplante Arbeitsniederlegung nach einer Einigung mit den Verhandlungspartnern und infolge der Entscheidung des französischen Premierministers, die Debatte über das Finanzgesetz zu verschieben, gestoppt wurde. Dieser Schritt bewahrt Reisende in ganz Europa vor massiven Störungen und Flugausfällen. Der geplante Streik war bereits einmal im September verschoben worden, nachdem die französische Regierung zerbrochen war. Die Gewerkschaft hatte mit dem erneuten Aufruf zur Arbeitsniederlegung bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder durchsetzen wollen. Hätte der Streik stattgefunden, wären nicht nur Flüge von und nach Frankreich, sondern auch Überflüge durch den französischen Luftraum massiv beeinträchtigt gewesen. Dies hätte erhebliche Verspätungen und Annullierungen auf zahlreichen innereuropäischen Routen zur Folge gehabt. Insbesondere Fluggesellschaften, die den französischen Luftraum intensiv nutzen, hatten bereits vor großen Problemen gewarnt. So hatte Ryanair, Europas größter Carrier, geschätzt, dass der Ausstand zur Streichung von rund 600 Flügen täglich hätte führen können, wovon bis zu 100.000 Passagiere betroffen gewesen wären. Der Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte in diesem Zusammenhang seine Forderung an die Europäische Union wiederholt, Maßnahmen zum Schutz von Überflügen während französischer Lotsenstreiks zu ergreifen. Die kurzfristige Absage sorgt nun für Erleichterung bei Airlines, Flughäfen und Tausenden von Reisenden, deren Reisepläne andernfalls massiv gestört worden wären. Das französische Verkehrsministerium begrüßte die Entscheidung und betonte, sie liege im Interesse aller Beteiligten. Trotz der Entspannung bleibt die allgemeine Situation im europäischen Luftraum durch angekündigte Streiks in anderen Bereichen oder Ländern weiterhin angespannt.

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Emirates und Flydubai fördern bargeldlosen Zahlungsverkehr in Dubai

Die Fluggesellschaften Emirates und Flydubai haben Absichtserklärungen mit dem Finanzministerium Dubais (DOF) unterzeichnet, um die Digitalisierung von Zahlungen voranzutreiben. Die Kooperation ist ein strategischer Schritt zur Beschleunigung der sogenannten «Dubai Cashless Strategy», welche vorsieht, dass bis 2026 mehr als 90 Prozent aller Transaktionen im Emirat digital abgewickelt werden. Die Initiative konzentriert sich dabei primär auf internationale Touristen, die über die Fluglinien in die Stadt reisen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die gesamte Reisekette der internationalen Besucher in Dubai stärker in den digitalen Zahlungsverkehr einzubinden. Dies beginnt bei der Flugbuchung und erstreckt sich auf diverse Services vor Ort. Dubai verfolgt mit der Cashless Strategy, die Teil der Wirtschaftsagenda D33 ist, das Ziel, sich als globales Zentrum der digitalen Wirtschaft zu positionieren und die Nutzung von FinTech-Innovationen zu fördern. Durch die Einbindung der beiden größten Fluggesellschaften, die über ein gemeinsames Netzwerk von mehr als 240 Zielen verfügen, soll die Akzeptanz digitaler Lösungen bei den Millionen von internationalen Ankünften pro Jahr erhöht werden. Die Maßnahme der Fluggesellschaften zur Unterstützung der Regierungsstrategie unterstreicht das Engagement des privaten Sektors in Dubai für die digitale Transformation. Bereits zuvor hatte das Transportministerium Dubais (RTA) bekannt gegeben, dass ein Großteil seiner Dienstleistungen, wie etwa bei öffentlichen Verkehrsmitteln, bereits digital abgewickelt wird. Emirates selbst hat zudem angekündigt, das Angebot an digitalen Zahlungsmethoden wie Kryptowährungen bis 2026 auszuweiten. Die nun geschlossenen Absichtserklärungen sollen sicherstellen, dass die Besucher von Dubai schon bei der Ankunft und während ihres gesamten Aufenthalts ein reibungsloses und sicheres digitales Zahlungserlebnis vorfinden. Die verstärkte Konzentration auf digitale

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US-Berufungsgericht setzt umstrittene Gebühren-Transparenzregel der Airlines auf die Tagesordnung

Das Fünfte US-Berufungsgericht in New Orleans hat beschlossen, eine kontroverse Regel zur Offenlegung von Zusatzgebühren durch Fluggesellschaften in einer sogenannten „En banc“-Anhörung neu zu bewerten. Dies bedeutet, dass die gesamte Besetzung des Gerichts, also alle 17 aktiven Richter, den Fall prüfen wird. Die Entscheidung folgt einem Antrag von Fluggesellschaften und Branchenverbänden, die die von der US-Regierung erlassene Vorschrift anfechten. Bei der umstrittenen Regel handelt es sich um eine im April 2024 vom US-Transportministerium (DOT) verabschiedete Vorschrift. Diese verpflichtet Fluggesellschaften und Ticketverkäufer, bestimmte Zusatzgebühren – darunter Kosten für das erste und zweite Gepäckstück sowie Gebühren für Stornierung oder Umbuchung – bereits während der Flugsuche und vor dem Ticketkauf transparent anzuzeigen. Das DOT beabsichtigte mit der Maßnahme, Verbraucher vor Überraschungskosten zu schützen und einen Jahresgewinn von schätzungsweise über 500 Millionen US-Dollar für die Reisenden zu erzielen, indem unlautere oder irreführende Praktiken der Airlines eingedämmt werden. Bereits im Juli 2024 hatte das Berufungsgericht die Umsetzung der Regel zunächst ausgesetzt. Eine dreiköpfige Richterkammer des Gerichts bestätigte im Januar zwar grundsätzlich die Befugnis des Transportministeriums, Regeln gegen unfaire oder irreführende Praktiken zu erlassen, rügte jedoch Verfahrensfehler. Die Richter monierten, die Behörde habe den Klägern keine Gelegenheit zur Stellungnahme zu einer wirtschaftlichen Studie gegeben, die zur Rechtfertigung der Regel herangezogen wurde. Anstatt die Vorschrift komplett aufzuheben, wurde die Angelegenheit zur Korrektur des Verfahrensfehlers an das DOT zurückverwiesen. Die Kläger, zu denen Großunternehmen wie Alaska Airlines, American Airlines, Delta Air Lines, JetBlue und United Airlines sowie der Verband Airlines for America (A4A) zählen, hatten die erneute Prüfung

