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Initiative „Herz am Herd“: Spitzenköche unterstützen Team Österreich Tafel

Angesichts einer prekären sozialen Lage in Österreich, in der laut aktuellen Erhebungen rund 1,53 Millionen Menschen als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet gelten, haben das Österreichische Rote Kreuz und Hitradio Ö3 die Cooking-Roadshow „Herz am Herd“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl von Personen zu lenken, die auf leistbare Lebensmittel angewiesen sind. Rund 336.000 Menschen im Land leben in absoluter Armut und können sich alltägliche Dinge wie Restaurantbesuche oder eine warme Mahlzeit oft nicht leisten. Um hier ein Zeichen der Solidarität zu setzen, engagieren sich insgesamt 18 renommierte Köche, darunter Parvin Razavi, Paul Ivic und Toni Mörwald, ehrenamtlich für das Projekt. Die Aktion unterstützt direkt die Arbeit der Team Österreich Tafel, die seit ihrer Gründung im Jahr 2010 ein weitreichendes Versorgungsnetz aufgebaut hat. An mittlerweile 127 Standorten im gesamten Bundesgebiet werden Woche für Woche überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel an einkommensschwache Haushalte verteilt. Rund 6.000 freiwillige Helfer sichern den Betrieb dieser Ausgabestellen, wodurch regelmäßig mehr als 58.000 Menschen beziehungsweise 24.000 Familien unterstützt werden. Im Rahmen der Roadshow interpretieren die Spitzenköche den Klassiker Erdäpfelgulasch neu und geben die Mahlzeiten an acht verschiedenen Ausgabestellen persönlich an die Betroffenen aus. Die Roadshow startete im Wiener Restaurant &flora und führt die teilnehmenden Gastronomen bis Ende Juni durch alle Bundesländer. Zu den beteiligten Akteuren gehören unter anderem Philip Rachinger, Vitus Winkler und Hubert Wallner, die ihre handwerkliche Expertise in den Dienst der guten Sache stellen. Das Projekt wird von namhaften Partnern aus der Wirtschaft sowie prominenten Unterstützern aus Kultur

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Schwere Zwischenfälle am Boden US-amerikanischer Flughäfen lösen FAA-Ermittlungen aus

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat umfassende Untersuchungen zu einer Serie gefährlicher Vorfälle auf den Rollfeldern großer US-Flughäfen eingeleitet. Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich am Flughafen New York LaGuardia, bei dem ein Regionaljet des Typs Bombardier CRJ-900 unmittelbar nach der Landung mit einem Einsatzfahrzeug der Flughafenfeuerwehr kollidierte. Nach offiziellen Angaben kamen beide Piloten bei dem Zusammenstoß ums Leben. Der Vorfall unterstreicht die massiven Risiken bei der Koordination von Flugzeugbewegungen und Bodenfahrzeugen in hochfrequentierten Sicherheitsbereichen. Nur kurze Zeit später entging ein Airbus A321neo der Frontier Airlines am Flughafen Los Angeles (LAX) nur knapp einer Katastrophe. Während sich die Maschine auf dem Weg zur Startbahn für den Flug nach Atlanta befand, kreuzten zwei Service-Trucks im Kreuzungsbereich der Taxiways Kilo und Bravo unerwartet den Rollweg des Flugzeugs. Die Piloten mussten eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern. Laut Funkprotokollen meldete die Besatzung dem Tower, dass die Situation extrem knapp gewesen sei und man zunächst den Gesundheitszustand der Passagiere und Flugbegleiter im hinteren Teil der Kabine überprüfen musste. Diese Häufung von sogenannten „Runway Incursions“ und gefährlichen Annäherungen auf den Rollwegen alarmiert die Sicherheitsbehörden. Statistiken der FAA zeigen, dass Fehler bei der Bodenkontrolle oder Missverständnisse im Funkverkehr zu den häufigsten Ursachen für Beinahe-Unfälle am Boden zählen. Im Fall von Los Angeles wird nun geprüft, ob eine Fehlkommunikation der Bodenkontrolle oder ein menschliches Versagen der Fahrzeugführer vorlag. Die Ermittler sichern dazu derzeit die Daten der Flughafenüberwachung sowie die Voice-Rekorder der beteiligten Fahrzeuge und des Flugzeugs. Die US-Luftfahrtbehörden stehen unter Druck, die Sicherheitsprotokolle an den Drehkreuzen zu

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Erhebliche Einschränkungen im Regionalverkehr zum Flughafen BER am Osterwochenende

