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Radarausfall legt Flugverkehr in Costa Rica lahm

Ein weitreichender Stromausfall hat am Mittwochmorgen das gesamte Radarsystem in Costa Rica lahmgelegt und den nationalen Flugverkehr zum Erliegen gebracht. Die Störung begann gegen 05:30 Uhr morgens und betraf die beiden wichtigsten Flughäfen des Landes: den Juan Santamaría International Airport in der Hauptstadt San José und den Guanacaste Airport. Die Behörden sahen sich gezwungen, den Luftraum über Costa Rica für sechs Stunden zu schließen. Der Ausfall, der sowohl die Primär- als auch die Sekundärradarsysteme betraf, zwang Fluglotsen und Piloten, auf alternative Verfahren umzusteigen. Dies führte zu erheblichen Störungen im Flugplan. Zahlreiche Flüge mußten annulliert oder umgeleitet werden. Ein Flug der Alaska Airlines von Los Angeles wurde beispielsweise nach Guatemala umgeleitet. Auch Maschinen aus den USA und Kanada waren betroffen. Die Flughäfen füllten sich rasch mit wartenden Passagieren, da die Fluggesellschaften ihre Kunden aufforderten, sich über offizielle Kanäle auf dem Laufenden zu halten. Die Ursache des Problems lag in einem Defekt der elektrischen Anlagen, die das Radarsystem mit Strom versorgen. Techniker arbeiteten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung wiederherzustellen. Erst gegen Mittag konnte der Luftraum wieder freigegeben werden. Der Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit der Luftfahrtinfrastruktur für technische Störungen. Moderne Flugsicherungssysteme, die auf Radar und elektronischen Kommunikationssystemen basieren, sind von einer stabilen Stromversorgung abhängig. Obwohl sich die Lage im Laufe des Tages entspannte, hatte der Ausfall weitreichende Konsequenzen für den internationalen Flugverkehr in der Region. Zahlreiche Flüge verspäteten sich, und die Fluggesellschaften mußten zusätzliche Vorkehrungen treffen, um die gestrandeten Passagiere zu versorgen und deren Reisen fortzusetzen. Die Flugaufsicht von Costa Rica, die Dirección

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Ryanair eröffnet neue Basis in Trapani-Marsala

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Januar 2026 eine neue Basis am Flughafen Trapani-Marsala auf Sizilien eröffnen. Die Airline plant, zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737 dort zu stationieren, was mit einer Investition von 200 Millionen Dollar verbunden ist. Die Entscheidung, Trapani zu einer neuen Basis zu machen, folgt der Abschaffung der kommunalen Steuer für kleinere Flughäfen durch die sizilianische Regierung. Die neue Basis soll 23 Flugrouten bedienen, darunter 11 neue Ziele wie Brüssel, London, Stockholm und Verona. Mit der Expansion rechnet Ryanair mit einem Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden pro Jahr. Die Eröffnung der Basis wird zudem die Schaffung von über 800 lokalen Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit das Fehlen von Steuern als Anreiz für die Eröffnung neuer Strecken in anderen italienischen Regionen wie Kalabrien genannt. Ryanair fordert die sizilianischen Behörden auf, die Steuerkürzung auch auf die größeren Flughäfen in Palermo und Catania auszuweiten. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß eine solche Maßnahme die Möglichkeit eröffnen würde, Millionen zusätzlicher Passagiere zu befördern, weitere Flugzeuge zu stationieren und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Die Rückkehr von Ryanair nach Trapani ist ein bedeutender Schritt, nachdem die Airline ihre Basis am Flughafen Trapani im Jahr 2017 geschlossen hatte.

