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Hamburg wird zur Weihnachtsstadt am Wasser: Skandinavisches Flair und Hafenromantik

Hamburg präsentiert sich im Advent 2025 als eine Weihnachtsstadt mit einzigartigem maritimem Charakter. Neben den klassischen und großen Weihnachtsmärkten in der Innenstadt setzt die Hansestadt auf eine besondere Atmosphäre an der Elbe und der Alster. Das Spektrum reicht von umgestalteten Beachclubs über nordisch inspirierte Märkte bis hin zu Punschfahrten auf dem Wasser. Ziel ist es, den Besuchern ein „hyggeliges“ und stilvolles Erlebnis zu bieten. Die Adventszeit in Hamburg spielt sich maßgeblich am Hafen ab. Der bekannte Beachclub StrandPauli verwandelt sich in ein Winterwunderland mit Feuerschalen und Glühwein und bietet maritimes Flair mit Hafenblick. Nur einen Katzensprung entfernt lädt das ÜberQuell Brauhaus zu weihnachtlicher Geselligkeit und hausgebrautem Bier. Für eine ruhigere Atmosphäre gilt die Strandperle in Oevelgönne mit Apfelpunsch und Blick auf vorbeiziehende Schiffe als Geheimtipp. Klassische Märkte am Wasser finden sich in der HafenCity Weihnachtslounge und auf dem Fleetinsel-Weihnachtsmarkt. Besonders elegant präsentiert sich der „Weiße Zauber“ am Jungfernstieg an der Alster, wo stilvoll geschmückte Pagodenzelte Kunsthandwerk und Champagnerpunsch anbieten. Ein besonderes Highlight für Skandinavien-Liebhaber sind die Weihnachtsmärkte der nordischen Seemannskirchen hinter den Landungsbrücken. An zwei Wochenenden im November bieten die Kirchen aus Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark traditionelle Köstlichkeiten und Spezialitäten an. Auch auf dem Wasser selbst gibt es weihnachtliche Angebote: Bei den sogenannten Winter Cruises erkunden traditionelle Alsterschiffe die winterliche Stadt. Für Familien verkehren die Hamburger Märchenschiffe am Alsteranleger Jungfernstieg, wo Kinder Märchen hören oder auf den Backschiffen Kekse backen können. Mitten auf der Binnenalster funkelt zudem wieder die ikonische Alstertanne. In der Hamburger City laden sechs große Märkte

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Tui Tours startet in Österreich: Neue Plattform für individuelle Rundreisen

Der Reisekonzern Tui hat Anfang November 2025 in Österreich die neue Plattform Tui Tours eingeführt. Das Angebot richtet sich an Reisende, die ihre Urlaube individuell und flexibel gestalten möchten, ohne auf standardisierte Programme zurückgreifen zu müssen. Über die Plattform können Nutzer mit wenigen Klicks aus über 200 Reisevorschlägen wählen und diese nach persönlichen Vorstellungen anpassen oder komplett neu zusammenstellen. Tui Tours ermöglicht die Echtzeit-Kombination verschiedener Reisekomponenten: Dazu gehören Flüge, Hotels, Transfers, Mietwagen, Aktivitäten und Reiseführer. Die Zusammenstellung wird übersichtlich auf einer interaktiven Karte visualisiert, was den Prozess der Reiseplanung deutlich vereinfachen soll. Geschäftsführer Gottfried Math von Tui Österreich betonte, dass die neue Plattform eine optimale Ergänzung zum weltweiten Rundreisen-Programm der Tui darstelle und den Kunden die Möglichkeit gebe, selbst zum Reisedesigner zu werden. Kunden können ihre individuelle Reise entweder direkt auf der Tui-Website buchen oder sich das Reiseprogramm professionell im Reisebüro zusammenstellen lassen. Durch die Kombination mit exklusiven Erlebnissen der Tui-Tochter Tui Musement soll jede Rundreise zu einem Unikat werden. Die beliebtesten Rundreiseziele für die Saison 2025/2026 spiegeln eine hohe Nachfrage nach Fernreisen und kulturellen Erlebnissen wider. Auf der Fernstrecke stehen Destinationen wie Costa Rica, Jamaika, USA, Thailand, Vietnam, Indonesien, Jordanien, Dubai und der Oman ganz oben auf der Wunschliste der Tui-Kunden. Besonders gefragt sind Erlebnisse wie Dschungelabenteuer, Streetfood-Touren oder Wüstennächte. Auf der Mittelstrecke zählen traditionell Italien, Spanien und Ägypten zu den Favoriten. Hier sind klassische Routen entlang der Amalfiküste, durch Andalusien oder zu den historischen Stätten und Badeorten am Roten Meer besonders populär. Die Einführung von Tui Tours reagiert

