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Unwetter über Düsseldorf beeinträchtigt Flugverkehr

Ein starkes Gewitter hat am späten Samstagnachmittag den Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen beeinträchtigt. Mehrere anfliegende Flugzeuge mussten in Warteschleifen kreisen, darunter Maschinen aus Paris, Helsinki und Frankfurt. Als Reaktion auf die schlechten Wetterbedingungen mussten zwei Flugzeuge kurz vor der Landung sogar durchstarten. Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Corendon Airlines brach den Landeanflug aus rund 130 Metern Höhe ab, um beim zweiten Versuch erfolgreich zu landen. Auch eine Maschine der Tuifly musste nach dem kurzfristigen Abbruch eines Landeversuchs in unter 100 Metern Höhe erneut in die Luft steigen. Solche Manöver sind ein fest eingeplanter Teil der Pilotenausbildung und werden durchgeführt, um in kritischen Wetterlagen oder bei Veränderungen der Windbedingungen eine sichere Landung zu gewährleisten. Der Grund für die Rückkehr des Tuifly-Jets, der zuvor in Richtung Ibiza gestartet war, ist nicht bekannt, da sich die Fluggesellschaft grundsätzlich nicht zu einzelnen Vorfällen äußere. Der Flug wurde am Sonntagmorgen mit einem Ersatzflugzeug nachgeholt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei schwierigen Wetterbedingungen und die Entscheidungen der Piloten, die stets im Sinne der Flugsicherheit getroffen werden.

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Icelandair erneuert Flotte und least Langstreckenjets

Die Fluggesellschaft Icelandair hat Leasingverträge für zwei neue Airbus A321LR Flugzeuge unterzeichnet. Die Maschinen sollen in den Wintermonaten 2026/27 ausgeliefert werden. Der Vertrag markiert den Beginn einer neuen Partnerschaft mit dem Leasinggeber CALC und ist ein weiterer Schritt im Rahmen der laufenden Flottenerneuerung von Icelandair. Die neuen Langstreckenflugzeuge sollen die älteren Boeing 757 ersetzen, die lange das Rückgrat der Icelandair-Flotte waren. Die A321LR erlaubt es der Fluggesellschaft, ihr Netzwerk über den Atlantik mit einem modernen Flugzeugtyp zu betreiben. Der neue Jet bietet neben einer grösseren Reichweite auch einen höheren Komfort für Passagiere durch ein überarbeitetes Kabinen-Design. Laut Bogi Nils Bogason, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, stärken die Neuzugänge die Modernisierungsstrategie von Icelandair sowie ihr globales Streckennetz. Durch die Erweiterung der Flotte ist die Firma besser aufgestellt, die Verbindungen zwischen Nordamerika und Europa über ihren Hub in Reykjavik zu bedienen und auf die Markterwartungen zu reagieren.

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United-Airlines-Flugzeug landet notfalls in Osaka

Eine Boeing 737-800 der United Airlines hat am Freitag auf ihrem Flug nach Cebu eine Notlandung am internationalen Flughafen Kansai in Osaka durchgeführt. Kurz nach dem Start in Narita hatten Cockpit-Anzeigen vor einem möglichen Frachtbrand gewarnt. Die Notlandung erfolgte aus Sicherheitsgründen, da ein solcher Brand im Fluge eine akute Gefahr darstellt. Nach der Landung wurden die rund 140 Passagiere und Crewmitglieder über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert. Fünf Personen erlitten leichte Verletzungen, was bei dieser Art der Evakuierung häufig vorkommt. Obwohl bei der anschliessenden Untersuchung kein Feuer gefunden wurde, mussten die Start- und Landebahnen des Flughafens vorübergehend geschlossen werden, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugbetrieb führte. Die Japanische Behörde für Transportsicherheit (JTSB) hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für die falsche Brandwarnung zu ermitteln. Experten der Behörde analysieren nun die Flugdaten und befragen die Crewmitglieder, um herauszufinden, was das elektronische Warnsystem ausgelöst hatte. Solche Vorfälle werden ernstgenommen, auch wenn sich die Gefahr als nicht existent erwies.

