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Hamburg: Marabu plant neue Flugroute nach Madeira im Winter

Die Fluggesellschaft Marabu hat eine neue Flugverbindung für die Wintersaison 2025/26 angekündigt. Ab dem 30. Oktober 2025 wird die Airline einmal pro Woche von Hamburg nach Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira fliegen. Für die neue Route wird ein Airbus A320 eingesetzt. Die Entscheidung von Marabu zur Programmerweiterung fällt in eine Phase der Neuausrichtung des Unternehmens. Der bisherige Partner der Fluggesellschaft, der Reiseveranstalter FTI Touristik, hat kürzlich Insolvenz angemeldet. Mit der Aufnahme der Direktflüge nach Madeira verfolgt Marabu die Strategie, beliebte Ganzjahresziele in sein Angebot aufzunehmen. Die portugiesische Insel ist insbesondere bei deutschen Touristen als Winterreiseziel bekannt. Die neue Verbindung ist für den Flughafen Hamburg von Bedeutung, da sie das Angebot für Reisende, die den Wintermonaten entfliehen wollen, erweitert. Die Aufnahme der Route zeigt das Bestreben von Marabu, sich als eigenständige Fluggesellschaft auf dem deutschen Markt zu positionieren.

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Kanada untersucht Vorwürfe zu unbezahlter Arbeit in der Luftfahrt

Die kanadische Regierung hat eine offizielle Untersuchung zu Vorwürfen über unbezahlte Arbeit im Luftfahrtsektor des Landes eingeleitet. Die Initiative geht vom Arbeitsministerium aus und soll in den kommenden Wochen durchgeführt werden. Die Ermittlungen werden von der zuständigen Regierungsbehörde Employment and Social Development Canada geleitet. Ein Sprecher des Arbeitsministeriums gab bekannt, daß die Untersuchung voraussichtlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen werde. Anschließend soll ein Bericht mit den Ergebnissen veröffentlicht werden. Die Vorwürfe, die von Arbeitsverbänden und Gewerkschaften erhoben wurden, betreffen verschiedene Tätigkeiten in der Luftfahrtbranche, die angeblich nicht vollständig vergütet werden. Solche Praktiken können Wartezeiten zwischen Flügen oder andere Arbeitszeiten betreffen, die über die eigentliche Flugtätigkeit hinausgehen. Das Ergebnis der Untersuchung ist für die gesamte kanadische Luftfahrtindustrie von Bedeutung. Sollten die Vorwürfe bestätigt werden, könnten daraus neue arbeitsrechtliche Regelungen und Nachzahlungen für Mitarbeiter resultieren.

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Italienisches Luftfahrtunternehmen Alisarda wird liquidiert

Das italienische Luftfahrtunternehmen Alisarda ist offiziell liquidiert worden. Das Unternehmen, dessen Geschichte mehr als 60 Jahre umfaßt, schloß das Geschäftsjahr 2024 mit einem Verlust von 14,7 Millionen Euro ab. Alisarda war seit seiner Gründung in den 1960er-Jahren ein wichtiger Akteur für die Luftanbindung der Insel Sardinien. Aus dem Unternehmen entstand in den 1990er-Jahren die Fluggesellschaft Meridiana, die später in Air Italy aufging. Letztere stellte ihren Flugbetrieb bereits im Jahr 2020 ein. Die Liquidation war aufgrund einer negativen Eigenkapitalbasis von rund 150 Millionen Euro unumgänglich. Da die operativen Aktivitäten unter dem Namen Air Italy bereits seit längerer Zeit eingestellt waren, stellt die Auflösung von Alisarda den finalen Schritt zur Abwicklung der gesamten Unternehmensgruppe dar. Die Liquidation markiert das Ende einer bedeutenden Ära in der italienischen Luftfahrt. Die Insolvenz von Air Italy und nun die Auflösung der Muttergesellschaft unterstreichen die Herausforderungen und den starken Wettbewerb, dem sich Fluggesellschaften in Europa gegenübersehen.

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Berliner Reiseveranstalter erweitert Angebot an Bahnreisen

Ein Berliner Veranstalter hat einen neuen Katalog mit Bahnreisen für die Saison 2026/27 herausgegeben. Das Programm umfaßt neue Routen in verschiedenen Regionen der Welt, darunter Mauretanien, Mexiko, Zentralasien, Japan, Skandinavien und die Schweiz. Die neuen Angebote beinhalten sowohl Touren mit gecharterten Sonderzügen als auch Reisen mit regulären Linienverbindungen. Zu den vorgestellten Routen gehört unter anderem eine Fahrt mit dem Orient Silk Road Express durch die Länder Zentralasiens. Eine weitere neue Strecke führt auf der legendären Eisenerzstrecke durch die Wüste von Mauretanien. Mit der Erweiterung seines Angebots reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach ungewöhnlichen und besonderen Reiseerlebnissen. Das Ziel ist es, neue Märkte zu erschließen und die Position des Unternehmens als Spezialist für weltweite Bahnreisen zu stärken. Der neue Katalog zeigt, daß der Markt für Reisen abseits der klassischen Routen weiterhin stabil ist. Die Aufnahme neuer, geografisch weit gestreuter Ziele ist ein Signal für eine strategische Expansion.

