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KLM feiert 105 Jahre Linienflug zwischen Bremen und Amsterdam

Die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines feiert das 105jährige Jubiläum ihrer internationalen Linienverbindung zwischen Bremen und Amsterdam. Die Strecke, die am 1. September 1920 aufgenommen wurde, war eine der ersten ihrer Art in Europa. Die Flüge wurden damals mit dem Doppeldecker De Havilland DH-16 durchgeführt. Passagiere reisten in einer überdachten Kabine, während die Piloten unter freiem Himmel flogen. Wärmflaschen und Handschuhe gehörten zur Standardausrüstung der Reisenden. Heute bedient die KLM die Route bis zu vier Mal täglich mit modernen Flugzeugen. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer am Flughafen Bremen, hob die langjährige Partnerschaft hervor, die den Flughafen Bremen über das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol mit über 500 weltweiten Zielen verbinde. Laut Bas‘t Hooft, Deutschland-Direktor von Air France-KLM, sei die Verbindung eine Erfolgsgeschichte, deren Fortsetzung man mit Zuversicht betrachte.

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Air Baltic feiert 30-jähriges Bestehen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feierte am 28. August 2025, ihr 30jähriges Gründungsjubiläum. Der offizielle Erstflug der Airline fand am 1. Oktober 1995 von Riga nach Stockholm statt. Air Baltic wurde 1995 als Joint Venture zwischen dem lettischen Staat und Scandinavian Airlines (SAS) gegründet. Das Unternehmen begann seinen Betrieb mit einer Saab SF340-Maschine. Laut Pauls Cālītis, Interim-CEO von Air Baltic, habe die Airline in ihrer Geschichte die wichtige Rolle eines Bindeglieds zwischen der baltischen Region und der Welt übernommen. Heute betreibt die Fluggesellschaft eine Flotte von 50 Airbus A220-300-Flugzeugen. Sie verbindet die baltischen Staaten mit über 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten und dem Kaukasus. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Air Baltic eigenen Angaben zufolge über 65 Millionen Passagiere befördert. Anläßlich des Jubiläums hat die Airline eine Reihe von Veranstaltungen angekündigt, die am 1. Oktober, dem Datum des ersten kommerziellen Fluges, ihren Höhepunkt finden sollen.

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Personalmangels

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control scharf kritisiert. Die Airline nennt Personalmangel und Mißmanagement als Ursache für erhebliche Verzögerungen bei 32 Flügen und 5.700 Passagieren am Dienstag, dem 26. August. In einer Mitteilung verwies Ryanair auf Medienberichte, wonach 70 Fluglotsen fehlen würden, um die derzeitige Kapazität zu bewältigen. Die Fluggesellschaft betonte, daß viele der betroffenen Flüge Österreich nicht als Ziel hatten, sondern lediglich den Luftraum des Landes durchquerten. Die Airline richtete eine Forderung an Bundesminister Peter Hanke, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um den Personalmangel zu beheben. Ryanair sieht die Vorfälle als Teil eines größeren Problems im europäischen Flugverkehr und fordert seit langem Reformen auf EU-Ebene. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH von Ryanair, bezeichnete die Störungen als inakzeptabel. Er forderte die zuständigen Stellen auf, Austro Control die nötige Unterstützung zu geben, um den Luftraum angemessen zu verwalten und weitere Beeinträchtigungen zu verhindern.

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Finnair erweitert Streckennetz nach Südeuropa

Finnair wird im Sommerflugplan 2026 ihr südeuropäisches Streckennetz ausbauen. Die Fluggesellschaft nimmt Linienflüge zu vier neuen Zielen auf: Catania, Florenz, Valencia und die griechische Insel Kos. Die neuen Flugverbindungen nach Florenz werden zweimal wöchentlich bedient, die nach Catania auf Sizilien dreimal wöchentlich. Nach Valencia und Kos wird die Frequenz bei zwei Flügen pro Woche liegen. Die Flüge nach Kos werden von Charterflügen auf den regulären Linienverkehr umgestellt, was die gestiegene Nachfrage auf dieser Route widerspiegelt. Die neuen Ziele ergänzen das bestehende Finnair-Angebot in Italien, Spanien und Griechenland. Die Airline reagiert damit auf die hohe Nachfrage von Reisenden aus Finnland und Nordeuropa für Freizeitreisen in diese Regionen. Die neuen Routen sollen von Frühling bis Herbst bedient werden. Die Expansion des europäischen Netzes gilt als strategischer Schritt von Finnair, um ihre Position im Reisemarkt zu stärken. Die neuen Flugverbindungen sollen den Kunden eine größere Auswahl für Städtereisen und Strandurlaube bieten.

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Wien verschärft Kontrolle von illegaler Kurzzeitvermietung

Die Stadt Wien hat ihre Kontrollen gegen illegale Kurzzeitvermietung verstärkt. Seit Inkrafttreten der Bauordnungsnovelle vom 1. Juli 2024 ist die gewerbliche Vermietung von Wohnungen an Touristen auf maximal 90 Tage pro Jahr begrenzt, um dringend benötigten Wohnraum zu sichern. Das zuständige Referat der Baupolizei (MA 37) ist demnach auch in den Sommermonaten aktiv. Kontrollen finden in allen Wiener Bezirken statt, oft als Reaktion auf Anzeigen von Nachbarn. Die Behörden konnten demnach im Juni ein illegales Hotel im zwanzigsten Bezirk ausfindig machen, in dem sämtliche Wohnungen kurzzeitig vermietet waren. Nach Angaben der Baubehörde sind in den Monaten Juni bis August 2025 insgesamt 264 Anzeigen eingegangen. Von den Fällen wurden 69 Strafanträge an die zuständige Magistratsabteilung weitergeleitet. Seit Einführung der neuen Bestimmungen sind insgesamt über 1500 Anzeigen gestellt worden, was zu rund 300 Strafanträgen führte. Die Stadt Wien hat angekündigt, das Strafmaß für Wiederholungstäter zu erhöhen. Die Kontrollen konzentrieren sich auf gewerbliche Vermietung und undurchsichtige Firmenkonstrukte, um diese Art der Zweckentfremdung von Wohnraum einzudämmen. Touristen sind von den Strafen nicht betroffen.

