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Lettland verlängert Luftraumsperrung an Ostgrenze auf unbestimmte Zeit

Das baltische NATO- und EU-Land Lettland hat die nächtliche Sperrung seines Luftraums entlang der Grenze zu Russland und Belarus auf unbestimmte Zeit verlängert. Das teilte das Verteidigungsministerium in Riga mit. Die Maßnahme, die ursprünglich nach Drohnenvorfällen im Nachbarland Polen im September zunächst für eine Woche eingeführt und dann verlängert wurde, tritt damit in eine dauerhafte Phase ein. Die Sperrzone erstreckt sich über eine 50 Kilometer breite Zone entlang der Ostgrenze des Landes und gilt in einer Höhe von bis zu 6.000 Metern. Die Einschränkung des Flugverkehrs dient laut lettischen Behörden der Erhöhung der Sicherheit und der effektiveren Erkennung unautorisierter Flugobjekte. Die nächtliche Sperrung ist täglich von 20.00 bis 7.00 Uhr in Kraft. Die militärische Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Luftabwehreinheiten an der Ostflanke der NATO verstärkt in Bereitschaft sind und die Luftwaffe neue Einsatzprotokolle trainiert. Der Hintergrund der Entscheidung ist die anhaltend angespannte Sicherheitslage in der Region. Die Grenzregion zu Russland (rund 283 Kilometer) und Belarus (rund 172 Kilometer) stellt einen Teil der EU-Außengrenze dar. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) wiederholt in den lettischen Luftraum eingedrungen. Verteidigungsminister Andris Sprūds hatte die Vorfälle mit russischen Drohnen über polnischem NATO-Gebiet als „Weckruf“ bezeichnet. Die Sperrung schafft auch Kapazitäten für Abfangjäger der NATO-Mission und für eigene Luftabwehrsysteme. Lettland folgt mit der unbefristeten Verlängerung dem Beispiel des Nachbarlandes Litauen, welches ebenfalls seine Luftraumsperre entlang der Ostgrenze zu Belarus bereits bis zum 1. Dezember verlängert hat. Litauen begründete diesen Schritt mit andauernden Sicherheitsbedenken und dem Risiko von

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Bundeskabinett beschließt umfassende Erweiterung der Bundespolizeibefugnisse

Das Bundeskabinett hat einen Entwurf zur Neufassung des Bundespolizeigesetzes auf den Weg gebracht, der eine deutliche Ausweitung der Befugnisse für die Bundespolizei vorsieht. Die Reform, die auch als Reaktion auf jüngste Drohnenvorfälle an Flughäfen gilt, umfasst neben neuen Kompetenzen zur Drohnenabwehr auch erweiterte Rechte zur Datenerhebung bei Flugreisen und zur Durchführung von Personenkontrollen. Ein zentraler Pfeiler der Gesetzesänderung ist die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die Abwehr von unbemannten Fahrzeugsystemen – Drohnen kommen im über 30 Jahre alten Gesetz bislang nicht vor. Ein neuer Paragraph ermächtigt die Bundespolizei, geeignete technische Mittel gegen das System, dessen Steuerungseinheit oder Steuerungsverbindung einzusetzen. Dies ist dann zulässig, wenn andere Abwehrmaßnahmen aussichtslos oder wesentlich erschwert wären. Explizit genannt werden in der Gesetzesbegründung kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Bahnanlagen und Schiffe, die besonders geschützt werden sollen. Gleichzeitig soll die Bundespolizei selbst sogenannte „mobile Sensorträger“ (Drohnen) für die Bild- und Tonaufzeichnung, etwa zur Erstellung eines Lagebildes bei Demonstrationen, einsetzen dürfen. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Vorfeld angekündigt, zur Bewältigung der wachsenden „Drohnenbedrohung“ eine eigene, technologisch hochgerüstete Drohnenabwehreinheit bei der Bundespolizei aufzustellen. Des Weiteren ist der Aufbau eines Drohnenabwehrzentrums geplant, das die Koordination und Lagebewertung zwischen Bund und Ländern verbessern soll. Überdies soll das Luftsicherheitsgesetz geändert werden, um der Bundeswehr die Amtshilfe bei der Abwehr von Drohnengefahr, insbesondere bei militärischen Fluggeräten in größerer Höhe, formal zu ermöglichen. Die Justizministerin hatte in diesem Zusammenhang vor einem zu weitreichenden Einsatz der Bundeswehr im Innern gewarnt. Über die Drohnenabwehr hinaus sieht die Reform weitere umfassende Befugnisse vor. Dazu zählt die Möglichkeit

