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Hapag-Lloyd Cruises vereinfacht Tarifsystem und inkludiert Softdrinks

Die Luxusreederei Hapag-Lloyd Cruises führt mit Wirkung zum 2. Dezember dieses Jahres ein neues, vereinfachtes Tarifmodell für alle Neubuchungen ein. Das bisherige dreistufige System wird auf zwei klar definierte Tarife reduziert: Platin und Silber. Der bisherige Gold-Tarif entfällt. Diese Weiterentwicklung sei ein gezielter Schritt, um die Tariflogik zu vereinfachen und dem Wunsch der Gäste nach mehr Flexibilität und Übersichtlichkeit in der individuellen Reiseplanung Rechnung zu tragen, wie Clas Eckholt, Vice President Commercial bei TUI Cruises, betonte. Als zusätzliche Leistungsverbesserung werden für alle Abreisen ab dem 3. Januar 2026 an Bord eine Auswahl an Softdrinks ganztägig ohne Aufpreis für alle Gäste verfügbar sein, unabhängig vom gebuchten Tarif. Diese Anpassung basiert auf dem Erfolg ähnlicher Inklusivkonzepte bei der Konzernschwester TUI Cruises und reagiert auf die Angebote internationaler Luxusreedereien. Die umfangreichen bestehenden Inklusivleistungen der Reederei, wie Champagner zur Begrüßung, die täglich gefüllte Minibar, der 24-Stunden-Suiten-Service und die Gourmetküche, bleiben in den neuen Tarifen erhalten. Der neu gestaltete Platin-Tarif zeichnet sich durch erweiterte Flexibilitätsoptionen aus. Gäste profitieren künftig von einer einmaligen kostenfreien Umbuchung des Reisetermins bis zu 90 Tage vor Abreise. Zudem ist ein Reiserücktritt bis 180 Tage vor Reisebeginn gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr möglich. Die Stornokostenversicherung ist nicht mehr automatisch im Platin-Tarif inbegriffen, kann aber optional hinzugebucht werden. Mit dieser Anpassung reagiert Hapag-Lloyd Cruises auf Vorschläge von Reisebüros und die Tatsache, dass viele Kunden bereits über eigene Versicherungen verfügen. Der Silber-Tarif behält seinen bisherigen Leistungsumfang bei, wobei Kabine/Suite und Deck von der Reederei zugewiesen werden. Die neue Tarifstruktur dient auch dazu, den Beratungs-

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American Airlines Flug wegen mysteriösem Geruch umgeleitet – Besatzung im Krankenhaus

Ein Flug der American Airlines von Orlando nach Phoenix musste am Sonntag eine außerplanmäßige Landung auf dem George Bush Intercontinental Airport in Houston durchführen. Der Grund war ein unbestimmter, seltsamer Geruch, der sowohl im Cockpit als auch in der Kabine von Besatzungsmitgliedern gemeldet wurde. Der Flug AA2118, der mit einem Airbus A321 (Registrierung N139AN) durchgeführt wurde, landete sicher in Houston und wurde dort von medizinischen Teams und der Flughafenfeuerwehr empfangen. Nach Angaben der amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) meldete die Crew, während des Fluges Dämpfe wahrgenommen zu haben, was die Notfallumleitung erforderlich machte. Obwohl keine schweren Verletzungen gemeldet wurden, wurden vorsorglich vier Flugbegleiter und ein Passagier zur Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Über deren Symptome und den aktuellen Zustand machte American Airlines keine Angaben. Die Fluggesellschaft nannte keine spezifische Quelle für den aufgetretenen Geruch. Wartungsteams leiteten umgehend eine gründliche Inspektion des Flugzeugs ein, um die Ursache der Dämpfe festzustellen. Der Vorfall wird von Experten im Kontext von möglichen „Fume Events“ untersucht, bei denen Dämpfe oder Rauch aus der Klimaanlage oder der Hydraulik in die Kabine gelangen können. Die verbleibenden Passagiere konnten ihre Reise nach Phoenix mit einem Ersatzflugzeug (Airbus A321, Registrierung N183UW) fortsetzen. Sie erreichten ihr Ziel mit einer Verzögerung von rund drei Stunden. Die Untersuchung zur Ursache des Geruchs am Boden ist weiterhin im Gange, während die FAA den Vorfall in die Kategorie einer Sicherheitsstörung einordnet.