Reisende, die am Ende der Osterferien den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nutzen möchten, müssen sich auf massive Behinderungen im Schienenverkehr einstellen. Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten der Deutschen Bahn ist die wichtigste Verbindung zwischen der Berliner Innenstadt und dem Flughafen, der Flughafenexpress (FEX), am kommenden Wochenende vollständig unterbrochen. Die Sperrungen beginnen am Freitagabend um 21:00 Uhr und dauern bis Montagmorgen um 05:00 Uhr an. Diese Maßnahme trifft den Rückreiseverkehr der Osterferien empfindlich, da der FEX normalerweise die schnellste Anbindung vom Hauptbahnhof darstellt. Neben dem Ausfall des FEX sind weitere Regionalbahnlinien von den Baumaßnahmen betroffen. Der Regionalexpress RE20 verkehrt im genannten Zeitraum nicht zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem Flughafen. Auch die Linie RB22, die Potsdam mit dem BER verbindet, ist unterbrochen; hier endet der Zugbetrieb bereits am Halt Ludwigsfelde-Struveshof. Wer aus der Berliner Stadtmitte zum Flughafen gelangen will, muss auf die Linien RB24 oder RB32 ausweichen, die über Berlin-Ostkreuz verkehren. Fahrgäste sollten jedoch beachten, dass auch diese Linien über den BER hinaus nicht weiterfahren, da Streckenabschnitte Richtung Blankenfelde und Ludwigsfelde ebenfalls gesperrt sind. Der Grund für die weitreichenden Sperrungen liegt in notwendigen Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten auf dem Korridor zwischen Zossen und Schönefeld. Die Deutsche Bahn führt am Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt Schienenschleif- und Kabeltiefbauarbeiten durch, während am Bahnhof Zossen Erdarbeiten sowie Gleisbauarbeiten auf dem Programm stehen. Diese Maßnahmen sind Teil der langfristigen Ertüchtigung der Dresdner Bahn, um die Schienenanbindung des Flughafens und die Fernverkehrskapazitäten Richtung Süden dauerhaft zu erhöhen. Trotz der kurzzeitigen Behinderungen ist das Ziel dieser Arbeiten eine höhere Zuverlässigkeit des Streckennetzes. Für

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Airbus verzeichnet Auftragsboom im ersten Quartal 2026

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat das erste Quartal des Jahres 2026 mit einer deutlichen Steigerung der Auslieferungen und einer außergewöhnlich hohen Zahl an Neuaufträgen abgeschlossen. Allein im März meldete der Konzern 331 feste Bestellungen, was das Vertrauen der Branche in die Kapazitätserweiterungen der kommenden Jahre unterstreicht. Insgesamt lieferte Airbus im März 60 Verkehrsflugzeuge aus, wodurch sich die Gesamtzahl der Auslieferungen für das erste Quartal auf 114 Einheiten erhöht. Das Unternehmen hält damit an seinem ehrgeizigen Ziel fest, im gesamten Kalenderjahr 870 Flugzeuge an Kunden weltweit zu übergeben. Ein wesentlicher Teil des Auftragsvolumens entfällt auf den US-amerikanischen Markt. Die Frachtfluggesellschaft Atlas Air sicherte sich 20 Exemplare des neuen Vollfrachters A350F und hält zudem Optionen auf weitere 20 Maschinen dieses Typs. Auch Delta Air Lines festigte ihre Partnerschaft mit dem Hersteller durch zwei umfangreiche Bestellungen innerhalb eines Monats: Zu Beginn des März orderte die Airline 34 A321neo, gefolgt von weiteren 16 A330-900 und 15 A350-900 gegen Monatsende. Zudem zeichnete die Leasinggesellschaft AerCap über das Vehikel „NAS Aviation Services“ für insgesamt 100 Maschinen der A320neo-Familie verantwortlich, die größtenteils für den Einsatz bei Frontier Airlines vorgesehen sind. Parallel dazu treibt das starke Wachstum im asiatischen Luftverkehrssektor die Absatzzahlen weiter voran. China Eastern Airlines platzierte einen bedeutenden Folgeauftrag über 101 Flugzeuge der A320neo-Reihe, darunter 83 Exemplare der größeren Variante A321neo. Auch Juneyao Airlines erweiterte ihre Flotte durch die Bestellung von 25 zusätzlichen Maschinen der Typen A320neo und A321neo. Branchenanalysten werten diese Zahlen als Indikator für eine weitreichende Erholung der globalen Luftfahrt, wobei insbesondere hocheffiziente Schmalrumpfflugzeuge