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Millionenstrafe gegen Ex-Anwalt von Leasingfirma nach Flugzeug-Betrug

Der frühere Vertreter der litauischen Leasingfirma Let’s Jet, Vladys Bagavičius, ist von einem Gericht in Litauen zur Zahlung von rund 1,6 Millionen Euro an die nigerianische Fluggesellschaft Hak Air verurteilt worden. Das Urteil des Bezirksgerichts Vilnius vom Oktober 2025 ist der jüngste juristische Schritt in einem seit über einem Jahrzehnt andauernden Streit um eine Flugzeug-Vorauszahlung, die Hak Air leistete, ohne jemals das vereinbarte Flugzeug zu erhalten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bagavičius in seiner damaligen Funktion als Vertreter von Let’s Jet gemeinsam mit weiteren Führungspersonen den finanziellen Schaden von Hak Air verursacht hat. Im Zentrum der Vorwürfe stehen rechtswidrige Dividendenausschüttungen, die getätigt wurden, obwohl Let’s Jet bereits zahlungsunfähig war. Durch diese Ausschüttungen soll die Leasingfirma ihre Verpflichtungen gegenüber dem afrikanischen Kunden umgangen haben. Das Urteil reiht sich ein in eine Serie von Entscheidungen gegen die Verantwortlichen der mittlerweile in finanzielle Schieflage geratenen Firma. Der Fall zieht bereits seit längerem weite Kreise. Bereits im Mai 2025 hatte der Oberste Gerichtshof Litauens eine frühere Entscheidung bestätigt, wonach der damalige Geschäftsführer von Let’s Jet, Tadas Goberis, und die damalige Anteilseignerin AviaAM verpflichtet sind, über 4,7 Millionen Euro an Hak Air zurückzuzahlen. Mit dem nun ergangenen Urteil gegen Bagavičius, der mittlerweile aus der litauischen Anwaltskammer ausgeschlossen wurde, hat die nigerianische Fluggesellschaft einen weiteren Erfolg in der Durchsetzung ihrer Forderungen erzielt. Vladys Bagavičius wies die Vorwürfe umgehend zurück und kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Das Verfahren beleuchtet die langwierigen juristischen Herausforderungen, mit denen sich internationale Luftfahrtunternehmen bei grenzüberschreitenden Leasinggeschäften konfrontiert

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„Cross Country Ski Holidays“ startet mit neuem Katalog

Die Spezialisten-Plattform Cross Country Ski Holidays hat rechtzeitig vor dem Start der kommenden Wintersaison ihren neuen Katalog 2025/26 vorgestellt und gleichzeitig ihre Website umfassend überarbeitet. Das Netzwerk, das sich auf Langlauf- und Skitourenurlaub in den Alpen fokussiert, will damit die Planung für Reisende vereinfachen, die ihre Ferien abseits der alpinen Skipisten verbringen möchten. Die Organisation setzt auf eine Bündelung von Fachwissen und qualitätsgeprüften Angeboten. Das neue, 76 Seiten starke Print-Verzeichnis sowie die runderneuerte Online-Plattform präsentieren die spezialisierten Angebote der angeschlossenen Betriebe. Aktuell umfasst das Netzwerk rund 38 Hotels und 24 Destinationen in vier Ländern des Alpenraums – namentlich Österreich, Italien, Slowenien und Deutschland. Die Mitgliedsbetriebe, die sich auf nordischen Wintersport spezialisiert haben, unterliegen dabei festgelegten Qualitätskriterien. Dazu gehören oft ein Loipeneinstieg in unmittelbarer Nähe zum Hotel, ein Langlauf-Info-Corner mit aktuellen Berichten zum Loipenzustand sowie spezielle Serviceleistungen wie ein Wachsbereich für die Skiausrüstung. Ziel der Neuausrichtung ist es, die Expertise und das Serviceangebot für die Gäste zu unterstreichen. Laut Obmann Enrico Comini steigen Urlauber bei Spezialisten ab, die ihre Leidenschaft für den Langlauf teilen. Die Qualität der Angebote sei durch die langjährige Erfahrung des Netzwerks als führende Plattform im nordischen Wintertourismus in den Alpen gesichert. Die neue digitale Präsenz ergänzt den Katalog durch praktische Funktionen wie einen Urlaubsfinder und die Bereitstellung von tagesaktuellen Loipenberichten. Damit will Cross Country Ski Holidays seinen Kunden eine zentrale Anlaufstelle für die Suche und Organisation ihres Langlauf- oder Skitourenurlaubs bieten. Zu den Partnerregionen des Verbunds zählen renommierte Gebiete wie die Olympiaregion Seefeld und die Ramsau am

