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United Airlines erhält FAA-Zulassung für Starlink auf Boeing 737-800

Die Fluggesellschaft United Airlines hat von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) die Zulassung für die Installation des Starlink-Satelliteninternets auf ihren Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 erhalten. Damit kann das Unternehmen das Hochgeschwindigkeitsinternet des Raumfahrtunternehmens SpaceX nun auch auf ihren wichtigen Schmalrumpfjets anbieten. Der erste kommerzielle Flug mit dem ausgerüsteten Flugzeug soll am 15. Oktober starten. Bereits im März hatte United Airlines die Zulassung für das Satelliten-Internetsystem auf ihren Embraer 175 Regionalflugzeugen erhalten. Die aktuelle Genehmigung der FAA stellt eine Ergänzung des Typenzertifikats für die Boeing 737-800 dar. Das Unternehmen hatte zuvor einen Vertrag mit Starlink, der Internetsparte von Elon Musk, abgeschlossen. Die Nutzung der Internetverbindung soll Mitgliedern des Vielfliegerprogramms „MileagePlus“ kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Auf der Regionalflotte von United Airlines ist das Starlink-System bereits auf mehr als der Hälfte der Flugzeuge installiert. Die Airline rüstet nach eigenen Angaben etwa 50 Regionaljets monatlich mit der Technologie aus. Das Starlink-System ermöglicht laut Unternehmensangaben Internetgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde. Eine interne Bewertung zeigte, daß 90 Prozent der Kunden auf den bereits ausgestatteten Regionalflügen die Streaming-Möglichkeiten positiv beurteilten. Mit dem Ausbau auf die Boeing 737-800 wird die Verfügbarkeit des Hochgeschwindigkeitsinternets auf dem Großteil der Kurz- und Mittelstreckenflotte von United Airlines deutlich erhöht.

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Aus Aeroitalia wird Air Italy

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia sieht sich gezwungen, ihren Namen und Markenauftritt zu ändern. Ein Gericht hatte entschieden, daß die bisherige Bezeichnung und das Erscheinungsbild der Airline zu nah an der Markenidentität der früheren Alitalia angelehnt seien. Die Markenrechte der Alitalia liegen bei der staatlich kontrollierten Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Firmenchef Gaetano Intrieri bestätigte der italienischen Zeitung La Repubblica, daß Aeroitalia künftig unter dem Namen Air Italy am Markt auftreten werde. Intrieri begründet diesen Schritt damit, daß der Markenname Air Italy seiner Einschätzung nach wieder frei verfügbar sei. Die gleichnamige sardinische Fluggesellschaft, die diesen Namen zuvor trug und zeitweise dem Qatar Airways-Konzern gehörte, hatte ihren Flugbetrieb bereits im Februar 2020 eingestellt. Die Verwendung des Namens Air Italy würde somit eine juristische Auseinandersetzung mit der ITA Airways vermeiden. Trotz der gerichtlichen Beanstandungen will Aeroitalia das markante Trikolore-Design – die Farben der italienischen Flagge – beibehalten. Das Design soll jedoch in modifizierter Form zum Einsatz kommen. Die Aeroitalia hatte ihren Betrieb 2022 aufgenommen und bedient hauptsächlich nationale und europäische Strecken. Mit der erzwungenen Namensänderung reagiert die junge Fluggesellschaft auf den fortwährenden Druck etablierter Marktteilnehmer, die ihre Markenrechte verteidigen.

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Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß. Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt. Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

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Streit um Antidiskriminierung: Flughafen Atlanta verliert Millionen-Förderung

Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, gemessen am Passagieraufkommen der größte Flughafen der Welt, hat staatliche Bundesfördergelder in Höhe von über 57 Millionen Dollar verloren. Hintergrund ist ein Disput zwischen der Stadt Atlanta und der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) über neue Vertragsbedingungen. Die Stadt weigerte sich, Klauseln zu Diversity-, Equity- und Inclusion-Programmen (DEI) zu akzeptieren, die von der FAA verlangt werden. Die verweigerten Gelder waren unter anderem für die Sanierung von Toiletten, Reparaturen an Rollbahnen und andere Infrastrukturprojekte des Flughafens vorgesehen. Die Kontroverse geht auf eine Anordnung aus der Zeit der Regierung Donald Trump zurück. Sie schreibt vor, daß Empfänger von Fördergeldern des Verkehrsministeriums die Akzeptanz von Änderungen der Antidiskriminierungsgesetze bestätigen müssen. Während andere große Städte wie New York, San Francisco und Boston rechtlich gegen die Vorgabe vorgingen, verweigerte Atlanta die Unterzeichnung gänzlich. Die FAA entzog daraufhin nach Ablauf der Frist am 1. August die Mittel. Die Stadtverwaltung von Atlanta erklärte, daß die entzogenen Gelder den laufenden Betrieb des Hartsfield-Jackson Atlanta Airports nicht beeinträchtigen würden. Die Bundesförderung mache weniger als zehn Prozent des auf sechs Jahre angelegten Investitionsprogramms von insgesamt zehn Milliarden Dollar aus. Die Stadt äußerte die Überzeugung, daß der Flughafen alternative Finanzierungsquellen nutzen könne, ohne daß dies zu einer Belastung für Kunden oder Dienstleister führen werde. Der Flughafen Atlanta gilt als ein bedeutendes Drehkreuz der Fluggesellschaft Delta Air Lines und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.

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Lufthansa enthüllt Sonderlackierung zum 100-jährigen Jubiläum

Die Lufthansa hat anläßlich ihres 100-jährigen Gründungsjubiläums im Jahre 2026 eine neue Sonderlackierung vorgestellt. Ab Dezember 2025 wird eine neue Maschine des Typs Boeing 787-9 das neu gestaltete Symbol der Lufthansa, den Kranich, um die Welt tragen. Das Design soll Tradition, Zukunft, Bewegung und Eleganz vereinen und dient als fliegender Botschafter für das bedeutende Jubiläum der Fluggesellschaft. Das besondere Design zeichnet sich durch einen blauen Flugzeugrumpf aus, über den ein weißer Kranich zu schweben scheint. Ein optischer Effekt läßt die Flügel des Vogels in die Tragflächen des Flugzeugs übergehen. Der Kranich, welcher bereits im Jahre 1918 vom Grafiker und Architekten Otto Firle als Markenzeichen entworfen wurde, gilt seit Jahrzehnten als unverwechselbares Erkennungsmerkmal der Lufthansa. Neben dem Kranich sind auf dem Rumpf die Jahreszahlen „1926 / 2026“ sowie die Zahl „100“ integriert, welche an das Gründungsjubiläum erinnern. Die Boeing 787-9 mit der Kennung D-ABPU erhielt die Sonderlackierung im amerikanischen Charleston. Die Übergabe des Flugzeugs an die Lufthansa in Frankfurt wird voraussichtlich im November 2025 erfolgen. Die Maschine ist mit der neuen Allegris-Ausstattung des Konzerns ausgerüstet und soll ab Dezember 2025 regulär im Liniendienst eingesetzt werden. Jens Ritter, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Airlines, hob die Symbolik des Kranichs hervor, der für Werte wie Sicherheit, Pioniergeist und Premiumqualität stehe, und betonte, daß die Sonderlackierung ein Bekenntnis zur Tradition sei.

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Griechische Airlines reagieren auf angekündigten Generalstreik

Die griechischen Fluggesellschaften Aegean und Olympic Air haben auf den für Mittwoch, den 1. Oktober 2025, angekündigten 24-Stunden-Generalstreik in Griechenland reagiert. Der Streik, zu dem die Gewerkschaft Adedy aufgerufen hat, soll auch die Fluglotsen erfassen, was zu massiven Beeinträchtigungen im griechischen Luftverkehr führen könnte. Die Airlines informieren ihre Passagiere mit Tickets für diesen Tag über spezielle Kulanzregelungen. Obwohl eine gerichtliche Entscheidung über die Rechtmäßigkeit und die Beteiligung der Fluglotsen am Streik noch aussteht, bieten Aegean und Olympic Air ihren Kunden bereits jetzt flexible Umbuchungsmöglichkeiten an. Fluggäste haben die Option, ihr Ticket kostenfrei und ohne die Zahlung einer Tarifdifferenz auf ein anderes Datum umzubuchen. Alternativ können Passagiere ihre Buchung stornieren und einen Gutschein für eine spätere Reise erhalten. Derzeit behalten die Fluggesellschaften ihre veröffentlichten Flugpläne unverändert bei. Die definitive Anpassung der Flugpläne hängt von dem Urteil des zuständigen Gerichts ab, das den Streik der Fluglotsen noch aussetzen könnte. Generalstreiks in Griechenland führen regelmäßig zu erheblichen Störungen im öffentlichen Leben und im Reiseverkehr. Die Adedy vertritt die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und ruft häufig zu Arbeitsniederlegungen auf, um gegen Sparmaßnahmen oder Reformen der Regierung zu protestieren.

