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Dänemark übernimmt Mehrheit am Flughafen Kopenhagen

Die dänische Regierung hat den Kauf der kontrollierenden Anteile an der Københavns Lufthavne A/S, der Betreibergesellschaft des Flughafens Kopenhagen, abgeschlossen. Nach der Genehmigung durch die EU-Kommission am 16. Juli 2025 wurde die Transaktion am 30. September desselben Jahres vollzogen. Durch den Kauf hält der dänische Staat nunmehr eine überwältigende Mehrheit von rund 98,6 Prozent der Aktien am größten Flughafen des Landes. Der Flughafen Kopenhagen-Kastrup (CPH) ist der größte Flughafen in Skandinavien und ein zentrales Drehkreuz für Nordeuropa, insbesondere für die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines. Die vollständige Übernahme der Kontrolle durch den Staat markiert eine bedeutende Verschiebung in der Eigentümerstruktur des Flughafens, der als kritische nationale Infrastruktur betrachtet wird. Zuvor war der Flughafen über lange Jahre mehrheitlich in privatem Besitz. Die verbleibenden rund 1,4 Prozent der Aktien bleiben im Besitz privater Minderheitsaktionäre. Die Entscheidung der dänischen Regierung, die vollständige Kontrolle über den strategisch wichtigen Flughafen zu erlangen, war Teil einer längerfristigen Strategie. Sie soll dem Staat mehr direkten Einfluß auf die zukünftige Entwicklung und die Expansionspläne des Flughafens geben. Die EU-Kommission hatte zuvor die Transaktion aus wettbewerbsrechtlicher Sicht geprüft und genehmigt.

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Nach Play-Aus: Condor bietet Sondertarif für gestrandete Passagiere

Nach der plötzlichen Einstellung des Flugbetriebs der isländischen Fluggesellschaft Play reagiert der deutsche Ferienflieger Condor mit einem speziellen Rettungstarif für betroffene Passagiere. Zahlreiche Reisende, die über Island Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin, Paris und Prag gebucht hatten, befinden sich aktuell in einer belastenden Ausnahmesituation. Condor will den gestrandeten Kunden schnelle und unkomplizierte Unterstützung bieten. Der Sondertarif der Condor gilt ab sofort und kann von jedem Passagier in Anspruch genommen werden, der von der Betriebseinstellung betroffen ist – sowohl für bereits angetretene als auch für zukünftige Buchungen. Der Preis beträgt 300 Euro pro Person und Strecke, zuzüglich anfallender Steuern und Gebühren. Das Angebot gilt auf den Transatlantikstrecken der Condor von oder nach Berlin (BER), Paris (CDG) und Prag (PRG), wobei ein Umstieg am Drehkreuz Frankfurt (FRA) erforderlich ist. Die Aktion ist befristet bis zum 30. November 2025. Daniel de Carvalho, Direktor Marketing & Kommunikation a.i. bei Condor, betonte, daß man den Betroffenen in dieser herausfordernden Zeit zur Seite stehen wolle, um die entstandenen Unannehmlichkeiten bestmöglich zu lindern. Um den Rettungstarif nutzen zu können, müssen Passagiere lediglich ihre ursprüngliche Play-Buchung sowie ihre vollständigen Kontaktdaten an eine spezielle E-Mail-Adresse der Condor senden. Das Serviceteam der Condor kümmert sich anschließend persönlich um die zügige Abwicklung der Neubuchung.

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Neuer Umformer sichert Stromversorgung der Mariazellerbahn

Im EVN Kraftwerk Erlaufboden wird im Oktober 2025 ein neuer Umformer in Betrieb genommen, der künftig zur Stromversorgung der Mariazellerbahn dienen soll. Um eine reibungslose Inbetriebnahme zu gewährleisten, werden zwischen dem 1. und dem 9. Oktober umfangreiche Lasttests auf der Bahnstrecke durchgeführt. Die neue Anlage soll neben dem bestehenden Umformerwerk Klangen die Versorgungssicherheit der niederösterreichischen Schmalspurbahn gewährleisten. Die Mariazellerbahn benötigt für ihren elektrischen Betrieb eine spezielle Frequenz von 25 Hertz (Hz), während die reguläre Netzfrequenz 50 Hz beträgt. Die sogenannten Umformer sind für die Umwandlung dieser Frequenz unerläßlich. Die EVN Naturkraft erneuerte im Kraftwerk Erlaufboden einen nicht mehr betriebsfähigen Umformer über die letzten beiden Jahre. Die neue Anlage ist technisch in der Lage, sowohl Strom direkt aus Wasserkraft zu produzieren als auch die notwendige Frequenz aus dem 50-Hz-Netz umzuformen. Verkehrslandesrat Udo Landbauer informierte, daß die Lasttests in vier Nächten stattfinden. Dabei wird ein Halbstundentakt ohne Fahrgäste simuliert, um die Belastbarkeit des neuen Umformers umfassend zu prüfen. Die Geschäftsführer der NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft), Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, betonten, daß die Erneuerung die langfristige Strom- und Bahnstromerzeugung für die NÖVOG, die EVN und die gesamte Region sichere. Die Mariazellerbahn ist eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Österreichs und eine wichtige Infrastrukturachse in Niederösterreich.

