Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Indonesien führt weltweit ersten biometrischen Korridor für nahtlose Einreise ein

Die indonesische Generaldirektion für Immigration hat als weltweit erste Behörde sogenannte biometrische Korridore in Betrieb genommen, die auf der neuen „Biometrics-on-the Move“-Technologie von Amadeus basieren. Diese Innovation ermöglicht es berechtigten Reisenden, die Grenzkontrolle an den Flughäfen in Jakarta und Surabaya zu passieren, ohne physisch an einem Schalter anhalten oder Dokumente vorlegen zu müssen. Die Überprüfung der Identität erfolgt automatisch und in Bewegung mittels biometrischer Gesichtserkennung, was den Einreiseprozess von einem durch Warteschlangen geprägten Vorgang in ein schnelles und nahtloses Erlebnis verwandelt. Die Einführung der Technologie ist Teil der umfassenden staatlichen Initiative „All Indonesia“, die eine digitale Transformation des Einreisevorgangs für internationale Reisende vorsieht. Zunächst wurden zwei biometrische Korridore am Flughafen Jakarta und ein dritter am Flughafen Surabaya eingerichtet. Diese wurden zunächst gezielt für ältere und beeinträchtigte Reisende konzipiert, um die Inklusionsziele der Regierung zu unterstützen. Reisende dieser Gruppen können sich über die „All Indonesia“-App für die Nutzung registrieren. Die App dient als zentrale digitale Plattform, die Einreise-, Zoll-, Gesundheits- und Quarantäneerklärungen zusammenfasst. Die Passagierdaten werden bereits vor Ankunft übermittelt, was es den Einwanderungsbehörden ermöglicht, Hintergrundüberprüfungen durchzuführen. Beim Passieren des Korridors wird das Gesicht gescannt und mit den gespeicherten Daten abgeglichen, um die Identität zu bestätigen. Bevor die biometrischen Korridore für ältere und beeinträchtigte Passagiere freigegeben wurden, bewährte sich die Technologie bereits erfolgreich bei der Abwicklung der Hadsch-Pilgerfahrt, bei der Indonesien die weltweit größte Quote an Pilgern stellt. Schätzungsweise 220.000 Menschen reisten in diesem Jahr zwischen Indonesien und Saudi-Arabien. Während der Spitzenzeiten der Pilgerreise ermöglichte jeder biometrische Korridor die Abfertigung von

weiterlesen »

Flughafen Zürich probt den Ernstfall: Großübung „Forza25“ testet Notfallorganisation

Die Flughafen Zürich AG hat am Donnerstag eine groß angelegte Notfallübung unter dem Namen „FORZA25“ durchgeführt, an der rund 700 Personen beteiligt waren. Im Fokus der Übung stand die Überprüfung der Abläufe und die Zusammenarbeit aller relevanten Flughafenpartner und Notfallorganisationen in einem komplexen Krisenszenario. Diese verpflichtenden Großübungen dienen dazu, die Einsatzkräfte auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten und werden von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) alle zwei Jahre für internationale Flughäfen vorgeschrieben. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beaufsichtigte die Durchführung. Das realitätsnahe Szenario der Übung simulierte eine komplexe Gefahrenlage, ausgelöst durch eine Einzeltäterin, die an verschiedenen Orten des Flughafengeländes vorsätzlich mehrere sicherheitsrelevante Zwischenfälle herbeiführte. Dazu gehörten unter anderem Brandereignisse, ein Verkehrsunfall sowie eine Bedrohungslage in einem am Boden stehenden Passagierflugzeug, was zu einer hohen Anzahl von Verletzten führte. Die Verknüpfung von kriminellen Handlungen und Betriebsstörungen forderte die Einsatzkräfte in ihrer Koordination besonders heraus. An „FORZA25“ waren neben verschiedenen Organisationseinheiten der Flughafen Zürich AG zahlreiche externe Partner beteiligt, darunter die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Fluggesellschaft SWISS, diverse Handling Agents sowie die Staatsanwaltschaft Zürich und die Kantonale Zivilschutzkompanie. Parallel zur Bewältigung der direkten Gefahrenlage wurde auch die gesamte rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens beübt, insbesondere der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste. Dies ist ein zentraler Bestandteil der Vorgaben, um auch die Kommunikation und die psychologische Betreuung zu testen. Insgesamt waren rund 500 Einsatzkräfte aktiv beteiligt, unterstützt von etwa 150 Statisten, die Verletzte und Betroffene realistisch darstellten. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Übung werden nun

weiterlesen »