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Oktoberfest 2024: Deutliches Plus an Privatjet-Flügen

Das Oktoberfest 2024 in München hat zu einem deutlichen Anstieg des Privatjet-Verkehrs in der Region geführt. In den 16 Festtagen wurden an den drei Flughäfen im Großraum München insgesamt 530 Abflüge von Geschäftsflugzeugen verzeichnet, was eine Steigerung von 34 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen des Jahres 2025 darstellt. Die erhöhte Nachfrage unterstreicht, daß das Oktoberfest ein wichtiger Anziehungspunkt für eine internationale Klientel ist. Neben dem großen Flughafen München (MUC) werden auch kleinere Flughäfen im Umland als Anlaufstellen für die Wiesn-Gäste genutzt. Insbesondere der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und der Fliegerhorst Ingolstadt-Manching fungieren als Drehscheiben für anreisende Besucher. Diese Flughäfen ermöglichen eine diskrete An- und Abreise, da sie separate Terminals und kürzere Wege zur Innenstadt bieten. Die Nutzung dieser Standorte ist eine Reaktion auf die hohe Auslastung des Hauptflughafens und die Nachfrage nach Privatsphäre. Experten der Privatflugbranche bestätigen den Trend. Andy Jurd, Vizepräsident von Air Partner, einem Anbieter von Privatjet-Diensten, berichtet von einem jährlichen Anstieg der Charteranfragen während der Oktoberfestzeit. Er erklärt, daß die Nachfrage nach flexiblen und maßgeschneiderten Reisemöglichkeiten, die Linienflüge nicht bieten können, stark zunimmt. Die Business Aviation reagiert auf diese Bedürfnisse mit zusätzlichen Kapazitäten und Dienstleistungen wie speziellen Catering-Angeboten und direktem Limousinentransfer vom Rollfeld. Der Anstieg des Flugverkehrs spiegelt die globale Reichweite des Münchner Volksfestes wider, das jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Viele Prominente und internationale Geschäftsleute nutzen Privatjets, um die fünfte Jahreszeit in Bayern zu besuchen. Die Privatflüge bieten ihnen die Möglichkeit, starre Flugpläne zu umgehen und direkt zu reisen, auch aus entlegeneren Regionen. Die Wiesn hat

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Swiss führt gedrucktes Bordmagazin wieder ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat mit der Einführung ihres neuen Flaggschiffs Airbus A350 auch die gedruckte Ausgabe ihres Bordmagazins wiederbelebt. Nach einer dreijährigen Pause ist das Swiss Magazine wieder in den Sitztaschen der Flugzeuge zu finden. Laut der Kommunikationschefin Léa Wertheimer soll die Rückkehr der haptischen Lektüre an Bord ein Gefühl der Vertrautheit vermitteln und gleichzeitig moderne, digitale Extras bieten. Die erste Ausgabe des wieder eingeführten Magazins ist eine Spezialausgabe, die sich dem neuen Airbus A350 widmet. Auf 160 Seiten werden die Leser mitgenommen von der ersten Idee über die Fertigung in Toulouse bis hin zum Flugerlebnis an Bord. Die Inhalte des Magazins, das in den Sitztaschen des neuen Flugzeugs sowie in den Zeitschriftenablagen aller Langstreckenflugzeuge und in ausgewählten Lounges verfügbar sein wird, beinhalten zudem Geschichten über pulsierende Metropolen und Einblicke in die Welt der Luftfahrt. Mit dem Comeback des Bordmagazins schafft Swiss eine Verbindung zwischen traditionellem Print und digitalen Inhalten. Über QR-Codes im Magazin können die Leser zusätzliche Videos und Bilder abrufen. Die digitale Erweiterung auf der Webseite der Airline bietet unter anderem exklusive Video-Formate wie „Behind the Wings“ oder „Ask the Expert“. Das Magazin ist auch als eJournal für persönliche Geräte verfügbar. Dieser Ansatz verfolgt eine hybride Strategie, die sowohl klassische als auch digitale Lesegewohnheiten anspricht. Der Airbus A350, der in einer Kabinenkonfiguration mit Swiss Senses ausgestattet ist, soll eine neue Ära für die Schweizer Fluggesellschaft einläuten. Die Wiederaufnahme des gedruckten Magazins, das als fester Bestandteil der Markenidentität galt, signalisiert eine Rückkehr zu bewährten Elementen, die das Reiseerlebnis

