Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Niedersächsische Nordseeküste setzt auf analogen Entdeckungsreiz

Die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (TANO) hat den Nordsee-Reisepass neu aufgelegt und erweitert. Das Angebot setzt auf ein spielerisches Naturerlebnis und lädt Gäste sowie Tagesbesucher ein, die niedersächsische Küstenregion abseits bekannter Pfade zu erkunden. Kernstück sind über 40 Stempelboxen, die an besonderen Naturorten wie Watt, Moor, Heide und Dünen verteilt sind und das Sammeln von Stempeln zu einem motivierenden Abenteuer machen. Insgesamt stehen den Besuchern über 250 Stempelorte zur Verfügung, was die Vielfalt der Region hervorhebt. Der Pass fungiert als persönlicher Begleiter auf einer individuellen Entdeckungsreise entlang der Küste und im Hinterland. Das Konzept verbindet das klassische, haptische Stempelerlebnis mit modernen Informationsmöglichkeiten. Über QR-Codes an den Boxen können zusätzliche Ausflugstipps und spannende Hintergrundinformationen digital abgerufen werden, wodurch ein nahtloser Übergang zwischen analoger und digitaler Welt geschaffen wird. Fleißige Sammler der Stempel erhalten zudem Prämien, was einen zusätzlichen Anreiz für die intensive Erkundung der Region bietet. Das Projekt dient als Instrument zur Lenkung des Gästeverkehrs und zur Schaffung von Anreizen für ein bewusstes, entschleunigtes Reisen. Die TANO, die als flächendeckende Organisation für Destinationsmanagement und -marketing an der niedersächsischen Nordseeküste fungiert, möchte damit die Wertschätzung für die Landschaft fördern. Der Reisepass ist in allen Tourist-Informationen der niedersächsischen Nordseeküste sowie online erhältlich und wird durch Fördermittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung unterstützt.

weiterlesen »

Nächtigungsrekord bei sinkender Ertragslage: Nationalrat debattiert Tourismusbericht 2024

Der österreichische Tourismus verzeichnete im Jahr 2024 mit 154,3 Millionen Nächtigungen einen neuen Höchstwert, der das Ergebnis des Vorjahres um 2,1 Prozent und das Vorkrisenniveau von 2019 um 1,1 Prozent übertraf. Trotz dieser quantitativen Erfolge stand die sinkende Ertragslage der Tourismusbetriebe im Zentrum der Debatte zum Bericht „Tourismus in Österreich 2024“ im Nationalrat. Die Regierung, vertreten durch Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, betonte, dass der Kampf gegen die Inflation eine „Top-Priorität“ sei, da steigende Personal-, Lebensmittel- und Energiekosten die Betriebe zu Preisanpassungen zwingen, die nicht vollständig weitergegeben werden können. Der Tourismusbericht wurde im Nationalrat einstimmig zur Kenntnis genommen, doch die Debatte zeigte deutliche Differenzen in den Lösungsvorschlägen der Fraktionen. Die FPÖ forderte „konkrete Schritte“ und bessere Rahmenbedingungen, da die Wertschöpfung trotz hoher Nächtigungszahlen stagniere. Kritisiert wurden fehlende Planungssicherheit, Überregulierung und mangelnde Entlastungen. Die ÖVP hob den Tourismus als Stabilitätsfaktor der Wirtschaft hervor und verwies auf die Anhebung der Saisonkontingente für Arbeitskräfte, sah aber die neun unterschiedlichen Tourismusgesetze in den Bundesländern als mögliche Ursache für verschiedene Abgaben, was eine Vereinheitlichung wünschenswert mache. Die SPÖ betonte, dass es nicht nur um Rekorde gehe, sondern um den Ausbau der Vorreiterrolle Österreichs. Als zentrale Maßnahme zur Standortsicherung wurde der in Begutachtung befindliche Tourismusbeschäftigtenfonds genannt, der zur längeren Bindung von Personal in der Branche beitragen soll. Die NEOS sahen die Zukunft primär in einem qualitativen Ganzjahrestourismus und forderten ebenfalls Entlastungen, insbesondere bei den Energiepreisen. Ferner wurde die Relevanz des Fachkräftemangels fraktionsübergreifend thematisiert, wobei die Grünen die Ausweitung der Rotweißrotkarte ins Spiel brachten und die Bedeutung der Kinderbetreuung

weiterlesen »

Grazer Winterflugplan: Neue London-Verbindung und erweiterte Umsteigemöglichkeiten