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Boeing vor Übernahme von Spirit AeroSystems und tiefgreifender Umstrukturierung der Lieferkette

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht Berichten zufolge unmittelbar vor der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission für die Übernahme seines ehemaligen Tochterunternehmens Spirit AeroSystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Diese Rückführung des wichtigsten Zulieferers soll Boeings Strategie zur Bewältigung einer anhaltenden Produktions- und Sicherheitskrise maßgeblich unterstützen, indem sie eine engere Kontrolle über die 737-Produktionslinie ermöglicht. Um Wettbewerbsbedenken auszuräumen, ist der Deal an die Bedingung geknüpft, dass Spirit jene Betriebsteile an Airbus und Dritte verkauft, die wichtige Komponenten für Konkurrenzmodelle herstellen. Der geplante Rückkauf von Spirit AeroSystems durch Boeing markiert einen Wendepunkt in der globalen Luftfahrtindustrie. Spirit, das 2005 im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen ausgegliedert wurde, stellt etwa 70 Prozent der Struktur des 737-Rumpfes her und ist damit Boeings größter Lieferant nach Umsatz. Die Übernahme, die im Juli 2024 angekündigt wurde, zielt darauf ab, die Qualitätskontrolle zu verbessern und die Produktion zu stabilisieren, nachdem eine Reihe von Produktions– und Qualitätsproblemen bei Spirit die Auslieferungen des 737 MAX stark behindert hatten. Die Europäische Kommission soll ihre Entscheidung bis zum 14. Oktober bekannt geben, wobei eine Zustimmung unter Auflagen als wahrscheinlich gilt. Auflagen zur Sicherung des fairen Wettbewerbs Der Deal beinhaltet eine komplexe Neustrukturierung der globalen Lieferkette, um kartellrechtlichen Bedenken entgegenzuwirken, insbesondere jenen, die sich aus Spirits Rolle als wichtiger Zulieferer für Boeings Erzrivalen Airbus ergeben. Um eine faire Marktposition für andere Flugzeughersteller zu gewährleisten, haben Boeing und Spirit bereits vorgeschlagen, Geschäftseinheiten zu veräußern, die zentrale Airbus-Programme bedienen. Konkret sollen Standorte in Prestwick, Schottland, und Subang, Malaysia, die Airbus beliefern, sowie Nicht-Airbus-Aktivitäten in Belfast, Nordirland,

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Flughafen Weeze rechnet mit Passagierwachstum in den Herbstferien

Der Airport Weeze am Niederrhein verzeichnet zu Beginn der kommenden Herbstferien 2025 eine deutliche Steigerung der Verkehrszahlen. Nach Angaben des Flughafens werden in der Hauptreisezeit rund 132.000 Passagiere erwartet. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 7.000 Fluggästen im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres, als noch rund 125.000 Reisende gezählt wurden. Die Zahl der geplanten Flüge steigt auf insgesamt 766, was einer Zunahme von 10,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Flughafen setzt damit den in diesem Jahr beobachteten Wachstumstrend fort. Bereits im ersten Halbjahr 2025 übertraf der Airport Weeze mit über einer Million Passagieren das Vorjahresergebnis um 18 Prozent und steuert auf ein neues Jahres-Spitzenergebnis von mehr als zwei Millionen Fluggästen zu. Dieser kontinuierliche Anstieg der Passagierzahlen, der sich auch im Herbst bemerkbar macht, bestätigt die positive Entwicklung des Flughafens in der Region. Als beliebteste Destinationen im Herbstflugplan dominieren weiterhin die Mittelmeerziele. Die spanische Insel Mallorca (PMI) führt die Liste mit 38 Abflügen an. Dahinter folgen mit Girona (GRO), Málaga (AGP) und Alicante (ALC) weitere Ziele auf dem spanischen Festland. Auch Edinburgh (Schottland) sowie verschiedene Städte und Regionen an der Adria, in Italien und Marokko verzeichnen eine hohe Nachfrage bei Urlaubern und Besuchern von Freunden und Verwandten. Der Flughafen betont in diesem Zusammenhang seine Position als geschätzter regionaler Anbieter, der Reisenden attraktive Preise, kurze Wege und eine gute Erreichbarkeit bietet. Trotz der guten Vorbereitung des Flughafenpersonals auf den erwarteten Andrang wird Passagieren geraten, zur Vermeidung von Wartezeiten frühzeitig vor dem Abflug am Terminal einzutreffen.