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Tieffliegende Frachtmaschine reißt Dachziegel ab: Anwohner in Beek betroffen

Ein Anwohner in Beek, nahe dem Maastricht Aachen Airport (MST) in den Niederlanden, erlitt am Montagabend erheblichen Sachschaden, als eine Turkish Cargo Boeing 777 im Landeanflug hunderte Dachziegel von seinem Schuppendach riss. Der Tiefflieger, eine Frachtmaschine mit der Registrierung TC-LJL aus Miami, verursachte durch die starken Luftwirbel ihrer Triebwerke einen enormen Schaden. Nach Angaben des betroffenen Anwohners, Peter Op ’t Veld, hörte er einen „riesigen Lärm“, bevor er seinen Hof mit zersplitterten Dachziegeln bedeckt vorfand. Schätzungen zufolge wurden zwischen 200 und 300 Dachziegel vom Schuppendach gerissen, wodurch mehrere Löcher entstanden und das Gebäude einsturzgefährdet wurde. Der Vorfall ist am Maastricht Aachen Airport kein Einzelfall: Die Flughafensprecher bestätigten, dass solche durch starke Luftwirbel (Vortices) verursachten Schäden zehn bis 15 Mal pro Jahr vorkommen, insbesondere bei Tiefflügen. Der Flughafen reagierte umgehend auf die Meldung und schickte einen Dachdecker, doch die Reparaturen konnten aufgrund der Dunkelheit und des Regens nicht sofort durchgeführt werden. Ein zweiter Versuch am Dienstag scheiterte an der Höhe und der Instabilität des beschädigten Daches. Ironischerweise nimmt Peter Op ’t Veld seit dem Sommer an einem Forschungsprojekt zu flugzeuginduzierten Wirbeln teil, wofür Messgeräte auf seinem Dach installiert sind. Eine Auswertung der Flugdaten ergab, dass die türkische Frachtmaschine zwei Landeversuche unternahm. Beim zweiten, niedrigeren Anflug überflog das Flugzeug das Wohnhaus in einer Höhe von nur etwa 400 Fuß (ca. 120 Meter). Die Flughafenvertreter sagten zu, gemeinsam mit dem Eigentümer den Schaden zu bewerten und zu beheben.

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Venezuela entzieht sechs großen Airlines die Landeerlaubnis nach Flugstopp

Venezuela hat sechs großen internationalen Fluggesellschaften die Landeerlaubnis entzogen. Die Maßnahme erfolgte, nachdem die Airlines einer 48-Stunden-Frist zur Wiederaufnahme von Flügen nach Caracas nicht nachgekommen waren. Betroffen von dem am Mittwoch verhängten Bann sind Iberia, TAP Air Portugal, Gol, Latam, Avianca und Turkish Airlines. Die Fluggesellschaften hatten ihre Dienste nach Venezuela aufgrund einer US-Luftfahrtwarnung eingestellt, die auf eine „erhöhte militärische Aktivität“ in und um Venezuela verwies. Die venezolanische Zivilluftfahrtbehörde warf den betroffenen Carriern vor, sich „den Aktionen des Staatsterrorismus anzuschließen, die von der US-Regierung gefördert werden“, indem sie ihre Flüge suspendierten. Die Entscheidungen der Airlines führten zu dem Vergeltungsverbot aus Caracas. Versuche der IATA (International Air Transport Association), in dem Konflikt zu vermitteln, blieben erfolglos. Der Konflikt fällt in eine Zeit massiver US-Militärpräsenz in der Nähe Venezuelas. Hierzu zählt die Stationierung von 15.000 Truppen und dem Flugzeugträger USS Gerald Ford. Die USA begründen die Operation mit dem Kampf gegen den Drogenhandel, während die Regierung von Präsident Nicolás Maduro dies als Versuch wertet, ihn zu stürzen. Tausende von Passagieren sind von den Flugausfällen betroffen, und es werden weitere negative Auswirkungen auf den Reiseverkehr erwartet. Trotz der massiven Spannungen signalisierten sowohl US-Präsident Donald Trump als auch Maduro Offenheit für mögliche direkte Gespräche. Trump ließ verlauten, er „könnte mit Maduro reden“, fügte jedoch hinzu, dass Washington bereit sei, auf „die einfache oder die harte Tour“ zu handeln. Maduro versuchte derweil, Ruhe und Kontrolle zu demonstrieren, indem er ein Video seiner Besichtigungstour durch die festlich beleuchtete Hauptstadt Caracas veröffentlichte.

