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Turbulenzen auf Flug nach Korsika: Mehrere Verletzte

Auf einem Flug der Air France von Paris-Orly nach Korsika kam es am Mittwoch, dem 20. August 2025, zu starken Turbulenzen. Die Besatzung des Flugzeugs vom Typ Airbus A320 hatte eine heftige Gewitterfront durchflogen, als der Vorfall geschah. Bei dem Zwischenfall wurden insgesamt fünf Personen verletzt, darunter zwei Passagiere und drei Crewmitglieder. Die Fluglinie bestätigte den Vorfall, der sich auf dem Flug mit der Nummer AF4236 ereignete. Nach der Landung des Flugzeugs am Flughafen von Ajaccio übernahmen Rettungskräfte die Versorgung der Verletzten. Die übrigen 141 Fluggäste sowie ein weiteres Crewmitglied wurden am Boden von Teams der Fluggesellschaft betreut. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von Turbulenzen. Verletzungen treten vor allem dann auf, wenn Passagiere nicht angeschnallt sind oder wenn die Crewmitglieder im Gange sind, wenn das Flugzeug in unerwartete Wetterbedingungen gerät.

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Air Canada und Austrian Airlines erweitern Kooperation

Die Fluggesellschaft Air Canada hat ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft mit Austrian Airlines ausgebaut. Die Vereinbarung umfaßt nun drei zusätzliche Flugrouten von Wien nach Belgrad, Bukarest und Pristina. Der Codeshare-Ausbau ermöglicht es Air Canada, Flüge zu den drei südosteuropäischen Destinationen unter ihrem eigenen Flugcode anzubieten. Reisende aus Kanada erhalten somit über das Drehkreuz Wien einen erleichterten Zugang zu den Städten. Die Kooperation ist ein gängiges Instrument zur Netzerweiterung im internationalen Flugverkehr. Die beiden Fluglinien sind Partner im Rahmen der globalen Star Alliance, dem weltweit größten Luftfahrtbündnis. Die strategische Ausweitung der Zusammenarbeit dient dazu, die Marktreichweite von Air Canada in Südosteuropa zu erhöhen und gleichzeitig Austrian Airlines mehr Zubringerpassagiere aus dem nordamerikanischen Raum zuzuführen. Die Vereinbarung unterstreicht die Bedeutung solcher Partnerschaften für die Fluglinien, um ihr Streckennetz zu verdichten. Beide Unternehmen stärken damit ihre Position auf dem Markt, indem sie ihren Kunden ein breiteres Angebot an Reisezielen zur Verfügung stellen.

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Flughafen Zürich und Swiss verzeichnen Rekordsommer

Der Flughafen Zürich und die Fluggesellschaft Swiss blicken auf die reisestärkste Sommersaison in ihrer Geschichte zurück. Trotz des enormen Andrangs gelang es den Partnern, den Flugbetrieb zu stabilisieren und die Pünktlichkeit im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Im Juli 2025 reisten mehr als 3,2 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich, ein Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies war die höchste Passagierzahl, die jemals in einem einzigen Monat am Flughafen verzeichnet wurde. Auch Swiss meldete mit knapp über 3 Millionen beförderten Gästen zwischen Ende Juni und Mitte August einen neuen Höchstwert. Der verkehrsreichste Tag war der 28. Juli, an dem insgesamt 115.547 Reisende den Flughafen nutzten. Um den hohen Betrieb zu bewältigen, wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu zählten der Einsatz des Airport Operations Plan (AOP) zur besseren Koordination sowie die Einführung des Target Time Management Systems (TTMS), das die Lande-Reihenfolge optimiert. Auch die Anstellung eines zusätzlichen Meteorologen und die Einführung von Turnaround Managern bei Swiss trugen zur Verbesserung der Betriebsabläufe bei. Die Pünktlichkeit der Swiss-Flüge stieg auf 58,6 Prozent, und die Zahl kurzfristiger Flugstreichungen konnte fast halbiert werden. Die positiven Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Flughafens Zürich als internationales Drehkreuz, das die Schweiz mit der Welt verbindet. Die Bemühungen, die Effizienz und Verlässlichkeit zu steigern, scheinen sich ausgezahlt zu haben, was auch von den Verantwortlichen beider Unternehmen hervorgehoben wird.