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Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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Eurowings nimmt neue Direktverbindung von Salzburg nach Marrakesch auf

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihren Winterflugplan ab dem Salzburg Airport um eine neue Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko. Die Flüge sollen ab Anfang November zweimal pro Woche angeboten werden. Die Flugverbindung nach Marrakesch hat eine Flugzeit von weniger als vier Stunden. Bedient wird die Strecke dienstags sowie abwechselnd freitags oder samstags. Die neue Route ergänzt weitere neue Destinationen im Winterflugplan, darunter Beirut, Pristina und Barcelona. Die Stadt Marrakesch gilt als kulturelles Zentrum Marokkos und liegt am Fuße des Atlasgebirges. Sie ist bekannt für ihre historische Altstadt und den Djemaa el Fna-Platz. Die neue Flugverbindung diversifiziert das Winterangebot des Salzburg Airports um ein weiteres Freizeitziel. Mit der neuen Route erweitert Eurowings ihr Angebot ab Salzburg um eine weitere attraktive Destination. Im kommenden Winterflugplan werden auch andere Urlaubsdestinationen in Ägypten, auf den Kanarischen Inseln und Mallorca angeflogen.

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Flughafen BER schließt Ausbau mit neuen CT-Scannern ab

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat den Ausbau der Sicherheitskontrollen in den Bereichen 1 und 5 von Terminal 1 abgeschlossen. Damit stehen Reisenden nun insgesamt 24 Spuren mit modernen CT-Scannern zur Verfügung, an denen elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben können. Die Installation der letzten vier Linien im Kontrollbereich 1 wurde deutlich früher als geplant abgeschlossen. Zuvor wurden bereits die Kontrollspuren in Terminal 2 sowie im südlichen Pavillon von Terminal 1 umgerüstet. Der Umbau der restlichen 18 Spuren im mittleren Bereich des Terminal 1 sei nun in Vorbereitung. Die Investition in die neue Technologie soll die Abläufe am Flughafen beschleunigen. Laut Betreibergesellschaft konnten in den letzten Ferienwochen die meisten Passagiere die Kontrollen mit Wartezeiten unter zehn Minuten passieren. Da jedoch nicht alle Spuren über die neue CT-Technik verfügen, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Reisenden, die aktuellen Sicherheitsbestimmungen für Flüssigkeiten weiterhin zu beachten. Reisende können weiterhin Services wie BER Runway nutzen, um sich vorab ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu buchen und so die Wartezeit zu minimieren.

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British Airways kehrt mit London-Flügen nach Nürnberg zurück

Die Fluggesellschaft British Airways nimmt ab der Adventszeit 2025 eine Direktverbindung zwischen Nürnberg und London Heathrow (LHR) wieder auf. Die Flüge sollen vom 24. November 2025 bis zum 5. Januar 2026 angeboten werden. Die Flüge finden montags, donnerstags, freitags und sonntags statt. Die Verbindung richtet sich in erster Linie an Touristen aus dem Vereinigten Königreich, die den Nürnberger Christkindlesmarkt besuchen möchten. Gleichzeitig bietet die Strecke auch Reisenden aus Franken eine direkte Anbindung an die britische Hauptstadt. Das Londoner Drehkreuz Heathrow dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Anschlußflüge nach Nordamerika, Asien und in andere Weltregionen. Mit der Wiederaufnahme der Route verbessert sich die globale Anbindung des Nürnberger Flughafens. British Airways ist Mitglied der Oneworld Alliance. Konkurrenz auf der Strecke besteht bereits durch die Fluggesellschaft Ryanair, die ganzjährig von Nürnberg zum Londoner Flughafen Stansted (STN) fliegt, teilweise mit mehreren täglichen Verbindungen.

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DRF Luftrettung stattet Hubschrauber mit Rettungsbojen aus

Die DRF Luftrettung hat alle ihre 31 Hubschrauberstationen in Deutschland mit einer neuen Rettungsboje ausgestattet. Der aufblasbare Schwimmkörper mit dem Namen Restube automatic kann bei Wasserrettungseinsätzen gezielt aus der Luft abgeworfen werden, um ertrinkenden Personen sofortigen Auftrieb zu verschaffen. Die Boje soll als lebensrettende Soforthilfe dienen, bis Wasserrettungskräfte eintreffen. Laut Udo Laux, Flottenchef Region Ost, sei das System besonders sinnvoll für Hubschrauber, die nicht über eine Rettungswinde verfügen. Das System kann in diesen Fällen eine aktive Rettungsmaßnahme aus der Luft ermöglichen. Die Restube automatic-Boje wird griffbereit auf der linken Cockpitseite verstaut. Beim Kontakt mit der Wasseroberfläche bläst sich die Boje dank einer integrierten CO2-Patrone automatisch auf. Die DRF Luftrettung sieht die flächendeckende Ausstattung ihrer Flotte als einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Notfallversorgung und zur Optimierung der Rettungskette. Die DRF Luftrettung ist eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Filderstadt leistete im Jahr 2024 über 35.000 Einsätze und wird durch Fördermitglieder unterstützt.

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