Der Grazer Flughafen startet am 26. Oktober 2025 in den Winterflugplan 2025/2026. Als wichtigste Neuerung gilt die Wiederaufnahme einer Direktverbindung nach London Gatwick (LGW), die ab dem 21. November dreimal pro Woche durch die British Airways Tochtergesellschaft BA Euroflyer bedient wird. Diese Strecke gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Konnektivität, insbesondere für Geschäftsreisende und Touristen. Die Flugdauer beträgt hierbei jeweils rund zwei Stunden und 20 Minuten. Über die neue London-Linie hinaus bietet der Winterflugplan Passagieren eine verbesserte Anbindung an die globale Luftfahrt. Durch die Wiederaufnahme der Winterflüge nach Istanbul Sabiha Gokcen (SAW) stehen Reisenden nun insgesamt sechs große Umsteigeflughäfen zur Verfügung: Frankfurt, München, Wien, Zürich, Düsseldorf und Istanbul. Über diese Drehkreuze sind mit nur einem Umstieg mehr als 200 weltweite Ziele ab Graz erreichbar. Die gestärkte Anbindung an diese zentralen Knotenpunkte ist für die steirische Wirtschaft und als regionale Drehscheibe von Bedeutung. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Direktflüge zu europäischen Metropolen wie Berlin und Hamburg sowie zu beliebten Winter-Badedestinationen. Die Sonnenziele Gran Canaria und Hurghada werden wöchentlich beziehungsweise zweimal wöchentlich angeflogen, während Teneriffa und Antalya ebenfalls wöchentlich erreichbar sind, wenn auch mit kurzen saisonalen Pausen. Darüber hinaus runden verschiedene Reiseveranstalter das Programm mit Sonderflügen ab, darunter Verbindungen nach Lissabon, Malaga, Paphos und Sevilla im späten Herbst und frühen Winter 2025.

weiterlesen »

Wizz Air erweitert Angebot ab Hamburg um Direktflug nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihr Wachstum am Flughafen Hamburg fort und nimmt ab dem 31. März 2026 eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica in den Flugplan auf. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags, bedient und erweitert das Streckennetz der Airline in Südosteuropa. Mit dieser neuen Route bietet Wizz Air ab Hamburg nun insgesamt 13 Direktziele an und unterstreicht damit die Rolle des norddeutschen Flughafens als Zugangspunkt zur Mittel- und Südosteuropa-Region. Die Flugdauer für die Nonstop-Verbindung nach Montenegro beträgt rund zweieinhalb Stunden. Der Erstflug ist für den 31. März 2026 angesetzt, wobei der Abflug in Hamburg jeweils um 09:25 Uhr morgens erfolgen soll. Tickets für die neue Route sind bereits verfügbar. Die Airline intensiviert damit ihr Engagement am Standort Hamburg, welcher bereits zu den größten deutschen Standorten von Wizz Air zählt. Die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, dient als idealer Ausgangspunkt, um die vielfältigen touristischen Angebote des Landes kennenzulernen. Das Spektrum reicht von der Adriaküste mit ihren Stränden und der historischen Altstadt von Kotor bis hin zu den Bergregionen, wie dem Durmitor-Nationalpark. Die Aufnahme der Strecke nach Podgorica korrespondiert mit der Ankündigung von Wizz Air, im März 2026 eine neue operative Basis in der montenegrinischen Hauptstadt zu errichten, um die Konnektivität des Landes durch neue europäische Verbindungen zu stärken.

weiterlesen »

EuroAirport öffnet Zuschauerterrasse nach zehn Jahren wieder

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg gibt die teilweise Wiedereröffnung seiner Zuschauerterrasse bekannt, welche rund zehn Jahre lang aus Sicherheitsgründen geschlossen war. Dank der Implementierung eines neu erarbeiteten Sicherheitskonzepts wird die Terrasse am 18. Oktober 2025 wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die Massnahme ist Teil der Bemühungen, den binationalen Flughafen für die Region erlebbarer zu machen, stets unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen. Künftig können Besucher wieder das Geschehen auf dem Vorfeld und den Pisten beobachten. Die Terrasse wird regulär täglich von 6 bis 21 Uhr geöffnet sein. Die Wiedereröffnung spiegelt das Ziel des Flughafens wider, die Faszination der Luftfahrt stärker erlebbar zu machen, wie von der Flughafendirektion betont wird. Die Terrasse dient zudem als Standort für ein erweitertes gastronomisches Angebot. Besucher finden auf der französischen Seite das Restaurant Rossopomodoro, welches auch in der kühleren Jahreszeit die Möglichkeit bietet, im Freien zu speisen. Auf der Schweizer Seite lädt die Skybar mit Ausblick auf das Vorfeld zum Verweilen ein. Die Wiederbelebung des Besucherbereichs erfolgt in einer Zeit, in der der EuroAirport allgemein eine Erholung des Passagierverkehrs verzeichnet. Die Passagierzahlen des Flughafens im Dreiländereck bewegen sich nahezu wieder auf dem Niveau des Rekordjahres 2019, wobei sich die Betriebsabläufe nach den Herausforderungen der letzten Jahre stabilisiert haben.