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Pilatus übergibt ersten PC-12 PRO an Ex-HP-Chef

Die schweizerische Flugzeugbauerin Pilatus Aircraft hat den ersten PC-12 PRO, die neueste Version ihres weltweit meistverkauften einmotorigen Turboprop-Flugzeuges, an den Erstkunden Dion Weisler ausgeliefert. Weisler, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von HP, ist ein langjähriger Kunde und flog sein brandneues Flugzeug persönlich von der Schweiz nach Australien über. Die offizielle Übergabe des im Frühjahr 2025 lancierten Modells markiert einen wichtigen Meilenstein für den Hersteller. Der PC-12 PRO ist das vierte Flugzeug dieses Typs für Dion Weisler, was ein deutliches Zeichen für sein Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Maschine ist. Im Zentrum des neuen Modells steht das Pilatus Advanced Cockpit Environment (ACE), basierend auf dem Garmin G3000 Prime. Weisler hob besonders die neue Sicherheitsfunktion „Safety Autoland“ hervor, welche bei einer Flugunfähigkeit des Piloten automatisch die Kontrolle übernimmt und das Flugzeug sicher zum nächstgelegenen Flughafen bringt. Dieses System sei für ihn von unschätzbarem Wert für die Sicherheit aller Insassen. Die Überführung des Flugzeuges nach Adelaide, Südaustralien, dauerte sechs Tage und umfasste 41 Flugstunden. Die Route führte über mehrere Zwischenstopps in Kreta, Ägypten, Indien und Malaysia. Der PC-12 PRO ist mit der neuesten Version des Pratt & Whitney Canada PT6-Triebwerkes ausgestattet, welches sich in über elf Millionen Flugstunden in der PC-12-Flotte bewährt hat. Durch die Kombination einer digitalen Schubregelung (Autothrottle-System) und des vollautomatischen elektronischen Motor- und Propellersteuerungssystems (EPECS) wird die Arbeitsbelastung des Piloten reduziert und die Leistung optimiert.

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Mitteldeutsche Flughäfen starten mit erhöhter Kapazität in die Herbstferien

Mit dem Beginn der Herbstferien in Sachsen und Thüringen verzeichnen die Mitteldeutschen Flughäfen eine starke Reisetätigkeit. Von Freitag bis Sonntag (3. bis 5. Oktober 2025) heben an den beiden Standorten Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 177 Flugzeuge zu Urlaubsregionen, europäischen Metropolen und internationalen Drehkreuzen ab. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 19 zusätzliche Abflüge. Die Herbstferien zählen traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten an den mitteldeutschen Airports. Die geplante Kapazität übertrifft sogar die Abflugzahlen der diesjährigen Sommerferien. Am Leipzig/Halle Airport werden in der Ferienwoche bis zu 236 Abflüge erwartet, von Dresden aus bis zu 113 Starts pro Woche. Der Fokus liegt auf Sonnenzielen am Mittelmeer, im Atlantik sowie am Roten Meer. Zu den Top-Zielen gehören Antalya, welches allein ab Leipzig/Halle 37mal angeflogen wird, Hurghada, Palma de Mallorca und Heraklion. Neben den Ferienzielen wird auch der Linienverkehr zu den internationalen Drehkreuzen stark frequentiert. Ab Leipzig/Halle sind 21 Linienflüge geplant, davon 15 nach Frankfurt. Die Verbindungen nach Wien und Istanbul ermöglichen Reisenden die Weiterreise zu Zielen weltweit. Der Flughafen Dresden bietet neben Ferienzielen wie Antalya und Palma 26 Flüge zu Drehkreuzen an, darunter 13 nach Frankfurt und elf nach München, welche hauptsächlich von der Lufthansa bedient werden. Swiss ergänzt das Angebot mit Flügen nach Zürich.