LOT Polish Airlines startet neue Langstrecke nach San Francisco

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines erweitert ihr transatlantisches Streckennetz und nimmt San Francisco als neues Ziel in den Flugplan auf. Ab dem 6. Mai 2026 wird die polnische Star Alliance-Airline in der Sommersaison viermal wöchentlich nonstop den Chopin Flughafen in Warschau mit dem San Francisco International Airport (SFO) verbinden. Die neue Route an die US-Westküste wird mit modernen Boeing 787 Dreamlinern bedient, die drei Serviceklassen – Business, Premium Economy und Economy – anbieten. Die Flugdauer beträgt rund 11,5 Stunden. Mit San Francisco als siebtem nordamerikanischem Ziel baut LOT Polish Airlines ihre Präsenz in den Vereinigten Staaten weiter aus. Die Airline bedient bereits Chicago, New York (JFK und Newark), Los Angeles, Miami sowie Toronto in Kanada. Im letzten Jahr beförderte LOT nach eigenen Angaben rund 800.000 Passagiere zwischen Polen und den USA. Die Verbindung nach San Francisco war bereits für 2020 geplant, wurde jedoch aufgrund der weltweiten Pandemie verschoben. Die Wiederaufnahme der Pläne unterstreicht die wachsende Bedeutung des US-Marktes für die polnische Fluggesellschaft. Um sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen maximale Flexibilität zu bieten, werden die Flüge an vier Tagen pro Woche mit zwei unterschiedlichen Abflugzeiten in Warschau angeboten: mittwochs und samstags am späten Nachmittag, sowie donnerstags und sonntags am Vormittag. Über das Drehkreuz Warschau können Reisende aus neun Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Zubringerflüge nutzen, um die neue Langstreckenverbindung zu erreichen. San Francisco ist dabei besonders für Reisende aus dem Technologie- und Innovationssektor sowie für den Tourismus attraktiv und gilt als wichtiger logischer Baustein im Star Alliance-Netzwerk. Amit Ray,

weiterlesen »

Latam Airlines nimmt Direktflüge zwischen Brüssel und São Paulo auf

Die Latam Airlines Group wird ab Juni 2026 erstmals Direktflüge für Passagiere zwischen dem Flughafen Brüssel (BRU) und der brasilianischen Metropole São Paulo (GRU) anbieten. Die neue interkontinentale Verbindung soll dreimal wöchentlich bedient werden und stellt einen bedeutenden Ausbau des Streckennetzes in Brüssel dar. Es handelt sich um die erste direkte Passagierflugverbindung von Brüssel nach Lateinamerika seit über 25 Jahren. Die Wiedereinführung einer direkten Verbindung nach São Paulo, der größten Stadt Brasiliens und Lateinamerikas, markiert einen wichtigen Meilenstein für den Flughafen Brüssel. Die Route eröffnet neue Reisemöglichkeiten für Geschäftsreisende, Touristen und Personen, die Familie oder Freunde besuchen möchten, insbesondere in der brasilianischen Gemeinschaft in Belgien. Der CEO des Brüsseler Flughafens, Arnaud Feist, betonte, dass der Flughafen, gelegen im Herzen Europas, durch diese Verbindung zum idealen Zugangspunkt für Reisende aus Brasilien zu Belgien und zahlreichen weiteren europäischen Zielen wird. Die Aufnahme der Passagierflüge folgt auf eine bereits erfolgte Intensivierung der Zusammenarbeit im Frachtbereich. Latam Airlines hatte bereits im September 2024 die Frequenz seiner Frachtflüge ab Brüssel erhöht. Infolgedessen hat sich der Flughafen Brüssel zum wichtigsten europäischen Umschlagplatz für Latam Cargo entwickelt. Die neue Passagierroute wird die Präsenz der Airline in der Region weiter festigen und die gesamte Konnektivität zwischen Belgien und Südamerika deutlich verbessern. Latam Airlines betreibt die Langstreckenflüge zwischen Südamerika und Europa in der Regel mit modernen Großraumflugzeugen. São Paulo ist eines der wichtigsten Drehkreuze Lateinamerikas und ermöglicht Reisenden von dort aus zahlreiche Weiterflüge in andere Regionen Brasiliens sowie in weitere südamerikanische Länder. Die neue Verbindung wird die bestehenden Frachtaktivitäten

weiterlesen »

Flughafenverband ADV weist Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Luftverkehrs zurück

