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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, baut ihr Engagement am Albrecht Dürer Airport Nürnberg (NUE) signifikant aus. Ab Mai 2026 wird die Fluggesellschaft ein zweites Flugzeug am Standort stationieren. Dieser Schritt gilt als starkes Bekenntnis zum fränkischen Flughafen und positioniert Corendon Airlines voraussichtlich als größten touristischen Anbieter in Nürnberg für den Sommerflugplan 2026. Seit der Eröffnung der Nürnberger Basis im Oktober 2019 hat Corendon bereits mehr als zwei Millionen Passagiere von und nach Nürnberg befördert. Die Erweiterung der Kapazitäten zielt darauf ab, die hohe Nachfrage nach Ferienzielen zu bedienen, wobei Corendon besonders den ägyptischen Markt in den Fokus rückt. Der Erstflug nach Sharm el-Sheikh markierte den Auftakt für ein erweitertes Winterprogramm, das neben weiteren Verbindungen nach Hurghada auch Klassiker wie Gran Canaria, Fuerteventura und Antalya umfasst. Traditionell spielt Corendon Airlines auch eine wichtige Rolle bei den Flugverbindungen in die Türkei, die sowohl für den Pauschaltourismus als auch für Menschen mit familiären Wurzeln in der Region eine wichtige Brücke darstellen. Die Stationierung eines zweiten Flugzeugs ist nicht nur operativ von Bedeutung, sondern löst laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe eine Wertschöpfung von rund 100 Millionen Euro für die Region aus. Corendon, die in ihrer zwanzigjährigen Geschichte rund 37,5 Millionen Fluggäste befördert hat, unterstreicht damit die langfristige Strategie, den Standort Nürnberg als zentralen Abflughafen in Nordbayern zu etablieren. Die enge Kooperation zwischen Corendon und dem Albrecht Dürer Airport ermöglicht der Metropolregion eine größere Auswahl an bequemen Direktverbindungen. Corendon arbeitet dabei sowohl mit Reiseveranstaltern zusammen als auch zunehmend im Direktvertrieb

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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben. Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award). Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das

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Flughafen Klagenfurt: Eurowings erhöht Frequenzen nach Köln

Der Flughafen Klagenfurt (KLU) verzeichnet im Hinblick auf den Sommerflugplan 2026 eine deutliche Kapazitätssteigerung auf einer der wichtigsten Deutschland-Routen. Die Fluggesellschaft Eurowings stockt die bestehende Verbindung zwischen Köln/Bonn und Klagenfurt von bisher zwei auf drei wöchentliche Flüge auf. Dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent an Flugfrequenzen auf dieser Strecke und stellt dem Markt insgesamt 23.400 Sitzplätze zur Verfügung, das sind 7.800 Sitze mehr als im Vorjahr. Die Aufstockung ist strategisch begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) einen der bedeutendsten Herkunftsmärkte für den Kärntner Tourismus darstellt. Geschäftsführer Maximilian Wildt vom Flughafen Klagenfurt betonte, dass die verstärkte Anbindung ein wichtiges Signal an den Tourismusstandort sei und die Erreichbarkeit für Gäste aus dem bevölkerungsreichen und wirtschaftlich starken Raum um Köln verbessere. Das Einzugsgebiet der Route reicht dabei grenzüberschreitend bis in die Niederlande, von wo aus bereits eine spürbare Nachfrage verzeichnet wird. Darüber hinaus profitiert die Verbindung auch von der wachsenden Rolle des Flughafens Köln/Bonn als Umsteigeknotenpunkt im Streckennetz von Eurowings. Fluggäste aus Kärnten erhalten durch die zusätzliche Frequenz attraktivere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren europäischen Metropolen wie Berlin, Zürich, London-Heathrow oder auch touristischen Zielen wie Barcelona und Heraklion. Die erhöhte Frequenz am Montag, Mittwoch und Freitag steigert somit die Relevanz der Klagenfurter Anbindung auch für Geschäfts- und Städtereisende und fördert die Gesamtkonnektivität Kärntens mit Zentraleuropa.

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Wiener Christkindlmarkt öffnet mit Schwerpunkt Barrierefreiheit

Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz steht unmittelbar vor der Eröffnung und läutet damit die Adventzeit in der Bundeshauptstadt ein. Bürgermeister Michael Ludwig besuchte heute die finalen Aufbauarbeiten und kündigte die offizielle Eröffnung für Freitag, den 14. November 2025, an. Die feierliche Illuminierung des traditionellen Christbaumes aus Tirol sowie der zentralen Lichtinstallationen, darunter der beliebte Herzerlbaum und der Herzerlflug, erfolgt am Samstag, den 15. November, ab etwa 17:30 Uhr. Der Christkindlmarkt gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Welt und wird regelmäßig in internationalen Medien unter den Top-Märkten gelistet. Das Erfolgsrezept des Marktes liegt in seiner bewährten Dreiteilung des Areals: Der eigentliche Christkindlmarkt mit 96 Hütten auf dem Rathausplatz, der Eistraum am Christkindlmarkt mit einer 3.000 Quadratmeter großen Eisfläche im südlichen Rathauspark und die festlich beleuchtete Weihnachtswelt im nördlichen Park. Der Eistraum, der auch nach Marktschluss bis zum 6. Jänner 2026 geöffnet bleibt, bietet ein beliebtes Wintervergnügen. Die Weihnachtswelt präsentiert sich heuer mit einem neu konzipierten, begehbaren Gesamterlebnis. Anstelle der bisherigen Kinderhütte laden nun zehn neu gestaltete Figuren und Objekte zum spielerischen Entdecken der Adventssymbolik ein. In diesem Jahr legt die Stadt Wien einen besonderen Fokus auf Inklusion und Barrierefreiheit. Als Vorreitermaßnahme tragen die Punschhäferl erstmals die Aufschrift „Wiener Christkindlmarkt“ in Brailleschrift, um blinde und sehbehinderte Besucher zu adressieren. Zahlreiche weitere Maßnahmen wurden umgesetzt, darunter Informationstafeln in Braille, ein barrierefreies WC mit Eurokey, höhenangepasste Tische in der Gastronomie sowie rollstuhlgerechte Geldautomaten. Bürgermeister Ludwig betonte, dass Barrierefreiheit ein Grundprinzip der Stadt sei und der Markt Inklusion eindrucksvoll lebe. Das kulturelle Angebot wird

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden bekommt neuen Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) hat Claus Grunow zum neuen Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH bestellt. Grunow, der seine Position spätestens zum 1. Mai 2026 antreten wird, folgt auf Uwe Kotzan, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Mit dieser Neubesetzung setzt der Flughafen, der in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 2,2 Millionen Passagiere zählen wird, auf eine Stärkung seiner strategischen und digitalen Ausrichtung. Claus Grunow bringt umfassende Expertise aus der Mobilitäts- und Luftfahrtbranche mit. Er ist aktuell als Vice President Corporate Strategy & Digitalization bei der Fraport AG tätig. Zuvor verantwortete der studierte Betriebswirt mehrere Jahre die Konzernentwicklung bei der Deutschen Bahn AG und war im Bereich Geschäftsfeldentwicklung bei der DB Connect GmbH leitend tätig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, betonte, dass Grunows Kenntnisse in Unternehmensentwicklung und Digitalisierung eine hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung des Baden-Airparks darstellten. Der scheidende Geschäftsführer Uwe Kotzan wurde für sein Engagement in einer herausfordernden Zeit gewürdigt, insbesondere für die Führung des Flughafens durch die Pandemiejahre. Bis zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführers im kommenden Jahr übernimmt Andreas Schweizer, Bereichsleiter Finance der Flughafen Stuttgart GmbH, gemeinsam mit den Bereichsleitern des Baden-Airparks interimistisch die Geschäftsführung. Der Baden-Airpark umfasst nicht nur den Flughafenbetrieb, sondern auch einen Gewerbepark mit rund 130 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die insgesamt über 3.000 Mitarbeitende beschäftigen und die regionale Wirtschaftskraft stärken.

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FACC AG meldet höchsten 9-Monats-Umsatz trotz anhaltendem Margendruck

Die FACC AG, ein österreichischer Spezialist für fortschrittliche Faserverbundkomponenten in der Luftfahrtindustrie, hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg von 8,6 Prozent auf einen Rekordwert von 697,6 Millionen Euro. Dieser Höchstwert ist auf die anhaltend hohe Nachfrage in der Luftfahrtindustrie und die langfristigen Verträge mit allen großen Herstellern wie Airbus und Boeing zurückzuführen. Die gesamte Luftfahrtindustrie setzt ihren kontinuierlichen Wachstumskurs fort und fährt die Produktionsraten hoch, wovon die FACC AG als bedeutender globaler Zulieferer profitiert. Trotz des Umsatzwachstums blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 21,5 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (21,8 Millionen Euro). Die Stagnation ist hauptsächlich auf externe Faktoren zurückzuführen. Das Ergebnis ist nach wie vor durch anhaltende Verwerfungen in den internationalen Lieferketten sowie deutliche Material- und Energiekostensteigerungen, insbesondere im europäischen Umfeld, belastet. Der hohe Kostendruck zehrt somit einen Großteil der Umsatzsteigerung auf. Um dem Margendruck entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen konsequent das seit Herbst 2024 laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm um. Erste Erfolge zeigen sich in der Effizienzsteigerung des Personals: Obwohl der Umsatz stieg, konnte der Personalstand durch gezielte Aus- und Weiterbildung in der neu errichteten FACC Academy (über 2.700 Teilnehmer in 257 Kursen) nahezu konstant gehalten werden. Oberste Priorität der Geschäftsführung ist weiterhin die Restrukturierung der Lieferkette zur Senkung der stark gestiegenen Materialkosten und die Kompensation globaler Inflationseffekte. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert das Management einen Konzernumsatz von rund einer Milliarde Euro (über 10 Prozent Wachstum) und erwartet eine leichte Verbesserung der operativen Marge auf 4

