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Traditioneller Almabtrieb in Filzmoos steht bevor

Das traditionelle Fest des Almabtriebs findet am Montag, dem 22. September, in Filzmoos statt. Die Veranstaltung markiert die Rückkehr der Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen aus ihrer Sommerfrische auf den Almen am Fusse der Bischofsmütze. Der jährliche Almabtrieb ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Alpenwirtschaft und wird als Ausdruck der Dankbarkeit für einen guten Sommer ohne Verluste gefeiert. Bereits ab 11 Uhr wird der Dorfplatz in ein festliches Gelände umgewandelt, auf dem Besucher einen Bauernmarkt mit Kunsthandwerk und regionalen Spezialitäten vorfinden. Der Höhepunkt wird um etwa 13 Uhr erwartet, wenn der festliche Almabtrieb mit den geschmückten Weidetieren und ihren Hirten durch das Ortszentrum zieht. Das aufwendige Aufputzen der Tiere in der Tradition des „Aufkranzens“ dient dazu, den erfolgreichen Almsommer zu ehren. Die Veranstaltung ist Teil des Salzburger Bauernherbsts, einer regionalen Festreihe, die das ländliche Brauchtum pflegt. Bereits am Sonntag, dem 21. September, findet ein Bauernherbst-Fest statt, das mit regionalen Köstlichkeiten und traditioneller Musik die Gäste auf den Almabtrieb einstimmt. Laut Peter Donabauer, dem Tourismuschef vor Ort, ist die Feierlichkeit ein wichtiger Bestandteil der regionalen Volkskultur, der sowohl Einheimische als auch Gäste anlockt.

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EuroAirport meldet neuen Passagierrekord

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat während der Sommerferien des Jahres 2025 einen neuen Passagierrekord verzeichnet. Mit über 2,4 Millionen Reisenden in dieser Periode liegt das Aufkommen rund 9 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch im Monat August wurden mit mehr als einer Million Passagieren neue Höchstwerte erreicht, und der 8. August markierte mit 36.802 Reisenden einen neuen Tagesrekord. Trotz dieses aussergewöhnlich hohen Passagieraufkommens konnte der Betrieb weitgehend geordnet abgewickelt werden. Der Flughafen hatte die Herausforderungen durch europaweite Engpässe in der Flugsicherung und bei den Fluglotsen im Griff. Die Wartezeiten an den Sicherheits- und Grenzkontrollen blieben dabei gemässigt. Der Flugbetrieb erwies sich trotz einer allgemein angespannten Lage im europäischen Luftraum als stabil. Zu dieser Stabilität trugen erneut die im Jahr 2024 eingeführten Massnahmen bei, darunter die Slot-Koordination mit festen Zeitfenstern für Flüge und das ECRA-Verfahren zum Echtzeitdatenaustausch mit Eurocontrol. Die beiden Verfahren haben sich als hilfreich erwiesen, die Verkehrsflüsse zu stabilisieren und so den Betrieb des Airports sicherzustellen. Nach Angaben von Flughafendirektor Tobias Markert sei dies der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien zu verdanken gewesen.

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Flughafen Brüssel verzeichnet Rekordsommer

Der Flughafen Brüssel hat in den Sommerferien des Jahres 2025 ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet. Im August wurden rund 2,5 Millionen Passagiere gezählt, was einer Zunahme von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für den gesamten Ferienzeitraum lag die Gesamtzahl bei fünf Millionen Reisenden. Auch das Frachtvolumen ist leicht angestiegen. Trotz des hohen Aufkommens, insbesondere gegen Ende der Schulferien, lief der Betrieb am Brüsseler Flughafen geordnet. Dieser rege Betrieb konnte durch verschiedene Massnahmen gewährleistet werden, darunter zusätzliche Check-in-Möglichkeiten, die Verdoppelung der Self-Bag-Drop-Kapazitäten sowie der Einsatz von zusätzlichem Personal. Als beliebteste Reiseziele galten weiterhin Destinationen in Südeuropa, wobei Spanien, Italien und Griechenland die Rangliste anführten. Im Frachtbereich wurden im August rund 58.000 Tonnen umgeschlagen, ein Plus von drei Prozent. Dabei verzeichneten die Integrator-Dienste einen deutlichen Zuwachs um 38 Prozent, während das klassische Frachtgeschäft mit Vollfrachtern leicht rückläufig war. Die Anzahl der Flugbewegungen nahm ebenfalls um zwei Prozent zu, wobei ein durchschnittliches Flugzeug mit 152 Passagieren einen höheren Füllgrad aufwies als im Vorjahr.