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Lufthansa Group setzt auf tiefere Integration und legt neue Finanzziele fest

Die Lufthansa Group hat auf ihrem Kapitalmarkttag in München eine umfassende strategische Neuausrichtung vorgestellt und ehrgeizige mittelfristige Finanzziele bis zum Ende der Dekade bekanntgegeben. Im Zentrum der Strategie steht eine tiefere Integration der Konzernstruktur, um durch eine engere Zusammenarbeit der Gruppenfunktionen und Airlines Synergien zu heben und die Effizienz zu steigern. Das Unternehmen bekräftigte den Fokus auf vier strategische Säulen: die Netzwerk Airlines, Eurowings (Point-to-Point), Lufthansa Technik (MRO) und Lufthansa Cargo (Logistik). Bei den Netzwerk Airlines (Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways) soll die Integration weiter vertieft werden, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Steuerung des gesamten kommerziellen Angebots zu optimieren. Der Konzern profitiert dabei von einer weiterhin starken globalen Nachfrage, die auf ein begrenztes Angebot durch Verzögerungen bei Flugzeug- und Triebwerksherstellern trifft. Eine zentrale Rolle spielt die größte Flottenmodernisierung in der Unternehmensgeschichte, durch die bis 2030 mehr als 230 neue Flugzeuge, davon 100 Langstreckenflugzeuge, erwartet werden. Bei Eurowings wird nach der erfolgreichen Restrukturierung der Ausbau des Freizeitreise-Angebotes vorangetrieben, wobei der neue Reiseveranstalter Eurowings Holidays innerhalb kürzester Zeit unter die Top Ten der deutschen Reiseveranstalter aufsteigen soll. Auch die Bereiche Wartung und Logistik sollen deutlich wachsen. Lufthansa Technik (MRO) verfolgt das Zukunftsprogramm „Ambition 2030“ mit dem Ziel, Umsatz und Gewinn durch Investitionen in Standorte und digitale Geschäftsmodelle signifikant zu steigern und das neue Geschäftsfeld „Defense“ aufzubauen. Lufthansa Cargo investiert 600 Millionen Euro in das Drehkreuz Frankfurt und setzt auf Digitalisierung, um in die weltweiten Top 3 im Luftfrachtbereich aufzusteigen. Um die Effizienz durch die digitale Transformation zu

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Rückläufiges Investitionsvolumen im österreichischen Hotelmarkt

Der österreichische Hotelimmobilienmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Rückgang beim gesamten Transaktionsvolumen. Dieses sank österreichweit um 54 Prozent auf 79,2 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Deals fiel drastisch um 75 Prozent auf nur 18 ab. Im historischen Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, als das Volumen noch bei 438 Millionen Euro lag, bedeutet dies sogar einen Rückgang von 82 Prozent. Trotz der allgemein schwachen Investmentaktivität zeigten sich regionale Lichtblicke. Das Bundesland Tirol führte die Rangliste der Hoteltransaktionen an und erzielte mit elf Deals knapp die Hälfte des österreichweiten Gesamtvolumens (41,0 Millionen Euro). Salzburg konnte sein Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2025 sogar um vier Prozent auf 15,9 Millionen Euro steigern. Vera Woschnagg, Geschäftsführerin der Austria Real GmbH, betont jedoch, daß die derzeitige Phase des Marktes spannende Chancen für Investoren biete, die attraktive Objekte zu Konditionen sichern könnten, die in Aufschwungphasen nicht möglich seien. Die Analyse der Käuferstruktur zeigt, daß Unternehmen mit 70 Prozent den größten Anteil am Marktgeschehen ausmachten, gefolgt von Privatpersonen (28 Prozent). Internationale Investoren waren mit nur elf Prozent eher zurückhaltend und stammten größtenteils aus Deutschland. Besonders aktiv traten eigenkapitalstarke Käufer wie Family Offices und sogenannte Owner-Operators in Erscheinung. Gleichzeitig blieb die Nachfrage im Tourismusgeschäft positiv: Die Zahl der Nächtigungen stieg im ersten Halbjahr leicht an (plus 0,4 Prozent), wobei Wien sogar ein Plus von sechs Prozent verzeichnen konnte. Die höchsten Zimmerpreise, berechnet auf Basis des Kaufpreises pro Zimmer, wurden in Tirol mit 268.275 Euro und in Salzburg mit 245.515 Euro erzielt, jeweils für Vier-Sterne-Superior-Hotels. Die Daten