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Kritik an Sonderrechten für den Flughafenausbau in Wien-Schwechat

Die politische Debatte um die Flächennutzung am Flughafen Wien-Schwechat verschärft sich. Im Zentrum der Kritik stehen die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen für Großbetriebe am selben Standort. Während Unternehmen wie die OMV bei Betriebserweiterungen dem niederösterreichischen Raumordnungsgesetz unterliegen und somit Verhandlungen mit dem Gemeinderat führen müssen, nutzt die Flughafen Wien AG für ihre Expansionspläne das Bundes-Luftfahrtgesetz. Dieses ermöglicht eine Ausweitung von Betriebsflächen, insbesondere für das wachsende Cargo-Geschäft, ohne die direkte Einbindung der betroffenen Kommunen oder eine verpflichtende Mitsprache der Bürger. Aktuelle Projektplanungen sehen vor, dass der Flughafen über 47 Hektar neues Bauland für Betriebsgebiete erschließt. Kritiker bemängeln, dass hierbei lokale Interessen sowie raumordnerische Standards, die für andere Industriebetriebe gelten, umgangen werden könnten. Während die Gemeinde bei regulären Umwidmungen Ausgleichsmaßnahmen oder Lärmschutzwälle vertraglich festlegen kann, bleibt ihr dieser Handlungsspielraum beim Flughafen aufgrund der bundesgesetzlichen Sonderstellung verwehrt. Zudem steht die Finanzierung der neuen Autobahnabfahrt „Flughafen West“ in der Diskussion, da unklar bleibt, in welchem Umfang sich die Aktiengesellschaft an den Kosten beteiligt, die primär durch die ASFINAG und damit durch Mautzahler getragen werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist eine strategische Verschiebung innerhalb der Flughafen Wien AG. Mit der Airports Group Europe als größtem Einzelaktionär liegt der Fokus derzeit weniger auf dem Bau der dritten Piste als vielmehr auf der Maximierung bestehender Kapazitäten und dem massiven Ausbau der Logistik-Infrastruktur. Diese Optimierungsstrategie führt zu einem erhöhten Flächenbedarf für Büro- und Lagerkomplexe. Lokale Vertreter fordern daher eine gesetzliche Nachschärfung und eine Neubewertung dessen, was rechtlich als unmittelbarer Flugbetrieb gilt, um die kommunale Planungshoheit wiederherzustellen und eine Gleichbehandlung der

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TAP Air Portugal schließt Sanierungsplan erfolgreich mit Gewinn ab

Die portugiesische Nationalairline TAP Air Portugal hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Nettogewinn von 4,1 Millionen Euro beendet und damit das vierte Jahr in Folge ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Ohne steuerliche Sondereffekte durch neue Körperschaftsteuersätze hätte der bereinigte Nettogewinn sogar bei 46 Millionen Euro gelegen. Die Betriebserlöse stiegen auf insgesamt 4,313 Milliarden Euro an, was einem Zuwachs von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Maßgeblich für diesen Erfolg waren das Passagiergeschäft sowie eine deutliche Umsatzsteigerung im Wartungssektor um 10,7 Prozent. Die Fluggesellschaft konnte ihre Liquidität auf 765,3 Millionen Euro ausbauen und damit ihre finanzielle Stabilität in einem von Inflation und Lieferkettenproblemen geprägten Marktumfeld festigen. Ein bedeutender Meilenstein ist der offizielle Abschluss des von der Europäischen Union genehmigten Umstrukturierungsplans. Die Europäische Kommission bestätigte, dass TAP alle operativen und finanziellen Auflagen fristgerecht erfüllt hat, um die langfristige Rentabilität wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang wurde eine Fristverlängerung für den Verkauf der Beteiligungen an der Catering-Tochter Cateringpor und dem Bodenabfertiger SPdH bis Mitte 2026 gewährt. Als Gegenleistung verpflichtet sich die Airline zu einer Rückzahlung von rund 25 Millionen Euro an den staatlichen Anteilseigner. Die erfolgreiche Sanierung gilt als Voraussetzung für die geplante Teilprivatisierung der Fluggesellschaft, an der mehrere große europäische Airline-Gruppen Interesse signalisiert haben. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management unter CEO Luís Rodrigues ein diszipliniertes Wachstum, wobei der Fokus verstärkt auf dem transatlantischen Netzwerk liegt. Besonders der brasilianische Markt soll weiter ausgebaut werden; geplant sind zwei neue Destinationen, womit TAP insgesamt 15 Ziele in Brasilien ansteuern wird. Parallel dazu investiert das

