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Phuket startet Wassertaxi-Projekt zur Entlastung des Straßenverkehres

Nach über zehn Jahren der Planung hat auf Phuket ein neues Wassertaxi-Projekt begonnen. Die Verwaltung der Provinz hat sich mit der Nationalparkbehörde auf den Aufbau eines Küstenverkehrssystems geeinigt, um den Verkehr auf den Strassen zu entlasten. In der Pilotphase, die im November starten soll, wird eine Verbindung zwischen dem Nai Yang Beach beim Flughafen und dem Patong Beach eingerichtet. Die rund 16,7 Seemeilen lange Strecke soll mit dem Boot in etwa 40 Minuten zurückgelegt werden. Dies steht im Gegensatz zu einer Fahrt mit Bus oder Auto, die je nach Verkehrslage zwischen anderthalb und drei Stunden dauern kann. Längerfristig ist geplant, ein Netzwerk von 14 Haltepunkten entlang der Westküste aufzubauen, die alle bedeutenden Strände wie Kamala und Karon miteinander verbinden sollen. Der Betrieb des Bootstaxi-Dienstes wird ausschließlich während der Hochsaison von November bis April stattfinden, da der jährliche Südwest-Monsun in den Sommermonaten den Verkehr auf See erheblich erschwert. Medienberichten zufolge ist die Idee des Projektes nicht neu, sondern war bereits vor über zehn Jahren mit einem Budget genehmigt worden, jedoch ohne Umsetzung. Die ehemalige Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hatte sich Anfang des Jahres für eine Wiederaufnahme der Pläne ausgesprochen.

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Flughafen München eröffnet neues Gastronomie-Konzept im Terminal 2

Der Flughafen München hat im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Das Konzept mit dem Namen 4 FOOD Street Kitchen wird von der hauseigenen Allresto betrieben und nimmt eine Fläche von über 500 Quadratmetern ein. Es bietet Platz für mehr als 200 Gäste und rechnet mit über 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Das Konzept ist auf eine schnelle und vielfältige Verpflegung ausgerichtet. Es umfasst fünf verschiedene Stationen: Pizza Amore mit Pizzagerichten, PastaRossa mit frischer Pasta, Bamee für asiatische Wok-Gerichte, Pommes Freunde mit Frittiertem, sowie eine Pop-up-Station mit bayerischen Spezialitäten. Ergänzend dazu gibt es eine Theke für Reisende mit wenig Zeit, die mit Snacks und Barista-Kaffee versorgt werden. Die Eröffnung des neuen Foodcourts ist Teil der Kommerzstrategie des Flughafens, die darauf abzielt, das gastronomische Angebot für internationale Gäste zu erweitern. Nach Angaben von Flughafengeschäftsführer Andreas Reichert soll die neue Einrichtung die Reiseerfahrung der Passagiere verbessern. Der Flughafen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Marke Pommes Freunde, die sich damit direkt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte präsentieren kann.

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Hohe Treibstoffpreise belasten Gewinnprognose von Alaska Airlines

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines erwartet für das dritte Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn je Aktie, der am unteren Ende ihrer bisherigen Prognose von ein bis 1,40 Dollar liegen wird. Als Gründe nannte das Unternehmen hohe Kosten für Treibstoff sowie weitere operative Probleme. Nach Angaben der Airline sorgten Ausfälle von Raffinerien an der amerikanischen Westküste für einen Anstieg der Treibstoffpreise. Alaska Airlines rechnet nun mit Kosten von bis zu 2,55 Dollar je Gallone, während die frühere Prognose noch bei etwa 2,45 Dollar lag. Zusätzlich belasteten die Bilanz wetterbedingte Probleme, Schwierigkeiten in der Flugsicherung sowie ein IT-Ausfall im Juli. Trotz der operativen Schwierigkeiten verzeichnete die Fluggesellschaft sich verbessernde Umsatztrends. Besonders die Nachfrage nach Premium-Tickets sowie eine Erholung der Geschäftsreisebuchungen sorgten dafür, daß die Stückerlöse am oberen Ende der Prognose lagen. Die Probleme mit hohen Treibstoffkosten und operativen Engpässen belasteten im dritten Quartal auch andere amerikanische Fluggesellschaften, da die gesamte Branche mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

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Fraport beginnt Probelauf für neues Terminal 3

