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Flying Blue-Programm feiert 20-jähriges Bestehen

Das Treueprogramm Flying Blue der Gruppe Air France-KLM hat im Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Das Programm wurde im Jahre 2005 aus der Zusammenlegung der Programme von Air France und KLM gegründet und verzeichnet heute nahezu 30 Millionen Mitglieder weltweit. Seit der Gründung wurde das Netzwerk sukzessive erweitert. Heute umfaßt es Kooperationen mit fast 40 Fluggesellschaften sowie über 100 kommerzielle Partner. Flying Blue hat in den letzten Jahren verschiedene Funktionen eingeführt, darunter die Cash & Miles Option sowie die Funktion Flying Blue Family, welche es Familienmitgliedern ermöglicht, Meilen gemeinsam zu sammeln. Das Programm wurde kürzlich vom Spezialisten Point.me als „weltbestes Airline-Prämienprogramm“ sowie von den Freddie Awards ausgezeichnet. Im Rahmen des Jubiläums hat die Gruppe eine globale Kampagne gestartet, die unter anderem an den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zu sehen sein wird. Zudem können Mitglieder ihre Meilen an bestimmte Hilfsorganisationen spenden.

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Air France führt kostenloses Highspeed-WLAN ein

Die Fluggesellschaft Air France hat mit der Einführung eines neuen WLAN-Services an Bord ihrer Flugzeuge begonnen. Der Dienst soll den Passagieren eine schnelle, stabile und kostenlose Internetverbindung für die Nutzung persönlicher Geräte ermöglichen. Aktuell sind fünf Flugzeuge der Flotte mit dem System ausgestattet, darunter zwei Embraer 190 und zwei Airbus A220 im Regionalverkehr. Ein weiterer Airbus A350 soll diese Woche für den Langstreckendienst nachgerüstet werden. Die Fluggesellschaft plant, das WLAN bis Ende des Jahres auf 30 Prozent ihrer Flotte und bis Ende 2026 auf der gesamten Flotte anzubieten. Die Passagiere erhalten Zugang zu dem Dienst über ihr bestehendes Flying Blue-Konto. Für die Bereitstellung der Verbindung ist Air France eine Partnerschaft mit Starlink eingegangen, welches schnelles Internet über ein Netzwerk von Satelliten in erdnaher Umlaufbahn ermöglicht.

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Ryanair lockert Handgepäcksregeln und verschärft Kontrollen

Der Billigflieger Ryanair hat die maximal erlaubte Größe für kostenloses Handgepäck angehoben. Passagiere dürfen nun ein Gepäckstück mit den Maßen 40 x 30 x 20 Zentimeter mit an Bord nehmen, was zuvor auf 40 x 25 x 20 Zentimeter begrenzt war. Die Änderung fällt in eine Phase, in der das Europäische Parlament eine einheitliche Handgepäckregelung für Flugreisen fordert. Der Vorstoß von Ryanair könnte als Reaktion auf diese Entwicklung gewertet werden. Allerdings schreibt die Fluglinie weiterhin vor, daß das Gepäckstück unter den Vordersitz passen muß. Ein zusätzliches Handgepäckstück kann nur durch den kostenpflichtigen Priority-Boarding-Service mitgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Kontrollen verschärft werden. Berichten zufolge wird das Bodenpersonal künftig mit Prämien belohnt, wenn sie zu große oder zu schwere Handgepäckstücke entdecken. Die neue Politik zeigt das Bestreben der Fluggesellschaft, einerseits eine kundenfreundliche Maßnahme umzusetzen, andererseits aber die Einhaltung ihrer Gepäckbestimmungen streng zu überwachen.

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Russische Airline reaktiviert Passagierflugzeug des Typs Tupolev Tu-214

Die russische Fluggesellschaft Red Wings hat eine Tupolev Tu-214 reaktiviert und wieder in Dienst genommen. Die im Jahre 2008 gebaute Maschine mit der Kennung RA-64549 war seit 2015 ausser Betrieb und wurde nach einer umfassenden Überholung und Modernisierung wieder als lufttüchtig eingestuft. Die Tu-214 soll demnächst auf Routen nach Georgien und Israel eingesetzt werden. Die Airline, die eine Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Rostec ist, betreibt mehr als 100 nationale und internationale Verbindungen. Die Flotte von Red Wings besteht unter anderem aus Flugzeugen des Typs Superjet 100 und drei Boeing 777. Die Reaktivierung des Flugzeuges ist Teil der Strategie Russlands, seine Luftfahrt auf heimische Modelle umzustellen. Der staatliche Flugzeugbaukonzern UAC bereitet dafür die Wiederaufnahme der Serienproduktion des Flugzeuges in einer importunabhängigen Ausführung vor, deren Auslieferung ab 2026 beginnen soll.