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Cubana de Aviación startet Frankfurt-Flüge mit neuem Caterer

Der Frankfurter Cateringspezialist GIC International Catering hat sein Kundenportfolio erweitert und wird ab Anfang Dezember 2025 die kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviación verpflegen. Die Airline wird zwei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Havanna anbieten, was sie zur einzigen Anbieterin dieser Route im Winter 2025/2026 macht. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-200 mit 287 Sitzplätzen. Die Flüge sollen mittwochs (mit einem Zwischenstopp in Holguín) und samstags durchgeführt werden. An Bord wird den Passagieren eine Auswahl an zubereiteten Speisen geboten, darunter Menüs wie gegarte Beef Short Ribs und Kabeljau mit Walnuss-Senfkruste. Die Firma mit Sitz in Kelsterbach produziert täglich bis zu 5.000 Mahlzeiten für derzeit 21 internationale Fluggesellschaften, sowie für Businessjets und private Flugcharter. Die GIC feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und gehört zu den etablierten Anbietern im Bereich des Airline-Caterings am Standort Frankfurt. Nach Angaben von Geschäftsführer Göksel Yildirim sei der Vertrag mit Cubana eine weitere Stärkung des Netzwerkes im internationalen Geschäft. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktionsfläche von 2.500 Quadratmetern.

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Miles & More und Marriott Bonvoy schliessen strategische Partnerschaft

Miles & More, das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Group, und die Hotelplattform Marriott Bonvoy gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die Kooperation ermöglicht es den über 36 Millionen Teilnehmenden, ihren Vielfliegerstatus durch Übernachtungen in einem der über 10.000 Hotels der über 30 Hotelmarken zu erhalten oder schneller zu erreichen. Die Teilnehmer können nach der Verknüpfung ihrer Konten erstmals auch Punkte für ihren Status bei Hotelaufenthalten sammeln. Pro berechtigtem Aufenthalt werden 40 Miles & More Points gutgeschrieben, wobei bis zu 120 Punkte jährlich für den Vielfliegerstatus zählen. Zudem erhalten Mitglieder mit dem Senator– oder HON Circle Status einen automatischen Status-Match zum Marriott Bonvoy Gold Elite Status, der Zusatzvorteile wie Zimmer-Upgrades bietet. Diese erweiterte Zusammenarbeit wird als wichtiger Schritt in der Kundenbindungsstrategie beider Unternehmen angesehen. Beide Partner stärken ihre jeweiligen Programme, indem sie den Mitgliedern mehr Möglichkeiten bieten, Punkte zu sammeln und von zusätzlichen Vorteilen zu profitieren. Die Partnerschaft verbindet zwei grosse Kundenbasen und soll dazu beitragen, die Loyalität der Reisenden in einem kompetitiven Marktumfeld zu festigen.

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Afrikanische Fluggesellschaften bündeln Kräfte bei Wartung

Fünf der größten afrikanischen Fluggesellschaften haben eine Zusammenarbeit im Bereich der Flugzeugwartung und Reparatur angekündigt. Royal Air Maroc, Egyptair, Kenya Airways, Ethiopian Airlines und South African Airways schliessen sich laut dem afrikanischen Flugverband AFRAA zusammen, um Kosten zu senken und die Effizienz ihrer Flotten zu steigern. Ziel der Kooperation ist es, die Abhängigkeit von ausländischen Wartungsbetrieben zu verringern. Bisher lassen viele Fluglinien ihre Maschinen wegen mangelnder Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent im Ausland reparieren, was hohe Kosten verursacht und die Logistik erschwert. Der AFRAA-Generalsekretär Abderahmane Berthé erklärte, daß die Initiative langfristig lokale Fähigkeiten aufbauen und den afrikanischen Wartungssektor stärken solle. Diese Zusammenarbeit wird als ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Einsatzbereitschaft und der Sicherheit im afrikanischen Luftverkehr gewertet. Experten sehen in dem gemeinsamen Vorgehen ein Signal für eine zunehmende wirtschaftliche Integration der Aviation-Branche auf dem Kontinent, die dadurch weniger anfällig für externe Faktoren wird.

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Norwegian startet Sommerprogramm und stärkt britische Verbindungen

Die Fluggesellschaft Norwegian hat ihr Sommerprogramm für das Jahr 2026 angekündigt. Zwischen März und Oktober sollen demnach mehr als 300 Routen zu über 120 europäischen Zielen angeflogen werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Verbindungen zwischen Grossbritannien und Skandinavien, die das Unternehmen stärken will. Norwegian baut sein Angebot von britischen Städten wie London, Manchester, Edinburgh und Newcastle aus, um die nordischen Hauptstädte und weitere Städte zu bedienen. Diese strategische Fokussierung auf die Kernmärkte ist Teil der Restrukturierung nach den Krisenjahren und soll die Rolle des Unternehmens als wichtiger Anbieter von Freizeit- und Geschäftsreisen zwischen den Regionen verfestigen. Das Programm wird mit rund 90 Flugzeugen betrieben, darunter moderne Boeing 737 Max 8 Modelle. Die Fluggesellschaft sieht die Expansion als Zeichen ihrer Fähigkeit, im stark umkämpften Markt zwischen Großbritannien und Skandinavien weiterhin präsent zu sein. Norwegian konkurriert auf diesen Strecken mit anderen großen Fluglinien wie SAS, British Airways und Finnair.