Der Flughafenbetreiber Fraport beginnt in Frankfurt mit den umfangreichen Vorbereitungen für die geplante Eröffnung des neuen Terminal 3. Vom 27. Januar bis zum 16. April 2026 sollen rund 8.000 freiwillige Testpassagiere den gesamten Ablauf der Anlage probieren. Die Teilnehmer des Probelaufs werden die gesamte Infrastruktur vom Check-in über die Sicherheitskontrollen bis zum Boarding testen. Dazu gehört auch die Anreise mit der neuen Sky-Line-Bahn, die den neuen Terminal mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Der neue Terminal 3, dessen Fertigstellung kurz bevorsteht, ist mit einer Kapazität von bis zu 19 Millionen Reisenden pro Jahr konzipiert und stellt eine der grössten Erweiterungen des Flughafens dar. Mit dem Testbetrieb soll sichergestellt werden, daß ein reibungsloser Start für Passagiere, Airlines und Beschäftigte möglich ist. Laut Fraport-Vorstandsvorsitzendem Stefan Schulte sei der beginnende Probelauf ein entscheidender Schritt vor der Inbetriebnahme, die die Funktionalität der neuen Gebäude unter realen Bedingungen prüfen soll. Die offizielle Eröffnung ist für nach den Osterferien im Jahre 2026 vorgesehen.

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Krems testet neue Verfahren für Weine mit weniger Alkohol

Die Weinbauschule Krems reagiert auf veränderte Konsumgewohnheiten und hat erste Versuche zur Alkoholreduktion von Wein gestartet. Die Nachfrage nach alkoholarmen oder gänzlich alkoholfreien Weinen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, nimmt weltweit stark zu. Die Schule setzt sich damit zwischen ihrem traditionellen Anbau von Klassikern wie dem Grünen Veltliner und neuen internationalen Trends auseinander. Unter der Anleitung von Direktor Dieter Faltl wird dafür ein modernes Membransystem eingesetzt, welches in Österreich erstmals zur Anwendung kommt. Dieses sogenannte Gegenstromverfahren ermöglicht es, den Alkoholgehalt im Wein gezielt zu reduzieren, ohne daß die sortentypischen Aromen und die Qualität des Weines beeinträchtigt werden. Der schonende Prozess trenn Alkohol und Wasser von den anderen Bestandteilen des Weines, die die Charakteristik ausmachen. Derzeit werden die Ergebnisse in Form von sechs Flaschen pro Karton angeboten, um einen geschmacklichen Überblick zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Riesling mit unterschiedlichen Reduktionsstufen bis hin zu einem alkoholfreien Wein. Dieser Schritt der renommierten österreichischen Weinbauschule wird als wichtige Antwort auf globale Trends gesehen, der neue Perspektiven für den Weinbau eröffnet und das Potenzial hat, den Markt für alkoholreduzierte Weine zu prägen.

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden meldet gestiegene Passagierzahlen

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, auch bekannt als Baden-Airpark, hat während der Sommerferien des Landes Baden-Württemberg eine erhebliche Zunahme der Passagierzahlen verzeichnet. Zwischen dem 31. Juli und dem 14. September 2025 wurden insgesamt 378.238 Fluggäste gezählt, was einem Plus von 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Flüge um 25,5 Prozent. Ein besonders starkes Wachstum zeigten Verbindungen nach Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Albanien, Griechenland sowie Kroatien. Die beliebteste Destination bleibt jedoch weiterhin die spanische Insel Mallorca. Mit seinem Winterflugplan soll dieser Trend fortgesetzt werden. Die Fluggesellschaft Wizz Air nimmt dabei die Strecken nach Chişinău, der Hauptstadt von Moldawien, und dem rumänischen Suceava ins Programm auf. Ryanair ergänzt das Angebot mit einer Verbindung nach Bukarest und Flügen nach Sarajevo. Der Ausbau des Angebots durch Low-Cost-Carrier bestätigt die Strategie des regionalen Flughafens. Die neuen Verbindungen nach Osteuropa erschliessen insbesondere das Reisesegment des Besuchs von Verwandten und Freunden. Auch die Fluggesellschaft Eurowings reagiert auf die Nachfrage, indem sie ihre Flüge nach Mallorca in die Wintermonate verlegt. Tui Reisen bietet bereits heute Flüge für die Sommersaison 2026 ab Karlsruhe/Baden an.

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Niederlande führen gestaffelte Flugticketsteuer ein

Die niederländische Regierung wird ihre Flugticketsteuer ab dem Jahre 2027 grundlegend ändern. Anstelle des bisherigen Einheitssatzes von 29,40 Euro wird eine gestaffelte Abgabe je nach Flugdistanz eingeführt. Für Langstreckenflüge über 5.500 Kilometer soll die Abgabe auf über 70 Euro pro Ticket steigen, was mehr als eine Verdoppelung des aktuellen Betrages bedeutet. Flüge auf Kurzstrecken bis 2.000 Kilometer, die vor allem den inner-europäischen Verkehr betreffen, werden nach dem neuen Modell weiterhin nicht stärker belastet. Für mittlere Distanzen ist eine neue Zwischenstufe vorgesehen. Eine Ausnahme bilden ausserdem Flugverbindungen in die Karibik, wie zum Beispiel nach Aruba, Bonaire und Curaçao, da diese als Bestandteil des Königreichs der Niederlande gelten. Mit dieser Neuregelung erwartet die niederländische Regierung zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 250 Millionen Euro jährlich. Die Maßnahme soll Flugreisen im Vergleich zu anderen Transportmitteln finanziell weniger attraktiv machen. Ähnliche gestaffelte Flugsteuern existieren auch in anderen europäischen Ländern und dienen dort ebenfalls der Erzielung staatlicher Einnahmen.

