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Boeing 777-Ausfall führt zu Flugstreichung bei American Airlines

Ein technischer Defekt an einer Boeing 777 hat zu einer Störung im Flugplan der Fluggesellschaft American Airlines geführt. Weil das eigentliche Flugzeug ausfiel, wurde der tägliche Flug von Dallas-Fort Worth nach Rom am Donnerstag mit einer kleineren Maschine des Typs Boeing 787-8 durchgeführt. Durch den Einsatz des kleineren Flugzeuges mit 34 Prozent weniger Sitzplätzen konnten rund 273 Passagiere am Abflughafen nicht mitgenommen werden. Das größere Problem ergab sich jedoch beim Rückflug von Rom nach Dallas. Das dortige Flugpersonal war ausschließlich für den größeren Flugzeugtyp Boeing 777 zertifiziert. Da Piloten eine spezifische Musterberechtigung für jeden Flugzeugtyp benötigen, konnte die Ersatzmaschine nicht von der dortigen Crew geflogen werden. Infolge der mangelnden Zertifizierung mußte der Rückflug gestrichen werden. Die betroffenen Passagiere mußten auf andere Verbindungen umgebucht werden.

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Vergleichsverhandlungen im Insolvenzfall Adria Airways

Im Insolvenzverfahren der im Jahre 2019 bankrott gegangenen Fluggesellschaft Adria Airways zeichnet sich ein Vergleich ab. Die beiden ehemaligen Manager, Arno Schuster und Holger Kowarsch, sollen nach einem Vorschlag des Krainer Bezirksgerichts 450.000 Euro an die Insolvenzmasse zahlen. Der Vorschlag würde ein Schadenersatzverfahren beenden, das sich seit 2022 hingezogen hatte. Der Insolvenzverwalter betonte, daß der Betrag zwar deutlich unter der ursprünglichen Forderung von 78 Millionen Euro liegt. Er sei jedoch die bessere Lösung für die Gläubiger, wegen hoher Prozeßrisiken und möglicherweise schwieriger Vollstreckung der Urteile im Ausland. Adria Airways, die einstige nationale Fluggesellschaft Sloweniens, hatte nach der Übernahme durch den Investmentfonds 4K Invest den Betrieb einstellen müssen. Die beiden ehemaligen Manager werden verantwortlich gemacht, die Fluggesellschaft in die Insolvenz geführt zu haben. Die Einigung bedarf noch der Zustimmung des Gläubigerausschusses, bevor das langjährige Verfahren abgeschlossen werden kann.

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Norwegian Cruise Line erweitert Karibik-Angebot und Häfen

Die US-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) hat eine Ausweitung ihres Karibik-Programms bekanntgegeben. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Vertriebspartner wurden neue Einschiffungshäfen sowie die Erweiterung der firmeneigenen Insel Great Stirrup Cay vorgestellt. NCL setzt derzeit 18 Schiffe in der Karibik ein. Die vier- bis 14-tägigen Routen sollen durch neue Abfahrtsorte ergänzt werden. Für die Wintersaison 2026/2027 sollen die Städte Jacksonville und Philadelphia als neue Basishäfen hinzukommen. Ab Philadelphia, wo ein neues Kreuzfahrtterminal gebaut wird, soll die Reederei als erstes Unternehmen Kreuzfahrten zu Zielen wie der Dominikanischen Republik anbieten. Die Reederei plant auch eine Erweiterung ihrer Privatinsel Great Stirrup Cay. Ab Frühjahr 2026 sollen neue Docks den direkten Landgang ohne Tenderboote ermöglichen. Zudem sind der Bau einer Lagune mit einem 2.800 Quadratmeter großen Pool sowie eines Wasserparks geplant. Solche Maßnahmen dienen dazu, das Angebot der Flotte im Karibik-Markt zu verbessern.