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Österreich verzeichnet Rekordsommer: 83,39 Millionen Nächtigungen in der Saison 2025

Die touristische Sommersaison 2025 in Österreich (Mai bis Oktober) erreichte mit 83,39 Millionen Nächtigungen einen neuen Höchstwert seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024. Besonders stark war die Nachfrage von ausländischen Gästen, deren Nächtigungen um 2,9 Prozent auf 59,53 Millionen stiegen, während Gäste aus Österreich eine Zunahme von 0,3 Prozent (23,86 Millionen Nächtigungen) verzeichneten. Ein wesentlicher struktureller Fortschritt zeigt sich in der Verschiebung der Hauptreisezeit: Mittlerweile entfällt rund die Hälfte aller Sommernächtigungen auf die Vor- und Nachsaison (Mai, Juni, September, Oktober). Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hob hervor, dass diese Entwicklung die zunehmende Bedeutung der Nebensaisonen unterstreiche und das Ziel der Bundesregierung, Österreich zu einer Ganzjahresdestination zu entwickeln, unterstütze. Eine längere Saison schaffe stabilere Beschäftigungsverhältnisse, verbessere die Auslastung der Infrastruktur und erhöhe die Planungssicherheit für die Tourismusbetriebe. Trotz der Rekordzahlen wies Zehetner auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen für die Betriebe hin, darunter hohe Energiepreise, steigende Kosten und Bürokratie. Das erklärte Ziel der Bundesregierung sei es, dass der Erfolg „am Papier auch als Erfolg am Konto ankommt“. Hierfür fokussiere sich die Regierung auf die Dämpfung der Energiekosten. Gemeinsam mit der Regierungsspitze werde intensiv an Maßnahmen gearbeitet, um die Strompreise für Betriebe und Haushalte spürbar zu senken. Zu den geplanten Schritten gehören gezielte Entlastungen für Unternehmen, Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten sowie die Senkung von Abgaben wie dem Ökostrombeitrag. Das Wirtschaftsministerium bereitet darüber hinaus weitere Schritte vor, um zusätzliche 500 Millionen Euro für die Senkung der Energiekosten

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KLM verdoppelt Frequenz Ljubljana-Amsterdam im Sommer 2026

KLM Royal Dutch Airlines baut ihre Verbindung zwischen dem Flughafen Ljubljana (LJU) und dem Drehkreuz Amsterdam Schiphol (AMS) im Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Fluggesellschaft wird die Strecke mit einem zusätzlichen täglichen Flug verstärken und damit die Frequenz von derzeit einem auf zwei tägliche Flüge verdoppeln. Die Erweiterung zielt darauf ab, Passagieren aus Slowenien eine bessere Erreichbarkeit des globalen KLM-Netzwerks zu ermöglichen und Geschäftsreisen effizienter zu gestalten. Der bestehende tägliche Abflug um 12:35 Uhr wird durch einen neuen Morgenflug um 6:00 Uhr ergänzt, sodass Passagiere bereits kurz vor 8:00 Uhr in Amsterdam ankommen. Der Rückflug wird um einen Abendflug um 21:00 Uhr erweitert, zusätzlich zum bisherigen Vormittagsflug. Diese neuen Flugzeiten mit frühem Abflug und spätem Rückflug optimieren die Tagesplanung, insbesondere für Geschäftsreisende, und verbessern die Anschlussmöglichkeiten zu über 160 Zielen im KLM-Netzwerk. Auf der Strecke werden Flugzeuge vom Typ Embraer E175 (88 Sitze) und Embraer E190 (100 Sitze) eingesetzt. Razvan Radut, Country Sales Manager von Air France und KLM, betonte, dass der erweiterte Flugplan slowenischen Passagieren den Zugang zu Metropolen in Europa und der Welt so einfach wie nie zuvor mache. Passagiere profitieren nun von noch besseren Anschlussmöglichkeiten zu Langstreckenzielen, beispielsweise in Nordamerika (Atlanta, New York, Los Angeles) und Asien (Bangkok, Peking). Auch beliebte südamerikanische Destinationen wie Lima und Santiago sowie die karibischen Inseln Aruba und Curaçao, die zum Königreich der Niederlande gehören, sind nun komfortabler erreichbar. Die Frequenzerhöhung stärkt die Präsenz der Air France-KLM-Gruppe in Slowenien, die bereits tägliche Flüge zwischen Ljubljana und Paris mit Air France anbietet. Diese