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Marchfelder Schlösserreich erweitert Gruppenangebote

Das Marchfelder Schlösserreich in Niederösterreich bietet ein erweitertes Programm für Reisegruppen an. Die Kooperation der vier historischen Schlösser Hof, Eckartsau, Marchegg und Orth hat verschiedene Tagesprogramme zusammengestellt, die Geschichte und Architektur mit landschaftlichen Aspekten verbinden. Schloss Hof nahe der slowakischen Grenze lockt mit Führungen durch das barocke Gebäude und seine Parkanlagen. Schloss Eckartsau bietet in seiner landschaftlich reizvollen Umgebung Einblicke in die Geschichte vom Ende der Donaumonarchie. Das Programm Knicksen, aber richtig! bietet eine interaktive Führung durch das Schloß, während Spaziergang durch ein Gemälde sich auf die Parkanlage konzentriert. Das störchigste Schloss Marchegg verknüpft seine 750-jährige Geschichte mit einem Überblick über die umliegenden Auen. Schließlich dient Schloss Orth, eine ehemalige Wasserburg, als Standort für ein Nationalpark-Zentrum und das museumORTH. Die dortigen Programme verbinden historische Themen mit naturkundlicher Wissensvermittlung. Die Angebote richten sich an ein breites Publikum, darunter Reisegruppen, Schulklassen und Kindergärten. Die historischen Stätten im Marchfeld positionieren sich damit als attraktive Ausflugsziele für Besucher, die einen thematisch vielseitigen Tagesausflug suchen.

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Österreichs Luftfahrtverband widerspricht Kritik an Besteuerung

Der Dachverband der österreichischen Luftfahrtindustrie, Aviation Industry Austria (AI Austria), hat sich in einer Aussendung gegen Behauptungen von Greenpeace gewandt, Flugreisen seien aufgrund fehlender Steuern auf Kraftstoff wesentlich günstiger als Bahnfahrten. Der Verband bezeichnete diese Darstellung als irreführend. Nach Angaben der Branchenvertretung finanziert sich das gesamte Luftverkehrssystem, einschließlich Flughäfen und Fluggesellschaften, vollständig über den freien Markt und nicht über Staatsbeihilfen, anders als der Bahnverkehr. Die von Kritikern genannten sehr niedrigen Flugticketpreise seien zudem auf Marketing-Aktionen beschränkt, während der durchschnittliche Preis deutlich darüber liege. Der Verband lehnt auch die Forderung nach einer Kraftstoffsteuer für Flugzeuge ab. Eine nationale oder EU-weite Abgabe würde nach Ansicht von AI Austria lediglich dazu führen, daß Fluggesellschaften Betankungsvorgänge in Ländern außerhalb der EU durchführen würden. Dies hätte eine massive Schwächung der europäischen Luftfahrtstandorte im globalen Wettbewerb zur Folge. Die Aussendung unterstreicht, daß die Einführung einer solchen Steuer auch zu längeren Flugstrecken mit Zwischenstopps führen könnte. Dies würde Direktverbindungen unattraktiver machen. Die Debatte um die Besteuerung der Luftfahrt zeugt von den fortwährenden Spannungen zwischen den Interessensvertretungen.

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Polen sucht Berater für Gewerbeimmobilien am geplanten Flughafen

Die polnische Infrastrukturgesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat ein Ausschreibungsverfahren zur Auswahl eines Branchenberaters für Gewerbeimmobilien gestartet. Das ausgewählte Unternehmen soll die Entwicklung der geplanten Airport City und Cargo City fachlich unterstützen. Der neue Flughafen, der zwischen Warschau und Łódź entstehen soll, ist als zentraler Knotenpunkt für den Luft-, Straßen- und Schienenverkehr geplant. In seiner ersten Betriebsphase soll er über zwei Start- und Landebahnen verfügen und eine Kapazität von bis zu 34 Millionen Passagieren pro Jahr haben. Die Airport City soll ein Komplex für Büros, Handel und Dienstleistungen werden, der direkt an das Passagierterminal angeschlossen ist. Die Cargo City hingegen ist als großes Logistikzentrum für Luftfracht konzipiert, das sich zu einer der größten Drehscheiben in Mittel- und Osteuropa entwickeln soll. Die Einleitung des Ausschreibungsverfahrens ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung des ambitionierten Infrastrukturprojektes. Die Entwicklung der Gewerbeimmobilien wird als wesentlicher Teil des Projektes angesehen, um das volle Potential des Flughafens als internationaler Verkehrsknotenpunkt auszuschöpfen.