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Ryanair stellt auf rein digitale Bordkarten um

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab dem 12. November 2025 vollständig auf digitale Bordkarten umstellen. Ab diesem Datum wird es den Passagieren nicht mehr möglich sein, die Karten auszudrucken. Stattdessen müssen sie die Bordkarte über die mobile App der Fluggesellschaft, myRyanair, generieren und vorzeigen. Die Umstellung wurde um eine Woche verschoben, um das reiseintensive Allerheiligen-Wochenende zu vermeiden. Das Unternehmen betont, daß bereits rund 80 Prozent der jährlich 206 Millionen Kunden digitale Bordkarten nutzten. Der Schritt ist Teil eines branchenweiten Trends zur Digitalisierung der Reiseerfahrung, bei dem Fluggesellschaften auf papierlose Systeme setzen. Dieser Wandel hat zum Ziel, die Effizienz an den Flughäfen zu steigern und die Wartezeiten zu verkürzen. Die digitale Bordkarte bietet eine schnellere Abfertigung am Sicherheitsschalter und beim Boarding, da sie über einen scannbaren Code verfügt. Sie bietet den Passagieren zudem die Möglichkeit, Echtzeitinformationen zum Flugstatus, zu Gate-Änderungen oder eventuellen Verspätungen direkt auf dem Smartphone zu erhalten. Ryanair hebt die Vorteile der Umstellung hervor, darunter eine schnellere Abfertigung und die Integration von App-Funktionen wie der Live-Bestellung von Speisen und Getränken an Bord. Obwohl der Wechsel zu einem rein digitalen System für die meisten Reisenden keine große Umstellung darstellt, da sie bereits mit der App vertraut sind, gibt es Ausnahmen. Für Flüge ab Marokko oder der Türkei (mit Ausnahme des Flughafens Dalaman) sowie auf der Strecke zwischen Tirana und London müssen Passagiere weiterhin eine ausgedruckte Bordkarte vorlegen, da diese Flughäfen die digitalen Pässe noch nicht akzeptieren. In der Vergangenheit hatte Ryanair bereits Gebühren für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen

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Delta Air Lines stellt Flugverbindung nach Genf ein

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird ihre saisonale Verbindung zwischen New York-JFK und Genf einstellen. Der letzte Flug auf dieser Strecke ist für den 20. Oktober 2025 geplant. Damit endet die Wiederaufnahme der Route, die erst 2023 nach langer Pause erfolgt war. Die Entscheidung kommt überraschend, da die Verbindung lediglich drei Sommer lang bedient wurde, wie das Luftfahrtportal One Mile At A Time als erstes berichtete. Die Einstellung der Route begründet sich in der strategischen Neuausrichtung von Delta, die in den vergangenen Jahren ihr Europa-Angebot neu bewertet hat. Die Fluggesellschaft, die Mitglied der SkyTeam-Allianz ist, konzentriert ihre Langstreckenflüge aus den USA stärker auf ihre europäischen Drehkreuze, die von Partnern wie Air France-KLM und Virgin Atlantic bedient werden. Zwar flogen im Sommer 2025 noch 15 Fluggesellschaften nonstop aus der Schweiz in die Vereinigten Staaten, allerdings konzentrieren sich die meisten auf die größeren Flughäfen in Zürich und Genf. In Zürich bietet die Swiss International Air Lines die meisten Langstreckenflüge in die USA an. Für den Flughafen Genf bedeutet der Wegfall der Delta-Verbindung einen Verlust, da die Stadt eine wichtige Rolle als Drehscheibe für internationale Organisationen und als Finanzzentrum spielt. Dies macht sie zu einem wichtigen Ziel für Geschäftsreisende. Trotz der Einstellung der Route nach New York-JFK fliegt Delta Air Lines jedoch weiterhin von New York nach Zürich. Für Reisende aus der Schweiz bleiben weiterhin andere Optionen bestehen. So bietet die Swiss die Strecke zwischen Genf und New York-JFK an, auch wenn die Flugfrequenz nicht der von Delta entspricht. Die kürzliche Einstellung