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Belgien beschafft 18 Pilatus PC-7 MKX

Die belgische Regierung hat das hochmoderne Trainingssystem PC-7 MKX des Schweizer Flugzeugherstellers Pilatus als neue Ausbildungsplattform für ihre Luftstreitkräfte ausgewählt. Die Beschaffung umfasst eine Flotte von 18 PC-7 MKX Trainingsflugzeugen sowie ein umfassendes, integriertes bodengestütztes Trainingssystem. Am 27. November 2025 genehmigte die Regierung die Vergabe eines umfassenden 20-jährigen Dienstleistungsvertrags an Pilatus, der sowohl die Flugzeuge als auch den operativen Support abdeckt. Das neue System ersetzt die bisherigen Flugzeuge zur militärischen Grundausbildung. Die Trainingslösung von Pilatus umfasst neben den Flugzeugen auch fortschrittliche bodengestützte Mittel, darunter hochentwickelte Simulatoren, computergestützte Plattformen und Missionsplanungs- sowie Auswertungssysteme. Dadurch soll ein nahtloser Trainingsablauf vom Unterrichtsraum bis ins Cockpit gewährleistet werden. Das moderne Cockpit des PC-7 MKX basiert auf der Garmin G3000 PRIME Suite und ist speziell auf die militärischen Anforderungen zugeschnitten, um die nächste Generation von Militärpiloten optimal auszubilden. Die ersten Auslieferungen der Flugzeuge sind für 2027 geplant. Die Ausbildung der ersten Flugschüler soll 2028 auf dem Fliegerhorst Bevekom/Beauvechain beginnen, sobald die notwendige Infrastruktur, die Simulatoren und die Schulung der Ausbilder abgeschlossen sind. Die belgische Industrie spielt dabei eine wichtige Rolle: Pilatus arbeitet mit den belgischen Partnern Sabena Engineering und AG Real Estate zusammen, die für die Errichtung und Modernisierung der Einrichtungen sowie den umfassenden In-Service-Support verantwortlich sind. Belgien ist nach der Royal Netherlands Air and Space Force und der französischen Armée de l’Air et de l’Espace die dritte europäische Luftwaffe, die sich für das PC-7 MKX Trainingssystem entschieden hat. Markus Bucher, CEO von Pilatus, sieht in diesem Meilenstein eine Bestätigung des Vertrauens in die Pilatus-Trainingssysteme

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Lufthansa Group kooperiert mit Klarna und Adyen für flexible Zahlungsoptionen

Die Lufthansa Group, Europas größte Airline-Gruppe, hat eine neue strategische Partnerschaft mit der Digitalbank Klarna und der Finanztechnologieplattform Adyen bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist es, den Kunden der Lufthansa Group ab Mitte November flexible Zahlungsoptionen für Flugbuchungen anzubieten. Die Zahlungsabwicklung basiert auf der globalen Infrastruktur von Adyen, während Klarna die Finanzierungslösungen bereitstellt. Kunden in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz sowie in weiteren wichtigen Regionen erhalten dadurch zusätzliche Wahlmöglichkeiten beim Bezahlen ihrer Reisen. Neben der herkömmlichen Sofortzahlung können Reisende künftig die Optionen „Später bezahlen“ nutzen, um Flüge sofort zu buchen und erst nach einer festgelegten Frist zu begleichen, oder „Finanzierung“, um die Kosten höherwertiger Buchungen über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Oliver Schmitt, Geschäftsführer des Lufthansa Group Digital Hangar, unterstrich, dass die Partnerschaft das kontinuierliche Engagement der Airline für kundenorientierte Innovationen belege. Durch die Nutzung digitaler Kompetenzen und der Zusammenarbeit mit Klarna und Adyen soll den Kunden mehr Transparenz, Komfort und Kontrolle über ihren Bezahlvorgang geboten werden. David Sykes, Chief Commercial Officer bei Klarna, ergänzte, dass Reisen eine der wichtigsten Investitionen seien und die flexibleren Methoden den Buchungsprozess erleichtern sollen. Die Einführung der neuen Zahlungsmodelle beginnt in den Heimatmärkten der Lufthansa Group und soll bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 auf alle Netzwerkfluggesellschaften, namentlich Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines, ausgeweitet werden. Die Kooperation wird von der Branche als ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Buchungserlebnisses und zur Anpassung an die gestiegenen Kundenerwartungen an flexible Kaufabwicklungen gewertet.