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Bergbahnen und Klimaticket Ö setzen Zusammenarbeit fort

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und das Klimaticket Ö setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die Kooperation, die den Titel Eins für Berg und Tal trägt, bietet Reisenden die Möglichkeit, von einem Preisvorteil bei der Nutzung von Seilbahnen zu profitieren. Bis Ende November 2025 erhalten Besitzer eines Klimaticket Ö an den Kassen der teilnehmenden Bergbahnen eine Ermäßigung von zehn Prozent auf den jeweiligen Tagespreis. Die Zusammenarbeit soll die Anreise zu alpinen Zielen erleichtern; über 80 Prozent der beteiligten Betriebe sind weniger als zehn Gehminuten von einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs entfernt. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich umfaßt mittlerweile 82 Mitglieder mit insgesamt 100 zertifizierten Themenbergen. Diese bieten verschiedene Angebote, von Wanderwegen über Bike-Angebote bis zu Erlebnisparks, an. Die Kooperation unterstreicht das wachsende Bestreben, die Anreise zu touristischen Destinationen in Österreich durch eine Kombination von Mobilitäts- und Freizeitangeboten zu vereinfachen und attraktiver zu gestalten. Dies soll auch die Anreise aus entfernt gelegenen Landesteilen erleichtern.

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DRSF leitet finale Erstattungsphase für FTI-Kunden ein

Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat die finale Phase der Erstattung für von den Insolvenzen der Touristikunternehmen FTI und Big Xtra betroffene Kunden eingeleitet. Bislang wurden rund 260 Millionen Euro an etwa 180.000 Antragsteller ausgezahlt. Nach Angaben des Fonds haben rund 22.000 Verbraucher, die eine Pauschalreise oder verbundene Reiseleistungen gebucht haben, noch keinen Antrag gestellt. Der DRSF ruft diese Personen auf, sich umgehend zu melden, um die ihnen zustehende Rückerstattung zu erhalten. Anträge können online über das Erstattungsportal oder per Post eingereicht werden. Der Fonds weist darauf hin, daß die Anträge noch bis Ende 2027 gestellt werden können. Diese Frist basiert auf der gesetzlichen Verjährungsfrist des Bürgerlichen Gesetzbuches. Der DRSF wurde nach der Insolvenz von Thomas Cook eingeführt, um künftige finanzielle Verluste für Pauschalreisende in Deutschland zu vermeiden. Die Insolvenz der FTI-Gruppe gilt als der erste große Härtetest für das neue Sicherungssystem. Die bislang erfolgten Auszahlungen zeigen, daß das System im Falle einer Insolvenz die finanziellen Ansprüche der betroffenen Kunden im Rahmen des Pauschalreiserechts absichern soll.

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Norwegian startet neue Flugroute von Stockholm nach Ägypten

Die Fluggesellschaft Norwegian Air wird im Winterflugplan 2025/26 eine neue Flugverbindung aufnehmen. Ab dem 27. Oktober 2025 soll eine direkte Route von Stockholm-Arlanda nach Scharm asch-Schaich in Ägypten angeboten werden. Die neue Verbindung, die einmal wöchentlich jeweils am Montag bedient wird, ergänzt die bereits bestehenden Flüge von Norwegian nach Hurghada. Mit der Route reagiert die Fluggesellschaft auf die Nachfrage nach Sonnenzielen in der kalten Jahreszeit, insbesondere bei Reisenden aus Skandinavien. Die Aufnahme der neuen Strecke unterstützt das strategische Ziel des Flughafenbetreibers Swedavia, die internationale Anbindung des Flughafens Stockholm-Arlanda zu stärken. Scharm asch-Schaich gilt als beliebtes Ziel für Urlauber, die im Winter Sonne und Strand suchen. Die neue Verbindung unterstreicht die Rolle von Norwegian als wichtiger Anbieter für Low-Cost-Flüge zu Feriendestinationen. Sie zeugt von der anhaltend hohen Nachfrage nach Winterreisen von den nordischen Ländern aus.

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Menzies-Mitarbeiter in Portugal kündigen Streiks an

Die Gewerkschaft SIMA hat für die Mitarbeiter des Bodenabfertigers Menzies in Portugal neue Streiks angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen sich über einen ausgedehnten Zeitraum vom 3. September bis zum 2. Januar 2026 erstrecken und alle nationalen Flughäfen des Landes betreffen. Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Anhebung der Grundgehälter über den nationalen Mindestlohn von 870 Euro sowie die Bezahlung von Nachtschichten. Die Gewerkschaft argumentiert, daß die derzeitigen Gehälter nicht den rechtlichen Vorgaben entsprechen würden. Der Konflikt folgt auf bereits in den Sommermonaten durchgeführte Arbeitsniederlegungen. Die Streiks sind in periodischen Blöcken geplant und sollen auch lange Wochenenden sowie die Feiertage um Weihnachten und Neujahr umfassen. Die Arbeitsniederlegungen zielen auf eine maximale Störung des Flugverkehrs an den portugiesischen Flughäfen ab. Menzies seinerseits hat erklärt, daß die Absage früherer Streiks nicht das Ergebnis einer Verhandlung oder eines Zugeständnisses gewesen sei. Die Position des Unternehmens bleibe unverändert. Der Konflikt, der die Bodenabfertigung betrifft, unterstreicht die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Luftfahrtbranche.

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