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Air Canada Flugbegleiter lehnen Lohnvereinbarung ab

Die Flugbegleiter der Fluggesellschaft Air Canada haben eine vorläufige Lohnvereinbarung mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Nach Angaben der Gewerkschaft stimmten 99,1 Prozent der Mitglieder gegen den Vertragsentwurf, der nach einem viertägigen Streik im August ausgehandelt worden war. Das abgelehnte Angebot hatte Gehaltserhöhungen von bis zu 20 Prozent für neue Mitarbeiter vorgesehen. Die Arbeitnehmer argumentierten, daß diese Erhöhungen angesichts der hohen Lebenshaltungskosten insbesondere in Städten wie Toronto nicht ausreichten. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sei die mangelhafte Regelung der unbezahlten Vorbereitungszeit vor den Flügen, ein generelles Problem in der nordamerikanischen Luftfahrt. Infolge der Ablehnung wird der Arbeitskonflikt nun in ein Vermittlungsverfahren gehen. Falls dort keine Lösung gefunden werden kann, droht ein Schiedsverfahren. Flüge sollen weiterhin stattfinden, daß sich beide Parteien auf keine weiteren Streiks oder Aussperrungen geeinigt haben. Der Streit findet auch international Beachtung, da Gewerkschaften in den USA ähnliche Forderungen stellen.

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Ehemaliger Pilot bekennt sich schuldig an versuchter Sabotage

Ein ehemaliger Pilot der Fluggesellschaft Alaska Airlines, Joseph Emerson, hat sich in einem bundesstaatlichen und einem staatlichen Gerichtsverfahren schuldig bekannt, nachdem er im Oktober 2023 versucht hatte, die Triebwerke eines Passagierflugzeuges abzuschalten. Emerson saß als Passagier auf einem Klappsitz im Cockpit, als es zu dem Vorfall kam. In dem bundesstaatlichen Verfahren bekannte sich Emerson schuldig, das Flugpersonal behindert zu haben. Ihm drohen in diesem Fall bis zu 20 Jahre Haft, wobei das Strafmaß am 17. November festgelegt werden soll. Zusätzlich bekannte er keinen Widerspruch gegen 83 Anklagepunkte wegen fahrlässiger Gefährdung. Dafür wurde er zu fünf Jahren Bewährung und Gemeindearbeit verurteilt. Emerson gab vor Gericht an, daß er unter dem Einfluß von halluzinogenen Pilzen gestanden habe und glaubte, im Traum zu sein. Er drückte sein Bedauern aus und erkannte seine Probleme mit Drogenmißbrauch und psychischer Gesundheit an. Er wurde nach dem Vorfall aus dem Flugbetrieb entfernt und darf lebenslang nicht mehr als Pilot fliegen.

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Streik des Bodenpersonals bei KLM angekündigt

Die Gewerkschaften CNV und FNV haben das Bodenpersonal der Fluggesellschaft KLM zu einem Streik am Flughafen Amsterdam Schiphol aufgerufen. Der Arbeitskampf ist für Mittwoch, den 10. September, von 8.00 bis 10.00 Uhr geplant. Der Streik folgt auf die Ablehnung eines neuen Tarifvertrages, der von KLM und kleineren Gewerkschaften unterzeichnet worden war. Die führenden Gewerkschaften fordern die Sicherung der Kaufkraft, eine Regelung für körperlich belastende Tätigkeiten sowie mehr unbefristete Arbeitsverträge. Für die folgende Woche ist bereits ein längerer, vierstündiger Streik vorgesehen. Die Fluggesellschaft bezeichnete die Entscheidung als enttäuschend, daß bereits ein Abkommen mit anderen Gewerkschaften bestanden habe. Die Arbeitsniederlegung dürfte am internationalen Drehkreuz Amsterdam Schiphol zu einigen Verzögerungen führen. Die genauen Auswirkungen auf den Flugplan werden derzeit noch geprüft.