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Bundeswehr übt am Flughafen Münster/Osnabrück den Verteidigungsfall

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wird zum Schauplatz einer militärischen Verteidigungsübung der Luftwaffe. Unter dem Namen «Richthofen Shield 2025» trainiert die Bundeswehr vom 8. bis zum 10. Oktober Abläufe, die für den Verteidigungsfall vorgesehen sind. Die Übung unterstreicht die Rolle des zivilen Flughafens als kritische Infrastruktur, die im Ernstfall zur Unterstützung der Luftwaffe und der NATO benötigt wird. Die Wahl des FMO für eine solche Übung reflektiert seine strategische Bedeutung für die militärische Logistik und Einsatzfähigkeit in Deutschland. Zivile Flughäfen werden als kritische Infrastrukturen betrachtet, die im Falle einer nationalen Verteidigungslage oder zur Unterstützung von NATO-Operationen reibungslos funktionieren müssen. Die Luftwaffe trainiert mit «Richthofen Shield» das Zusammenspiel mit den zivilen Betreibern und die Nutzung des Flughafens unter Stressbedingungen. Obwohl der Name auf das Taktische Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ hinweist, das in Wittmund stationiert ist und dessen Eurofighter im Juli 2025 nach umfangreichen Baumaßnahmen zurückkehren, dient die Übung am FMO primär der Überprüfung der Einsatzbereitschaft in einem zivilen Umfeld. Trotz der militärischen Aktivitäten stellt der Flughafen Münster/Osnabrück klar, dass der reguläre Flugbetrieb durch die dreitägige Verteidigungsübung nicht beeinträchtigt wird. Die Kooperation zwischen Bundeswehr und ziviler Luftfahrt ist ein zentraler Aspekt solcher Manöver, um die Interoperabilität und die Sicherheitsvorkehrungen für den Ernstfall zu optimieren. Solche Übungen gewinnen vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage an Bedeutung, da die NATO insgesamt ihre Fähigkeit zur kollektiven Verteidigung des europäischen Luftraums intensiviert, wie beispielsweise bei der großangelegten NATO-Übung «Ramstein Flag 2025» im Frühjahr. Die Durchführung von «Richthofen Shield 2025» am FMO ist ein sichtbares Zeichen für die

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Norwegian Group meldet starkes Wachstum

Die Norwegian Group hat im September ein robustes Geschäftsergebnis erzielt und gleichzeitig wichtige Weichen für ihr zukünftiges Wachstum gestellt. Insgesamt beförderte die Gruppe, zu der Norwegian Air Shuttle und Widerøe gehören, im vergangenen Monat 2,7 Millionen Passagiere. Davon entfielen 2,3 Millionen auf Norwegian und knapp 400.000 auf die Regionalfluggesellschaft Widerøe. Die Auslastung der Flüge war solide und betrug bei Norwegian 86,6 Prozent und bei Widerøe 73,4 Prozent. Trotz kurzzeitiger Beeinträchtigungen durch Sperrungen des dänischen und norwegischen Luftraums aufgrund mutmaßlicher Drohnenaktivität, konnten beide Fluggesellschaften eine hohe Pünktlichkeit und Regularität aufrechterhalten. Zur Untermauerung der Wachstumsstrategie bestätigte Norwegian im September die Ausübung einer Kaufoption für 30 zusätzliche Boeing 737 MAX 8 Flugzeuge. Damit erhöht sich der Gesamtauftragsbestand der Gruppe bei Boeing auf 80 Maschinen dieses Typs. Dies ist der erste Direktauftrag der Gruppe seit 2017 und sichert das geplante Flottenwachstum. Die Auslieferung der insgesamt 80 Jets soll sich nach einer Anpassung der Liefertermine bis ins Jahr 2031 erstrecken. Der CEO von Norwegian, Geir Karlsen, hob hervor, dass die starken Passagierzahlen die Robustheit des Geschäftsmodells belegen und die Investition in die Flotte die langfristigen Expansionspläne unterstützen. Neben der Flottenerweiterung treibt Norwegian auch den Ausbau ihres Streckennetzes voran. Die Fluggesellschaft kündigte die Eröffnung von zehn neuen internationalen Routen ab dem dänischen Flughafen Billund an. Damit steigt die Zahl der Direktverbindungen ab dem wichtigen dänischen Standort, der unter anderem für die Nähe zum Legoland bekannt ist, ab 2026 von fünf auf 15. Zu den neuen Zielen gehören beliebte europäische Metropolen und Urlaubsregionen wie Barcelona, Rom, Edinburgh,

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