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Tui-Konzern baut Veranstaltergeschäft um

Der Reisekonzern Tui hat einen strategischen Umbau seines Veranstaltergeschäftes bekannt gegeben. Das Ziel ist es, einen digitalen Marktplatz für Reisen und Freizeitangebote zu schaffen, der über klassische Pauschalreisen hinausgeht. Künftig sollen auch einzelne Komponenten wie Flüge, Hotels sowie Tickets für Veranstaltungen angeboten werden. Im Zuge der Neustrukturierung wurde die Geschäftsführung der Tui Deutschland auf zwei Personen reduziert. Gleichzeitig wird der österreichische Geschäftsführer Gottfried Math zusätzlich die Vertriebsleitung von Ines Wasner übernehmen. Wasner wechselt in diesem Zusammenhang als Leiterin des Bereichs Customer Operations nach Hannover. Zudem wird das Portfolio der Ländermärkte neu zugeordnet. Tui Österreich, das in der Region „Central Region“ angesiedelt ist, betreut neben Österreich weiterhin Länder wie Ungarn, die Slowakei und Slowenien. Die Tschechische Republik wurde aus dieser Zuordnung herausgenommen und dem polnischen Markt zugeordnet, zu dem auch Rumänien überführt werden soll. Hinter der Umstrukturierung steht der Plan, in diesen Regionen verstärkt in den Charter-Markt einzusteigen.

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Flughafen Innsbruck baut Winterflugplan 2025/26 aus

Der Flughafen Innsbruck hat die Erweiterung seines Flugplans für die Wintersaison 2025/26 bekannt gegeben. Neue Direktflüge nach Brüssel, zusätzliche Verbindungen nach Deutschland und optimierte Flugzeiten nach Spanien sollen für eine verbesserte Anbindung an wichtige europäische Märkte sorgen. Ab dem 19. Dezember 2025 wird die Fluggesellschaft Tuifly Belgium erstmals Direktflüge von Innsbruck nach Brüssel anbieten. Die neue Verbindung wird jeweils montags und freitags bedient und ergänzt das bestehende Angebot von Austrian Airlines, die weiterhin einen wöchentlichen Flug auf dieser Strecke durchführen. Auch bestehende Routen werden ausgebaut. Eurowings wird künftig zweimal pro Woche nach Düsseldorf fliegen sowie die Frequenz nach Hamburg auf fünf Flüge pro Woche erhöhen. Zudem nimmt Iberia die Verbindung zur spanischen Hauptstadt Madrid zweimal wöchentlich in ihren Flugplan auf, wobei die angepassten Abflugzeiten die Anschlüsse für die Passagiere verbessern sollen.

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Flughafen Lüttich meldet deutliches Frachtwachstum

Der Flughafen Lüttich (Liege Airport) hat in den Sommermonaten Juli und August ein starkes Wachstum im Frachtgeschäft verzeichnet. Im Juli wurden 109.370 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Anstieg von 14 Prozent. Im August stiegen die Mengen auf 111.491 Tonnen, ein Plus von 29 Prozent im Jahresvergleich. Seit Jahresbeginn beträgt das umgeschlagene Frachtvolumen bereits 847.551 Tonnen, was einem Anstieg von 13 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum erhöhte sich auf 18.710, ein Wachstum von acht Prozent. Die Zahlen bestätigen die Position des belgischen Flughafens als wichtiger europäischer Frachthafen, der sich auf reine Luftfrachtflüge konzentriert. Die Bekanntgabe der Ergebnisse fällt mit dem Beginn der Fachmesse ACE Air Cargo Event zusammen, die vom 8. bis 11. September in Lüttich stattfindet. Die Veranstaltung bringt Experten zusammen, um über Innovation und Digitalisierung in der Luftfrachtindustrie zu diskutieren.