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Kreuzfahrt zur totalen Sonnenfinsternis 2026 geplant

Eine Kreuzfahrtreederei bietet eine Spezialreise an, die es den Passagieren ermöglichen soll, die totale Sonnenfinsternis über Europa im August 2026 zu beobachten. Die Route ist darauf ausgelegt, das Schiff in eine günstige Position zur Beobachtung des seltenen astronomischen Phänomens zu bringen. Die zwölftägige Kreuzfahrt auf dem Schiff Crystal Serenity beginnt am 3. August 2026 in Ijmuiden in den Niederlanden. Die Route führt entlang der Atlantikküste Europas und macht Halt in mehreren Hafenstädten in Frankreich, Spanien und Portugal, darunter Saint-Malo, San Sebastián und Porto. Die Reise endet in Lissabon. Die Kreuzfahrt ist zeitlich so abgestimmt, daß das Schiff am 12. August 2026 optimal positioniert ist, um die totale Sonnenfinsternis zu sehen. Kreuzfahrtschiffe haben den Vorteil, daß sie je nach Wetterlage ihre Position anpassen können. Spezielle erlebnisorientierte Kreuzfahrten sind ein wachsender Trend in der Reisebranche. Die Route soll das Naturspektakel mit der Möglichkeit verbinden, kulturelle Highlights an der Atlantikküste Europas zu besuchen.

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Seven Seas Navigator verläßt Flotte nach 27 Jahren Dienst

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises wird das Kreuzfahrtschiff Seven Seas Navigator im Oktober 2026 aus ihrer Flotte nehmen. Das Schiff, das seit 1999 Teil der Flotte war, wird mit drei Abschiedsfahrten in den Monaten August bis Oktober 2026 verabschiedet. Die Abschiedstour umfaßt eine zwölftägige Reise von Le Havre nach Barcelona, gefolgt von einer neuntägigen Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer. Die letzte Fahrt des Schiffes führt schließlich in vierzehn Tagen von Istanbul nach Rom. Die Außerdienststellung der Seven Seas Navigator ist Teil einer Flottenmodernisierungsstrategie. Die Reederei hat in den letzten Jahren ihre Flotte um neuere, größere Schiffe erweitert. Für die letzten Reisen der Seven Seas Navigator sind verschiedene Veranstaltungen an Bord geplant, die das Schiff und die langjährige Crew würdigen sollen. Mit einer Kapazität für rund 500 Gäste ist das Kreuzfahrtschiff ein vergleichsweise kleines Schiff in der Branche. Die Ablösung älterer durch neuere und oft größere Schiffe ist ein üblicher Vorgang in der Kreuzfahrtindustrie. Die Außerdienststellung der Seven Seas Navigator markiert einen strategischen Schritt im Rahmen der Flottenentwicklung von Regent Seven Seas Cruises.

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Österreicher zieht es im August ans Meer und in die Berge

Eine aktuelle Auswertung eines Ferienhausportals gibt Aufschluß über die beliebtesten Reiseziele der Österreicher im August 2025. Demnach dominieren Destinationen in Italien und Kroatien die Rangliste der meistgesuchten Ferienunterkünfte. An der Spitze der Beliebtheitsskala finden sich die italienischen Küstenorte Lido di Jesolo und Lignano Sabbiadoro, gefolgt von der kroatischen Stadt Poreč. Die Preise für eine Übernachtung in diesen Orten liegen bei durchschnittlich 268 Euro, 233 Euro und 157 Euro. Unter den Top 50 der Liste befinden sich insgesamt 13 Reiseziele in Kroatien und elf in Italien. Auch der Urlaub in der Heimat bleibt bei vielen Österreichern gefragt. Orte wie Schladming, Zell am See und Kitzbühel zählen zu den am häufigsten gesuchten Zielen. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise in diesen österreichischen Ferienorten bewegen sich zwischen 224 Euro in Maria Alm und 313 Euro in Zell am See. Die Daten, die auf Suchanfragen für den Hochsommer 2025 basieren, zeigen, daß die Reisepräferenzen klassisch bleiben. Viele Österreicher planen ihre Ferien am Meer, in den Bergen oder in europäischen Städten.