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Neues Familien-Bistro und historisches Karussell beleben Schönbrunner Areal

Die Schönbrunn Group hat im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Hietzinger Areal“ im westlichen Teil des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 11. November 2025 öffnete das Fürstenkarussell Bistro & Café im denkmalgeschützten Fürstenstöckl seine Pforten. Dieses neue gastronomische Angebot ist gezielt auf Familien mit Kindern ausgerichtet und soll einen ansprechenden Treffpunkt im historischen Parkgelände schaffen. Die Entwicklung des Areals vom Hietzinger Eingang bis zum Schloss steht unter dem expliziten Schwerpunkt „Kinder“, wodurch die Attraktivität des Standorts für diese wichtige Besuchergruppe weiter erhöht wird. Das Design des Familien-Bistros stammt vom renommierten Architekturbüro Wehdorn Architekten. Die gestalterische Vorgabe war es, ein „bürgerliches Wohnzimmer“ aus vergangener Zeit zu schaffen, das alle Annehmlichkeiten der Gegenwart bietet. Die Inneneinrichtung im 49 Quadratmeter großen Bistro sowie der 64 Quadratmeter große Gastgarten legen Wert auf hochwertige Materialien und historische Stimmigkeit, um dem barocken Umfeld des Fürstenstöckl gerecht zu werden. Die Speisekarte ist familienfreundlich konzipiert und umfasst klassische Gerichte wie Pinsa-Variationen, Spaghetti Bolognese und Bratwurst mit Pommes. Die Schönbrunn Group, die als eigenwirtschaftlich geführtes Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel agiert, finanziert diese Maßnahmen, um den langfristigen Erhalt des umfangreichen kulturellen Erbes zu sichern. Namensgebend für das neue Bistro & Café ist das historische Karussell, das direkt vor dem Gastgarten aufgestellt wurde. Es handelt sich um ein liebevoll restauriertes Fahrgeschäft aus dem Jahr 1903, das ursprünglich im Böhmischen Prater in Wien beheimatet war. Es stellt ein wichtiges Zeugnis historischer Vergnügungskultur dar und soll voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2026 in Betrieb genommen werden, um junge Besucher mit seinem nostalgischen Charme zu

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Embraer rüstet A-29 Super Tucano zur Drohnenabwehr auf

Embraer, eines der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen, hat angekündigt, das Aufgabenspektrum seines leichten Angriffs- und Trainingsflugzeugs A-29 Super Tucano massiv auszuweiten. Künftig soll das Flugzeug in der Lage sein, moderne unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) effektiv zu bekämpfen. Der erweiterte Fähigkeitssatz basiert auf einem neuen Betriebskonzept (CONOPS) und der Integration spezifischer Sensor- und Waffensysteme, um der weltweit dringenden Notwendigkeit zur Drohnenabwehr zu begegnen. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, hob hervor, dass der A-29 ein ideales Werkzeug darstelle, um diese Bedrohungen kostengünstig zu neutralisieren. Die technische Aufrüstung zielt darauf ab, die A-29 mit den notwendigen Komponenten für die präzise Verfolgung und Neutralisierung kleiner, langsam fliegender Ziele auszustatten. Dazu gehören die Integration spezifischer Datenverbindungen zur Übermittlung erster Zielkoordinaten sowie die Nutzung des elektrooptischen/infraroten (EO/IR) Sensorsystems zur Laserzielverfolgung und -markierung. Zur Zielbekämpfung werden lasergesteuerte Raketen sowie die in den Tragflächen montierten 0.50-Maschinengewehre eingesetzt. Dieses Vorgehen ermöglicht es den Betreibern, die Drohnenabwehr als flexible Zusatzmission in ihr Einsatzprofil aufzunehmen. Die Aufrüstung unterstreicht die wachsende Bedeutung von kostengünstigen Lösungen im militärischen Bereich, da der Einsatz von teuren Kampfjets gegen weit verbreitete, billige UAS wirtschaftlich nicht tragbar ist. Der A-29 Super Tucano genießt bereits eine starke Position in der Luftfahrtindustrie und ist bei 22 Luftstreitkräften weltweit im Einsatz. Er ist bekannt als leistungsfähiges Turboprop-Flugzeug, das sich durch seine Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften erlauben den Betrieb von unbefestigten Pisten und vorgeschobenen Stützpunkten in schwierigem Gelände. Seine Vielseitigkeit umfasst bereits ein breites Spektrum an Missionen, wie erweiterte Pilotenausbildung, Luftnahunterstützung (CAS),