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Herbert Grönemeyer setzt erfolgreiche Akustik-Tournee 2026 fort

Herbert Grönemeyer reagiert auf die immense Nachfrage seiner Fans und kündigt eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Konzertreihe „mittendrin – akustisch“ für Februar 2026 an. Die Tournee umfasst acht Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Konzertreihe, die 2025 in Dortmund und Berlin mit über 90.000 verkauften Tickets bereits große Erfolge feierte, wird erneut Grönemeyer zusammen mit seiner Band, einem Chor und einem Orchester auf die Bühne bringen. Die Produktion nutzt eine eigens konzipierte Bühnenshow, um ein besonderes Konzerterlebnis zu schaffen. Das Konzept „mittendrin – akustisch“ stellt eine besondere Darbietungsform im Schaffen des Musikers dar. Obwohl die Konzerte unter dem Begriff „akustisch“ firmieren, handelt es sich keineswegs um eine Veranstaltung ausschließlich leiser Töne. Vielmehr liegt der Fokus auf der Neuinterpretation und dem intimen Arrangement von Songs aus Grönemeyers über vier Jahrzehnte umspannender Karriere, wobei auch Rockklassiker wie „Alkohol“, „Vollmond“ und „Bochum“ in neuem musikalischem Gewand präsentiert werden. Ein zentrales Element der Inszenierung ist die spezielle Mittelbühne, die es dem Publikum ermöglicht, die Musiker aus allen Winkeln zu erleben und eine besonders verdichtete, intime Atmosphäre erzeugt. Nachdem die Nachfrage nach den ursprünglichen Konzerten in Dortmund und Berlin die Erwartungen übertroffen hatte, war eine Fortsetzung absehbar. Die nun angekündigte Tournee im Februar 2026 bedient die wichtigsten Märkte im deutschsprachigen Raum. Der Tourabschluss ist am 19. Februar 2026 in Wien geplant. Die Karten für die Konzertreihe gehen bereits am Mittwoch, den 29. Oktober, in den exklusiven Vorverkauf. Die Tournee bietet den Fans die Möglichkeit, das umfangreiche Repertoire Grönemeyers abseits seiner gewohnten Stadion- und Arena-Rock-Tourneen

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United Airlines Mitarbeiter packen 2.500 Hygiene-Kits für Bedürftige in Frankfurt

Mitarbeiter von United Airlines am Frankfurter Flughafen haben in einer gemeinschaftlichen Aktion ungenutzte Reiseprodukte aus Amenity Kits für einen guten Zweck aufbereitet. Insgesamt 55 Mitarbeiter des United-Teams krempelten die Ärmel hoch, um tausende unbenutzte Tuben, Cremes, Zahnbürsten und andere Artikel aus den Premiumkabinen wie der United Polaris Business Class und der United Premium Plus in neue, kleine Taschen umzupacken. Die Aktion fand im Rahmen des unternehmensweiten Wohltätigkeitsprogramms „Build a kit for people in need“ statt. Dieses Programm zielt darauf ab, Bedürftige mit lebensnotwendigen Hygieneartikeln zu versorgen. Am Ende der Aktion, bei der sich spontan auch Fluggäste und Mitarbeiter anderer Geschäfte am Flughafen beteiligten, wurden mehr als 2.500 solcher Hygiene-Kits fertiggestellt. Diese gefüllten Taschen wurden anschließend an Wohltätigkeitsorganisationen im Großraum Frankfurt gespendet. Solche „Upcycling“-Aktionen von Amenity Kits finden bei United Airlines regelmäßig an den großen Drehkreuzen statt. Berichten zufolge wurden in früheren Jahren bereits über 115.000 solcher Hygiene-Kits durch die Initiative an bedürftige Personen und Familien verteilt. Zur Organisation und Verteilung der Spenden arbeitet United Airlines mit der gemeinnützigen Organisation Good360 zusammen. Good360 ist spezialisiert auf die Vermittlung von Sachspenden von Unternehmen an ein Netzwerk von lokalen gemeinnützigen Organisationen, um eine gezielte Unterstützung von Menschen in Not zu gewährleisten. Die Spendenaktion in Frankfurt unterstreicht das Engagement der Airline im Bereich des lokalen Gemeinschaftsengagements und ist ein Beispiel dafür, wie ungenutzte Premiumprodukte aus dem Flugbetrieb in einen sozialen Mehrwert umgewandelt werden können.