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Iberia modernisiert Betrieb mit digitalem Flugbuch

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren Betrieb durch die Einführung eines digitalen Flugbuches, des sogenannten Electronic Tech Log Book (eTLB), modernisiert. Mit diesem Schritt erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der Besatzung und ersetzt das bisherige traditionelle Flugbuch aus Papier. Das eTLB verbessert die Rückverfolgbarkeit von Informationen, automatisiert die Berechnungen, um Fehler zu reduzieren, und synchronisiert die Daten in Echtzeit mit den Wartungssystemen am Boden. Dies erlaubt es den Wartungscrews, bereits vor der Ankunft des Flugzeuges mit der Planung von Reparaturen zu beginnen, was die Umschlagzeiten deutlich verkürzt. Auch die Aufzeichnung von Vorfällen ist direkt während des Fluges möglich. Nach einer ersten Testphase auf einem Flugzeug des Typs A321XLR wurde das digitale Flugbuch nun auf acht weitere Langstreckenflugzeuge ausgeweitet. Mit dieser Einführung folgt Iberia einem wachsenden Trend in der Luftfahrtindustrie, bei dem viele führende Airlines von manuellen Papierdokumenten auf digitale Lösungen umstellen, um Sicherheit und Effizienz zu erhöhen.

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István Szabó übernimmt Geschäftsführung am Flughafen Berlin-Brandenburg

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat seit dem 15. September 2025 einen neuen Geschäftsführer Operations. István Szabó übernimmt die Verantwortung für den operativen Betrieb und ergänzt somit die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft FBB unter der Vorsitzenden Aletta von Massenbach. Szabó bringt umfangreiche Erfahrung vom Flughafen Budapest mit, wo er zuvor als COO tätig war. Unter seiner Mitwirkung wurde der Flughafen Budapest in den Jahren 2023 und 2025 vom international renommierten ACI in seiner Grössenkategorie zum besten Flughafen Europas gekürt. Der aus Ungarn stammende Manager begann seine Laufbahn im Jahr 2005 im Bereich der Sicherheitsdienste. Seine Expertise liegt auch in der Umsetzung innovativer Projekte, darunter spezielle Dienstleistungen für Passagiere wie der Remote City Check-in und speziell eingerichtete Betreuungsbereiche. Die Personalie wird vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an die Effizienz und Qualität des Berliner Flughafenbetriebs als entscheidender Schritt gewertet. Mit seiner nachgewiesenen Fähigkeit, operative Abläufe zu optimieren und das Passagiererlebnis zu verbessern, sind hohe Erwartungen an Szabó verbunden, die langfristig zur Stabilisierung und Steigerung der Servicequalität am BER beitragen sollen.

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Österreichs Bahnindustrie präsentiert Wachstumsbericht

Die österreichische Bahnindustrie präsentierte am 10. September 2025 ihren aktuellen Austrian Rail Report 2025. Der Bericht zeigt die zentrale Bedeutung der Branche als Motor für Beschäftigung und Innovation in der heimischen Wirtschaft. Demnach konnten die gesicherten Arbeitsplätze seit 2023 um 22 Prozent auf über 34.000 Beschäftigte gesteigert werden. Laut dem Bericht erwirtschaftet die Branche eine Bruttowertschöpfung von 3,02 Milliarden Euro, wobei allein 1,17 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben in den Staatshaushalt fliessen. Mit einer Exportquote von 68 Prozent gehört Österreich weiterhin zur europäischen Spitze. Das weltweite Exportvolumen liegt bei 1,5 Milliarden Euro, wobei das Land jedoch im Vergleich von Platz 4 auf Platz 7 zurückgefallen ist. In der Forschung und Entwicklung pro Kopf sind die österreichischen Firmen mit 16,5 Euro derzeit Europameister. Der Verband der Bahnindustrie (VBI) fordert aufgrund dieser Entwicklung eine Stärkung des Heimmarktes sowie eine Reform des Vergaberechts, das Qualität und Innovation stärker berücksichtigen soll als den niedrigsten Preis. Dem Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, zufolge ist die Bahnindustrie ein elementarer Partner für die Stärkung der Wirtschaft, und die Regierung werde daher weiterhin stark in den Bahnausbau investieren. Die Spitzenposition der Branche sei nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen langfristig zu halten.

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