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Weltluftfracht verzeichnet sechsten Wachstumsmonat in Folge

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Zahlen für die globalen Luftfrachtmärkte im August 2025 veröffentlicht, welche einen anhaltenden Aufwärtstrend in der Branche belegen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Frachttonnenkilometern (CTK), stieg im Vergleich zum Vorjahresniveau um 4,1 Prozent und verzeichnete damit den sechsten Wachstumsmonat in Folge. Die verfügbare Kapazität (ACTK) erhöhte sich gleichzeitig um 3,7 Prozent. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, erklärte, daß die Volumina trotz veränderter globaler Handelsmuster weiter zunähmen. Die Luftfracht profitiere aktuell von einer Verlagerung gewisser hochwertiger Güter vom Seeweg auf den Luftweg. Versender versuchten damit, das Risiko von Zolländerungen und Handelsunsicherheiten zu minimieren. Die Wachstumsmuster deuteten darauf hin, daß ein Teil der Fracht aus Nordamerika abgezogen werde, was zu einem stärkeren Wachstum auf Handelsrouten wie Europa–Asien, Innerhalb Asiens und Afrika–Asien führe. Regional betrachtet verzeichneten die afrikanischen Fluggesellschaften mit einem Anstieg der Nachfrage um 11,0 Prozent das stärkste Wachstum, gefolgt von den Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum mit 9,8 Prozent. Im Gegensatz dazu erlebten die nordamerikanischen Fluggesellschaften einen Rückgang der Luftfrachtnachfrage um 2,1 Prozent, das niedrigste Wachstum aller Regionen. Auf den Handelsrouten verzeichneten Europa–Asien (+13,0 Prozent) und Innerhalb Asiens (+12,4 Prozent) ein robustes zweistelliges Wachstum. Der globale Fertigungs-PMI zeigte im August mit 51,75 den stärksten Wert seit Juni 2024, was den steigenden Optimismus in der Fertigung belegt.

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German Airways präsentieren Passagierjet im Rennsport-Design

Kurz vor dem entscheidenden Finale auf dem Hockenheimring präsentierte die Tourenwagenserie DTM gemeinsam mit der Fluggesellschaft German Airways einen Passagierjet im Rennsport-Design. Eine Embraer E190-100LR mit der Kennung D-AMWO fliegt ab sofort im Linienverkehr, unter anderem zwischen verschiedenen deutschen Flughäfen und Amsterdam, als fliegender Markenbotschafter für die DTM. Die offizielle Vorstellung fand im Rahmen einer Pressekonferenz am Köln Bonn Airport statt. Die Kooperation zwischen der DTM und German Airways, der zweitältesten Fluggesellschaft Deutschlands, ist eine Erweiterung einer bereits bestehenden Partnerschaft. German Airways ist bereits Partner von HRT Ford Performance und unterstützt den Ford Mustang GT3 von Fabio Scherer in der DTM sowie die Tabellenführer Salman Owega und Finn Wiebelhaus im ADAC GT Masters. Das Design des 100-sitzigen Flugzeuges ziert das Key Visual und das Logo der Rennserie sowie das spezielle Design des Rennwagens von Fabio Scherer. Auch im Innenraum des Jets wird die DTM durch Informationen und spezielle Head Rest Covers sichtbar gemacht. ADAC Motorsportchef Thomas Voss betonte, daß die spektakuläre Präsenz über den Wolken die Faszination von Rennwagen und Flugzeugen kombiniere und viele Motorsportfans begeistern werde. Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways, hob die perfekte Verbindung von Fliegen und Motorsport hervor, da in beiden Bereichen Geschwindigkeit, Präzision und technische Perfektion eine zentrale Rolle spielten. German Airways ist offizieller Eventpartner beim DTM-Finale am Hockenheimring und betreibt eine Flotte von acht Embraer E190-100LR-Jets, welche europaweit im Wetlease und Einzelcharter eingesetzt werden.

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Österreichs Qualitätshotellerie setzt auf Digitalisierung und KI