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Emirates SkyCargo modernisiert Flotte mit Euro-6-Lkw von MAN

Emirates SkyCargo, die Frachtsparte der größten internationalen Fluggesellschaft der Welt, hat ihre Flotte für den Straßentransport durch die Einführung von 40 hochmodernen Euro-6-Modellen von MAN Trucks aufgerüstet. In Zusammenarbeit mit Allied Transport Company ist Emirates SkyCargo der erste Betreiber von schweren Euro-6-Fernverkehrsfahrzeugen in der Region. Mit dieser Erneuerung implementiert das Unternehmen die derzeit fortschrittlichste Lkw-Technologie in seine Bodenoperationen. Diese Initiative ist Teil einer breiteren Strategie des Unternehmens, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Infrastruktur für das prognostizierte Wachstum der Frachtvolumen in und durch Dubai zu stärken, das durch die Wirtschaftsagenda des Emirats vorangetrieben wird. Die Lkw der Euro-6-Norm erfüllen strenge Abgasstandards, was im Vergleich zu älteren Modellen zu einer deutlichen Reduzierung schädlicher Emissionen führt. Für Emirates SkyCargo bedeutet die Ersetzung von 40 älteren Lkw durch die neuen MAN-Modelle eine voraussichtliche jährliche Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen aus dem Lkw-Betrieb um 17 Prozent. Die Modernisierung betrifft einen besonders stark frequentierten Transportkorridor: Die Lkw-Flotte befördert täglich über 1.000 Tonnen Fracht zwischen dem Al Maktoum International Airport (DWC) und dem Dubai International Airport (DXB). Die 77 Kilometer lange, zollfreie Verbindung wird pro Lkw bis zu sechsmal täglich befahren, was die Investition in modernste, effiziente Fahrzeuge für den reibungslosen Ablauf im Zwei-Flughafen-Drehkreuz von Dubai kritisch macht. Über die fortschrittliche Motorentechnologie hinaus sind die neuen Euro-6-Lkw mit einer Reihe von Fahrerassistenz-, Sicherheits- und Überwachungssystemen ausgestattet. Hierzu gehören Spurwechselassistenten, Bordsteinkameras, Rückfahrkameras und Toter-Winkel-Reduzierungssysteme, welche die Rundumsicht und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Besonders hervorzuheben ist das KI-gestützte Fahrerüberwachungssystem, das Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers erkennt und in Echtzeit

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El Al meldet Rekordquartal und Führungswechsel im Zeichen der Markterholung

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für das dritte Quartal 2025 beeindruckende Finanzergebnisse vorgelegt. Trotz der anhaltend angespannten Sicherheitslage in der Region und einem erhöhten operativen Druck konnte das Unternehmen den Umsatz auf den Allzeitrekordwert von rund 1,074 Milliarden US-Dollar steigern. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (1,003 Milliarden US-Dollar). Der Nettogewinn für das Quartal stieg ebenfalls um acht Prozent auf rund 203 Millionen US-Dollar. Die starke Nachfrage nach El Al-Flügen, bedingt durch das begrenzte Angebot am Ben Gurion Flughafen Tel Aviv nach dem zeitweisen Rückzug ausländischer Gesellschaften, traf mit der saisonalen Hochphase der Sommer- und Feiertagsreisen zusammen und trug maßgeblich zum Rekordergebnis bei. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat die Fluggesellschaft ihre Produktionskapazitäten konsequent ausgebaut. Dies umfasste die Erweiterung der Flotte durch die Aufnahme einer 17. Boeing 787 und die Wiederinbetriebnahme einer zusätzlichen Boeing 777 sowie die Anmietung zusätzlicher Flugzeuge (ACMI). Der Sitzladefaktor (LF) stieg um 1,5 Prozentpunkte auf sehr hohe 95,3 Prozent. Die Finanzkraft des Unternehmens wird durch einen massiven Anstieg des Eigenkapitals auf 997 Millionen US-Dollar (Ende 2024: 527 Millionen US-Dollar) und einen Netto-Cash-Überschuss von über einer halben Milliarde US-Dollar weiter untermauert. Diese solide finanzielle Basis, die auch auf verbesserte Netto-Finanzerträge zurückzuführen ist, soll als Fundament für den weiteren Wachstums- und Konsolidierungskurs des Unternehmens dienen. Parallel zur Präsentation der Finanzergebnisse kündigte Dina Ben Tal Ganancia ihren Abschied vom Chefposten an. Nach rund zwei Jahrzehnten im Unternehmen, davon dreieinhalb Jahre als CEO, wird sie Ende 2025 zurücktreten. Sie führte die Airline unter

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