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Qatar Airways und China Southern erweitern Kooperation

Die Fluggesellschaften Qatar Airways und China Southern Airlines erweitern ihr bestehendes Codeshare-Abkommen, um die Flugverbindungen zwischen China und weiteren internationalen Zielen über das Drehkreuz in Doha zu verbessern. Die neue Vereinbarung tritt am 16. Oktober in Kraft und fällt mit dem Beginn der chinesischen Ferienzeit zusammen. Im Rahmen des Abkommens wird Qatar Airways seinen Codeshare-Code auf drei wöchentliche Flüge von China Southern zwischen dem neuen Flughafen Peking Daxing und Doha plazieren. Im Gegenzug wird China Southern seinen Code auf 15 Strecken von Qatar Airways in Afrika, Europa und dem Nahen Osten nutzen. Codeshare-Abkommen ermöglichen es den Airlines, Flüge unter ihrer eigenen Flugnummer anzubieten, ohne die jeweilige Strecke selbst zu bedienen. Die Ausweitung der Partnerschaft baut auf einer früheren Vereinbarung aus dem Jahre 2024 auf, die sich auf die Verbindung Guangzhou–Doha bezog. Die Unternehmen planen, die Codeshare-Flüge auf weitere chinesische Städte auszuweiten, darunter Chengdu, Chongqing, Hangzhou und Shanghai. Zusammen mit der bereits bestehenden Kooperation mit Xiamen Airlines wird das Netzwerk künftig 64 wöchentliche Flüge aus acht chinesischen Städten umfassen. Zukünftig soll auch eine intensivere Zusammenarbeit in den Bereichen Fracht und Loyalitätsprogramme erfolgen.

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Boeing strebt Erhöhung der 737-Max-Produktion an

Der Flugzeughersteller Boeing hat seinen Großkunden eine Wiederanhebung der monatlichen Produktionsrate für die Flugzeugreihe 737 Max in Aussicht gestellt. Gleichzeitig dämpft die zuständige US-Luftfahrtbehörde FAA diese Erwartungen und verweist auf die langsamere Umsetzung notwendiger Verbesserungen im Herstellungsprozeß. Die FAA hatte die Produktion im Januar 2024 auf 38 Einheiten pro Monat begrenzt, nachdem sich bei einem Flug einer 737 Max 9 von Alaska Airlines ein Türsegment aus dem Flugzeugrumpf gelöst hatte. Darauffolgende Kontrollen ergaben Mängel bei den Prozessen und der Dokumentation im Boeing-Werk in Renton. Laut Aussagen des Großkunden Ryanair sollte die Produktionsrate im Oktober auf 42 Maschinen pro Monat steigen. Der Boeing-Chef hatte zuvor einen Stufenplan angekündigt, der weitere Erhöhungen auf 47 und 52 Einheiten in Abständen von jeweils mindestens sechs Monaten vorsieht. Der Chef der FAA jedoch betonte, daß die Fortschritte nicht so schnell vorankämen, wie sich das Unternehmen wünsche.

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Lufthansa City Airlines stellt Flüge ab Hamburg ein

Die Lufthansa Group hat angekündigt, daß ihre neue Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines die Flugverbindungen vom Flughafen Hamburg einstellen wird. Die Airline hatte die Strecke nach München seit Juli 2024 bedient. Der letzte Flug findet am 24. Oktober statt, womit das Engagement der Gesellschaft in Norddeutschland vorläufig endet. Als Grund für die Änderung wird die hohe Nachfrage auf der Verbindung zwischen Hamburg und München genannt. Auf dieser häufig genutzten Route werden künftig wieder verstärkt Flugzeuge der Muttergesellschaft Lufthansa eingesetzt, welche eine höhere Passagierkapazität bieten. Die Lufthansa City Airlines operiert vorwiegend mit Maschinen des Typs Airbus A319 und A320, während auf der genannten Strecke die größeren Lufthansa-Jets bis zur Größe des A321 zum Einsatz kommen sollen. Die Einstellung des Betriebes in Hamburg ist somit eine strategische Anpassung an die Marktbedingungen.

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