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) sieht in der konsequenten Digitalisierung einen Schlüssel zur Steigerung der Wertschöpfung in der heimischen Hotellerie. Eine aktuelle Technologieumfrage unter 249 Qualitätshotels in ganz Österreich zeichnet das Bild einer dynamischen Branche, welche neue digitale Lösungen testet und implementiert. Praktisch alle befragten Hotels setzen auf Property Management Systeme, und 84 Prozent nutzen Channel Manager für die Vertriebssteuerung. Besonders auffällig ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI): Bereits 63 Prozent der Top-Hotels nutzen KI in verschiedenen Ausprägungen, am häufigsten für die Texterstellung, die automatisierte Beantwortung von Gästeanfragen und die Datenanalyse. Laut ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer fungieren die Qualitätshotels als „Labors und Leuchttürme“ für einen Innovationsschub in der gesamten Tourismusbranche. Die gesammelten Erfahrungen sollen als Best Practices in die breite Masse der kleinen und mittleren Tourismusbetriebe (KMU) getragen werden. Die Investitionsbereitschaft für digitale Lösungen ist hoch: 69 Prozent der Hotels investieren jährlich bis zu 50.000 Euro, wobei 12 Prozent sogar mehr als 100.000 Euro pro Jahr aufwenden. Die Hälfte der Betriebe plant, diese Summen künftig noch zu erhöhen. Die ÖHV sieht direkte und meßbare Effekte der Investitionen, darunter eine höhere Effizienz in Reservierung und Rezeption, mehr Direktbuchungen und verbesserte Wettbewerbsvorteile durch datenbasierte Entscheidungen. Die ÖHV fordert die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verbessern, etwa durch steuerliche Anreize für Digitalisierungsinvestitionen und eine Digitale Bildungsoffensive, um Innovation breiter in die gesamte Wirtschaft zu tragen und damit Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit in Österreich zu sichern.

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IATA-Daten: Globaler Reiseverkehr erreicht Rekordniveau im August 2025

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Daten zur globalen Passagiernachfrage für den Monat August 2025 veröffentlicht, welche einen neuen Höchststand der Spitzenreisesaison im nördlichen Sommer bestätigen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum August 2024 um 4,6 Prozent. Die gesamte Kapazität (ASK) erhöhte sich um 4,5 Prozent. Der Sitzladefaktor (PLF) erreichte mit 86,0 Prozent einen Rekordwert für diesen Monat. Besonders die internationale Nachfrage trieb das Wachstum an und war für 87 Prozent des Nettoanstiegs der globalen RPK im August verantwortlich. Die internationale Nachfrage stieg um 6,6 Prozent. Regionale Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 9,8 Prozent das stärkste Wachstum, angetrieben durch eine robuste Nachfrage aus China und Japan. Auch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten (Middle Eastern carriers) verzeichneten einen Anstieg der Nachfrage um 8,2 Prozent. Demgegenüber stieg die Inlandsnachfrage (Domestic demand) weltweit nur um 1,5 Prozent, wobei die US-Inlandsflüge sogar einen Rückgang des Sitzladefaktors verzeichneten. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, betonte, daß das globale Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen keine Anzeichen einer Abschwächung zeige. Für die kommenden Monate seien Flugpläne mit einer um 3,4 Prozent höheren Kapazität geplant. Angesichts der Effizienzmaximierung bei den Fluggesellschaften sei es umso wichtiger, daß der Flugzeugbau die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette löse. Der hohe Sitzladefaktor von 86,0 Prozent belege, daß die Flugzeuge effizienter als je zuvor ausgelastet waren.

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Flughafen Schiphol erwägt Verzicht auf geplante Gebührenerhöhung

Der Flughafen Amsterdam Schiphol plant, die für das Jahr 2026 vorgesehene Erhöhung der Flughafengebühren um fünf Prozent auszusetzen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Kosten für Fluggesellschaften und Passagiere stabil zu halten. Die Entscheidung folgt auf eine bereits erfolgte, signifikante Anhebung der Gebühren um 41 Prozent im Jahr 2025. Diese kräftige Erhöhung wurde ursprünglich zur Finanzierung von Qualitätsverbesserungen und Modernisierungsmaßnahmen am Flughafen eingeführt. Der Flughafen begründet den nunmehr vorgeschlagenen Verzicht auf die weitere Erhöhung mit seiner starken finanziellen Leistung und dem Rücklauf der Fluggesellschaften. Das Management des Amsterdam Schiphol Airports hat vorgeschlagen, einen freiwilligen Beitrag aus eigenen Mitteln zu leisten, um die geplante Gebührensteigerung zu kompensieren. Mit diesem Schritt soll ein Gleichgewicht zwischen den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur des Flughafens und der Beibehaltung der Kostenwettbewerbsfähigkeit erzielt werden. Die niederländische Regierung gilt als Mehrheitseigentümer des Flughafens. Derzeit führt der Flughafen Konsultationen mit den Fluggesellschaften, um eine abschließende Einigung zu erzielen. Eine endgültige Entscheidung über die Flughafengebühren für das Jahr 2026 wird bis Ende Oktober erwartet. Die Gebührenstruktur von Schiphol ist ein wichtiger Faktor für die am Flughafen operierenden Airlines, wie etwa die KLM Royal Dutch Airlines, welche Amsterdam als ihr Hauptdrehkreuz nutzt. Die Erhöhung im Jahr 2025 hatte zuvor bei den Fluggesellschaften, die am drittgrößten Frachtflughafen Europas operieren, für Kritik gesorgt.

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