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Air Baltic benennt Flugzeugflotte nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic benennt ihre Flotte von Airbus A220-300 nach Städten der drei baltischen Staaten. Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem 35. Jahrestag des historischen Baltischen Weges, einer Protestaktion im Jahre 1989, die die Einheit der Region symbolisierte. Im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung wurden insgesamt 48 Städte ausgewählt, wobei mehr als eine Million Stimmen abgegeben wurden. Bisher wurden 28 Flugzeuge der Flotte mit den Namen von Städten in Lettland, Litauen und Estland versehen. Die ersten drei Maschinen erhielten die Namen der Hauptstädte Riga, Tallinn und Wilna und wurden zudem mit den Farben der jeweiligen Nationalflagge bemalt. Mit dieser Aktion möchte die Fluggesellschaft das kulturelle Erbe der Region feiern und den Tourismus fördern. Die Benennung von Flugzeugen ist eine häufig genutzte Methode von Fluggesellschaften, um die Markenidentität zu stärken. Air Baltic nutzt seine Flotte als Werbefläche, um die ausgewählten Städte innerhalb des eigenen Netzwerks von über 80 Destinationen in Europa und darüber hinaus bekannt zu machen. Die verbleibenden 20 Flugzeuge sollen nach und nach ebenfalls Namen aus der Auswahl der 48 Städte erhalten.

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Wiener Linien gewinnen VCÖ-Mobilitätspreis mit „Auto-Wette“

Die Wiener Linien haben den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt Auto-Wette, bei dem 37 Wiener Haushalte aus dem Bezirk Währing ihr Fahrzeug für drei Monate abgegeben hatten. Die Haushalte waren in diesem Zeitraum mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten mobil und sparten dabei im Schnitt rund 160 Euro pro Monat. Die Studie zeigte, daß ein Viertel der Teilnehmer ihr Fahrzeug nach dem Versuchszeitraum bereits verkauft hatte. Insgesamt wollen zwei Drittel der Haushalte künftig autofrei leben. Der VCÖ wies darauf hin, daß in Wien 47 Prozent der Haushalte ohne Auto leben und die Zahl der Autos pro Kopf in den letzten zwanzig Jahren gesunken ist. Neben der Auto-Wette wurden zwei weitere Projekte ausgezeichnet. Dazu gehörte die Umgestaltung der Galileigasse in Alsergrund durch Studenten der TU-Wien in eine temporäre Fussgängerzone. Die Strasse, die sich in der Nähe einer Volksschule befindet, wurde zu einem sicheren Begegnungsort. Ebenfalls prämiert wurde die Neugestaltung der Praterstrasse, die nun mehr Platz für Fussgänger und Radfahrer bietet und durch neue Bäume das Stadtklima verbessert.

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Münchener Flughafen bereitet sich auf Ansturm zur Wiesn vor

Mit einer feierlichen Veranstaltung hat der Münchener Flughafen den Beginn der Oktoberfestzeit markiert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Luftfahrtbranche nahmen an der Eröffnung im Terminal 2 teil. Während der 16-tägigen Wiesn-Periode erwartet der Flughafen rund 2,3 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts des erwarteten Fluggastaufkommens von über 16.000 Starts und Landungen rät die Flughafenleitung den Passagieren, genügend Zeit für Anreise und Kontrollvorgänge einzuplanen. Um die internationalen Reisenden zu begrüssen, führt die Lufthansa eine langjährige Tradition fort, indem Flugbegleiter in bayerischer Tracht auf ausgewählten Langstreckenflügen zu Destinationen wie Shanghai und Seoul eingesetzt werden. Für ankommende Reisende wird ein besonderes Angebot zur Verfügung gestellt. Dazu gehören die Ausgabe von Lebkuchenherzen und gebrannten Mandeln sowie Auftritte von Trachtengruppen an ausgewählten Tagen. Die Lufthansa serviert während der Wiesn in ihren Lounges und an Bord ihrer Flüge bayerische Spezialitäten. Am Flughafen selbst werden zusätzliche Geschäfte mit passenden Angeboten zur Festzeit eröffnet.