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Saint Maarten: Fahrwerk von Westjet-B737 bei Landung kollabiert

Ein Flugzeug der kanadischen Fluggesellschaft WestJet hat am Sonntag eine dramatische Notlandung auf dem berühmten Princess Juliana International Airport (SXM) in Saint Maarten hingelegt. Kurz nach der Landung gab das rechte Hauptfahrwerk des Boeing 737-800 Flugzeugs nach, woraufhin die Maschine über die Landebahn rutschte und mit ihrem rechten Triebwerk auf den Asphalt aufschlug. Glücklicherweise konnten alle 106 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden, und es brach kein Feuer aus. Der Vorfall, der sich auf der weltweit bekannten Landebahn ereignete, auf der Flugzeuge nur wenige Meter über einem Strand hinwegfliegen, hat die Aufmerksamkeit der Luftfahrtwelt auf sich gezogen. Obwohl die Ursache des Zwischenfalls noch nicht offiziell geklärt ist, werfen die Ereignisse Fragen zur Wartung und zur Alterung von Flugzeugflotten auf. Schreckmoment auf Flug WS2276 Der Flug WS2276 von Toronto nach Saint Maarten schien zunächst wie jeder andere Linienflug zu verlaufen. Doch am Ende der Reise, als das Flugzeug auf der Piste 10 des Flughafens Princess Juliana International aufsetzte, kam es zu einem katastrophalen mechanischen Versagen. Das rechte Hauptfahrwerk brach zusammen, was das Flugzeug zum Rutschen und Schlittern über die Landebahn zwang. Die Maschine kam schließlich auf ihrem rechten Triebwerk zum Stillstand. Durch das sofortige Eintreffen von Rettungskräften und das präventive Auftragen von Löschschaum konnte ein Feuer verhindert werden, was die sichere Evakuierung aller Personen an Bord ermöglichte. Der Vorfall wird derzeit von den zuständigen Behörden untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln. Das betroffene Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen C-GWSR, war vor über 16 Jahren an WestJet

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Urabstimmung über Streik bei Lufthansa eingeleitet

Im Tarifstreit um die Altersversorgung der Piloten hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Urabstimmung für mögliche Streiks bei der Fluggesellschaft Lufthansa und Lufthansa Cargo eingeleitet. Die Abstimmung soll am 12. September beginnen und bis Monatsende laufen, wobei während dieser Zeit keine Arbeitsniederlegungen vorgesehen sind. Hintergrund des Konfliktes ist die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Bis zum Jahre 2017 erhielten diese eine klassische Betriebsrente mit garantierten Auszahlungen. Seither wurde sie durch ein kapitalmarktfinanziertes Modell ersetzt, das nach Ansicht der Gewerkschaft das frühere Versorgungsniveau nicht erreicht. Nach Angaben des VC-Vorsitzenden Andreas Pinheiro habe Lufthansa in sieben Verhandlungsrunden kein ernsthaftes Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeberseite habe keine Bereitschaft gezeigt, die Altersversorgung auf ein verlässliches Niveau anzuheben. Die Einleitung der Urabstimmung ist ein formeller Schritt nach dem deutschen Arbeitsrecht, der einem Streik vorausgehen muß. Ein Streik könnte somit frühestens im Oktober drohen.

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Flughafen Hamburg zieht Bilanz der Sommerferien

Der Hamburger Flughafen hat während der sechs Sommerferienwochen rund 2,2 Millionen Passagiere abgefertigt. Das Passagieraufkommen lag damit nach Unternehmensangaben auf dem Niveau des Vorjahres. Der stärkste Reisetag war der 25. Juli mit über 55.000 abgefertigten Reisenden. Die Spitze des Sommerreiseverkehrs verlief laut dem Flughafenbetreiber trotz der hohen Auslastung ohne größere Vorfälle. Um die große Nachfrage zu bewältigen, wurden die Terminals früher als üblich geöffnet, und einige Fluggesellschaften boten einen Vorabend-Check-in an. Das beliebteste Reiseziel war Mallorca, das mit durchschnittlich zehn Flügen pro Tag bedient wurde. Der Flughafen erwartet, daß die hohe Reisetätigkeit auch in den kommenden Wochen anhält. Nach Angaben der Flughafengesellschaft rechnen sie pro Woche mit rund 350.000 Passagieren. Aus diesem Grund bleiben die Terminals bis Ende Oktober bereits ab 3:15 Uhr geöffnet.

