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Emirates sichert sich weitere A380-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Emirates hat sich den Erwerb von zwei weiteren Airbus A380 gesichert. Die Vereinbarung wurde mit der südafrikanischen Bank Investec getroffen und sieht die Übernahme der Flugzeuge nach dem Auslaufen ihrer Leasingverträge vor. Die Transaktion, die als Forward Sale bezeichnet wird, ermöglicht es Emirates, die Flugzeuge zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben und so die Flottenstrategie langfristig abzusichern. Derzeit verfügt die Airline über mehr als 100 Superjumbos in ihrer Flotte. Während viele andere Fluggesellschaften den A380 ausmustern, setzt Emirates weiterhin auf das Großraumflugzeug als zentralen Bestandteil ihrer Flotte. Die Akquise der zwei zusätzlichen Maschinen unterstreicht die Unternehmensstrategie, Kapazitäten für Langstreckenflüge zu sichern. Der Erwerb der Flugzeuge gilt als ein Signal für das Vertrauen von Emirates in die anhaltende Nachfrage auf stark frequentierten internationalen Routen. Er zeigt, daß die Airline den Superjumbo auch in Zukunft als Schlüsselkomponente für ihr Geschäftsmodell betrachtet.

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Kanarische Inseln: Einnahmen aus Tourismus steigen

Die Kanarischen Inseln haben im zweiten Quartal dieses Jahres touristische Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistikinstituts Istac verteilten sich die Einnahmen hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria, die zusammen für zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich waren. Trotz der steigenden Einnahmen sank jedoch das durchschnittliche Tagesbudget pro Gast von 167 auf 158 Euro. Unterschiede zeigten sich auch nach Herkunftsländern: Gäste aus der Schweiz gaben mit durchschnittlich 174 Euro pro Tag am meisten aus. Dahingegen bildeten italienische Besucher mit 122 Euro das Schlußlicht. Die meisten Touristen übernachteten in Hotels, die mit einem Anteil von 58 Prozent die wichtigste Unterkunftsform blieben. Ein bemerkenswerter Trend ist die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern; über 70 Prozent der Urlauber waren bereits zuvor auf den Inseln. Knapp die Hälfte der Touristen nutzte Pauschalreiseangebote mit Transport und Unterkunft.

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Norse Atlantic Airways stellt letzte USA-Route ab Skandinavien ein

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways wird ihre Flugverbindung von Oslo nach New York–JFK im Winterflugplan 2025/26 einstellen. Damit gibt die Langstreckenairline ihre letzte verbliebene Route zwischen Skandinavien und den Vereinigten Staaten auf. Die Einstellung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen plant, sein Geschäftsmodell zu ändern und sich künftig stärker auf Wet-Lease-Geschäfte zu konzentrieren. Bei dieser Form der Vermietung stellt die Airline ihre Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Der Schritt folgt den Herausforderungen im Segment der Low-Cost-Langstreckenflüge. Die Airline hat bereits mehrere unprofitable Routen eingestellt. Der Fokus auf das Wet-Lease-Geschäft ermöglicht es dem Unternehmen, seine Boeing 787-Flotte konstanter auszulasten und sich von den Schwankungen des Linienflugverkehrs unabhängiger zu machen. Die Entscheidung von Norse Atlantic Airways unterstreicht die Schwierigkeiten, die das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften auf der Langstrecke mit sich bringt. Der Markt für die Wet-Lease-Dienste gilt im Gegensatz dazu als stabil und zunehmend nachgefragt.

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Condor Holidays nutzt künstliche Intelligenz für Pauschalreisen

Die Fluggesellschaft Condor hat über ihre Tochtergesellschaft Condor Holidays die Einführung eines Systems bekanntgegeben, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen damit der erste deutsche Anbieter, der eine solche Technologie zur Erstellung von Pauschalreisen einsetzt. Das von Neusta Data Intelligence entwickelte System soll Flug- und Hotelpreise analysieren, um automatisch Reisepakete zu erstellen. Ziel ist es, den Kunden Angebote zu präsentieren, die den aktuellen Marktbedingungen entsprechen. Die operative Abwicklung der Reiseangebote übernimmt weiterhin das Partnerunternehmen HLX. Eine weitere Neuerung ist ein digitaler Schieberegler, der es Kunden ermöglichen soll, die Angebote nach ihren eigenen Präferenzen anzupassen. Dies soll eine flexible Reaktion auf die Nachfrage im Reisemarkt ermöglichen. Der Schritt von Condor Holidays ist eine Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerb in der Branche. Auch andere Fluggesellschaften, wie die Konkurrenz von Eurowings, bauen ihr Geschäft mit Pauschalreisen aus. Die Nutzung von künstlicher Intelligenz in diesem Bereich gilt als Indikator für die fortschreitende Digitalisierung der Reisebranche.