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Flottenausbau bei Air Astana: Übernahme eines weiteren Airbus A321neo in Hamburg

Die kasachische Air Astana Group setzt ihren Expansionskurs konsequent fort und hat ein fabrikneues Flugzeug des Typs Airbus A321neo übernommen. Die Maschine wurde direkt im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder in Empfang genommen und nach Kasachstan überführt. Mit diesem Neuzugang wächst die Gesamtflotte der Unternehmensgruppe, zu der neben der Full-Service-Fluggesellschaft Air Astana auch der Billigflieger FlyArystan gehört, auf insgesamt 63 Flugzeuge an. Der Ausbau der Kapazitäten dient primär der Bewältigung des steigenden Passagieraufkommens sowie der strategischen Erweiterung des Streckennetzes in Zentralasien und auf internationalen Routen. Durch die Konzentration auf die Airbus-A320neo-Familie strebt die Fluggesellschaft eine hohe Homogenität ihrer Flotte an. Diese Strategie ermöglicht signifikante Kostenvorteile bei der Wartung, Ersatzteilhaltung und dem Training der Besatzungen. Der Airbus A321neo bietet im Vergleich zu Vorgängermodellen eine gesteigerte Reichweite und eine optimierte Treibstoffeffizienz, was den wirtschaftlichen Betrieb auf Langstrecken nach Europa und Asien unterstützt. Die Air Astana Group nutzt die neuen Kapazitäten sowohl für den dichten innerkasachischen Flugplan als auch für Transitverbindungen zwischen dem Nahen Osten, Indien und westlichen Destinationen. Hintergrund der Flottenmodernisierung ist die starke Marktposition des Unternehmens in der Kaukasusregion und Zentralasien. Als börsennotiertes Unternehmen, das sowohl an der London Stock Exchange als auch an den Handelsplätzen in Astana und Almaty gelistet ist, steht die Gruppe unter dem Druck, ihre operative Effizienz stetig zu steigern. Neben dem Passagiertransport forciert Air Astana zudem das Segment der Luftfracht, um die geografische Lage Kasachstans als logistische Brücke zwischen Ost und West besser auszuschöpfen. Branchenauszeichnungen wie die mehrfachen Skytrax-Awards unterstreichen den Anspruch der Airline, trotz des rapiden Wachstums

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Expertenforum Luftfahrt in Salzburg thematisiert wirtschaftliche Standortfaktoren

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Salzburger Flughafens lädt die Branchenplattform Aviation Industry Austria am 7. Mai 2026 zu einem regionalen Expertenforum in das Amadeus Terminal 2 ein. Unter dem Titel „Ein Flughafen als Schnittstelle von Kultur, Sport und Wirtschaft – seit 100 Jahren“ versammeln sich Spitzenvertreter der österreichischen Luftfahrt sowie Entscheidungsträger aus Tourismus und Politik, um über die strategische Zukunft des zweitgrößten Verkehrsflughafens Österreichs zu debattieren. Im Fokus stehen dabei die Herausforderungen im globalen Wettbewerb um neue Fluggesellschaften und die Sicherung der regionalen Erreichbarkeit für internationale Gäste. Der Flughafen Salzburg hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 1925 als essenzielle Infrastruktur für das Bundesland etabliert. Aktuelle Marktdaten unterstreichen die ökonomische Bedeutung: Als wichtiger Knotenpunkt für den Wintertourismus und die Salzburger Festspiele fungiert das „Airgate“ als Motor für lokale Wertschöpfung. Das Expertenforum widmet sich der Frage, wie sich Regionalflughäfen in einem volatilen Marktumfeld mit veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen behaupten können. Diskutiert wird unter anderem über die notwendigen Investitionen in die Abfertigungsinfrastruktur und die Attraktivität des Standorts für Billigflieger und Netzwerk-Carrier gleichermaßen. Die Teilnehmerliste der Veranstaltung umfasst namhafte Persönlichkeiten der Branche, darunter Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sowie Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria. Ebenfalls vertreten sind die operative Spitze des Salzburger Flughafens durch CEO Bettina Ganghofer sowie führende Manager internationaler Fluggesellschaften wie Edi Wolfensberger von Eurowings und Stephan Erler von Easyjet. Durch die Teilnahme von Lukas Crepaz, dem kaufmännischen Direktor der Salzburger Festspiele, wird zudem die enge Verflechtung zwischen dem Luftverkehr und den kulturellen Leuchtturmprojekten der Region