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T’way Air reduziert Flüge nach Frankfurt

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air verringert ihre Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen Seoul-Incheon und Frankfurt. Laut Flugplandaten, die vom Luftfahrtportal Aeroroutes ausgewertet wurden, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Flüge ab dem 9. November 2025 von sieben auf nur noch drei reduzieren. Diese Reduzierung soll zunächst bis zum 29. November 2025 gelten. Auch für den Winterflugplan, der am 30. November 2025 beginnt und bis zum 28. März 2026 dauert, sind nur vier von den ursprünglich geplanten sieben wöchentlichen Verbindungen zur Buchung freigeschaltet. Die Fluggesellschaft hatte erst im Mai 2025 tägliche Flüge auf dieser Strecke angekündigt, nachdem sie ihre Frequenz zuvor sukzessive erhöht hatte. Im Oktober 2024 hatte T’way Air die Strecke mit drei wöchentlichen Flügen aufgenommen und diese dann im November auf vier pro Woche aufgestockt. Die Strecke zwischen Seoul und Frankfurt gilt als wichtige Verbindung zwischen Südkorea und Deutschland. Korean Air und Asiana Airlines bedienen diese Route ebenfalls, wobei Korean Air die Strecke als Teil ihres interkontinentalen Streckennetzes und Asiana als Teil ihres europäischen Netzes anbietet. Die Reduzierung der Flüge von T’way Air könnte auf eine Anpassung an die Nachfrage in der Nebensaison oder eine strategische Neuorientierung der Fluggesellschaft hindeuten. Die Airline hat in den letzten Jahren ihre europäischen Routen ausgebaut und fliegt unter anderem auch nach Paris, Rom, Barcelona und Zagreb. Der Flugplan für die kommenden Monate kann sich noch ändern. T’way Air, die in Europa auch als kostengünstiger Anbieter auftritt, hat in den letzten Monaten mehrere neue Verbindungen nach Europa, Nordamerika und Asien angekündigt, darunter eine

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Technisches Problem stoppt Flüge von United Airlines

Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat am frühen Mittwochmorgen alle Flüge in den Vereinigten Staaten und Kanada für etwa 30 Minuten unterbrochen. Grund für den sogenannten „Ground Stop“, der auf Antrag der Fluggesellschaft verhängt wurde, war nach Unternehmensangaben ein „Konnektivitätsproblem“. Der Flugstopp betraf das gesamte Netz von United Airlines in Nordamerika und führte zu zahlreichen Störungen im Betriebsablauf. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hob den Flugstopp um 01:30 Uhr (Ortszeit) wieder auf, und United Airlines bestätigte, daß der Flugbetrieb rasch wieder aufgenommen werden konnte. Dennoch kam es zu spürbaren Auswirkungen: Rund 40 Flüge verzeichneten Verspätungen, und einige wenige Flüge mußten annulliert werden. Laut Berichten war der internationale Flughafen von Los Angeles am stärksten betroffen. Solche Vorkommnisse können erhebliche finanzielle Schäden verursachen und das Passagieraufkommen an den Flughäfen stark beeinträchtigen. Der jüngste Zwischenfall reiht sich in eine Kette von technischen Problemen ein, die die Fluggesellschaft in den letzten Monaten betroffen haben. Bereits im August hatte eine ähnliche IT-Panne zu größeren Verspätungen und Ausfällen an mehreren Drehkreuzen geführt. Der Vorfall unterstreicht die Abhängigkeit der modernen Luftfahrt von komplexen IT-Systemen und die Anfälligkeit für technische Störungen. United Airlines ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die in jüngster Zeit mit solchen Problemen zu kämpfen hat; auch andere große US-Fluglinien wie Southwest Airlines und American Airlines hatten in der Vergangenheit mit IT-Ausfällen zu kämpfen. Die Ursache des Konnektivitätsproblems wird derzeit intern untersucht, um künftige Störungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren für die Unannehmlichkeiten.