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Lawinen: Alpenverein warnt vor akuter Gefahr im freien Gelände

Ein großer Lawinenabgang hat sich am Donnerstagvormittag im Skigebiet des Stubaier Gletschers ereignet. Gegen 9:30 Uhr ging im Bereich der Daunscharte eine Lawine ab, wobei mehrere Personen verschüttet wurden. Als Reaktion auf den Vorfall und die aktuellen Wetterbedingungen warnt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) eindringlich vor einer extrem angespannten Lawinensituation abseits gesicherter Pisten. Der ÖAV appelliert an alle Skitourengeher und Variantenfahrer, an den ersten Schönwettertagen nach dem Neuschnee – wie am Donnerstag und Freitag – besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Kombination aus frischem Neuschnee, starkem Wind und einer heiklen Altschneeschicht stellt derzeit eine erhöhte Gefahr dar. Jörg Randl, Bergsportexperte im Österreichischen Alpenverein, mahnt zur defensiven Fahrweise und rät dringend davon ab, Hänge über 30 Grad zu befahren. Das Altschneeproblem sei besonders oberhalb von 2.800 Metern in steilen Nordhängen kritisch. Für die Regionen Tirol und Salzburg lag zum Zeitpunkt der Warnung noch kein tagesaktueller Lawinenlagebericht vor. Dieser wird in der Regel erst ab Freitag, 17:00 Uhr, für das Wochenende veröffentlicht. Unabhängig von offiziellen Berichten betont Randl die Essenzialität einer vollständigen Notfallausrüstung für jeden, der sich ins freie Gelände wagt. Dazu gehören zwingend ein funktionstüchtiges 3-Antennen-LVS-Gerät, eine Lawinenschaufel aus Aluminium, eine Sonde sowie ein Biwaksack und ein Erste-Hilfe-Set. Nur mit dieser Ausrüstung könne eine effiziente Rettungskette, beginnend mit der Kameradenrettung vor Ort, gewährleistet werden. Die Ereignisse am Stubaier Gletscher sind eine ernste Mahnung, die Gefahr von Triebschneeansammlungen und instabilen Altschneeschichten in den Alpen nicht zu unterschätzen. Die Warnung des Alpenvereins richtet sich an alle Wintersportler, die Verlockung des frischen Pulverschnees mit einem

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Ferienregion Hall-Wattens positioniert sich als ruhiger Gegenpol im Tiroler Tourismus

Die Ferienregion Hall-Wattens in Tirol etabliert sich als Geheimtipp für Urlauber, die eine ruhige und naturnahe Alpenlandschaft suchen. Abseits des Massentourismus und ohne ausufernde Après-Ski-Aktivitäten lockt die Region mit ihrer Lage zwischen dem Karwendel, dem Inntal und den Tuxer Alpen. Das Angebot konzentriert sich auf Naturerlebnisse, regionale Kulinarik und Skigenuss. Die touristische Intensität in Hall-Wattens ist im österreichischen Vergleich auffallend gering. Die Region verzeichnet lediglich sieben Übernachtungen pro Einwohner und Jahr. Dieser Wert liegt deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 20 Übernachtungen und ist nicht vergleichbar mit stark frequentierten Zielen wie den Balearen oder den Kanarischen Inseln. Diese geringe Dichte ermöglicht den Gästen, die weitläufige Bergwelt in aller Stille zu erleben. Zentrale Anziehungspunkte im Winter sind die familienfreundlichen Pisten am Glungezer, einem bekannten Panoramaberg. Darüber hinaus stehen Winter- und Schneeschuhwandern auf zahlreichen, oft wenig frequentierten Routen im Vordergrund. Besondere Erlebnisse sind die Nature Watch-Wanderungen in Österreichs größtem Naturpark, wo Rotwild und Mufflons in der alpinen Wildnis beobachtet werden können. Zudem bietet die Region insgesamt vierzehn Kraftorte, wie die Wallfahrtskirche Maria Larch oder das Romedikirchl, die auch im Winter zur Kontemplation und Abgeschiedenheit einladen. Die gezielte Positionierung als ruhiger Gegenpol zum überlaufenen alpinen Tourismus spiegelt den Wunsch vieler Reisender nach Entschleunigung und authentischen Naturerlebnissen wider. Die Region setzt damit auf Qualität statt Quantität und bedient eine Nische im hart umkämpften Markt der Tiroler Alpen.

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