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Icelandair meldet starkes Passagierwachstum im Oktober 2025

Icelandair hat im Oktober 2025 insgesamt 464.000 Passagiere befördert, was einem signifikanten Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum war besonders stark auf den Märkten, die Island als Ziel- oder Quellort nutzten: Die Zahl der Passagiere nach Island stieg um 20 Prozent, die Abreisen aus Island sogar um 31 Prozent. Der Anteil der Transitreisenden über Island lag im Oktober bei 38 Prozent. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair insgesamt 4,4 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auslastung der Flugzeuge lag im Oktober bei soliden 85 Prozent. Die Pünktlichkeitsrate verzeichnete jedoch einen Rückgang von 3,1 Prozentpunkten auf 81,4 Prozent. Hauptursache hierfür waren starke Schneefälle gegen Ende des Monats am internationalen Flughafen Keflavík, die über zwei Tage hinweg zu Flugausfällen und Verspätungen führten. CEO Bogi Nils Bogason lobte die Anstrengungen der Mitarbeiter unter den „schwierigen und ungewöhnlichen Bedingungen“. Der Airline-Chef betonte, das Wachstum im Oktober entspreche der Unternehmensstrategie, die Saisonalität des Betriebs durch eine Ausweitung des Angebots außerhalb der Hochsaison zu verringern. Dies wurde auch durch die jüngste Ankündigung eines neuen Winterziels unterstrichen: Icelandair nimmt Miami, Florida, in den Flugplan auf, um die Anzahl der Flüge in der Wintersaison weiter zu erhöhen. Während der Passagierverkehr florierte, zeigten sich im Frachtgeschäft gemischte Ergebnisse. Der Güterverkehr, gemessen in Frachttonnenkilometern, ging um 22 Prozent zurück, während die insgesamt beförderten Frachttonnen um 11 Prozent sanken. Dieser Unterschied erklärt sich durch eine Veränderung im Fracht-Marktmix: Das Transportvolumen auf den langen Nordamerika-Strecken nahm ab, während die Importe auf den kürzeren Strecken

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Neues Kapitel der Wiener Abendkultur: „Palais Nights“ starten im Anantara Palais Hansen

Das Fünf-Sterne-Haus Anantara Palais Hansen Vienna am Schottenring läutet am Freitag, den 14. November 2025, ein neues Format für die Wiener Abendkultur ein. Unter dem Titel „Palais Nights“ etabliert das Hotel eine monatliche Eventreihe, die darauf abzielt, elegantes Ambiente, hochkarätige Musik und eine stilvolle Atmosphäre zu vereinen. Die Veranstaltung findet primär in der „Theo’s Lounge & Bar“ statt, die erst kürzlich bei der Falstaff Bar & Spirits Gala als „Hotelbar des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Die „Palais Nights“ sollen das Wochenende in Wien mit Stil beginnen lassen und richten sich an ein geschmackvolles Publikum. Das Konzept wurde von General Manager Jürgen Ammerstorfer gemeinsam mit den Clubbing-Spezialisten Nikolaus Mautner Markhof und Julian Zanzinger entwickelt. Letzterer erklärte, die Idee sei, den Freitagabend zu verlängern, an dem „man länger bleiben, tanzen, genießen“ könne. Zum Auftakt des neuen Formats sorgen DJ Mannix und Heinz Tronigger von Superfly-Music für den musikalischen Rahmen. Sie werden eine Mischung aus Disco, Funk und House auflegen und die Atmosphäre der Lounge, die imperiale Grandezza mit urbanem Esprit verbindet, auf Betriebstemperatur bringen. Das Ziel der Co-Hosts ist es, das Wiener Nachtleben um eine elegante und zugleich energiegeladene Facette zu bereichern. Das Anantara Palais Hansen Vienna, das sich in einem denkmalgeschützten Palais an der Ringstraße befindet und ursprünglich für die Wiener Weltausstellung 1873 erbaut wurde, blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück. Nach der Übernahme durch die thailändische Luxushotelmarke Anantara im März 2024 fungiert das Haus mit 152 Zimmern und Suiten als elegantes Refugium in der Donaumetropole. Die Auftaktveranstaltung am 14. November