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Lufthansa City Airlines und Verdi vereinbaren ersten Tarifvertrag

Die neu gegründete Konzerntochter Lufthansa City Airlines hat mit der Gewerkschaft Verdi einen umfassenden Tarifabschluss für das Cockpit- und Kabinenpersonal erzielt. Die Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. April 2026 in Kraft tritt, sichert dem fliegenden Personal eine feste Tarifstruktur bis zum Jahr 2029. Mit dieser Ersttarifierung schafft das Unternehmen die notwendige Planungssicherheit für die laufende Aufbauphase und den geplanten Flottenausbau. Laut Unternehmensangaben hat sich die Belegschaft mehrheitlich für Verdi als Verhandlungspartner entschieden, was die Basis für die künftige Sozialpartnerschaft bildet. Die Einigung umfasst neben Vergütungsstrukturen auch Regelungen zu den Einsatzbedingungen und zur betrieblichen Altersvorsorge. Die Tarifverträge sind strategisch darauf ausgelegt, die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa-Gruppe im hart umkämpften europäischen Kurzstreckenmarkt zu stärken. Durch einheitliche Einsatzbedingungen für Cockpit und Kabine soll eine höhere operationelle Stabilität erreicht werden, was insbesondere an den Drehkreuzen München und Frankfurt von Bedeutung ist. Lufthansa City Airlines fungiert hierbei als Zubringergesellschaft, die durch eine optimierte Kostenstruktur gegen preisaggressive Konkurrenten bestehen soll. Der Abschluss beinhaltet zudem Bestimmungen über eine ergebnisvariable Vergütung, die die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens direkt mit der Entlohnung der Mitarbeiter verknüpft. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Tarifabschluss auch eine Reaktion auf die angespannte Personalsituation in der Luftfahrtbranche ist. Um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, muss das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber am Standort Deutschland wahrgenommen werden. Der operative Geschäftsführer Peter Albers betonte, dass die Vereinbarung eine stabile Grundlage für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze und beruflicher Perspektiven bietet. Gleichzeitig bleibt der Kostendruck im Kurzstreckensegment hoch, weshalb die Laufzeit von drei Jahren dem Management den nötigen Spielraum gibt, die

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Passagierplus am Flughafen Berlin Brandenburg trotz regionaler Krisen und Warnstreik

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im März 2026 einen Zuwachs bei den Passagierzahlen, obwohl externe Faktoren den Flugbetrieb erheblich belasteten. Mit insgesamt 1,98 Millionen Fluggästen stieg das Aufkommen im Vergleich zum März des Vorjahres um 1,2 Prozent. Dieser Zuwachs verdeutlicht eine robuste Nachfrage im europäischen Reiseverkehr, die die negativen Effekte geopolitischer Spannungen und punktueller Arbeitsniederlegungen kompensieren konnte. Dennoch hinterließen der militärische Konflikt zwischen dem Iran und seinen Gegnern sowie ein großflächiger Warnstreik der Gewerkschaft ver.di am 18. März deutliche Spuren in der operativen Bilanz des Hauptstadtflughafens. Die Anzahl der Flugbewegungen ging im Berichtszeitraum um 3,6 Prozent auf rund 14.700 Starts und Landungen zurück. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren massive Flugstreichungen in Richtung Nahost. Aufgrund der instabilen Sicherheitslage im iranischen Luftraum und angrenzender Regionen annullierten die Fluggesellschaften rund 450 Verbindungen. Betroffen waren hiervon insbesondere wichtige Drehkreuze wie Dubai, Doha und Abu Dhabi, aber auch Direktverbindungen nach Tel Aviv und Beirut. Zusätzlich führte der eintägige Warnstreik am 18. März zum Ausfall von etwa 430 Flügen, da der Sicherheitscheck und die Bodenverkehrsdienste weitgehend zum Erliegen kamen, was Tausende Reisende zur Umbuchung zwang. Besonders drastisch stellten sich die Auswirkungen auf den Güterverkehr dar. Der Frachtumschlag am BER brach im März 2026 um ein Drittel gegenüber dem Vorjahresmonat ein und sank auf 2.900 Tonnen. Da ein erheblicher Teil der Luftfracht in Berlin als sogenannte Beiladung in Passagiermaschinen transportiert wird, führten die gestrichenen Langstreckenflüge nach Asien und in den Orient zu einem unmittelbaren Kapazitätsmangel. Branchenexperten weisen zudem darauf hin, dass die veränderten Flugrouten zur Umgehung

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