weiterlesen »

Wizz Air startet neue Verbindung von Köln/Bonn nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz am Köln Bonn Airport weiter aus und nimmt im kommenden Sommerflugplan eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica auf. Ab dem 16. Juni 2026 wird die Strecke viermal wöchentlich bedient, jeweils an Dienstagen, Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Die neue Route ist die erste Direktverbindung zwischen Köln/Bonn und dem südosteuropäischen Staat Montenegro. Sie festigt die Partnerschaft zwischen der Airline und dem Flughafen und erweitert das Angebot nach Osteuropa. Die Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH bewerten die frühzeitige Ankündigung als starkes Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit. Montenegro und seine Hauptstadt Podgorica bieten eine Mischung aus historischem Flair, insbesondere in der Altstadt Stara Varoš, und modernen städtischen Elementen. Zudem sind die Strände der Adriaküste, der Skutarisee und der Fjord von Kotor in kurzer Distanz erreichbar. Die neue Verbindung nach Podgorica ist bereits die fünfte neue Route, die Wizz Air in Köln/Bonn innerhalb kurzer Zeit aufnimmt. Zuvor wurden bereits Flüge nach Bukarest, Tuzla (Bosnien und Herzegowina), Skopje (Nordmazedonien) und Tirana (Albanien) für den kurz bevorstehenden Winterflugplan angekündigt. Für die Flüge nach Podgorica kommen Flugzeuge des Typs Airbus A321 zum Einsatz.

weiterlesen »

Luftfahrtikonen ziehen in neues Besucherzentrum der Lufthansa in Frankfurt ein

Die historische Junkers Ju 52 mit der Registrierung D-AQUI, liebevoll „Tante Ju“ genannt, ist an ihrer neuen Heimatbasis am Frankfurter Flughafen eingetroffen. Sie hat im neu entstehenden Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa Group ihren endgültigen Platz bezogen. Dort wird das legendäre Flugzeug, das nach seiner aufwendigen Restaurierung von 1986 bis 2018 über 250.000 Passagiere auf Rundflügen begeisterte, ab dem Frühjahr 2026 als zentrales Exponat einer Dauerausstellung zu sehen sein. Die Ju 52, die sich nach ihrer Indienststellung 1932 schnell zum Rückgrat der damaligen Lufthansa-Flotte entwickelte, gilt aufgrund ihrer Robustheit und Zuverlässigkeit als Symbol der Luftfahrtgeschichte. Sie zeichnet sich durch ihre markante Wellblechoptik und die drei Motoren aus. Ebenfalls in dem neuen, hangarähnlichen Gebäude, das sich in unmittelbarer Nähe des Lufthansa Aviation Centers befindet, wird die ebenfalls historische Lockheed Super Star (D-ALAN) ausgestellt. Der Zusammenbau der Super Star, die in den 1950er Jahren als Transatlantik-Flaggschiff der Lufthansa galt, kommt zügig voran. Die Eröffnung des Konferenz- und Besucherzentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant und fällt mit dem 100-jährigen Jubiläum des Gründungsjahres der ersten Lufthansa zusammen. Die beiden historischen Flugzeuge werden dank einer gläsernen Fassade auch von aussen weithin sichtbar sein. Neben den Flugzeugikonen soll auf einer offenen Galerie die Unternehmensgeschichte der Lufthansa anhand zahlreicher Exponate präsentiert werden, von denen einige erstmals öffentlich zugänglich sein werden. Das Zentrum soll künftig auch für externe Veranstaltungen offenstehen.

weiterlesen »

Ryanair kürzt Deutschland-Angebot drastisch wegen hoher Kosten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot in Deutschland massiv. Für den Winterflugplan 2025 werden die Kapazitäten um über 800.000 Sitze gekürzt und 24 Strecken an neun deutschen Flughäfen gestrichen, darunter Standorte wie Berlin, Hamburg und Memmingen. Die Basen Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben zudem geschlossen. Damit fällt die Gesamtkapazität der Airline in Deutschland unter das Niveau des Winters 2024. Als Hauptgrund für die Kürzungen nennt Ryanair die hohen Zugangskosten in Deutschland, die das Land im europäischen Vergleich als Luftverkehrsstandort schwächen. Im Fokus der Kritik steht die Luftverkehrssteuer, deren Erhöhung um 24 Prozent im Mai 2024 von der Bundesregierung nicht rückgängig gemacht wurde. Hinzu kommen laut Ryanair stark gestiegene Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren. Die Airline bezeichnet Deutschland infolgedessen als einen der sich am schlechtesten erholenden Luftverkehrsmärkte Europas, der mit 88 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter anderen EU-Ländern zurückliege, welche teilweise keine Luftverkehrssteuer erheben. Ryanair fordert die Bundesregierung und Verkehrsminister Patrick Schnieder auf, unverzüglich Massnahmen zur Senkung der Abgaben zu ergreifen, da der deutsche Luftverkehrsmarkt ansonsten weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren werde. Der Marketing-Chef von Ryanair, Dara Brady, stellte in Aussicht, dass das Unternehmen bei einer Reduzierung der Kosten bereit sei, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren, das Passagieraufkommen auf 34 Millionen Fluggäste zu verdoppeln und über 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Branchenverbände teilen die Einschätzung, dass die staatlich veranlassten Mehrkosten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes erheblich schwächen.