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Eurowings und L’Osteria kooperieren bei Bordmenü

Die Fluggesellschaft Eurowings und die Restaurantkette L’Osteria haben eine Zusammenarbeit bekanntgegeben, im Rahmen derer ein Pastagericht der italienischen Kette an Bord der Flüge angeboten wird. Das Gericht mit dem Namen „Maccheroncini Colorati“ soll ab dem 1. November verfügbar sein. Die Rezeptur des Gerichtes wurde speziell an die Erfordernisse des Flugbetriebs angepaßt, wie die Unternehmen mitteilten. Die verwendete Pasta wird in der Pastamanufaktur von L’Osteria in Nürnberg hergestellt und anschließend schockgefroren, um die Qualität zu bewahren. Das Gericht besteht aus einer Tomatensauce mit Gemüse und italienischen Kräutern. Die Mahlzeit wird zum Preis von 8,90 Euro im Bordmenü „Wings Bistro“ von Eurowings erhältlich sein. Die Kooperation ist zunächst für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angelegt. Mit solchen Partnerschaften versuchen Fluggesellschaften, ihr Angebot an Bord zu verbessern und neue Anreize für Reisende zu schaffen.

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Tui nimmt neue Winterflugstrecke nach Skandinavien auf

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Winterangebot und nimmt eine neue Flugverbindung von Brüssel nach Skandinavien auf. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 21. März 2026 soll es wöchentliche Direktflüge mit Tui fly Belgium zum Scandinavian Mountains Airport geben. Der Flughafen, der an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen liegt, bietet Zugang zu drei Skigebieten, darunter Trysil in Norwegen sowie Stöten und Sälen in Schweden. Das Programm umfaßt neben den Skimöglichkeiten auch andere Winteraktivitäten wie Huskyschlittenfahrten und Safaris mit Schneemobilen. Mit dieser Erweiterung reagiert Tui auf die Nachfrage nach alternativen Winterreisezielen außerhalb der Alpen. Die angebotenen Reisepakete, die Flug und Unterkunft kombinieren, dienen dazu, den gesamten Reiseprozess für die Urlauber zu vereinfachen und ihnen direkte Zugänge zu den Wintersportorten zu ermöglichen.

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Bericht warnt vor Störung von GPS-Systemen über Nordeuropa

Ein gemeinsamer Bericht von Schweden und fünf weiteren Ländern warnt vor erheblichen Störungen der Satellitennavigation im Luftverkehr über Nordeuropa. Zwischen Januar und April 2025 wurden demnach rund 123.000 Flüge durch GPS-Störungen beeinträchtigt, was eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellt. Die Störungen, die mit Standorten in Russland in Verbindung gebracht werden, betrafen dem Bericht zufolge Flüge über Polen, den baltischen Staaten, Finnland und Schweden. In einigen Gebieten verzeichneten Flugzeuge in diesem Zeitraum in mehr als 40 Prozent der Fälle Fehler in ihren Navigationssystemen, wobei es zu falscher Positionsanzeige und Systemausfällen kam. Als Reaktion auf die Vorfälle haben die Behörden Warnungen an Fluggesellschaften herausgegeben. Der schwedische Verteidigungsminister erklärte, die Regierung sei auf andauernde Bedrohungen vorbereitet. Der Bericht wurde der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) übermittelt, um das Problem auf internationaler Ebene zu thematisieren und Gegenmaßnahmen zu koordinieren.

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Airbus liefert 61 Flugzeuge im August 2025 aus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat im Monat August 61 Verkehrsflugzeuge an insgesamt 39 Kunden ausgeliefert. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen neue Bestellungen für 99 Flugzeuge, was die anhaltende Nachfrage bestätigt. Die Auslieferungen verteilten sich auf verschiedene Modellreihen, wobei das Flugzeug des Typs A321neo mit 32 Einheiten die meisten Auslieferungen verzeichnete. Im Bereich der Bestellungen dominierten die Aufträge des Leasingunternehmens Avolon, das 75 Maschinen des Typs A321neo sowie 15 A330-900 orderte. Mit den August-Auslieferungen steigt die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge seit Jahresbeginn auf 434 Einheiten. Großbestellungen von Leasingfirmen wie Avolon gelten in der Branche als wichtiger Indikator, daß Fluggesellschaften ihre Flotten weiterhin modernisieren und expandieren.

