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Rewe setzt im Tourismusgeschäft auf Hotellerie und Zusatzangebote

Der Lebensmittel- und Touristikkonzern Rewe betrachtet seine Touristiksparte weiterhin als einen wichtigen Wachstumstreiber. Konzernchef Lionel Souque sieht jedoch insbesondere im Geschäft mit Pauschalreisen nur eine bedingte Ertragskraft. Neue Impulse sollen daher vom Ausbau des eigenen Hotelportfolios und verstärkten Zusatzverkäufen kommen. Die Tourismussparte des Konzerns, die unter der Dachmarke DER Touristik firmiert, gehört zu den führenden Reiseanbietern in Europa. Das Unternehmen plant nun, das Hotelgeschäft stärker zu fokussieren. Besonders in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sollen die eigenen Marken wie Aldiana, lti oder Calimera ausgebaut werden. Die Strategie zielt darauf ab, höhere Erträge zu erzielen, daß die Margen im klassischen Geschäft mit Pauschalreisen unter Druck stehen. Zusätzliche Einnahmen durch Nebengeschäfte wie Reiseversicherungen, Mietwagen oder Ausflüge gelten ebenfalls als entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung. Die neue Ausrichtung spiegelt einen Trend in der Reisebranche wider, daß die Unternehmen versuchen, die Ertragskraft durch vertikale Integration und Zusatzgeschäfte zu steigern.

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Juli-Buchungen: Starkes Last-Minute-Geschäft bei Urlaubsreisen

Das Last-Minute-Geschäft für pauschale Urlaubsreisen hat im Juli eine deutliche Steigerung verzeichnet. Laut einer Analyse von Travel Data + Analytics machten kurzfristige Buchungen für Abreisen im Juli und August 38 Prozent des Monatsumsatzes aus. Das Marktforschungsunternehmen führt dies unter anderem auf das verregnete Wetter in Deutschland zurück. Die Umsätze der laufenden Sommersaison übertreffen den Vorjahreswert kumuliert um sechs Prozent. Dabei bleibt die Anzahl der gebuchten Urlauber etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Buchungen für den Winter 2025/26 machen ein Fünftel des Monatsumsatzes aus. Das kumulierte Umsatzplus beträgt für die Wintersaison elf Prozent. Fernreisen werden weiterhin überdurchschnittlich stark nachgefragt, wobei die Emirate und die Kapverden besondere Zuwächse erzielten. Die Kanarischen Inseln bleiben das beliebteste Winterreiseziel, gefolgt von Ägypten. Die Türkei verzeichnete dagegen einen Rückgang bei den Passagierzahlen. Zudem sei im Juli ein deutlicher Anstieg bei den Frühbuchungen für den Sommer 2026 zu beobachten. Diese machten bereits zwölf Prozent des Monatsumsatzes aus, was einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

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Prozeß um FTI-Insolvenz: Familie verklagt Check24 auf Schadensersatz

 Eine Familie aus dem Rhein-Main-Gebiet hat das Online-Portal Check24 auf Schadensersatz in Höhe von 7.725 Euro verklagt. Die Klage bezieht sich auf verlorene Kosten für Hotelübernachtungen, die über Check24 bei dem insolventen Reiseveranstalter FTI gebucht wurden. Der Anwalt der Familie, Reiserechtler Holger Hopperdietzel, wirft dem Buchungsportal vor, seine Informationspflichten gegenüber Verbrauchern verletzt zu haben. Seiner Auffassung nach hätte die wirtschaftliche Schieflage von FTI bereits im Vorfeld der Buchung erkennbar sein müssen. Die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht München ist für den 8. Oktober angesetzt. Das Verfahren könnte eine Signalwirkung für die gesamte Reisebranche haben. Sollte das Gericht der Argumentation der Kläger folgen, würde die Frage aufkommen, ab welchem Zeitpunkt Online-Portale und Reisebüros verpflichtet sind, ihre Kunden vor den Finanzproblemen von Reiseveranstaltern zu warnen. Die FTI-Insolvenz hatte bereits dazu geführt, daß die Kundengeldabsicherung für Einzelleistungen wie Hotelbuchungen keine Deckung bietet.