Der deutsche Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat eine aktuelle Publikation der Nichtregierungsorganisation Transport & Environment (T&E) scharf kritisiert, welche die wirtschaftliche Bedeutung des europäischen Luftverkehrs infrage stellt. Laut ADV halten die Behauptungen der T&E-Studie, die den Zusammenhang zwischen Luftverkehrswachstum und Wirtschaftswachstum nur in etwa einem Drittel der untersuchten europäischen Regionen sieht, einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand und führen zu irreführenden Schlussfolgerungen. Die T&E-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Dämpfung des Luftverkehrswachstums ratsam sei, um die europäische Wirtschaft nicht zu beeinträchtigen. Der ADV hat diese Analyse jedoch einer fachlichen Prüfung unterzogen und sie mit Erkenntnissen renommierter wissenschaftlicher Institute, wie der aktuellen SEO/ACI-Studie von 2024, verglichen. Das Ergebnis dieser Gegenüberstellung ist ein klarer Widerspruch: Die empirische Evidenz belege eindeutig, dass die Konnektivität des Luftverkehrs ein zentraler und unverzichtbarer Standortfaktor sei, der die Wettbewerbsfähigkeit, die Produktivität, die Innovationskraft und den internationalen Handel maßgeblich stärke. Der ADV argumentiert, dass die T&E-Analyse erhebliche methodische Schwächen aufweise. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel kritisiert, dass die Studie den Vernetzungscharakter des Luftverkehrs ignoriere, indem sie 274 Regionen isoliert betrachte. Der ökonomische Nutzen des Luftverkehrs entstehe jedoch primär durch Hub-Strukturen, Umsteigeverbindungen und globale Wertschöpfungsketten. Zudem setze T&E Konnektivität ausschließlich mit Passagierzahlen gleich – ein Ansatz, der praxisfern sei. Für wirtschaftliche Entscheidungen und die Standortattraktivität seien vielmehr Reichweite, Frequenz, Netzstruktur und Frachtkapazitäten entscheidend, was in der Studie unberücksichtigt bleibe. Die wissenschaftliche Gegenstudie zeige hingegen, dass 10 Prozent mehr direkte Konnektivität langfristig zu rund 0,5 Prozent höherem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf führen, und das gerade auch in hochentwickelten Metropolregionen. Der Flughafenverband

weiterlesen »

Bremen Airport reagiert auf Reiselust mit zusätzlichen Flügen zu Weihnachten

Der Flughafen Bremen stockt pünktlich zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel sein Flugangebot zu drei besonders gefragten Zielen auf. Die Airlines Ryanair und SunExpress reagieren damit auf die ungebrochen hohe Reiselust der Menschen in Nordwestdeutschland und bieten zusätzliche Kapazitäten für Urlauber und Familienbesuche. Diese Frequenzerhöhungen betreffen die Strecken nach Palma de Mallorca, London Stansted und Antalya. Konkret erweitert der irische Billigflieger Ryanair sein Angebot um sieben zusätzliche Abflüge nach Palma de Mallorca (Spanien), einem der Spitzenreiter unter den Flugzielen ab Bremen. Zudem kommen vier weitere Flüge in die britische Hauptstadt London-Stansted hinzu, eine Verbindung, die ohnehin täglich bedient wird. Die türkische Fluggesellschaft SunExpress ergänzt den Winterflugplan um vier zusätzliche Starts zum beliebten Ferienziel Antalya an der Türkischen Riviera. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer am Flughafen Bremen, hob hervor, dass diese Erweiterungen die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partner-Airlines unterstreichen. Die zusätzlichen Abflüge bestätigen demnach die Erholung und den Aufwärtstrend in der Luftverkehrsbranche in der Region. Die Reaktivierung und Erweiterung von Strecken durch Low-Cost-Carrier wie Ryanair spielen eine Schlüsselrolle in der Wachstumsstrategie des Flughafens, der im Jahr 2024 ein Passagierwachstum von vier Prozent auf 1,89 Millionen Fluggäste verzeichnete. Der Flughafen Bremen, der als wichtigster kombinierter Luft- und Raumfahrtstandort in Europa gilt, profitiert von seinem Einzugsgebiet von 13 Millionen Menschen und der Anbindung an sechs internationale Drehkreuze (Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien). Die zusätzlichen Flüge zu den Warmwasser- und Metropolenzielen tragen dazu bei, die Position des Airports in der bevorstehenden Hochsaison zu stärken.

weiterlesen »