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Fraport-Konzern erreicht wieder Passagierzahlen von 2019 – Frankfurt hinkt hinterher

Die Fraport Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 eine deutliche Erholung ihrer Kennzahlen verzeichnet. Die Passagierzahlen des gesamten Konzerns, der Flughäfen weltweit betreibt, erreichten erstmals seit 2019 wieder das Niveau vor der Pandemie. Der Konzernumsatz stieg, bereinigt um Einnahmen aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen gemäß IFRIC 12, um 7,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis (Nettogewinn) erhöhte sich leicht um 1,7 Prozent auf 442 Millionen Euro. Insgesamt verzeichneten die Fraport-Flughäfen weltweit ein Passagierwachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 144 Millionen Reisende. Das internationale Portfolio zeigte sich dabei als Wachstumstreiber: Die griechischen Flughäfen lagen 21,3 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019, der Flughafen Lima in Peru 8,1 Prozent und der Flughafen Antalya an der türkischen Riviera 6,8 Prozent. Demgegenüber blieb der Heimatflughafen Frankfurt (FRA) deutlich hinter der Entwicklung zurück. Die Passagierzahlen erreichten in den ersten neun Monaten 2025 nur 87,8 Prozent des Niveaus von 2019. Fraport CEO Dr. Stefan Schulte führte dies auf die in Deutschland „aussergewöhnlich hohen regulierungsbedingten Kosten“ zurück, darunter Luftverkehrssteuern, Luftsicherheitsgebühren und Kosten der Flugsicherung. Diese hohen Abgaben würden ein dynamischeres Wachstum am Hauptstandort bremsen. Ein besonders starkes Ergebnis erzielte Fraport beim Free Cash Flow. Dieser stieg in den ersten neun Monaten 2025 um 366 Millionen Euro auf 48 Millionen Euro und war damit erstmals seit 2018 wieder positiv in einer Neunmonatsperiode. Im dritten Quartal erreichte der Free Cash Flow mit über 373 Millionen Euro sogar ein neues Hoch für ein Juli-bis-September-Quartal. Laut Dr. Schulte ist dieser Anstieg direkt auf

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Generationswechsel bei der Schick Hotels Gruppe: Fünfte Generation übernimmt die Führung

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien, bekannt für ihre fünf zentral gelegenen Vier-Sterne-Häuser, steht seit Herbst 2025 unter neuer strategischer und operativer Leitung. Dr. Alexander Schick hat als geschäftsführender Gesellschafter die Führung des Unternehmens in fünfter Generation übernommen. Zu den Betrieben der Gruppe zählt unter anderem das Hotel Stefanie, das als ältestes Hotel Wiens gilt. Der Wechsel an der Spitze erfolgte im Rahmen eines mehrstufigen und strukturierten Übergabeprozesses, der von der Prodinger Tourismusberatung strategisch begleitet wurde. In enger Abstimmung mit dem bisherigen Eigentümer Dr. Martin Schick und dem langjährigen Geschäftsführer Peter Buocz wurde ein detaillierter Fahrplan erarbeitet. Dieser umfasste neben den operativen und rechtlichen Aspekten auch die emotionalen und strategischen Dimensionen des Generationswechsels. Die Berater der Prodinger Tourismusberatung betonten die Notwendigkeit von Fingerspitzengefühl und frühzeitiger Planung, insbesondere bei Familienbetrieben, um einen „nachhaltigen Generationenwechsel“ sicherzustellen. Die professionelle Begleitung des Prozesses sei ein entscheidender Mehrwert gewesen, um die Übergabe offen und zukunftsorientiert zu gestalten, so Dr. Alexander Schick. Ein zentraler Baustein des Übergabeprozesses war ein eigens konzipierter Führungskräfte-Workshop im Frühjahr 2025. Bei diesem wurden die leitenden Mitarbeiter aller fünf Häuser aktiv eingebunden, um ein gemeinsames Verständnis für den Wechsel zu schaffen und das Team für die Zukunft zu stärken. Die erfolgreiche Einbeziehung der Führungsebene trug maßgeblich zur reibungslosen Umsetzung der Nachfolge bei. Dr. Alexander Schick kündigte an, in den kommenden Jahren die Positionierung der Schick Hotels weiter zu schärfen und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf einer zeitgemäßen, wertebasierten Ansprache der Gäste. Die gelungene Betriebsübergabe der Schick Hotels gilt in