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Wizz-Air-Flugzeug erleidet Tailstrike bei Landung in Prag

Ein neues Flugzeug des Billigfliegers Wizz Air ist bei der Landung in Prag beschädigt worden. Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, erlitt eine Airbus A321XLR während der Landung einen sogenannten Tailstrike, bei dem das Heck des Flugzeuges die Start- und Landebahn berührt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag während eines Fluges von London-Gatwick aus. Ein Tailstrike beschreibt in der Luftfahrt eine Situation, in der das untere Heckteil einer Maschine die Piste berührt, oftmals die Folge eines zu steilen Anflugwinkels. Ein veröffentlichtes Video zeigt, wie die Maschine nach dem ersten Aufsetzen leicht hochsprang und beim erneuten Aufsetzen mit dem Rumpf die Landebahn streifte. Die betroffene Maschine mit der Registrierung G-XLRA gehört zu den ersten Exemplaren des neuen Langstreckenjets, die Wizz Air kürzlich erhalten hatte. Das Flugzeug ist seit dem Vorfall nicht mehr abgehoben und wird derzeit einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Da ein Tailstrike die Strukturintegrität des Flugzeuges beeinträchtigen kann, ist eine gründliche Inspektion erforderlich, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Die tschechischen Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen zu dem Zwischenfall aufgenommen.

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Lufthansa-Tochter Discover Airlines erhält neuen CEO

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Discover Airlines ernennt Ulrich Lindner zum neuen Geschäftsführer. Er wird das Amt am 1. Dezember 2025 von Bernd Bauer übernehmen, der bislang in Doppelfunktion die beiden Urlaubsfluggesellschaften im Konzern, Discover Airlines und Edelweiss, geführt hat. Die beiden Gesellschaften werden künftig wieder getrennt geleitet, da beide ihre Grösse erheblich ausgebaut haben. Unter der Führung von Bernd Bauer hat sich Discover Airlines, die im Jahre 2021 gegründet wurde, zu einem stabilen Anbieter im Urlaubsmarkt entwickelt. Die Fluggesellschaft hat in dieser Zeit ihre Flotte auf rund 30 Flugzeuge ausgebaut, ein breiteres Streckennetz geschaffen und mit München eine zweite Basis eröffnet. Bernd Bauer wird sich nach der Übergabe wieder vollständig auf seine Rolle als CEO der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss konzentrieren. Der neue CEO Ulrich Lindner hat seine Laufbahn im Konzern vor über 25 Jahren begonnen. Er war zuletzt verantwortlich für die kommerzielle Strategie der Lufthansa Group. Sein Fokus lag hierbei insbesondere auf der Optimierung des Angebots und der Preisgestaltung. Seine Erfahrung in der Netzplanung und im Controlling gilt als Grundlage für die erwartete Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie bei Discover Airlines.

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Hund in Brüssel nach Flugverbot ausgesetzt

Eine Reisende hat am Brüsseler Flughafen ihren Hund ausgesetzt, nachdem ihr die Mitnahme des Tieres verweigert worden war. Der Hund der Rasse American Bully durfte wegen der Bestimmungen der Fluggesellschaft nicht befördert werden. Statt nach einer Alternative zu suchen, schickte die Person das Tier per Taxi zu einem Tierheim in Anderlecht. Die Verantwortlichen des Tierheims Veeweyde verurteilten die Tat als Aussetzung, die in Belgien einen strafbaren Verstoß gegen die Tierschutzgesetze darstellt. Der Hund namens Pako, der in Frankreich registriert ist, ist gesundheitlich in gutem Zustand, zeigte aber deutliche Zeichen von Streß. Die Person hatte keine Angaben über den Gesundheitszustand oder das Verhalten des Tieres gemacht. Die Tierheimleitung hat nach dem Vorfall Verwandte der Halterin kontaktiert. Eine Rückgabe des Hundes steht nur unter der Voraussetzung einer gesicherten und artgerechten Haltung in Aussicht. Gleichzeitig werden die möglichen rechtlichen Folgen wegen der Aussetzung geprüft. Der Fall veranschaulicht die Probleme, die Reisende mit speziellen Hunderassen angesichts der häufig geltenden Bestimmungen von Fluggesellschaften haben können.