weiterlesen »

Deutschland ordert 20 neue Eurofighter mit modernster Technologie

Deutschland hat 20 zusätzliche Eurofighter-Mehrzweckkampfflugzeuge bestellt, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes und seine Rolle innerhalb der NATO zu stärken. Die Maschinen der sogenannten Tranche 5, deren Beschaffung im Wert von rund 3,75 Milliarden Euro kürzlich vom Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben wurde, sollen die alternde Tornado-Flotte in der Rolle der elektronischen Kampfführung schrittweise ablösen. Der Hersteller Airbus Defence and Space wird die Endmontage der Flugzeuge am Standort Manching bei München durchführen. Die Auslieferung der Kampfflugzeuge an die deutsche Luftwaffe ist für den Zeitraum von 2031 bis 2034 geplant. Die neuen Eurofighter werden mit modernster Technik ausgestattet sein, darunter das elektronische E-Scan-Radar. Parallel zur Neubestellung wird die gesamte deutsche Eurofighter-Flotte die Fähigkeit zum elektronischen Kampf (EK) erhalten. Dazu wird das Arexis-Sensorsystem des schwedischen Unternehmens Saab in die bestehenden und die neu gefertigten Jets integriert. Diese Upgrades erweitern das Einsatzspektrum der Flugzeuge signifikant. Die Bestellung sichert nicht nur operative Fähigkeiten der Luftwaffe bis in die 2060er Jahre, sondern schlägt auch eine technologische Brücke zum zukünftigen europäischen Kampfflugzeugsystem FCAS (Future Combat Air System), das ab 2040 einsatzbereit sein soll. Der Eurofighter ist als grösstes europäisches Verteidigungsprogramm ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Programm, an dem neben Deutschland auch Italien, Spanien und Grossbritannien beteiligt sind, sichert in Europa über 100.000 Arbeitsplätze, davon 25.000 allein in Deutschland, wo rund 120 Zulieferer eingebunden sind. Die Gesamtbestellzahl des Eurofighters durch neun Nationen liegt mit dem neuen deutschen Auftrag nun bei über 740 Flugzeugen.

weiterlesen »

DFS reagiert auf Verkehrszuwachs: Deutliche Steigerung der Ausbildungsplätze für Fluglotsen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS), das bundeseigene Unternehmen zur Überwachung des deutschen Luftraums, plant eine deutliche Ausweitung ihrer Ausbildungskapazitäten für Fluglotsen. Im Jahr 2026 sollen insgesamt 144 angehende Fluglotsen ihre Ausbildung aufnehmen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu den 136 Plätzen, die für das laufende Jahr 2025 vorgesehen waren. Die Massnahme ist eine direkte Reaktion auf den anhaltenden Zuwachs des Flugverkehrs. Laut DFS-Personalchefin Andrea Wächter steigen die Flugverkehrszahlen kontinuierlich an. Seit dem Jahr 2022 hat die Flugsicherung demnach bereits mehr als 500 Lotsen in der Ausbildung neu eingestellt. Diese Ausbildungsoffensive ist notwendig, da die DFS in den kommenden Jahren auch zahlreiche altersbedingte Abgänge erfahrener Mitarbeiter erwartet. Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens, welches 2024 bereits wieder deutlich über dem Vorjahresniveau lag, liegt die Zahl der kontrollierten Flüge weiterhin knapp unter dem Rekordwert von 2019. Insgesamt plant die DFS für das kommende Jahr, gemeinsam mit dual Studierenden in Bereichen wie Luftverkehrsmanagement, IT und Technik sowie weiteren Auszubildenden, rund 200 Nachwuchskräfte einzustellen. Damit will das Unternehmen seine Kapazitäten nachhaltig sichern und den deutschen Luftraum auch angesichts veränderter Verkehrsflüsse und geopolitischer Herausforderungen weiterhin effizient steuern. Für die meisten Lotsen-Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2026 sind die Bewerbungsfristen aktuell geöffnet, wobei die Interessenten ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen.

weiterlesen »