
Hamburg verzeichnet deutliche Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Der Flughafen Hamburg hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Konzernergebnis von 30,1 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspricht einer signifikanten Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Gewinn von 20,4 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Als wesentliche Treiber dieser Entwicklung nennt die Geschäftsführung gestiegene Umsatzerlöse sowie ein striktes Kostenmanagement. Zudem entlasteten gesunkene Energiekosten die Bilanz des fünftgrößten deutschen Verkehrsflughafens. Trotz der wirtschaftlichen Stabilisierung liegen die Erträge aufgrund der inflationären Rahmenbedingungen und der noch nicht vollständig erreichten Vorkrisen-Werte weiterhin unter dem Niveau von 2019. Die Passagierzahlen stabilisierten sich 2025 bei rund 14,8 Millionen Reisenden. Damit bewegt sich der Standort auf dem Niveau des Vorjahres, nachdem die Nachfrage in den ersten Jahren nach der Pandemie zunächst überdurchschnittlich schnell gewachsen war. Im internationalen Vergleich bleibt die Erholung des deutschen Luftverkehrsmarktes jedoch gedämpft. Der Flughafenbetreiber führt dies insbesondere auf den schwachen innerdeutschen Verkehr sowie auf die im europäischen Vergleich hohen staatlichen Standortkosten zurück. Dennoch konnte sich Hamburg im „Connectivity Ranking“ des Flughafenverbandes ACI behaupten und belegt europaweit Platz 21 von insgesamt 476 untersuchten Flughäfen. Für das laufende Jahr 2026 plant die Geschäftsführung unter Christian Kunsch Investitionen in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Diese Mittel sollen primär in die Modernisierung der Infrastruktur fließen, um die Betriebssicherheit und Resilienz zu erhöhen. Ein zentrales Großprojekt ist die Erneuerung der Gepäckförderanlage, für die bis 2029 ein Gesamtvolumen von etwa 90 Millionen Euro veranschlagt ist. Parallel dazu wird die Stromversorgung des Geländes bis 2028 für 38 Millionen Euro ausgebaut. Auch in die physische Außensicherung des Areals wird investiert; hierfür