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Bundeswehr beschafft weitere 20 Airbus H145M Hubschrauber

Die deutsche Bundeswehr verstärkt ihre Hubschrauberflotte signifikant und schöpft einen bestehenden Rahmenvertrag mit Airbus Helicopters vollständig aus. Die Bundesregierung plant, für die Beschaffung von 20 zusätzlichen Hubschraubern des Typs Airbus H145M fast eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt bereitzustellen. Wie aus einer Beschlussvorlage an den Bundestag hervorging, meldete das Verteidigungsministerium einen Finanzbedarf von 931 Millionen Euro an. Mit der Bestellung der 20 weiteren H145M-Maschinen wird der im Jahr 2023 geschlossene Rahmenvertrag über insgesamt 82 Hubschrauber dieses Typs komplett genutzt. Die Bundeswehr hatte ursprünglich 62 Maschinen bestellt, deren Auslieferung seit Ende 2024 läuft. Die zusätzlichen Helikopter sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie der Heeresflieger. Die H145M ist die militärische Ausführung des leichten Mehrzweckhubschraubers von Airbus. Sie wird bei der Bundeswehr unter anderem als Leichter Kampfhubschrauber (LKH) eingesetzt. Mit ihrer Flexibilität und geringeren Größe soll die H145M perspektivisch den deutlich schwereren und in der Wartung anspruchsvolleren Kampfhubschrauber Tiger ersetzen, dessen Zukunft in der Bundeswehr aufgrund technischer Probleme und hoher Betriebskosten ungewiss ist. Die Auslieferung der 20 neuen Maschinen ist für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen. Von den zusätzlichen Helikoptern sind 15 Maschinen für den Kampfeinsatz vorgesehen, während fünf Fluggeräte als Trainingshubschrauber die Ausbildungskapazitäten der Bundeswehr erweitern sollen. Die H145M-Flotte gilt als modern und vielseitig einsetzbar. Ihre Beschaffung dient der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der Erfüllung von Verpflichtungen im Rahmen der NATO. Die Investition von fast einer Milliarde Euro unterstreicht die Priorität, die dem schnellen Aufbau von verfügbaren und modernen Luftfahrtsystemen in der Bundeswehr beigemessen wird.

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Hamburg weitet Nachtbusnetz deutlich aus: Fast doppelt so viele Linien fahren rund um die Uhr

Hamburg erweitert sein Nachtbusangebot grundlegend. Ab dem 14. Dezember wird die Anzahl der Buslinien, die im Stadtgebiet rund um die Uhr verkehren, von bislang elf auf nunmehr 19 erhöht. Dies teilte die Hamburger Verkehrsbehörde mit. Ziel der Maßnahme ist es, das Angebot für Nachtschwärmer, Schichtarbeiter und Frühpendler deutlich attraktiver und verlässlicher zu gestalten. Ein zentrales Element der Netzerweiterung ist die Verbesserung der Anbindung wichtiger Verkehrsknotenpunkte und zentraler Ziele. Insbesondere der Hamburger Flughafen soll künftig besser in das 24-Stunden-Netz integriert werden, was für Reisende und Flughafenpersonal gleichermaßen relevant ist. Zusätzlich zur Erhöhung der Linienzahl wird das Konzept der übergeordneten Umsteigeknotenpunkte deutlich gestärkt. Deren Zahl wird von fünf auf neun Knoten angehoben. Diese befinden sich an den Bahnhöfen Altona, Feldstraße, Eppendorfer Marktplatz, Hauptbahnhof, Harburg, Barmbek, Wandsbek Markt, Billstedt und Bergedorf. Diese neuen Hauptknoten sollen die Umsteigemöglichkeiten und die Verlässlichkeit des Nachtnetzes merklich erhöhen. Das stadtweite Nachtbusangebot existiert in Hamburg bereits seit 1970. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen) hob hervor, dass das Nachtnetz seit Jahrzehnten keiner grundlegenden Überarbeitung unterzogen wurde. Die jetzt beschlossene Ausweitung markiere daher einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen und nutzerorientierten Nahverkehr. Die Fahrpläne des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sehen vor, dass die wichtigsten Verbindungen, ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin oder München, auch nachts in dichter Taktung bedient werden. Die Ausweitung der durchgehenden Linien reagiert auf die steigende Nachfrage nach Mobilität zu allen Tages- und Nachtzeiten, insbesondere im Hinblick auf die weiter wachsende Metropole Hamburg.

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