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LOT feiert 60 Jahre Flugroute Frankfurt-Warschau

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines begeht das 60-jährige Jubiläum ihrer Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Warschau. Der Erstflug auf dieser Strecke fand am 7. September 1965 statt, womit Frankfurt die 20. europäische Stadt im Streckennetz von LOT wurde. Anfangs wurde die Route zweimal pro Woche mit einer Ilyushin IL-18 bedient, später wurde das Angebot aufgrund der Nachfrage erweitert. Heute verkehren auf dieser Verbindung täglich drei Flüge, die mit modernen Embraer- und Boeing-737-Jets durchgeführt werden. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß Passagiere in Warschau bequem zu vielen weiteren Zielen im Netzwerk der Fluggesellschaft umsteigen können. Die Verbindung Frankfurt-Warschau gilt inzwischen als wichtiger Teil des Streckennetzes der Fluggesellschaft. Das Unternehmen betont die langjährige Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Flughafen, der sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Ziele im Netzwerk von LOT entwickelt hat.

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Falkensteiner ist beliebteste Tourismusmarke Österreichs

Die österreichische Tourismusgruppe Falkensteiner wurde in einem Image-Ranking des Wirtschaftsmagazins Gewinn zum achten Mal in Folge zur beliebtesten Marke der heimischen Tourismusbranche gewählt. Zudem verbesserte sich das Unternehmen im branchenübergreifenden Gesamtranking erstmals unter die Top 10 der bestbewerteten Unternehmen Österreichs. Das Ranking, das zum 30. Mal durchgeführt wurde, basiert auf einer Umfrage unter rund 30.000 Lesern. Dabei werden Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen hinsichtlich Qualität, Vertrauen und Zukunftsorientierung bewertet. Die Platzierung von Falkensteiner im Vergleich mit Marken aus Handel und Industrie unterstreicht die Bedeutung von Markenführung im Tourismussektor. Nach Angaben der Unternehmensführung sieht man in der Auszeichnung eine Bestätigung des langfristigen Unternehmenskurses. Die Platzierung werde als Erfolg der Mitarbeiter gewertet. Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group betreibt derzeit 27 Hotels und drei Appartementanlagen in sechs europäischen Ländern.

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Klagenfurter Flughafen wird zur Laufstrecke für Benefizveranstaltung

Der Klagenfurter Flughafen war zum zweiten Mal der Schauplatz eines nächtlichen Laufs. Rund 1.500 Teilnehmer absolvierten die 5,5 Kilometer lange Strecke auf der Start- und Landebahn, was einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Veranstaltung zog mehr Teilnehmer an als im Vorjahr. Der Reinerlös des Laufs soll der Krebshilfe Kärnten zugutekommen, die seit über 30 Jahren als Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige dient. Die Organisatoren gaben an, daß bei dem Lauf nicht die Bestzeit im Mittelpunkt stehe, sondern die Freude an der Bewegung. Die Veranstaltung dient auch dazu, die Verbindung zwischen dem Flughafen und der Region zu stärken. Der Flughafen ist ganzjährig an das Drehkreuz Wien angebunden und bietet im Sommerflugplan direkte Verbindungen zu touristischen Zielen wie Mallorca, Alicante und Köln.

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Neues Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Wien eröffnet

Das Unternehmen CAE, ein Anbieter von Ausbildungslösungen für die Luftfahrt, hat sein erstes Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Mitteleuropa offiziell eingeweiht. Der Standort CAE Wien ist seit April betriebsbereit und bietet Ausbildung für Piloten auf verschiedenen Flugzeugtypen an. Das Zentrum verfügt derzeit über vier Flugsimulatoren für Maschinen der Hersteller Gulfstream, Bombardier und Embraer. Zwei weitere Simulatoren sollen in den kommenden Jahren hinzukommen. Damit soll der wachsenden Nachfrage nach qualifiziertem Flugpersonal in der Geschäftsluftfahrt begegnet werden, daß die Branche in Europa in den nächsten zehn Jahren Tausende neuer Piloten benötigen werde. Mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern bietet das Zentrum Trainingsmöglichkeiten für Piloten und Wartungstechniker an. Das Unternehmen betont, daß die Lage in Wien den Kunden einen leichteren Zugang zu den Trainingsprogrammen ermögliche und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs als Standort stärkt.

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