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IATA schlägt Anhebung des Piloten-Alters auf 67 Jahre vor

Der internationale Luftfahrt-Dachverband IATA hat einen Vorschlag zur Anhebung der Altersgrenze für Piloten in Mehrmann-Cockpits von 65 auf 67 Jahre vorgelegt. Der Vorstoß zielt darauf ab, dem wachsenden Mangel an Cockpitpersonal in der Luftfahrtbranche entgegenzuwirken. In einem Arbeitspapier an die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO argumentiert die IATA, daß eine ähnliche Anhebung der Altersgrenze von 60 auf 65 Jahre im Jahr 2006 keine negativen Auswirkungen auf die Flugsicherheit gehabt habe. Zugleich fordert der Verband die Einführung von einheitlichen medizinischen Prüfungen zur Sicherung der Qualität. Die IATA betont, daß die Altersanpassung als Teil internationaler Bemühungen zu verstehen sei, den steigenden Personalbedarf in der Luftfahrt langfristig zu decken. Die Branche verzeichne weltweit einen Engpaß an qualifizierten Flugzeugführern. Der Vorschlag betrifft ausschließlich Piloten, die mit einem weiteren Flugzeugführer im Cockpit tätig sind. Die Entscheidung über die Anpassung der Altersgrenze liegt bei der ICAO.

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Flughafen Hannover erweitert Winterflugplan 2025/26

Der Flughafen Hannover hat eine Erweiterung seines Winterflugplans bekanntgegeben. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings, Corendon und Sundair, nehmen neue Routen auf oder verlängern bestehende Verbindungen. Eurowings fliegt ab dem 29. Oktober zweimal wöchentlich nach Marrakesch. Ebenfalls neu im Winterflugplan der Lufthansa-Tochter sind Direktflüge nach Dubai und Funchal auf Madeira. Zudem werden Sommerziele wie Malaga, Rom, Mailand und Erbil auch im Winter angeflogen. Auch andere Airlines bauen ihr Angebot aus. Corendon nimmt zwei wöchentliche Flüge nach Sharm El Sheik auf, während Sundair ab November die Strecke nach Beirut bedient, die bereits von Eurowings angeflogen wird. Die italienische Fluggesellschaft Sky Alps führt die Verbindung nach Bozen ebenfalls im Winter fort. Die Anpassungen im Flugplan sollen das Angebot an touristischen Zielen und Verbindungen zu Hauptstädten erweitern. Der Ausbau des Flugangebotes am Flughafen Hannover zeigt eine gesteigerte Nachfrage und das gestärkte Engagement der Fluggesellschaften am Standort.

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Flughafen Helsinki nimmt dritte Startbahn wieder in Betrieb

Der Flughafen Helsinki hat die Renovierung seiner Start- und Landebahn 2 abgeschlossen und wird ab Montag, 1. September 2025, wieder mit drei Startbahnen arbeiten. Die Abschlußarbeiten an der Infrastruktur wurden pünktlich zum angekündigten Datum beendet. Die Renovierung der Startbahn hatte einen Gesamtwert von knapp 30 Millionen Euro. Im Rahmen der Arbeiten wurden das südliche Ende der Bahn und Rollbahn-Kreuzungen instandgesetzt. Zudem wurden elektrische Systeme und das Anflug-Equipment erneuert sowie das Befeuerungssystem der Startbahn modernisiert, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Wiedereröffnung der Bahn verbessert die Betriebsbedingungen für die Fluggesellschaften. Die Verfügbarkeit von drei Startbahnen an dem strategisch wichtigen Flughafen ermöglicht effizientere Starts und Landungen und trägt zur operativen Flexibilität bei. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Finavia sind die Renovierungsarbeiten Teil des Infrastrukturmanagements zur langfristigen Sicherstellung guter Betriebsbedingungen in den anspruchsvollen klimatischen Verhältnissen Finnlands. Kleinere Restarbeiten werden in den kommenden Wochen tagsüber durchgeführt, sollen den Flugbetrieb aber nicht beeinträchtigen.