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RegioJet nimmt Zugverkehr zwischen Warschau und Krakau auf

Das tschechische Eisenbahnunternehmen RegioJet hat heute seinen Betrieb auf der Verbindung zwischen den grössten polnischen Städten Warschau und Krakau aufgenommen. Zunächst verkehrt ein einziges Zugpaar zwischen den beiden Metropolen, jedoch plant der private Anbieter eine umfassende Ausweitung seiner Dienste in Polen. Der erste Zug hatte mehrere Dutzend Passagiere an Bord. Mit seinem Markteintritt wird RegioJet zum ersten privaten Konkurrenten des bislang staatlich dominierten Eisenbahnmarktes in Polen. Das Unternehmen kündigte an, die Verbindung zum halben Preis des polnischen Staatseisenbahnunternehmens PKP Intercity anzubieten. Ein weiteres Ziel von RegioJet sei, neue Lokführer und weiteres Fachpersonal durch wettbewerbsfähigere Löhne anzuziehen, die über dem Gehaltsniveau von PKP liegen sollen. An Bord der Züge werden den Reisenden vier Klassen sowie ein Speise- und Getränkeangebot angeboten. Der Fahrplan sieht derzeit einen Halt in Zawiercie sowie drei Bahnhöfe in Warschau vor. Das Unternehmen bereitet bereits weitere Strecken in Polen vor, darunter Verbindungen nach Danzig und Posen. Auch die Einführung von internationalen Linien zwischen Prag und Warschau sowie Warschau und Wien sei in Planung.

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Luftfahrtsymposium in Wien diskutiert Zukunft des Standorts Österreich

In Wien fand heute das 23. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) statt. Die Veranstaltung, die über 200 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Luftfahrt zusammenführte, widmete sich der Zukunft des Luftverkehrs am Standort Österreich. In seiner Eröffnungsrede betonte Peter Hanke, der österreichische Wirtschaftsminister, die unverzichtbare Rolle der Luftfahrt für die Wirtschaft des Landes. Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und die strategische Position des Landes im globalen Luftverkehr. Laut Peter Malanik, Geschäftsführer der AIA, haben europäische Drehkreuze in den vergangenen Jahren an Konnektivität verloren. Er verwies auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Anbindung und dem Bruttoinlandsprodukt herstellen, und betonte die Notwendigkeit einer starken Position Österreichs im globalen Wettbewerb. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung lag auf Forschung und Innovation. Es wurde die Rolle von österreichischen Zulieferbetrieben hervorgehoben, die mit ihrer Innovationskraft international gut aufgestellt seien. Diskutiert wurden auch technologische Entwicklungen wie neue Antriebsarten sowie alternative Treibstoffe. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Notwendigkeit politischer Unterstützung, um das Potenzial der österreichischen Luftfahrtindustrie auszuschöpfen.

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Studie zeigt zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Reisenden

Eine neue Studie des Technologieanbieters Amadeus zeigt einen deutlichen Anstieg der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Reiseplanung. Demnach ist der Einsatz generativer KI-Technologien im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent gestiegen. Reisende nutzen die Technologie vor allem, um Zeit zu sparen, personalisierte Empfehlungen zu erhalten und neue Ziele zu entdecken. Obwohl die Technologie zunehmend genutzt wird, zeigt die Erhebung auch Schwächen auf. Jeweils ein Viertel der Befragten gab an, bereits Erfahrungen mit ungenauen oder veralteten Informationen gemacht zu haben. Andere kritisierten, daß die KI ihre persönlichen Präferenzen nicht ausreichend berücksichtigte. Dennoch würden 64 Prozent der Befragten für einen zuverlässigen KI-Reiseassistenten bezahlen, der sie auch während der Reise mit Informationen unterstützt. Die Studie belegt, daß viele Reisende im Verlauf ihrer Reise bestimmte Sorgen verspüren. Diesen Sorgen gegenüber stehen konkrete Wünsche nach technologischen Lösungen. Zwei Drittel der Befragten interessieren sich für einen Gepäck-Check-in von zu Hause aus, um Stress zu reduzieren. Eine noch grössere Zahl bevorzugt die Nutzung biometrischer Systeme an Flughäfen, die wiederholte Dokumentenkontrollen überflüssig machen sollen. Weitere gewünschte Technologien sind digitale Wallets zur sicheren Speicherung von Dokumenten und intelligente Gepäckverfolgungssysteme.

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Ryanair fordert EU-Kommission zu Reformen im Flugverkehr auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission öffentlich zu dringenden Reformen der europäischen Flugsicherung aufgefordert. Grund für die Forderung war ein französischer Streik der Fluglotsen, der nach Angaben der Fluggesellschaft zu Verspätungen bei über 190 Flügen und 35.000 Passagieren geführt hat. Ein zentrales Problem solcher Streiks ist, daß auch Flüge betroffen sind, die den französischen Luftraum lediglich überqueren, ohne daß sie in Frankreich landen oder starten. Nach Aussage der Airline waren 70 Prozent der betroffenen Flüge sogenannte Überflüge. Die Forderungen der Airline stehen im Zusammenhang mit der jahrelangen Debatte um die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums durch das Projekt Single European Sky. Ryanair fordert zwei konkrete Massnahmen, um solche Einschränkungen zukünftig zu verhindern: Zum einen sollen nationale Flugsicherungsdienste auch während Streiks voll besetzt bleiben, insbesondere für die erste Flugwelle am Morgen. Zum anderen soll die EU-Kommission den Überflugverkehr während nationaler Arbeitsniederlegungen schützen. Der sogenannte Draghi-Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU, der bereits im September 2024 veröffentlicht wurde, hob die wirtschaftlichen Schäden durch solche Ineffizienzen im Flugverkehr hervor.