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Ryanair reduziert Flugangebot auf Kanarenstrecken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot auf die Kanarischen Inseln. Für den kommenden Winterflugplan sollen nach Angaben des Unternehmens rund 400.000 Sitzplätze gestrichen werden, was auch den vollständigen Rückzug vom Flughafen Teneriffa Nord umfasst. Der Grund für die Entscheidung sei ein Streit mit der spanischen Flughafengesellschaft Aena über Flughafengebühren. Als Reaktion auf diese Anpassung haben mehrere andere Fluggesellschaften angekündigt, ihr Angebot auf den betroffenen Strecken zu erhöhen. Die Fluggesellschaft Iberia Express plant, 30.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten, die Hälfte davon am Flughafen Teneriffa Nord. Auch die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias prüft eine Ausweitung ihres Streckennetzes zum spanischen Festland. Das Unternehmen hat bereits kürzlich neue Verbindungen nach Städten wie Madrid, A Coruña und Valencia aufgenommen. Der Abzug von Ryanair betrifft vor allem Reisende aus der Region, die nach Festlandspanien wollen.

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Hamburg Airport schließt Startbahn für Wartungsarbeiten

Der Hamburg Airport wird vom 15. bis zum 26. September 2025 seine Start- und Landebahn 15/33 für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sperren. Während dieses Zeitraumes wird der gesamte Flugbetrieb über die zweite Piste geleitet, was eine vorübergehende Änderung der Flugrouten mit sich bringt. Die jährlichen Arbeiten sind laut dem Flughafenbetreiber notwendig, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten. Dazu gehören die Entfernung von Gummiabrieb, die Erneuerung von Markierungen und die Überprüfung der Startbahnbefeuerung sowie zugehöriger elektrischer Anlagen. Die Arbeiten werden gebündelt durchgeführt, um die Dauer der Sperrung kurz zu halten. Die Wartungsmaßnahmen stehen im Einklang mit den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Der Flughafen hatte die andere Start- und Landebahn bereits im Mai dieses Jahres gewartet. Aus diesem Grund können auch kurzfristige Tagessperrungen in unregelmäßigen Abständen erforderlich sein.

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Russischer Superjet 100 fliegt erstmals mit komplett einheimischen Komponenten

In Komsomolsk am Amur hat der erste Prototyp eines regionalen Passagierflugzeuges des Typs Yakovlev Superjet 100 einen ersten Testflug absolviert, der komplett mit russischen Bauteilen ausgerüstet ist. Das Flugzeug mit der Kennung 97024 flog rund eine Stunde und war dabei mit den neuen Triebwerken vom Typ PD-8 des russischen Herstellers Aviadvigatel ausgestattet. Das Projekt ist ein Versuch der russischen Luftfahrtindustrie, die Abhängigkeit von westlicher Ausrüstung zu überwinden. Das ursprüngliche Modell des Superjet verfügte noch über zahlreiche ausländische Komponenten, wie beispielsweise die Avionik und die Triebwerke, die in einem französisch-russischen Joint Venture gebaut wurden. Das jetzt vorgestellte Flugzeug entspricht dem Serienstandard, mit dem die künftige Produktion des Regionaljets sichergestellt werden soll. Derzeit befinden sich 24 weitere Exemplare in verschiedenen Bauphasen. Nach Angaben des Herstellers wurde auch die Produktionslinie auf die neuen russischen Bauteile umgestellt. Mit diesem Projekt wird der Plan verfolgt, die Kontinuität der Flugzeugfertigung für den heimischen Markt zu sichern.

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