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Gemeindealpe Mitterbach erringt Triplegold bei Skiareatest

Die Gemeindealpe Mitterbach in Niederösterreich ist beim sogenannten Skiareatest für die Sommersaison 2025 mit dem „Internationalen Sommergütesiegel“ in Triplegold ausgezeichnet worden. Zusätzlich erhielt die Destination vier weitere Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Das Prüfteam des Skiareatest, welches seit dreißig Jahren Tourismusdestinationen im europäischen Alpenraum anonym bewertet, bescheinigte der Gemeindealpe Mitterbach eine beeindruckende Bilanz. Neben der höchsten Auszeichnung in Triplegold wurden der Erlebnisberg vier weitere Awards zuerkannt: in den Kategorien „Erlebnis & Familienberg“, „Ideen & Umsetzung“ und „Fun & Action“ sowie die Cleanliness-Trophy. Die anonymen Tester besuchten die Gemeindealpe unangekündigt und bewerteten das Angebot in insgesamt fünfzehn Kategorien, zu denen unter anderem die Sicherheit, die Fahrbetriebsmittel, die Mountaincarts und die Qualität des Personals zählen. Udo Landbauer, Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter von Niederösterreich, gratulierte dem Team zu dem Erfolg und betonte die Wichtigkeit der Leistung für die Landsleute. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, dankten den Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz die besonderen Bergerlebnisse für die Gäste schaffen würden. Die Sommersaison auf der Gemeindealpe Mitterbach läuft noch bis zum 2. November 2025. Besuchern wird ein vielfältiges Angebot geboten, das von der 4,6 Kilometer langen Mountaincartstrecke und dem neuen Mountain Escape Spiel bis zu gut markierten Wanderwegen reicht. Im Gipfelbereich gibt es einen 800 Meter langen Panoramarundweg, der auch für Kinderwägen geeignet ist, sowie das Bergrestaurant Terzerhaus mit regionaler Kulinarik. Die zwei Sesselbahnen befördern die Gäste bequem von 800 auf 1.626 Meter Seehöhe.

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Österreich feiert Brausilvester und seine Bierkultur

Österreich begeht am 30. September 2025, dem Tag des österreichischen Bieres, das sogenannte Brausilvester. Dieser Tag markierte in früheren Zeiten das Ende des Braujahres und zugleich das Ende des sommerlichen Herstellungsverbotes für Bier. In der Zeit vor 1841 durfte Bier nur zwischen den Feiertagen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) gebraut werden, da die hohen Temperaturen das wärmeempfindliche Getränk im Sommer negativ beeinflußt hätten. Eine Revolution in der Braukunst wurde 1841 durch Anton Dreher aus Schwechat ausgelöst, als er das helle Lagerbier erfand. Dieses war das erste Bier der Welt, das ganzjährig genossen werden konnte. Das Lagerbier trat von Österreich aus seinen Siegeszug um die Welt an und ist heute der meistgetrunkene Bierstil weltweit. Die österreichische Brauwirtschaft, deren Wurzeln auf den im Jahre 1850 gegründeten „Brauherren-Verein“ zurückgehen, spielt heute mit knapp 350 Braustätten und einem jährlichen Ausstoß von rund 10 Millionen Hektolitern eine wichtige Rolle. Der Umsatz der Brauereien lag 2024 bei über 1,4 Milliarden Euro. Das Bierland Österreich ist auch im Bereich der Biergenuß-Kultur international führend. Tausende von Österreichern haben Prüfungen zum Bier-Jungsommelier oder Biersommelier abgelegt. Das österreichische Nationalteam, bestehend aus den zehn besten Sommeliers des Landes, errang bei der Biersommelier-Weltmeisterschaft 2025 sogar die Goldmedaille im Mannschaftsbewerb. Zudem sind die Biere des Landes im internationalen Wettbewerb überaus erfolgreich: Beim renommierten European Beer Star 2025 wurden 14 heimische Biere mit Medaillen ausgezeichnet, davon sieben mit Gold. Florian Berger, Geschäftsführer des Verbands der Brauereien Österreichs, unterstrich, daß der Erfolg auf der Verwendung von hochqualitativen Rohstoffen, die bevorzugt aus der Region

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