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EuroAirport-Projekt sammelt Spendengelder für kranke Kinder

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist ein neuer Spendenscheck aus dem gemeinsamen Projekt Charity Water überreicht worden. Die Aktion, an der der dreistaatliche Flughafen und der Händler Dufry beteiligt sind, konnte im Zeitraum von Januar 2024 bis Juni 2025 eine Summe von 347.000 Euro einspielen. Die gesammelten Gelder gehen an die Stiftung für krebskranke Kinder in der Region. Die Spendengelder, die durch den Verkauf von Charity Water gesammelt wurden, sind für die Stiftung von grosser Bedeutung. Sie werden verwendet, um krebskranke Kinder und ihre Familien in der Region mit finanzieller Hilfe, psychologischer Begleitung sowie Forschungsprojekten zu unterstützen. Seit dem Projektstart im Jahre 2018 konnte der Flughafen mit diesem Projekt bis heute insgesamt rund 996.000 Euro an Spenden sammeln. Mit diesem Engagement unterstreichen der EuroAirport und der Händler Dufry ihre strategische Zusammenarbeit. Tobias Markert, Direktor des EuroAirport, betont die gemeinsame Leistung, die erreicht werden kann, wenn Unternehmen zusammenarbeiten. Das Projekt zeigt das Engagement beider Partner für die Region, die sie bedienen, indem Flugreisende und Mitarbeiter gemeinsam einen Beitrag leisten.

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United Airlines meldet Verbesserungen im Flugbetrieb am Hub Newark

Die Fluggesellschaft United Airlines hat nach eigenen Angaben die erfolgreichste Sommersaison hinsichtlich des Flugbetriebs an ihrem wichtigen Drehkreuz in Newark verzeichnet. Mehr als sechs Millionen Flugreisende waren in dieser Zeit von dort aus unterwegs. Die Pünktlichkeitswerte der Airline am Flughafen Newark (EWR) lagen demnach sogar leicht über denen anderer Fluggesellschaften an den New Yorker Flughäfen JFK und LaGuardia. Die positive Entwicklung folgt auf erhebliche Probleme im Flugbetrieb, die es im Frühjahr 2025 an dem Flughafen gegeben hatte. Ursachen waren damals unter anderem Personalengpässe bei der Flugsicherung, technische Schwierigkeiten sowie Arbeiten an Start- und Landebahnen. Ein Technologie-System, das knappe Anschlussflüge koordiniert, hatte im Sommer nach Unternehmensangaben rund 28.000 Passagieren geholfen, ihre Weiterflüge rechtzeitig zu erreichen. Das Drehkreuz in Newark spielt eine entscheidende Rolle im internationalen Verkehrsnetz von United. Die Airline bediente im Sommer 82 internationale Destinationen von dort aus, darunter alle 32 Ziele in Europa wie Frankfurt, München oder Zürich. Im kommenden Herbst und Winter sollen zusätzliche Flüge nach europäischen Städten wie Rom oder Dublin angeboten werden. Neu sind Verbindungen nach Palm Springs, Columbia und Chattanooga in den Vereinigten Staaten.

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Indische Fluggesellschaft IndiGo startet neue Verbindung nach Kopenhagen

Die indische Fluggesellschaft IndiGo nimmt eine neue internationale Verbindung in ihr Netzwerk auf. Ab dem 8. Oktober soll die Strecke zwischen Mumbai und Kopenhagen dreimal pro Woche bedient werden. Das Besondere an dieser Route ist, daß IndiGo hierfür mit der norwegischen Airline Norse Atlantic kooperiert. Die Flüge werden im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens durchgeführt. Dabei stellt Norse Atlantic sowohl den Flugzeugtyp Boeing 787-9 als auch das Flugpersonal für die Verbindung zur Verfügung. Dieser Ansatz ermöglicht es der indischen Fluggesellschaft, ihr internationales Angebot auf Langstrecken zu erweitern, ohne daß sie ihre eigene Flotte von Maschinen dieser Grössenordnung ausbauen muss. Die neue Strecke schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Finanzzentrum Mumbai und der dänischen Hauptstadt als wichtigem nordeuropäischen Drehkreuz. Sie richtet sich damit sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen. Mit dieser Erweiterung umfasst das internationale Netzwerk der indischen Fluggesellschaft nun 44 Ziele, insgesamt 138 Destinationen.

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