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Niederösterreich bewirbt Urlaub auf Bauern- und Winzerhöfen

Niederösterreich setzt bei der Bewerbung seines Tourismus verstärkt auf authentische Erlebnisse direkt bei regionalen Produzenten. Vertreter des Landes besuchten einen Bauern- und Winzerhof in Klamm am Semmering, um die Bedeutung dieser Form des ländlichen Tourismus zu unterstreichen. Reisende suchen zunehmend nach Unterkünften, die eine unmittelbare Verbindung zur regionalen Erzeugung von Lebensmitteln und Produkten ermöglichen. Von der Milch direkt vom Tier bis zum Wein aus dem hauseigenen Keller, wird der Urlaub zu einem Erlebnis, bei dem man die Herstellung alltäglicher Produkte kennenlernen kann. Diese Art des Aufenthalts verbindet ländliche Traditionen und Handwerk mit dem Wunsch nach Kulinarik. Statistische Daten belegen die Popularität: Im vergangenen Jahr wurden in Niederösterreich knapp 218.000 Übernachtungen auf Bauernhöfen gezählt. Zudem ist für 17 Prozent der Gäste Kulinarik ein wichtiges Reisemotiv. Um diesem Trend zu begegnen, gibt es spezielle Initiativen, welche Unterkünfte hervorheben, die für ihre regionale Verbundenheit bekannt sind. Die Förderung des Tourismus bei den Produzenten ist Teil der Strategie, Niederösterreich als Reiseziel zu positionieren, das einzigartige und unmittelbare Erlebnisse bietet. Zusätzlich wird mit der Niederösterreich-CARD ein Angebot geschaffen, das es den Gästen erlaubt, ihren Aufenthalt mit Ausflügen zu regionalen Betrieben und Manufakturen zu verbinden.

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El Al nimmt Flüge nach Eilat wieder auf

Die israelische Fluggesellschaft EL AL nimmt nach über einem Jahrzehnt ihre Flugverbindung von Tel Aviv nach Eilat wieder auf. Dieser Schritt erfolgt auf Bitten des Verkehrsministeriums und ist Teil einer Initiative, die innerstaatliche Verkehrsanbindung zu stärken. Die Flüge sollen am 21. Oktober 2025 starten. Vorerst sind zwei tägliche Flüge geplant, die mit Boeing 737-Flugzeugen durchgeführt werden. Die Flüge finden jeweils am Morgen und am Abend statt. Die Ticketpreise beginnen für Reisende bei 139 ILS (etwa 35 Euro). Für Einwohner von Eilat und der Region Eilot wird ein subventionierter Tarif von 99 ILS pro Strecke angeboten. Die Wiederaufnahme der Strecke gilt als wichtiger Schritt, um die Anbindung der südlichen Stadt Eilat zu verbessern. Die Maßnahme soll die Infrastruktur der Stadt stärken und die Reisemöglichkeiten für Bewohner und Besucher aus Zentralisrael verbessern. Der Schritt von EL AL zeigt die Bereitschaft der Fluggesellschaft, sich an den staatlichen Bemühungen zu beteiligen. Die Subventionierung der Tickets unterstreicht die Bedeutung der Strecke für die öffentliche Daseinsvorsorge der Region.

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Flughafen Wien senkt Entgelte ab 2026

Der Flughafen Wien plant, seine Entgelte für Fluggesellschaften ab dem 1. Januar 2026 zu senken. Die Entgelte für Passagiere sollen voraussichtlich um etwa 4,6 Prozent reduziert werden, die Landegebühren um rund 2,15 Prozent. Diese Anpassung ist eine Folge des Auslaufens einer gesetzlichen Sonderregelung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde. Ab 2026 werden die Gebühren wieder nach der regulären gesetzlichen Formel berechnet. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Wien stärken. Trotz der erwarteten Einnahmerückgänge hält der Flughafen an seinem laufenden Investitionsprogramm fest, das im Jahr 2025 rund 300 Millionen Euro umfaßt. Um die finanziellen Auswirkungen der Tarifsenkung abzufedern, hat die Betreibergesellschaft ein unternehmensweites Programm zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung angekündigt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, daß die geplanten Investitionen, zu denen unter anderem die Süderweiterung des Terminal 3 gehört, wie vorgesehen fortgesetzt werden können. Die Entscheidung des Flughafens Wien steht im Kontrast zu den Entwicklungen an anderen österreichischen Flughäfen, die für das Jahr 2025 noch eine Erhöhung ihrer Entgelte um bis zu 5,1 Prozent vornehmen.

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