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Deutsche Luftwaffe verstärkt Alarmrotte und Polen-Einsatz

Die deutsche Luftwaffe hat ihre Einsatzbereitschaft verstärkt. Am Standort Rostock/Laage wurde die sogenannte Alarmrotte des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 Richthofen verdoppelt. Zwei zusätzliche Eurofighter stehen nun in ständiger Bereitschaft. Gleichzeitig wurde die Unterstützung zur Sicherung des polnischen Luftraums bis zum Jahresende verlängert. Mit diesen Massnahmen leistet Deutschland einen erhöhten Beitrag zur integrierten Nato-Luftverteidigung. Das System der Alarmrotten soll sicherstellen, daß der Luftraum des Bündnisses rund um die Uhr überwacht wird und im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Dies umfasst nicht nur die Abwehr militärischer Bedrohungen, sondern auch die Reaktion auf zivile Zwischenfälle, beispielsweise, wenn ein Flugzeug den Funkkontakt verliert. Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich bereits seit Jahren an den Air-Policing-Einsätzen der Nato, unter anderem in den baltischen Staaten und Rumänien. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat die Allianz ihre Präsenz an der Ostflanke deutlich verstärkt, wobei diese Entscheidungen als direkte Folge der veränderten Sicherheitslage gelten.

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US-Behörde verhängt Millionenstrafe gegen Boeing

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Strafzahlung von 3,1 Millionen Dollar gegen den Flugzeughersteller Boeing vorgeschlagen. Die Vergehen erstrecken sich über einen Zeitraum von September 2023 bis Februar 2024 und stehen im Zusammenhang mit dem Vorfall an einer Boeing 737 MAX am 5. Januar 2024, bei dem sich ein Kabinentürteil im Fluge löste. Die Behörden führen Hunderte von Mängeln im Qualitätssystem an, die sowohl in Boeings Werk in Renton als auch beim Zulieferer Spirit AeroSystems in Wichita festgestellt wurden. Zudem wurde bekannt, daß Boeing zwei nicht flugtaugliche Maschinen zur Zulassung angemeldet hatte. Ein weiterer schwerer Verstoss bestand darin, daß ein Mitarbeiter, der nicht zur Zertifizierung berechtigt war, einen Sicherheitsbeauftragten bedrängte, ein Flugzeug trotz bestehender Mängel freizugeben. Der Vorgang betrifft die delegierten Autorisierungsrechte der FAA, die solche Prüfungen an Mitarbeiter der Hersteller übertragen hat. Die vorgeschlagene Summe stellt die Höchststrafe dar, die die FAA gesetzlich verhängen darf. Der Vorgang fügt sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen bei dem Flugzeughersteller ein, die seit den beiden Abstürzen der 737 MAX in den Jahren 2018 und 2019 aufgetreten sind. Boeing hat nun 30 Tage Zeit, um auf die Forderungen der Behörde zu reagieren.

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Flugzeug in Krakau bei Landung von Piste gerutscht

Ein Passagierflugzeug ist am Sonntag bei der Landung am Flughafen in Krakau, Polen, von der Start- und Landebahn gerutscht. Die Maschine des Typs Boeing 737-800, die im Auftrag der polnischen Fluggesellschaft Enter Air von Antalya in der Türkei kam, kam auf einer angrenzenden Grünfläche zum Stehen. An Bord befanden sich etwa 190 Personen, die allesamt sicher evakuiert wurden. Verletzte gab es nicht. Der Vorfall ereignete sich während starken Regenfällen, die die Bodenhaftung der Maschine beeinflusst haben könnten. In solchen Fällen besteht die Gefahr des Aquaplanings, das zu einem Verlust der Bremswirkung führen kann. Als Folge des Zwischenfalls wurde der Flugbetrieb am Flughafen in Krakau für rund zwei Stunden ausgesetzt, was zur Umleitung mehrerer anfliegender Flüge nach Katowice führte. Die polnischen Behörden haben unverzüglich eine Untersuchung zur Klärung der genauen Ursache eingeleitet. Der betroffene Flug wurde im Rahmen einer sogenannten Wet-Lease-Vereinbarung von der slowakischen Fluggesellschaft Air Explore im Auftrag der polnischen Enter Air durchgeführt. Die Bergung des Flugzeuges von der Grünfläche und die Instandsetzung der betroffenen Flächen sind nun die nächsten Schritte.

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