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Paketversand in Österreich wächst weiter, Briefvolumen schrumpft

Ein neuer Jahresbericht des RTR Post Monitor bestätigt die anhaltenden Trends auf dem österreichischen Postmarkt. Im Jahr 2024 wurden in Österreich rund 430 Millionen Pakete befördert, was eine Steigerung von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist das Briefvolumen weiter rückläufig. Die inländischen Briefsendungen gingen um 6,1 Prozent zurück und beliefen sich auf 480,9 Millionen Stück. Die Entwicklung bei den Paketen ist laut dem Bericht eine direkte Folge des weiter wachsenden Online-Handels, der dazu führt, daß immer mehr Güter an Privatkunden versendet werden. Als Reaktion auf das steigende Paketvolumen hat die Branche die Infrastruktur für die Zustellung massiv ausgebaut. Die Anzahl der Abholstationen in Österreich hat sich im vergangenen Jahr auf über 3.200 mehr als verdoppelt. Das Land reiht sich damit im europäischen Mittelfeld ein. Der Bericht weist zudem auf eine Verlagerung des Kaufverhaltens der Verbraucher weg vom stationären Handel hin zum Internet hin. Die Zunahme des grenzüberschreitenden Online-Handels führt laut den Autoren des Berichts dazu, daß Wertschöpfung in der österreichischen Wirtschaft teilweise ins Ausland abfließt.

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Österreich nähert sich europäischem Standard bei Kartenzahlung an

Die Zahl der Zahlungsterminals in Österreich ist stark angestiegen und hat sich seit 2022 auf nunmehr 30 Terminals pro 1.000 Einwohner verdoppelt. Damit erreicht das Land nahezu den bereinigten EU-Durchschnitt. Österreich hat sich somit an die Dichte in Nachbarländern wie der Schweiz und Tschechien angeglichen. Der offizielle EU-Durchschnitt liegt bei rund 38 Terminals pro 1.000 Einwohner, wobei dieser Wert durch Länder mit einer sehr hohen Dichte wie die Niederlande stark beeinflußt wird. Im Vergleich dazu bleibt Deutschland mit lediglich 15 Terminals deutlich zurück. Der Anstieg in Österreich wird hauptsächlich durch den Tourismussektor getrieben, da ausländische Gäste zunehmend bargeldlose Zahlungen erwarten. Auch der technologische Fortschritt, insbesondere mobile Lösungen, die Smartphones in Bezahlterminals verwandeln, ermöglicht Kleinbetrieben einen einfacheren Zugang zur Kartenzahlung. Marktanalysen legen nahe, daß die Einführung bargeldloser Zahlungen den Umsatz von Händlern steigern und gleichzeitig Kosten sowie Risiken im Umgang mit Bargeld verringern kann. Die Zunahme der Zahlungsterminals gilt als wichtiger Faktor für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

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Delta Air Lines läßt Passagiere über neue Route abstimmen

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine außergewöhnliche Maßnahme zur Kundenbeteiligung gestartet. Zum ersten Mal können Vielflieger und Mitarbeiter über eine neue Langstreckenverbindung in den Sommerflugplan 2026 mitentscheiden. Die Abstimmung findet vom 25. bis zum 29. August über die App der Fluggesellschaft statt. Zur Auswahl stehen die Mittelmeerinseln Ibiza, Malta und Sardinien. Nur eine dieser drei Destinationen wird im kommenden Sommer nonstop von den Vereinigten Staaten angeflogen werden. Die Aktion gilt als innovative Marketingstrategie, um Kunden direkt in die Netzwerkplanung einzubeziehen und gleichzeitig die Nachfrage für die jeweiligen Ziele zu testen. Laut der Fluggesellschaft haben alle drei Destinationen Potenzial, aber nur eine Verbindung kann realisiert werden. Die Beteiligung von Kunden an strategischen Entscheidungen in der Luftfahrt nimmt zu. Für Delta bietet die Abstimmung eine Möglichkeit, die Kundenbindung zu stärken und die Aufmerksamkeit für die geplante Erweiterung des Streckennetzes in Europa zu erhöhen.