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Staatsholding Danantara stützt Garuda Indonesia mit Millionen-Darlehen

Die indonesische staatliche Fluggesellschaft Garuda Indonesia (Persero) Tbk (GIAA) hat eine wichtige finanzielle Unterstützung vom staatlichen Fonds Danantara Indonesia erhalten. Über ihren Vermögensverwaltungsarm PT Danantara Asset Management (Persero) stellte die Holding dem Flag-Carrier ein Aktionärsdarlehen in Höhe von 6,65 Billionen indonesischen Rupiah zur Verfügung. Dies entspricht einem Betrag von rund 405 Millionen US-Dollar. Die Kapitalspritze, die im Juni 2025 bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Schritt in der umfassenden Restrukturierung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft. Die Gelder sind primär für die dringend benötigte Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Flugzeugflotte von Garuda Indonesia und ihrer Low-Cost-Tochter Citilink vorgesehen. Die Finanzierung ist Teil eines größeren, in Aussicht gestellten Gesamtpakets von Danantara im Wert von schätzungsweise einer Milliarde US-Dollar (etwa 16,3 Billionen Rupiah). Die Bereitstellung der Mittel ist eng an eine Transformation des Airline-Managements geknüpft. Vertreter von Danantara betonten, dass es sich nicht nur um eine reine Finanzierung handele. Als Großaktionär mit einem klaren Mandat wird Danantara den Prozess durch periodische Evaluierungen und eine strenge Überwachung der Geschäftsstrategie und operativen Kennzahlen begleiten. Das Ziel ist eine umfassende Neuausrichtung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Trotz einer bereits genehmigten Restrukturierung und einer Steigerung des Charter-Fluggeschäfts, insbesondere im Hadsch- und Umrah-Sektor, verzeichnete Garuda Indonesia zuletzt noch immer Verluste. Die Kapitalzufuhr durch den Staatsfonds soll die Voraussetzung dafür schaffen, die operative Flotte zu stärken und die angestrebte Flottenerweiterung auf rund 120 Flugzeuge bis zum Jahr 2030 zu ermöglichen. Zudem diskutiert Danantara derzeit eine mögliche Fusion von Garuda Indonesia mit der ebenfalls staatlichen Pelita Air.

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KLM feiert 106. Geburtstag mit historischem Gebäude in Leiden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat anlässlich ihres 106. Jahrestages am 7. Oktober 2025 ihr neues, 106. Delfter Blaues Haus vorgestellt. Bei dem Miniaturmodell handelt es sich um die Villa Rameau in der Stadt Leiden, welche sich direkt neben der Pieterskerk befindet. Die Wahl dieses historischen Gebäudes unterstreicht die tiefe historische Verbindung der Niederlande zu den Vereinigten Staaten. Die Villa Rameau, die heute das Leiden American Pilgrim Museum beherbergt, war im frühen 17. Jahrhundert die Wohnstätte der Pilgerväter (Pilgrim Fathers). Die Gruppe englischer Puritaner verbrachte dort etwa zwölf Jahre im Exil, nachdem sie 1609 aus England geflohen waren, bevor sie 1620 mit dem Schiff „Mayflower“ nach Amerika aufbrachen und dort die Plymouth Colony gründeten. Historiker führen auch die Tradition des amerikanischen Thanksgiving auf das erste Erntedankfest der Pilgerväter in Leiden zurück. Die heutige KLM feiert mit der Auswahl des Hauses eine 106-jährige transatlantische Verbindung, die sie als älteste noch unter ihrem ursprünglichen Namen operierende Fluggesellschaft der Welt pflegt. Die Tradition der Delfter Blauen Häuser besteht seit den 1950er Jahren. Jedes Jahr am 7. Oktober, dem Gründungstag der KLM (7. Oktober 1919), wird ein neues Modell vorgestellt, dessen Nummer dem Alter der Fluggesellschaft entspricht – in diesem Fall das 106. Haus. Die mit holländischem Genever gefüllten Miniaturen werden exklusiv an World Business Class-Passagiere auf Interkontinentalflügen verschenkt. Die Villa Rameau ist zudem das fünfte Delfter Blau Haus, das ein Bauwerk aus Leiden abbildet. KLM-CEO Marjan Rintel betonte bei der Vorstellung, dass das Haus neben der transatlantischen Verbindung auch die Werte