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Tallink verzeichnet Anstieg bei Passagierzahlen im Sommer 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat in den Sommermonaten Juni bis August 2025 insgesamt knapp zwei Millionen Passagiere transportiert. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wie das estnische Unternehmen mitteilte. Besonders stark wuchsen die Passagierzahlen auf der Route zwischen Estland und Finnland mit 1,3 Millionen Reisenden, einem Anstieg von über 15 Prozent. Dieser Zuwachs wird auf den Einsatz eines zusätzlichen Schiffes zurückgeführt. Dagegen sank die Passagierzahl auf der Strecke zwischen Estland und Schweden um 27 Prozent, da dort nur ein Schiff verkehrt war. Die Verbindung zwischen Finnland und Schweden blieb mit einer halben Million Passagieren stabil. Während die Zahl der beförderten Pkw auf 283.000 stieg, verzeichnete das Unternehmen bei den Frachtmengen einen Rückgang von fast 11 Prozent, was mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründet wird. Der Vorstandsvorsitzender, Paavo Nõgene, erklärte, daß die Firma ihren Betrieb an die Markterwartungen anpasse, um weiterhin rentabel zu bleiben.

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Entminungsdienst birgt über 17 Tonnen Kriegsrelikte

Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 über 17 Tonnen historisches Kriegsmaterial geborgen und unschädlich gemacht. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 802 Meldungen über entsprechende Funde ein, die allein im August zu 113 Einsätzen führten. Die meisten Einsätze verzeichnete der Entminungsdienst in Niederösterreich mit deutlich über 55 im März und Juni. Auch in der Steiermark (95 Einsätze) und Kärnten (60 Einsätze) war die Einheit häufig im Einsatz. Der hohe Umfang der Funde unterstreicht, daß die Gefahr durch alte Munition in Österreich weiterhin besteht. Der EMD ist auf die Entschärfung und Beseitigung von Munition aus der Zeit vor 1955 spezialisiert. Die Einheit ist rund um die Uhr bereitschaftsbereit und wird bei Verdachtsfällen von der Polizei alarmiert. Das Verteidigungsministerium weist darauf hin, daß bei einem Fund unbedingt Abstand gehalten und die Exekutive verständigt werden soll, um Gefahren zu vermeiden.

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Thermen steigern Gästezahl bei unbeständigem Wetter

Die österreichischen Thermen haben im Juli 2025 von dem unbeständigen Wetter profitiert. Laut der Initiative Therme Plus verzeichneten viele Regionen mit einer Therme eine positive Tourismusbilanz, während andere Gebiete Rückgänge bei den Gästezahlen erfuhren. Der Zuwachs bei den Tagesgästen lag im Juli bei mindestens 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Initiative betont die Wirtschaftsrelevanz der Branche. Ein Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO aus dem Jahr 2023 bezifferte die Wertschöpfung der heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2019. Zudem sicherten die Thermen in diesem Jahr rund 17.700 Arbeitsplätze. Während die Zahl der Tagesgäste gestiegen ist, zeigten sich bei den Übernachtungsgästen keine grossen Veränderungen. Analysen der Branche deuten darauf hin, daß besonders österreichische Gäste kurzfristige Zusatzurlaube buchen, während Reisende aus Deutschland diesen Kurztrip seltener wegen des Wetters unternehmen. Ferner sei eine wachsende Bedeutung von Märkten aus Osteuropa feststellbar.

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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