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Eurowings startet neue Flugroute von Hannover nach Mailand

Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, nimmt eine neue Flugverbindung in ihr Winterprogramm 2025/26 auf. Ab dem 17. November 2025 wird die Airline direkt von Hannover nach Mailand-Malpensa fliegen. Die neue Route soll zunächst an fünf Tagen pro Woche bedient werden. Im Zeitraum zwischen dem 22. Januar und dem 9. Februar 2026 wird die Frequenz vorübergehend auf drei wöchentliche Flüge reduziert. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten beträgt rund zwei Stunden. Mit der Verbindung nach Mailand erweitert Eurowings sein Angebot an Italien-Destinationen. Die Strecke ist für Geschäftsreisende sowie für Touristen attraktiv, die die Metropole in der Lombardei besuchen möchten. Für den Flughafen Hannover bedeutet die neue Route eine Stärkung seiner internationalen Anbindung. Die Aufnahme der Flüge unterstreicht die Strategie von Eurowings, ihr Streckennetz von regionalen deutschen Flughäfen aus gezielt zu erweitern. Die Verbindung zwischen Hannover und Mailand ist eine Reaktion auf die anhaltende Nachfrage nach direkten Flugverbindungen zwischen wichtigen europäischen Wirtschaftszentren.

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Lufthansa wartet Erfolg der neuen Swiss-First ab

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab Anfang 2026 eine neue First-Class-Kabinenkonfiguration einführen. Das neue Produkt, die sogenannte Grand Suite, ermöglicht es Passagieren, zwei nebeneinanderliegende Suiten zu einem einzigen, größeren Privatbereich zu verbinden. Die neue Kabine, die auf dem Airbus A350 verfügbar sein wird, verfügt über 1,80 Meter hohe Wände, die den Reisenden mehr Abgeschlossenheit bieten. Mit diesem Angebot will die Airline das bestehende First-Class-Erlebnis erweitern und den Wünschen von Passagieren nach mehr Raum und Privatsphäre auf Langstreckenflügen entgegenkommen. Die Entwicklung wird auch innerhalb des Lufthansa-Konzerns genau beobachtet. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte, daß eine Einführung des Konzepts bei der deutschen Fluglinie von den Erkenntnissen und Erfahrungen bei Swiss abhängen wird. Die Fluggesellschaften des Konzerns nutzen die Zusammenarbeit, um neue Produkte zu testen. Mit der Einführung der Grand Suite reagiert Swiss auf den wachsenden Wettbewerb im Segment der Premium-Flugreisen. Die Nachfrage nach höchstmöglicher Exklusivität und persönlichem Freiraum hat in der Luftfahrt zugenommen.

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Kroatische Fluggesellschaft Trade Air erweitert Flotte

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9A-BTM wurde langfristig gemietet und soll in den kommenden Tagen seinen Dienst aufnehmen. Die Maschine, die zuvor für die italienische Fluggesellschaft ITA Airways im Einsatz war, wurde kürzlich von Zagreb nach Tel Aviv überführt. Dort wird sie für die Fluggesellschaft Israir im sogenannten Wet-Lease-Verfahren betrieben. Israir nutzt bereits zwei weitere Flugzeuge von Trade Air auf dieser Basis. Trade Air ist auf ACMI-Dienste spezialisiert, was bedeutet, daß die Fluggesellschaft Flugzeuge, Besatzung, Wartung und Versicherung an andere Airlines vermietet. Mit dem Neuzugang verfügt die Flotte des Unternehmens nun über insgesamt fünf Airbus A320-Flugzeuge. Die Expansion unterstreicht das Wachstum von Trade Air im Nischenmarkt der ACMI-Dienstleister. Das Unternehmen bedient bereits weitere Kunden, darunter die italienische Fluggesellschaft Neos sowie slowenische Reiseveranstalter, die Charterflüge von Ljubljana aus anbieten.

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