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Amerikanische Jury verurteilt American Airlines zu Schadenersatz

Eine US-amerikanische Jury in San Jose, Kalifornien, hat die Fluggesellschaft American Airlines zu einer Schadensersatzzahlung von 9,6 Millionen Dollar verurteilt. Die Jury befand die Fluglinie für haftbar, da sie während eines internationalen Fluges medizinische Protokolle mißachtet hatte. Der Vorfall ereignete sich im November 2021, als der damals 67-jährige Passagier Jesus Plasencia auf einem Flug von Miami nach Madrid zwei Schlaganfälle erlitt. Seine Anwälte argumentierten, daß die Verzögerung der medizinischen Behandlung den Zustand des Mannes erheblich verschlimmerte. Laut den Gerichtsdokumenten erlitt Jesus Plasencia bereits vor dem Start einen leichten Schlaganfall. Obwohl seine Ehefrau das Kabinenpersonal und den Piloten auf die Symptome aufmerksam machte, wurde keine medizinische Hilfe angefordert. Stattdessen entschied der Pilot, den Start fortzusetzen. Mitten im Flug erlitt der Passagier dann einen zweiten, schwereren Schlaganfall. Anstatt das Flugzeug umzuleiten, bat die Crew Mitreisende, sich um den Mann zu kümmern, bis die Maschine in Madrid landete. Nach der Ankunft in Spanien wurde Plasencia in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er mehr als drei Wochen verbrachte. Er kann heute nicht mehr sprechen oder schreiben und ist auf ständige Pflege angewiesen. Die Jury stützte ihr Urteil auf die Montreal Convention, ein internationales Abkommen, das die Haftung von Fluggesellschaften bei internationalen Flügen regelt. Sie kam zu dem Schluß, daß American Airlines ihre eigenen Notfallprotokolle nicht eingehalten habe. Darren Nicholson, der Anwalt der Familie, nannte die Reaktion der Fluggesellschaft „schockierend“. Nach dem Urteil gab American Airlines eine Erklärung ab, in der sie betonte, die Sicherheit der Passagiere habe höchste Priorität. Dennoch erklärte die

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Lufthansa warnt vor weiteren Flugstreichungen

Die Lufthansa droht mit der Stilllegung weiterer innerdeutscher Flugverbindungen. Lufthansa-Chef Jens Ritter nannte als Grund die hohen Standortkosten und das Fehlen politischer Entlastungen. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe erklärte Ritter, daß die Fluggesellschaft gezwungen sei, unrentable Strecken zu reduzieren und Flugzeuge an anderen, kostengünstigeren Standorten einzusetzen. Eine lange Liste von Flughäfen, darunter Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg und Stuttgart, stehe im Fokus der Airline. Ritter zeigte sich enttäuscht über die ausbleibende Unterstützung der Bundesregierung. Er kritisierte, daß der Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 keinerlei Entlastungen für den Luftverkehr vorsehe. Dies stünde im Widerspruch zu den Versprechen im Koalitionsvertrag, in dem eine Reduzierung von luftverkehrsspezifischen Steuern, Gebühren und Abgaben zugesagt worden war. Stattdessen sei die Luftverkehrsteuer im Mai 2024 noch einmal erhöht worden. Für Kurzstrecken stieg die Steuer pro Ticket von 12,48 auf 15,53 Euro, bei Mittelstrecken von 31,61 auf 39,34 Euro und bei Langstrecken von 56,91 auf 70,83 Euro. Die Lufthansa Group weist in einem aktuellen Politikbrief darauf hin, daß Deutschland bei der Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie auf Rang 28 von 31 europäischen Ländern liege. Laut Unternehmensangaben stagniere das Angebot an Flügen zwischen den deutschen Großstädten bei rund 20 Prozent des Niveaus von 2019. Die An- und Abfluggebühren seien um 40 Prozent und die Flugsicherungsgebühren um 25 Prozent gestiegen. Unterstützt wird die Kritik der Lufthansa auch von politischen Vertretern. Der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß von der CDU, forderte eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um Deutschland als Luftverkehrsstandort wieder attraktiver zu machen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hatte

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