Flydubai sichert Flottenausbau mit 75 zusätzlichen Boeing 737 Max

Die Fluggesellschaft Flydubai, mit Sitz in Dubai, hat auf der Dubai Airshow 2025 eine Absichtserklärung (MoU) mit Boeing über die Bestellung von 75 Flugzeugen des Typs 737 Max unterzeichnet. Die Vereinbarung, die Optionen für 75 weitere Maschinen umfasst und einen Wert von 13 Milliarden US-Dollar nach Listenpreis hat, soll die zukünftige Wachstumsstrategie der Airline und die Vision Dubais für den Luftfahrtsektor unterstützen. Die Flugzeuge der Max-Familie – darunter die Modelle 737-8, 737-9 und 737-10 – sollen zur Erweiterung des Streckennetzes und zur Ersetzung bestehender Flugzeuge dienen. Die Ankündigung erfolgte nur einen Tag, nachdem Flydubai, die traditionell ausschließlich Boeing-Flugzeuge betreibt, mit der Unterzeichnung eines Vertrags über 150 Airbus A321neo – plus 100 Optionen – für eine Überraschung gesorgt hatte. Die A321neo-Bestellung, die ab 2031 ausgeliefert werden soll und einen Wert von 24 Milliarden US-Dollar hat, markierte den erstmaligen Einstieg der Airline in das Airbus-Lager und sorgte für Aufsehen in der Branche. Flydubai wird somit künftig auf eine gemischte Flotte aus Boeing 737 Max und Airbus A321neo setzen, was eine strategische Neuausrichtung darstellt. Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender von Flydubai, betonte bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Boeing-Chefin Stephanie Pope die Notwendigkeit einer vorausschauenden Flottenplanung, um die steigende Nachfrage nach Flugreisen zu bedienen. Die Zuverlässigkeit der Flugzeuge und die pünktliche Lieferung seien für das Wachstum des Unternehmens essentiell. Die Airline betreibt derzeit eine Flotte von 96 Boeing 737, darunter 66 Boeing 737 Max 8 und 3 Boeing 737 Max 9. Mit den beiden Großaufträgen auf der Dubai Airshow

weiterlesen »

Latam Brasil erwartet ab Ende 2026 Auslieferung von zwölf Embraer E195-E2

Die Latam Airlines Group plant eine signifikante Flottenerneuerung und -erweiterung ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft. Latam Brasil rechnet im Jahr 2026 mit der Auslieferung von insgesamt zwölf modernen Regionalflugzeugen des Typs Embraer E195-E2. Wie der CEO der brasilianischen Sparte, Jerome Cadier, mitteilte, wird die Übergabe der ersten Maschinen voraussichtlich Ende Oktober des kommenden Jahres erfolgen. Die Bestellung umfasst insgesamt 24 Flugzeuge des brasilianischen Herstellers Embraer, wobei die verbleibenden zwölf Maschinen im Jahr 2027 erwartet werden. Nach derzeitigem Planungsstand sind die ersten zwölf Flugzeuge eindeutig für den Einsatz bei Latam Brasil vorgesehen, die gemessen am Marktanteil die größte Fluggesellschaft des Landes ist. Über den Einsatzort der zweiten Tranche von zwölf Flugzeugen ist noch keine Entscheidung gefallen; diese könnten möglicherweise an andere Töchter der Latam Group in Chile, Kolumbien, Ecuador oder Peru vergeben werden, um deren lokale Operationen zu stärken. Der Einsatz der neuen Embraer E195-E2 zielt darauf ab, das regionale Streckennetz innerhalb Brasiliens weiter zu verdichten und neue, profitable Inlandsrouten zu erschließen. Aktuell bedient Latam Brasil 59 Inlandsziele, plant jedoch, diese Zahl in Kürze auf 63 zu erhöhen, noch bevor die neuen Embraer-Maschinen eintreffen. Die E195-E2, bekannt für ihre Betriebseffizienz auf kürzeren Strecken, wird eine wichtige Ergänzung zur bestehenden Flotte darstellen, die derzeit hauptsächlich aus Airbus-Schmalrumpfflugzeugen für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr sowie Boeing-Großraumflugzeugen für Langstreckenverbindungen besteht. Die Flotteninvestition erfolgt vor dem Hintergrund einer positiven Geschäftsentwicklung der Latam Group, die nach eigenen Angaben eine „ausgezeichnete Situation“ erlebt, die die Aufnahme neuer Routen erlaubt. Das internationale Streckennetz von Latam Brasil umfasst derzeit 28 Routen und

weiterlesen »