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Atlas Air und DSV schließen langfristige Frachtvereinbarung

Das US-Frachtflugunternehmen Atlas Air und der dänische Logistikkonzern DSV haben eine neue Langzeitvereinbarung geschlossen. Im Rahmen des Vertrages wird Atlas Air eine Boeing 777 F exklusiv für DSV betreiben. Die Vereinbarung folgt auf die kürzliche Übernahme des deutschen Logistikanbieters DB Schenker durch DSV. Mit dem zusätzlichen Frachter kann der Konzern dem gestiegenen Kapazitätsbedarf in seinem erweiterten globalen Netzwerk gerecht werden. Der Frachter soll unter anderem das DSV-Drehkreuz in Huntsville, Alabama, mit Luxemburg verbinden. Diese zentrale Route soll die Netzwerke von DSV in Nordamerika und Europa weiter miteinander verknüpfen. Die neue Zusammenarbeit soll die globale Lieferkette von DSV mit zusätzlicher Kapazität und Planungssicherheit stärken. Der Langzeitvertrag unterstreicht die Bedeutung der Luftfracht für die internationalen Logistikströme.

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DLR testet Forschungsflugzeug D328 Uplift in Oberpfaffenhofen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Forschungsflugzeug D328 Uplift einen Standschwingungsversuch durchgeführt. Die Versuche fanden im Hangar von Deutschen Aircraft in Oberpfaffenhofen statt, die auch für den Umbau des Flugzeugs verantwortlich sind. Der Versuch diente dazu, das dynamische Verhalten der Flugzeugstruktur genau zu vermessen. Um die Bedingungen des Fliegens zu simulieren, wurde die Maschine auf einer speziellen Luftstützung gelagert, die das Flugzeug vom Boden entkoppelte. Die Strukturteile wie Flügel und Rumpf wurden mit Shakern in Schwingung versetzt. Insgesamt 237 Beschleunigungssensoren erfaßten die Schwingungen. Mit den gewonnenen Daten sollen die Simulationsmodelle des DLR validiert und verbessert werden. Dies ermöglicht es, zukünftige Umbauten, etwa für neuartige Antriebstechnologien, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das Forschungsflugzeug soll künftig als fliegendes Testlabor für Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen zur Verfügung stehen, um neue Technologien unter Realbedingungen zu erproben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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Alpenverein erhält Unterstützung aus den Niederlanden

Der Österreichische Alpenverein hat bei der Sanierung alpiner Wege erstmals Unterstützung aus den Niederlanden erhalten. Ehrenamtliche des Niederländischen Kletter- und Bergsportvereins (NKBV) halfen in verschiedenen Bundesländern, um die Instandhaltung der Wanderwege zu unterstützen. Insgesamt fünf Teams mit vier bis zehn Freiwilligen arbeiteten jeweils eine Woche lang Seite an Seite mit Verantwortlichen der Alpenvereinssektionen. Die Einsätze fanden in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Tirol statt. Die Initiative entstand aus dem Wunsch des NKBV, etwas zurückzugeben, da seine Mitglieder die Wege in Österreich ebenfalls nutzen. Der Alpenverein kämpft mit der wachsenden Herausforderung der Wegeerhaltung und einem Rückgang des ehrenamtlichen Engagements. Die Initiative soll daher auch als Signalwirkung dienen, um mehr Menschen für die wichtige Aufgabe der Wegewartung zu gewinnen. Laut Projektverantwortlichem Marco Gabl war die Zusammenarbeit eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Die Freiwilligen aus den Niederlanden zeigten sich erstaunt, wie viel Aufwand für die Instandhaltung der Wege nötig sei. Aufgrund des erfolgreichen Ablaufs soll das Projekt im kommenden Jahr fortgeführt werden.

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Iberia baut Flugverbindung nach Puerto Rico aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt ihr Angebot auf der Strecke zwischen Madrid und San Juan, Puerto Rico. Die Anzahl der Flüge soll bis April 2026 schrittweise auf zwölf wöchentliche Verbindungen erhöht werden. Dies wäre die höchste Kapazität, die die Airline jemals auf dieser Route angeboten hat. Die Route, die 2025 mit sieben wöchentlichen Flügen startete, wurde bereits im Juni auf neun Frequenzen ausgebaut. Im September sind zehn und im Dezember elf Flüge pro Woche geplant. Für Februar und März sind zudem zwei Flüge täglich vorgesehen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Die Strecke wird weiterhin mit dem Airbus A330-200 bedient. Für die zusätzlichen Frequenzen soll auch der Airbus A321XLR zum Einsatz kommen, der flexiblere Flüge auf Langstrecken ermöglicht. Der kontinuierliche Ausbau spiegelt die wachsende Nachfrage auf der Verbindung wider und stärkt Iberias Position als wichtiger Anbieter zwischen Europa und der Karibik. Die Entwicklung der Route sei ein strategisches Ziel des Unternehmens.

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