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Feldbetten-Rückbau nach Drohnen-Chaos am Münchner Flughafen

Die wiederholten Drohnensichtungen am Flughafen München am Donnerstag, den 2. Oktober, und erneut am Freitag, den 3. Oktober 2025, führten zu einem erheblichen Chaos im Flugverkehr. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) sah sich gezwungen, den Betrieb an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen aus Sicherheitsgründen mehrfach vorübergehend einzustellen. Betroffen von den Ausfällen, Streichungen und Umleitungen waren an beiden Abenden zusammen nahezu 10.000 Reisende. Allein in der Nacht auf Freitag mussten rund 3000 Passagiere im Terminal ausharren, in der Nacht auf Samstag waren es sogar 6500 Betroffene, die am Airport strandeten. Für die gestrandeten Passagiere richtete der Flughafen provisorische Notunterkünfte in den Terminals ein. Der Flughafenbetreiber verteilte Decken, Getränke und Snacks. Hunderte Reisende verbrachten die Nacht auf aufgestellten Feldbetten. Um die Versorgung zu gewährleisten, blieben auch einige Geschäfte über Nacht geöffnet. Wie ein Flughafensprecher am Dienstag (7. Oktober) mitteilte, verfügte der Flughafen zwar über eigene Kapazitäten an Feldbetten und Luftmatratzen, erhielt jedoch zusätzliche Unterstützung durch freiwillige Helfer von Maltesern und dem Technischen Hilfswerk (THW). Die Sichtung dieser Betten am Dienstag sei auf den sukzessiven Abbau und die Rückführung des Materials durch diese Hilfsorganisationen zurückzuführen. Die Drohnensichtungen führten in der Nacht auf Freitag zu 17 Flugausfällen und 15 Umleitungen nach Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt. In der Nacht auf Samstag mussten 46 geplante Starts annulliert, 23 ankommende Maschinen umgeleitet und weitere zwölf Flüge gestrichen werden. Der Flugbetrieb konnte am Freitag um 5:00 Uhr und am Samstag mit Verzögerungen schrittweise wieder aufgenommen werden, normalisierte sich aber erst im Laufe des Tages. Die Hintergründe der Drohnenflüge blieben unklar;

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BER sucht Nachwuchs: Ausbildungstag am BER öffnet Türen für 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) veranstaltet am Samstag, dem 11. Oktober 2025, den BERzubi Ausbildungstag. Zwischen 10 und 16 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich im Berlin Brandenburg Airport Center (BBAC), direkt vor Terminal 1, über Berufs- und Studienmöglichkeiten am Hauptstadtflughafen zu informieren. Ziel ist die Gewinnung von Nachwuchskräften für den Ausbildungsjahrgang 2026. Die FBB hat für den Ausbildungsstart am 1. September 2026 insgesamt 40 Plätze für Auszubildende und dual Studierende ausgeschrieben, verteilt auf 17 verschiedene Berufe und Studiengänge. Der Fokus liegt auf der Besetzung von technischen und operativen Positionen, aber auch kaufmännische Laufbahnen werden angeboten. Zu den gesuchten Profilen gehören unter anderem Werkfeuerwehrleute, Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Fachinformatiker für Systemintegration und Daten- und Prozessanalyse, Mechatroniker sowie Luftverkehrskaufleute. Die FBB betont, dass Berufsanfänger bereits im ersten Ausbildungsjahr eine attraktive Vergütung erhalten. Der Ausbildungstag soll den Besuchern die Möglichkeit geben, die vielfältige Arbeitswelt am Flughafen kennenzulernen, da vielen die Vorstellungskraft fehle, wie der Berufsalltag am BER aussehe, so Juliane Reffert, Leiterin Personal & Organisation der FBB. Vor Ort stehen Ausbilder und aktuelle Auszubildende aus Schlüsselbereichen wie IT, Facility Management, Aviation, Flughafenfeuerwehr und Flughafensicherheit für persönliche Gespräche bereit. Zusätzlich zu den Informationsständen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem BBAC können Besucher spezielle Flughafen-Einsatzfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr und der Sicherheit besichtigen, darunter auch einen Steiger, der einen ungewöhnlichen Blick über das Gelände ermöglichen soll. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Tombola und weitere Aktivitäten. Das BBAC ist verkehrsgünstig gelegen und sowohl über den ÖPNV als auch per Pkw erreichbar;

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