Emirates stockt Airbus-Bestellung auf 73 A350 auf

Die Fluggesellschaft Emirates hat auf der Dubai Airshow 2025 die Bestellung von acht zusätzlichen Airbus A350-900 bekannt gegeben. Der Auftrag für die Großraumflugzeuge, die mit Rolls-Royce Trent XWB84-Triebwerken ausgestattet werden, beläuft sich nach Listenpreis auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Mit dieser Nachbestellung erhöht sich das gesamte A350-Auftragsbuch von Emirates auf 73 Maschinen. Die Auslieferung der nun zusätzlich georderten Einheiten wird für das Jahr 2031 erwartet. Die jüngste Order ist Teil einer umfassenden Flottenstrategie, die Emirates auf der Luftfahrtmesse in Dubai demonstrierte. Wenige Tage zuvor hatte die Airline bereits eine signifikante Bestellung über 65 zusätzliche Boeing 777-9 bekannt gegeben. Der Gesamtwert der auf der Airshow in Auftrag gegebenen Flugzeuge beläuft sich auf rund 41,4 Milliarden US-Dollar nach Listenpreis. Das gesamte Auftragsbuch von Emirates umfasst damit nun 375 moderne Großraumflugzeuge, darunter 270 Boeing 777X, 73 Airbus A350-900, 35 Boeing 787 sowie zehn Boeing 777-Frachter. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group, hob die Bedeutung des A350 hervor, der seit der ersten Auslieferung im November des Vorjahres Kapazitäten geschaffen und die neuesten Bordprodukte, einschließlich der Premium Economy-Sitze, eingeführt hat. Die Airline verfolgt mit diesen Investitionen das Ziel, ihr globales Streckennetz weiter auszubauen und die Flotte langfristig zu modernisieren. Die A350-Flugzeuge kommen bei Emirates bereits auf Routen im Nahen Osten, in Europa und Asien zum Einsatz, unter anderem auf Verbindungen nach Tunis, Amman und Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Großbestellung bei Airbus sichert nicht nur die langfristige Flottenplanung von Emirates, sondern trägt auch zur Stabilität in der europäischen Fertigungsindustrie bei.

weiterlesen »

German Airways erwägt Umrüstung von Embraer E190-Jets zu Frachtern

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways, eine Spezialistin im ACMI- und Chartergeschäft, prüft in den kommenden Jahren eine strategische Diversifizierung ihres Geschäftsfelds durch die Umrüstung von bis zu fünf ihrer Embraer E190 Passagierflugzeuge in Frachtmaschinen. Dies erklärten die Geschäftsführer Maren Wolters und Wolfram Simon-Schröter am Rande der Generalversammlung des europäischen Regionalverbandes ERA in Estoril, Portugal. Trotz der Überlegungen bleibt der Passagierverkehr das Kerngeschäft der Airline. Die Fluggesellschaft sieht eine Marktlücke für eine solche Frachtkonversion der E1-Serie (Embraer E-Jet der ersten Generation). Die umgerüstete E190 würde sich nach Einschätzung der Airline zwischen den größeren Boeing 737-Frachtern und den kleineren Turboprop-Frachtern der ATR-Serie positionieren. Durch ihre Reichweite eigne sich das Flugzeugmuster gut für Expressfrachtdienste innerhalb Europas. Eine endgültige Entscheidung über die Umrüstungen stehe zwar noch aus, da auch Alternativen wie die Zerlegung der Maschinen geprüft würden, jedoch hänge die Wahl stark von der wirtschaftlichen Bewertung der Frachtumrüstung und der zukünftigen Flottenstrategie ab. Wolfram Simon-Schröter verwies darauf, dass die Entscheidung unter anderem vom Marktgeschehen und insbesondere von der Verfügbarkeit und den Problemen der Triebwerke abhänge. Bei einer anhaltend hohen Nachfrage nach Passagiermaschinen des Typs E1 und einer guten Auslastung könnte die Umrüstung entfallen. Sollte es jedoch zu Frachtumbauten kommen, plant German Airways, die Flotte an Passagierflugzeugen durch gleichwertige neue Maschinen zu ersetzen. Parallel zu den langfristigen Frachtüberlegungen plant German Airways kurzfristig ein Flottenwachstum um ein bis zwei weitere Flugzeuge noch in diesem Winter. Die Herkunft dieser zusätzlichen Maschinen ist noch unbestimmt; die Airline erwägt sogar den Kauf anstatt des Leasings. Maren Wolters betonte, dass

weiterlesen »